Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 12. Februar
Programmwoche 07/2012
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen

6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Ernst Osterkamp:

Die Pferde des Expressionismus

Triumph und Tod einer Metapher

Ganzen Text anzeigen
Für die antibürgerliche künstlerische Avantgarde, die sich um 1910 in den Bildenden Künsten und in der Poesie konstituierte und für die sich rasch der Begriff Expressionismus durchsetzte, bildete das Pferd die Aufbruchsmetapher schlechthin. Dies zeigen die Bilder von ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Für die antibürgerliche künstlerische Avantgarde, die sich um 1910 in den Bildenden Künsten und in der Poesie konstituierte und für die sich rasch der Begriff Expressionismus durchsetzte, bildete das Pferd die Aufbruchsmetapher schlechthin. Dies zeigen die Bilder von Franz Marc ebenso wie die Gedichte von Ernst Stadler, Georg Heym und August Stramm. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs aber änderte die Metapher ihre Bedeutung. Nachdem sich die Untauglichkeit der Kavallerie unter den Bedingungen moderner Kriegsführung gezeigt hatte, wurde das tote Pferd zum Sinnbild für die geschundene Kreatur. Am Ende des Jahrzehnts, als sich der Hunger einer vom Krieg erschöpften Bevölkerung auch auf die Pferdekadaver richtete, lud sich die Metapher mit politischem Gehalt auf.
In seinem Vortrag aus der Reihe "Tele-Akademie" erzählt Professor Dr. Ernst Osterkamp die Geschichte des deutschen Expressionismus am Beispiel einer seiner zentralen Metaphern. Ernst Osterkamp lehrt Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Kasimir Malevich: Ein Engländer in Moskau


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Rafik Schami: Vereint in den Arabischen Frühling

Der Schriftsteller Rafik Schami im Gespräch mit

Norbert Bischofberger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigen
Zu Beginn des Jahres 2011 schwappte der revolutionäre Aufstand von Tunesien auf andere arabische Staaten wie Ägypten, Libyen, Marokko und Syrien über. Doch wie kam es zu dieser Auflehnung gegen die alles erstickenden totalitären Regimes? Welche geistigen und sozialen ...

Text zuklappen
Zu Beginn des Jahres 2011 schwappte der revolutionäre Aufstand von Tunesien auf andere arabische Staaten wie Ägypten, Libyen, Marokko und Syrien über. Doch wie kam es zu dieser Auflehnung gegen die alles erstickenden totalitären Regimes? Welche geistigen und sozialen Strömungen in der arabischen Zivilbevölkerung beflügelten die Revolution?
Der aus Damaskus stammende Autor Rafik Schami spricht in dieser Ausgabe der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" von einem Zusammengehörigkeitsgefühl, das eine wichtige Rolle spielt und dies auch in seinem neuen Werk tut: "Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte Oder wie ich zum Erzähler wurde". Rafik Schami gibt darin einen wertvollen Einblick in die arabischen Erzähl- und Denktraditionen.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Judith Schalansky

und Jan Peter Bremer

Ganzen Text anzeigen
Judith Schalansky erzählt in ihrem Buch "Der Hals der Giraffe" von Inge Lohmark, einer strengen Biologielehrerin im Osten Berlins, die während der Abwicklung ihrer Schule vergeblich versucht, die Stellung zu halten - ein schönes, sehr seltsames Buch mit kuriosen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Judith Schalansky erzählt in ihrem Buch "Der Hals der Giraffe" von Inge Lohmark, einer strengen Biologielehrerin im Osten Berlins, die während der Abwicklung ihrer Schule vergeblich versucht, die Stellung zu halten - ein schönes, sehr seltsames Buch mit kuriosen Zeichnungen. In "Der amerikanische Investor" von Jan Peter Bremer gibt es einen Schriftsteller, ein weißes Blatt, eine Schreibmaschine - eine kurze, hochgradig komische und fast philosophische Geschichte.
Felicitas von Lovenberg spricht in dieser Ausgabe von "Literatur im Foyer" mit den Autoren Judith Schalansky und Jan Peter Bremer.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
10:45

Hier Himmel

Aglaja Veteranyi

Dokumentarfilm von Ludwig Metzger, Deutschland 2003

Länge: 75 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Als Tochter eines Clowns und einer Artistin wuchs Aglaja Veteranyi in Rumänien auf. Nach der Flucht in den Westen, der Trennung ihrer Eltern und dem Unfall ihrer Mutter trat sie mit 14 Jahren als Tänzerin in "Varietés" in Spanien auf. Mit 17 Jahren überwand sie ihre ...
(ARD/WDR/SF)

