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November 2017
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Dienstag, 9. Juni
Programmwoche 24/2015
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Hart aber fair

Thema: "Auf dem Gipfel - was macht Merkel mit ihrer Macht?"

Mit den Gästen Norbert Röttgen (CDU, Vorsitzender des
Auswärtigen Ausschusses), Serdar Somuncu (Schriftsteller und
Kabarettist), Simone Peter (B'90/Grüne, Bundesvorsitzende),
Eric T. Hansen (US-amerikanischer Publizist und Buchautor
"Die ängstliche Supermacht: Warum Deutschland endlich erwachsen
werden muss"; aufgewachsen in den USA, lebt in Berlin) und
Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der "stern"-Chefredaktion)

Moderation: Frank Plasberg

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Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein. Die Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren.

Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen - Talk auf ...
(ARD/WDR)

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Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein. Die Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren.

Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen - Talk auf Augenhöhe - so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.
(ARD/WDR)


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11:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Irgendwo dazwischen

Film von Jelena Jeremejewa, Thomas Lauterbach und

Gunther Merz

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70 Prozent der Schüler an der UNESCO-Schule in Essen haben ausländische Wurzeln. Das Gefühl des Fremdseins und Ankommens haben sie gemeinsam.

Die Dokumentarfilmerin Jelena Jeremejewa kam vor 20 Jahren auf diese Schule. Sie war zwölf Jahre alt und hatte gerade ...
(ARD/WDR)

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70 Prozent der Schüler an der UNESCO-Schule in Essen haben ausländische Wurzeln. Das Gefühl des Fremdseins und Ankommens haben sie gemeinsam.

Die Dokumentarfilmerin Jelena Jeremejewa kam vor 20 Jahren auf diese Schule. Sie war zwölf Jahre alt und hatte gerade mit ihrer Mutter Kiew verlassen, um im Ruhrgebiet zu leben. Sie kennt den Neuanfang, die Sprachlosigkeit, das Alleinsein der Schüler.

Ahmed ist zwölf Jahre alt und kommt aus Syrien. Es sind seine ersten Tage an einer deutschen Schule. Jetzt muss er sich auf eine fremde Sprache, fremde Menschen und fremde Strukturen einlassen. Gestern noch war er mit den Eltern und einem Übersetzer zur Anmeldung da. Heute fängt seine erste Deutschstunde in der 7W an, einer altersübergreifenden Klasse, in der Kinder Deutsch lernen sollen. So schnell, wie es eben geht.

Zur UNESCO-Schule in Essen geht auch Arif. Er ist vor mehr als vier Jahren aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet. Mit 15 Jahren, ohne Eltern, aber mit einem jüngeren Bruder, brachten ihn Schlepper über Pakistan, Iran, Türkei und Griechenland irgendwann nach Essen.

Ariella ist 21 Jahre alt. Sie steht kurz vor dem Abi und hat eine klare Vorstellung von ihrer Zukunft. Sie will Kinder haben, Pädagogik studieren und Erzieherin werden, in ihren jüdischen Kindergarten zurückkehren und den Kindern all das geben, wovon sie bis jetzt profitiert. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben ihre Eltern Anfang der 1990er Jahre die damalige Sowjetunion verlassen, um in Deutschland Medizin zu studieren. Heute ist Ariellas Mutter vom deutschen Bildungssystem mehr als enttäuscht und ihr sind Ariellas Pläne nicht ehrgeizig genug.

Autorin Jelena Jeremejewa kennt die Situationen von Ariella, Arif und Ahmed. Sie tastet sie sich an das Gefühl von damals heran, an das Gefühl des Fremdseins und des Ankommens.
(ARD/WDR)


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11:30

Die Halbinsel Karpaz

Naturparadies in Nordzypern

Film von Ute Werner

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Ganz im Osten der Insel Zypern ragt die Halbinsel Karpaz wie ein schmaler Finger in Richtung Syrien. Sie gehört zur Türkischen Republik Nordzypern und steht unter Naturschutz.

Bevölkert wird sie vor allem von unzähligen Schafen, Ziegen und wilden Eseln. ...
(ARD/SR)

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Ganz im Osten der Insel Zypern ragt die Halbinsel Karpaz wie ein schmaler Finger in Richtung Syrien. Sie gehört zur Türkischen Republik Nordzypern und steht unter Naturschutz.

Bevölkert wird sie vor allem von unzähligen Schafen, Ziegen und wilden Eseln. Wiesen wechseln sich mit typisch mediterraner Macchie ab, riesige Dünenstrände sind nahezu unbebaut. Mitten in der Natur stößt man auf frühchristliche Zeugnisse. Überall ungewohnte Stille.

