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November 2017
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Donnerstag, 18. Oktober
Programmwoche 42/2012
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Kölner Treff

Mit den Gästen Christoph Maria Herbst, Jörg Thadeusz
und Anna Engelke, Tommy Engel, Sonja Kirchberger,
Peter Lohmeyer und Sascha Urlaub

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:45
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Daheim auf der Straße

Reportage von Christine Grabner, Julia Kovarik

und Doris Bachler

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")


Sorgfältig recherchierte, feinfühlige Reportagen bietet "Am Schauplatz" aus Österreich. Im Mittelpunkt steht der Mensch und sein Alltag, die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.
(ORF)


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12:20

Streifzug durch Kalabrien



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12:30

Zapp

Das Medienmagazin

Themen:
- Überführt? Frau Schavan und ihre Jäger
- Übersehen? Die BBC und der Missbrauchsskandal
- Überdreht? Joachim Witt und sein Musikvideo
- Überall! - Miriam und Jörg Kachelmann

Moderation: Anja Reschke


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Format 4:3Videotext Untertitel

Das Gold der Zaren (1/3)

Glanz und Blut

Film von Gudrun Ziegler, Miroslaw Bork und Malgorzata Bucka

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Der Reichtum, der Moskau in kürzester Zeit so strahlend werden ließ, kam durch die Heirat der byzantinische Prinzessin Zoe 1472 mit Iwan III., dem Großfürsten von Moskau, die in ihrem Gepäck einen kostbaren Thron aus Elfenbein und manch andere wertvolle Kleinodien ...

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Der Reichtum, der Moskau in kürzester Zeit so strahlend werden ließ, kam durch die Heirat der byzantinische Prinzessin Zoe 1472 mit Iwan III., dem Großfürsten von Moskau, die in ihrem Gepäck einen kostbaren Thron aus Elfenbein und manch andere wertvolle Kleinodien hatte. Üppige Gastgeschenke und die Unterwerfung und Plünderung der reichen Handelsstadt Nowgorod sorgten für ein weiteres Anwachsen dieses Vermögens. Als Iwan IV. den Moskauer Thron bestieg, vergrößerte er sein glänzendes Erbe schnell. Er eroberte die Stadt Kasan und machte die riesigen Weiten Sibiriens zur Schatzkammer des späteren russischen Reiches.
Die dreiteilige Reihe "Das Gold der Zaren" geht auf die Suche nach den Quellen des unermesslichen Reichtums der russischen Zaren. Erster Teil.

Die weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Das Gold der Zaren" zeigt 3sat im Anschluss ab 14.00 Uhr.


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14:00
Format 4:3Videotext Untertitel

Das Gold der Zaren (2/3)

Schätze und Intrigen

Film von Gudrun Ziegler, Miroslaw Bork und Malgorzata Bucka

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Ende des 17. Jahrhunderts verleiht Peter der Große Russland imperiale Züge und legt einen weiteren Grundstein für das Zarenvermögen. Auch wenn es während seiner Regierungszeit kaum friedliche Jahre gab, bereicherte er das Zarengold durch den Bau einer neuen ...

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Ende des 17. Jahrhunderts verleiht Peter der Große Russland imperiale Züge und legt einen weiteren Grundstein für das Zarenvermögen. Auch wenn es während seiner Regierungszeit kaum friedliche Jahre gab, bereicherte er das Zarengold durch den Bau einer neuen Hauptstadt, der weiteren Eroberung Sibiriens und durch die ersten Sammlungen kostbarer Stücke. 1703 beschließt er, eine Vision zu verwirklichen: Eine Stadt am Meer sollte entstehen, Sankt Petersburg - die neue Metropole. Bis 1917 war Sankt Petersburg Hauptstadt und Sitz der Zaren. Ganz Russland war am Bau beteiligt: durch Steuerabgaben und Frondienste. Petersburg begann zu strahlen - auch in Gestalt des "Bernsteinzimmers", eines Geschenkes Friedrich Wilhelms I.
Die dreiteilige Reihe "Das Gold der Zaren" geht auf die Suche nach den Quellen des unermesslichen Reichtums der russischen Zaren. Zweiter Teil.


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14:45
Format 4:3Videotext Untertitel

Das Gold der Zaren (3/3)

Rausch und Elend

Film von Gudrun Ziegler, Miroslaw Bork und Malgorzata Bucka

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Nach der Niederlage Napoleons in Moskau war die alte Hauptstadt des Zarenreiches schwer in Mitleidenschaft gezogen und der Kreml geplündert. Doch viele wertvolle Kunstschätze konnten in Sicherheit gebracht werden. Fernab von Sankt Petersburg war Sibirien auf dem besten ...

