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November 2017
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Sonntag, 11. November
Programmwoche 46/2012
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Joachim Starbatty: Geld verdirbt den Charakter

Wie es zu den Exzessen in der Welt des Geldes gekommen ist

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Die derzeitige Finanzkrise wird gern auf die Gier und das moralische Versagen in der Banken- und Finanzwelt zurückgeführt. Die Anreizsysteme belohnten risikoreiches Handeln, die großen Zentralbanken stellten dermaßen billiges Geld zur Verfügung, dass kein Zweifel an ...
(ARD/SWR)

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Die derzeitige Finanzkrise wird gern auf die Gier und das moralische Versagen in der Banken- und Finanzwelt zurückgeführt. Die Anreizsysteme belohnten risikoreiches Handeln, die großen Zentralbanken stellten dermaßen billiges Geld zur Verfügung, dass kein Zweifel an ewiger Prosperität aufkam. Als schließlich die Blasen platzten, stürzten sie die Finanz- und Realwirtschaft in eine tiefe Depression. Es steht zu befürchten, dass wir noch lange nicht am Ende dieser Durststrecke angelangt sind.
Professor Dr. Joachim Starbatty fragt in seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" nach, wie es zu der Finanzkrise kommen konnte. Er lehrte bis 2005 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tübingen. Er ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Kurt Schwitters: Merzbild 25 A; Das Sternenbild


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Michael Walzer - ein streitbarer Philosoph

Ein Gespräch von Barbara Bleisch im Rahmen

von "Brennpunkt USA"

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Der in Princeton lehrende Philosoph Michael Walzer gehört zu den schillerndsten Intellektuellen der USA: Traditionen lehnt er keineswegs ab, sondern betont unermüdlich deren Wert, und nach 9/11 befürwortete er gemeinsam mit anderen Intellektuellen den Einmarsch in ...

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Der in Princeton lehrende Philosoph Michael Walzer gehört zu den schillerndsten Intellektuellen der USA: Traditionen lehnt er keineswegs ab, sondern betont unermüdlich deren Wert, und nach 9/11 befürwortete er gemeinsam mit anderen Intellektuellen den Einmarsch in Afghanistan. Beides hat ihm zuweilen den Ruf eines Konservativen eingetragen. Zugleich zeigte er aber als Herausgeber der streitbaren Zeitschrift "Dissent" und auch als Präsidentenberater unter Bill Clinton immer wieder, dass er sich linksliberalen Werten verpflichtet fühlt. Seine Neuinterpretation der "Theorie des gerechten Kriegs", die unter dem Eindruck des Vietnamkriegs entstand, brachten ihm ebenso wie seine Beiträge zur Gerechtigkeitstheorie und seine Ausführungen zur Debatte um Liberalismus und Kommunitarismus internationales Renommee.
In der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" spricht Barbara Bleisch mit Michael Walzer über die US-amerikanische Außenpolitik der Gegenwart, über die Frage, was die Gesellschaft im Innersten zusammenhält und über liberales Denken in Zeiten der Krise.


10:15
Tonsignal in monoFormat 4:3

Zum 150. Geburtstag von Gerhart Hauptmann

Die Märkische Dichterlandschaft

Film von Gabriele Conrad

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Nicht nur den Dramatiker Gerhard Hauptmann, auch die Schriftsteller Theodor Fontane, Kurt Tucholsky, Hans Fallada, Bertolt Brecht, Heinrich von Kleist und Bettina und Achim von Arnim verbanden ihre Literatur mit der märkischen Landschaft und mit Ortschaften, die durch sie ...
(ARD/RBB)

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Nicht nur den Dramatiker Gerhard Hauptmann, auch die Schriftsteller Theodor Fontane, Kurt Tucholsky, Hans Fallada, Bertolt Brecht, Heinrich von Kleist und Bettina und Achim von Arnim verbanden ihre Literatur mit der märkischen Landschaft und mit Ortschaften, die durch sie zu literarischen Orten wurden. Die "Dichterstraße" ist ein Netzwerk märkischer Dichterorte, in dem man sich selbst Wege suchen muss. Dabei ist man unterwegs durch die Jahrhunderte, bewegt sich in unterschiedlichsten Lebenskreisen und trifft mit etwas Glück auf Menschen, die noch Zeitzeugen waren oder Spurensucher sind.
Die Dokumentation von Gabriele Conrad führt in die südliche Brandenburger Dichterregion. Als filmische Bilderbuch-Reise geht es auf den Spuren Hauptmanns nach Erkner, wo der Schriftsteller von 1885 bis 1889 lebte, und an andere literarisch bedeutsame Orte.
(ARD/RBB)


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11:00
Tonsignal in monoFormat 4:3

