Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Dienstag, 2. Februar
Programmwoche 05/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenDie Rückkehr der Geopolitik
Wie geografische Räume die internationale Politik bestimmen - Gespräch mit Boris Reitschuster

Das Drama am Südpol in der Oper

"Karlheinz"
Ein Buch von Billy Hutter

Der Mann, der niemals lachte
Buster Keaton ...

Text zuklappenDie Rückkehr der Geopolitik
Wie geografische Räume die internationale Politik bestimmen - Gespräch mit Boris Reitschuster

Das Drama am Südpol in der Oper

"Karlheinz"
Ein Buch von Billy Hutter

Der Mann, der niemals lachte
Buster Keaton zum 50. Todestag


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Ganzen Text anzeigenGenmanipulation am Embryo erlaubt
Großbritannien gestattet die Forschung

Bücher aus der Asche
Restauration der Anna-Amalia-Bücher geht voran

Vielleicht ein Notstand
Weltgesundheits-Organisation berät über Zika

Integrieren, aber ...

Text zuklappenGenmanipulation am Embryo erlaubt
Großbritannien gestattet die Forschung

Bücher aus der Asche
Restauration der Anna-Amalia-Bücher geht voran

Vielleicht ein Notstand
Weltgesundheits-Organisation berät über Zika

Integrieren, aber sofort
Wirtschaftsforscher beklagen schlechte Ausbildung

Angst vor der Katastrophe
Aachener Region klagt gegen belgisches AKW

Pilotprojekt
Baden-Württemberg entwickelt Bildungstest


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenDie Rückkehr der Geopolitik
Wie geografische Räume die internationale Politik bestimmen - Gespräch mit Boris Reitschuster

Das Drama am Südpol in der Oper

"Karlheinz"
Ein Buch von Billy Hutter

Der Mann, der niemals lachte
Buster Keaton ...

Text zuklappenDie Rückkehr der Geopolitik
Wie geografische Räume die internationale Politik bestimmen - Gespräch mit Boris Reitschuster

Das Drama am Südpol in der Oper

"Karlheinz"
Ein Buch von Billy Hutter

Der Mann, der niemals lachte
Buster Keaton zum 50. Todestag


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Ganzen Text anzeigenGenmanipulation am Embryo erlaubt
Großbritannien gestattet die Forschung

Bücher aus der Asche
Restauration der Anna-Amalia-Bücher geht voran

Vielleicht ein Notstand
Weltgesundheits-Organisation berät über Zika

Integrieren, aber ...

Text zuklappenGenmanipulation am Embryo erlaubt
Großbritannien gestattet die Forschung

Bücher aus der Asche
Restauration der Anna-Amalia-Bücher geht voran

Vielleicht ein Notstand
Weltgesundheits-Organisation berät über Zika

Integrieren, aber sofort
Wirtschaftsforscher beklagen schlechte Ausbildung

Angst vor der Katastrophe
Aachener Region klagt gegen belgisches AKW

Pilotprojekt
Baden-Württemberg entwickelt Bildungstest


10:15

Hart aber fair

Bürger in Angst, Polizei unter Druck - ist unser Staat

zu schwach?

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenWolfgang Bosbach, CDU
Mitglied des Innenausschusses des Bundestages

Rüdiger Thust
Vorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) Bezirk Köln, langjähriger stellv. NRW-Landesvorsitzender des BDK; Kriminalhauptkommissar

Emitis ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenWolfgang Bosbach, CDU
Mitglied des Innenausschusses des Bundestages

Rüdiger Thust
Vorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) Bezirk Köln, langjähriger stellv. NRW-Landesvorsitzender des BDK; Kriminalhauptkommissar

Emitis Pohl
Geschäftsführerin einer Werbeagentur in Köln; Werbe- und Kommunikationsfachfrau

Samy Charchira
Diplom-Sozialpädagoge, kümmert sich ehrenamtlich um Migranten; Sachverständiger bei der Deutschen Islamkonferenz, Mitglied des Landesvorstandes des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW

Ingo Lindemann
Fachanwalt für Strafrecht


(ARD/WDR)


Seitenanfang
11:41
VPS 11:40

Videotext Untertitel

Englands schönste Gärten

Geheimnisse des Südwestens

Film von Christian Schrenk

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenGanz im Südwesten Englands liegen die Grafschaften Devon und Cornwall. Moderator Karl Ploberger macht sich dort auf die Suche nach versteckten Gartenparadiesen.

Er besucht das berüchtigte Dartmoor und entspannt im malerischen Städtchen Torquay. Auf dem Rückweg in ...
(ORF)

Text zuklappenGanz im Südwesten Englands liegen die Grafschaften Devon und Cornwall. Moderator Karl Ploberger macht sich dort auf die Suche nach versteckten Gartenparadiesen.

Er besucht das berüchtigte Dartmoor und entspannt im malerischen Städtchen Torquay. Auf dem Rückweg in die Hauptstadt schaut er sich besonders schöne Privatgärten im Südwesten Londons an und lüftet kleine Geheimnisse des britischen Garten-Know-hows.

Aufgrund ihres milden Klimas gelten die Grafschaften Devon und Cornwall als das Gartenparadies schlechthin auf den britischen Inseln. Aus diesem Grund siedelt in dieser romantischen Landschaft auch die Schriftstellerin Rosamunde Pilcher ihre Liebesromanzen an.


