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Dienstag, 25. August
Programmwoche 35/2015
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6:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (1/5)

Schwarzwald

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenWie entsteht in der Provinz Kunst, und wie wird aus Kultur Heimat? Wladimir Kaminer macht sich auf einen Road-Trip durch deutsche Kulturlandschaften. Er startet im Schwarzwald.

Er steht wie keine andere deutsche Region für Folklore. Die Künstler dort gehen damit auf ...

Text zuklappenWie entsteht in der Provinz Kunst, und wie wird aus Kultur Heimat? Wladimir Kaminer macht sich auf einen Road-Trip durch deutsche Kulturlandschaften. Er startet im Schwarzwald.

Er steht wie keine andere deutsche Region für Folklore. Die Künstler dort gehen damit auf ihre Weise um. Der Pop-Art-Künstler Stefan Strumbel etwa hat in Goldscheuer eine Dorfkirche umgestaltet und dabei die traditionelle Ikonografie der Region aufgegriffen.

Seine bunten Kuckucksuhren sind beliebte Sammlerobjekte auf dem internationalen Kunstmarkt.

In Freiburg taucht Wladimir Kaminer im Theater der Immoralisten in die freie Theaterszene ein. Ihre engagierten und konsequenten Inszenierungen sind mittlerweile fester Bestandteil des offiziellen Kulturlebens in der Universitäts-Stadt.

Den Künstler Florian Mehnert trifft Kaminer in Müllheim. Dieser hatte mit der Idee einer im Internet ferngesteuert zum Abschuss freigegebenen Ratte international für Aufsehen gesorgt. Auch mit seinen "Waldprotokollen" schärfte er das politische Bewusstsein der Menschen in der Region.

Zum Abschluss erkundet Wladimir Kaminer mit der Black-Metal-Band Imperium Dekadenz in Donaueschingen die geheimnisvolle Faszination des Waldes. Am Lagerfeuer tauschen sie Kindheitserinnerungen aus und entdecken durchaus Gemeinsamkeiten.


7:00

nano spezial: Pein in der Pfote

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenOb der Kopf weh tut oder das Knie, jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Doch wie ist das bei Tieren - sind sie in der Lage, Schmerzen zu empfinden?

Auch wenn mancher Haustierbesitzer die Frage sofort bejahen würde - die Frage ist durchaus berechtigt. In den USA ...

Text zuklappenOb der Kopf weh tut oder das Knie, jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Doch wie ist das bei Tieren - sind sie in der Lage, Schmerzen zu empfinden?

Auch wenn mancher Haustierbesitzer die Frage sofort bejahen würde - die Frage ist durchaus berechtigt. In den USA wurde Veterinär-Studenten noch bis Ende der 1980er Jahre beigebracht, dass Tiere generell keinen Schmerz wahrnehmen können.

Ein bequemes Argument, um Nutztiere als emotionsfreie Fleischmaschinen in Schlachtfabriken zu halten. Heute sieht die Wissenschaft das differenzierter. Das Grundproblem aber bleibt: Niemand kann in die Gefühlswelt eines Schweins oder Regenwurms schlüpfen. Wie sehr Tiere unter Schmerzen leiden, lässt sich wissenschaftlich nur schwer beurteilen.

Hirnforscher gehen davon aus, dass für die Fähigkeit zu leiden, Bewusstsein nötig ist. Das Bewusstsein ist im sogenannten Neocortex, dem evolutionär jüngsten Teil des Gehirns, verankert. Da dieser Gehirnabschnitt bei vielen Tieren nur gering ausgeprägt ist, liegt der Schluss nahe, dass sie nicht im psychischen Sinn leiden können. Allerdings gibt es inzwischen zahlreiche Hinweise, dass nicht nur Säugetiere Schmerzen empfinden, sondern auch Fische, Oktopusse und sogar Krebse. Da sie mit uns nicht über ihr Befinden sprechen können, ist die Beobachtung ihres Verhaltens die einzige Möglichkeit, das Ausmaß ihres Leids zu beurteilen. Das Problem: Jedes Tier verhält sich anders. Ein Hund leidet anders als eine Katze, ein Pferd anders als ein Fisch oder ein Insekt.

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" sucht nach Antworten auf eine nicht ganz einfache Frage - die neben Tierbiologen inzwischen auch Verhaltensforscher und sogar Philosophen beschäftigt.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)



9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (1/5)

Schwarzwald

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenWie entsteht in der Provinz Kunst, und wie wird aus Kultur Heimat? Wladimir Kaminer macht sich auf einen Road-Trip durch deutsche Kulturlandschaften. Er startet im Schwarzwald.

Er steht wie keine andere deutsche Region für Folklore. Die Künstler dort gehen damit auf ...

Text zuklappenWie entsteht in der Provinz Kunst, und wie wird aus Kultur Heimat? Wladimir Kaminer macht sich auf einen Road-Trip durch deutsche Kulturlandschaften. Er startet im Schwarzwald.

Er steht wie keine andere deutsche Region für Folklore. Die Künstler dort gehen damit auf ihre Weise um. Der Pop-Art-Künstler Stefan Strumbel etwa hat in Goldscheuer eine Dorfkirche umgestaltet und dabei die traditionelle Ikonografie der Region aufgegriffen.

Seine bunten Kuckucksuhren sind beliebte Sammlerobjekte auf dem internationalen Kunstmarkt.
In Freiburg taucht Wladimir Kaminer im Theater der Immoralisten in die freie Theaterszene ein. Ihre engagierten und konsequenten Inszenierungen sind mittlerweile fester Bestandteil des offiziellen Kulturlebens in der Universitäts-Stadt.

Den Künstler Florian Mehnert trifft Kaminer in Müllheim. Dieser hatte mit der Idee einer im Internet ferngesteuert zum Abschuss freigegebenen Ratte international für Aufsehen gesorgt. Auch mit seinen "Waldprotokollen" schärfte er das politische Bewusstsein der Menschen in der Region.