Zum 150. Geburtstag von Gerhart Hauptmann

Rose Bernd

Spielfilm, BRD 1956

Darsteller:
Rose BerndMaria Schell
Arthur StreckmannRaf Vallone
Henriette FlammKäthe Gold
Dorfschulz Christoph FlammLeopold Biberti
August KeilHannes Messemer
u.a.
Regie: Wolfgang Staudte
Länge: 94 Minuten

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Rose Bernd, eine hübsche, ebenso temperamentvolle wie sensible junge Frau, arbeitet als Magd auf dem Gutshof des wohlhabenden Christoph Flamm. Rose wird von dem Baggerfahrer Streckmann begehrt, einem Mann, der durch seine rohe, animalische Ausstrahlung eine seltsame ...
(ARD)

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Rose Bernd, eine hübsche, ebenso temperamentvolle wie sensible junge Frau, arbeitet als Magd auf dem Gutshof des wohlhabenden Christoph Flamm. Rose wird von dem Baggerfahrer Streckmann begehrt, einem Mann, der durch seine rohe, animalische Ausstrahlung eine seltsame Faszination auf die junge Frau ausübt, sie zugleich aber durch seine Gefühlskälte abstößt. Ganz anders der schüchterne Buchdrucker August Keil: Er liebt Rose und möchte sie heiraten. Doch sie weist ihn immer wieder zurück. Dem charmanten Christoph Flamm gelingt es schließlich, das Herz der jungen Frau zu gewinnen. Rose lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Als der skrupellose Streckmann davon erfährt, beginnt er Rose zu erpressen.
Basierend auf dem bekannten Theaterstück von Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann, hat Regisseur Wolfgang Staudte ("Der Untertan", "Rosen für den Staatsanwalt) mit "Rose Bernd" ein bewegendes Melodram inszeniert.
(ARD)


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12:35
Tonsignal in mono

Ruhe sanft in Russland

Film von Roland Strumpf

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Die "Helden des Sozialismus" Stalin, Dscherschinski und Lenin, haben ihre letzte Ruhestätte in prominenter Lage an der Kremlmauer, direkt am Roten Platz gefunden. Der ganz normale Soldat, der sein Leben für "Mütterchen Russland" verwirkt hat, endet in einer roten Kiste. ...

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Die "Helden des Sozialismus" Stalin, Dscherschinski und Lenin, haben ihre letzte Ruhestätte in prominenter Lage an der Kremlmauer, direkt am Roten Platz gefunden. Der ganz normale Soldat, der sein Leben für "Mütterchen Russland" verwirkt hat, endet in einer roten Kiste. Eine vierköpfige Militärkapelle begleitet seinen letzten Gang, ein paar Glas Wodka, ein kurzer Salut, dann wird er auf einem schmucklosen Friedhof begraben. Es ist im Tod so wie im Leben: Geachtet wird, wer Status genoss - um die anderen wird wenig Aufhebens gemacht. So hat Russlands rauer Kapitalismus den Tod zum Geschäft verkommen lassen. 2.000 Euro Minimum kostet die einfachste Beisetzung in Russland.
Russland-Korrespondent Roland Strumpf berichtet in seiner Dokumentation "Ruhe sanft in Russland" über den Tod in Russland, über alte, stille Friedhöfe, mit Grabsteinen, dicht von Moos bedeckt, über Grabstätten der "Mafiabosse": lebensgroße Darstellungen in Marmor oder Granit mit den Attributen ihrer Macht, mit Mercedesschlüssel, goldener Uhr oder Pistole und Patronen, die zuvor noch den letzten Kontrahenten niederstreckten. Unter anderem kommt der Schriftsteller Viktor Jerofejew zu Wort: "Russland sucht heute verzweifelt nach Orientierung, nach neuen Werten und das erste auf das wir stoßen, ist Macht und Geld."


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12:50

Notizen aus dem Ausland

Ghana - Kayayoo


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Videotext Untertitel

Steirereck am Pogusch - Ein kulinarisches Himmelreich

Film von Reinhart Grundner

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Rund um den Pogusch, ein Alpenpass in der Obersteiermark, führt ein romantischer Wanderweg: der "Bründlweg". Dort bieten Landwirte dem Wanderer ihre Hofspezialitäten an und reizen so zur Einkehr. Das Wirtshaus "Steirereck am Pogusch" ist eines davon.
Die ...
(ORF)

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Rund um den Pogusch, ein Alpenpass in der Obersteiermark, führt ein romantischer Wanderweg: der "Bründlweg". Dort bieten Landwirte dem Wanderer ihre Hofspezialitäten an und reizen so zur Einkehr. Das Wirtshaus "Steirereck am Pogusch" ist eines davon.
Die Dokumentation stellt das "Steirereck am Pogusch - Ein kulinarisches Himmelreich" vor.
(ORF)


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13:30
Videotext Untertitel

Das blaue Sofa

Literatur mit Wolfgang Herles


Wolfgang Herles stellt in seiner Sendung "Das blaue Sofa" wichtige belletristische Neuerscheinungen zur Diskussion.