(ORF)


Seitenanfang
12:13
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Österreich - Nein Danke!

Reportage von Nora Zoglauer

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenSie nennen sich "Freeman" oder "Souveräne". Den Staat und seine Gesetze erkennen sie nicht an, zahlen keine Steuern, sind nicht sozialversichert und ignorieren Strafmandate und Bescheide.

Die Behörden stehen der Bewegung eher ratlos gegenüber. Sind die Freemen ...
(ORF)

Text zuklappenSie nennen sich "Freeman" oder "Souveräne". Den Staat und seine Gesetze erkennen sie nicht an, zahlen keine Steuern, sind nicht sozialversichert und ignorieren Strafmandate und Bescheide.

Die Behörden stehen der Bewegung eher ratlos gegenüber. Sind die Freemen gefährlich oder gar rechtsextrem? Oder nur Provokateure? Man weiß nur, dass die Vorbilder der Bewegung in Nordamerika sitzen. Nora Zoglauer ist es gelungen, einen Einblick zu erhalten.

Ihre Wurzeln hat die Bewegung in den USA der 1970er-Jahre, seit 2009 erfreut sie sich regen Zulaufs. Auf etwa 300.000 schätzen Experten ihre Sympathisantenzahl. Das FBI attestiert den nordamerikanischen "Souveränen Bürgern" eine hohe Gewaltbereitschaft". Viele sind bewaffnet. Es kam auch immer wieder zu bewaffneten Konflikten mit der Exekutive. In Oregon besetzte eine bewaffnete Miliz erst zu Jahresbeginn einen Nationalpark.

Die österreichische Bewegung fiel einer größeren Öffentlichkeit erstmals im Sommer 2014 auf. In Hollenbach im Waldviertel versammelten sich rund 200 ihrer Sympathisanten auf dem Anwesen von Michaela W. Sie war besachwaltet und wollte ihre Sachwalterin, eine Anwältin, loswerden. Die Freemen planten, dieser den Prozess zu machen, an einem von ihnen gegründeten Gerichtshof namens "International Common Law of Justice Vienna". Ihre selbsternannten "Sheriffs" rückten aus, um die Anwältin abzuholen.

Doch dazu kam es nicht. In einem Großeinsatz beendete die Polizei die Versammlung. Ein Strafverfahren war die Folge. Mehrere Souveräne müssen sich nun wegen schwerer Nötigung, beharrlicher Verfolgung und Widerstand gegen die Staatsgewalt vor dem Landesgericht Krems verantworten.


(ORF)


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:16
VPS 13:15

Traumziel Arktis

Kreuzfahrt ins Nichts

Mit dem Eisbrecher zum Rand der Welt

Film von Carsten Heider

Ganzen Text anzeigenDie Polarmeere haben Kreuzfahrer längst erobert: auf Schiffen mit hoher Eisklasse und im Rahmen klassischer Kreuzfahrten - Komfort inklusive, trotz arktischer Kälte.

Eine Kreuzfahrt ganz anderer Art beginnt im Norden Skandinaviens: Maximal einmal im Jahr bricht der ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDie Polarmeere haben Kreuzfahrer längst erobert: auf Schiffen mit hoher Eisklasse und im Rahmen klassischer Kreuzfahrten - Komfort inklusive, trotz arktischer Kälte.

Eine Kreuzfahrt ganz anderer Art beginnt im Norden Skandinaviens: Maximal einmal im Jahr bricht der Eisbrecher "Kapitan Dranitsyn" von Murmansk ins Nordpolarmeer auf. Er ist kein Kreuzfahrtschiff sondern einer der stärksten Eisbrecher Welt.

Außerhalb der Sommermonate wird er als Wegbereiter für russische Versorgungsschiffe in der sibirischen Polarmeerregion eingesetzt. Entsprechend einfach ist das Leben an Bord. Es gibt weder Shows noch Theater, kein Shopping, keinen Außenpool, kein Gala-Dinner.

Die Sensationen dieser Ausnahme-Kreuzfahrt in eine der lebensfeindlichsten Gegenden der Erde sind Eisbären, Walrösser, die Spuren der ersten Expeditionen, die Golfbälle des Teufels, eine bizarre Inselwelt und jede Menge Nichts.

Das Ziel sind ein paar vergessene Inseln im Eis, die Ihre Entdecker im 19. Jahrhundert nach einem österreichischen Kaiser benannten: Franz-Josef-Land. Die nördlichste Inselgruppe Eurasiens liegt nur knapp 900 Kilometer vom Nordpol entfernt. Noch vor wenigen Jahrzehnten musste man hier auch im Hochsommer mit einer geschlossenen Packeisdecke rechnen. Heute ist das nicht mehr so: Der Klimawandel erleichtert die Schifffahrt.

Die häufig als "Mond-Archipel" bezeichnete Inselgruppe ist aber auch im Sommer größtenteils von Eis bedeckt. Die Landgänge sind entsprechend abenteuerlich. Die Passagiere werden im russischen Transporthubschrauber oder auf Schlauchbooten von Bord gebracht. Für alle Landgänge bedarf es im russischen Sperrgebiet einer Sondergenehmigung, die nur äußerst selten vergeben wird.


