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November 2017
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Samstag, 11. April
Programmwoche 16/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturplatz

Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen

Moderation: Eva Wannenmacher

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events.

"Kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events.

"Kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:35
Videotext Untertitel

Wein, Weg und Fuhrmann - Via Valtellina

Film von Carina Jielg

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Die Via Valtellina war jahrhundertelang ein wichtiger Handelsweg, der von Tirano in Oberitalien über die Schweiz nach Schruns im Montafon geführt hat.

Aus dem Süden wurde Wein, aus Vorarlberg wurden Nutztiere zu den großen Warenumschlagplätzen auf den ...
(ORF)

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Die Via Valtellina war jahrhundertelang ein wichtiger Handelsweg, der von Tirano in Oberitalien über die Schweiz nach Schruns im Montafon geführt hat.

Aus dem Süden wurde Wein, aus Vorarlberg wurden Nutztiere zu den großen Warenumschlagplätzen auf den Pässen gebracht. Heute ist die Via Valtellina ein Kultur- und Wanderweg.

Handel und Verkehr in nach wie vor unwegsamen Gebieten lassen sich über mehrere Kultur- und Sprachräume hinweg bis in die Frühgeschichte zurückverfolgen. Das beweisen nicht zuletzt Funde aus dem Montafon.
(ORF)


10:05
Videotext Untertitel

Südtirol - Leben im Naturjuwel

Film von Hubert Schönegger und Barbara Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Südtirol ist berühmt für seine einzigartige Bergwelt. In der gewaltigen Kulisse verbergen sich auch kleine Idyllen, die den meisten Menschen unbekannt sind.

Der Wanderer trifft dort auf einsame Schweighöfe, verwunschene Moorlandschaften, in Felsritzen ...
(ORF)

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Südtirol ist berühmt für seine einzigartige Bergwelt. In der gewaltigen Kulisse verbergen sich auch kleine Idyllen, die den meisten Menschen unbekannt sind.

Der Wanderer trifft dort auf einsame Schweighöfe, verwunschene Moorlandschaften, in Felsritzen versteckte Blütenteppiche und von Menschenhand geformte Landschaften wie die kilometerlangen Waalverläufe im Vinschgau.
(ORF)


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10:50
Tonsignal in monoFormat 4:3

Wer die Heimat liebt

Das heilige Erbe

Spielfilm, Österreich 1956

Darsteller:
Jakob SonnleitnerHermann Erhardt
EviChristl Erber
Konrad PrandtnerKurt Bülau
Dr. Karl BrucknerFred Hennings
Anton GraspointnerSepp Rist
u.a.
Regie: Alfred Solm
Länge: 98 Minuten

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Der Jäger Jakob Sonnleitner liebt die Landschaft und die Natur seines Reviers. Eines Abends stellt er einen Wilderer, der beim Fluchtversuch tödlich verunglückt.

Es ist der Sohn des im Dorf einflussreichen Bauern Hochegger. Dem Bauern gelingt es, die ...
(ORF)

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Der Jäger Jakob Sonnleitner liebt die Landschaft und die Natur seines Reviers. Eines Abends stellt er einen Wilderer, der beim Fluchtversuch tödlich verunglückt.

Es ist der Sohn des im Dorf einflussreichen Bauern Hochegger. Dem Bauern gelingt es, die Abberufung Sonnleitners zu erzwingen, obwohl kein Zweifel daran besteht, dass der alte Jäger unschuldig ist. Sonnleitner wird in ein Revier am Neusiedler See versetzt.

Bis zum Eintreffen des neuen Jägers pflegt seine Tochter Evi das alte Revier. Der neue Jäger Konrad Prandtner merkt erst, dass er ein Protektionskind des Bauern ist, als Hochegger von ihm verlangt, einen privaten Gläubiger im Revier einen Hirsch schießen zu lassen. Doch der Jäger lässt sich nicht auf den Handel ein - er ist sogar fest entschlossen, Hochegger zu entlarven.