Nicht so im Dorf Dipkarpaz: Im größten Ort auf Karpaz, in dem Türkisch- und Griechisch-Zyprer friedlich nebeneinander leben und Kirche und Moschee nahe beisammen stehen, herrscht reges Alltagstreiben.
(ARD/SR)


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11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Gartenparadiese in Österreich

SchrägLage

(Wh.)


(ORF)


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12:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Aufgetischt

Im Almtal

Film von Claudia Pöchlauer

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Die Landschaft im Almtal bildet eine beeindruckende Kulisse für einen Sommer voll Gelassenheit und unaufdringlicher Schönheit. Im Winter verwandelt sie sich in ein schneebedecktes Wunderland.

Die Gegend ist voller Lebenskünstler - wir treffen Märchenerzähler ...
(ORF)

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Die Landschaft im Almtal bildet eine beeindruckende Kulisse für einen Sommer voll Gelassenheit und unaufdringlicher Schönheit. Im Winter verwandelt sie sich in ein schneebedecktes Wunderland.

Die Gegend ist voller Lebenskünstler - wir treffen Märchenerzähler Helmut Wittmann sowie Realsatiriker René Freund. Literarisches steht auch im Mittelpunkt des Pettenbacher Schriftenmuseums "Bartlhaus".

Kalligrafin Ute Felgendreher zeigt die schönsten Exlibris aus der dortigen Sammlung. Im Traditionsgasthaus "Jagersimmerl" wurde eigens ein Bücherraum eingerichtet, wo man nach kulinarischen auch literarischen Genüssen nachgeht. In der Viechtwanger Fleischerei "Silmbroth" und im schönen "Tanglberg" in Vorchdorf wird ebenfalls Erlesenes aufgetischt. Im einen die bodenständigen "Kesselheißen", im anderen edle Gerichte vom einzigen 3-Hauben Koch Oberösterreichs, Rainer Stranzinger. Der Mühldorfer Künstler Markus Moser bastelt eigenwillige Gebilde aus Draht.
(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:20

Im Fokus: Türkei

Türkei - Die Wächter des Ararat

Film von Martin Thoma

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Ararat, der höchste Berg der Türkei: Der Legende nach ist dort die Arche Noah gestrandet. Heute liegt er in einer militärischen Sperrzone. Zum Leid der Nomaden, der "Wächter des Ararat".

Jahrzehntelang pilgerten Abenteurer zum Gipfel, um das biblische Wrack ...
(ARD/SWR)

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Ararat, der höchste Berg der Türkei: Der Legende nach ist dort die Arche Noah gestrandet. Heute liegt er in einer militärischen Sperrzone. Zum Leid der Nomaden, der "Wächter des Ararat".

Jahrzehntelang pilgerten Abenteurer zum Gipfel, um das biblische Wrack zu finden. Aber der Ararat liegt im Kurdengebiet und ist heute ein Rückzugsgebiet für PKK-Guerilla-Kämpfer. Deshalb trauen sich heute kaum noch Touristen her, an denen die Nomaden verdienten.

Der Nomadenjungen Erhan träumt davon, später einmal sein Geld als Fremdenführer zu verdienen. Der Zwölfjährige gehört zum Stamm der Jelali. Seit Jahrhunderten ziehen die kurdischstämmigen Wanderhirten mit ihren Schafen über die Hänge des Ararat entlang der Grenzen zu Armenien und dem Iran. Die Türken nennen sie "Wächter des Ararat". Auf ihre Ortskenntnis und Bergerfahrung konnten sich Expeditions- und Reiseveranstalter stets verlassen. Bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges brachte der Bergtourismus den Jelali dringend benötigte Zusatzeinkünfte. Im abgelegenen Ostanatolien hatten die archaisch lebenden Nomaden Kontakte mit Besuchern aus der ganzen Welt. Vor allem der Lohn, den die Männer als Bergführer bekamen, sicherte das Überleben. Schon mit zehn, zwölf Jahren stiegen deshalb viele Jelali-Jungen zum ersten Mal auf den eisigen Gipfel. So früh wie möglich wollten sie sich als Helfer und Träger bewähren, später als verantwortlicher Führer. So auch Erhans Vater Mehmet, sein Onkel Halil und sein älterer Bruder Davut, der in Erhans Familie der Einzige ist, der Geld verdient. Ihm vor allem will der Zwölfjährige nacheifern.

Ein Filmteam besuchte Erhans Familie auf ihrer Sommerweide und begleitet den Nomadenjungen, als er zusammen mit seinem älteren Bruder und seinem Onkel endlich das erste Mal zum Gipfel des Ararat aufbrechen darf.