(ARD/SR)


Seitenanfang
13:46
VPS 13:45

Spitzbergen - Eisbären-Fans auf Polarkreuzfahrt

Film von und mit Udo Biss

Ganzen Text anzeigenMit dem kleinen Polar-Kreuzfahrer "Ocean Nova" gehen Filmemacher Udo Biss und sein Team auf See-Expedition rund um Spitzbergen - auf der Suche nach Eisbären.

Ein Ziel sind die Treibeisfelder im Norden und Osten der hocharktischen Inselgruppe, Lebensraum für mehr als ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenMit dem kleinen Polar-Kreuzfahrer "Ocean Nova" gehen Filmemacher Udo Biss und sein Team auf See-Expedition rund um Spitzbergen - auf der Suche nach Eisbären.

Ein Ziel sind die Treibeisfelder im Norden und Osten der hocharktischen Inselgruppe, Lebensraum für mehr als 3.000 Eisbären. Dort hofft der bekannte Tier- und Naturfotograf Norbert Rosing, endlich sein Traumbild zu schießen.

Doch die Suche gestaltet sich zunächst schwierig. Aufgrund des warmen Winters gibt es kaum größere Eisfelder. Zu entdecken gibt es trotzdem genug: Walrosse, die sich an einsamen Stränden sonnen, gigantische Gletscherabbruchkanten oder die Überreste von Walfängersiedlungen und den Polarexpeditionen von Amundsen und Andree.

Immer wieder kommen die schnellen Festrumpf-Schlauchboote zum Einsatz, die es den Passagieren ermöglichen, selbst dort an Land oder aufs Eis zu gehen, wo sonst niemand so leicht hinkommt. Und am Ende haben alle noch großes Glück: In einer abgelegenen Bucht vor einem Gletscher im Nordosten Spitzbergens tummeln sich auf einem Eisfeld gleich mehrere Eisbären. Einige kommen neugierig sogar bis an die Bordwand.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
14:46
VPS 14:45

Videotext Untertitel

Leben im Polarkreis - Das Ren

Film von Felix Heidinger

Ganzen Text anzeigenNördlich des Polarkreises wird die Natur erst im Mai wieder lebendig. Wenn die Sträucher und Beeren austreiben, wird es Zeit für die Rentiere, ihre Kälber zur Welt zu bringen.

Sie werden in der einsamsten Region Europas geboren, in Lappland. Bald folgen sie ihren ...
(ARD/BR)

Text zuklappenNördlich des Polarkreises wird die Natur erst im Mai wieder lebendig. Wenn die Sträucher und Beeren austreiben, wird es Zeit für die Rentiere, ihre Kälber zur Welt zu bringen.

Sie werden in der einsamsten Region Europas geboren, in Lappland. Bald folgen sie ihren Müttern auf Nahrungssuche durch die endlosen Wälder. Den Kälbern bleiben nur wenige Monate Zeit heranzuwachsen, kein Wild auf dieser Welt wächst schneller.

Das müssen sie auch, denn der Zeit des Mittsommers, in der die Sonne nicht untergeht, folgt früh ein langer eisiger Winter und damit die gefährlichste Zeit des Jahres. Wenn eine Eisschicht wie ein Panzer den Boden bedeckt, reicht oft die Kraft der Hufe nicht mehr aus, um nach Gräsern und Kräutern zu graben, und wenn die Temperaturen auf 50 Grad unter Null fallen, verzehrt die Kälte die Fettreserven.

Im Winter, zu Zeiten der Polarnacht, ziehen die Samen, ein Volk, das seit Menschengedenken mit und von den Rentieren lebt, hinaus in die verschneiten Weiten. Die Zeit, wenn die Herden zusammengetrieben werden, ist für sie die spannendste Zeit des ganzen Rentierjahres.


(ARD/BR)


Seitenanfang
15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Retter der Schneeleoparden

Film von Rolf Bickel

Ganzen Text anzeigenSie sind die Könige der Bergwelt: die Schneeleoparden von Kirgisistan. Seit Jahrtausenden leben sie hoch oben im ewigen Eis des Tien-Shan-Massivs, fern von jeder Zivilisation.

Doch der Bestand der edlen Tiere in dem zentralasiatischen Staat ist bedroht, denn der ...
(ARD/HR)

Text zuklappenSie sind die Könige der Bergwelt: die Schneeleoparden von Kirgisistan. Seit Jahrtausenden leben sie hoch oben im ewigen Eis des Tien-Shan-Massivs, fern von jeder Zivilisation.

Doch der Bestand der edlen Tiere in dem zentralasiatischen Staat ist bedroht, denn der Mensch nimmt ihnen den nötigen Lebensraum. Es gibt aber auch Menschen, die sich dem Schutz der Tiere verschrieben haben.

Der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen. So ziehen die Bauern mit ihren Ziegen immer höher in die unwirtlichen Gebirgs-Regionen und betrachten die Schneeleoparden als Feinde, die ihre Herden bedrohen. Jäger wildern die Tiere, deren Fell auf dem Schwarzmarkt gerne 10.000 Dollar bringt. Vor 20 Jahren streiften mehr als 4.000 Großkatzen durch die Berge, heute - so schätzt man - gibt es in Kirgisistan nur noch 250 Schneeleoparden.