Zum Abschluss erkundet Wladimir Kaminer mit der Black-Metal-Band Imperium Dekadenz in Donaueschingen die geheimnisvolle Faszination des Waldes. Am Lagerfeuer tauschen sie Kindheitserinnerungen aus und entdecken durchaus Gemeinsamkeiten.


9:45
VPS 09:44

nano spezial: Pein in der Pfote

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenOb der Kopf weh tut oder das Knie, jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Doch wie ist das bei Tieren - sind sie in der Lage, Schmerzen zu empfinden?

Auch wenn mancher Haustierbesitzer die Frage sofort bejahen würde - die Frage ist durchaus berechtigt. In den USA ...

Text zuklappenOb der Kopf weh tut oder das Knie, jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Doch wie ist das bei Tieren - sind sie in der Lage, Schmerzen zu empfinden?

Auch wenn mancher Haustierbesitzer die Frage sofort bejahen würde - die Frage ist durchaus berechtigt. In den USA wurde Veterinär-Studenten noch bis Ende der 1980er Jahre beigebracht, dass Tiere generell keinen Schmerz wahrnehmen können.

Ein bequemes Argument, um Nutztiere als emotionsfreie Fleischmaschinen in Schlachtfabriken zu halten. Heute sieht die Wissenschaft das differenzierter. Das Grundproblem aber bleibt: Niemand kann in die Gefühlswelt eines Schweins oder Regenwurms schlüpfen. Wie sehr Tiere unter Schmerzen leiden, lässt sich wissenschaftlich nur schwer beurteilen.

Hirnforscher gehen davon aus, dass für die Fähigkeit zu leiden, Bewusstsein nötig ist. Das Bewusstsein ist im sogenannten Neocortex, dem evolutionär jüngsten Teil des Gehirns, verankert. Da dieser Gehirnabschnitt bei vielen Tieren nur gering ausgeprägt ist, liegt der Schluss nahe, dass sie nicht im psychischen Sinn leiden können. Allerdings gibt es inzwischen zahlreiche Hinweise, dass nicht nur Säugetiere Schmerzen empfinden, sondern auch Fische, Oktopusse und sogar Krebse. Da sie mit uns nicht über ihr Befinden sprechen können, ist die Beobachtung ihres Verhaltens die einzige Möglichkeit, das Ausmaß ihres Leids zu beurteilen. Das Problem: Jedes Tier verhält sich anders. Ein Hund leidet anders als eine Katze, ein Pferd anders als ein Fisch oder ein Insekt.

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" sucht nach Antworten auf eine nicht ganz einfache Frage - die neben Tierbiologen inzwischen auch Verhaltensforscher und sogar Philosophen beschäftigt.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Stau stehen

Film von Ralph Weihermann und Alexej Getmann

Ganzen Text anzeigen70 Stunden pro Jahr steht der deutsche Autofahrer im Stau. Der Frust auf den überfüllten Straßen führt zu Unfällen und bringt enorme Verluste. Eine Suche nach Auswegen aus dem Verkehrschaos.

Auf bis zu 100 Milliarden Euro wird der volkswirtschaftliche Schaden ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen70 Stunden pro Jahr steht der deutsche Autofahrer im Stau. Der Frust auf den überfüllten Straßen führt zu Unfällen und bringt enorme Verluste. Eine Suche nach Auswegen aus dem Verkehrschaos.

Auf bis zu 100 Milliarden Euro wird der volkswirtschaftliche Schaden geschätzt, der jedes Jahr durch Staus entsteht. Muss das wirklich sein? Was sind die Konzepte, um den Verkehrsinfarkt zu vermeiden? Ist das ewige Gejammer über Geldmangel eine ausreichende Erklärung?

Was kann tatsächlich dazu beitragen, Staus zu vermeiden? Schnellerer Ausbau von Autobahnen, längere und größere LKWs, bessere technische Navigation? Für große Unternehmer in Deutschland ist klar: Sie benutzen für ihre Transporte hauptsächlich den LKW. Die Bahn hat als Konkurrent im Güterverkehr kaum eine Chance. Oder ist sie gar nicht motiviert, den Güterverkehr auszubauen, weil sie mit dem attraktiveren Personenverkehr völlig ausgelastet ist?


(ARD/WDR)


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10:59
VPS 11:00

Videotext Untertitel

Wohin mit uns? (4/4)

"Du weißt nicht, was passiert!"

Film von Nicole und Martin Rosenbach

Ganzen Text anzeigenFünf Rentner vor der größten Umbruchsituation ihres Lebens: Sie geben ihr altes Leben auf, weil sie nicht weitermachen können und wollen. Sie brechen auf und fangen nochmal ganz von vorne an.

Marlene und Michael Boes müssen das geliebte Haus verkaufen. Barbara ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenFünf Rentner vor der größten Umbruchsituation ihres Lebens: Sie geben ihr altes Leben auf, weil sie nicht weitermachen können und wollen. Sie brechen auf und fangen nochmal ganz von vorne an.

Marlene und Michael Boes müssen das geliebte Haus verkaufen. Barbara Pinnig wagt mit 70 einen Neuanfang auf Teneriffa. Clemens und Anneliese Ewerth überwinden sich zum Einzug in eine Altenresidenz. Eine Suche nach Glücksmomenten, die noch auf sie warten.

Michael Boes hat eine Wohnung gefunden. Und seine bettlägerige Frau Marlene sitzt das erste Mal nach mehreren Jahren in einem Rollstuhl. Es könnte ein Moment des Glücks sein, wäre der Anlass nicht so traurig. Sie verlassen das geliebte Haus. Und es gibt noch eine große Frage: Reicht der Ertrag des Hausverkaufs für die Deckung ihrer Schulden?

Barbara Pinnig ist auf Teneriffa angekommen. Sie und ihre Freunde wollen hier alt werden. Doch wie stellen sich die deutschen Auswanderer das Sterben auf der Insel vor?

