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November 2017
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Ostersonntag - Sonntag, 24. April
Programmwoche 17/2011
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6:25
Stereo-Ton16:9 Format

Die Wikinger

Im Bann des Drachenbootes

Film von Bo Landin

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Ende des 8. Jahrhunderts brachen die Wikinger wie eine Feuersbrunst über Europa herein und verbreiteten Angst und Schrecken. Obwohl die Nordmänner in den christlichen Quellen meist als Räuber, Mörder und Brandschatzer beschrieben werden, kannten die meisten ...

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Ende des 8. Jahrhunderts brachen die Wikinger wie eine Feuersbrunst über Europa herein und verbreiteten Angst und Schrecken. Obwohl die Nordmänner in den christlichen Quellen meist als Räuber, Mörder und Brandschatzer beschrieben werden, kannten die meisten Zeitgenossen sie wohl eher als gewitzte Händler. Von Haithabu aus, im heutigen Schleswig-Holstein gelegen, verschifften sie Salz und rheinische Schwerter nach Norden, Pelze, Jagdfalken und Sklaven in den arabischen Raum, Bernstein, Eiderdaunen und Narwalzähne nach Süden.
Der Film "Die Wikinger" zeichnet ein neues Bild der als grausam verrufenen Nordmänner.


7:10
VPS 07:09

Stereo-Ton16:9 Format

Gefiedertes Glück

Singvögel in Singapur

Film von Peter Kunz und Anne Walkembach


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Jungsein und Älterwerden

Ein Gespräch über die Adoleszenz

Barbara Bleisch fragt nach bei der Erziehungsberaterin

Sarah Zanoni und beim Jugendpsychiater Daniel Marti
(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Zwischen zwölf und 18 Jahren verändert sich im menschlichen Dasein alles: der eigene Körper, der Blick auf das andere Geschlecht, die Beziehung zu Eltern wie Freunden und die berufliche Situation. Dies ist ein Hochseilakt par excellence - nicht nur für die Jugendlichen ...

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Zwischen zwölf und 18 Jahren verändert sich im menschlichen Dasein alles: der eigene Körper, der Blick auf das andere Geschlecht, die Beziehung zu Eltern wie Freunden und die berufliche Situation. Dies ist ein Hochseilakt par excellence - nicht nur für die Jugendlichen selbst, sondern auch für deren Familien und deren soziales Umfeld. Wie begegnen Erwachsene der kommenden Generation heute? Welche Verbote erlassen sie, welche Vorbilder sind sie ihr? Wie können Teenager in einer Gesellschaft jung sein, in der die Erwachsenen selbst nicht alt werden wollen? Was schulden Erwachsene den Jugendlichen an Fürsorge und Unterstützung, aber auch an Respekt vor ihrer wachsenden Autonomie?
Über diese und andere Fragen diskutiert Barbara Bleisch in der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" mit der Erziehungsberaterin Sarah Zanoni und dem Jugendpsychiater Daniel Marti.


10:05
Stereo-Ton16:9 Format

Frank Peter Zimmermann: Mein Weg zu Bach

Film von Benedict Mirow und Dorothee Binding

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"Es ist für mich das Größte, die Musik von Bach zu spielen, an ihr zu arbeiten! Diese Musik zu durchschreiten, egal ob am Instrument oder am Radio, gibt mir jedes Mal Kraft und Ruhe", so der Geiger Frank Peter Zimmermann. Fern von Kommerz und Medienrummel gehört er zu ...
(ARD/BR)

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"Es ist für mich das Größte, die Musik von Bach zu spielen, an ihr zu arbeiten! Diese Musik zu durchschreiten, egal ob am Instrument oder am Radio, gibt mir jedes Mal Kraft und Ruhe", so der Geiger Frank Peter Zimmermann. Fern von Kommerz und Medienrummel gehört er zu den Größten seiner Generation. Wenn Frank Peter Zimmermann mit seinem Sohn Serge eine Solo Partita von Bach einstudiert ist er auch Lehrer - mit ebenso viel Anspruch wie Humor.
In diesem Film gewährt der Geiger Frank Peter Zimmermann einen Einblick in sein Leben als Künstler und auch als Mensch. Leitfaden ist dabei das Thema "Johann Sebastian Bach", dem sich der Film von verschiedenen Seiten annähert. Im Interview beschreibt Frank Peter Zimmermann seine Auseinandersetzung mit Bach und dessen Musik. Im Zentrum steht ein Konzertmitschnitt mit dem Pianisten Enrico Pace aus dem Kloster Polling mit den Sonaten für Violine und Piano.
(ARD/BR)