Der deutsche Naturschutzbund NABU hat hoch über dem Issyk-Kul-See ein Projekt zum Schutz der bedrohten Raubkatzen eingerichtet. Geleitet wird das weltgrößte Freigehege zum Schutz der Raubkatzen von dem Biologen Thorsten Harder. Hier leben auf einer Fläche von circa 7.000 Quadratmetern mehrere Tiere, die aus den Fallen von Wilderern gerettet wurden und die in freier Wildbahn wenig Überlebenschancen hätten. Vor einer traumhaften Bergkulisse leben sie nun unter nahezu normalen Bedingungen. Pfleger kümmern sich um ihre Wunden und sorgen für ausreichend Futter.

Inzwischen haben die geretteten Schneeleoparden auch Nachwuchs, zwei junge Leoparden, die später wieder ausgewildert werden sollen. Mit der kirgisischen Tierärztin Saltanat Seitova gelang es Thorsten Harder auch, zahlreiche Tiere aus dem Privatzoo des ehemaligen kirgisischen Präsidenten Kurmanbek Bakiew zu befreien, darunter Wölfe, Bären und auch ein Schneeleoparden-Männchen. Wenn alles gut geht, kann es bald auch zu den Tieren am Issyk-Kul.

Die schwarz-weiß gefleckten Tiere werden in der kirgisischen Kultur mythisch verehrt. Ein Schneeleopardenfell würde seinem Besitzer Macht und Prestige übertragen, glauben viele. Deswegen schmückte bis vor kurzem auch die politische Elite ihr Heim gern mit solchen Trophäen. Dem Einsatz von Thorsten Harder und seinen Mitstreitern ist es zu verdanken, dass die Tiere heute nicht mehr so oft gejagt werden. Ranger stellen den Wilderern nach und sorgen so dafür, dass der Schwarzmarkt nach und nach austrocknet. So bleibt die Hoffnung, dass die Schneeleoparden wie früher die weiten Gebirgszüge des Landes bewohnen und das einstige Wappentier Kirgisistans eine Zukunft hat.


(ARD/HR)


Seitenanfang
16:15
Videotext Untertitel

Highway in die Eiszeit (1/3)

Auf nach Alaska!

Film von Ernst Arendt und Hans Schweiger

Ganzen Text anzeigenDer Dalton Highway, die Alaska-Route 11, ist in den USA eine Legende: Er führt 2.300 Kilometer weit durch die Wildnis Nordamerikas.

Sommer wie Winter waren die beiden
Filmautoren Ernst Arendt und Hans Schweiger für den Dreiteiler in ihrem Unimog-Wohnmobil ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer Dalton Highway, die Alaska-Route 11, ist in den USA eine Legende: Er führt 2.300 Kilometer weit durch die Wildnis Nordamerikas.

Sommer wie Winter waren die beiden
Filmautoren Ernst Arendt und Hans Schweiger für den Dreiteiler in ihrem Unimog-Wohnmobil unterwegs - von Kanada nach Fairbanks und weiter auf der Versorgungsstraße nach Prudhoe Bay am Eismeer.

Im Winter ist mit dem Auto nur unterwegs, wer unbedingt muss. Aber einsame verschneite Strecken, flackernde Nordlichter, eiskalte Nächte, urige Raststätten, Schneestürme und Begegnungen mit Bisons, Karibus und Bären sind einzigartige Erlebnisse.


(ARD/BR)


Seitenanfang
17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Highway in die Eiszeit (2/3)

Zum kalten Ende Alaskas

Film von Ernst Arendt und Hans Schweiger

Ganzen Text anzeigenDer Dalton-Highway führt von Fairbanks nach Norden zu den Ölfeldern von Prudhoe Bay. Die Versorgungsstraße im Winter gilt unter LKW-Fahrern als ultimative Herausforderung.

Sie fürchten Schneestürme, eisglatte Steigungen und Einsamkeit. Ernst Arendt und Hans ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer Dalton-Highway führt von Fairbanks nach Norden zu den Ölfeldern von Prudhoe Bay. Die Versorgungsstraße im Winter gilt unter LKW-Fahrern als ultimative Herausforderung.

Sie fürchten Schneestürme, eisglatte Steigungen und Einsamkeit. Ernst Arendt und Hans Schweiger fuhren mit ihrem Unimog durch diese winterliche Wildnis, immer auf der Suche nach Tieren. Sie haben unter Moschusochsen, Eisfüchsen und Schneehühnern gelebt.

Sie haben in Kälte und Winterstürmen ausgeharrt und immer wieder gestaunt, wie die Tiere unter diesen Bedingungen überleben können. Sobald die Schneestürme nachlassen, ziehen Karibus, Gänseschwärme und sogar Kleinvögel in den noch verschneiten Norden.


(ARD/BR)


Seitenanfang
17:44
VPS 17:45

Videotext Untertitel

Highway in die Eiszeit (3/3)

Sommer auf Eis

Film von Ernst Arendt und Hans Schweiger

Ganzen Text anzeigenAuch im Sommer gilt der Dalton Highway als Herausforderung: Nördlich von Fairbanks führt die raue Schotterstraße 670 Kilometer in die hohe Arktis zu den Ölfeldern von Prudhoe Bay.

Ernst Arendt und Hans Schweiger starten über das 2.749 Meter hohe Brooks-Gebirge in ...
(ARD/BR)

Text zuklappenAuch im Sommer gilt der Dalton Highway als Herausforderung: Nördlich von Fairbanks führt die raue Schotterstraße 670 Kilometer in die hohe Arktis zu den Ölfeldern von Prudhoe Bay.