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Nach der Niederlage Napoleons in Moskau war die alte Hauptstadt des Zarenreiches schwer in Mitleidenschaft gezogen und der Kreml geplündert. Doch viele wertvolle Kunstschätze konnten in Sicherheit gebracht werden. Fernab von Sankt Petersburg war Sibirien auf dem besten Weg, zum größten Gefängnis der Welt zu werden. Gleichzeitig versetzten Goldfunde das ganze Land in einen Rausch. Das Zarengold bekam durch die Kunstfertigkeit eines Juweliers besonderen Glanz: Carl Fabergé. Seine kostbaren Stücke gehören zu den wertvollsten Preziosen der Welt.
Die dreiteilige Reihe "Das Gold der Zaren" geht auf die Suche nach den Quellen des unermesslichen Reichtums der russischen Zaren. Letzter Teil.


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15:25
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht (1/3)

Die Straße der Eisberge

Mit Dirk Sager auf der Nord-Ost-Passage

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Die Erschließung der Eismeerküste und damit des nördlichen Seewegs ist ein alter russischer Traum, der, als er der Verwirklichung nahe schien, begraben wurde: Mit dem Ende der Sowjetunion erlahmte die Kraft des Riesenreiches. Es fehlte an Geld, die Flotte der ...

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Die Erschließung der Eismeerküste und damit des nördlichen Seewegs ist ein alter russischer Traum, der, als er der Verwirklichung nahe schien, begraben wurde: Mit dem Ende der Sowjetunion erlahmte die Kraft des Riesenreiches. Es fehlte an Geld, die Flotte der Atom-Eisbrecher zu betreiben. Die Menschen flüchteten aus den nördlichen Hafenstädten, weil die Regierung ihre Versorgung nicht mehr aufrecht erhalten konnte. Auch die Kriegsmarine musste ihre ehrgeizigen Pläne zur Seite legen. Seitdem aber im Norden neue Erdölfelder entdeckt wurden, lebt der Mythos vom Sieg über Sturm, Eis und Frost wieder auf.
Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentation "Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht" führt entland der 9.000 Kilometer langen Küste am Polarmeer.

Die weiteren Teile der Reihe "Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht" zeigt 3sat im Anschluss, ab 16.10 Uhr.


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16:10
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht (2/3)

Durch Feuer und Eis

Mit Dietmar Schumann im vergessenen Osten

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Für das berühmte Institut für Vulkanologie auf der Halbinsel Kamtschatka hat Moskau nur wenige Rubel übrig. Längere Touren zu den Vulkanen sind nicht möglich, deshalb wartet der Vulkanologe Sergej Chabunaja jedes Jahr, wenn der Schnee schmilzt, auf Touristen, ...

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Für das berühmte Institut für Vulkanologie auf der Halbinsel Kamtschatka hat Moskau nur wenige Rubel übrig. Längere Touren zu den Vulkanen sind nicht möglich, deshalb wartet der Vulkanologe Sergej Chabunaja jedes Jahr, wenn der Schnee schmilzt, auf Touristen, Wissenschaftler oder Journalisten aus dem Ausland, die er auf die Vulkane begleiten kann. Ohne Investitionen aus den USA, Japan und Südkorea wäre die tägliche Not der Russen an der Pazifikküste noch größer. Im küstennahen Meeresboden vor der Insel Sachalin beuten multinationale Konzerne die riesigen Erdölvorkommen aus, ohne Rücksicht auf die Tierwelt.
Ziel des zweiten Teils der dreiteiligen Reihe "Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht" ist die russische Pazifikküste. Die Reise führt von Kamtschatka über die Insel Sachalin bis auf die Kurilen.


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16:55
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht (3/3)

Die Riviera der Roten Zaren

Mit Anne Gellinek am Schwarzen Meer

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Für den Aufstieg des russischen Reichs zur Weltmacht war ihre Eroberung der Schwarzmeerküste ein Meilenstein, heute zeigt sie die Zerrissenheit der nachsowjetischen Unordnung. Jahrhundertelang umkämpft, verkörpert die Küste alles, was Russland nicht ist: Palmen, ...