Clemens Ewerth genießt die Vorzüge der Altenresidenz. Anneliese hat sich noch nicht so gut eingelebt. Trotzdem geht sie gerne mit ihrem Mann und neuen Freunden in die Restaurants des Hauses. Außerdem verwirklichen sie sich einen Traum: Sie reisen nach Lissabon.


(ARD/WDR)


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11:30
Format 4:3

Northumbria - Küste der Pilger und Piraten

Film von Peter M. Kruchten

Ganzen Text anzeigenEnglands Norden war Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel für Kelten, Römer, Wikinger und Normannen. Sie haben dort gesiedelt, einander bekämpft, aber auch voneinander gelernt.

Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer mündet, liegt Newcastle, die ehemalige ...
(ARD/SR)

Text zuklappenEnglands Norden war Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel für Kelten, Römer, Wikinger und Normannen. Sie haben dort gesiedelt, einander bekämpft, aber auch voneinander gelernt.

Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer mündet, liegt Newcastle, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Northumbria. Bis hinauf an den Tweed an der schottischen Grenze zog sich das Reich.

An der Küste liegen so bedeutende Orte wie Lindisfarne, das Kloster des Heiligen Aidan, der mit seinen irischen Mönchen große Teile Mitteleuropas missionierte, sowie Bamburgh Castle, eine einst waffenstarrende Grenzlandfestung. Daneben findet man malerische Dörfer und Piratennester. Landeinwärts läuft eine lange Mauer von Küste zu Küste - Hadrians Wall. Ihre Maße waren riesig: fünf Meter hoch, drei Meter breit und über 100 Kilometer lang. Der Wall sollte die nördlichste Provinz des römischen Kaiserreichs vor Überfällen von Keltenstämmen schützen.


(ARD/SR)


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11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Englands schönste Gärten

Hinter privaten Gartentoren

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenGärten sind in England etwas ganz Besonderes und so wundert es nicht, dass auch viele private Gärten ihre Pforten für Besucher öffnen.

In Kew Green in den Außenbezirken von London haben die Bewohner von fünf nebeneinanderliegenden Häusern Gärten angelegt, die ...
(ORF)

Text zuklappenGärten sind in England etwas ganz Besonderes und so wundert es nicht, dass auch viele private Gärten ihre Pforten für Besucher öffnen.

In Kew Green in den Außenbezirken von London haben die Bewohner von fünf nebeneinanderliegenden Häusern Gärten angelegt, die sich hinter dem Haus jeweils bis an die Themse erstrecken.

Im milden Londoner Stadtklima wachsen hier Feigen, verschiedene Rosen und Hortensiensorten und ein ganz besonderer Schmetterlingsstrauch. Eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt liegt Cantax House. Der Garten - rund 800 Jahre alt - war Kulisse für den Film "Harry Potter und der Halbblutprinz". West Green House, das von der australischen Gartendesignerin Marilyn Abbott für 99 Jahre in Pacht genommen wurde, besticht durch einen paradiesischen Wassergarten und Farley Hill mit seinem Gemüsegarten. Abbey Dore Court hat eine rund drei Hektar große Anlage, die von der 86-jährigen Charis Ward gepflegt und gehegt wird. Immer noch plant die Gärtnerin neue Abschnitte.

Karl Ploberger blickt für die Reihe "Englands schönste Gärten" in private Gärten rund um London.


(ORF)


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12:09
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nicht einmal ein Bett

Reportage von Christine Grabner und Nina Horowitz

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenIm Stadtkern von Traiskirchen leben 6.000 Einwohner. Im überfüllten Flüchtlingslager sind es in den vergangenen Wochen bis zu 4.500 Flüchtling - zu viele für die Infrastruktur der Stadt.

Die Lebensumstände der Flüchtlinge im Lager selbst seien ein Skandal, sagt ...
(ORF)

Text zuklappenIm Stadtkern von Traiskirchen leben 6.000 Einwohner. Im überfüllten Flüchtlingslager sind es in den vergangenen Wochen bis zu 4.500 Flüchtling - zu viele für die Infrastruktur der Stadt.

Die Lebensumstände der Flüchtlinge im Lager selbst seien ein Skandal, sagt die Menschrechtsorganisation "Amnesty International". Christine Grabner und Nina Horowitz haben für "Am Schauplatz" die abenteuerliche Quartiersuche für Flüchtlinge begleitet.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:18
VPS 13:16

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Hoflieferanten

Film von Natascha Walter

Ganzen Text anzeigenHessischer Victoria-Riesling für die britische Botschaft, Ingwerfrüchte aus der Pfalz fürs Königshaus, Heide Steyers Seidenblumen für die Hüte der Queen - ein Blick hinter die Kulissen.

Als der hessische Winzer Rainer Flick den berühmten Victoria-Weinberg in ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenHessischer Victoria-Riesling für die britische Botschaft, Ingwerfrüchte aus der Pfalz fürs Königshaus, Heide Steyers Seidenblumen für die Hüte der Queen - ein Blick hinter die Kulissen.

Als der hessische Winzer Rainer Flick den berühmten Victoria-Weinberg in Flörsheim-Wicker übernahm, war er nicht nur von der Lage angetan. Es lockte ihn auch dessen besondere Geschichte, die ihn als Bewirtschafter eng mit dem britischen Königshaus verbandelt.

Seit mehr als 60 Jahren werden jährlich einige Dutzend Kisten Victoria-Riesling an die britische Botschaft in Berlin geliefert, denn bei besonderen Anlässen der Queen muss der deutsche Riesling auf die Tafel. Die Reportage begleitet den Winzer in seinem Weinberg und zeigt hautnah, wie er den neuesten Jahrgang Victoriaberg-Riesling bei der diesjährigen traditionellen Gartenparty in Berlin zu Ehren des Geburtstages der Queen vor 1000 Gästen ausschenken darf.

Solch königliche Ehre wünschen sich Hubert Hirschbil und Lilly Hirschbil-Biffar auch. Die Unternehmer der Kandiermanufaktur Biffar in Deidesheim in der Pfalz waren mit ihren berühmten Ingwerfrüchten mal Hoflieferanten, doch seitdem die Queen ihre Verbindung zum Londoner Traditionskaufhaus gekappt hat, fehlen in der Bonboniere der Queen die leckeren Stäbchen. Doch die Unternehmer aus der Pfalz lassen nichts unversucht, um ihre Früchtchen wieder an den Hof zu bringen.