Ernst Arendt und Hans Schweiger starten über das 2.749 Meter hohe Brooks-Gebirge in den kurzen arktischen Sommer. Für zwei Monate geben Eis und Schnee das Land frei. Allerdings taut nur die Oberfläche der arktischen Tundra auf, darunter bleibt alles gefroren.

Auf dieser dünnen Kruste über dem Permafrost pulsiert dann üppiges Leben, die arktische Tundra wird zum Blumengarten.

Ernst Arendt und Hans Schweiger begegnen großen Herden von Moschusochsen und Karibus mit ihren Jungen, Grizzlybären und Erdhörnchen - und Mückenschwärme, die Mensch und Tier plagen.


(ARD/BR)


Seitenanfang
18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Ganzen Text anzeigenAuf dem Trockenen
El Niño sorgt für Dürre im südlichen Afrika

Die Quälerei geht weiter
Ferkel sterben oft durch Schlag auf Betonboden

Geister-Traktor
Führerlos durch die Felder

Boden in Dauerkältestarre
Steigende Temperaturen ...

Text zuklappenAuf dem Trockenen
El Niño sorgt für Dürre im südlichen Afrika

Die Quälerei geht weiter
Ferkel sterben oft durch Schlag auf Betonboden

Geister-Traktor
Führerlos durch die Felder

Boden in Dauerkältestarre
Steigende Temperaturen lassen Permafrost tauen

Genmanipulation am Embryo erlaubt
Großbritannien gestattet die Forschung


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenWas können wir aus Geschichte lernen?
Ein Gespräch mit Fritz Stern zum 90. Geburtstag

"Nix is bessa ois gar nix"
Eine neue CD feiert den Irrsinn, diesen Urgrund der bayerischen Seele

Mit Fantasie gegen den Vater
Die Dokumentation "The Wolfpack" ...

Text zuklappenWas können wir aus Geschichte lernen?
Ein Gespräch mit Fritz Stern zum 90. Geburtstag

"Nix is bessa ois gar nix"
Eine neue CD feiert den Irrsinn, diesen Urgrund der bayerischen Seele

Mit Fantasie gegen den Vater
Die Dokumentation "The Wolfpack" von Crystal Moselle

Die Dramaturgische Gesellschaft
140 Dramaturgen treffen im Bundestag auf 60 Abgeordnete

Erneuerin des Flamencos
Der internationale Durchbruch der afro-spanischen Sängerin Buika


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Pass gut auf ihn auf!

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
LeneBarbara Auer
MiriamJulia Koschitz
IngmarFilip Peeters
Dr. UllrichMartin Umbach
JasperPatrick Geller
u.a.
Buch: Britta Stöckle
Regie: Johannes Fabrick
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenMiriam, um die 30, könnte glücklicher nicht sein. Der 50-jährige Ingmar hat sich zu ihr bekannt und seine Frau, die engagierte Pfarrerin Lene und seine drei fast erwachsenen Kinder verlassen.

Doch das Glück währt nicht lange. Miriam erkrankt lebensbedrohlich, die ...

Text zuklappenMiriam, um die 30, könnte glücklicher nicht sein. Der 50-jährige Ingmar hat sich zu ihr bekannt und seine Frau, die engagierte Pfarrerin Lene und seine drei fast erwachsenen Kinder verlassen.

Doch das Glück währt nicht lange. Miriam erkrankt lebensbedrohlich, die Ärzte geben ihr nur noch wenig Zeit. Sie ist am Verzweifeln, verheimlicht ihre Krankheit und trifft in dieser Zeit des Schocks auf Lene, die sie nun als warmherzig kennenlernt.

Trotz ihrer fortbestehenden Konkurrenzsituation nimmt sie Lene plötzlich als bewundernswerte Frau wahr, als jemanden, den sie sich als Mutterersatz für ihre Kinder wünschen würde. Dazu müsste sie jedoch Ingmar und Lene wieder zusammenbringen, und die müssten sich vorher ihren lange unter den Teppich gekehrten Eheproblemen stellen. Ein gänzlich absurdes Unterfangen nimmt langsam Gestalt an - und die Zeit läuft.

Britta Stöckle hat ein authentisches, bewegendes Beziehungsdrama geschrieben, in dem Liebe, Zusammenleben und Tod reflektiert werden. Johannes Fabrick hat dieses Melodram mit Barbara Auer und Julia Koschitz in den weiblichen Hauptrollen als eine stille Tragödie inszeniert, als eine existenzielle Grenzerfahrung. Julia Koschitz spielt berührend und tiefschürfend eine Frau, die im Angesicht des eigenen Todes mit Fürsorge und Weitsicht für ihre Kinder und ihren Geliebten denkt.

Die ausgezeichnete Autorin Britta Stöckle und der renommierte Regisseur Johannes Fabrick haben schon bei dem Liebesdrama einer Gerichtsvollzieherin zusammengearbeitet ("Ich habe es dir nie erzählt", ZDF 2011). Die Produzentin war auch damals Kirsten Hager, die in diesem Jahr für "Pass gut auf ihn auf!" beim Münchener Filmfest den Bernd-Burgemeister-Preis erhalten hat.


