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November 2017
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Mittwoch, 29. April
Programmwoche 18/2015
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Markus Lanz


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Markus Lanz begrüßt Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, Politik und Kultur. Dazu zählten unter anderem Bill Gates, Tony Blair, Bud Spencer, Karl Lagerfeld und viele andere mehr.

Außerdem spricht Markus Lanz in seiner Talkshow mit Menschen, die eine ganz ...

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Markus Lanz begrüßt Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, Politik und Kultur. Dazu zählten unter anderem Bill Gates, Tony Blair, Bud Spencer, Karl Lagerfeld und viele andere mehr.

Außerdem spricht Markus Lanz in seiner Talkshow mit Menschen, die eine ganz besondere Lebens- und Schicksalsgeschichte erlebt haben.



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12:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Bunt, schrill, verspielt - wie Youtube, Netflix & Co

die Medienwelt verändern

Film von Nadine Maehs, Bibiane Zeller-Presenhuber
und Susanne Kainberger
Moderation: Matthias Euba

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Junge Mediennutzer wollen selbst bestimmen, wann, wo und was sie sehen oder hören wollen. Sie streamen und laden Filme und Serien aus dem Internet herunter.

Newton wirft einen Blick hinter die Kulissen der sich rasch wandelnden Medienindustrie, hat mit ...
(ORF)

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Junge Mediennutzer wollen selbst bestimmen, wann, wo und was sie sehen oder hören wollen. Sie streamen und laden Filme und Serien aus dem Internet herunter.

Newton wirft einen Blick hinter die Kulissen der sich rasch wandelnden Medienindustrie, hat mit Medienwissenschaftlern gesprochen und will wissen, ob das Fernsehen bei Jugendlichen ausgedient hat? Die Ergebnisse überraschen.

Newton zeigt die "neue Medienwelt". bunt, schrill, verspielt und oft auch seicht. Die Zukunft der Medienwelt ist schon da. Newton begleitet zwei Jugendliche einen Tag lang und beobachtet deren Mediennutzung. Vom Musikhören via YouTube währende des Zähneputzens am Morgen über die Verwendung von Messenger Apps oder Facebook bis zum Anschauen diverser Filme und Serien auf Videoabruf-Plattformen. Die unter 25-Jährigen sind fast durchgehend online, an eine Zeit ohne Smartphones können sie sich nicht mehr erinnern. Das Internet, insbesondere YouTube, prägen unsere Medienlandschaft und YouTuber sind die neuen Stars. Doch was macht die Plattform so erfolgreich? Lässt sich mit den kurzen Clips tatsächlich wirkliches Geld verdienen? Wie hat es der österreichische YouTube-Star Michael Buchinger zum Erfolg gebracht? Und warum zieht er jetzt nach Berlin?
Der gebürtige Burgenländer betreibt seit fünf Jahren einen eigenen Kanal. Wie viele andere erfolgreiche YouTuber ist er bei einer Agentur unter Vertrag. Diese unterstützt junge Talente bei der Optimierung ihrer Videos. Es geht um Klickzahlen, Zuschauerbindung und die perfekte Selbstvermarktung.
Auch Netflix, der Marktführer unter den Online-Video-Plattformen, hat inzwischen Konkurrenz erhalten: Bei Flimmit sind vor allem österreichische und europäische Produktionen zu sehen.
(ORF)


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12:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Meister hinter den Kulissen - Die Zauberwelt der Kostüm-

und Bühnenbildner

Film von Thomas Weber

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

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Kleider machen Leute, besonders auf der Theater- und Opernbühne. Der Glanz einer Inszenierung wird durch die Kostüme und Bühnendekoration unterstrichen. Wie viel Arbeit steckt dahinter?

Seit weit mehr als 100 Jahren hüten die Grazer Kostüm- und ...
(ORF)

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Kleider machen Leute, besonders auf der Theater- und Opernbühne. Der Glanz einer Inszenierung wird durch die Kostüme und Bühnendekoration unterstrichen. Wie viel Arbeit steckt dahinter?

Seit weit mehr als 100 Jahren hüten die Grazer Kostüm- und Dekorationswerkstätten das Wissen über die Kunst der Bühnenbild- und Kostümherstellung. Nun geben sie spannende Einblicke in ihre Arbeit.