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14:00

Nestroy 2012 - Die Gala

Aus dem Museumsquartier in Wien, 5.11.2012

Erstausstrahlung

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Zum 13. Mal werden 2012 in Wien die Nestroy-Preise verliehen. Sie sind die bedeutendsten Theaterpreise Österreichs und werden jährlich an herausragende Produktionen und Künstler vergeben. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter einem besonderen Stern: Johann ...
(ORF/3sat)

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Zum 13. Mal werden 2012 in Wien die Nestroy-Preise verliehen. Sie sind die bedeutendsten Theaterpreise Österreichs und werden jährlich an herausragende Produktionen und Künstler vergeben. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter einem besonderen Stern: Johann Nepomuk Nestroys Todestag jährt sich zum 150. Mal. Zusätzlich zur Juryauswahl wird wieder ein Publikumspreis verliehen - das Voting dazu findet auf der Internetseite des Nestroy-Preises statt. Die anderen Preise werden bei der Gala bekanntgegeben. Seit 2011 wird außerdem ein Bundesländerpreis an eine herausragende Produktion einer Bühne abseits der Hauptstadt vergeben. Das Wiener Theaterfest findet diesmal im Museumsquartier in der Halle E statt.
3sat zeigt "Nestroy 2012 - Die Gala" aus dem Museumsquartier in Wien.
(ORF/3sat)


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14:45
Videotext Untertitel

Goldpyramiden im Inka-Reich

Film von Gisela Graichen und Michael Tauchert

(aus der ZDF-Reihe "Schliemanns Erben")

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Eine Legende, die im 16. Jahrhundert von spanischen Chronisten aufgezeichnet wurde, besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste von Peru eine Flotte aus dem Norden landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Die von Naymlap gegründete Dynastie sollte zum ...

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Eine Legende, die im 16. Jahrhundert von spanischen Chronisten aufgezeichnet wurde, besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste von Peru eine Flotte aus dem Norden landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Die von Naymlap gegründete Dynastie sollte zum reichsten Goldimperium der Neuen Welt aufsteigen.
Der Film aus der Reihe "Schliemanns Erben" erzählt vom sagenhaften "Gold der Inka".


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15:30

hitec: Gene im Stresstest

Film von Meike Srowig

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Monika Hebener hat den Krebs besiegt - mehrmals. Fünf Mal hat die heute 60-Jährige schon Darmkrebs gehabt. Während der Zeit ihres Leidens hat sie sich gefragt, woher der Krebs kommt. Ein Gentest an der Universitätsklinik Bonn soll Aufschluss geben. Immerhin fünf ...

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Monika Hebener hat den Krebs besiegt - mehrmals. Fünf Mal hat die heute 60-Jährige schon Darmkrebs gehabt. Während der Zeit ihres Leidens hat sie sich gefragt, woher der Krebs kommt. Ein Gentest an der Universitätsklinik Bonn soll Aufschluss geben. Immerhin fünf Prozent aller Krebserkrankungen sind erblich bedingt. Wenn Monika Hebener erfährt, dass sie einen vererbbaren Gendefekt hat, hat das Auswirkungen auf ihre Söhne und deren Kinder. Auch Menschen, die bereits an Krebs erkrankt sind, können von einem Gentest profitieren. Die Genanalyse des Tumors selbst sagt den Ärzten, welche Therapie passend ist.
"hitec: Gene im Stresstest" stellt Monika Hebener und andere Patienten sowie Genetiker, Mediziner und Ethiker vor und zeigt, welche Möglichkeiten und welche Aussagekraft Gentests heute bieten.


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16:00

Die Nonne und Herr Jilg (2/3)

Eine Reise nach Jerusalem

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Die Dominikanerin Schwester Jordana und Moderator Rainer Maria Jilg begeben sich auf eine Reise nach Jerusalem. 2.000 Kilometer auf der Route des Ersten Kreuzzuges durch die Türkei, den Libanon, die palästinensischen Autonomiegebiete und Israel. Zahlreiche Begegnungen, ...

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Die Dominikanerin Schwester Jordana und Moderator Rainer Maria Jilg begeben sich auf eine Reise nach Jerusalem. 2.000 Kilometer auf der Route des Ersten Kreuzzuges durch die Türkei, den Libanon, die palästinensischen Autonomiegebiete und Israel. Zahlreiche Begegnungen, schöne und traurige Erlebnisse sowie ein Erdbeertörtchen bieten Anlass, sich mit dem Glauben an Gott auseinanderzusetzen, mit der Bedeutung der Religion und der Frage, ob es nicht Zeit wäre für ein Allerneuestes Testament.
Im zweiten Teil der dreiteiligen Reihe "Die Nonne und Herr Jilg" geht es nach Beirut, wo es christliche und muslimische Viertel, Ruinen und Prachtbauten, Falafel und Hamburger gibt. Und mittendrin eine deutsche Dominikanerin und ein Fernsehmoderator. Schwester Jordana und Rainer Maria Jilg reden mit dem Musiker Zeid Hamdan über Sex, Gott und Rock 'n' Roll. Danach geht es weiter in den Süden des Landes, wo die Spuren des letzten Krieges von 2006 noch allgegenwärtig sind. Hier betreibt die Hisbollah eine Touristenattraktion, lädt zum Kaffee und hat (fast) alle Menschen lieb. In der Bekaa-Ebene lernen Schwester Jordana und Rainer Maria Jilg, dass die Riesterrente nicht der Weisheit letzter Schluss ist, und warum die Bundeswehr auf deutschen Autobahnen auch Check-Points einrichten sollte. Zum Ende besuchen sie einen traurigen Vergnügungspark.


