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November 2017
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Sonntag, 9. Februar
Programmwoche 07/2014
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6:15

makro: Deutschland zerbröselt

Wirtschaft in 3sat

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hans-Eckehard Bahr:

Man braucht sehr lange, um jung zu werden

Stufen im Lebenszyklus

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Dass die Wohlstandsgesellschaft ein Problem mit ihrer Überalterung hat, ist bekannt. Wenn in den Medien darüber berichtet wird, geht es um ökonomische Fragen, Alterssicherung, Verteilungskämpfe. Von Glück und Chancen der späten Jahre hingegen ist wenig die Rede. Der ...
(ARD/SWR)

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Dass die Wohlstandsgesellschaft ein Problem mit ihrer Überalterung hat, ist bekannt. Wenn in den Medien darüber berichtet wird, geht es um ökonomische Fragen, Alterssicherung, Verteilungskämpfe. Von Glück und Chancen der späten Jahre hingegen ist wenig die Rede. Der Praktische Theologe und Friedensforscher Professor Dr. Hans-Eckehard Bahr nimmt in diesem Vortrag eine andere Perspektive ein. Als positiv bewertet er beispielsweise neugewonnene innere Freiheiten, den Mut zu Neuentdeckungen und die Chance, das Leben endlich selbst zu gestalten.
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Vortrags von Professor Dr. Hans-Eckehard Bahr aus der Reihe "Tele-Akademie". Bahr war Mitarbeiter von Martin Luther King und lehrte danach bis 2004 praktische Theologie an der Universität Bochum. Er war langjähriger Leiter des Forschungsprojekts "Jugendgewalt und Stadtfrieden".
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Paul Gauguin

Zärtliche Träumerei


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Konrad Paul Liessmann - Verantwortung in einer

komplexen Welt

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Man glaubt heute, für alles Mögliche verantwortlich zu sein: Von der Integration von Migranten über Bürgerkriege auf anderen Kontinenten bis hin zum Klimawandel. Gleichzeitig lässt man sich bei Eheschwierigkeiten, Berufswahl oder Finanzproblemen von Beratern die ...

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Man glaubt heute, für alles Mögliche verantwortlich zu sein: Von der Integration von Migranten über Bürgerkriege auf anderen Kontinenten bis hin zum Klimawandel. Gleichzeitig lässt man sich bei Eheschwierigkeiten, Berufswahl oder Finanzproblemen von Beratern die Verantwortung abnehmen. Woher rührt dieser Widerspruch?
Moderatorin Katja Gentinetta spricht in der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" mit dem Wiener Philosophen Konrad Paul Liessmann über die merkwürdige Kluft zwischen Fremd- und Selbstverantwortung in einer komplexen Welt. Liessmann ist Philosophieprofessor in Wien und Autor zahlreicher Bücher. 2006 war er Österreichs Wissenschaftler des Jahres.


10:15

Ein Tag im Leben von Ilija Trojanow

Film von Lydia von Freyberg

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Ilija Trojanow gehört zu den interessantesten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Er ist die kosmopolitische Stimme der gegenwärtigen deutschen Literatur, ein schreibender Weltbürger, der als Sechsjähriger mit seiner Familie aus politischen Gründen aus ...
(ARD/BR)

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Ilija Trojanow gehört zu den interessantesten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Er ist die kosmopolitische Stimme der gegenwärtigen deutschen Literatur, ein schreibender Weltbürger, der als Sechsjähriger mit seiner Familie aus politischen Gründen aus seiner Geburtsstadt Sofia in die Bundesrepublik floh, dann nach Kenia und später nach Paris zog. In seinen Romanen "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall" (1996) und dem preisgekrönten Werk "Der Weltensammler" (2006) zeigt er die zunehmende Vernetzung unserer Zeit, die mehr und mehr auch unsere Welt prägt.
Die Dokumentation "Ein Tag im Leben von Ilija Trojanow" ist mit dem Meister des Reisens unterwegs in Sofia, wo Trojanow für ein Romanprojekt recherchiert. Sie führt zu einem Treffen mit Opfern des ehemaligen kommunistischen Regimes in Trojanows Geburtsstadt, auf den Büchermarkt und ins ehemalige Kinderzimmer des Schriftstellers.
(ARD/BR)


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11:00

Berlinale Special

Oktober

(Oktjabr)

Stummfilm, Russland 1928

Darsteller:
LeninWassilij Nikandrow
KerenskijWladimir Popow
TeretschenkoBoris Liwanow
PodwolskijNikolaj Podwolskij
u.a.
Regie: Sergej M. Eisenstein
Länge: 120 Minuten

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Nach der Februarrevolution 1917 brodelt es in Petrograd: Der Zar ist zwar gestürzt und die Übergangsregierung bereits an der Macht, doch für die breite Bevölkerung ändert sich nichts. Hunger und Elend treiben die wütenden Arbeiter auf die Straße. Lenins Rückkehr ...