Text zuklappen
Als Tochter eines Clowns und einer Artistin wuchs Aglaja Veteranyi in Rumänien auf. Nach der Flucht in den Westen, der Trennung ihrer Eltern und dem Unfall ihrer Mutter trat sie mit 14 Jahren als Tänzerin in "Varietés" in Spanien auf. Mit 17 Jahren überwand sie ihre Scham als Analphabetin und brachte sich selbst das Lesen und Schreiben bei. Gleichzeitig absolvierte sie bei ihrem Mentor Hannes Becher eine Schauspielausbildung. Es begann ein jahrelanger Kampf, der sie aus dem bücher- und bildungsfeindlichen Zirkusmilieu in die Welt der Literatur und des Theaters führte. Bekannt wurde Aglaja Veteranyi 1999 durch ihren autobiographischen Roman "Warum das Kind in der Polenta kocht". Darin beschrieb sie mit einer ebenso scharfsichtigen wie naiv-komischen Logik das Trauma der eigenen Kindheit. Im Herbst 2001 stürzte Aglaja Veteranyi in eine schwere psychische Krise. Am 3. Februar 2002 ertränkte sie sich im Alter von 39 Jahren im Zürichsee.
Der Dokumentarfilm "Hier Himmel" von Ludwig Metzger schildert das Leben von Aglaja Veteranyi.

3sat sendet den Dokumentarfilm "Hier Himmel" anlässlich des 10. Todestages von Aglaja Veteranyi am 3. Februar.
(ARD/WDR/SF)


Seitenanfang
12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Sopranistin Christine Schäfer

Film von Dieter Schneider und Felix Schmidt

Ganzen Text anzeigen
Sie ist die geborene Anti-Diva, keine glutäugige Mediensphinx und kein Geschöpf des Marketing: Die Sopranistin Christine Schäfer weiß, was sie will. Und das ist meistens nicht das, was der Klassikmainstream erwartet. In Christine Schäfers Karriere gibt es weder ein ...

Text zuklappen
Sie ist die geborene Anti-Diva, keine glutäugige Mediensphinx und kein Geschöpf des Marketing: Die Sopranistin Christine Schäfer weiß, was sie will. Und das ist meistens nicht das, was der Klassikmainstream erwartet. In Christine Schäfers Karriere gibt es weder ein längeres festes Engagement an einem Opernhaus noch laszive Fotos fürs Plattencover, stattdessen die Kündigung eines lukrativen Plattenvertrages und eine große Liebe zur zeitgenössischen Musik - alles eher Elemente für einen geplanten Karriere-Selbstmord. Trotzdem oder gerade deswegen ist sie eine der vielseitigsten und spannendsten Sängerinnen unserer Zeit mit Engagements von Berlin und Salzburg über Paris bis nach New York.
Die Dokumentation "Die Sopranistin Christine Schäfer" begleitet die ungewöhnliche Künstlerin bei Aufnahmen und bei der Bearbeitung ihrer CDs sowie bei einem Konzert in Frankfurt. Außerdem ist sie bei Proben mit Ingo Metzmacher in Salzburg und mit Christoph Marthaler zur "Traviata" in Paris zu erleben.


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Gipfelkreuze - das andere Ende von Tirol

Film von Dietmar Löffler

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigen
In Tirol ist es selbstverständlich, dass dem Wanderer oder Bergsteiger am Ziel, meist schon von Weitem sichtbar, ein monumentales Gipfelkreuz das Ende des Weges und der Mühsal signalisiert. Die Kreuze sind aber nicht nur Gipfelmarkierung, sondern auch ein christliches ...
(ORF)

Text zuklappen
In Tirol ist es selbstverständlich, dass dem Wanderer oder Bergsteiger am Ziel, meist schon von Weitem sichtbar, ein monumentales Gipfelkreuz das Ende des Weges und der Mühsal signalisiert. Die Kreuze sind aber nicht nur Gipfelmarkierung, sondern auch ein christliches Symbol.
Der Film "Gipfelkreuze - das andere Ende von Tirol" erzählt die Geschichte solcher Kreuze. Er begleitet eine Gruppe von Bergsteigern, die zum Andenken an einen verunglückten Freund ein Gipfelkreuz auf der 3.000 Meter hohen Löffelspitze in den Zillertaler Alpen aufstellen wollen, und ist dabei, als Bischof Manfred Scheuer auf dem Gipfel der Serles, die schon Goethe auf seiner Reise nach Italien als "Altar Tirols" bezeichnet hat, ein neues Gipfelkreuz einweiht.
(ORF)