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16:45

Duisburger Filmwoche

Fremde Kinder: Happy End

Dokumentarfilm von Stanislaw Mucha, Deutschland 2012

Länge: 28 Minuten

Erstausstrahlung

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Anton ist zwölf Jahre alt, lebt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und liebt Schokolade über alles. Mit seiner Mutter und seiner Schwester wohnt er in einem Sozialwohnblock in einem einzigen Raum. Seine Familie ist eine der vielen Problemfamilien der Millionenmetropole ...

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Anton ist zwölf Jahre alt, lebt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und liebt Schokolade über alles. Mit seiner Mutter und seiner Schwester wohnt er in einem Sozialwohnblock in einem einzigen Raum. Seine Familie ist eine der vielen Problemfamilien der Millionenmetropole - arbeitslos, tief verschuldet und ohne Perspektive. Der Junge gehört zu den sogenannten "Metallkindern" in Kiew, die schweres Altmetall sammeln und an Schrotthändler verkaufen. Trotz der schwierigen Situation ist Anton unbekümmert. Bis ein Mann vom Jugendamt kommt und ankündigt, dass er seiner Mutter weggenommen und in ein Erziehungsheim gesteckt werden soll. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew halten sich viele "Schrottkids" mit dem Sammeln und Weiterverkaufen von recyclebaren Altmetallen, Glas und Papier über Wasser. Der Konkurrenzkampf unter den Straßenkindern ist groß, der Alltag hart. Auf den Straßen Kiews zu leben, bedeutet schnell erwachsen zu werden. Die Schrottkids leben unterhalb der Armutsgrenze und sind doch voller Tatendrang. Von ihren Eltern, die meisten alkohol- oder drogenabhängig, können sie nichts erwarten. Und vom verheißungsvollen Glanz, den Kiew als ein Veranstaltungsort der Fußball-EM 2012 anstrebt, bekommen sie nichts ab.
Der renommierte Autor Stanislaw Mucha, der mit "Businessman" einen der originellsten Filme der "Fremde Kinder"-Reihe realisierte, hat mit Gespür für seine Protagonisten wieder einen Dokumentarfilm gedreht, der von Empathie und einem hintergründigen Blick geprägt ist. Mucha nennt sein neues Projekt einen "Dokumentarfilm über einen verzweifelten und aussichtslosen Kampf eines Kindes ums Überleben, Überleben in einer deindustrialisierten Zone, in der jedes Mittel zum Überleben gut genug ist. Auch das Metall." Vor seinen "Fremde Kinder"-Beiträgen realisierte Stanislaw Mucha für 3sat bereits den Dokumentarfilm "Absolut Warhola", der zahlreiche Preise erhielt und vom Verband der deutschen Filmkritik als bester Dokumentarfilm des Jahres 2001 ausgezeichnet wurde.

3sat zeigt "Happy End", ein Film aus der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", im Rahmen seines diesjährigen Programms anlässlich der Duisburger Filmwoche. Um 21.50 Uhr, setzt 3sat sein Festivalprogramm zur Duisburger Filmwoche mit dem Dokumentarfilm "Der Auftrag - Anklage Mord" von Ayla Gottschlich fort.


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17:10
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Sherlock Holmes: Die Kralle

(The Scarlet Claw)

Spielfilm, USA 1944

Darsteller:
Sherlock HolmesBasil Rathbone
Dr. WatsonNigel Bruce
Potts/Tanner/RamsonGerald Hamer
Lord PenrosePaul Cavanagh
Emile JournetArthur Hohl
Richter BrissonMiles Mander
u.a.
Regie: Roy William Neill
Länge: 71 Minuten

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Meisterdetektiv Sherlock Holmes verschlägt es diesmal nach Kanada. In dem kleinen Ort La Morte Rouge wird die Leiche von Lady Penrose in der Dorfkirche gefunden. Holmes' Nachforschungen fördern eine mysteriöse Rachegeschichte zutage, deren Motive in die Vergangenheit ...