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Nach der Februarrevolution 1917 brodelt es in Petrograd: Der Zar ist zwar gestürzt und die Übergangsregierung bereits an der Macht, doch für die breite Bevölkerung ändert sich nichts. Hunger und Elend treiben die wütenden Arbeiter auf die Straße. Lenins Rückkehr aus dem Exil befeuert die Rebellion der Arbeiter, die zunächst niedergeschlagen wird. Doch die Widerstandsbewegung gibt nicht auf.
Der Stummfilm "Oktober" wurde zehn Jahre nach der Oktoberrevolution von dem sowjetischen Exekutivkomitee anlässlich des Jubiläums in Auftrag gegeben. Regisseur Sergej Eisenstein erzählt die Geschehnisse mit suggestiven Montagen und unterläuft mit ironischen Bildfindungen vordergründiges Revolutionspathos, was prompt dazu führte, dass der Film nach seiner Uraufführung am 14. März 1928 in den Archiven verschwand. Erst 40 Jahre später entstanden erste Ansätze zu einer systematischen Rekonstruktion. Für die Live-Aufführung mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Dirigent Frank Strobel auf der Berlinale 2012 wurde nach einer integralen Fassung aus dem Staatlichen Russischen Filmarchiv eine HD-Restaurierung mit Material aus Filmarchiven in Amsterdam, London und Berlin vorgenommen. Regisseur Eisenstein, berühmt geworden durch seinen Stummfilm "Panzerkreuzer Potemkin" (1925), musste akzeptieren, dass die stalinistische Zensur unter anderem die Passagen verbot, in denen er dem in Ungnade gefallenen Leo Trotzki ein Denkmal setzte. Die eliminierten Szenen sind in der restaurierten Fassung wieder enthalten. Unter anderem diskutiert Trotzki da mit Lenin über den Umsturz und unterschreibt mit Widerwillen sein Votum für die Revolution. Das Besondere der neuen Fassung ist die rekonstruierte Filmmusik von Edmund Meisel (1894-1930), der 1928 zur deutschen Fassung die innovative Filmmusik schrieb, die mit ihrem geräuschhaften Klang und ihren mechanischen Rhythmisierungen wie ein Vorbote der Punk- und Technomusik wirkt.

Als nächsten Beitrag zur Berlinale-Reihe "Berlinale Special" zeigt 3sat um 17.10 Uhr den Spielfilm "Pink" von Rudolf Thome.


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schöner Fliegen

(aus der ORF-Reihe "Unterwegs beim Nachbarn")

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Der Mythos "Zeppelin" wurde 1993 von der ZLT Zeppelin Luftschifftechnik in Friedrichshafen mit einer neuen Zeppelin-Generation, dem "Zeppelin NT" (Neue Technologie), wieder aufgenommen. Seitdem haben rund 100.000 Menschen das Gefühl genossen, ruhig und mit grandioser ...
(ORF)

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Der Mythos "Zeppelin" wurde 1993 von der ZLT Zeppelin Luftschifftechnik in Friedrichshafen mit einer neuen Zeppelin-Generation, dem "Zeppelin NT" (Neue Technologie), wieder aufgenommen. Seitdem haben rund 100.000 Menschen das Gefühl genossen, ruhig und mit grandioser Aussicht über den Bodensee und seine Umgebung zu schweben. Neun verschiedene Routen werden inzwischen vom Stammsitz Friedrichshafen aus angeboten, dazu kommen jährliche "Gastspiele" in München und Venedig. Außerdem sind die neuen Zeppeline auch in Japan und in den USA im Einsatz, aber der flächendeckende Verkauf für touristische und wissenschaftliche Zwecke, wie ihn sich die Gründer der Firma erhofft hatten, ist bisher nur schleppend angelaufen. Vielleicht gibt es ja neben der Zeppelin-Nostalgie doch noch Vorbehalte, die mit dem größten Unglück in der Geschichte der Luftschiffe zu tun haben - der Katastrophe von Lakehurst 1937, als die "Hindenburg" in Flammen aufging.
Die Dokumentation "Schöner Fliegen" berichtet vom Mythos "Zeppelin" und stellt die neue Luftschiff-Generation vor.
(ORF)


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13:30

Auf Schienen durch die Steiermark


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Der kleine Ort Selzthal im Nordwesten der Steiermark ist weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt für seinen großen Bahnhof. Vier Bahnstrecken treffen dort aufeinander, seit Jahrzehnten werden hier Güterzüge umgestellt und neu gebildet.
Die Dokumentation ...