Seitenanfang
21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

kinokino

Das Filmmagazin

Zwei Frauen, ein Schicksal:
Christian Züberts Thrillerdrama "Ein Atem"

Eine Wahnsinns-Suche:
Die Komödie "Krippenwahn"

Eine Hassliebe:
Tarantino und sein Western "The Hateful 8"

Filmen für eine bessere Welt:
die Doku "Passion for Planet"


(ARD/BR)


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:27
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Altern ohne Last

Film von Kurt Langbein und Judith E. Innerhofer

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

Ganzen Text anzeigenHeute ist es normal, rüstig 80 Jahre alt zu werden. Die erste "Babyboom"-Generation ist mittlerweile über 65 Jahre alt. Doch dieser demografische Wandel gilt als Problem.

Prognosen sagen, dass sich die Anzahl der alternden, pflegebedürftigen Bevölkerung in Europa ...
(ORF)

Text zuklappenHeute ist es normal, rüstig 80 Jahre alt zu werden. Die erste "Babyboom"-Generation ist mittlerweile über 65 Jahre alt. Doch dieser demografische Wandel gilt als Problem.

Prognosen sagen, dass sich die Anzahl der alternden, pflegebedürftigen Bevölkerung in Europa in den nächsten 50 Jahren verdoppeln wird. Kommt es zum Kollaps der Rentensysteme, zum Pflegenotstand?

Vielleicht geht es auch anders: Nicht das Altern ist das Problem, sondern der Lebensstil und unser Umgang mit dem Altern. Diese Faktoren sind es, die zu einem großen Teil Krankheit und Pflegebedürftigkeit verursacht. Dabei machen es andere Länder längst vor, dass und wie es auch anders geht: Wo Arbeitswelt und Lebensumgebung, aber auch Pflegekonzepte anders funktionieren, dort wird Altern nicht automatisch zur Last.


(ORF)


Seitenanfang
23:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wacher Geist und müde Knochen

Arbeiten jenseits der Pension

Dokumentarfilm von Martin Betz, Österreich 2015

Länge: 53 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Welt gehört den Jungen. Alte gehören ins Heim. Blödsinn? Ja! Denn auch die Arbeitswelt macht längst nicht vor dem demografischen Wandel halt.

Alte Menschen haben mehr Erfahrung, arbeiten gründlicher und erkennen in der Arbeit einen Sinn zur ...
(ORF)

Text zuklappenDie Welt gehört den Jungen. Alte gehören ins Heim. Blödsinn? Ja! Denn auch die Arbeitswelt macht längst nicht vor dem demografischen Wandel halt.

Alte Menschen haben mehr Erfahrung, arbeiten gründlicher und erkennen in der Arbeit einen Sinn zur Selbstverwirklichung, wie dieser Film am Beispiel mehrerer Senioren zwischen 73 und 94 Jahren zeigt.

Alle dreieinhalb Jahre steigt die Lebenserwartung in unseren Breiten um ein Jahr: Obwohl die Österreicher derzeit durchschnittlich mit 58,5 Jahren in Pension gehen, wollen sich immer mehr Menschen auch im hohen Alter ihre Arbeit nicht nehmen lassen. Einige von ihnen begleitet dieser Film. Mit ihrer Vitalität geben sie einen Ausblick auf eine Arbeitswelt von morgen, in der angesichts des demografischen Wandels ältere Arbeitnehmer immer mehr zum Alltag werden.


(ORF)


Seitenanfang
0:13
VPS 00:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Und das nennst du Erziehung!

Wenn Eltern sich nicht einig sind

Film von Tina Radke-Gerlach

Ganzen Text anzeigenIn diesem Paar-Check wird der Umgang mit den Kindern unter die Lupe genommen, die täglichen Grabenkämpfe im Familienalltag. "37°" testet den Konfliktpunkt Kindererziehung.

Die Kinder räumen nichts weg, am Essen wird rumgenörgelt. Der Vater hasst das Chaos, die ...

Text zuklappenIn diesem Paar-Check wird der Umgang mit den Kindern unter die Lupe genommen, die täglichen Grabenkämpfe im Familienalltag. "37°" testet den Konfliktpunkt Kindererziehung.

Die Kinder räumen nichts weg, am Essen wird rumgenörgelt. Der Vater hasst das Chaos, die Mutter bleibt entspannt. Was ist, wenn der Streit um die richtige Erziehung so überhandnimmt, dass die Beziehung der Eltern daran zu scheitern droht?

Corinne und Frank haben drei Kinder, sechs, fünf und drei Jahre alt. Corinne sehnt sich danach, wieder in ihren Beruf als Ergotherapeutin einzusteigen. Auch, weil Frank als Altenpfleger nicht genug Geld verdient. Der unterschiedliche Erziehungsstil der beiden führt oft zu Problemen, zum Beispiel bei den gemeinsamen Mahlzeiten. Corinne möchte, dass die Kinder ordentlich am Tisch sitzen. Sie empfindet ihren Mann als viel zu nachgiebig. Frank dagegen bringt der Ordnungsfimmel seiner Frau zur Weißglut. Die Stimmung ist ständig gereizt, und Frank fühlt sich genauso unverstanden von seiner Frau wie Corinne von ihrem Mann. Jeder Tag bringt neuen Zündstoff. Frank wünscht sich mehr Konsequenz in der Kindererziehung und empfindet seine Frau als dramatisierend und überbehütend. Corinne leidet am meisten darunter, dass sie sich "wie eine unterbezahlte Putzfrau" fühlt.