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11:05
Stereo-Ton16:9 Format

Im Irdischen das Himmlische

Luther und Bach in Mitteldeutschland

Film von Anke Deleiter und Steffi Peltzer-Büssow

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Man nimmt einen bekannten Song, schreibt einen neuen Text dazu, und fertig ist der Hit. Martin Luther machte das ähnlich: Er nahm bekannte Melodien und kombinierte sie mit Psalmen, Texten aus der Bibel. Eine "himmlische Kunst" nannte er die Musik, und bis heute ist ein ...
(ARD/MDR)

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Man nimmt einen bekannten Song, schreibt einen neuen Text dazu, und fertig ist der Hit. Martin Luther machte das ähnlich: Er nahm bekannte Melodien und kombinierte sie mit Psalmen, Texten aus der Bibel. Eine "himmlische Kunst" nannte er die Musik, und bis heute ist ein Gottesdienst ohne Musik unvorstellbar. Für Luther verband sie dazu noch auf wunderbare Weise das Irdische mit dem Himmlischen. Johann Sebastian Bach führt diese Freude am Singen und der Musik weiter. Mit dem Unterschied, dass er die Melodien für die Texte neu komponierte: wie die Johannespassion, die h-Moll-Messe, das Weihnachtsoratorium, die vielen Kantaten für die sonntäglichen Gottesdienste. In ihnen bringt er selbst die verborgenen Bedeutungen des Textes zum Klingen. Tief im lutherischen Glauben verwurzelt, entwickelte er eine geistliche Tonsprache, die alle Zeiten überdauert. Das Himmlische im Irdischen war Bach immer eine Herzensangelegenheit.
Eine musikalische Reise durch Mitteldeutschland zu den Luther- und Bachstätten.
(ARD/MDR)


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12:05
Stereo-Ton16:9 Format

Anne-Sophie Mutter

Perfektion und Leidenschaft

(aus der SF-Gesprächsreihe "NZZ Standpunkte")

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Als sie sieben Jahre alt war, sprach man bereits von einer "Jahrhundertbegabung", und als sie mit 13 Jahren dem Dirigenten Herbert von Karajan vorspielen durfte, soll dieser gesagt haben: "Ich habe gerade eine Geigerin entdeckt, die ein Wunder ist". Aus dem "Wunderkind" ...

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Als sie sieben Jahre alt war, sprach man bereits von einer "Jahrhundertbegabung", und als sie mit 13 Jahren dem Dirigenten Herbert von Karajan vorspielen durfte, soll dieser gesagt haben: "Ich habe gerade eine Geigerin entdeckt, die ein Wunder ist". Aus dem "Wunderkind" von damals ist eine der ganz großen Violinistinnen der Gegenwart geworden, für manche sogar die größte.
Mit Anne-Sophie Mutter unterhalten sich "NZZ"-Chefredakteur Markus Spillmann und Marco Färber über das Leben als Weltstar, die Verantwortung des Künstlers, über Beruf und Familie, über Musik als Lebensschule - und darüber, was eine Geigerin mit dem Tennisspieler Roger Federer verbindet.


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13:05
Stereo-Ton

Die Magermilchbande (11/14)

Fernsehserie, BRD 1979/2005

Darsteller:
MaxRichard Knotek
PeterThomas Vacek
AdolfSidon Sirovy
Lehrer KarrerErnst Fritz Fürbringer
TilliGabriele Hirmann
u.a.
Buch: Oliver Storz
Regie: Thomas Fantl

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Kurz vor Kriegsende begibt sich eine Berliner Schulklasse, die in der Nähe der böhmischen Stadt Pilsen untergebracht war, auf die Flucht vor der heranrückenden Front. Drei Jungen, die sich "die Magermilchbande" nennen, verlieren unterwegs ihre Mitschüler. Sie haben ...
(ARD/BR)

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Kurz vor Kriegsende begibt sich eine Berliner Schulklasse, die in der Nähe der böhmischen Stadt Pilsen untergebracht war, auf die Flucht vor der heranrückenden Front. Drei Jungen, die sich "die Magermilchbande" nennen, verlieren unterwegs ihre Mitschüler. Sie haben eine Flucht mit vielen Irrwegen und Gefahren vor sich.
In der elften Folge der 14-teiligen Fernsehserie wollen die Kinder nach Hause, nach Berlin. Ein Lastwagen der US-Armee bringt sie ihrem Ziel ein kurzes Stück näher. Sie erreichen Marktredwitz in der Oberpfalz, wo Adolfs vermögende Großtante Doda Merz in einer vom Krieg verschonten Villa lebt. Das erste Mal seit der Flucht kurz vor dem Kriegsende aus dem Kinder-Landverschickungslager können sich die Kinder endlich richtig satt essen. Großtante Doda hat eine traurige Nachricht für Adolf. Seine Eltern sind in den letzten Kriegstagen umgekommen. Die Großtante möchte, dass Adolf bei ihr bleibt.