Es ist jedes Mal aufs Neue eine große Herausforderung, die Wünsche des Regisseurs und des Bühnenbildners, die zunächst nur auf Skizzen und Plänen existieren, genauestens und vor allem teils überdimensional auf den Bühnen dieser Welt umzusetzen. Immerhin kommt es nicht nur auf die Optik, sondern auch auf die Funktionalität der Bühnenelemente an. Welches Material wird deshalb verwendet? Stahl, Eisen, Holz oder doch Styropor? In der Grazer Dekorationswerkstatt kann man nicht nur auf Erfahrung zurückgreifen, sondern vor allem auf handwerkliches Geschick? Es arbeiten Schlosser, Maler, Tischler, Tapezierer und Bildhauer eng miteinander zusammen.

Es verwundert daher nicht, dass nicht nur die steirischen Spielstätten, sondern Theater und Opernhäuser aus Österreich und sogar ganz Europa auf das Können der Grazer zurückgreifen: Sie waren in den vergangenen Jahren beispielsweise für das Bühnenbild der Festspiele in Mörbisch verantwortlich. Die Kostümwerkstatt - neben der Dekorationswerkstatt der zweite große Bereich der steirischen Theatermacher - arbeitet derzeit für die Salzburger Festspiele und für die Pariser Oper.

Die Dokumentation begleitet die Schneiderinnen und Schneider aus Graz nach Paris, wo an der Opéra Bastille die ersten Anproben für "Arabella" anstehen. In Graz feiert im Opernhaus das Musical "Gigi" Premiere. Passt gleich doppelt: Immerhin spielt "Gigi" in Paris und die Kostüme stammen aus der Grazer Kostümwerkstatt, wo nicht nur die Schneiderinnen und Schneider arbeiten, sondern auch Hutmacher und Schuster. Besonders beeindruckend sind die abertausenden Kleider, Hosen, Mäntel, Jacken, Stiefel, Schuhe, Hüte und vieles mehr, die auf zwei Stockwerken im Fundus lagern. Ein bildlicher Beweis, dass Kleider tatsächlich Leute machen.
(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Mosel (1/3)

Von der Quelle bis nach Metz

Film von Thomas Radler

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Die Mosel entspringt als kleiner Gebirgsbach in den Vogesen und wächst auf ihrem Weg ins lothringische Tal an und schlängelt sich durch einige der schönsten Landschaften Mitteleuropas.

Die erste Etappe der eindrucksvollen Reise entlang der Mosel beginnt in den ...

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Die Mosel entspringt als kleiner Gebirgsbach in den Vogesen und wächst auf ihrem Weg ins lothringische Tal an und schlängelt sich durch einige der schönsten Landschaften Mitteleuropas.

Die erste Etappe der eindrucksvollen Reise entlang der Mosel beginnt in den Vogesen, im malerisch gelegenen Örtchen Bussang, wo ein Freilufttheater jedes Jahr unzählige Sommergäste anzieht.

Weiter geht es über Épinal zur farbenprächtigen Ballon-Weltmeisterschaft in Chambley. Die Reise endet in Metz, wo ein nächtlicher Lichter-Spaziergang zum Entdecken architektonischer Meisterwerke einlädt.

Die dreiteilige Dokumentationsreihe "Die Mosel" folgt dem Lauf des Flusses von der Quelle bis nach Koblenz.

Die weiteren zwei Teile der dreiteiligen Reihe "Die Mosel" zeigt 3sat im Anschluss ab 14.05 Uhr.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Mosel (2/3)

Drei Länder, ein Fluss

Film von Thomas Radler

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In Luxemburg zeigt sich die Mosel von ihrer genussreichen und exotischen Seite: Es steht ein Besuch in einem Weinberg an.

Begünstigt durch das außergewöhnlich milde Klima zählen Mosel-Rieslinge heute unter Kennern zu den besten Weinen der Welt.

Die ...

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In Luxemburg zeigt sich die Mosel von ihrer genussreichen und exotischen Seite: Es steht ein Besuch in einem Weinberg an.

Begünstigt durch das außergewöhnlich milde Klima zählen Mosel-Rieslinge heute unter Kennern zu den besten Weinen der Welt.

Die dreiteilige Dokumentationsreihe "Die Mosel" folgt dem Lauf des Flusses von der Quelle bis nach Koblenz.


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Mosel (3/3)

Von Trier bis nach Koblenz

Film von Thomas Radler

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Die Mosel, die so wenig begradigt ist wie kein anderer deutscher Fluss, mäandert in Schleifenform durch klassische Sehnsuchtslandschaften.

Von Trier geht es ins einstige Jugendstil-Mekka Traben-Trarbach und von dort aus zu den besten Jung-Winzern ihres Fachs. ...