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Der kleine Ort Selzthal im Nordwesten der Steiermark ist weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt für seinen großen Bahnhof. Vier Bahnstrecken treffen dort aufeinander, seit Jahrzehnten werden hier Güterzüge umgestellt und neu gebildet.
Die Dokumentation führt "Auf Schienen durch die Steiermark".


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13:40
Videotext Untertitel

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/HR)


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14:10

Geschichten aus der Stuttgarter Tierklinik (1/3)

Film von Thomas Hoerth

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Es ist ein echter Notfall: Die Graugans vom Stuttgarter Max-Eyth-See wird mit einem gebrochenen Flügelknochen eingeliefert. Keine gewöhnliche Aufgabe für das Klinikteam um Dr. Wolfgang Sinzinger. "Vermutlich ist sie bei der Landung irgendwo hängengeblieben", vermutet ...
(ARD/SWR)

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Es ist ein echter Notfall: Die Graugans vom Stuttgarter Max-Eyth-See wird mit einem gebrochenen Flügelknochen eingeliefert. Keine gewöhnliche Aufgabe für das Klinikteam um Dr. Wolfgang Sinzinger. "Vermutlich ist sie bei der Landung irgendwo hängengeblieben", vermutet der Chefarzt. In der Stuttgarter Tierklink landen täglich Katzen, Hunde und Meerschweinchen auf dem OP-Tisch. Aber eine Gans? Der Tierarzt möchte den Vogel unbedingt retten. Mit einer aufwändigen Operation wird der gebrochene Knochen verdrahtet und geschient. Und doch bleibt die Frage: Wird die Gans jemals wieder fliegen können? Das Frettchen mit dem Namen "Schniep" ist ebenfalls zur Untersuchung da. Tierärztin Dr. Susanne Streit ertastet bei dem kleinen Nager einen taubeneigroßen Tumor. Chemotherapie oder Bestrahlung? Fest steht, ohne eine aufwändige Behandlung hat das Tier kaum eine Überlebenschance.
Die dreiteilige Reportage "Geschichten aus der Stuttgarter Tierklinik" begleitet den Alltag in der Tierklinik am Hasenberg.

Die weiteren zwei Folgen der dreiteiligen Reihe "Geschichten aus der Stuttgarter Tierklinik" zeigt 3sat im Anschluss ab 14.40 Uhr.
(ARD/SWR)


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14:40

Geschichten aus der Stuttgarter Tierklinik (2/3)

Film von Thomas Hoerth

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In der Tierklinik am Hasenberg nennen sie ihn alle nur "den Eichhörnchenjäger". Denn genau diese Leidenschaft wurde Windhund Othello zum Verhängnis. Der Hund ist aus dem dritten Stock gesprungen, um ein Eichhörnchen zu jagen. "Dabei hat Othello leider vergessen, den ...
(ARD/SWR)

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In der Tierklinik am Hasenberg nennen sie ihn alle nur "den Eichhörnchenjäger". Denn genau diese Leidenschaft wurde Windhund Othello zum Verhängnis. Der Hund ist aus dem dritten Stock gesprungen, um ein Eichhörnchen zu jagen. "Dabei hat Othello leider vergessen, den Fallschirm aufzumachen", erklärt sein Frauchen. Wenn sie ihn nicht sofort in die Stuttgarter Tierklinik gebracht hätte, würde ihr Hund heute nicht mehr leben. Nach zahlreichen Operationen und eisernem Training auf dem Unterwasserlaufband, ist Othello wieder fit. Ein kleiner Igel kommt mit einer schweren Bissverletzung in die Tierklinik. "Wahrscheinlich hat ihn ein Fuchs oder Marder so zugerichtet", vermutet Tierärztin Dr. Susanne Streit, während sie die tiefe Wunde untersucht. Aber nach einer Notoperation und reichlich Katzenfutter ist auch dieser kleine Patient auf dem Weg der Besserung.
Zweiter Teil der dreiteiligen Reportage "Geschichten aus der Stuttgarter Tierklinik" über den Alltag in der Tierklinik am Hasenberg.
(ARD/SWR)


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15:10

Geschichten aus der Stuttgarter Tierklinik (3/3)

Film von Thomas Hoerth

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Schäferhund-Mischling Benno wartet auf seine Zahnbehandlung, Perserkatze Lilli hat einen Termin beim Augenarzt und Zwerghase Kurtchen muss zum Ultraschall. In der Stuttgarter Tierklinik werden die haarigen Patienten an sieben Tagen rund um die Uhr versorgt. Das Team um ...
(ARD/SWR)

