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Freitag, 7. Februar
Programmwoche 06/2014
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30

Aus anderer Sicht

Das Leben ist keine Behinderung - Abenteuer in den Alpen


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12:00
Videotext Untertitel

Knochen aus Glas - Oswald und seine Brüder

Film von Petra Wiegers

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Die drei Brüder Oswald, Roland und Stefan Utz sind sehr unterschiedlich. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie haben die Glasknochenkrankheit und sitzen im Rollstuhl. Oswald, der Älteste, ist der Vorkämpfer. Mit fünf Jahren ist er in ein Heim für behinderte Kinder ...
(ARD/BR)

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Die drei Brüder Oswald, Roland und Stefan Utz sind sehr unterschiedlich. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie haben die Glasknochenkrankheit und sitzen im Rollstuhl. Oswald, der Älteste, ist der Vorkämpfer. Mit fünf Jahren ist er in ein Heim für behinderte Kinder gekommen, genau wie später seine Brüder. Weit weg vom Elternhaus in einem fränkischen Dorf. "Entwöhnung" hieß das in den 1960er Jahren. Heute leben alle drei ein eigenständiges Leben. Oswald ist vor einigen Monaten Vater geworden, seine Lebensgefährtin ist nicht behindert. Stefan und Roland spielen in der Nationalmannschaft Elektrorollstuhl-Hockey. Stefan träumt davon, die E-Hockey-WM nach München zu holen. Roland arbeitet als Sozialarbeiter mit Schlaganfall-Patienten. Die drei Brüder kämpfen um ein integriertes Leben in einer Gesellschaft von Nichtbehinderten. Doch sie ringen auch darum, wer von ihnen sein Leben am besten hinbekommt: Sie sind eben auch Konkurrenten.
Die Dokumentation porträtiert Oswald und seine Brüder.
(ARD/BR)


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12:30
Videotext Untertitel

Pascals Welt - Ein Autist sucht ein Zuhause

Film von Marco Giacopuzzi

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Pascal hat eine Odyssee durch Psychiatrische Kliniken und Heime hinter sich. Aus den Heimen flog er raus, in der Psychiatrie wurde er mit Medikamenten vollgepumpt. Viele kamen mit seinen Gewaltausbrüchen nicht zurecht. Jetzt lebt Pascal in einer WG - zusammen mit sieben ...
(ARD/HR)

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Pascal hat eine Odyssee durch Psychiatrische Kliniken und Heime hinter sich. Aus den Heimen flog er raus, in der Psychiatrie wurde er mit Medikamenten vollgepumpt. Viele kamen mit seinen Gewaltausbrüchen nicht zurecht. Jetzt lebt Pascal in einer WG - zusammen mit sieben anderen Autisten, vier Hunden und zwei Betreuern. Pascal spricht dauernd vom Raumschiff Enterprise, vom Himmel und anderen Welten. Manchmal wirkt der 19-Jährige wie ein Getriebener von einem anderen Stern, komplett aus dieser Welt ausgeklinkt - bis sie ihm plötzlich wieder in die Quere kommt. Sein freundliches Gesicht und sein nettes Wesen lassen kaum ahnen, was seine Eltern schon mit ihm durchgemacht haben. Für sie ist sein neues Zuhause die letzte Hoffnung, dass ihr Sohn ein einigermaßen normales Leben führen kann. Am Ende der Probezeit wird entschieden: Freiheit in der WG oder Einweisung in eine geschlossene Anstalt.
Die Dokumentation "Pascals Welt - Ein Autist sucht ein Zuhause" begleitet Pascals Probezeit in der WG.
(ARD/HR)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:20
Videotext Untertitel

Sibiriens Schicksalsstrom: Der Jenissei (1/3)

Vom Paradies in die Hölle

Film von Dirk Sager

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Im mythenreichen Sibirien kommt ihm die Rolle eines Königs zu: Gespeist von zwei Quellflüssen beginnt der Jenissei seinen Lauf an der mongolischen Grenze in der geografischen Mitte Asiens. Er zwängt sich durch bizarre Gebirge, wälzt sich als wasserreichster Fluss ...