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Die Mosel, die so wenig begradigt ist wie kein anderer deutscher Fluss, mäandert in Schleifenform durch klassische Sehnsuchtslandschaften.

Von Trier geht es ins einstige Jugendstil-Mekka Traben-Trarbach und von dort aus zu den besten Jung-Winzern ihres Fachs. Das Ende der Reise wartet mit der typischen Burgenromantik der Mosel auf: Burg Eltz gilt als eine der schönsten Höhenburgen des Mittelalters.

Die dreiteilige Dokumentationsreihe "Die Mosel" folgt dem Lauf des Flusses von der Quelle bis nach Koblenz.


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Expedition in die Wüste - Johann Ludwig Burckhardt

Erzählt von Robert Atzorn

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Im Frühjahr 1809 erreicht ein junger Kaufmann mit Namen "Sheikh Ibrahim" das syrische Aleppo und lässt sich dort für zwei Jahre nieder.

Angeblich kommt er aus Indien, tatsächlich aber handelt es sich um den Schweizer Johann Ludwig Burckhardt, der im Auftrag ...

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Im Frühjahr 1809 erreicht ein junger Kaufmann mit Namen "Sheikh Ibrahim" das syrische Aleppo und lässt sich dort für zwei Jahre nieder.

Angeblich kommt er aus Indien, tatsächlich aber handelt es sich um den Schweizer Johann Ludwig Burckhardt, der im Auftrag der britischen "African Association" als Geheimagent unterwegs ist.

Akribisch hat er bereits in Cambridge die Grundlagen der arabischen Sprache gelernt, in Aleppo wird er jetzt nicht nur sein Arabisch, sondern vor allem auch seine Tarnung vervollkommnen. Denn als Muslim verkleidet will er wagen, was bisher noch keinem gelang: die Erkundung des Niger in Zentralafrika. Anders als seine Vorgänger, die den Fluss von seiner Mündung her über West- und Nordafrika erreichen wollten, setzt Burckhardt auf die Ostroute. Er plant, sich in der Verkleidung des arabischen Händlers der großen Pilgerkarawane anzuschließen, die alljährlich von Mekka aus über Kairo nach Timbuktu zieht.

Seinen ersten Streckenabschnitt, von Aleppo nach Kairo, legt Burckhardt über Land zurück und entdeckt dabei am 22. August 1812 die lang verschollene Wüstenstadt Petra. Die Entdeckung wird in England gebührend gefeiert, doch nicht der Entdecker. Denn sollte seine Tarnung auffliegen, schwebt er in Lebensgefahr. In Kairo angekommen, verschiebt sich Burckhardts Aufbruch Richtung Niger immer wieder. Der Schweizer nutzt die Zeit für Expeditionen. Dabei entdeckt er die Felstempel von Abu Simbel in Nubien und gelangt selbst an die heiligen Stätten von Mekka und Medina. Als Agent im Auftrag britischer Kolonialpolitik aufgebrochen, macht ihn die Expedition in die Wüste zu einem wahren Freund und Kenner der islamisch-arabischen Welt.

Den Niger sollte Johann Ludwig Burckhardt alias "Scheich Ibrahim" allerdings nie erreichen. Am 18. Oktober 1817 stirbt der Entdecker in Kairo an der Ruhr. Bei seiner Beerdigung nach muslimischem Ritual folgen sowohl Europäer als auch Araber, Christen und Muslime seinem Leichnam.

200 Jahre nach der Wiederentdeckung Petras begleitet "Terra X" Robert Atzorn auf seiner Spurensuche in die Wüste und findet dabei einen der ersten "Brückenbauer" zwischen Abend- und Morgenland, denn bis heute liefern Burckhardts Aufzeichnungen wichtige Erkenntnisse für das Verständnis der islamischen Welt. In aufwändigen Inszenierungen wird die Welt, in die Johann Ludwig Burckhardt damals als "Sheikh Ibrahim" eintauchte, wieder lebendig.

3sat zeigt im Anschluss, um 16.15 Uhr, "Expedition ins ewige Eis - Alfred Wegener" .


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Expedition ins ewige Eis - Alfred Wegener

Erzählt von Robert Atzorn

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Im Zeitalter der Globalisierung ist es kaum vorstellbar, dass es im 19.- und Anfang des 20. Jahrhunderts noch weiße Flecken auf der Landkarte gab.

Ziele, die heute nur wenige Flugstunden entfernt sind, konnten damals nur nach wochen-, oder monatelangen Reisen ...