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Schäferhund-Mischling Benno wartet auf seine Zahnbehandlung, Perserkatze Lilli hat einen Termin beim Augenarzt und Zwerghase Kurtchen muss zum Ultraschall. In der Stuttgarter Tierklinik werden die haarigen Patienten an sieben Tagen rund um die Uhr versorgt. Das Team um die Ärzte Dr. Wolfgang Sinzinger und Dr. Peter Himmelsbach besteht aus rund 20 Mitarbeitern, die sich um alle nur erdenklichen Kleintiere kümmern. Kleintiere? Da ist zum Beispiel Zeus, der irische Wolfshund, groß wie ein Kalb. Der wartet gerade auf seine OP und versucht sich so klein wie möglich zu machen. Zwei Räume weiter ist die Intensivstation, in der reihenweise Katzen am Tropf hängen. In einem Käfig pfeift das sedierte Meerschweinchen Klara im Traum. Und im Erdgeschoss warten die nervösen Besitzer der Tiere, während ihr Liebling die Narkose bekommt.
Letzter Teil der dreiteiligen Reportage "Geschichten aus der Stuttgarter Tierklinik" über den Alltag in der Tierklinik am Hasenberg.
(ARD/SWR)


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15:40

Titanen der Urzeit (1/2)

Saurier und Riesenkraken

Film von Jon Stevens

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Wie ein Halsbandleguan, der bei Gefahr auf zwei Beinen läuft, schritt der Tyrannosaurus Rex auf zwei mächtigen Hinterbeinen und erreichte eine Geschwindigkeit von fast 50 Stundenkilometern. Mit einem Gewicht von bis zu sieben Tonnen war er der gewaltigste Fleisch ...
(ARD/NDR)

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Wie ein Halsbandleguan, der bei Gefahr auf zwei Beinen läuft, schritt der Tyrannosaurus Rex auf zwei mächtigen Hinterbeinen und erreichte eine Geschwindigkeit von fast 50 Stundenkilometern. Mit einem Gewicht von bis zu sieben Tonnen war er der gewaltigste Fleisch fressende Dinosaurier. Ein Aasfresser, der mit Hilfe eines ausgeprägten Geruchssinns seine Mahlzeiten witterte. Während auf der Erde Masse ein entscheidender Wettbewerbsvorteil war, wurde die Luft von Leichtgewichten beherrscht: Quetzalcoatlus - ein Flugdinosaurier - wog nur 100 Pfund und war ein Meister der Thermik. Mit einer Flügelspannweite von 15 Metern war er das größte fliegende Tier, das je auf diesem Planeten existierte.
Der amerikanische Zoologe Jeff Corwin erweckt in der zweiteiligen Dokumentation "Titanen der Urzeit" die Riesen der Vergangenheit durch moderne Computeranimationen wieder zum Leben und fördert durch Vergleiche mit den Nachkommen dieser Giganten Erstaunliches zu Tage.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Titanen der Urzeit" sendet 3sat im Anschluss um 16.25 Uhr.

(ARD/NDR)


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16:25

Titanen der Urzeit (2/2)

Riesenechsen und Monsterspinnen

Film von Jon Stevens

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Vor Millionen von Jahren bevölkerten riesige Krokodile, Tiger mit schaurig langen Zähnen und monströse Spinnen mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern die Erde. Sarcosuchus, ein Riesenkrokodil, erreichte eine Länge von bis zu zwölf Metern. Es starb schon vor ...
(ARD/NDR)

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Vor Millionen von Jahren bevölkerten riesige Krokodile, Tiger mit schaurig langen Zähnen und monströse Spinnen mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern die Erde. Sarcosuchus, ein Riesenkrokodil, erreichte eine Länge von bis zu zwölf Metern. Es starb schon vor Millionen von Jahren aus. Die gewaltigen Säbelzahntiger, eine Raubkatzenart, waren Spezialisten im Überraschungsangriff. In Australien fraß eine Riesenechse namens Megalania alles, was ihrem Maul nicht schnell genug entkommen konnte. Auch Menschen standen auf ihrem Speisezettel.
Der amerikanische Zoologe Jeff Corwin erweckt in der zweiteiligen Dokumentation "Titanen der Urzeit" die Riesen der Vergangenheit durch moderne Computeranimationen wieder zum Leben und fördert durch Vergleiche mit den Nachkommen dieser Giganten Erstaunliches zu Tage.
(ARD/NDR)


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17:10
Dolby-Digital 5.1 Audio

Berlinale Special

Pink

Spielfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
PinkHannah Herzsprung
CarloGuntram Brattia
GeorgFlorian Panzner
BalthazarCornelius Schwalm
SilverRadhe Schiff
u.a.
Regie: Rudolf Thome
Länge: 80 Minuten