3sat zeigt im Anschluss ab 14.05 Uhr weitere Dokumentationen in der Themenwoche "Im Fokus: Türkei". Ab 20.15 folgen im Rahmen der Themenwoche auch Fernseh- und Dokumentarfilme sowie ein Doku-Drama.
(ARD/SWR)


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14:05

Im Fokus: Türkei

Türkei - Im Felsenlabyrinth von Kappadokien

Film von Martin Thoma

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Die zerfurchten, ruinengleichen Täler Kappadokiens in Zentralanatolien galten als magischer Ort der Götter und Geister. Die ersten Christen fanden dort Zuflucht und legten ihre ersten Wurzeln

Sie kratzten sich ein Spinnennetz von Gängen und Kreuzungen in den ...
(ARD/SWR)

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Die zerfurchten, ruinengleichen Täler Kappadokiens in Zentralanatolien galten als magischer Ort der Götter und Geister. Die ersten Christen fanden dort Zuflucht und legten ihre ersten Wurzeln

Sie kratzten sich ein Spinnennetz von Gängen und Kreuzungen in den weichen Tuffstein, weit mehr als 1.000 unterirdische Kirchen und Klöster, ganze unterirdische Städte, die zusammen zu den größten von Menschenhand geschaffenen Höhlenkomplexen der Welt gehören.

Auf vielen hundert Quadratkilometern scheint eine gigantische Mondlandschaft vulkanischen Ursprungs im Augenblick ihrer heftigsten Bewegung erstarrt zu sein. In grauer Vorzeit spuckten die beiden großen Vulkane Vorderasiens, der "Eriyas Dagi" und der "Hasan Dagi", das gesamte kappadokische Hochland der heutigen Türkei aus den Eingeweiden der Erde. Einer alten seldschukischen Legende folgend, schufen sich die Götter damit einen Spielplatz aus spitzigen Felskegeln, Domen und Pyramiden.
Jedes Jahr, wenn Bartholomaios I., der Patriarch der orthodoxen Weltkirchen, Anfang Juli aus seinem Amtssitz Istanbul für einige Tage in die Schluchten des kappadokischen Hochlandes reist, beginnt für ihn und sein schwarzgewandetes Gefolge auch eine Reise zurück zu den Wurzeln des Christentums. Seine Reisen, sagt das bärtige Kirchenoberhaupt, seien Annäherungen an die einstigen muslimischen Nachbarn, mit denen die Christen dort fast 1.500 Jahre zusammenlebten, bis sie 1923 umgesiedelt wurden, um Platz zu schaffen für türkischstämmige Familien aus Nordgriechenland.

Der Filmemacher Martin Thoma und sein Team sind dem greisen Kirchenmann im Sommer 2005 gefolgt und haben festgestellt, dass der Wechsel und Wirrwarr von Ethnien, Religionen und Aberglaube das einzig Beständige in den Bergtälern Kappadokiens zu sein scheint. Die heutige muslimische Bevölkerung geht eher pragmatisch mit dem in Stein gehauenen Nachlass der ersten Christen um.

Ali Sirli, der alte Schäfer aus Uchisar, hat seine 90 Schafe in einer alten byzantinischen Höhlenkirche untergebracht, ein weiterer Tuffkegel dient als Behausung für seine Tauben, deren Mist er als Dünger für Tomaten- und Gurkenfelder verwendet. Er lebt noch heute mit Frau und fünf Kindern in einem "Feenkamin", den einst sein Urgroßvater in einen Tuffkegel geschabt hat. Nicht ganz legal, denn seit die UNESCO die bizarre Tufflandschaft um Göreme und Uchisar 1982 zum Weltkulturerbe erklärt hat, verschwanden die meisten Familien im Zuge einer staatlich verordneten Umzugsaktion in die schnell errichteten Betonhäuser der Neustädte. Seitdem ist Ali den Behörden ein Dorn im Auge, wie sein Nachbar Hassan, ein pensionierter Wildhüter.

Mittlerweile hat der lokale Tourismus das Weltkulturerbe für sich entdeckt. Reiseveranstalter dröhnen mit vollklimatisierten Bussen durch die zerfurchte Landschaft und treiben Pauschaltouristen durch die Felsentäler und Höhlengänge. Die Jungen verdingen sich als Reiseführer, eröffnen eine Billigpension oder ziehen in die Großstädte. Irgendwann habe man hier nur noch Geisterstädte und Tuffruinen, meint Hassan, die Dörfer sterben aus und mit ihnen gehe der Stolz der alten Anatolier zum Teufel.
(ARD/SWR)


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14:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Fokus: Türkei

Mit dem Zug durch die Türkei

Film von Alexander Schweitzer

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"Eisenbahnen sind der Garant des zivilisatorischen Fortschritts", sagte Atatürk, Gründer der modernen Türkei, vor einem Jahrhundert. Eine Entdeckungsreise mit dem Zug durch die Türkei.