Die zwölfte Folge der 14-teiligen Fernsehserie "Die Magermilchbande" zeigt 3sat im Anschluss, um 13.30 Uhr.

(ARD/BR)


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13:30
Stereo-Ton

Die Magermilchbande (12/14)

Fernsehserie, BRD 1979/2005

Darsteller:
MaxRichard Knotek
PeterThomas Vacek
AdolfSidon Sirovy
Lehrer KarrerErnst Fritz Fürbringer
TilliGabriele Hirmann
u.a.
Buch: Oliver Storz
Regie: Thomas Fantl

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Kurz vor Kriegsende begibt sich eine Berliner Schulklasse, die in der Nähe der böhmischen Stadt Pilsen untergebracht war, auf die Flucht vor der heranrückenden Front. Drei Jungen, die sich "die Magermilchbande" nennen, verlieren unterwegs ihre Mitschüler. Sie haben ...
(ARD/BR)

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Kurz vor Kriegsende begibt sich eine Berliner Schulklasse, die in der Nähe der böhmischen Stadt Pilsen untergebracht war, auf die Flucht vor der heranrückenden Front. Drei Jungen, die sich "die Magermilchbande" nennen, verlieren unterwegs ihre Mitschüler. Sie haben eine Flucht mit vielen Irrwegen und Gefahren vor sich.
In der zwölften Folge der 14-teiligen Fernsehserie will Sophie Scherdel die verwaiste Tilli, das jüngste Mitglied der Magermilchbande, für immer zu sich nehmen. Adolf weiß inzwischen, dass seine Eltern bei Kriegsende umgekommen sind und ist zutiefst verstört. Die bevorstehende Trennung von Tilli macht ihn noch trauriger: Soll er ganz allein bei seiner Großtante Doda in der Villa in Marktredwitz zurückbleiben? Sophie Scherdel hat angeboten, auch Adolf zu sich zu nehmen. Man ist sich einig, dass Adolf und Tilli zusammen aufwachsen sollen. Die Magermilchbande macht sich auf den Weg zu Sophie nach Hof.

Die 13. Folge der 14-teiligen Fernsehserie "Die Magermilchbande" zeigt 3sat am Montag, 25. April, um 13.15 Uhr.
(ARD/BR)


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13:55
schwarz-weiss monochrom

Fahrraddiebe

(Ladri di biciclette)

Spielfilm, Italien 1948

Darsteller:
Antonio Ricci, der VaterLamberto Maggiorani
Bruno, sein SohnEnzo Staiola
Maria Ricci, die MutterLianella Carell
DameElena Altieri
BajoccoGino Saltame-Renda
u.a.
Regie: Vittorio de Sica
Länge: 85 Minuten

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Italien nach dem Zweiten Weltkrieg: Der arbeitslose Antonio findet endlich eine Stelle als Plakatkleber. Doch erst muss seine Frau die Betten versetzen, um sein Fahrrad aus dem Pfandhaus auszulösen. Schon am ersten Tag wird Antonio das Rad gestohlen. Die Polizei ...

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Italien nach dem Zweiten Weltkrieg: Der arbeitslose Antonio findet endlich eine Stelle als Plakatkleber. Doch erst muss seine Frau die Betten versetzen, um sein Fahrrad aus dem Pfandhaus auszulösen. Schon am ersten Tag wird Antonio das Rad gestohlen. Die Polizei interessiert sich nicht für den Diebstahl. Als Antonio mit seinem kleinen Sohn Bruno das Rad entdeckt, kann er dem Dieb, ebenso mittellos wie er selbst, nichts beweisen. In seiner Verzweiflung beschließt Antonio, nun seinerseits ein Fahrrad zu stehlen. Doch Bruno, der seinen Vater liebt und achtet, soll davon nichts mitbekommen.
Vittorio de Sicas berührender Filmklassiker "Fahrraddiebe" machte den italienischen Neorealismus auch bei einem größeren Publikum bekannt. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter auch 1949 den "Oscar" in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film".