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So erfolgreich und souverän die junge Punk-Dichterin Pink ist, so unsicher ist sie, wenn es um die Wahl des "richtigen" Mannes geht. Carlo, Georg und Balthazar sind alle in sie verliebt, und jeder hat seine Vorzüge. So versucht Pink, mithilfe eines Punktesystems ...
(ARD)

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So erfolgreich und souverän die junge Punk-Dichterin Pink ist, so unsicher ist sie, wenn es um die Wahl des "richtigen" Mannes geht. Carlo, Georg und Balthazar sind alle in sie verliebt, und jeder hat seine Vorzüge. So versucht Pink, mithilfe eines Punktesystems herauszufinden, wer von den Dreien der "Richtige" ist. Bei dieser rationalen Auswertung landet Carlo auf Platz eins. Also heiratet Pink ihn. Bald stellt sich jedoch heraus, dass er nicht der Traumprinz ist. Nach drei Monaten trennt sie sich von ihm - und er bringt sich um. Nach einem sexuellen Zwischenspiel mit der Therapeutin Lilli versucht Pink mit dem Verleger Georg ihr Glück. Leider erweist auch er sich als Reinfall. Bleibt nur noch Balthazar: Ganz entspannt kommen die beiden sich näher, heiraten und ziehen aufs Land. Sollte die Pink endlich den Mann "Richtigen" haben?
Regie-Altmeister Rudolf Thome, von Kritikern auch als "deutscher Eric Rohmer" bezeichnet, hat mit "Pink" einen märchenhaften Liebesfilm inszeniert, der bei der Berlinale 2009 in einer Sondervorführung gezeigt und von der Kritik gefeiert wurde. Hannah Herzsprung gibt eine wunderbare Vorstellung als Dichterin auf der Suche nach der Liebe fürs Leben.

Als nächsten Beitrag zur Berlinale-Reihe "Berlinale Special" zeigt 3sat am Dienstag, 11. Februar, um 20.15 Uhr den Spielfilm "Der Räuber" von Benjamin Heisenberg.

(ARD)


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18:30

Museums-Check mit Markus Brock

Kolumba Köln

Film von Ute Hoffarth

Gast: Manuel Andrack

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Auf den Ruinen der romanischen Kirche St. Kolumba wurde es erbaut und als "bestes Bauwerk 2008" ausgezeichnet: das Kolumba. Die Architektur im Kunstmuseum des Erzbistums Köln, die der berühmte Schweizer Architekt Peter Zumthor entworfen hat, mutet puristisch an - graue ...
(ARD/SWR)

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Auf den Ruinen der romanischen Kirche St. Kolumba wurde es erbaut und als "bestes Bauwerk 2008" ausgezeichnet: das Kolumba. Die Architektur im Kunstmuseum des Erzbistums Köln, die der berühmte Schweizer Architekt Peter Zumthor entworfen hat, mutet puristisch an - graue Wände aus Backstein und Lehmputz, ein weißer Terrazzoboden, Türen aus Stahl und beinahe kirchenhohe Decken. Doch der Neubau des Kolumba, das schon 1853 gegründet wurde, besticht nicht nur durch seine eigenwillige Architektur. Auch das Ausstellungskonzept ist außergewöhnlich: Alte und zeitgenössische Kunst werden nicht getrennt voneinander präsentiert, sondern einander gegenübergestellt. So trifft ein religiöses Gemälde von Stefan Lochner (um 1400 - 1451) auf ein hölzernes Kreuz von Joseph Beuys (1921 - 1986). "Art is Liturgy" - Kunst ist Liturgie, heißt die aktuelle Jahresausstellung nach einem Zitat des Künstlers Paul Thek (1933 - 1988), der wie kein anderer das Bewusstsein für Spiritualität in der zeitgenössischen Kunst geweckt hat. Das Kolumba besitzt die weltweit größte Werksammlung des Amerikaners. Neben Hauptwerken Theks wie seinen aus Wachs geformten "Meat Pieces" sind Arbeiten von August Macke, Oskar Schlemmer, Lothar Schreyer und Rebecca Horn zu sehen.
Markus Brock nimmt das Kolumba in Köln unter die Lupe. Als prominenten Gast begrüßt er Manuel Andrack. Der Journalist und Moderator wird ihn beim "Museums-Check" begleiten.
(ARD/SWR)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Stadtrepublik Basel - Grenzen und Brücken

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Basel-Stadt ist der kleinste Kanton der Schweiz. Weil er am dichtesten besiedelt ist, hat er mehr Einwohnerinnen und Einwohner als der größte Kanton Graubünden. Und der kleine Stadtkanton produziert über einen Viertel aller Schweizer Exporte. Er sieht sich als Kultur- ...