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Für den Aufstieg des russischen Reichs zur Weltmacht war ihre Eroberung der Schwarzmeerküste ein Meilenstein, heute zeigt sie die Zerrissenheit der nachsowjetischen Unordnung. Jahrhundertelang umkämpft, verkörpert die Küste alles, was Russland nicht ist: Palmen, tropische Vegetation, Freiheit - ein Paradies für Zaren, Sowjetbürger und "neue Russen". Bis jetzt ist die Nordküste des Schwarzen Meeres ein Objekt nicht endender russischer Sehnsüchte, auch wenn Odessa und die Krim heute Teil der unabhängigen Ukraine sind und das kaukasische Ufer zu Georgien gehört. Der Hafen Sewastopol ist nach wie vor Ankerplatz der Schwarzmeerflotte - nur, dass es nach ihrer Teilung jetzt zwei Flotten gibt: die ukrainische und die russische. Unweit von dort tummeln sich die letzten Kampfdelfine Europas. Nur zwei der Meeressäuger werden noch aktiv trainiert, um feindliche Taucher zu töten oder das Schwarze Meer nach Minen abzusuchen.
Der letzte Teil der dreiteiligen Reihe "Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht" stellt die "Riviera der Roten Zaren" vor.


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17:45

Ende einer Supermacht

Der Putsch gegen Gorbatschow

Film von Ignaz Lozo

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Am 19. August 1991 hält die Welt den Atem an: Panzer rollen auf Moskaus Straßen. Kommunistische Hardliner haben ein Notstandskomitee gebildet, den sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow in seiner Urlaubsvilla am Schwarzen Meer unter Hausarrest gestellt und ...

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Am 19. August 1991 hält die Welt den Atem an: Panzer rollen auf Moskaus Straßen. Kommunistische Hardliner haben ein Notstandskomitee gebildet, den sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow in seiner Urlaubsvilla am Schwarzen Meer unter Hausarrest gestellt und seine Telefonverbindungen gekappt. Die Machtzentren in USA und Europa reagieren alarmiert, die Börse nervös. Als die Nachrichtenagentur TASS verbreitet, Gorbatschow sei aus "gesundheitlichen Gründen" zurückgetreten, scheint das Ende der Perestroika nahe - mit unabsehbaren Folgen für den globalen Entspannungsprozess. Besonders groß ist die Sorge in Deutschland. In den neuen Bundesländern stehen noch knapp 300.000 sowjetische Soldaten, deren vollständiger Abzug erst für 1994 vereinbart ist. Das politische Kalkül der Putschisten war offensichtlich, der Zeitpunkt von Zeitnot geprägt. Gorbatschows Entmachtung wurde einen Tag vor der geplanten Unterzeichnung des neuen Unionsvertrages inszeniert. Doch noch während die Putschisten Gorbatschow unter Druck setzen, formiert sich der zivile Widerstand in Moskau.
Die Dokumentation "Ende einer Supermacht" des Russland-Experten Ignaz Lozo blickt auf die Ereignisse zurück und befasst sich erstmals auch mit den Vorbereitungen der Verschwörung. Sie gewährt Einblicke in die Entscheidungsabläufe innerhalb des sogenannten Notstandskomitees während der dramatischen Tage und Nächte im August 1991. Zu Wort kommen Michail Gorbatschow, Gennadi Burbulis, engster Berater und Vertrauter des 2007 verstorbenen russischen Präsidenten Boris Jelzin, der damalige US-Außenminister James Baker sowie der Bonner Kanzleramtschef Rudolf Seiters.


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18:30

nano

Die Welt von morgen

Tatort Internet
Der illegale Handel im Web blüht

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
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heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit extra:  "Tempo Bildung -

wo sind die Ideale geblieben"

Moderation: Tina Mendelsohn

Erstausstrahlung

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Der Versuch, den Bildungsweg in Deutschland abzukürzen oder zu beschleunigen, gilt als gescheitert. Die Bologna-Reform produziert nur Absolventen, aber keine Persönlichkeiten. Die aber braucht die Wirtschaft, sagt Horst Hippler, Physiker und Präsident der ...

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Der Versuch, den Bildungsweg in Deutschland abzukürzen oder zu beschleunigen, gilt als gescheitert. Die Bologna-Reform produziert nur Absolventen, aber keine Persönlichkeiten. Die aber braucht die Wirtschaft, sagt Horst Hippler, Physiker und Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Andere gehen noch weiter: Wir erziehen an unseren Universitäten Untertanen, warnen Erziehungswissenschaftler zehn Jahre nach der Einführung von Master und Bachelor. Auch die Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre führt vorwiegend zu Verdruss und wird in einigen Bundesländern schon wieder zurückgefahren. Dabei waren Reformen bitter nötig. Die Überalterung der Absolventen, chronische Unterfinanzierung der Schulen und Unis, verstärkter Andrang von Studienanfängern und erhöhte Ausbildungsanforderungen drohten zu mangelnder Konkurrenzfähigkeit im Angesicht des internationalen Wettbewerbs zu führen. Alle diese Probleme sollte die Bologna-Reform auf einen Schlag lösen.
"Kulturzeit extra" fragt den jüngsten deutschen Universitätspräsidenten Joybrato Mukherjee und den Bildungsphilosophen Andreas Dörpinghaus: "Was läuft falsch im Land, das einst eine Nation der Dichter und Denker genannt wurde? Welche Art der Bildung braucht es und welche Wertmaßstäbe? Hat das Humboldtsche Bildungsideal heute noch Gültigkeit? Und zu welchem Typ Mensch soll der Nachwuchs erzogen werden?"