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Im mythenreichen Sibirien kommt ihm die Rolle eines Königs zu: Gespeist von zwei Quellflüssen beginnt der Jenissei seinen Lauf an der mongolischen Grenze in der geografischen Mitte Asiens. Er zwängt sich durch bizarre Gebirge, wälzt sich als wasserreichster Fluss Sibiriens majestätisch durch die Mitte des Kontinents und entfaltet in den Ebenen des Nordens, über denen die Sonne monatelang nicht aufgehen mag, seine volle Kraft.
Gleich zweimal hat sich der ehemalige Russlandkorrespondent Dirk Sager für seine Trilogie "Sibiriens Schicksalsstrom: Der Jenissei" auf die abenteuerlichen Reise begeben: einmal im klirrenden Winter und einmal im glühenden Sommer. Nur so konnte er das Land und seine Menschen mit allen Kontrasten und Widersprüchen ins Bild setzen - mit Aufnahmen des rauschhaften kurzen Sommers und Bildern des frostklirrenden harten Winters. Die erste Etappe der Reise entlang des Jenissei führt vom Quellgebiet durch die Republik Tuwa flussabwärts bis nach Krasnojarsk und den nahe gelegenen geheimen Plutoniumreaktoren mit dem Code-Namen "Krasnojarsk 26".

Die weiteren zwei Teile von "Sibiriens Schicksalsstrom: Der Jenissei" sendet 3sat im Anschluss ab 14.05 Uhr.


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14:05
Videotext Untertitel

Sibiriens Schicksalsstrom: Der Jenissei (2/3)

Die Nachfahren der Verbannten

Film von Dirk Sager

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"Che Guevara" heißt die letzte Bar vor dem Nordpol. Sie liegt in Krasnojarsk, 2.500 Kilometer vor der Mündung des Jenisseis in das Nordmeer. Wer dorthin kommt, möchte auch während der kurzen Nächte des Sommers nicht schlafen gehen. Im Sommer wird der Jenissei zur ...

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"Che Guevara" heißt die letzte Bar vor dem Nordpol. Sie liegt in Krasnojarsk, 2.500 Kilometer vor der Mündung des Jenisseis in das Nordmeer. Wer dorthin kommt, möchte auch während der kurzen Nächte des Sommers nicht schlafen gehen. Im Sommer wird der Jenissei zur Straße des Lebens, denn was dann nicht flussabwärts gebracht wird, kann im nächsten Winter zu Versorgungsengpässen führen.
Gleich zweimal hat sich der ehemalige Russlandkorrespondent Dirk Sager für seine Trilogie "Sibiriens Schicksalsstrom: Der Jenissei" auf die abenteuerlichen Reise begeben: einmal im klirrenden Winter und einmal im glühenden Sommer. Nur so konnte er das Land und seine Menschen mit allen Kontrasten und Widersprüchen ins Bild setzen - mit Aufnahmen des rauschhaften kurzen Sommers und Bildern des frostklirrenden harten Winters. Die zweite Etappe der Reise entlang des Jenissei führt von Krasnojarsk in Richtung Jenisseisk. Schon 1635 erhielt die Siedlung das Stadtrecht und wurde im frühen Sibirien einer der wichtigsten Umschlagsplätze für Gold und Pelze.


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14:50
Videotext Untertitel

Sibiriens Schicksalsstrom: Der Jenissei (3/3)

Bis ans Ende der Welt

Film von Dirk Sager

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In Dikson, an der Mündung des Jenisseis ins Nordmeer, hoffen die Menschen auf den Wirtschaftsaufschwung durch Bodenschätze. Im acht Monate dauernden Winter sind sie von Schnee und Eis eingeschlossen. Im Sommer läuft ein Postdampfer die Dörfer an. Das ist fast ihr ...