Der österreichische Spielfilm "Wer die Heimat liebt" von Alfred Solm lebt von seinen schönen Landschafts- und Tieraufnahmen. Sie entstanden unter der Leitung von Richard Angst, der bei den Bergfilm-Spezialisten Arnold Fanck und Sepp Allgeier sein Handwerk lernte.
(ORF)


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12:30

Bilder aus Südtirol

Themen:
- Klimawandel in den Alpen: Mehr Sonnentage und schrumpfende
Gletscher
- Schnelle Hilfe: 25 Jahre "Bäuerlicher Notstandsfonds" in
Südtirol
- Kompromisslose Tierschützerin: Magdalena Gschnitzer setzt
sich für die Rettung der Wale ein
- Luftkurort am Ortler: Das Reinluftgebiet Sulden
- Comeback der Weltmeister: Das DFB-Team feiert in Kaltern den
WM-Sieg vor 25 Jahren
- Weltrekord im Speedriding: Armin Senoner rast von der
Königspitze
- Ein Juwel im Burggrafenamt: Das Weingut Eichenstein
- Fürstliches Parkett: Fürst Albert II. von Monaco lädt zum
Charity-Abend in Sexten im Hochpustertal ein

Moderation: David Runer

Erstausstrahlung


Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
(ORF/3sat)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10

Notizen aus dem Ausland

Roboteranzug - außendienst Japan


Monothematische, kurze Beiträge über die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß


Die Magazinsendung mit Christoph Süß, von Querköpfen für Querdenker, geht in Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen auf besondere Weise den Ereignissen der Woche auf den Grund.
(ARD/BR)


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14:00
Videotext Untertitel

Kunst & Krempel

Familienschätze unter der Lupe


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


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14:30

Korsika - Mit dem Zug von Calvi nach Ajaccio

Film von Julia Leiendecker

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Es wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der kleine Zug "Trinighellu" auf den Weg über die Insel macht. Korsika mit dem Zug - das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahnnostalgie.

Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer ...
(ARD/SR)

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Es wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der kleine Zug "Trinighellu" auf den Weg über die Insel macht. Korsika mit dem Zug - das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahnnostalgie.

Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke direkt am Meer entlang, dann wieder geht es über tiefe Schluchten, vorbei an spektakulären Abhängen.

Auf der Strecke von Calvi nach Bastia bis Ajaccio zieht eine abwechslungsreiche Landschaft am Panoramafenster vorüber. Einheimische, darunter der Schaffner François und der Bergführer André, vermitteln das Lebensgefühl der Korsen.
(ARD/SR)


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15:10
Tonsignal in mono

Die legendäre "Ruta 40"

Film von Carsten Thurau

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Die Ruta 40 ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in den Süden.

Sie ist 1935 entstanden, aber noch bis heute wird an der Straße gearbeitet. ...

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Die Ruta 40 ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in den Süden.

Sie ist 1935 entstanden, aber noch bis heute wird an der Straße gearbeitet. Von Nord nach Süd - bis nach Patagonien - führt sie auf eine faszinierende Reise durch sämtliche Klima- und Höhenzonen, durch verschiedene Landschaften, Traditionen und Kulturen.

Fernfahrer, die zu Hunderten tags und nachts unterwegs sind, erzählen ihre Geschichten von der legendären Strecke.


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15:40

Die Osterinsel - ein Paradies in Gefahr

Film von Andreas Wunn

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Die Osterinsel zählt zu den geheimnisvollsten Orten der Erde. Bekannt ist die Insel vor allem aufgrund der monumentalen Steinskulpturen die sich dort befinden - den sogenannten Moai.

Bis heute beschäftigen sie die Wissenschaft. Wegen seiner mystischen ...

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Die Osterinsel zählt zu den geheimnisvollsten Orten der Erde. Bekannt ist die Insel vor allem aufgrund der monumentalen Steinskulpturen die sich dort befinden - den sogenannten Moai.

Bis heute beschäftigen sie die Wissenschaft. Wegen seiner mystischen Vergangenheit und Naturschönheiten kommen immer mehr Touristen auf das Eiland mitten im Pazifik, tausende Kilometer vom chilenischen Festland entfernt.

Geografisch gehört die Osterinsel zu Polynesien, politisch zu Chile. Nur 5.000 Einwohner hat die Insel, jährlich kommen jedoch bis zu 50.000 Touristen. Dieser Andrang ist ein Problem: Die Behörden fürchten den "Galapagos-Effekt" - drohende Zerstörung eines Naturparadieses durch Massentourismus. Dagegen will die chilenische Regierung angehen.