Seitenanfang
13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Elefanten-WG (1/2)

Die Reise der alten Damen

Film von Katja Kreutzer

Ganzen Text anzeigen
Das wird es im Heidelberger Zoo so nicht mehr geben: Ein letztes Mal klettern die Tierpfleger Tobias Kremer und Stefan Geretschläger auf die Rücken der alten Elefantendamen Ilona und Jenny und drehen mit ihnen ein paar Runden. Jenny und Ilona sollen in den Zoo nach ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Das wird es im Heidelberger Zoo so nicht mehr geben: Ein letztes Mal klettern die Tierpfleger Tobias Kremer und Stefan Geretschläger auf die Rücken der alten Elefantendamen Ilona und Jenny und drehen mit ihnen ein paar Runden. Jenny und Ilona sollen in den Zoo nach Karlsruhe verlegt werden. Statt der zwei Kühe werden in Heidelberg künftig drei junge Elefantenbullen aus verschiedenen Zoos zusammengebracht, ein Versuch, der in Deutschland neu ist. Und so weiß auch niemand, ob die Wände des neuen Elefantenhauses dick genug sind, um den Attacken der temperamentvollen Jungtiere standzuhalten.
Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation "Die Elefanten-WG", die die Tierpfleger Stefan Geretschläger und Tobias Kremer bei ihrer Arbeit über zwei Jahre hinweg begleitet.

3sat zeigt den zweiten Teil von "Die Elefanten-WG" am Sonntag, 19. Februar, um 13.30 Uhr.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Foodhunter in China (1/2)

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigen
Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Für Spitzenköche in aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. In Südchina findet er "Buddhas Finger", eine Zitrone, die leicht bitter ist. Er begleitet die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Für Spitzenköche in aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. In Südchina findet er "Buddhas Finger", eine Zitrone, die leicht bitter ist. Er begleitet die Händlerin ins Dorf, um alles über die unbekannte Frucht zu erfahren. In Shanghai testet in einem noblen Hotel Küchenchef Gerhard Passrugger die exotischen "Finger" mit österreichischen Mohnsamen - und ist begeistert. Mark stößt auf "Facai" (Haargemüse), das sind feine schwarze Fäden. Facai ist eine uralte Zutat in China, die angeblich reich und glücklich macht. Facai ist sehr teuer und wird meist als Fälschung verkauft. Mark sucht das wahre Facai - in der Hochwüste der Inneren Mongolei, gleich hinter der Großen Chinesischen Mauer. Es handelt sich um eine Magnolienart mit hocharomatischen Samen. Taugt die Entdeckung für die Spitzenküche?
Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation "Der Foodhunter in China", die den professionellen Geschmacksjäger ins Reich der Mitte begleitet.

3sat zeigt den zweiten Teil von "Der Foodhunter in China" im Anschluss um 14.45 Uhr.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Foodhunter in China (2/2)

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigen
Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Für Spitzenköche in aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. In der Hafenstadt Qingdao sucht er "Liangfen", ein Algen-Gelee, das bei Frauen beliebt ist. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Für Spitzenköche in aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. In der Hafenstadt Qingdao sucht er "Liangfen", ein Algen-Gelee, das bei Frauen beliebt ist. "Sexy" findet Mark diese uralte Diätspeise. Frau Li, eine rüstige Rentnerin, stellt sie in ihrer winzigen Küche her und verrät ihm das Rezept. Mark bringt die Entdeckung zum spanischen Avantgarde-Koch Willy Moreno nach Shanghai. Der ist begeistert, zaubert damit eine Seafood-Tapa. In Hangzhou spürt Mark einer urchinesischen, aber aus der Mode gekommenen Zutat nach: Osmanthus-Blüten. Sie duften fein und elegant, werden aber in China nur noch wenig genutzt. Schade, findet Mark und fliegt mit Osmanthus im Rucksack in die Toskana. Er meint: Die Duftblüten passen bestens in die italienische Küche.
Zweiter Teil der zweiteiligen Dokumentation "Der Foodhunter in China", die den professionellen Geschmacksjäger ins Reich der Mitte begleitet.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
15:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Keine Stille, nirgends