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In Dikson, an der Mündung des Jenisseis ins Nordmeer, hoffen die Menschen auf den Wirtschaftsaufschwung durch Bodenschätze. Im acht Monate dauernden Winter sind sie von Schnee und Eis eingeschlossen. Im Sommer läuft ein Postdampfer die Dörfer an. Das ist fast ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. Die einzigen Orte, an denen sich der Traum von den sibirischen Schätzen erfüllt hat, sind Norilsk und Dudinka - weit im Norden gelegen. In Norilsk werden kostbare Metalle wie Palladium, Platin, Kobalt und Kupfer gewonnen. Dudinka ist der Hafen am Jenissei, von wo die teure Ware verschifft wird.
Gleich zweimal hat sich der ehemalige Russlandkorrespondent Dirk Sager für seine Trilogie "Sibiriens Schicksalsstrom: Der Jenissei" auf die abenteuerlichen Reise begeben: einmal im klirrenden Winter und einmal im glühenden Sommer. Nur so konnte er das Land und seine Menschen mit allen Kontrasten und Widersprüchen ins Bild setzen - mit Aufnahmen des rauschhaften kurzen Sommers und Bildern des frostklirrenden harten Winters. Die letzte Reise-Etappe beginnt in den Siedlungen am Mittellauf des Flusses.


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15:35
Videotext Untertitel

Die Eroberung Sibiriens (1/3)

Abenteurer und Kosaken

Film von Gudrun Ziegler und Wojtek Krzeminski

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Die Eroberung Sibiriens begann erst spät und verlief in drei wichtigen Etappen. 1582 startete eine Kosakenexpedition im Auftrag der Kaufmannsfamilie Stroganow im Permer Gebiet. Der Marsch über den Ural war problemlos, doch jenseits des Gebirges lauerten Tataren.
Der ...

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Die Eroberung Sibiriens begann erst spät und verlief in drei wichtigen Etappen. 1582 startete eine Kosakenexpedition im Auftrag der Kaufmannsfamilie Stroganow im Permer Gebiet. Der Marsch über den Ural war problemlos, doch jenseits des Gebirges lauerten Tataren.
Der erste Teil der dreiteiligen Reihe "Die Eroberung Sibiriens" folgt den Spuren der ersten Eroberer durch atemberaubende Landschaften vom Don bis nach Tobolsk.

Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Die Eroberung Sibiriens" zeigt 3sat im Anschluss, ab 16.15 Uhr.


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16:15
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Die Eroberung Sibiriens (2/3)

Forscher und Reisende

Film von Gudrun Ziegler und Wojtek Krzeminski

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Die zweite Etappe der Eroberung Sibiriens beginnt während der Regierungszeit Peters des Großen (1672 - 1725). Kurz vor seinem Tod veranlasste er eine gigantische Expedition. Der Wunsch des Zaren war es, die östlichen Grenzen Sibiriens festzuschreiben, nach Reichtümern ...

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Die zweite Etappe der Eroberung Sibiriens beginnt während der Regierungszeit Peters des Großen (1672 - 1725). Kurz vor seinem Tod veranlasste er eine gigantische Expedition. Der Wunsch des Zaren war es, die östlichen Grenzen Sibiriens festzuschreiben, nach Reichtümern zu suchen und das Land kartografisch zu erfassen.
Der zweite Teil der dreiteiligen Reihe "Die Eroberung Sibiriens" rekonstruiert die zweite Etappe der Eroberung Sibiriens zu Zeiten Peters des Großen.


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17:00
Videotext Untertitel

Die Eroberung Sibiriens (3/3)

Kuriere und Soldaten

Film von Gudrun Ziegler und Wojtek Krzeminski

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Mitte des 18. Jahrhunderts beschloss man, Sibirien mit Verkehrswegen an Europa anzubinden. Man begann mit dem Bau des "Sibirischen Trakts", einer Poststraße, die in Irkutsk endete. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diskutierte man den Bau einer ...