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16:10
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Der große Bellheim (2/4)

Fernsehfilm, Deutschland 1991

Darsteller:
Peter BellheimMario Adorf
Dr. Erich FinkHeinz Schubert
Herbert SachsWill Quadflieg
Max ReutherHans Korte
RottmannHeinz Hoenig
AndreaRenan Demirkan
Gudrun LangeLeslie Malton
BergerAlexander Radszun
Richard MeiersManfred Zapatka
u.a.
Buch: Dieter Wedel
Regie: Dieter Wedel
Länge: 113 Minuten

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Peter Bellheim und seine Freunde müssen der Hausbank ihr Sanierungskonzept für das Kaufhausunternehmen schmackhaft machen. Mit einem Trick steigern sie den Bellheim-Aktienkurs.

Sie streuen geschickt das Gerücht, eine finanzstarke südkoreanische Gruppe wolle ...

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Peter Bellheim und seine Freunde müssen der Hausbank ihr Sanierungskonzept für das Kaufhausunternehmen schmackhaft machen. Mit einem Trick steigern sie den Bellheim-Aktienkurs.

Sie streuen geschickt das Gerücht, eine finanzstarke südkoreanische Gruppe wolle sich beteiligen. Bellheims Gegenspieler Rottmann, der skrupellose Chef einer Supermarktkette, schießt quer: Er steckt befreundeten Journalisten Hintergrundinformationen zu.

Diese diskreditieren Bellheim. Gleichzeitig wirft er Tausende von Bellheim-Aktien auf den Markt. Der Kurs sackt in den Keller. Im Kaufhauskonzern herrscht Panik. Bellheim versucht verzweifelt herauszufinden, wer ihn ruinieren will. Im Kaufhaus geht es dank der Ideen und Verbindungen der vier Alten langsam aufwärts. Aber in Bellheims Villa, in der sie als eine Art Verteidigungs- und Wohngemeinschaft zusammenleben, prallen die Temperamente immer öfter hart aufeinander.

Dieter Wedels Vierteiler "Der große Bellheim" erzählt die fiktive Geschichte von Peter Bellheim, dem Mehrheitsaktionär eines Kaufhauses in Hannover.


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18:05
Videotext Untertitel

Gartenparadiese in Österreich (7/8)

Für alles ist ein Kraut gewachsen

Moderation: Karl Ploberger

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Im Stift Geras im Waldviertel hat Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger gewirkt und mit seiner Arbeit die Kräuterheilkunde einem breiten Publikum bekannt gemacht.

Sein Nachfolger Prior Benedikt führt diese Arbeit weiter, als "Auftrag für die Menschen da zu ...
(ORF)

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Im Stift Geras im Waldviertel hat Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger gewirkt und mit seiner Arbeit die Kräuterheilkunde einem breiten Publikum bekannt gemacht.

Sein Nachfolger Prior Benedikt führt diese Arbeit weiter, als "Auftrag für die Menschen da zu sein und etwas Heilendes weiterzugeben!" In der Familie von Andrea Bregar waren Kräuter immer schon Thema.

Alles was in ihrem Garten in der Südoststeiermark wächst, ist für den Eigenbedarf bestimmt. Romana Seunig ist Kräuterbäuerin in Kärnten und bewirtschaftet in 800 Metern Seehöhe ihr ein Hektar großes Kräuterparadies. Sie gibt ihr Wissen in Vorträgen, in denen es ihr um die Erhaltung der Gesundheit mittels Kräutern geht, weiter.
(ORF)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Flamenco - Spaniens Urschrei

Film von Stefan Schaaf

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Es ist gar nicht so einfach, dem Flamenco auf die Spur zu kommen. Er hat eine lange Geschichte und erzählt von Leid und Leidenschaft.

Die Ursprünge des Flamenco liegen im fernen Orient, in seiner Musik spiegelt sich die Erfahrung eines heimatlosen, vertriebenen ...
(ARD/SWR)

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Es ist gar nicht so einfach, dem Flamenco auf die Spur zu kommen. Er hat eine lange Geschichte und erzählt von Leid und Leidenschaft.

Die Ursprünge des Flamenco liegen im fernen Orient, in seiner Musik spiegelt sich die Erfahrung eines heimatlosen, vertriebenen Volkes wieder: Die Zigeuner brachten ihre Melodien über Osteuropa und Arabien ins spanische Andalusien.