Ausgangspunkt ist Istanbul, die Metropole am Bosporus. Zuerst geht es auf ...
(ARD/SWR)

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"Eisenbahnen sind der Garant des zivilisatorischen Fortschritts", sagte Atatürk, Gründer der modernen Türkei, vor einem Jahrhundert. Eine Entdeckungsreise mit dem Zug durch die Türkei.

Ausgangspunkt ist Istanbul, die Metropole am Bosporus. Zuerst geht es auf die Gleise der ehemaligen Bagdadbahn. Die Reise führt fast 1.900 Kilometer durch Anatolien bis zum größten See der Türkei, dem Vansee ganz im Osten, nicht weit bis zur iranischen Grenze.

Die Dokumentation zeigt eine moderne Türkei mit Hochgeschwindigkeitszügen genauso wie den althergebrachten Meerschaumabbau. Auch in der Hauptstadt Ankara wird der Spagat zwischen Modernität und Tradition deutlich. Moderne Glasarchitektur und das Strammstehen der Schüler beim Singen der Nationalhymne, auch das ist die Türkei von heute.
Von Ankara aus geht es auf den Transasia-Express, einen Zug, der Istanbul mit Teheran verbindet. Er führt immer weiter Richtung Osten, vorbei an schneebedeckten Bergen. Dort zeigt ein Turkmene seine Arbeit als Schafshirte. Es gibt einen Wettbewerb mit einer Musikart, bei der die Sänger Nadeln zwischen die Lippen stecken. Der erste, der blutet, verliert.
Weiter im Osten gibt es unter Wasser sogenannte "Doktorfische", die bei der Behandlung der Schuppenflechte helfen sollen. Im Kurdengebiet geht es durch das "Tal des Todes". Östlich von Elazig wird der Zug von Sicherheitsleuten bewacht. Die PKK ist hier aktiv.
Der Vansee am Ende der Strecke ist etwa sieben Mal so groß wie der Bodensee. Es geht auf einer Eisenbahnfähre über den See. Es soll ein Ungeheuer geben, das auf den Namen "Vanessie" hört. Etwa 90 Kilometer vor der Grenze zum Iran endet diese einzigartige Fahrt durch eine Türkei fernab der Touristenströme.
(ARD/SWR)


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15:30

Im Fokus: Türkei

Kara Tren - Mit Dampf durch die Westtürkei

Film von Alexander Schweitzer

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Im Landesinneren der Westtürkei liegt ein Stück ursprüngliche, unberührte Landschaft. Dort wird eine Dampflok auf einer einzigartigen Eisenbahnstrecke wieder in Betrieb genommen.

Die Strecke am Aufstieg zum anatolischen Hochland ist rund 250 Kilometer lang ...
(ARD/SWR)

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Im Landesinneren der Westtürkei liegt ein Stück ursprüngliche, unberührte Landschaft. Dort wird eine Dampflok auf einer einzigartigen Eisenbahnstrecke wieder in Betrieb genommen.

Die Strecke am Aufstieg zum anatolischen Hochland ist rund 250 Kilometer lang und verläuft zwischen Alasehir, Usak und Afyon. Das restaurierte Dampfross 56 548 und der Kara Tren, der "schwarze Zug" beenden die jahrelange "dampflokfreie" Zeit.
(ARD/SWR)


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16:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Fokus: Türkei

Atatürks Traumstadt

Ankara - Die unbekannte Metropole

Film von Michael Schramm

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Die Türkei betreffend denkt man meist an Istanbul. Doch die Hauptstadt ist seit 1923 Ankara. Lange Zeit galt sie als langweilige Regierungsmetropole. Doch Ankara hat sich entwickelt.

Mehr als fünf Millionen Menschen leben in Ankara - mehr als beispielsweise in ...
(ARD/BR)

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Die Türkei betreffend denkt man meist an Istanbul. Doch die Hauptstadt ist seit 1923 Ankara. Lange Zeit galt sie als langweilige Regierungsmetropole. Doch Ankara hat sich entwickelt.

Mehr als fünf Millionen Menschen leben in Ankara - mehr als beispielsweise in Berlin. Die eher hässliche Beamtenstadt, die Hochburg der Kemalisten, präsentiert immer mehr moderne türkische Kunst in Galerien, große Klangkörper, Opern, Ballett und Universitäten.