Dauerstress durch Verkehrslärm

Film von Kerstin Brakebusch

Ganzen Text anzeigen
Lärm ist ein umfassendes und allgegenwärtiges Problem in Deutschland. Die wohl stärkste Belastung geht vom Verkehrslärm aus. Er nimmt in gleichem Maße zu wie unsere Mobilitätsbedürfnisse steigen. Lärmgutachter Eckhart Heinrichs: "In Deutschland sterben inzwischen ...

Text zuklappen
Lärm ist ein umfassendes und allgegenwärtiges Problem in Deutschland. Die wohl stärkste Belastung geht vom Verkehrslärm aus. Er nimmt in gleichem Maße zu wie unsere Mobilitätsbedürfnisse steigen. Lärmgutachter Eckhart Heinrichs: "In Deutschland sterben inzwischen mehr Menschen an verkehrslärmbedingten Gesundheitsfolgen als durch Verkehrsunfälle, und das ist ein Aspekt, der ist in der Planung noch nicht richtig angekommen." In der Rhein-Main Region ist insbesondere Fluglärm ein Dauerstreitthema. Die Auswirkungen dieser Veränderung untersucht die Lärmwirkungsstudie NORAH. Im Straßenverkehr läßt sich laut "Nationalem Verkehrslärmschutzpaket" mit geräuscharmen Fahrbahnbelägen und leiseren Reifen Lärm reduzieren, bei der Schiene ist der Rad-Schiene-Kontakt entscheidend.
"hitec: Keine Stille, nirgends" zeigt, wo und wie Verkehrslärm auf der Straße, an der Schiene und in der Luft entsteht und welche gesundheitlichen Folgen der lärmbedingte Dauerstress für Betroffene hat. Außerdem stellt die Dokumentation die nötigen politischen und technischen Maßnahmen zur Lärmreduzierung vor.


Seitenanfang
16:00
Stereo-Ton

Namibia - Jäger, Sammler und Schamanen

Film von Peter M. Kruchten

Ganzen Text anzeigen
Eine Schlange mit riesigen Ohren, eine weiße Göttin im prähistorischen Südwestafrika: Die Felsbilder, die man vielerorts in Namibia findet, geben Wissenschaftlern Rätsel auf. Waren die Künstler Vorfahren der San, die vor Jahrtausenden das südliche Afrika ...
(ARD/SR)

Text zuklappen
Eine Schlange mit riesigen Ohren, eine weiße Göttin im prähistorischen Südwestafrika: Die Felsbilder, die man vielerorts in Namibia findet, geben Wissenschaftlern Rätsel auf. Waren die Künstler Vorfahren der San, die vor Jahrtausenden das südliche Afrika durchstreiften? Was waren die Motive für die Malereien und Gravierungen?
Der Film "Namibia - Jäger, Sammler und Schamanen" spürt den Geheimnissen der Bilder nach.
(ARD/SR)


Seitenanfang
16:35
VPS 16:40

Videotext Untertitel

Traumfabrik Babelsberg

Münchhausen

Spielfilm, Deutschland 1943

Darsteller:
Baron MünchhausenHans Albers
Zarin Katharina II.Brigitte Horney
Prinzessin Isabella d'EsteIlse Werner
Baronin MünchhausenKäthe Haack
Christian KuchenreutterHermann Speelmans
u.a.
Regie: Joseph von Baky
Länge: 111 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Schloss Bodenwerder, im 18. Jahrhundert. Baron Münchhausen folgt einem Ruf des Prinzen von Braunschweig nach Russland. Unterwegs begegnet er dem dämonischen Cagliostro, der ihm das Geschenk ewiger Jugend macht. Am Hof in Petersburg wird er schnell Favorit der Zarin ...
(ARD)