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Basel-Stadt ist der kleinste Kanton der Schweiz. Weil er am dichtesten besiedelt ist, hat er mehr Einwohnerinnen und Einwohner als der größte Kanton Graubünden. Und der kleine Stadtkanton produziert über einen Viertel aller Schweizer Exporte. Er sieht sich als Kultur- und Architekturhauptstadt des Landes und hat sich aufgrund seiner Lage schon immer mehr zum Ausland hin orientiert als zum Rest der Schweiz. Obwohl er sich von den Miteidgenossen und Bern etwas missachtet fühlt, genießt der Basler gleichzeitig seinen Status als kultivierter Außenseiter. Nach zwei Jahrzehnten der Stagnation herrscht in Basel heute Aufbruchsstimmung. Das Wirtschaftswachstum ist höher als in der übrigen Schweiz, der Kanton schreibt schwarze Zahlen und senkt die Steuern. An vielen Orten in der Stadt wird geplant und gebaut. Weil der Kanton überall an Grenzen stößt, bleibt räumliche und qualitative Verdichtung die einzige Wachstumsmöglichkeit.
Die Dokumentation "Stadtrepublik Basel - Grenzen und Brücken" aus der Reihe "NZZ Format" stellt den kleinsten Kanton der Schweiz vor.


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19:40

Erbe der Menschheit

Die Strafgefangenenlager in Australien

Der Beginn einer Nation

Film von Werner Meyer

Erstausstrahlung

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Elf Strafgefangenlager hat die UNESCO in Australien als Weltkulturerbe geschützt. Sie repräsentieren den Beginn dieser jungen Nation. Mit dem Blut, dem Schweiß und den Tränen ihrer Strafgefangenen bauten die Briten ihre Kolonie. Die Gefangenen konnten - auch wenn sie ...
(ARD/SWR/3sat)

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Elf Strafgefangenlager hat die UNESCO in Australien als Weltkulturerbe geschützt. Sie repräsentieren den Beginn dieser jungen Nation. Mit dem Blut, dem Schweiß und den Tränen ihrer Strafgefangenen bauten die Briten ihre Kolonie. Die Gefangenen konnten - auch wenn sie ihre Strafe abgearbeitet haben - niemals mehr zu ihren Familien im weit entfernten Europa zurück. Das erste dieser Lager wurde 1787 im heutigen Port Jackson in New South Wales gegründet. Zu den Gefangenen gehörte auch eine 70-jährige Frau die zu drei Jahren Haft verurteilt wurde weil sie 12 Pfund Käse gestohlen hatte. In Sydney wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Hyde Park Baracken gebaut. Es gab Schlafsäle für 600 Männer, oft waren doppelt so viele untergebracht. Über all die Jahre saßen hier etwa 50.000 Strafgefangene ein. Cockatoo Island wurde 1839 als Gefängnis für Rückfalltäter gegründet. Hier waren die Arbeitsbedingungen besonders hart. Die Gefangenen mussten bis zu sechs Meter tiefe Getreidesilos aus dem Stein schlagen. Durch eine winzige Öffnung wurden sie mit dem Seil in ein dunkles Loch herabgelassen. Unten arbeiteten sie den ganzen Tag mit Hammer und Meißel. 1803 besetzten die Engländer auch die große Insel im Süden des Kontinents. Van Diemen's Land, heute Tasmanien. Landzuteilungen lockten Siedler auf die Insel. Die Strafgefangenen des Lagers Port Arthur mussten für diese arbeiten. Hierher kamen die kriminellsten Straftäter aus Großbritannien und Irland. Die Lage von Port Arthur machte es zum idealen Hochsicherheitsgefängnis. Scharfe Hunde bewachten die schmale Landbrücke zur Hauptinsel. Bis 1840 lebten mehr als 2.000 Gefangene, Soldaten und Zivilisten in Port Arthur. 1853 werden die Gefangenentransporte eingestellt, Port Arthur 23 Jahre später geschlossen.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" erzählt die Geschichte von Australiens Gefangenenlagern, die heute UNESCO-Welterbe sind.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Satire Gipfel

mit Dieter Nuhr

Mit den Gästen Dave Davis, Michael Hatzius & Die Echse,
Andreas Rebers und Torsten Sträter


Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy treffen sich beim "Satire Gipfel". Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
(ARD/RBB/WDR)


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21:00

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

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Deutschlands Flaggschiff des Kabaretts, "Die Anstalt", ist wieder da. Nachfolger von Urban Priol und Erwin Pelzig sind Max Uthoff und Claus von Wagner, die ab Februar mit Schärfe, Witz und Tempo an den bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des ...