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20:00
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Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Bedingungslos gehorsam - der ferngesteuerte Krieger

Film von John A. Kantara

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Streitkräften weltweit setzen immer mehr Roboter ein, die autonom agieren und Feinde aus der Ferne zielgenau "eliminieren". Die Aufklärung des Kampfgebietes durch unbemannte Drohnen spielt dabei eine wichtige Rolle. Auch für die Bundeswehr: Für den Einsatz in ...

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Streitkräften weltweit setzen immer mehr Roboter ein, die autonom agieren und Feinde aus der Ferne zielgenau "eliminieren". Die Aufklärung des Kampfgebietes durch unbemannte Drohnen spielt dabei eine wichtige Rolle. Auch für die Bundeswehr: Für den Einsatz in Afghanistan hat sie das deutsch-israelische Drohnensystem "Heron" geleast. Ein System, das schnell auch bewaffnet werden könnte. In der Nähe von Tel Aviv erlernen deutsche Soldaten den Umgang mit dem System. Die US-amerikanischen Streitkräfte sind schon weiter. Das Verteidigungsministerium hat das Ziel formuliert, dass bis 2015 ein Drittel der bewaffneten Fahrzeuge und Flugzeuge der US-Armee aus Robotern bestehen soll. Damit nicht genug: Der US-Forscher Ronald Arkin versucht, Kriegsmaschinen mit einem künstlichen Gewissen zu entwickeln, die die Kriegskonventionen verinnerlicht haben. Die Maschinen sollen selbst entscheiden, wann tödliche Gewalt angewendet wird.
Die Dokumentation "Bedingungslos gehorsam - der ferngesteuerte Krieger" von John A. Kantara stellt den Stand der Forschung vor und fragt, ob durch den Einsatz von Robotern menschliches Leben geschützt werden könnte, oder ob Töten durch die Maschinisierung immer leichter wird.

Im Rahmen von Wissenschaft am Donnerstag diskutiert Gert Scobel im Anschluss, um 21.00 Uhr, mit seinen Gästen über die unheilvolle Allianz von "Krieg und Drogen".


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21:00

scobel - Krieg und Drogen

Mit den Gästen Prof. Dr. Dr. Alexander Ehlers
(Mediziner, Jurist), Dr. Wolf-Reinhard Kemper
(Sozialwissenschaftler, Kriminologe) und
Prof. Dr. Klaus Lieb (Direktor der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie, Mainz)

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Könnten Militärstrategen die ideale Kampfmaschine erfinden, sähe sie wahrscheinlich so aus: ausdauernd, gefühls- und willenlos, bedingungslos Befehle ausführend, ohne sie zu hinterfragen, und dennoch fähig, eine Lage einzuschätzen, adäquat zu reagieren und sich an ...

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Könnten Militärstrategen die ideale Kampfmaschine erfinden, sähe sie wahrscheinlich so aus: ausdauernd, gefühls- und willenlos, bedingungslos Befehle ausführend, ohne sie zu hinterfragen, und dennoch fähig, eine Lage einzuschätzen, adäquat zu reagieren und sich an Konventionen zu halten. Doch diesen perfekten Kampfroboter gibt es noch nicht. Darum müssen Menschen kämpfen. Doch die können die Grausamkeiten des Krieges oft nicht verarbeiten, bleiben unberechenbar und machen Fehler. Daher wurden seit jeher Hilfsmittel eingesetzt: Drogen, die aufputschen, abstumpfen, schmerzunempfindlich machen oder Hemmungen ausschalten sollen. Die Nazis erprobten Amphetamine und verabreichten die vermeintliche Wunderpille D-IX, die neben anderen Substanzen auch Kokain enthielt. Später wurden Drogen und "Wundermittel" zwar nicht mehr von der Militärführung verordnet, sondern den Soldaten nur noch als vermeintliche Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Diese griffen aber oft willig zu, um das tägliche Grauen des Krieges ertragen zu können. So wurde beispielsweise das Mittel "Special K" von amerikanischen Soldaten im Vietnamkrieg eingenommen, weil es schmerzunempfindlicher macht - und auch emotional unbeteiligter. Ein spektakulärer Fall von Drogenmissbrauch ereignete sich im Frühjahr 2010 im afghanischen Kandahar: Fünf amerikanische Soldaten lockten wiederholt Zivilisten in den Hinterhalt, töteten sie und schändeten ihre Leichen. Der zum Gutachten herangezogene Psychologe wies im Blut der Soldaten unzählige Medikamente und halluzinogene Substanzen nach. Dass sie zum Zeitpunkt ihres skrupellosen Mordens vollgepumpt mit Drogen waren, gilt als sicher.
Im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über die unheilvolle Allianz von Krieg und Drogen.