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Im Zeitalter der Globalisierung ist es kaum vorstellbar, dass es im 19.- und Anfang des 20. Jahrhunderts noch weiße Flecken auf der Landkarte gab.

Ziele, die heute nur wenige Flugstunden entfernt sind, konnten damals nur nach wochen-, oder monatelangen Reisen erreicht werden. Mutige Männer wie Alfred Wegener, Johann-Ludwig Burckhardt oder Georg Forster widmeten ihr Leben der Entdeckung von Orten und Landschaften.

Ihnen haftet noch heute der Reiz des Magischen an: die zauberhafte Inselwelt der Südsee, das kalte Herz der Arktis oder die geheimnisvollen Tempel Ägyptens.

In "Expedition ins ewige Eis - Alfred Wegener" aus der Reihe "Terra X" begibt sich Robert Atzorn auf eine anstrengende Spurensuche ins grönländische Eis. Er rekonstruiert dabei die dritte Grönlandexpedition von Alfred Wegener aus dem Jahr 1930. Es war die erste Langzeitstudie überhaupt und damit der Beginn der modernen Klimaforschung.


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Titanic - 100 Jahre nach der Katastrophe

Film von Katja Schröder und Peter Pippig

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Am 14. April 2012 jährt sich zum hundertsten Mal das tragische Unglück der Titanic. Das damals größte und modernste Passagierschiff der Welt kollidierte mit einem Eisberg und versank.

Der seinerzeit größte und modernste Luxusliner der Welt fuhr während der ...

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Am 14. April 2012 jährt sich zum hundertsten Mal das tragische Unglück der Titanic. Das damals größte und modernste Passagierschiff der Welt kollidierte mit einem Eisberg und versank.

Der seinerzeit größte und modernste Luxusliner der Welt fuhr während der Jungfernfahrt auf einen Eisberg und versank innerhalb weniger Stunden in den kalten Fluten des Atlantiks. Keiner der 2.200 Menschen an Bord rechnete mit dem Untergang des Stahlkolosses.

Die Titanic galt als praktisch unsinkbar. Die Katastrophe ist zum Sinnbild für das größte Schiffsunglück aller Zeiten geworden. Zudem ranken sich um die Titanic zahlreiche Mythen, die mit der Entdeckung des Wracks im Jahr 1985 neue Nahrung erhielten. So erkannte der amerikanische Regisseur James Cameron das große Potential der Geschichte vom Untergang und schrieb mit seinem Kinohit "Titanic" Filmgeschichte. Die bombastische Titelmusik wurde zum Synonym großer Liebesgefühle und erreichte ungeahnte Verkaufszahlen. Forscher aus der ganzen Welt versuchen bis heute, das letzte Geheimnis der Titanic zu lösen, in Ausstellungen werden Objekte vom Wrack publikumswirksam präsentiert und Auktionshäuser erzielen immer gigantischere Preise für Memorabilien aus den Hinterlassenschaften. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ein neues Buch auf dem Markt erscheint, in dem Hinterbliebene die Geschichte ihrer Verwandten erzählen. Und nicht zuletzt zahlen Touristen hohe Summen, um in Hightech-Unterwasserbooten das Wrack in knapp 4.000 Metern Tiefe zu bestaunen. Der Hype um die Titanic scheint kein Ende zu nehmen.

Anlässlich des Jahrestages erzählt die Dokumentation "Titanic - 100 Jahre nach der Katastrophe" die wechselvolle Geschichte des Liniendampfers, dem inzwischen ein zweiter Untergang droht. Wissenschaftler haben ein aggressives Bakterium entdeckt, das den Stahl des Schiffes langsam aber sicher zerfrisst.


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17:45
VPS 17:44

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Nordpol-Verschwörung

Film von Mira Thiel und Simone Schillinger

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")


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18:30

nano spezial: "Ausländer rein?"

Mit dem Gast Andreas Cassee (Philosoph und Ethiker)

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Erstausstrahlung

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Die "spezial"-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "nano" stellt Fragen zu Flucht und Ethik in Anbetracht des Flüchtlingsdramas und diskutiert, in welcher Weise Europa gefordert ist.

Im Mittelmeer sterben Menschen, und Europa schaut hilflos zu. Das ...

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Die "spezial"-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "nano" stellt Fragen zu Flucht und Ethik in Anbetracht des Flüchtlingsdramas und diskutiert, in welcher Weise Europa gefordert ist.