Dort haben sich die Klänge der Gitanos mit der dortigen Volksmusik zu einer eigenen Kunstform entwickelt: dem Flamenco. Wo immer er auch herkommen mag, der Flamenco lebt und das in ganz Spanien: als Touristenattraktion in den Musikkneipen Madrids, als Unterrichtsfach in den Tanzschulen Sevillas, als akademisches Studienobjekt, der "Flamencologie", an einem Institut in Jerez. Flamenco ist nicht an Orte gebunden, sondern vielmehr ein Lebensgefühl - es erzählt von Armut und Hunger, Stolz und Ausgelassenheit einer ausgegrenzten Volksgruppe.
(ARD/SWR)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturpalast

Fachmagazin für E- und U-Kultur

Wie politisch kann Kunst sein?

Moderation: Nina Fiva Sonnenberg

Erstausstrahlung

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Es ist noch immer der Traum vieler Künstler, auf die Gesellschaft einzuwirken. Nina Fiva Sonnenberg fragt: Darf sich Kunst überhaupt klar politisch positionieren?

Oder verliert sie dann das, was Kunst letztlich ausmacht: Ambivalenz, Offenheit, Vieldeutigkeit? ...

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Es ist noch immer der Traum vieler Künstler, auf die Gesellschaft einzuwirken. Nina Fiva Sonnenberg fragt: Darf sich Kunst überhaupt klar politisch positionieren?

Oder verliert sie dann das, was Kunst letztlich ausmacht: Ambivalenz, Offenheit, Vieldeutigkeit? Kann die politische Forderung im Rahmen eines Theaterabend je mehr sein als nur Selbstbestätigung unter Gleichgesinnten? Kann sie noch aufrütteln?

In seltenen Fällen ja, so wie 1830, als in Brüssel das Publikum nach der Arie "Amour sacre de la Patrie" (Heilige Vaterlandsliebe) von Daniel François Esprit Auber mit "Vive la liberté"-Rufen aus der Oper rannte, den Justizpalast stürmte und die Belgische Revolution ausrief. Aber geht so etwas heute noch?

Zum diesjährigen Theatertreffen sind einige Stücke eingeladen, die man politisch nennen kann. Besonders herausragend: Nicolas Stemanns Inszenierung von Elfriede Jelineks "Schutzbefohlenen". Stemann stellt afrikanische Flüchtlinge auf die Bühne und thematisiert nicht nur das Versagen unserer Zivilgesellschaft, sondern auch das der Kunst.

Wenn die Berliner Schaubühne mit Thomas Ostermeiers Inszenierung "Ein Volksfeind" durch die Welt reist passiert etwas: In einer Szene rufen die Theatermacher das Publikum auf, sich politisch zu positionieren. Was zuhause ein netter Gag ist, bewegt auf Gastspielen die Gemüter: In Istanbul, Moskau und Dehli entstehen politische Debatten im Saal, die weit über die Grenzen des Künstlerisch-Künstlichen hinausweisen.

Zu Gast bei Nina Sonnenberg auf dem Sofa sind diesmal die Kunstaktivisten des "Zentrums für Politische Schönheit". Sie verantworteten das Entfernen der Gedenkkreuze für die Berliner Mauertoten, um an die Toten der EU-Außengrenzen zu erinnern. Und sie waren es, die die Falschmeldung in die Welt setzten, das Familienministerium wolle im Rahmen eines Kindertransportes 55.000 syrische Flüchtlingskinder nach Deutschland holen. Ist das noch Kunst? Oder eine reine Politaktion?


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

"Cavalleria rusticana" und "Pagliacci"

Oper von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo

Aus dem Großen Festspielhaus,

Salzburger Osterfestspiele 2015

Pietro Mascagni: "Cavalleria rusticana"
Melodram in einem Akt
Libretto von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci
nach Giovanni Verga
Mit Liudmyla Monastyrska (Santuzza), Jonas Kaufmann (Turiddu),
Stefania Toczyska (Lucia), Ambrogio Maestri (Alfio) und
Annalisa Stroppa (Lola)
Ruggero Leoncavallo: "Pagliacci"
Drama in zwei Akten und einem Prolog
Libretto von Ruggero Leoncavallo
Mit Maria Agresta (Nedda), Jonas Kaufmann (Canio),
Dimitri Platanias (Tonio), Tansel Akzeybek (Beppe)
und Alessio Arduini (Silvio)
Bühnenbild: Philipp Stölzl
Kostüme: Ursula Kudrna
Chor: Sächsischer Staatsopernchor, Salzburger Bachchor, Theater Kinderchor
Chorleitung: Jörn Hinnerk Andresen
Orchester: Sächsische Staatskapelle, Dresden
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Philipp Stölzl

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Zum ersten Mal stehen bei den Osterfestspielen Salzburg 2015 die beiden veristischen Opern "Cavalleria rusticana" und "Pagliacci" auf dem Spielplan - beide mit Jonas Kaufmann.