Text zuklappen
Schloss Bodenwerder, im 18. Jahrhundert. Baron Münchhausen folgt einem Ruf des Prinzen von Braunschweig nach Russland. Unterwegs begegnet er dem dämonischen Cagliostro, der ihm das Geschenk ewiger Jugend macht. Am Hof in Petersburg wird er schnell Favorit der Zarin Katharina II. Im Kampf gegen die Türken trägt ihn eine Kanonenkugel in eine belagerte Festung. Nach einer tollkühnen Wette entführt Münchhausen die schöne Prinzessin Isabella d'Este aus einem Harem und verbringt mit ihr glückliche Tage in Venedig, bis er sie durch eine Intrige ihres Bruders verliert. Mit einem Ballon gelangt er schließlich zum Mond.
Das märchenhafte Abenteuer "Münchhausen" ist einer der ersten deutschen Farbfilme und entstand zum 25-jährigen Jubiläum der UFA. Propagandaminister Joseph Goebbels wollte demonstrieren, dass die deutsche Filmindustrie auch in Kriegszeiten mit Hollywood konkurrieren kann. Der ihm verhasste Publikumsliebling Hans Albers durfte die Hauptrolle spielen. Das Drehbuch schrieb Erich Kästner, dessen Bücher im NS-Staat verboten waren, unter Pseudonym.

3sat zeigt "Münchhausen" mit Hans Albers in der Reihe "Traumfabrik Babelsberg" anlässlich der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin zum 100. Geburtstag des Potsdamer Studio Babelsberg. Als nächster Beitrag dieser Reihe folgt um 20.15 Uhr Roman Polanskis Kriegsdrama "Der Pianist".
(ARD)


Seitenanfang
18:25
Stereo-Ton16:9 Format

Tod aus dem Netz

Illegale Arzneien und ihre Opfer

Film von Angelika Wörthmüller und Kristina Henss

Ganzen Text anzeigen
Ein Mausklick genügt, und Pillen oder Pulver landen direkt im Briefkasten: Neurodermitis-Salben ohne medizinische Prüfung, illegale Anabolika, Potenzmittel bis hin zu tödlichen Schlankheitsmitteln. Eigentlich dürfte das in Europa nicht passieren, doch angesichts ...
(ARD/RBB)

Text zuklappen
Ein Mausklick genügt, und Pillen oder Pulver landen direkt im Briefkasten: Neurodermitis-Salben ohne medizinische Prüfung, illegale Anabolika, Potenzmittel bis hin zu tödlichen Schlankheitsmitteln. Eigentlich dürfte das in Europa nicht passieren, doch angesichts ständig wachsender Bestellungen aus dem Netz ist der Zoll überfordert. Und so werden immer mehr Menschen Opfer dubioser Arzneien. Sie schlucken oder spritzen sie im guten Glauben an die versprochene Wirkung und ahnen nicht, welchem Risiko sie sich aussetzen. Was im Internet als harmloses pflanzliches Schlankheitsmittel aus China angepriesen wird, entpuppt sich bei Labortests als hoch dosiertes Arzneimittel mit tödlichen Nebenwirkungen. Eine angebliche Wundercreme gegen Hautekzeme bringt im Labor ähnlich überraschende Ergebnisse. Aus Angst, wegen illegalen Arzneimittelkonsums belangt zu werden, wagen sich viele Patienten dennoch nicht zum Arzt und führen den Selbstversuch fort. So verlockend es scheint, E-Mail-Angebote wahrzunehmen, die schnelle Wirkung versprechen, so schockierend sind die Folgen.
Die Dokumentation "Tod aus dem Netz" wirft einen Blick auf das Geschäft mit Krankheit und Verzweiflung.
(ARD/RBB)


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven

Mit dem Gast Roger Willemsen

Ganzen Text anzeigen
Auswandern - ein Traum, der heute noch, wie schon seit Jahrhunderten, mit großen Hoffnungen und noch größeren Ängsten verbunden ist. Von Bremerhaven aus bestiegen zwischen 1830 und 1974 mehr als sieben Millionen Auswanderer ein Schiff nach Übersee - Nordamerika, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Auswandern - ein Traum, der heute noch, wie schon seit Jahrhunderten, mit großen Hoffnungen und noch größeren Ängsten verbunden ist. Von Bremerhaven aus bestiegen zwischen 1830 und 1974 mehr als sieben Millionen Auswanderer ein Schiff nach Übersee - Nordamerika, Brasilien, Argentinien und Australien. Dort, wo sie Europa einst verließen, befindet sich heute das größte europäische Erlebnismuseum zum Thema "Auswanderung". Im Deutschen Auswandererhaus, direkt am Hafen gelegen, kann man Geschichte nicht nur betrachten, sondern hautnah miterleben. Mit seinem innovativen Ausstellungskonzept ist es mehr ein Ort für die Sinne als ein traditionelles Museum. Im August 2005 wurde das Deutsche Auswandererhaus eröffnet. Schon zwei Jahre später gewann es den Europäischen Museumspreis.
Markus Brock nimmt im "Museums-Check" das preisgekrönte Deutsche Auswandererhaus unter die Lupe und begrüßt als prominenten Gast den Schriftsteller und Kulturkritiker Roger Willemsen.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Grachten von Amsterdam, Niederlande