Im Mittelmeer sterben Menschen, und Europa schaut hilflos zu. Das Flüchtlingsdrama der vergangenen Woche war absehbar. Aber wirksame Maßnahmen zur Rettung von Menschenleben wurden nicht ergriffen. Statt dessen scheint sich Europa abzuschotten.

Die humanistische Sichtweise lasse keine Zweifel, meint der Gesprächsgast in "nano spezial", der Schweizer Ethiker und Buchautor, Andreas Cassee: Wir müssen die Grenzen öffnen. Das Wohlstandgefälle muss abgebaut werden. Cassee vertritt die These, dass das am schnellsten gelinge, indem Europa so viel Zuwanderung zulasse wie möglich. Das komme auch Deutschland zugute, denn das Land werde seinen Wohlstand nicht aus eigener Kraft erhalten können. Dafür gebe es schlicht zu wenig Kinder im Land. Deutschland sei auf Zuwanderung angewiesen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier


"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Kulturmagazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Krieg mit den Augen der Kinder

Vater blieb im Krieg

Kindheit ohne Vater nach dem Zweiten Weltkrieg

Film von Gabriele Trost

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Fast 2,5 Millionen Kinder in Deutschland verloren im Zweiten Weltkrieg ihren Vater. Ausgesuchte Lebensgeschichten zeigen, wie der Verlust des Vaters die Biografien der Betroffenen prägte.

Beinahe jedes vierte Kind wuchs ohne männlichen Elternteil auf. Aber bis ...
(ARD/SWR)

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Fast 2,5 Millionen Kinder in Deutschland verloren im Zweiten Weltkrieg ihren Vater. Ausgesuchte Lebensgeschichten zeigen, wie der Verlust des Vaters die Biografien der Betroffenen prägte.

Beinahe jedes vierte Kind wuchs ohne männlichen Elternteil auf. Aber bis heute hat sich kaum jemand für das Schicksal dieser vaterlosen Kinder interessiert. Dabei unterschied sich ihr Leben in vielen Dingen vom Leben derer, die mit beiden Elternteilen aufwuchsen.

In einer Gesellschaft, die das heile Vater-Mutter-Kind-Modell propagierte und vom Krieg nichts mehr wissen wollte, war das besonders schwierig. Viele bezweifelten, dass die Mütter in der Lage sein würden, ihre Kinder alleine richtig zu erziehen. Oft standen die vaterlosen Kinder deshalb unter besonderer Beobachtung von Pädagogen und Politikern - sie wollten "Verwahrlosung" und "Sittenverfall" zuvorkommen. In Wirklichkeit übernahmen die Kinder ohne Väter früh Verantwortung, halfen ihren Müttern, den schwierigen Nachkriegsalltag materiell und psychisch zu bewältigen. Sie lernten fleißig und strengten sich besonders an, den sozialen Status zu erreichen, den die Familie vor dem Krieg innehatte. Dennoch vermissten sie den Vater sehr und wollten nicht wahrhaben, dass er nicht mehr wiederkommen würde. Jahrelang warteten sie auf dessen Rückkehr - manche können sich bis heute nicht mit dem Verlust abfinden.

Einer von ihnen ist der Sänger und Entertainer Gunther Emmerlich. Er hat in einem Buch über seine Erfahrungen als vaterloses Kriegskind geschrieben. Darin erzählt er, wie er mit seiner Mutter bereits kurz nach Kriegsende begann, mit Hilfe von Suchdiensten nach dem Vater zu suchen - vergebens. Dennoch lässt ihn die Nachforschung über das Schicksal seines Vaters bis heute nicht los. Immer noch hofft er, in den Archivaufnahmen historischer Fernsehdokumentationen seinen Vater zu entdecken. "Ich gebe nicht auf, den Ort zu finden, um trauern zu können um einen Mann, den ich nicht kenne und der mein Vater war."

Wie selbstlos vaterlose Kinder ihre Familie unterstützen, erzählt die Geschichte von Erich Hauke aus Ulm. Weil seine Mutter überfordert ist, die vielen Kinder durchzubringen, verlässt er freiwillig seine Familie und geht auf einen Bauernhof, um als Zehnjähriger dort für den Lebensunterhalt seiner Geschwister zu arbeiten. "Ich hatte ja eine Vision: Wenn ich ein bisschen älter bin und mich besser auskenne auf der Landwirtschaft, dass ich dann immer mehr arbeiten kann und dann auch ein bisschen mehr zu essen bekomme für meine Geschwister." Der Bauer wird ihm zum Vaterersatz, dennoch hofft er lange Jahre vergebens, dass er ihn "Papa" nennen darf.