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Deutschlands Flaggschiff des Kabaretts, "Die Anstalt", ist wieder da. Nachfolger von Urban Priol und Erwin Pelzig sind Max Uthoff und Claus von Wagner, die ab Februar mit Schärfe, Witz und Tempo an den bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes rütteln werden. Als Gastgeber und als Teamspieler hauchen sie der "Anstalt" neues Leben ein.
In der ersten Ausgabe der "Anstalt" unterstützen Simone Solga, Nico Semsrott und Matthias Egersdörfer die neuen Gastgeber.


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21:45

Warschau - Frankenstein

Eine Städtereise mit dem Kölner Künstler Boris Sieverts

Dokumentarfilm von Christiane Büchner, Deutschland 2012

Länge: 95 Minuten

Erstausstrahlung

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Mit Rucksack und Stadtplan entwickelt der Kölner Künstler Boris Sieverts eine Städtereise nach Warschau, in der Orte erkundet werden, die nicht im Reiseführer stehen: Hinterhöfe, Parkhäuser und abgelegene Straßen. Ähnliche Reisen hat er schon für Köln, Duisburg, ...
(ARD/WDR/3sat)

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Mit Rucksack und Stadtplan entwickelt der Kölner Künstler Boris Sieverts eine Städtereise nach Warschau, in der Orte erkundet werden, die nicht im Reiseführer stehen: Hinterhöfe, Parkhäuser und abgelegene Straßen. Ähnliche Reisen hat er schon für Köln, Duisburg, Luxemburg und Paris organisiert. Es ist immer auch ein Angebot an die Bewohner, ihre eigene Stadt ganz neu zu erleben. Kaum in Warschau angekommen lässt Boris Sieverts die mitgebrachten Bilder hinter sich. Wochenlang wandert er durch Gegenden, von denen alle behaupten, dass sie einen Besuch nicht lohnen. Akribisch sucht er auf topografischen Karten nach Besonderheiten, Brüchen und Kanten. So findet er Orte, die sich der Wahrnehmung entzogen haben, die Brachländer, die Hinterhöfe, die Parkhäuser und Notausgänge. Schmuddelecken, auf die niemand stolz ist, und die doch etwas Wesentliches über eine Stadt erzählen. Dabei sind Boris Sieverts die Wege so wichtig wie die Ziele. Straßen, Schneisen und Trampelpfade schaffen überraschende Verbindungen zwischen Räumen und Milieus.
Die Filmemacherin Christiane Büchner hat die Entstehung dieser Reise dokumentarisch begleitet. Dabei ist der Film "Warschau - Frankenstein" entstanden. Darin lässt sie den Zuschauer erleben, wie erfrischend es sein kann, aus einer unbekannten Perspektive in das scheinbar Bekannte einzusteigen.
(ARD/WDR/3sat)


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23:20
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Unsichtbare Fährten

Fernsehfilm, DDR 1989

Darsteller:
Klaus TetzlawPeter Reinhardt
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
Oberleutnant GraweAndreas Schmidt-Schaller
KommissarWilli Sohrade
Kerstin TetzlawConstanze Roeder
u.a.
Buch: Horst Ansorge
Regie: Hans Werner
Länge: 70 Minuten

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Klaus Tetzlaw ist Polizist und Abschnittsbevollmächtigter. Seine Familie hat seit einiger Zeit den Schäferhund Olf aufgenommen, der nun zum Diensthund ausgebildet werden soll. Sohn Bernd will sich jedoch nicht von Olf trennen. Deshalb versteckt er den Hund eines Nachts ...
(ARD/MDR)

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Klaus Tetzlaw ist Polizist und Abschnittsbevollmächtigter. Seine Familie hat seit einiger Zeit den Schäferhund Olf aufgenommen, der nun zum Diensthund ausgebildet werden soll. Sohn Bernd will sich jedoch nicht von Olf trennen. Deshalb versteckt er den Hund eines Nachts in Opa Schmidts Schuppen. Opa Schmidt wiederum glaubt, ein Fuchs wolle sich an seinen Hühnern vergreifen und geht mit dem Luftgewehr los. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass Olf nicht angeschossen wird. So kann er seine Laufbahn als Spürhund der Polizei doch noch antreten. Nach ausgiebigem Training kommt er sowohl einem Einbrecher auf die Spur als auch einem vermissten Mädchen. Als Klaus Tetzlaw selbst in Lebensgefahr gerät, rettet Olf ihm das Leben.
"Unsichtbare Fährten" ist eine Folge der legendären Reihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:30
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Im Schatten der Wälder

(Cette femme-là)

Spielfilm, Frankreich 2003

Darsteller:
Michèle VarinJosiane Balasko
Sylvain BazinskyEric Caravaca
Léo KopmansAnge Rodot
ManériThierry Lhermitte
DanielFrédéric Pierrot
u.a.
Regie: Guillaume Nicloux
Länge: 93 Minuten

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In einem Waldstück bei Paris wird eine junge Frau erhängt aufgefunden. Ein Fall für Michèle Varin, doch die Kommissarin leidet seit dem Tod ihres kleinen Sohnes unter Depressionen und Albträumen. Keine gute Voraussetzung für die Lösung des nervenaufreibenden Falles, ...