Vom Glanz eines goldenen Zeitalters

Film von Willy Meyer

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Prächtige Giebelhäuser, steinerne Brücken, ein raffiniertes System von größeren und kleineren Wasserstraßen: Die niederländische Hauptstadt Amsterdam gilt als das "Venedig des Nordens". In einem weiten Halbkreis umschließt der Grachtengürtel mit seinen drei ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Prächtige Giebelhäuser, steinerne Brücken, ein raffiniertes System von größeren und kleineren Wasserstraßen: Die niederländische Hauptstadt Amsterdam gilt als das "Venedig des Nordens". In einem weiten Halbkreis umschließt der Grachtengürtel mit seinen drei Hauptkanälen die Altstadt im Süden und Westen. Das städtebauliche und architektonische Gesamtkunstwerk aus dem 17. Jahrhundert wurde 2010 zum Unesco-Welterbe ernannt. Der Grachtengürtel erinnert an Glanz und Gloria des goldenen Zeitalters der Niederlande. 1602 schlossen sich Amsterdamer Kaufleute zur Niederländischen Ostindien-Kompanie zusammen, später folgte die Westindien-Kompanie, damit begründeten sie ein Wirtschaftsimperium: Das kleine Holland war Ende des 16. Jahrhunderts zur führenden Seehandelsnation der Welt aufgestiegen. Das Geschäft mit Kolonialwaren florierte und brachte Reichtum in die niederländische Seemetropole. Wirtschaftlicher Erfolg, die Freiheit von Religion und Wissenschaft, ein modernes, aufgeklärtes Bürgertum zogen von weither Kaufleute, Gelehrte, Künstler und Handwerker in die Hafenstadt. Amsterdam wurde zur Boom-Town, seine Einwohnerzahl explodierte. Um Platz für Handelskontore und Wohnhäuser zu schaffen, wurden Sumpfgebiete trockengelegt, hunderttausende Holzpfähle als Fundamente in den Sand gerammt. Es entstanden die großen drei Kanäle Herengracht, Prinsengracht und Keizergracht, verbunden durch eine Vielzahl kleiner Nebenkanäle. Wohlhabende Bürger leisteten sich luxuriöse Giebelhäuser mit prachtvollen Salons und barocken Gärten. Und noch immer ist der Grachtengürtel eine der beliebtesten Wohngebiete der reichen Amsterdamer. Exklusivste Adresse war und ist ein Abschnitt in der Herengracht - die Gouden Bocht - die goldene Bucht. Heute residieren dort in den Stadtpalästen Versicherungen, Banken und Anwaltskanzleien.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die Grachten von Amsterdam vor.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Traumfabrik Babelsberg

Der Pianist

(The Pianist)

Spielfilm, Frankreich/Polen/Deutschland/Großbritannien 2002

Darsteller:
Wladyslaw SzpilmanAdrien Brody
Deutscher OffizierThomas Kretschmann
VaterFrank Finlay
MutterMaureen Lipman
HenrykEd Stoppard
u.a.
Regie: Roman Polanski
Länge: 139 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Wladyslaw Szpilman zählt Ende der 1930er Jahre zu den bekanntesten polnischen Pianisten. Er arbeitet beim Rundfunk und lebt mit seiner Familie in Warschau. Wie viele polnische Juden kann sich Szpilman nicht vorstellen, was der Einmarsch der deutschen Truppen 1939 mit sich ...
(ARD)