Mit den politischen Erfolgen der AKP in den letzten zehn Jahren kamen auch die neuen, islamisch orientierten Eliten. Beinahe über Nacht wachsen in Ankara Wolkenkratzer. Das einzige, was der Millionen-City definitiv fehlt, ist ein Fluss. Ankara gilt als die einzige Hauptstadt der Welt, durch die kein Gewässer fließt.
Ankara ist auch ein Ort der Geschichte: So siedelten hier, an diesem zentralen Punkt Anatoliens, schon die Römer. Römische Ruinen und Ausgrabungsstätten wie Augustus-Tempel, Therme und Julians-Säule sind Teil des Stadtbilds. Am Berg zur Burg finden sich zahlreiche osmanische Fachwerkhäuser. Und das Ankara Atatürks, der neuen Hauptstadt der aus den Trümmern des osmanischen Reiches erstandenen türkischen Republik, wurde maßgeblich von deutschen Architekten erschaffen. Sie machten aus einem Dorf die "Modell-Stadt" der modernen Türkei.
Ankara ist mehr als nur ein Häusermeer. In und um Ankara wird Wein angebaut. Darüber hinaus verfügt Ankara über eine landschaftlich reizvolle Umgebung, zum Beispiel mit einem großen Salzsee, der auch zur Salzgewinnung genutzt wird. Es gibt Karawansereien wie "Beypazari", wo jahrhundertelang die Seidenstraße vorbei führte.
Der türkische Volksmund sagt: "Istanbul ist die Seele der Türkei, Ankara der Kopf" - ein Kopf, zu dem durchaus auch viel Herz gehört.
(ARD/BR)


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16:30

Im Fokus: Türkei

Istanbuls Lebensader

Film von Peter Althammer und Arndt Künnecke

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Auf 30 Kilometern Länge trennt der Bosporus den europäischen Kontinent von Kleinasien. Ein Landschaftsporträt, das sowohl die Faszination der Meeresenge als aber auch Umweltsünden offenbart.

Nur rund 700 Meter liegen die beiden Ufer an der engsten Stelle ...
(ARD/BR)

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Auf 30 Kilometern Länge trennt der Bosporus den europäischen Kontinent von Kleinasien. Ein Landschaftsporträt, das sowohl die Faszination der Meeresenge als aber auch Umweltsünden offenbart.

Nur rund 700 Meter liegen die beiden Ufer an der engsten Stelle auseinander. Die Wasserstraße ist ein wichtiger Verkehrsweg für Rohstoffe. Der Bosporus zählt zu den wirtschaftlich dynamischsten Gebieten des Globus. Mehr als 15 Millionen Menschen leben dort.

Seit fast 3000 Jahren liegt hier die Weltmetropole Istanbul, ursprünglich bekannt unter ihrem griechischen Namen Byzanz, später unter dem römischen Namen Konstantinopel; unter osmanischer Herrschaft entstand schließlich der jetzige Name Istanbul.
Die Dokumentation zeigt vor allem Menschen, die eine ganz besondere Beziehung zu diesem Wasserlauf vom Schwarzen Meer zum Marmarameer haben. So beispielsweise den Fischer Mustafa, der an der Schwarzmeermündung seine Staaknetze zum Fischfang hochzieht, oder Besitzer prachtvoller Paläste im Stil des imperialen Glanzes der osmanischen Sultane am Tarabya-Ufer, sowie Zuwanderer aus Anatolien, die in Krucesme wohnen und zu Wohlstand gekommen sind und die Künstlerin Jale Yilmabasar, die auf der asiatischen Seite in Beylerbey lebt und die Bosporusbrücken zum Leitmotiv ihrer Bilder erklärt hat.
(ARD/BR)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Fokus: Türkei

Traumstädte: Istanbul

(Wh.)


(ARD/SWR)


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18:30

nano

Die Welt von morgen

Themen:
- Schadstoff-Staubsauger
Schlaue Pflanze holt Schwermetalle aus dem Boden
- Gewitter
Wie man sie vorhersagen kann

Moderation: Ingolf Baur

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Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

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Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann


"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages, und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Fokus: Türkei

Tod in Istanbul

Fernsehfilm, Deutschland 2010

Darsteller:
Mark KleinertHeino Ferch
Jo WeißJürgen Vogel
Susanne WahlbergIna Weisse
Kurt HerderPeter Simonischek
Ibrahim BalikAykut Kayacik
u.a.
Buch: Hannah Hollinger
Regie: Matti Geschonneck
Länge: 89 Minuten

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Flughafen Köln/Bonn: Kriminalkommissar Mark Kleinert überführt den jungen Türken Baran Sahin, der wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen wurde, nach Istanbul. Scheinbar eine Routineaktion.

Doch dann erhält Kleinert einen Anruf von seiner Geliebten Carla ...

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Flughafen Köln/Bonn: Kriminalkommissar Mark Kleinert überführt den jungen Türken Baran Sahin, der wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen wurde, nach Istanbul. Scheinbar eine Routineaktion.

Doch dann erhält Kleinert einen Anruf von seiner Geliebten Carla Paditz, die auf ein Treffen in Istanbul drängt. Als Kleinert im Hotel ankommt, ist Carla tot. Kleinert ahnt nicht, dass er von Jo Weiß, einem verdeckt ermittelnden BKA-Beamten, beobachtet wird.