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Mitte des 18. Jahrhunderts beschloss man, Sibirien mit Verkehrswegen an Europa anzubinden. Man begann mit dem Bau des "Sibirischen Trakts", einer Poststraße, die in Irkutsk endete. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diskutierte man den Bau einer Schienenstrecke durch Sibirien. 1891 beauftragte Zar Alexander III. seinen Sohn Nikolai, den späteren Nikolai II., in Wladiwostok den ersten Spatenstich zum Bau der "Transsibirischen Eisenbahn" vorzunehmen. Der russische Fotograf Wenjamin Metenkow hielt dies für die Nachwelt fest.
In lebhaften Spielszenen begleitet der letzte Teil der dreiteiligen Reihe "Die Eroberung Sibiriens" den Fotografen Wenjamin Metenkow von Jakaterinburg bis nach Wladiwostok.


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17:45

Nächster Halt Sibirien

Film von Galina Breitkreuz und Fayd Jungnickel

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Zwischen Workuta im europäischen Teil Russlands und dem sibirischen Labytnangi werden Versorgungsgüter per Eisenbahn transportiert. Alle zwei Tage rumpelt der Lawka, ein Verkaufswaggon der staatlichen Eisenbahn, über die Berge des Ural. Beladen mit Lebensmitteln und bei ...

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Zwischen Workuta im europäischen Teil Russlands und dem sibirischen Labytnangi werden Versorgungsgüter per Eisenbahn transportiert. Alle zwei Tage rumpelt der Lawka, ein Verkaufswaggon der staatlichen Eisenbahn, über die Berge des Ural. Beladen mit Lebensmitteln und bei Bedarf auch mit einem Schrank oder einem Tisch, versorgt der Zug die Menschen entlang der Bahnstrecke. Die Lebensbedingungen dort sind schwierig. Im Sommer können sich die Bewohner kaum der entsetzlichen Mückenschwärme erwehren, die aus den Sümpfen aufsteigen, ab Oktober setzen ihnen klirrender Frost und riesige Schneemengen zu. Die Ureinwohner der Region, Komi und Chanten, lebten bereits hier, als es noch keine Eisenbahn gab. Bis heute ziehen sie mit ihren Rentierherden durch die Tundra oder betreiben Landwirtschaft.
Die Dokumentation "Nächster Halt Sibirien" stellt Menschen vor, die entlang der Bahnstrecke zwischen Workuta und Labytnangi leben.


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18:30

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
VPS 19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Selbstporträt - Kunstfälscher Beltracchi packt aus

Moderation: Ernst A. Grandits


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Staatsgeheimnis LKW-Maut

Wie Politik und Großkonzerne kungeln

Film von Gudrun Thoma und Sebastian Schütz

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Ein Segen für die klamme Staatskasse und ein Hightech-Aushängeschild für die deutsche Industrie, das sollte das Lkw-Mautsystem "Toll-Collect" einmal werden - jetzt wird die Bundesregierung von der Vergangenheit eingeholt. Tatsächlich wurde die Maut zum Paradebeispiel ...
(ARD/WDR)

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Ein Segen für die klamme Staatskasse und ein Hightech-Aushängeschild für die deutsche Industrie, das sollte das Lkw-Mautsystem "Toll-Collect" einmal werden - jetzt wird die Bundesregierung von der Vergangenheit eingeholt. Tatsächlich wurde die Maut zum Paradebeispiel für eine verkorkste Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft, die viele Verlierer hinterlässt - vor allem die Steuerzahler. Sie hätten allein für die verpatzte Einführung der Lkw-Maut ein Anrecht auf sieben Milliarden Euro Schadenersatz. Warum tun die Parteien kaum etwas, um jetzt, zum Auslaufen des Vertrags, einen sinnvollen Neubeginn zu ermöglichen?
Die Dokumentation "Staatsgeheimnis LKW-Maut" verfolgt, wie sich Toll-Collect entwickelt hat: angefangen beim Ideengeber Peer Steinbrück über alle Regierungen von rot-grün bis schwarz-gelb, sekundiert von immer der gleichen Wirtschaftkanzlei. Die schuf ein Mammut-Vertragswerk, zu dem die Abgeordneten immer noch nicht vollen Zugang haben, obwohl sie über eine Vertragsverlängerung entscheiden sollen - oder eine Auflösung. Wahrscheinlich ist, dass das Pleite-Konsortium aus Daimler-Benz, Telekom und Cofiroute weitermachen wird wie bisher. Aus dem Schadenersatz wird dann wohl auch nichts.
(ARD/WDR)