Da hat es Heide Steyer leichter. Auf ihre Blumen möchten weder die Queen noch Camilla verzichten. Die Kunstblumendesignerin entwirft und fertigt die schönsten Seidenblumen für ausgefallene Hüte. Heide Steyer stellt in London ihre neue Kollektion vor. Vor Ort exklusiv sind auch die Hutdesignerin der Queen, Rachel Trevor-Morgan, und der langjährigen Schneider der Queen, Karl-Ludwig Rehse.


(ARD/SWR)


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13:48
VPS 13:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Adel im Südwesten

Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg

Moderation: Walter Janson

Ganzen Text anzeigenWalter Janson spricht mit dem Fürsten Philipp zu Hohenlohe-Langenburg über seine Liebe zur Natur, seine außergewöhnlichen Geschäftserfolge und über den Familiensinn beim deutschen Adel.

"Alles was wir tun, hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Alles was wir jetzt ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWalter Janson spricht mit dem Fürsten Philipp zu Hohenlohe-Langenburg über seine Liebe zur Natur, seine außergewöhnlichen Geschäftserfolge und über den Familiensinn beim deutschen Adel.

"Alles was wir tun, hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Alles was wir jetzt tun, tun wir für die Generationen nach uns", erklärt schmunzelnd seine Durchlaucht. Und dies bezieht der Fürst nicht nur auf seinen Forstwirtschaftsbesitz, sondern auch auf die Familie.

Denn für den Vater von drei Kindern ist die Familie das Wichtigste. Mit gerade einmal 34 Jahren übernimmt der junge Fürst nach dem Tod seines Vaters den Langenburger Besitz. "Dass wir so jung waren, hatte auch seinen Vorteil: so können wir lange im Voraus für die Generationen nach uns planen", erzählt Ehefrau Saskia Fürstin zu Hohenlohe-Langenburg.

Ob seine Durchlaucht in seiner Naturverbundenheit von seinem englischen Onkel Prinz Charles geprägt wurde, weiß der Fürst selbst nicht so recht. Nachhaltigkeit, die Natur erhalten, nicht nur im Hier und Jetzt leben, dies ist für die moderne Familie zu Hohenlohe-Langenburg selbstverständlich. Nachhaltigkeit findet man bei ihnen selbstverständlich in der Forstwirtschaft, bei der Heizung fürs Schloss und natürlich bei der Erhaltung der historischen Gebäude. Um all das finanzieren zu können, hatte schon der Vater von Fürst Philipp das Schloss mit dem Deutschen Automobilmuseum für Besucher geöffnet. "Heute entwickeln wir gemeinsam Ideen. So wie für den Kletterpark. Ich mache das Marketing und meine Frau als Betriebswirtin die Finanzen", so der Fürst, der jahrelang im Marketing arbeitete. So sind auch die Fürstlichen Gartentage, die es bereits seit zehn Jahren gibt, eine gemeinsame Idee des Fürstenpaares.


(ARD/SWR)


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14:32
VPS 14:30

Adel, doch kein alter Hut

Film von Christina Brecht-Benze

Ganzen Text anzeigenDer Adel fasziniert noch immer. Dabei gibt es ihn formell nicht mehr. Die heutige Adelsgeneration begründet und rechtfertigt sich neu, sucht ihren Platz zwischen Tradition und Moderne.

Seit der Abschaffung der Monarchie hat die einstige Machtelite ihre letzten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Adel fasziniert noch immer. Dabei gibt es ihn formell nicht mehr. Die heutige Adelsgeneration begründet und rechtfertigt sich neu, sucht ihren Platz zwischen Tradition und Moderne.

Seit der Abschaffung der Monarchie hat die einstige Machtelite ihre letzten Privilegien verloren. Sie stehen auf einer Stufe mit dem bürgerlichen Volk. Ist der Adel im 21. Jahrhundert ein alter Hut? Vier Adelige aus dem Badischen zeigen den Wandel.

Götz von Berlichingen ist der 18. in der Familie mit dem berühmten Namen des Haudegens. Felix von Racknitz löst sich mit Musik aus dem Traditionskäfig der Familie. Bernolph von Gemmingen führt die 550-jährige Familientradition auf Burg Guttenberg fort auf der Basis von Waldwirtschaft und Tourismus. Sowie Louis von Adelsheim, der Kunstliebhaber, der aus dem Amtsstädtchen Adelberg eine kleine Kunstmetropole machen will.


(ARD/SWR)


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15:02
VPS 15:00

Format 4:3

Der Graf von Ahrenthal

Film von Sabine Keller und Catherine von Westernhagen

Ganzen Text anzeigenEin Schloss wie im Märchen. Doch das Leben von Dominik von Spee, dem Besitzer von Schloss Ahrenthal bei Sinzig, ist wenig märchenhaft. Einblicke in den Kampf um den Erhalt des Schlosses.

Sein Vater wollte das Wasserschloss in die Luft sprengen, weil er kein Geld ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEin Schloss wie im Märchen. Doch das Leben von Dominik von Spee, dem Besitzer von Schloss Ahrenthal bei Sinzig, ist wenig märchenhaft. Einblicke in den Kampf um den Erhalt des Schlosses.

Sein Vater wollte das Wasserschloss in die Luft sprengen, weil er kein Geld hatte, es zu bewirtschaften. Das tat er zum Glück nicht. Sabine Keller begleitet die Vorbereitungen zu einem fürstlichen Abendessen, einen Sommerball und zeigt den Alltag der Adelsfamilie.