Der bekannte Tenor kehrt - nach seinem Don José in "Carmen" 2012 - als "Turiddu" und ...
(ORF)

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Zum ersten Mal stehen bei den Osterfestspielen Salzburg 2015 die beiden veristischen Opern "Cavalleria rusticana" und "Pagliacci" auf dem Spielplan - beide mit Jonas Kaufmann.

Der bekannte Tenor kehrt - nach seinem Don José in "Carmen" 2012 - als "Turiddu" und "Canio" für diese Produktionen zu den Osterfestspielen Salzburg zurück. Christian Thielemann beginnt dort seine dritte Saison als Künstlerischer Leiter.

Die Inszenierung und die Gestaltung des Bühnenbilds beider veristischer Stücke hat der Regisseur Philipp Stölzl übernommen. Der Verismo bringt die Gefühle des einfachen Volkes ins Theater. Stölzel wählt eine filmische Erzählweise mit emotionalen Nahaufnahmen und Parallelmontagen für seine Inszenierung der "Cavalleria rusticana". Er siedelt die Oper in der Welt der Arbeiter im Italien der 1920er Jahre an.

Unverstellte, rustikale Leidenschaft wollte Pietro Mascagni auf der Bühne sehen, weshalb er die Ränke seiner "Cavalleria" nicht bei einer adligen Elite, sondern in einem einfachen Milieu, im "wirklichen Leben" spielen lässt. In Pietro Mascagnis Kurzoper "Cavalleria rusticana" verdichtet auf 75 hochemotionale und dramatische Minuten, entwickelt Mascagnis Musik einen Sog, dem sich keiner entziehen kann.

Ruggero Leoncavallos "I Pagliacci" ("Der Bajazzo") wurde 1892 in Mailand uraufgeführt. Die Oper schloss sich fast nahtlos an "Cavalleria rusticana" von Pietro Mascagni an und wurde sogleich als zweite große Oper des Verismo gefeiert. Das Stück erzählt - wie sein Schwesterwerk - eine Geschichte von Liebe, Tod und Leidenschaft. Die musikalischen Mittel sind so verständlich wie dramatisch und effektvoll und begleiten die Handlung nuancenreich.

Enrico Caruso sang auf der ersten Schallplatte der Musikgeschichte die Arie des Canio aus "I Pagliacci": das berühmte "Lache, Bajazzo!".

Die künstlerische Bandbreite des Regisseurs Philipp Stölzl ist enorm: Sie reicht von Musikvideos (wie Rammstein, Madonna, Luciano Pavarotti) bis zu Kino-Blockbustern wie der Noah-Gordon-Verfilmung "Der Medicus" von 2013.

Die Osterfestspiele Salzburg wurden 1967 von Herbert von Karajan gegründet. Seit 2013 leitet Christian Thielemann mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden das Festival.

(ORF)


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22:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Precht

Heimatliebe - Fremdenhass.

Wie gefährlich ist konservatives Denken?

Richard David Precht im Gespräch mit Christoph Schwennicke,

Chefredakteur "Cicero"

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Richard David Precht diskutiert in seiner Sendung diesmal mit dem Chefredakteur des "Cicero", Christoph Schwennicke, das Phänomen des Konservatismus.

Wo steht der Konservatismus heute? Zwischen Heimatliebe und Fremdenhass? Die Pegida-Bewegung in Dresden zieht ...

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Richard David Precht diskutiert in seiner Sendung diesmal mit dem Chefredakteur des "Cicero", Christoph Schwennicke, das Phänomen des Konservatismus.

Wo steht der Konservatismus heute? Zwischen Heimatliebe und Fremdenhass? Die Pegida-Bewegung in Dresden zieht Tausende von unzufriedenen Bürgerinnen und Bürgern an. Sie sehen sich nicht mehr angemessen in der Politik repräsentiert.