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21:00

makro: Deutschland zerbröselt

Wirtschaft in 3sat

Magazin mit Eva Schmidt

Erstausstrahlung

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Das reichste Land Europas lässt seine Verkehrswege verfallen. Rund ein Drittel der Autobahnen und Bundesstraßen gilt als Sanierungsfall. Bei Bahn und Binnenschifffahrt sieht es nicht viel besser aus. Deutschlands Infrastruktur lebt von der Substanz. Die Große Koalition ...

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Das reichste Land Europas lässt seine Verkehrswege verfallen. Rund ein Drittel der Autobahnen und Bundesstraßen gilt als Sanierungsfall. Bei Bahn und Binnenschifffahrt sieht es nicht viel besser aus. Deutschlands Infrastruktur lebt von der Substanz. Die Große Koalition will nun mehr Geld für die Erneuerung der Infrastruktur bereitstellen. Aber ist Geld tatsächlich das Hauptproblem? Hält man sich die Kostenexplosionen beim Hauptstadtflughafen, bei Stuttgart 21 und der Elbphilharmonie vor Augen, gewinnt der Bürger leicht den Eindruck, dass es am Geld wohl allein nicht mangeln kann. Braucht es nicht vielmehr eine transparente und faire Kostenberechnung, die solche immensen Teuerungen von öffentlichen Projekten vermeidet? Und lässt sich Deutschlands Infrastruktur ohne Bürgerbeteiligung überhaupt erneuern? Stuttgart 21 scheint das beste Beispiel dafür, dass die Bürger heute mitreden wollen.
Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" fragt: Was braucht Deutschland, um seine Infrastruktur zukunftsfähig zu machen?


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21:30

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

- Norwegen
Licht ins Dunkel - Norweger erhellen Tal durch Sonnenspiegel
- Schweiz
Zu viele Ausländer? - Schweizer stimmen über
Einwanderungspolitik ab
- Indien
Porentief rein - Im "außendienst" als Wäscher

Moderation: Katrin Eigendorf

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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22:10
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:35

Berlinale Special

Das Fest des Ziegenbocks

(La fiesta del chivo)

Spielfilm, Spanien 2005

Darsteller:
Rafael Leonidas TrujilloTomas Milian
Urania CabralIsabella Rossellini
Agustín CabralPaul Freeman
Amadito García GuerreroJuan Diego Botto
UranitaStephanie Leonidas
u.a.
Regie: Luis Llosa
Länge: 126 Minuten

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Die erfolgreiche Anwältin Urania Cabral kehrt 1992 nach 30 Jahren zum ersten Mal nach Santo Domingo, in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, zurück. Ihr Vater Agustín ist schwerkrank und kann nicht mehr sprechen. Doch die von Uranias Familie erhoffte Versöhnung ...