Um den Mörder von Carla zu finden, lässt Mark alte Kontakte aufleben, doch das BKA hat den Fall bereits übernommen. Die ehrgeizige BKA-Beamtin Susanne Wahlberg soll im Auftrag ihres einflussreichen Chefs Kurt Herder Erkundigungen zu Mark Kleinert anstellen. Weil er als Letzter bei der Toten war, wird Mark vom Polizeidienst suspendiert. Doch er widersetzt sich den Anweisungen und eine mysteriöse Spurensuche beginnt. Denn Mark scheint nicht der Einzige zu sein, der ein persönliches Interesse an Carla hatte. Auch Jo Weiß verbindet offenbar eine gemeinsame Vergangenheit mit der schönen Toten. Zwei ungleiche Männer, die die Liebe zu derselben Frau verbindet, haben das gleiche Ziel. Doch wem kann man trauen und wer spielt falsch?

Dass sich hinter dem Frauenmord am Bosporus ein noch größeres Verbrechen verbirgt, wird spätestens nach dem Mord an dem inhaftierten Baran Sahin klar. Und als Mark Kleinert wissen will, warum ausgerechnet er für dessen Überführung zuständig war, schwebt er bereits in Lebensgefahr - und nicht nur er.

Nach dem Erfolg des ZDF-Zweiteilers "Entführt" kommt es mit "Tod in Istanbul" zu einer weiteren Zusammenarbeit der Autorin Hannah Hollinger mit dem Regisseur Matti Geschonneck. Der wendungsreiche Krimi-Thriller "Tod in Istanbul" kreist um die Aufklärung eines Frauenmordes am Bosporus, der zwei ungleiche Ermittler zusammenbringt und hinter dem ein viel tiefer liegendes Verbrechen steckt.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kino Kino

Das Filmmagazin

Themen:
- Drehbesuch bei "The Trapp Family"
- Die Frau in Gold
- Spy - Susan Cooper undercover
- Parcours d'Amour

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Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "Kino Kino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor.

Die Themen dieser Ausgabe: Drehbesuch bei "The Trapp Family" in Salzburg, "Die Frau in Gold" mit Helen ...
(ARD/BR)

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Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "Kino Kino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor.

Die Themen dieser Ausgabe: Drehbesuch bei "The Trapp Family" in Salzburg, "Die Frau in Gold" mit Helen Mirren, die Action-Komödie "Spy - Susan Cooper Undercover" und der Dokumentarfilm "Parcours d'amour" über Pariser Tanzclubs.

Die musikalischen Abenteuer der Trapp-Familie: Vor 50 Jahren kam der Musical-Klassiker "The Sound of Music - Meine Lieder, meine Träume" mit Julie Andrews in die Kinos. Und auch die zwei deutschsprachigen Verfilmungen mit Ruth Leuwerik waren große Erfolge. Derzeit laufen die Dreharbeiten zu einem neuen Film, "The Trapp Family - Ein Leben für die Musik", mit Yvonne Catterfeld. "Kino Kino" war am Set in Salzburg dabei.

"Die Frau in Gold" ist ein starbesetztes Drama über einen der berühmtesten Raubkunstfälle der Geschichte. Helen Mirren spielt Maria Altmann, die streitbare Erbin der Bilder von Gustav Klimt, die im Dritten Reich von den Nationalsozialisten konfisziert wurden und nach dem Krieg ins Wiener Schloss Belvedere kamen. Neben Mirren spielen Daniel Brühl, Ryan Reynolds, Katie Holmes und Tom Schilling in dem auf mehreren Zeitebenen angesiedelten Film.

Weibliche komödiantische Heldinnen liegen in Hollywood und an den Kinokassen derzeit hoch im Kurs. Nach "Brautalarm" und "Taffe Mädels" persiflieren Melissa McCarthy und Regisseur Paul Feig in "Spy - Susan Cooper Undercover" das Spionagegenre. Sie jagen die unbeholfene Schreibtisch-Agentin Susan Cooper in einen irrwitzigen Fall, an der Seite von Jason Statham und Jude Law als selbstgefällige, männliche Topspione.

Bettina Blümer erkundet in ihrem Dokumentarfilm "Parcours d'amour" die Pariser Clubszene, und zwar die Tanzcafés der reiferen Generation. Bei Walzer, Tango oder Paso Doble suchen in schummrigen Etablissements Rentner nach Zweisamkeit und ein bisschen Zuneigung. Ein ehrlicher, offener Blick auf Liebe im Alter.
(ARD/BR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2



Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Videotext Untertitel

Im Fokus: Türkei

Aghet - ein Völkermord

Doku-Drama von Eric Friedler, Deutschland 2009/2010

Mit Hermann Beyer, Martina Gedeck, Sylvester Groth,
Thomas Heinze, Hannah Herzsprung, Ecki Hoffmann,
Sandra Hüller, Gottfried John, Burghart Klaußner,
Joachim Król, Peter Lohmeyer, Axel Milberg,
Ulrich Noethen, Andreas Schmidt, Charlotte Schwab,
Thomas Thieme, Ludwig Trepte, Friedrich von Thun
und Hanns Zischler

Länge: 94 Minuten

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Der Genozid an den Armeniern, bei dem zwischen 1915 und 1918 bis zu 1,5 Millionen Menschen im Osmanischen Reich ermordet wurden, ist eines der dunkelsten Kapitel des Ersten Weltkriegs.