Als Birgitta Dobke aus Velbert sieben Jahre alt ist, hat sie sich fast schon damit abgefunden, dass sie ohne Vater aufwächst. "Meine Mutter musste schon gucken, dass sie das organisiert hat, dass sie das plante, dass sie vorkochte, dass ich mein Essen selber warm machte, mit sieben Jahren,... es ist alles gut gegangen, aber ich denke, ihr hat das Sorgen gemacht." Sie leidet darunter, dass ihre Mutter aus Trauer um den fehlenden Vater nicht mehr fröhlich sein kann."Ich habe dann irgendwann gedacht, meine Güte, irgendwas muss doch mal passieren, damit sie immer fröhlich durch dieses Leben geht, oder fröhlicher, so. Dann wollte ich eine Anzeige aufgeben und einen Vater suchen... Weil ich auch manchmal dann merkte, so gerade an Feiertagen, Weihnachten vor allen Dingen, dass sie dann sagte: 'Alle haben jetzt einen Vater, sind diese Familien zusammen. Und wir beide sind alleine'."

Besonders eindrücklich ist die Geschichte von Helga Gotschlich aus Dresden. Sie erzählt, wie sie ihre Mutter zur Rede stellt, als sie bemerkt, dass die Mutter die Hoffnung auf eine Rückkehr des Ehemanns aufgegeben hat. Als die Mutter daraufhin einen Nervenzusammenbruch hat, beschließt sie, in der Familie nicht mehr über den fehlenden Vater zu sprechen."... ich hatte ein großes Gefühl... Schuld auf mich geladen zu haben. Und ich habe ihr geschworen, nie wieder von meinem Vater zu sprechen und ihr nie wieder Fragen nach ihm zu stellen." Dennoch kann sie sich jahrelang nicht mit dem Verlust des Vaters abfinden. Als sie pensioniert wird, macht sich die gelernte Historikerin auf Spurensuche. Jahrelang recherchiert sie in Archiven, spricht mit Menschen, die ihren Vater gekannt haben könnten. Dann schließlich findet sie die bittere Wahrheit heraus: Ihr Vater hat den Krieg überlebt - aber er ist nie zu seiner Familie zurückgekehrt. Dennoch hat sie ihren Frieden mit dem "verlorenen" Vater gemacht. "Mit der Wahrheit muss ich leben, mit meiner Enttäuschung, mit meinem Zorn.... Aber das, was ich weiß macht mich ruhig und ich denke, dass ich mein Ziel erreicht habe."

Um 21.00 Uhr folgt im Rahmen der Themenwoche "Der Krieg mit den Augen der Kinder" die Dokumentation "Die Odyssee der Kinder" und um 22.25 Uhr der Spielfilm "Mein Kriegswinter". Die Themenwoche endet am Donnerstag, 30. April, 22.25 Uhr, mit dem japanischen Zeichentrickfilm "Die letzten Glühwürmchen".
(ARD/SWR)


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21:00

Der Krieg mit den Augen der Kinder

Die Odyssee der Kinder

mit Guido Knopp

(aus der Reihe "ZDF-History")

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Tausende jüdische Kinder und Jugendliche mussten vor der Diktatur der Nationalsozialisten, vor Krieg und Holocaust fliehen und suchten einen Neuanfang in Israel.

Ihre Odyssee führte über zwei Kontinente - tausende Kilometer. Viele überlebten die Strapazen ...

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Tausende jüdische Kinder und Jugendliche mussten vor der Diktatur der Nationalsozialisten, vor Krieg und Holocaust fliehen und suchten einen Neuanfang in Israel.

Ihre Odyssee führte über zwei Kontinente - tausende Kilometer. Viele überlebten die Strapazen nicht, nur einige 100 erreichten das Ziel. Das Drama der jüdischen Kinder war ein steter Wechsel von Flucht, Bedrohung und Gefangenschaft.