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Meisterdetektiv Sherlock Holmes verschlägt es diesmal nach Kanada. In dem kleinen Ort La Morte Rouge wird die Leiche von Lady Penrose in der Dorfkirche gefunden. Holmes' Nachforschungen fördern eine mysteriöse Rachegeschichte zutage, deren Motive in die Vergangenheit des Opfers führen: Es stellt sich heraus, dass Lady Penrose die vor Jahren verschwundene Schauspielerin Lillian Gentry ist. Ein ehemaliger Kollege, den man für tot hielt, war ihr gefolgt, um sie zu töten.
"Sherlock Holmes: Die Kralle" gehört zu der insgesamt 14 Filme umfassenden amerikanischen Sherlock-Holmes-Serie, die in den 1940er Jahren mit attraktiver Besetzung - Basil Rathbone als Sherlock Holmes, Nigel Bruce als Dr. Watson - gedreht wurde und sich lose an die berühmten Detektivgeschichten Sir Arthur Conan Doyles anlehnt.


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18:30

Exclusiv - Die Reportage: Ausverkauf im Kernkraftwerk

Die Abwracker von Mülheim-Kärlich

Film von Jörg Hommer

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Wie im AKW Mülheim-Kärlich wird es in den nächsten Jahren in vielen Kernkraftwerken in Deutschland aussehen: Seit 2004 arbeitet die Betreiberfirma RWE am Rückbau - eine Mammutaufgabe von historischem Ausmaß. Da der Meiler nur für kurze Zeit in Betrieb war, sind viele ...
(ARD/SWR)

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Wie im AKW Mülheim-Kärlich wird es in den nächsten Jahren in vielen Kernkraftwerken in Deutschland aussehen: Seit 2004 arbeitet die Betreiberfirma RWE am Rückbau - eine Mammutaufgabe von historischem Ausmaß. Da der Meiler nur für kurze Zeit in Betrieb war, sind viele Anlagenteile noch wie neu. 2009 kaufte ein ägyptischer Energieversorger fast das komplette Innenleben des Maschinenhauses. Besonders der über 30 Jahre alte, 450 Tonnen schwere Generator hat es den Ägyptern angetan - eine Art Dynamo des Kraftwerks. So gewaltig wie drei Jumbojets. 1.300 Megawattstunden Strom kann er produzieren. In drei Jahren soll der Koloss dies im nördlichen Nildelta wieder tun - dann in einem Gaskraftwerk.
"Exclusiv - Die Reportage" begleitet den Rückbau des Maschinenhauses bis zum endgültigen Abtransport des Generators über den Rhein - der ersten Etappe bis zu seinem neuen Zuhause am Nil.
(ARD/SWR)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST

Film von Andreas Lehmann

Erstausstrahlung

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Zum siebten Mal wird am 10. November 2012 im Rahmen einer Gala im Theater Erfurt der Deutsche Theaterpreis DER FAUST vergeben. Neben den Nominierten werden wie in den letzten Jahren viele prominente Gäste aus Theater, Film und Fernsehen erwartet. Erst am Abend der ...

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Zum siebten Mal wird am 10. November 2012 im Rahmen einer Gala im Theater Erfurt der Deutsche Theaterpreis DER FAUST vergeben. Neben den Nominierten werden wie in den letzten Jahren viele prominente Gäste aus Theater, Film und Fernsehen erwartet. Erst am Abend der festlichen Verleihung werden die Namen der Sieger bekannt gegeben. Die Vergabe erfolgt in acht Kategorien. Dazu werden der Sonderpreis des Präsidenten an den Dramaturgen und Intendanten Matthias Lilienthal sowie der Preis für das Lebenswerk an den Schriftsteller, Dramaturgen und Regisseur Tankred Dorst gemeinsam mit Ursula Ehler vergeben.
"Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST" zeigt die Höhepunkte der Veranstaltung aus dem Theater Erfurt und stellt die Protagonisten in Beiträgen und Interviews vor.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Die Magie des Leoparden

Ökotourismus in Südafrikas Wildreservaten

Film von Manuela und Werner Zips

Erstausstrahlung

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Afrikanische Tierparks locken jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Wildlife-Tourismus nimmt rapide zu und sorgt damit für das Entstehen von Boomtowns wie Nelspruit und Hoedspruit rund um den Krüger Nationalpark. Heute leben ...
(ORF/3sat)

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Afrikanische Tierparks locken jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Wildlife-Tourismus nimmt rapide zu und sorgt damit für das Entstehen von Boomtowns wie Nelspruit und Hoedspruit rund um den Krüger Nationalpark. Heute leben hunderttausende Menschen zumindest indirekt von der Anziehungskraft des Safari-Abenteuers.
Die Dokumentation "Die Magie des Leoparden" zeigt die mögliche Verbindung zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz, sozialer Gerechtigkeit beim afrikanischen Wildlife-Tourismus. Dabei sollen Selbstverantwortung und Selbstbestimmung der Bevölkerung gestärkt werden - "Empowerment" als "Modell der afrikanischen Renaissance".
(ORF/3sat)