Dieser Völkermord wurde von Raphael Lemkin, dem Schöpfer der 1948 von der UN ...
(ARD/NDR)

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Der Genozid an den Armeniern, bei dem zwischen 1915 und 1918 bis zu 1,5 Millionen Menschen im Osmanischen Reich ermordet wurden, ist eines der dunkelsten Kapitel des Ersten Weltkriegs.

Dieser Völkermord wurde von Raphael Lemkin, dem Schöpfer der 1948 von der UN verabschiedeten Anti-Genozid-Konvention, als der erste systematisch ausgeführte Völkermord des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Er wird allerdings bis heute von den Verantwortlichen geleugnet.

Filmemacher Eric Friedler hat sich jahrelang mit den politischen Motiven, die noch heute stark genug sind, um die historische Tatsache des Armenier-Genozids zu verschweigen und zu unterdrücken, beschäftigt. Er sprach mit internationalen Regierungschefs und der intellektuellen Elite der Türkei, befragte Historiker, Zeitzeugen und Wissenschaftler in der Türkei, Deutschland, USA, Frankreich, Syrien und Armenien sowie Vertreter der weltweiten armenischen Diaspora. Er forschte in internationalen Archiven und rekonstruierte den Verlauf des Völkermords aus zahlreichen historischen Quellen. Es sind detaillierte Lageberichte deutscher und US-amerikanischer Diplomaten, aber auch Schilderungen von Ärzten, Sozialhelfern, Lehrern, Missionaren, Korrespondenten und Krankenschwestern aus Schweden, Dänemark und der Schweiz, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Türkei lebten.

Das Doku-Drama "Aghet - ein Völkermord" geht der Frage nach, welche Motive hinter der Ablehnung vieler Regierungen stehen, sich klar und deutlich zum Genozid an den Armeniern zu äußern. Warum sie eine Regierung, die sich ganz offiziell der Leugnung eines Weltverbrechens schuldig gemacht hat, nicht energisch in ihre Schranken weisen. In einer minimalistischen Inszenierung verleiht ein hochkarätige Schauspielerensemble - darunter Hanns Zischler, Martina Gedeck, Burghart Klaußner und Friedrich von Thun - den vor langem verstorbenen Zeitzeugen aus den historischen Dokumenten eine Stimme. 95 Jahre nach dem Völkermord sind ihre Aussagen von beklemmender Authentizität noch einmal zu hören.
(ARD/NDR)


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0:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tod in Istanbul

Fernsehfilm, Deutschland 2010

(Wh.)

Länge: 89 Minuten


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1:30
Tonsignal in monoFormat 4:3

Im Fokus: Türkei

Fremde Kinder: Der Schuhputzer

Dokumentarfilm von Götz Lilienfein und Mehmet Kahraman,

Deutschland 2004

Länge: 30 Minuten

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Den Großteil des Jahres ist der elfjährige Çetin auf sich allein gestellt. Mit dem Geld, das er täglich als Schuhputzer in Istanbul verdient, ernährt er sogar die Familie in Ostanatolien.

Çetin würde lieber zur Schule gehen oder zu Hause in seinem kleinen ...

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Den Großteil des Jahres ist der elfjährige Çetin auf sich allein gestellt. Mit dem Geld, das er täglich als Schuhputzer in Istanbul verdient, ernährt er sogar die Familie in Ostanatolien.

Çetin würde lieber zur Schule gehen oder zu Hause in seinem kleinen Heimatdorf Schafe hüten. Immer wenn er genug Geld beisammen hat, kauft er sich ein Busticket und tritt die lange Heimreise an.

Die Wiedersehensfreude ist jedes Mal groß, und doch wissen alle: Der Sohn ist nur Gast auf Zeit und die Familie auf seinen Verdienst angewiesen.

Götz Lilienfein, Student an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam, und sein Koautor Mehmet Kahraman begleiten Çetin für die 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder" durch seinen Alltag.


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2:00

Im Fokus: Türkei

Fremde Kinder: Der Schneiderjunge von Urfa

Dokumentarfilm von Hans Andreas Guttner, Deutschland 2008

Länge: 29 Minuten

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Der 13-jährige Ömer lebt in Anatolien. Morgens ist er Schulkind, am Nachmittag hilft er seinem Vater, der eine Schneiderei besitzt. Bei seiner Berufswahl schwankt Ömer noch.