Fast 30 Jahre lang war das Schloss verpachtet. Vergeblich bemühte sich Dominik von Spee um das Gebäude. Vor einigen Jahren endlich zog der Pächter aus. Seitdem führt der Graf in seinem Schloss wieder Regie. Aber ein Einzug in das marode Traumdomizil liegt noch in weiter Ferne. Immerhin hat der Graf von Ahrenthal mit viel Eigenleistung schon das Erdgeschoss in Stand setzen lassen. Die großen Säle vermietet er für Veranstaltungen. Doch in den Räumen darüber bröckelt noch gewaltig der Putz. Und es ist ja nicht die einzige Immobilie, um die er sich kümmern muss. Zusammen mit der Vorburg hat der Graf über 3.000 Quadratmeter zu verwalten und vor dem Verfall zu bewahren. Da ist Kreativität gefragt. Glücklicherweise mangelt es Dominik von Spee nicht an Ideen.


(ARD/SWR)


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15:31
VPS 15:30

Videotext Untertitel

Die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff

Film von Jobst Knigge

Ganzen Text anzeigenSie tragen einen großen Namen und leben auf einem hochherrschaftlichen Anwesen: die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff. Die Geschichte einer markanten Adelsdynastie aus Nordrhein-Westfalen.

Aus ihren Reihen entstammt Prinz Bernhard der Niederlande, sie besitzen ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenSie tragen einen großen Namen und leben auf einem hochherrschaftlichen Anwesen: die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff. Die Geschichte einer markanten Adelsdynastie aus Nordrhein-Westfalen.

Aus ihren Reihen entstammt Prinz Bernhard der Niederlande, sie besitzen Ländereien, Wald und ein Unternehmen von einzigartiger Tradition - mitten im Teutoburger Wald, geführt von Markus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff in siebter Generation.

Gemeinsam mit seiner Frau Annabelle führt er neben den Bad Driburger Naturparkquellen und einer Klinikgruppe das "Gräfliche Kurbad" in Bad Driburg. 225 Jahre besitzt seine Familie das einzige private Kurbad Deutschlands. Entstanden ist im Laufe der Zeit ein Luxus Spa der Extraklasse mit Gästen aus der ganzen Welt. Jette Joop, Vicky Leandros, Fritz Wepper, aber auch Prinz Leopold von Bayern und Otto Graf Lambsdorf sind seit Jahrzehnten Stammgäste des Hauses.

Die Geschichte des Kurbades beginnt, als Freiherr Caspar Heinrich von Sierstorpff, ein braunschweigscher Oberjägermeister, die Driburger Quellen kauft. In nur wenigen Jahren baut er Haupt- und Nebengebäude auf und legt einen prächtigen Park an. Während kontinuierlicher Modernisierungen über Generationen hinweg, ist es ein besonderes Anliegen der Familie, stets den traditionellen Charme des ausgehenden 18. Jahrhunderts zu bewahren, bis heute.

Der Film begleitet die Oeynhausens in ihrem Alltag. Der Graf und die Gräfin öffnen ihre Archive und zeigen private Filme und Fotos eines Lebens zwischen königlicher Verwandtschaft und der Verantwortung für mehr als 1.000 Angestellte im heimischen Kurbad.


(ARD/WDR)


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16:16
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Herz und Krone (1/3)

Bilder aus der königlichen Familie Baden

Film von Robert Vogel

Ganzen Text anzeigenSeit rund 1000 Jahren prägt die Familie des Markgrafen von Baden den badischen Landesteil. Erstmals in ihrer Geschichte öffneten sie ihre Schlosstore. Ein Porträt einer königlichen Familie.

Sie bauten 30 Schlösser und stellten mit dem Markgrafen Max von Baden ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSeit rund 1000 Jahren prägt die Familie des Markgrafen von Baden den badischen Landesteil. Erstmals in ihrer Geschichte öffneten sie ihre Schlosstore. Ein Porträt einer königlichen Familie.

Sie bauten 30 Schlösser und stellten mit dem Markgrafen Max von Baden einen Reichskanzler. 1806 verlieh ihnen Napoleon den Titel eines Großherzogs. Heute lebt die Familie in Salem. Ein Porträt über Erbprinz Bernhard von Baden, Prinzessin Stephanie und Markgraf Max.


(ARD/SWR)


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17:01
VPS 17:00

Herz und Krone (2/3)

Bilder aus der königlichen Familie Württemberg

Film von Robert Vogel

Ganzen Text anzeigenNapoleon machte am 1. Januar 1806 den Herzog von Württemberg zum König. Der jetzige Chef des Hauses lebt mit seiner Familie im oberschwäbischen Altshausen und erfreut sich großer Beliebtheit.

Der Film folgt dem Herzog auf den Spuren seiner Vorfahren, schaut ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenNapoleon machte am 1. Januar 1806 den Herzog von Württemberg zum König. Der jetzige Chef des Hauses lebt mit seiner Familie im oberschwäbischen Altshausen und erfreut sich großer Beliebtheit.

Der Film folgt dem Herzog auf den Spuren seiner Vorfahren, schaut Herzogin Diane in ihrer Künstlerwerkstatt über die Schulter und besucht die Familie des künftigen Chefs des Hauses Württemberg in Friedrichshafen. Porträt einer Familie, die dem Land ihren Namen gab.

Für Carl Herzog von Württemberg war 2006 ein einziges Jubeljahr. Es begann mit der Hochzeit seines jüngsten Sohnes Herzog Michael, dann folgte eine Privataudienz beim Papst in Rom. Am 1. August feierte der Herzog mit vielen Freunden seinen 70. Geburtstag, und schließlich gab es zahllose Veranstaltungen und Ausstellungen anlässlich der Feier "200 Jahre Königreich Württemberg".


(ARD/SWR)


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Herz und Krone (3/3)

Zwischen Kunst und Glamour -

Herzogin Diane von Württemberg

Film von Robert Vogel

Ganzen Text anzeigenEine Grande Dame des europäischen Hochadels: Diane Herzogin von Württemberg, geboren als Prinzessin von Frankreich, Gattin des Herzogs von Württemberg. Ein Porträt der Aristokratin.