Stefan und Annick, beide 31 Jahre alt, sind Eltern von zwei Töchtern im Alter von vier und sechs Jahren. Seit sie geboren sind, ist die Lebensplanung ins Wanken geraten. Annick arbeitet in der Personalabteilung eines Autoherstellers, Stefan hat sich wegen der Kinder einer beruflichen Umschulung gestellt, vom Hotelfach zum Landschaftsgärtner. Der Alltag frisst die Familie manchmal auf. Von einem Wochenende zu zweit können Annick und Stefan nur träumen. An Zeit für eigene Hobbys ist nicht zu denken. Immer öfter eskaliert der Streit, manchmal reden die Eltern über eine Woche lang nicht mehr miteinander. "Mein Mann handelt nur nach Auftrag, ich fühle mich ständig im Dienst der Kinder und bin für alles zuständig", klagt Annick. Stefan empfindet seine Frau oft als überengagiert und wünscht sich mehr Gelassenheit und Ruhe. Er liebt seine Töchter über alles, vermisst aber Zeit für sich selbst und für die Beziehung mit seiner Frau.

Für "37°" wagen die zwei Familien ein Experiment. Wie schwerwiegend sind ihre Konflikte? In unserem Test müssen sie sich einer Familienkonferenz stellen und anderen herausfordernden Situationen. Ein 90-minütiges Zwiegespräch ohne Kinder droht frühzeitig in Schweigen oder Streit zu enden.

Am Ende finden unsere Protagonisten vielleicht Antworten auf die Frage, wie man die unterschiedlichen Erziehungsstile miteinander vereinbaren kann und wie offene und ehrliche Gespräche entstehen können.


Seitenanfang
0:43
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
1:11
VPS 01:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Pass gut auf ihn auf!

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
LeneBarbara Auer
MiriamJulia Koschitz
IngmarFilip Peeters
Dr. UllrichMartin Umbach
JasperPatrick Geller
u.a.
Buch: Britta Stöckle
Regie: Johannes Fabrick
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenMiriam, um die 30, könnte glücklicher nicht sein. Der 50-jährige Ingmar hat sich zu ihr bekannt und seine Frau, die engagierte Pfarrerin Lene und seine drei fast erwachsenen Kinder verlassen.

Doch das Glück währt nicht lange. Miriam erkrankt lebensbedrohlich, die ...

Text zuklappenMiriam, um die 30, könnte glücklicher nicht sein. Der 50-jährige Ingmar hat sich zu ihr bekannt und seine Frau, die engagierte Pfarrerin Lene und seine drei fast erwachsenen Kinder verlassen.

Doch das Glück währt nicht lange. Miriam erkrankt lebensbedrohlich, die Ärzte geben ihr nur noch wenig Zeit. Sie ist am Verzweifeln, verheimlicht ihre Krankheit und trifft in dieser Zeit des Schocks auf Lene, die sie nun als warmherzig kennenlernt.

Trotz ihrer fortbestehenden Konkurrenzsituation nimmt sie Lene plötzlich als bewundernswerte Frau wahr, als jemanden, den sie sich als Mutterersatz für ihre Kinder wünschen würde. Dazu müsste sie jedoch Ingmar und Lene wieder zusammenbringen, und die müssten sich vorher ihren lange unter den Teppich gekehrten Eheproblemen stellen. Ein gänzlich absurdes Unterfangen nimmt langsam Gestalt an - und die Zeit läuft.

Britta Stöckle hat ein authentisches, bewegendes Beziehungsdrama geschrieben, in dem Liebe, Zusammenleben und Tod reflektiert werden. Johannes Fabrick hat dieses Melodram mit Barbara Auer und Julia Koschitz in den weiblichen Hauptrollen als eine stille Tragödie inszeniert, als eine existenzielle Grenzerfahrung. Julia Koschitz spielt berührend und tiefschürfend eine Frau, die im Angesicht des eigenen Todes mit Fürsorge und Weitsicht für ihre Kinder und ihren Geliebten denkt.

Die ausgezeichnete Autorin Britta Stöckle und der renommierte Regisseur Johannes Fabrick haben schon bei dem Liebesdrama einer Gerichtsvollzieherin zusammengearbeitet ("Ich habe es dir nie erzählt", ZDF 2011). Die Produzentin war auch damals Kirsten Hager, die in diesem Jahr für "Pass gut auf ihn auf!" beim Münchener Filmfest den Bernd-Burgemeister-Preis erhalten hat.


Seitenanfang
2:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Apocalypse Now Redux

Spielfilm, USA 2001

Darsteller:
Colonel KurtzMarlon Brando
Lieutenant Colonel KilgoreRobert Duvall
Captain WillardMartin Sheen
Jay HicksFrederic Forrest
PhillipsAlbert Hall
u.a.
Regie: Francis Ford Coppola
Länge: 190 Minuten

Ganzen Text anzeigenJoseph Conrads Romanklassiker "Herz der Finsternis" inspirierte Francis Ford Coppola zu diesem epochalen Kriegsdrama voll von unvorstellbaren Grauen und schrecklicher Faszination.

Saigon, 1969: Nach Wochen der Untätigkeit wird Captain Willard ins vietnamesische ...
(ARD)

Text zuklappenJoseph Conrads Romanklassiker "Herz der Finsternis" inspirierte Francis Ford Coppola zu diesem epochalen Kriegsdrama voll von unvorstellbaren Grauen und schrecklicher Faszination.