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In einem Waldstück bei Paris wird eine junge Frau erhängt aufgefunden. Ein Fall für Michèle Varin, doch die Kommissarin leidet seit dem Tod ihres kleinen Sohnes unter Depressionen und Albträumen. Keine gute Voraussetzung für die Lösung des nervenaufreibenden Falles, für den es weder ein Motiv noch Indizien gibt. Außerdem bereitet Kommissarin Varin und ihrem Kollegen Sylvain Bazinsky eine Gruppe von Gangstern Kopfzerbrechen, die bei ihren Raubzügen mehrere Tote zurückließen. Bei der Suche nach den Schuldigen blickt Varin nicht nur in die seelischen Abgründe von Opfern und Tätern, sondern muss sich auch ihrem persönlichen Schmerz und den immer häufiger über sie hereinbrechenden Todesvisionen stellen. Um ihren eigenen Dämonen entkommen zu können, beginnt sie eine Beziehung zu Daniel, den sie bei ihren Ermittlungen kennengelernt hat. Schließlich entdeckt sie eine Spur, die sie zu einem einsamen Waldhaus führt. Dort erwartet sie das absolute Grauen.
Ständig niederprasselnder Regen, in kaltes Licht getauchte Bilder und der Soundtrack von Eric Demarsan: Regisseur Guillaume Nicloux schafft in "Im Schatten der Wälder" eine albtraumhafte, surreale Atmosphäre und setzt in dem beeindruckend gespielten Kriminalthriller einen Abstieg in die Hölle von Mord, Psychoterror und Obsessionen suggestiv in Szene.


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2:05

Das Fest des Ziegenbocks

(La Fiesta del Chivo)

Spielfilm, Spanien 2006

Darsteller:
Rafael Leonidas TrujilloTomas Milian
Urania CabralIsabella Rossellini
Agustín CabralPaul Freeman
Amadito García GuerreroJuan Diego Botto
UranitaStephanie Leonidas
u.a.
Regie: Luis Llosa
Länge: 126 Minuten

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Die erfolgreiche Anwältin Urania Cabral kehrt 1992 nach 30 Jahren zum ersten Mal nach Santo Domingo, in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, zurück. Ihr Vater Agustín ist schwerkrank und kann nicht mehr sprechen. Doch die von Uranias Familie erhoffte Versöhnung ...

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Die erfolgreiche Anwältin Urania Cabral kehrt 1992 nach 30 Jahren zum ersten Mal nach Santo Domingo, in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, zurück. Ihr Vater Agustín ist schwerkrank und kann nicht mehr sprechen. Doch die von Uranias Familie erhoffte Versöhnung zwischen Vater und Tochter bleibt aus, stattdessen erzählt Urania von der Zeit, als ihr Vater Staatssekretär des Militärdiktators Rafael Trujillo war, boshaft auch "der Ziegenbock" genannt. Trujillo, der das Land seit 30 Jahren regiert hatte, war für seine Eitelkeit bekannt und ließ Kritiker mit gnadenloser Willkür aus dem Weg schaffen. Als Agustín Cabral bei Trujillo in Ungnade fiel, war er bereit, alles zu tun, um seinen Status zu erhalten. Das traumatische Schicksal der damals 15-jährigen Urania verknüpft sich in der Rückschau mit den Ereignissen rund um das Attentat auf Trujillo im Mai 1961.
Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa lieferte die Romanvorlage für die opulente spanisch-britische Koproduktion, in der neben Isabella Rossellini als Urania auch Paul Freeman ("Jäger des verlorenen Schatzes") als ihr Vater und Tomas Milian ("Traffic - Die Macht des Kartells") als Diktator Rafael Trujillo zu sehen sind. Regisseur Luis Llosa, der sich in den 1990er Jahren in Hollywood vor allem mit Actionfilmen einen Namen machte, ist ein Cousin des Autors. Die Handlung von Roman und Film verbindet die realen Hintergründe um das 30-jährige Regime Trujillos gekonnt mit einer fiktionalen, persönlichen Geschichte rund um Sexualität, Macht und die Fallstricke eines politischen Systems, das den Status seiner Funktionäre von der persönlichen Gunst eines allmächtigen Mannes abhängig machte. Die Außenaufnahmen entstanden an Originalschauplätzen in der Dominkanischen Republik.


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Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Im Schatten der Wälder

(Cette femme-là)

(Wh.)

Länge: 93 Minuten

Sendeende: 5:45 Uhr