Die Herzogin ist fürsorgliche Mutter von sechs Kindern und Spielkameradin ihrer ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEine Grande Dame des europäischen Hochadels: Diane Herzogin von Württemberg, geboren als Prinzessin von Frankreich, Gattin des Herzogs von Württemberg. Ein Porträt der Aristokratin.

Die Herzogin ist fürsorgliche Mutter von sechs Kindern und Spielkameradin ihrer vielen Enkel. Ihre Rolle als internationale Künstlerin mit Ausstellungen in St. Petersburg und Moskau wird ebenso gewürdigt wie ihr soziales Engagement.

Im Interview mit der Moderatorin Annette Krause gewährt die Herzogin intime Blicke in ihre Seele und ihre Gedankenwelt. Daneben gibt es viel Glanz und Gloria - die Herzogin als Ehrengast beim Sommerball der russischen Botschaft in Berlin oder bei einem Besuch bei ihrer Freundin in Bukarest, der künftigen Königin von Rumänien.


(ARD/SWR)


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18:30

nano spezial: "Vorsicht Diagnose!"

Wenn zu viel Medizin aus Gesunden Kranke macht

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenFrüher gingen Menschen nur zum Arzt, wenn sie krank waren. Heute gehen auch Gesunde zu Check-up oder Vorsorge und werden manchmal fälschlicherweise für krank erklärt.

Beispiele für Überdiagnosen kommen aus dem Bereich der großen Volkskrankheiten wie Diabetes, ...

Text zuklappenFrüher gingen Menschen nur zum Arzt, wenn sie krank waren. Heute gehen auch Gesunde zu Check-up oder Vorsorge und werden manchmal fälschlicherweise für krank erklärt.

Beispiele für Überdiagnosen kommen aus dem Bereich der großen Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Krebs. So kommt es im Rahmen des Mammografie-Screenings zur Brustkrebsvorsorge immer wieder zu unnötigen Befunden.

Das Problem der Überdiagnostik ist eine der Kehrseiten der modernen Medizin. Es wird immer mehr getestet, Labortests werden sensitiver, Computertomografien detaillierter. Jeder kleinste Makel kommt so ans Licht. Manchmal schaden die Diagnosen jedoch mehr als sie nützen: Die seelische Belastung der Betroffenen ist groß, weitere Abklärungen und Therapien sind oft mit Nebenwirkungen behaftet, und die Gesundheitskosten schnellen in die Höhe. Mehr und mehr Mediziner halten diese Flut an Diagnosen für bedenklich. 2013 gab es in den USA weltweit die erste Konferenz zum Thema "Überdiagnose". Die US-amerikanische Bewegung "Choosing Wisely" ("Entscheide klug") macht auf das Problem der Überversorgung aufmerksam. Mittlerweile gibt es in der Schweiz ähnliche Initiativen, und auch in Deutschland steigt die Zahl der Kritiker. Sie propagieren, dass weniger Medizin mehr sein kann.

Im "nano spezial" geht es um die Ursachen für Überdiagnostik. Darüber hinaus zeigt die Sendung, wie überflüssige Therapien schaden und sucht nach Wegen, wie Arzt und Patient der Diagnosefalle entkommen können. Zu Gast im Studio ist Norbert Donner-Banzhoff, Professor für Allgemeinmedizin der Universität Marburg und praktizierender Allgemeinarzt in einer Gemeinschaftspraxis.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:21
VPS 19:20

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


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19:28
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (2/5)

Wuppertal

Wladimir Kaminer in der deutschen Provinz

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenFür Kultur kämpft man in Wuppertal notfalls auch. Wladimir Kaminer besucht das Theater am Engelsgarten, das nach Schließung des Schauspielhauses auf Privatinitiative neu entstand.

Die Inszenierung der "Wupper" von Else Lasker-Schüler führt quer durch die Stadt. ...

Text zuklappenFür Kultur kämpft man in Wuppertal notfalls auch. Wladimir Kaminer besucht das Theater am Engelsgarten, das nach Schließung des Schauspielhauses auf Privatinitiative neu entstand.

Die Inszenierung der "Wupper" von Else Lasker-Schüler führt quer durch die Stadt. seit dem Tod Pina Bauschs führt der Tänzer und Tanzpädagoge Lutz Förster ihre Kompanie weiter. Wladimir Kaminer besucht eine Probe des weltberühmten Ensembles.

Mithilfe der Tänzerin Julie Anne Stanzak versucht er sich auch selbst an der Ausführung einiger typischer Tanzelemente.

Mit dem Aktionskünstler und "Kraftwerk"-Mitbegründer Eberhard Kranemann trifft Kaminer einen der Väter des Krautrock der 1970er Jahre. Gemeinsam musizieren und gestalten Kaminer und Kranemann im hauseigenen Tonstudio und im Garten des Künstlers.

Abschluss der Reise nach Wuppertal bilden Skulpturenpark und Werkstatt des Kunst-Weltstars Tony Cragg. Hier erfährt Wladimir Kaminer, wie die organisch geschwungenen Werke des Briten entstehen und wie schwierig es im Gespräch ist, ihre Bedeutung in Worte zu fassen.

Wer in Sachen Kunst, Theater und Musik ganz vorne mit dabei sein will, geht nach Berlin. Oder nicht? Inzwischen zieht es viele Künstler in die Provinz – und sie liegen damit mindestens genau so weit vorne wie ihre Kollegen in der Hauptstadt. Der Schriftsteller Wladimir Kaminer besucht für 3sat die Kulturlandschaften Deutschlands und erklärt uns, was hinter dem neuen Trend stecken könnte. Dabei zeigt sich: Kaum etwas ist so provinziell wie der Spott über die Provinz.