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22:00
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Herzen

(Coeurs)

Spielfilm, Frankreich/Italien 2006

Darsteller:
CharlotteSabine Azéma
GaëlleIsabelle Carré
NicoleLaura Morante
LionelPierre Arditi
ThierryAndré Dussollier
DanLambert Wilson
u.a.
Regie: Alain Resnais
Länge: 72 Minuten

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Im sterilen Pariser Neubauviertel Bercy laufen sechs einsame Menschen einander immer wieder über den Weg: Thierry, ein nicht mehr ganz junger und nicht besonders erfolgreicher Makler, flirtet mit seiner strenggläubigen Kollegin Charlotte. Das Mauerblümchen gibt ihm ...
(ARD)

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Im sterilen Pariser Neubauviertel Bercy laufen sechs einsame Menschen einander immer wieder über den Weg: Thierry, ein nicht mehr ganz junger und nicht besonders erfolgreicher Makler, flirtet mit seiner strenggläubigen Kollegin Charlotte. Das Mauerblümchen gibt ihm eines Tages eine TV-Aufzeichnung mit erbaulich religiösem Inhalt. Am Ende des Mitschnitts erwartet Thierry aber eine pikante Überraschung. Thierrys wählerische Kundin Nicole, für die er vergeblich eine geeignete Wohnung sucht, hat sich von ihrem Freund Dan getrennt. Der unehrenhaft entlassene Soldat ist arbeitslos und sucht Trost beim allabendlichen Besäufnis an Lionels Hotelbar. Auf Lionels Rat hin stürzt er sich in eine Affäre und lernt so Thierrys attraktive, aber einsame Schwester Gaëlle kennen. Barkeeper Lionel indes sucht händeringend nach einer Pflegerin für seinen bettlägerigen und unausstehlichn Vater. Ausgerechnet Thierrys Sekretärin Charlotte bewirkt in diesem Nebenjob wahre Wunder. Lionel ahnt nicht, dass die bibelfeste Krankenschwester ein Doppelleben führt - und seinen Vater mit erotisch-lasziven Tänzen beglückt. Als der Barkeeper sich in Charlotte verliebt, erhält auch er von ihr ein Videoband.
In seinem mit leichter Hand inszenierten Liebesreigen "Herzen" greift Alain Resnais auf ein Ensemble von Stammschauspielern zurück, angeführt von seiner Ehefrau, Charakterdarstellerin Sabine Azéma, in der Rolle der rätselhaften Charlotte.
(ARD)


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0:25
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:50

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Harte Gegenwehr - Wie Olympia-Turbo Gian Gilli die Spiele
ins Engadin bringen will
- Live-Stuhl: Bernhard Russi - über die Chancen und Gefahren
einer Olympia-Kandidatur
- Abflauender Protest - Wie die Occupy-Bewegung das
Finanzsystem weiter bekämpfen will
- Kampf ums Wasser - Wie Tadschikistan mit Schweizer Hilfe
den grössten Damm der Welt baut

Moderation: Sonja Hasler


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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1:35

Tattoo

(Wh.)


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2:00

Hessenreporter: Der Knast-Entscheider

Ein Haftrichter und seine Fälle

Film von Cornelia Uebel und Yüksel Ugurlu


Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben.
(ARD/SWR/HR)



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3:00

Auf Schienen durchs Outback

(Wh.)


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3:40

Myanmar - Flussfahrt mit Buddhas Segen

(Wh.)


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4:25

Club 2

Thema: Können wir alles - wo sind die Limits des Menschen?

Mit Werner Gruber (Physiker), Konrad Paul Liessmann
(Philosoph), Markus Hengstschläger (Genetiker), Heike Göschl
(Witwe des Extrembergsteigers Gerfried Göschl), Cornelia
Dworak (Stuntfrau), Toni Innauer (Ex-Skispringer und
Sportcoach) u.a.
Leitung: Peter Rabl


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)

Sendeende: 5:40 Uhr