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21:05

KwaZulu-Natal

Der Mythos vom wilden Land

Film von Manuela und Werner Zips

Erstausstrahlung

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Ökotourismus gilt auch in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal als Königsweg, um die großen Probleme der Landflucht, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen. Doch der Krüger Nationalpark in den benachbarten Provinzen Limpopo und Mpumalanga ist dabei ein fast ...
(ORF/3sat)

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Ökotourismus gilt auch in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal als Königsweg, um die großen Probleme der Landflucht, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen. Doch der Krüger Nationalpark in den benachbarten Provinzen Limpopo und Mpumalanga ist dabei ein fast übermächtiger Konkurrent. Auf der Suche nach dem entscheidenden Mehrwert setzt das Zulu-Land auf die Ressourcen Kultur und Geschichte. Doch wie lassen sich alte Klischees vom "wilden Volk im wilden Land" zu neuen zugkräftigen Images verdichten, die außerdem den Anliegen des heutigen Südafrika gerecht werden?
Die Dokumentation "KwaZulu-Natal - Der Mythos vom wilden Land" lässt Betroffene Stellung nehmen zur Vermarktung ihrer Kultur und Geschichte.
(ORF/3sat)


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21:50

Duisburger Filmwoche

Der Auftrag - Anklage Mord

Dokumentarfilm von Ayla Gottschlich, Deutschland 2012

Länge: 52 Minuten

Erstausstrahlung

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Hat Herr Becht vorsätzlich seine Bekannte getötet? Fest steht, dass die junge Frau, mit der er eine Beziehung hatte, in seiner Wohnung verstarb. Oder war es vielleicht doch ein Unfall, wie Herr Becht behauptet? Warum hat er dann aber zusammen mit seinem mitangeklagten ...
(ARD/SWR/3sat)

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Hat Herr Becht vorsätzlich seine Bekannte getötet? Fest steht, dass die junge Frau, mit der er eine Beziehung hatte, in seiner Wohnung verstarb. Oder war es vielleicht doch ein Unfall, wie Herr Becht behauptet? Warum hat er dann aber zusammen mit seinem mitangeklagten Freund die Leiche in einem Waldstück in Potsdam entsorgt? Dort wurde sie erst ein Jahr später gefunden. Was geschah wirklich an jenem Abend, an dem eine junge Frau ums Leben kam? Es ist die Aufgabe seines Strafverteidigers, Licht ins Dunkle zu bringen und seinen Mandanten bestmöglichst zu verteidigen. Herr Sättele ist Strafverteidiger und Mitglied einer Kanzleigemeinschaft am Berliner Gendarmenmarkt. Sein Schwerpunkt ist Wirtschaftsstrafrecht. Der neue Auftrag fordert ihn heraus, denn es gibt eine Reihe von offenen Fragen, um deren Beantwortung Herr Sättele und Herr Becht miteinander ringen. Was ist die Wahrheit? Und wie kann der Anwalt seinen Auftrag bestmöglich erfüllen?
Der Dokumentarfilm "Der Auftrag - Anklage Mord" von Ayla Gottschlich begleitet den Anwalt und seinen Mandanten während ihrer intensiven Vorbereitung für die Gerichtsverhandlung bis zum Gerichtsurteil. Ein spannender Blick hinter die Kulissen der Justiz.

Mit dem Dokumentarfilm "Der Auftrag - Anklage Mord" von Ayla Gottschlich beendet 3sat sein Festivalprogramm zur Duisburger Filmwoche.
(ARD/SWR/3sat)


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22:45
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Parkplatz der Liebe

Fernsehfilm, DDR 1986

Darsteller:
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
Leutnant GraweAndreas Schmidt-Schaller
Marita SchubkeAngelika Perdelwitz
Jörg SchubkeKaspar Eichel
Antje SchubkeStefanie Külberg
u.a.
Buch: Ulrich Waldner
Regie: Hans Knötzsch
Länge: 65 Minuten

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Auf einem Parkplatz nahe einer Fernverkehrsstraße wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie wurde von einem Unbekannten überfahren. Der Täter ist flüchtig. Die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung und Spuren am Tatort deuten auf ein Verbrechen hin, eine ...
(ARD/MDR)

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Auf einem Parkplatz nahe einer Fernverkehrsstraße wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie wurde von einem Unbekannten überfahren. Der Täter ist flüchtig. Die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung und Spuren am Tatort deuten auf ein Verbrechen hin, eine Sexualstraftat ist nicht ausgeschlossen. Oberleutnant Zimmermann und Leutnant Grawe ermitteln in diesem Fall. Und obwohl sie noch nicht wissen, wer die Tote ist, gelingt es ihnen durch eine aufwendige Suchaktion, das Unfallfahrzeug zu ermitteln. Doch vorerst haben sie nur Indizien und kein Geständnis. Und als der Mann endlich sein Schweigen bricht, stehen Oberleutnant Zimmermann und Leutnant Grawe vor neuen Rätseln.
"Parkplatz der Liebe" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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23:50
Format 4:3