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20:00
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Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
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Kriegsgeschichten

Schicksalsjahre (1/2)

Nach dem Buch "Vom Glück nur ein Schatten" von Uwe-Karsten

Heye, Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Ursula HeyeMaria Furtwängler
Norah KellermannDorka Gryllus
Wolfgang HeyePasquale Aleardi
Martha EnglerRosel Zech
Franz EnglerGünther Maria Halmer
HildeNicole Marischka
Hans EnglerWanja Mues
Tante AnniPetra Kelling
Niklas PsathosMerab Ninidze
Doktor WeisePeter Prager
Heinrich NoldeHeikko Deutschmann
SiggiMichael Gwisdek
u.a.
Drehbuch: Thomas Kirchner
Regie: Miguel Alexandre
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenBerlin 1938, der Zweite Weltkrieg steht bevor. Ursula, eine junge Frau mit Leidenschaft für Musik und Klavier, verfolgt begeistert den Auftritt des Varieté-Sängers Wolfgang Heye.

Ihre Freundin Hilde, der die Schwärmerei nicht verborgen bleibt, hilft dem Schicksal ...

Text zuklappenBerlin 1938, der Zweite Weltkrieg steht bevor. Ursula, eine junge Frau mit Leidenschaft für Musik und Klavier, verfolgt begeistert den Auftritt des Varieté-Sängers Wolfgang Heye.

Ihre Freundin Hilde, der die Schwärmerei nicht verborgen bleibt, hilft dem Schicksal auf die Sprünge. So wird aus Ursula und Wolfgang ein Paar und aus der Schwärmerei die Liebe eines Lebens - in einer Zeit, in der die Liebe unmöglich scheint.

Ursula und Wolfgang heiraten, gegen den Willen von Ursulas Eltern. Die halten wenig von der Ehe mit einem brotlosen Künstler. Zwei Kinder, Bärbel und Uwe, erblicken das Licht der Welt. Doch dann muss Wolfgang mit der deutschen Wehrmacht in den Krieg ziehen. In einen Krieg, an den er nicht glaubt. Ursula sucht inzwischen - einer persönlichen Kapitulation gleich - mit den Kindern bei ihren Eltern in Danzig Unterschlupf. Es folgt eine Zeit der Sorgen und Konflikte: Von Wolfgang erreichen sie Briefe, die von den Schrecken und der Sinnlosigkeit des Krieges berichten. Auch innerhalb ihrer Familie sind die Frontverläufe spürbar: Während sich Ursulas Vater Franz als Halbpole voller Widerstandsgeist gegen seine Vereinnahmung als Volksdeutscher wehrt, sind ihre Mutter Martha und ihr Bruder Hans glühende Anhänger des Führers.

Wolfgang dagegen entscheidet sich schon früh gegen den Wahnsinn: Er flieht aus dem Kriegsdienst, wird aufgegriffen und kommt als Deserteur in Haft. Nach einem Jahr im Gefängnis steht er plötzlich vor der fassungslosen Ursula und zwei Kindern, die ihn kaum kennen. Gemeinsam verlebt die kleine Familie eine Woche, eine endliche und kostbare Zeit, die nie wiederkehren wird. Nach seiner Rückkehr an die Front desertiert Wolfgang erneut und wird in eine Strafkompanie versetzt, was einem Todesurteil gleichkommt. Ursula indes muss den Lebensunterhalt für die Familie verdienen und gibt sich dabei auch für die Durchhalteparolen der Machthaber her: Im Dienste des Reichspropagandaamts begleitet sie Lale Andersen am Klavier. Sie willigt sogar ein, als das Amt sie unter Druck setzt, sich von ihrem unehrenhaften Mann scheiden zu lassen. Doch bleibt sie bei aller erzwungener Biegsamkeit im Innersten aufrecht: So sammelt sie während ihrer Arbeit im Kriegslazarett heimlich Informationen für den Widerstand.
Als die Russen von Osten näher rücken, flieht Ursula mit den Kindern nach Rostock, zu ihrer Tante Anni. Die Kämpfe des Alltags werden zum Kampf ums Überleben. Als alles vorüber ist, gehört Ursula mit ihrer Familie zu den Überlebenden. Sie findet Arbeit im Wetteramt, die der ganzen Familie Brot und Kohlen bringt. Nie gibt Ursula während dieser Zeit die Hoffnung auf ein glückliches Wiedersehen mit Wolfgang auf. Sie wird darin bestätigt, als die kleine Bärbel glaubt, im Radio eine Suchmeldung von Papa gehört zu haben. Ursulas Weg führt zum Roten Kreuz. Dort erfährt sie, dass Wolfgang im Strafbataillon beim Minenlegen gefallen ist.


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21:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Kriegsgeschichten

Schicksalsjahre (2/2)

Nach dem Buch "Vom Glück nur ein Schatten" von Uwe-Karsten

Heye, Fernsehfilm Deutschland 2011

Darsteller:
Ursula HeyeMaria Furtwängler
Norah KellermannDorka Gryllus
Wolfgang HeyePasquale Aleardi
Martha EnglerRosel Zech
Franz EnglerGünther Maria Halmer
HildeNicole Marischka
Hans EnglerWanja Mues
Tante AnniPetra Kelling
Niklas PsathosMerab Ninidze
Doktor WeisePeter Prager
Heinrich NoldeHeikko Deutschmann
SiggiMichael Gwisdek
u.a.
Drehbuch: Thomas Kirchner
Regie: Miguel Alexandre
Länge: 94 Minuten

Ganzen Text anzeigenMühsam erholt sich Ursula vom Schock der alles erschütternden Nachricht. Erst die Bekanntschaft mit dem griechischen Übersetzer Niklas gibt ihr neuen Lebenswillen.

Dank Niklas wird Ursula Sekretärin in der sowjetischen Militäradministration. Mit Niklas verbindet ...

Text zuklappenMühsam erholt sich Ursula vom Schock der alles erschütternden Nachricht. Erst die Bekanntschaft mit dem griechischen Übersetzer Niklas gibt ihr neuen Lebenswillen.

Dank Niklas wird Ursula Sekretärin in der sowjetischen Militäradministration. Mit Niklas verbindet sie eine zarte Romanze, doch der ehemalige Partisane ist den neuen Machthabern in der sowjetisch besetzten Zone ein Dorn im Auge.