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Die erfolgreiche Anwältin Urania Cabral kehrt 1992 nach 30 Jahren zum ersten Mal nach Santo Domingo, in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, zurück. Ihr Vater Agustín ist schwerkrank und kann nicht mehr sprechen. Doch die von Uranias Familie erhoffte Versöhnung zwischen Vater und Tochter bleibt aus, stattdessen erzählt Urania von der Zeit, als ihr Vater Staatssekretär des Militärdiktators Rafael Trujillo war, boshaft auch "der Ziegenbock" genannt. Trujillo, der das Land 30 Jahre regiert hatte, war für seine Eitelkeit bekannt und ließ Kritiker mit gnadenloser Willkür aus dem Weg schaffen. Als Agustín Cabral bei Trujillo in Ungnade fiel, war er bereit, alles zu tun, um seinen Status zu erhalten. Das traumatische Schicksal der damals 15-jährigen Urania verknüpft sich in der Rückschau mit den Ereignissen rund um das Attentat auf Trujillo im Mai 1961.
Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa lieferte die Romanvorlage für die opulente spanisch-britische Koproduktion, in der neben Isabella Rossellini als Urania auch Paul Freeman ("Jäger des verlorenen Schatzes") als ihr Vater und Tomas Milian ("Traffic - Die Macht des Kartells") als Diktator Rafael Trujillo zu sehen sind. Regisseur Luis Llosa, der sich in den 1990er Jahren in Hollywood vor allem mit Actionfilmen einen Namen machte, ist ein Cousin des Autors. Die Handlung von Roman und Film verbindet die realen Hintergründe um das 30-jährige Regime Trujillos gekonnt mit einer fiktionalen, persönlichen Geschichte rund um Sexualität, Macht und die Fallstricke eines politischen Systems, das den Status seiner Funktionäre von der persönlichen Gunst eines allmächtigen Mannes abhängig machte. Die Außenaufnahmen entstanden an Originalschauplätzen in der Dominkanischen Republik.

Als nächsten Film der Reihe "Berlinale Special" zeigt 3sat am Sonntag, 9. Februar, um 11.00 Uhr den Stummfilm "Oktober".


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0:40

Berlinale

Berlinale-Studio (2/6)

Moderation: Max Moor


An sechs Tagen der Filmfestspiele 2014 berichtet das Berlinale-Studio über das Geschehen am Potsdamer Platz. Welche Filme sind die Favoriten? Worüber wird gesprochen?
Max Moor moderiert das Berlinale-Studio und hat prominente Schauspieler und Regisseure zu Gast.
(ARD/RBB)


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1:10
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:40
Videotext Untertitel

extra 3

Das Satiremagazin mit Christian Ehring


Christian Ehring zeigt in seiner Satiresendung "extra 3" den Irrsinn der Woche. Immer bissig, frech und witzig.
(ARD/NDR)


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2:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Florian Schroeder: Offen für alles und nicht ganz dicht -

Die Show

3sat-Zelt in Mainz, 27.9.2013

Fernsehregie: Volker Weicker

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Florian Schroeder erklärt, wie die Mitdreißiger von heute ticken. Als einer der scharfkantigsten der Kleinkunstszene, ist sein aktuelles Programm "Offen für alles und nicht ganz dicht" eine selbstironische Liebeserklärung an eine Generation, die alle Möglichkeiten ...

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Florian Schroeder erklärt, wie die Mitdreißiger von heute ticken. Als einer der scharfkantigsten der Kleinkunstszene, ist sein aktuelles Programm "Offen für alles und nicht ganz dicht" eine selbstironische Liebeserklärung an eine Generation, die alle Möglichkeiten hat, sich aber zu nichts mehr entscheiden kann. Immer einen Schritt voraus, sprengt Schroeder die Grenzen zwischen Kabarett und Comedy: respektlos, gnadenlos, lustig.
3sat zeigt "Florian Schroeder: Offen für alles und nicht ganz dicht - Die Show", eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2013.


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2:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bodo Wartke: Klaviersdelikte - Die feine Auswahl

3sat-Zelt in Mainz, 26.9.2013

Fernsehregie: Volker Weicker

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Ob er Liebeslieder singt, rappt, Gedichte rezitiert, Samba tanzt oder mehrere Instrumente gleichzeitig spielt: Bodo Wartke reißt sein Publikum mit. Seine facettenreichen "Klaviersdelikte" sind charmante Beobachtungen unseres Alltags und jener Komplikationen, die das ...