Tatsächlich warnen Soziologen schon seit Jahren davor, dass sich gerade in Ostdeutschland die Mittelschicht abgehängt fühlt. Von den Medien verhöhnt und von der Politik nicht ernst genommen, beklagt man den Verfall der Kultur des christlichen Abendlandes. Und auch wenn das Beispiel Dresden anderswo nicht so recht Schule machen will, so zeigen Ergebnisse großer Umfragen, dass auch im Rest unseres Landes einzelne Befürchtungen der Pegida-Demonstranten durchaus mehrheitlich geteilt werden.

Warum aber zeigt sich der Unmut deutscher Bürger heute vor allem in einer massiv konservativen Abwehrhaltung? Den Verlust welcher schwarz-rot-goldenen Werte fürchtet man hier eigentlich? Warum kulminiert diese Angst ausgerechnet in einer Islamophobie, obwohl man in Dresden doch kaum direkte Erfahrungen mit Muslimen machen kann? Müssten es Konservative nicht eigentlich schätzen, dass gläubige Muslime so konservativ und werteorientiert wie sie selbst sind? Warum dann dieser blinde Hass gegen alles Fremde? Woher dieser plötzliche Abschottungspatriotismus und die bittere Abrechnung mit der Multi-Kulti-Politik der letzten Jahre?

Der Verdacht kommt auf, dass das zurzeit so viel beschworene Abendland nicht nur vom Terrorismus bedroht wird, sondern auch in einer hausgemachten Wertekrise steckt. Haben die Konservativen in der Gegenwart überhaupt noch einen legitimen Ort? Ist der Konservatismus in unserer modernen globalisierten Lebenswelt nicht längst heimatlos geworden? Selbst in der CDU sind die Konservativen unter der nüchtern regierenden Angela Merkel längst abgemeldet.


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23:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Menschen bei Maischberger



Sandra Maischberger diskutiert mit Top-Gästen aus Politik, Gesellschaft, Boulevard und Sport über das Thema der Woche - journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend.
(ARD/WDR)


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0:55

Der rote Priester - Don Antonio Vivaldi,

eine Wiederentdeckung

Film von Kurt Ockermüller

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Wie konnte es geschehen, dass man Antonio Vivaldi, diesen vielseitigen und zu seinen Lebzeiten hochgeschätzten Komponisten und Musiker, für lange Zeit einfach vergessen hat?

Bekannt sind die "Vier Jahreszeiten" wenige aber wissen, dass Vivaldi eine große ...
(ORF)

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Wie konnte es geschehen, dass man Antonio Vivaldi, diesen vielseitigen und zu seinen Lebzeiten hochgeschätzten Komponisten und Musiker, für lange Zeit einfach vergessen hat?

Bekannt sind die "Vier Jahreszeiten" wenige aber wissen, dass Vivaldi eine große Opuszahl hinterlassen hat. Die Gesamtausgabe stand 2007 bereits bei Nummer 807 und Musikforscher finden immer noch Werke, die einem anderen Komponisten zugeschrieben wurden.

Antonio Vivaldi, wegen seiner Haarfarbe und seines Berufs der "rote Priester" genannt, starb in Wien und wurde 1741 auf dem "Spitaller Gottsacker" vor der Karlskirche begraben.

Die Dokumentation "Der rote Priester Don Antonio Vivaldi, eine Wiederentdeckung" von Kurt Ockermüller beleuchtet nicht nur Leben und Werk der schillernden Musikerpersönlichkeit, sondern auch die in den letzten Jahrzehnten einsetzende Wiederentdeckung des venezianischen Komponisten. Ein wesentlicher Teil des Films ist der 2006 stattgefundenen Uraufführung von "Dixit Dominus" in der Dresdner Annenkirche gewidmet. Weiter sind Vivaldi-Violinkonzerte mit dem berühmten Venice Baroque Orchester unter der Leitung von Andrea Marcon und dem italienischen Meistergeiger Giuliano Carmignola zu sehen und hören.
(ORF)


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1:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

das aktuelle sportstudio

Moderation: Jochen Breyer


Das Neueste aus dem Sport - mit Spielergebnissen, Bewertungen und Hintergrundgesprächen mit Spitzensportlern und Funktionären.


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3:20
Videotext Untertitel

Imperium der Päpste (1/3)

Duell zwischen Kreuz und Krone

Film von Jens-Peter Behrend

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Der Schauspieler Maximilian Schell führt als Erzähler durch Aufstieg und Fall des Papsttums von der größten weltlichen Macht bis zum drohenden Untergang.