Diebe der Nacht

Spielfilm, Frankreich 1996

Darsteller:
MarieCatherine Deneuve
AlexDaniel Auteuil
JulietteLaurence Côte
JimmyBenoît Magimel
MireilleFabienne Babe
IvanDidier Bezace
u.a.
Regie: André Téchiné
Länge: 112 Minuten

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Alex ist Polizist, nicht aus Leidenschaft, sondern aus Protest gegen seine kriminelle Familie. Nun muss er sich mit dem Tod seines Bruders Ivan auseinandersetzen, der bei einem Einbruch erschossen wurde. Auch Ivans kleiner Sohn Justin will mehr über den plötzlichen Tod ...

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Alex ist Polizist, nicht aus Leidenschaft, sondern aus Protest gegen seine kriminelle Familie. Nun muss er sich mit dem Tod seines Bruders Ivan auseinandersetzen, der bei einem Einbruch erschossen wurde. Auch Ivans kleiner Sohn Justin will mehr über den plötzlichen Tod seines Vaters erfahren. Auskunft darüber könnte Juliette geben, die bei dem Verbrechen anwesend war. Sie ist die Schwester von Ivans Komplizen Jimmy und hat ein Verhältnis mit Alex. Als sie spurlos verschwindet, wendet sich dieser an die Philosophieprofessorin Marie, die mit Juliette eine intensive Liebesbeziehung hatte. Als Marie erfährt, dass Juliette in Marseille ein neues Leben angefangen hat, bringt sie sich um. Mittlerweile versucht Alex, das Vertrauen des verschlossenen Justin zu gewinnen.
Der französische Spielfilm "Diebe der Nacht" galt 1996 in Cannes als einer der Favoriten für die "Goldene Palme". Ein Jahr später gewann die Darstellerin Laurence Côte einen "César" als vielversprechendste Nachwuchsschauspielerin. "Diebe der Nacht" ist ein klassisches Melodram im Stil des Film noir, intensives Familiendrama und Gangstergeschichte in einem. André Téchiné zeichnet dabei überaus glaubwürdige Charaktere von Gangstern, Polizisten und Philosophen, die sich alle ähnlicher sind, als sie denken.


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1:40

Jan Delay

AVO Session Basel 2011

Mit Jan Philipp Eissfeldt (Gesang), Jost Nickel (Schlagzeug),
Alexander Busse (Bass), Loomis Green (Gitarre),
Jonas Landerschier (Keyboard), Esther Cowens (Gesang),
Ngone Thiam (Gesang), Maud Rakotondravohitra (Gesang),
Lieven Brunckhorts (Saxophon, Flöte),
Sebastian John (Posaune) und Philipp Kacza (Trompete)

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Jan Delays musikalisches Universum ist so bunt und abwechslungsreich wie die Pseudonyme, mit denen er als Jugendlicher durch die Untergrund-Szenen seiner Heimatstadt Hamburg tingelte. Der Sound von Jan Philipp Eissfeldt - so sein richtiger Name - ist knallharter deutscher ...

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Jan Delays musikalisches Universum ist so bunt und abwechslungsreich wie die Pseudonyme, mit denen er als Jugendlicher durch die Untergrund-Szenen seiner Heimatstadt Hamburg tingelte. Der Sound von Jan Philipp Eissfeldt - so sein richtiger Name - ist knallharter deutscher Soul-Funk mit ironisch-intelligenten Texten und seinem typisch
näselnden Gesang. Mit seiner Band Disko No. 1 entsteht 2006 das Album "Mercedes-Dance", das sofort auf Platz eins der deutschen Charts stieg. Ab dem Zeitpunkt war Jan Delay ein deutscher Superstar, wurde in TV-Shows eingeladen, erntete Preise und zierte als Stilikone die Titelseite manch eines Lifestyle-Magazins. 2009 folgte sein Werk "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" mit Hits wie "Oh Jonny" und "Showgeschäft".
3sat zeigt ein Konzert von Jan Delay von der "AVO Session Basel 2011".

Im Anschluss, ab 2.50 Uhr, zeigt 3sat drei weitere Konzerte von der "AVO Session Basel 2011".


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2:50

Goran Bregovic & The Wedding and Funeral Band

AVO Session Basel 2011

Mit Goran Bregovic (Gitarre, Synthesiser, Gesang),
Muharem Redzepi (trad. Schlagzeug, Gesang),
Bokan Stankovic (Trompete), Dalibor Lukic (Trompete),
Stojan Dimov (Saxophon, Klaninette),
Aleksandar Rajkovic (Posaune, Glockenspiel),
Milos Mihajlovic (Posaune),
Ludmila Radkova-Traykova (Gesang) und
Daniela Radkova-Aleksandrova (Gesang)

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Goran Bregovic und seine "Wedding and Funeral Band" wurden durch die Filme Emir Kusturicas wie "Arizona Dream" oder "Time Of The Gypsies" im Westen bekannt. Aber Bregovic, der kürzlich seinen 60. Geburtstag feierte, war schon in den 1970er Jahren mit "Bjielo Dugme", der ...