Und so verschwindet er eines Tages spurlos. Das Schicksal meint es aber gut mit Ursula und kreuzt ihren Weg mit der wolgadeutschen Sängerin Norah Kellermann. Sie tritt für die Besatzer auf und sucht nach einem neuen Pianisten. In Norah findet Ursula eine Verbündete - in der Musik einerseits, in ihrer Aversion gegen das Regime andererseits. Ursula will sich durch niemanden mehr vereinnahmen lassen, auch nicht von der SED, der einzigen Partei in der neu gegründeten DDR. Und so flieht sie gemeinsam mit Norah und den Kindern in den Westen über eine verschneite grüne Grenze nach Mainz.

Dort angekommen, werden die Härten des Lebens kaum geringer. Flüchtlinge aus dem Osten sind nicht gern gesehen, und nur mit Mühen gelingt es den Frauen, Arbeit und eine Wohnung zu finden. Doch Ursula ist an den Herausforderungen gewachsen, aufrecht vertritt sie ihren Standpunkt: Vor dem Petitionsausschuss kämpft sie mit Überzeugung und Unnachgiebigkeit für ihre Anerkennung als Kriegsflüchtling und eine Rente als Kriegshinterbliebene. Ursula kämpft für die eigene Existenz und die ihrer Kinder. Neben der Arbeit in einer Druckerei bleibt wenig Raum, auch nicht für ein Leben mit der Musik, das ihr für immer verschlossen bleibt. Norah hingegen erhält ein Engagement am örtlichen Opernhaus. Die schmerzhafte Gegensätzlichkeit ihrer beider Lebenskonzepte wird für Ursula unerträglich, und so trennen sich die Wege der beiden Frauen. Erst nach Jahren hört Ursula wieder von Norah. Am Telefon überbringt sie ihr eine Nachricht, die Ursulas Leben aus den Angeln hebt: Wolfgang lebt! Er wohnt, verheiratet, in Stuttgart.


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23:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

"Vergesst uns nicht, erzählt es weiter" - Die letzten Zeugen

Film von Karoline Thaler und Susanna Schwarzer

Ganzen Text anzeigenAm Wiener Burgtheater erzählen und berichten Überlebende des Holocaust ihre ganz persönlichen Geschichten. Sie erzählen von Panik, Verzweiflung, Angst und Gewalt, von Zufall und Glück.

Sie sprechen über Zivilcourage und Niedertracht, aber auch von einem ...
(ORF)

Text zuklappenAm Wiener Burgtheater erzählen und berichten Überlebende des Holocaust ihre ganz persönlichen Geschichten. Sie erzählen von Panik, Verzweiflung, Angst und Gewalt, von Zufall und Glück.

Sie sprechen über Zivilcourage und Niedertracht, aber auch von einem unbändigen Überlebenswillen. "Überleben", sagen sie, "ist ein Privileg, das verpflichtet." Es ist ein ganz besonderer Abend, der zum Nachdenken auffordert.

Es ist ein Abend ohne Sentimentalitäten, ohne Rache und ohne Belehrung und vielleicht gerade deshalb so stark. Was kann Theater und was kann die Stimme des Einzelnen bewirken, wieso ist man von diesem Theaterabend so ergriffen und was macht den Erfolg aus. All das gilt es zu hinterfragen. Die letzten Zeugen, noch sprechen sie, was aber passiert, wenn es sie nicht mehr gibt. Die Dokumentation beleuchtet mit unterschiedlichen filmischen Mitteln die Biografie der Betroffenen und erzählt von unvorstellbaren Schicksalen, aber auch von Menschen, deren Lebensaufgabe es ist, dafür Sorge zu tragen, dass die Taten der Vergangenheit nie vergessen werden. Es ist ein Blick in die Vergangenheit, aber auch der Versuch, das Heute zu verstehen. Eine der Zeugen ist Suzanne-Lucienne Rabinovici, sie beschreibt die Idee des Abends: "Wir fühlen eine Forderung der Umgebrachten: Vergesst uns nicht! Erzählt es weiter!".


(ORF)


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0:15
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:44
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Schicksalsjahre (1/2)

(Wh.)

Länge: 101 Minuten


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2:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Schicksalsjahre (2/2)

(Wh.)

Länge: 94 Minuten


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3:58
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Hoflieferanten

(Wh.)


(ARD/SWR)


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4:28
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Adel, doch kein alter Hut

(Wh.)


(ARD/SWR)


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4:58
VPS 04:55

Format 4:3

Der Graf von Ahrenthal

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:27
VPS 05:25

Marokko - Land der Träume

Film von Natalie Steger

Ganzen Text anzeigenMarokko liegt zwischen Atlas und Atlantik und ist ein vielfältiges, faszinierendes, geheimnisvolles Land. Touristen zieht es in die vier Königsstädte Rabat, Fes, Marrakesch und Meknes.

Es zieht sie an die langen Sandstrände, in die Wüste. Was aber verbirgt sich ...

Text zuklappenMarokko liegt zwischen Atlas und Atlantik und ist ein vielfältiges, faszinierendes, geheimnisvolles Land. Touristen zieht es in die vier Königsstädte Rabat, Fes, Marrakesch und Meknes.

Es zieht sie an die langen Sandstrände, in die Wüste. Was aber verbirgt sich hinter den Kulissen des Königreiches? Was sind die Geheimnisse des Erfolges, welche Träume haben die Menschen?
Natalie Steger und ihr Team stellen sie in ihrer Dokumentation vor.

Sie besuchen Spielfilmdreharbeiten in der Wüste - im Hollywood Nordafrikas. Sie treffen Schlangenbeschwörer und Berberfrauen, die das teuerste Öl der Welt noch von Hand herstellen - das Arganöl. Sie wandeln auf den Spuren von Humphrey Bogart und Ingrid Bergman in "Casablanca" und zeigen Weinanbau in einem muslimischen Land. Eine deutsche Hotelmanagerin verrät, warum Marrakesch auch Jahrzehnte nach den wilden Jahren mit Mick Jagger, Yves Saint-Laurent, Jimi Hendriks noch immer für so viele eine Traumstadt ist.