Ömer will Staatsanwalt oder Schneider werden. Er lebt mit seiner Familie in der alten ...

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Der 13-jährige Ömer lebt in Anatolien. Morgens ist er Schulkind, am Nachmittag hilft er seinem Vater, der eine Schneiderei besitzt. Bei seiner Berufswahl schwankt Ömer noch.

Ömer will Staatsanwalt oder Schneider werden. Er lebt mit seiner Familie in der alten Handels- und Pilgerstadt Urfa in Südostanatolien nahe der syrischen Grenze. Nach der Schule arbeitet er in der Schneiderei seines Vaters mitten im Basar von Urfa.

Gerade im alten Urfa wird die türkische Sonderstellung zwischen westlicher Moderne und orientalischer Tradition überdeutlich. So geht Ömers Schwester zwar ganz selbstverständlich zur Schule, seine Mutter aber meidet die Kamera, weil sich eine islamische Frau nicht im Fernsehen zeigen sollte.

In ein paar Jahren wird sich Ömer entscheiden müssen, zu welcher Welt er gehören möchte. Entweder als Staatsanwalt in der Hauptstadt oder als Nachfolger im väterlichen Laden.

Hans Andreas Guttner drehte 1979 einen der ersten Filme, in dem türkische Gastarbeiter zu Wort kommen ("Alamanya, Alamanya - Germania, Germania"). Weitere Filme zum Einwanderungsthema folgten. Ömer begleitet er für die 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder".

Am Mittwoch, 10. Juni, setzt 3sat um 20.15 Uhr seine Themenwoche mit der Dokumentation "Koran, Kommerz und Korruption" fort.


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2:30
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:55
schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Geliebte Hochstaplerin

Spielfilm, Deutschland 1961

Darsteller:
Martine ColombeNadja Tiller
Robert BolleWalter Giller
Mrs. OgdenLoni Heuser
David OgdenDietmar Schönherr
Barbara ShadwellElke Sommer
u.a.
Regie: Akos von Ratony
Länge: 86 Minuten

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Martine Colombe heißt eigentlich Martina Pospischil. Aber das bleibt ihr Geheimnis. In gestohlenen Designerkleidern kostümiert, schifft sie sich auf einem Luxusdampfer nach Amerika ein.

Dank ihrer Robe kommt niemand auf die Idee, dass die vermeintlich reiche ...
(ARD)

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Martine Colombe heißt eigentlich Martina Pospischil. Aber das bleibt ihr Geheimnis. In gestohlenen Designerkleidern kostümiert, schifft sie sich auf einem Luxusdampfer nach Amerika ein.

Dank ihrer Robe kommt niemand auf die Idee, dass die vermeintlich reiche Dame nur eine Hochstaplerin ist, die sich einen Millionär angeln will. Ihr sorgsam eingefädelter Plan scheint aufzugehen: David Ogden, ein exzentrischer Millionär, verliebt sich in sie.

Zu ihrer großen Überraschung entdeckt Martine in ihrer Kabine den blinden Passagier Robert Bolle. Robert kennt Martines Geheimnis und droht damit, sie zu verraten. Um nicht als Hochstaplerin aufzufliegen, muss sich das hübsche Mannequin wohl oder übel die Kabine mit ihm teilen. Zu allem Überfluss stellt sich heraus, dass der Multimillionär David sich auf den Wunsch seiner strengen Mutter hin mit Barbara verlobt hat - obwohl die beiden sich gar nicht lieben. Damit ihr lukrativer Heiratsplan nicht ins Wasser fällt, setzt Martine alles daran, den blinden Passagier Robert wieder mit seiner großen Liebe Barbara zusammenzubringen. Als David sich schließlich gegen seine dominante Mutter durchsetzt und Martine einen Antrag macht, scheint die Hochstaplerin endlich am Ziel ihrer Wünsche zu sein. Doch gegen ihren Willen haben Martine und Robert sich ineinander verliebt.

Nadja Tiller und Walter Giller waren das erste Film-Glamourpaar des deutschen Wirtschaftswunders. Die beschwingte Komödie "Geliebte Hochstaplerin" ist perfekt auf die beiden zugeschnitten. Nach ihrem Erfolg als "Das Mädchen Rosemarie" setzte Nadja Tiller hier auch als gewiefte Hochstaplerin erotische Akzente. Und Giller, der sich in dieser amüsanten Komödie die meiste Zeit unter dem Bett verstecken muss, überzeugt einmal mehr als der ewige Lausbub mit dem jungenhaften Charme.
(ARD)


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4:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Hochzeit auf Italienisch

Spielfilm, Italien/Frankreich 1964

(Wh.)

Länge: 98 Minuten


(ARD)

Sendeende: 6:00 Uhr