Saigon, 1969: Nach Wochen der Untätigkeit wird Captain Willard ins vietnamesische Hauptquartier der CIA gerufen. Der vom Krieg gezeichnete Soldat, für das zivile Leben längst untauglich geworden, erhält einen prekären Spezialauftrag.

Es geht um den hochdekorierten, vormals geachteten Walter E. Kurtz, ein Absolvent der elitären Militärakademie in Westpoint. Der Colonel ist unkontrollierbar geworden, er behandelt seine Einheit wie eine Privatarmee und lässt sich im kambodschanischen Dschungel wie ein Gott verehren. In den Augen der militärischen Führung ist Kurtz verrückt geworden, Willard soll ihn finden und töten. Mit einer Handvoll Soldaten macht er sich in einem kleinen Patrouillen-Boot auf den Weg. Je weiter die Männer auf ihrer Flussfahrt kommen, desto unwirklicher erscheint ihnen das Kriegsgeschehen. Wenn der zynische Colonel Kilgore ein ganzes Dorf ausradiert lässt, nur damit seine Leute surfen können - wie verrückt mag dann erst Kurtz sein? Nach einer gespenstischen Zwischenstation bei französischen Plantagenbesitzern trifft Willard schließlich auf einen Eingeborenenstamm und einen völlig überdrehten amerikanischen Fotoreporter. Der Wegrand ist mit aufgespießten Köpfen gesäumt und in den Bäumen hängen Leichen: das Herz der Finsternis.

Das Bild der brennenden Baumreihe, zu dem "The End" von The Doors erklingt und das Hubschraubergeschwader, das zu Wagners Walkürenritt einen Angriff fliegt: Nie zuvor war ein Kriegsfilm so spektakulär. Neben dem unvorstellbaren Grauen beschwört Coppola die schreckliche Faszination dieses Kriegs, weswegen "Apokalypse Now" auch kritisiert wurde. Die Zuschauer sahen 1979 aber nur eine Kurzversion: Der Ausnahmeregisseur hatte sich für seine künstlerische Verwirklichung hoch verschuldet und musste, um das Risiko eines Misserfolgs zu minimieren, sein ausuferndes Werk an die Konventionen kommerzieller Kinoverwertung anpassen. Zwei Jahrzehnte später präsentierte Coppola eine überarbeitete Schnittfassung, in die er knapp 50 Minuten Originalmaterial neu integrierte: Darin bekommt Marlon Brandos Auftritt als Kurtz neue Facetten. Vor allem gibt die "Französische Plantagensequenz" dem Film einen anderen Rhythmus. Hier kommt auch die Kritik am Wahnsinn des Vietnamkriegs explizit zur Sprache.


(ARD)


Seitenanfang
5:49
VPS 05:45

Traumziel Arktis

Kreuzfahrt ins Nichts

Mit dem Eisbrecher zum Rand der Welt

Ganzen Text anzeigenDie Polarmeere haben Kreuzfahrer längst erobert: auf Schiffen mit hoher Eisklasse und im Rahmen klassischer Kreuzfahrten - Komfort inklusive, trotz arktischer Kälte.

Eine Kreuzfahrt ganz anderer Art beginnt im Norden Skandinaviens: Maximal einmal im Jahr bricht der ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDie Polarmeere haben Kreuzfahrer längst erobert: auf Schiffen mit hoher Eisklasse und im Rahmen klassischer Kreuzfahrten - Komfort inklusive, trotz arktischer Kälte.

Eine Kreuzfahrt ganz anderer Art beginnt im Norden Skandinaviens: Maximal einmal im Jahr bricht der Eisbrecher "Kapitan Dranitsyn" von Murmansk ins Nordpolarmeer auf. Er ist kein Kreuzfahrtschiff sondern einer der stärksten Eisbrecher Welt.

Außerhalb der Sommermonate wird er als Wegbereiter für russische Versorgungsschiffe in der sibirischen Polarmeerregion eingesetzt. Entsprechend einfach ist das Leben an Bord. Es gibt weder Shows noch Theater, kein Shopping, keinen Außenpool, kein Gala-Dinner.

Die Sensationen dieser Ausnahme-Kreuzfahrt in eine der lebensfeindlichsten Gegenden der Erde sind Eisbären, Walrösser, die Spuren der ersten Expeditionen, die Golfbälle des Teufels, eine bizarre Inselwelt und jede Menge Nichts.

Das Ziel sind ein paar vergessene Inseln im Eis, die Ihre Entdecker im 19. Jahrhundert nach einem österreichischen Kaiser benannten: Franz-Josef-Land. Die nördlichste Inselgruppe Eurasiens liegt nur knapp 900 Kilometer vom Nordpol entfernt. Noch vor wenigen Jahrzehnten musste man hier auch im Hochsommer mit einer geschlossenen Packeisdecke rechnen. Heute ist das nicht mehr so: Der Klimawandel erleichtert die Schifffahrt.

Die häufig als "Mond-Archipel" bezeichnete Inselgruppe ist aber auch im Sommer größtenteils von Eis bedeckt. Die Landgänge sind entsprechend abenteuerlich. Die Passagiere werden im russischen Transporthubschrauber oder auf Schlauchbooten von Bord gebracht. Für alle Landgänge bedarf es im russischen Sperrgebiet einer Sondergenehmigung, die nur äußerst selten vergeben wird.


(ARD/SR)