Die erste Folge untersucht den "Fall Canossa" und rekonstruiert mithilfe von Wissenschaftlern die wahren ...

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Der Schauspieler Maximilian Schell führt als Erzähler durch Aufstieg und Fall des Papsttums von der größten weltlichen Macht bis zum drohenden Untergang.

Die erste Folge untersucht den "Fall Canossa" und rekonstruiert mithilfe von Wissenschaftlern die wahren Begebenheiten. König oder Papst - wer ist Herrscher über die Welt?

Mit dem berühmten "Gang nach Canossa" kommt es zum Showdown im Kampf über die lang schwelende Frage. Auf der Bergfestung Canossa unterwirft sich der deutsche König dem Papst. So entsteht ein Reizmythos, der die Deutschen seit 1.000 Jahren beschäftigt. Man denkt an Schmach und Erniedrigung. Aber stimmt diese Geschichte? Hat nicht vielleicht der deutsche König Heinrich IV. ein egoistisches Spiel vor den Mächtigen der Welt gespielt, um Kaiser werden zu können?

Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Imperium der Päpste" zeigt 3sat im Anschluss ab 4.00 Uhr.


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4:00
Videotext Untertitel

Imperium der Päpste (2/3)

Verschwörung im Vatikan

Film von Luise Wagner-Roos und Jan Peter

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In der zweite Folge geht Maximilian Schell der Frage nach, welche Rolle der Papst bei der Pazzi-Verschwörung von 1478 spielte.

Nach der Katastrophe von Avignon beginnt die Zeit der Papstkönige. Sixtus IV. will Rom zum neuen Oberhaupt der Welt machen und lässt ...

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In der zweite Folge geht Maximilian Schell der Frage nach, welche Rolle der Papst bei der Pazzi-Verschwörung von 1478 spielte.

Nach der Katastrophe von Avignon beginnt die Zeit der Papstkönige. Sixtus IV. will Rom zum neuen Oberhaupt der Welt machen und lässt die Sixtinische Kapelle bauen - eines der größten Heiligtümer der Christenheit, in dem bis heute das Konklave abgehalten wird.

Doch der fromme Franziskaner stürzt den Vatikan in eine erbitterte Fehde gegen den mächtigen und schillernden Clan der Medici. Die Familienoberhäupter sollten durch Francesco de' Pazzi und Girolamo Riario, einem Neffen von Papst Sixtus IV., ersetzt werden. Am 26. April 1478 wird Giuliano de' Medici Opfer der Pazzi-Verschwörung.


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4:45
Videotext Untertitel

Imperium der Päpste (3/3)

Flammen über Rom

Film von Michael Gregor

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In der letzten Folge begibt sich Maximilian Schell auf eine Zeitreise zu den "letzten Tagen von Rom" und analysiert, welche Fehler der Renaissancepäpste zur Kirchenspaltung beigetragen haben.

Martin Luther erhebt sich zum Gegenspieler der Heiligen Väter. Der ...

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In der letzten Folge begibt sich Maximilian Schell auf eine Zeitreise zu den "letzten Tagen von Rom" und analysiert, welche Fehler der Renaissancepäpste zur Kirchenspaltung beigetragen haben.

Martin Luther erhebt sich zum Gegenspieler der Heiligen Väter. Der gelehrte Theologe kritisiert den Ablasshandel, mit dem das ausschweifende Leben der Päpste finanziert werden soll.

Papst Leo X. hält prunkvoll Hof wie ein Renaissancefürst und beschäftigt die berühmtesten Künstler seiner Zeit wie zum Beispiel Raffael. Das Erbe seiner verschwendungssüchtigen Vorgänger wird Clemens VII. zum Verhängnis. Er verwickelt sich in eine Folge politischer Fehlentscheidungen - bis er am Ende aus Rom fliehen muss. Doch das Papsttum überlebt die "Schreckensjahre" des 16. Jahrhunderts, weil im Vatikan eine erfolgreiche Fehlerkorrektur betrieben wird, die in der Petersdomkuppel Michelangelos ihr strahlendes Symbol findet.


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5:30
Tonsignal in mono

Die legendäre "Ruta 40"

(Wh.)

Sendeende: 6:05 Uhr