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Ob er Liebeslieder singt, rappt, Gedichte rezitiert, Samba tanzt oder mehrere Instrumente gleichzeitig spielt: Bodo Wartke reißt sein Publikum mit. Seine facettenreichen "Klaviersdelikte" sind charmante Beobachtungen unseres Alltags und jener Komplikationen, die das zwischenmenschliche Miteinander aufwirft. Am Klavier spielt er ohrwurmstichige Melodien und singt dazu mit feinsinnigem Humor Lieder über die Ungereimtheiten des Lebens und der Liebe. Subtile Sprachkomik gepaart mit hoher Musikalität - das ist Bodo Wartkes "feine Auswahl".
3sat zeigt "Bodo Wartke: Klaviersdelikte - Die feine Auswahl", eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2013.


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3:40

Kom(m)ödchen-Ensemble: SUSHI. Ein Requiem

3satfestival, Mainz 2010

Fernsehregie: Volker Weicker

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Freches Ensemble-Kabarett präsentieren Heiko Seidel, Christian Ehring und Maike Kühl vom Düsseldorfer Kom(m)ödchen: "SUSHI. Ein Requiem" ist ein originelles Stück, das die Schwachstellen des Wohlfahrtsstaates aufspürt und eine satirisch boshafte Analyse Deutschlands ...

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Freches Ensemble-Kabarett präsentieren Heiko Seidel, Christian Ehring und Maike Kühl vom Düsseldorfer Kom(m)ödchen: "SUSHI. Ein Requiem" ist ein originelles Stück, das die Schwachstellen des Wohlfahrtsstaates aufspürt und eine satirisch boshafte Analyse Deutschlands bietet. Die Rahmenhandlung: Der unterbeschäftigte Komiker Christian hat eine Wohnung in der sündigsten, verruchtesten Ecke von Düsseldorf gemietet - direkt gegenüber der WestLB.
Eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2010.


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4:25

Andreas Rebers: "Ich regel das"

Mainzer unterhaus, 14.3.2011

Fernsehregie: Peter Schönhofer

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"Ich regel das" ist der Titel eines Programms von Andreas Rebers. Das nimmt man dem Wahlmünchner, von der Presse schon zum "Blockwart Gottes" gekürt, gerne ab. Ob er an Akkordeon oder E-Piano boshafte Lieder anstimmt, eine neue Religion gründet oder Dachlattenpädagogik ...

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"Ich regel das" ist der Titel eines Programms von Andreas Rebers. Das nimmt man dem Wahlmünchner, von der Presse schon zum "Blockwart Gottes" gekürt, gerne ab. Ob er an Akkordeon oder E-Piano boshafte Lieder anstimmt, eine neue Religion gründet oder Dachlattenpädagogik für den Nachwuchs empfiehlt - Rebers begeht den kalkulierten Tabubruch. Das tut er gern politisch unkorrekt und mit viel Feingefühl für die Dinge, die man eigentlich nicht wahrhaben möchte. Im Mainzer Forumtheater unterhaus präsentierte der Gewinner zahlreicher Kabarettpreise, darunter der Deutsche Kleinkunstpreis 2007, am 14. März 2011 eine kompromisslos-satirische Abrechnung mit den Ikonen unserer Gesellschaft.
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Auftritts.


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5:10

Philipp Weber: Futter - streng verdaulich

ZDF Sendezentrum, Studio 3, 17.4.2011

Fernsehregie: Peter Schönhofer

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Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter Kabarettist, er ist auch studierter Chemiker. Mit dieser Doppelbegabung hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoristischen Kunstform zu erheben. Sein neues Programm "Futter - streng verdaulich" ist, wie ...

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Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter Kabarettist, er ist auch studierter Chemiker. Mit dieser Doppelbegabung hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoristischen Kunstform zu erheben. Sein neues Programm "Futter - streng verdaulich" ist, wie er selbst meint, eine "satirische Magenspiegelung der Gesellschaft". In einer globalisierten Welt sind Entscheidungen vor dem Supermarktregal folgenschwerer als in der Wahlkabine. Zumindest für den Thunfisch. Oder frei nach Bertolt Biolek: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral!".
3sat zeigt eine Aufzeichnung von Philipp Webers Programm "Futter - streng verdaulich".

Sendeende: 5:55 Uhr