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Goran Bregovic und seine "Wedding and Funeral Band" wurden durch die Filme Emir Kusturicas wie "Arizona Dream" oder "Time Of The Gypsies" im Westen bekannt. Aber Bregovic, der kürzlich seinen 60. Geburtstag feierte, war schon in den 1970er Jahren mit "Bjielo Dugme", der damals erfolgreichsten Rockband Jugoslawiens, zumindest im ganzen Ostblock populär. Mit seiner aktuellen Band entführt der Serbe sein Publikum auf eine atemberaubende Reise entlang des Balkans und weit darüber hinaus. Goran Bregovic begeistert mit jährlich rund 100 Konzerten auf der ganzen Welt seit Jahren jedes Publikum. Mit im Repertoire ist auch die Folklore, immer gehören Sängerinnen in Trachten dazu und ein paar superschnelle Bläser mit altertümlichen Instrumenten. Goran Begovic beweist, dass der Balkan rockt.
3sat zeigt ein Konzert von Goran Bregovic & The Wedding and Funeral Band von der "AVO Session Basel 2011".


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4:00

Keb' Mo'

AVO Session Basel 2011

Mit Keb' Mo' (Gitarre, Gesang), Jeff Paris (Keyboard,
Gitarre, Mandoline), Les Falconer (Schlagzeug), Vail Johnson
(Bass), Kevin So (Keyboard) und Michael B. Hicks (Orgel)

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Der Bluessänger Keb' Mo', eine Abkürzung für seinen richtigen Namen Kevin Moore, wuchs in Kalifornien auf und lebt heute in New Orleans. Er interpretiert den Blues modern und vielseitig, sein Sound wurzelt im erdigen Mississippi-Delta-Blues mit Einflüssen aus Folk, ...

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Der Bluessänger Keb' Mo', eine Abkürzung für seinen richtigen Namen Kevin Moore, wuchs in Kalifornien auf und lebt heute in New Orleans. Er interpretiert den Blues modern und vielseitig, sein Sound wurzelt im erdigen Mississippi-Delta-Blues mit Einflüssen aus Folk, Soul und Pop. Auf seiner früheren Suche nach der eigenen Musik entdeckte Keb' Mo' den "King of the Delta Blues" Robert Johnson, der ihm zu seiner wichtigsten Inspirationsquelle wurde. Die raffinierte Einfachheit seines Gitarrenspiels, die Freiheit im Umgang mit der Form und die Geschichten, die Johnson seinen Zuhörern erzählte, beeinflussten Keb' Mo' tief. 1994 erschien sein Soloalbum "Keb' Mo'", das den Beginn seiner Solokarriere markiert. Seitdem wurde er mit drei Grammys ausgezeichnet. 2011 erschien sein Album "The Reflection".
3sat zeigt ein Konzert von Keb' Mo' von der "AVO Session Basel 2011".


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5:20

Blush

AVO Session Basel 2011

Mit Marcel Huber (Gitarre), Dominik Sutter (Gesang, Gitarre),
Christoph Büchli (Bass) und Beat Schürpf (Schlagzeug)

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"Noch selten habe ich im Studio mit so talentierten Musikern zusammengearbeitet", sagt Lovebugs-Gitarrist Thomas Rechberger, der die aktuelle Blush-CD "Traces In The Snow" produzierte. Die Indie-Rock-Band kommt aus Basel. Sänger Dominik Sutter kann aber auch auf ...

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"Noch selten habe ich im Studio mit so talentierten Musikern zusammengearbeitet", sagt Lovebugs-Gitarrist Thomas Rechberger, der die aktuelle Blush-CD "Traces In The Snow" produzierte. Die Indie-Rock-Band kommt aus Basel. Sänger Dominik Sutter kann aber auch auf skandinavische Wurzeln zurückgreifen, was den Songs eine nordische Anmutung gibt. Für das neue Album mussten die beiden Bandgründer Dominik Sutter und Gitarrist Marcel Huber die Band neu formieren. Hinter dem Schlagzeug sitzt nun
der ehemalige Myron-Drummer Beat Schürpf und Christoph Büchli, der als Bassist von The Strivers eben erst von einer Europa-Tournee mit Vampire Weekend zurückkehrte vervollständigt das Ensemble. Auf die Frage, was denn die neuen Songs besonders auszeichne, sagt Dominik Sutter: "Die Musik von Blush hat immer den Anspruch, live zu funktionieren."
3sat zeigt eine Konzertaufzeichnung von der "AVO Session 2011".

Sendeende: 6:05 Uhr