Text zuklappen
Wladyslaw Szpilman zählt Ende der 1930er Jahre zu den bekanntesten polnischen Pianisten. Er arbeitet beim Rundfunk und lebt mit seiner Familie in Warschau. Wie viele polnische Juden kann sich Szpilman nicht vorstellen, was der Einmarsch der deutschen Truppen 1939 mit sich bringt. Beinahe scherzhaft streitet er mit seiner Familie noch darüber, ob man das Geld vor den Deutschen in der Violine oder lieber im Tischbein verstecken soll. Auch nach der Zwangsumsiedelung ins Getto, die in einer Mischung aus kühlem Verwaltungsakt und blankem Terror vonstatten geht, verliert der verträumte Pianist nicht die Hoffnung. Er arbeitet als Klavierspieler in einem schäbigen Café, um seine Familie, der Hab und Gut genommen wurde, notdürftig über Wasser zu halten. Tagtäglich wird er Zeuge unerträglicher Demütigungen und Brutalität. Im Haus gegenüber stürzen die Nazis einen alten Mann samt Rollstuhl vom Balkon, einem Kind, das sich durch ein Mauerloch zu retten versucht, wird von einem deutschen Soldaten das Rückgrat zertrümmert. 1942 beginnt der Abtransport aller Juden ins Konzentrationslager. Nur weil ein jüdischer Polizist ihn auf dem Bahnsteig aus der Masse der Todgeweihten zerrt, entgeht Szpilman der Deportation in die Gaskammer. Er versteckt sich in leerstehenden Wohnungen, erkrankt an Gelbsucht. Ausgerechnet ein deutscher Hauptmann, von der Sinnlosigkeit des Krieges zermürbt und vom zarten Spiel des Pianisten bezaubert, bewahrt Szpilman vor dem sicheren Hungertod.
"Der Pianist" basiert auf der Autobiografie des bekannten Komponisten und Pianisten Wladyslaw Szpilman. Der am 6. Juli 2000 in Warschau verstorbene Künstler überlebte das Warschauer Getto und schrieb seine Erlebnisse unmittelbar nach dem Krieg nieder. In seiner Leinwandadaption zeigt Regisseur Roman Polanski Bilder, die sich nachhaltig ins Gedächtnis einbrennen. Gedreht wurde in Jüterbog und auf dem Filmgelände in Babelsberg. Der Film wurde mit drei Oscars ausgezeichnet und gewann 2002 in Cannes die Goldene Palme.

"Der Pianist" ist der letzte Film der Reihe "Traumfabrik Babelsberg", die 3sat anlässlich der 62. Berlinale zum 100. Geburtstag des Potsdamer Studio Babelsberg zeigt.
(ARD)


Seitenanfang
22:35
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Im Tal

Fernsehfilm, DDR 1982

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Oberleutnant SchlenkerLutz Riemann
Leutnant LauferHans Klima
Erika WesemannKarin Düwel
u.a.
Buch: Walter Flegel
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt
Länge: 77 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Einbruch in einem Berliner Juweliergeschäft. Die beiden Täter, Siegfried Kugler und Günter Baum, kennen sich offensichtlich aus. Zielsicher plündern sie die Vitrinen und suchen in der darüber liegenden Wohnung des Geschäftsinhabers nach der Kassette mit den Einnahmen ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Einbruch in einem Berliner Juweliergeschäft. Die beiden Täter, Siegfried Kugler und Günter Baum, kennen sich offensichtlich aus. Zielsicher plündern sie die Vitrinen und suchen in der darüber liegenden Wohnung des Geschäftsinhabers nach der Kassette mit den Einnahmen und besonderen Wertstücken. Mit Jutta Wendler, der Frau des Juweliers, hat Kugler noch eine private Rechnung zu begleichen: Er schlägt die junge Frau, die ihn während seiner Armeezeit sitzen gelassen hat, brutal zusammen. Die verängstigte Frau verschweigt den Vorfall vor Oberleutnant Hübner, der den Einbruch bearbeitet. Doch ihr Mann vermutet, dass der "Ex" seiner Frau der Täter war, was Jutta ihm tags darauf bestätigt. Kugler und Baum haben sich inzwischen mit ihrer fast 100.000-Mark-Beute in einem leeren Haus im Harz verkrochen.
Ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


Seitenanfang
23:50
Stereo-Ton16:9 Format

Election

(Hak se wui)

Spielfilm, Hongkong 2005

Darsteller:
LokSimon Yak
Big DTony Leung
JimmyLouis Koo
JetNick Cheung
Mr. SoEddie Cheung
u.a.
Regie: Johnnie To
Länge: 96 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Die Wo-Sing-Society ist groß in der organisierten Kriminalität in Hongkong: Die Triade hat rund 50.000 Mitglieder. Wie es seit über 100 Jahren der Brauch bestimmt, dürfen die ältesten Mitglieder den neuen Anführer wählen. Als der besonnene Lok eindeutig als Sieger ...