Die Etappen der Odyssee zeigen, wie die jungen Menschen immer wieder Opfer der Willkür wurden: Im Rahmen der sogenannten "Polen-Aktion" wies Hitler-Deutschland tausende Juden polnischer Herkunft im Herbst 1938 aus. Nach dem deutschen Angriff am 1. September 1939 kam es in Polen zu ersten Massenmorden durch die SS, mehr als 250.000 polnische Juden flohen - auch aus Deutschland. Ost-Polen war das nächste Ziel, doch dort waren die verbündeten Sowjets einmarschiert. Zigtausende der Flüchtlinge wurden zum Arbeitseinsatz nach Sibirien deportiert. Nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941 ließ Moskau die Gefangenen ziehen. Viele der jüdischen Kinder schlossen sich dem Tross der polnischen Anders-Armee an, die in Afrika gegen Rommel kämpfen sollte. Tausende gelangten auf abenteuerlichen Wegen nach Teheran, wo der Schah von Persien Zuflucht gewährte. In Palästina schlug die Nachricht von den "Teheran-Kindern" hohe Wellen, und die Jewish Agency setzte alle Hebel in Bewegung, um zu helfen. Wer die Tortur überlebt hatte, konnte nun auf eine neue Heimat hoffen: In einer dramatischen Rettungsaktion erreichten schließlich etwa 1.000 junge Flüchtlinge das "Gelobte Land".

Der Film stellt einige dieser Kinder und deren Schicksale anhand von ausführlichen Interviews, szenischen Rekonstruktionen und historischen Dokumenten vor.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der Krieg mit den Augen der Kinder

Mein Kriegswinter

(Oorlogswinter)

Spielfilm, Niederlande 2008

Darsteller:
Michiel van BeusekomMartijn Lakemeier
Onkel BenYorick van Wageningen
JackJamie Campbell Bower
Johan van BeusekomRaymond Thiry
Erica van BeusekomMelody Klaver
Lia van BeusekomAnneke Blok
u.a.
Regie: Martin Koolhoven
Länge: 95 Minuten

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Januar 1945 in einem niederländischen Dorf in der von Nazis besetzten Provinz Overijssel: Durchs Fenster beobachtet Michiel den Absturz eines Air Force Flugzeuges im nahe gelegenen Wald.

Inmitten der verschneiten Landschaftsidylle werden die Kriegsgräuel für ...
(ARD)

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Januar 1945 in einem niederländischen Dorf in der von Nazis besetzten Provinz Overijssel: Durchs Fenster beobachtet Michiel den Absturz eines Air Force Flugzeuges im nahe gelegenen Wald.

Inmitten der verschneiten Landschaftsidylle werden die Kriegsgräuel für den 14-Jährigen zur brutalen Realität, als er erkennen muss, dass Widerstandskampf mehr ist als nur ein aufregendes Abenteuer und letztlich den Verlust der kindlichen Unschuld bedeutet.

Aus der britischen Maschine rettet sich einer der Piloten und erschießt dabei einen herbeigeeilten deutschen Rekruten. Davon ahnt Michiel nichts, als er am nächsten Morgen gemeinsam mit seinem Freund Theo Knopper neugierig das Wrack untersucht und von Wehrmachtssoldaten festgenommen wird, während Theo entkommen kann. Im deutschen Hauptquartier gibt Michiel an, allein im Wald gewesen zu sein. Sein Vater Johan van Beusekom, der örtliche Bürgermeister, will es sich mit den Besatzern nicht verderben und erwirkt die Freilassung des Sohnes. Michiel beobachtet misstrauisch die betont unparteiische Haltung seines Vaters, die er insgeheim für feige Tatenlosigkeit hält - erst recht, als Onkel Ben bei ihnen einzieht, in den Augen seines kleinen Neffen ein mutiger Widerstandskämpfer. Kurz darauf wird Michiel von Dirk Knopper, Theos Bruder, ein verschwörerisches Kuvert zugespielt, das er dem Schmied Bertus van Gelder übergeben soll. Doch bevor dies gelingt, wird Dirk von den Deutschen verhaftet und Bertus erschossen. Als der Junge das Schreiben nun selbst öffnet, findet er darin Angaben zu einem geheimen Waldversteck, in dem sich der britische Pilot Jack vor den Nazis verbirgt. Michiel beschließt, diesem bei der Flucht in die Provinzhauptstadt Zwolle zu helfen. Er weiht seine ältere Schwester Erica und schließlich auch Onkel Ben in den gefährlichen Plan ein. Doch als die Flucht misslingt, muss Jack erneut untertauchen. Währenddessen entdeckt die Wehrmacht die Leiche ihres bei dem Absturz getöteten Soldaten. Um ein Exempel zu statuieren und den Widerstand der lokalen Bevölkerung zu brechen, wird eine Exekution angeordnet: Gemeinsam mit anderen unschuldigen Bürgern soll auch Michiels Papa öffentlich hingerichtet werden. Ein dramatischer Gewissenskonflikt, denn der Junge kann nur einen Menschen retten: seinen neuen Freund Jack oder den eigenen Vater.

Aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen schildert Martin Koolhovens eindringliches Drama eine Episode aus dem letzten Winter des Zweiten Weltkrieges. Der Film basiert auf dem 1975 veröffentlichten Roman "Oorlogswinter" von Jan Terlouw. In den Niederlanden erntete "Mein Kriegswinter" mehrere Festivalpreise und war ein großer Erfolg an den Kinokassen. 2009 erhielt er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Fremdsprachiger Film. Der Jungdarsteller Martijn Lakemeier ("Lover Or Loser") gab als Michiel sein beeindruckendes Debüt, für das er mit dem Rembrandt Award als Bester niederländischer Schauspieler ausgezeichnet wurde.
(ARD)


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0:00
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Anne will es schaffen

Allein mit 1000 Schafen

Film von Thomas Diehl

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Schäfermeister Thomas Stum hinterlässt nach seinem Tod nicht nur Frau und Kinder, sondern auch 1.500 Schafe - die größte Herde von Rheinland-Pfalz. Für seine Frau Anne muss es weiter gehen.

Am 27. Januar 2014 ändert sich das Leben von Anne Stum aus Malberg ...
(ARD/SWR)

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Schäfermeister Thomas Stum hinterlässt nach seinem Tod nicht nur Frau und Kinder, sondern auch 1.500 Schafe - die größte Herde von Rheinland-Pfalz. Für seine Frau Anne muss es weiter gehen.

Am 27. Januar 2014 ändert sich das Leben von Anne Stum aus Malberg im Westerwald auf dramatische Weise. Die Polizei steht nachts vor der Haustür und teilt ihr mit, dass ihr Mann Thomas bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.

Der Schäfer wurde auf der B49 unter seinem Traktor begraben, nachdem er von einem Transporter gerammt worden war. "Bis heute denke ich immer wieder, dass er im Stall ist, wenn abends dort das Licht brennt. Ich funktioniere zwar - aber ich habe das alles noch lange nicht verarbeitet , sagt Anne.
Viele sagen: "Das kannst Du doch gar nicht schaffen! Übernimm Dich nicht!" - Aber sie will. Um jeden Preis will sie es schaffen: "Schon am ersten Tag nach der Todesnachricht war für mich klar: das ist Thomas' Lebenswerk - das darf nicht zugrunde gehen. Und Thomas' ehemaliger Kompagnon, Thomas Bublies, hatte den gleichen Impuls." - Bei beiden spielt sicher auch eine große Rolle, dass diese immense Anforderung rund um die Uhr sie davor schützt, in ein tiefes Loch der Trauer und Ausweglosigkeit zu stürzen.
Aber je länger der Unfall her ist, desto schlimmer wird es für Anne: "Ich vermisse Thomas so! - Als Partner, als Freund, als Vertrauten!"
Im Winter war Thomas auf der Walz - und nur wenig zuhause. Im Frühling kam er zurück - das war 25 Jahre lang so. Dieses Jahr kommt er nicht wieder.
Aber es muss weiter gehen: schweren Herzens wird Anne die letzten Lämmer verkaufen müssen, die ihr Mann gezüchtet hat. Sie braucht das Geld und die Herde muss kleiner werden. Als wäre der Alltag nicht schon schwer genug, gibt es auch noch Probleme mit Cora, Thomas' Lieblingshündin. Sie hat ein Geschwür. Anne hofft, dass es gutartig ist und Cora noch lange bei ihr bleiben kann. Lille, Thomas' geliebte Ziege ist kurz nach Thomas' Tod gestorben. "Sie hat ihn zu sehr vermisst", so die Schäfersfrau.

Da der Filmemacher bereits häufig, und auch kurz vor dem Tod des Schäfermeisters, mit der Familie gedreht hat, wurde etwas möglich, was sonst kaum denkbar ist: der Film "Anne will es schaffen" erzählt seine Geschichte ab der Beerdigung fast nahtlos weiter. Dadurch wurde ein außergewöhnlicher, bewegender Film über eine selbstbewusste Kämpferin möglich, die zwar tieftraurig ist, aber nur selten zulässt, dass die Trauer sie lähmt. "Thomas hätte das nicht gewollt. Er hätte gewollt, dass es weiter geht mit seinen Schafen - so gut wir das können. Ich gebe alles!" - Und wenn das Früchte trägt und sie sieht, dass es den Tieren gut geht, ist sie sogar ab und zu glücklich und fröhlich.
(ARD/SWR)


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