Text zuklappen
Die Wo-Sing-Society ist groß in der organisierten Kriminalität in Hongkong: Die Triade hat rund 50.000 Mitglieder. Wie es seit über 100 Jahren der Brauch bestimmt, dürfen die ältesten Mitglieder den neuen Anführer wählen. Als der besonnene Lok eindeutig als Sieger hervorgeht, will sein impulsiver Kontrahent Big D diese Entscheidung nicht hinnehmen und beginnt, Opponenten auszuschalten. Es folgt eine spannende und undurchschaubare Jagd nach dem "Drachenkopfzepter", einem Artefakt, das dem rechtmäßigen Anführer der Triade gebührt.
Der 2005 im Wettbewerb in Cannes aufgeführte Film über die internen Machtkämpfe der chinesischen Mafia überrascht durch den Bruch der genretypischen Regeln. Regisseur Johnnie To geht es vor allem um eine realistische Darstellung der Geschichte und der Tradition der Hongkonger Triaden, die an Coppolas "Paten"-Filme erinnert. "Election" ist kein klassisches Gangsterdrama, vielmehr stellt To das organisierte Verbrechen als funktionierendes Geschäft dar, das auch die Gesellschaft von Hongkong beeinflusst. Tos Darstellung der chinesischen Mafia ist äußerst genau: Wie er in einem Interview erklärte, halfen ihm ehemalige Triaden-Mitglieder bei den Recherchen zum Film.


Seitenanfang
1:25
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Pianist

Spielfilm, Frankreich/Polen/Deutschland/Großbritannien 2002

(Wh.)

Länge: 139 Minuten


(ARD)


Seitenanfang
3:45
schwarz-weiss monochrom

Aufstand in Trollness

(Edge of Darkness)

Spielfilm, USA 1943

Darsteller:
Gunnar BroggeErrol Flynn
Karen StensgardAnn Sheridan
Dr. Martin StensgardWalter Huston
KatjaNancy Coleman
Hauptmann KoenigHelmut Dantine
u.a.
Regie: Lewis Milestone
Länge: 115 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Hauptmann Koenig ist ein beflissener deutscher Offizier, der sich zu Höherem berufen fühlt als dem Kommando über das strategisch unbedeutende norwegische Fischerdorf Trollness. Hinter Koenigs Rücken bereitet der Fischer Gunnar Brogge einen Aufstand gegen die Besatzer ...
(ARD)

Text zuklappen
Hauptmann Koenig ist ein beflissener deutscher Offizier, der sich zu Höherem berufen fühlt als dem Kommando über das strategisch unbedeutende norwegische Fischerdorf Trollness. Hinter Koenigs Rücken bereitet der Fischer Gunnar Brogge einen Aufstand gegen die Besatzer vor. Brogge ist verliebt in Karen Stensgard, deren Vater Dr. Martin Stensgard ein Gegner der Gewalt ist und seine Tochter nicht gerne an Brogges Seite sieht. Ein englischer Agent, der sich in einer deutschen Uniform als Major Ruck ausgibt, kündigt eine geheime Waffenlieferung an, worauf die Bewohner von Trollness sich unter Brogges Kommando formieren. Der Einheimische Johann ist Kollaborateur und verrät seine Landsleute an Hauptmann Koenig. Als der Leiter der Garnison die Rädelsführer auf dem Marktplatz ihre Gräber ausheben lässt, um vor aller Augen ein Exempel zu statuieren, erheben sich die Bürger zum Aufstand.
Das Kriegsmelodram "Aufstand in Trollness" war ein Beitrag Hollywoods zur psychologischen Kriegsführung. Daher nimmt die für Hollywood-Produktionen übliche Liebesgeschichte zwischen Errol Flynn und Ann Sheridan nur wenig Raum ein - zugunsten einer ungewöhnlich breiten Palette von Figuren, die durchweg genau geschildert werden und jeweils eine bemerkenswerte charakterliche Entwicklung durchleben.
(ARD)


Seitenanfang
5:40
Stereo-Ton

Namibia - Jäger, Sammler und Schamanen

(Wh.)


(ARD/SR)

Sendeende: 6:20 Uhr