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15:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Aufgetischt (4/5)

Im Auland Carnuntum

Film von Christoph Mayr

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Die Rettung der einmaligen Naturlandschaft der Donauauen um Carnuntum ist einer Handvoll Idealisten zu verdanken. Heute ist das Gebiet zwischen Wien und Bratislava eine aufstrebende Region.
Der vierte Teil der fünfteiligen Reihe "Aufgetischt" besucht unter anderem ...
(ORF)

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Die Rettung der einmaligen Naturlandschaft der Donauauen um Carnuntum ist einer Handvoll Idealisten zu verdanken. Heute ist das Gebiet zwischen Wien und Bratislava eine aufstrebende Region.
Der vierte Teil der fünfteiligen Reihe "Aufgetischt" besucht unter anderem den Gastronomen Adi Bittermann in Göttlesbrunn, den Blaufränkisch-Winzer Hannes Trapl und das Jagdschloss Hof des Prinzen Eugen.
(ORF)


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Miss Daisy und ihr Chauffeur

(Driving Miss Daisy)

Spielfilm, USA 1989

Darsteller:
Daisy WerthanJessica Tandy
Hoke ColburnMorgan Freeman
Boolie WerthanDan Aykroyd
Florina WerthanPatti LuPone
IdellaEsther Rolle
u.a.
Regie: Bruce Beresford
Länge: 95 Minuten

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Ende der 1940er Jahre stellt eine starrköpfige alte Frau in Georgia auf Betreiben ihres Sohnes einen schwarzen Chauffeur ein. Im Verlauf der Jahre entwickelt sich nach anfänglichen Reibereien ein freundschaftliches Verhältnis, das alle Wirren der Zeit überdauert. ...

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Ende der 1940er Jahre stellt eine starrköpfige alte Frau in Georgia auf Betreiben ihres Sohnes einen schwarzen Chauffeur ein. Im Verlauf der Jahre entwickelt sich nach anfänglichen Reibereien ein freundschaftliches Verhältnis, das alle Wirren der Zeit überdauert.
Der mit Jessica Tandy, Morgan Freeman und Dan Aykroyd hervorragend besetzte Film wurde 1990 mit vier "Oscars" ausgezeichnet.


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17:35
Stereo-Ton16:9 Format

Der glückliche Patron

Dokumentarfilm von Friedrich Bohnenkamp,

Deutschland 2010

Länge: 74 Minuten

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Francois "Franz" Anthony ist das, was man einen erfolgreichen Geschäftsmann nennt: Das Auftragsbuch des Dachdeckers ist proppevoll, er hat nicht mehr Schulden als er es verantworten kann, die Kunden sind zufrieden. Er ist der "Patron" eines Familienunternehmens, das seit ...
(ARD/SWR)

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Francois "Franz" Anthony ist das, was man einen erfolgreichen Geschäftsmann nennt: Das Auftragsbuch des Dachdeckers ist proppevoll, er hat nicht mehr Schulden als er es verantworten kann, die Kunden sind zufrieden. Er ist der "Patron" eines Familienunternehmens, das seit 1796 im elsässischen Butten residiert, und glücklich mit seinem Leben: "Ich bin froh so wie ich bin", resümiert er. Drei Menschen hat er fest angestellt: Pierre, Alain und Sylvain. Natürlich könnte Meister Anthony ein zweites Team einstellen, Aufträge gibt es reichlich. "Eine zweite Equipe, die hat keinen Wert, ich arbeite gerne selbst mit und denke, die Arbeiter mögen das auch." Also sitzt man zusammen auf den Dächern, im Elsass und in Lothringen - und mittags im Restaurant. Denn Franz pflegt noch eine alte Tradition: Man isst zusammen, die Rechnung übernimmt er.
Der Film "Der glückliche Patron" porträtiert den Arbeitsalltag im Dachdecker-Familienunternehmen von Francois "Franz" Anthony.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Entdecker, Gold und Sklaven

Das ehemalige Weltreich Portugal

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Lissabon war einst die Hauptstadt eines Weltreiches mit Kolonien auf drei Kontinenten: Afrika, Asien und Amerika. Mit diesen Kolonien war Portugal im 16. Jahrhundert die Weltmacht Nummer Eins. In Marokko, der einstigen Kornkammer Afrikas, begann Anfang des 15. Jahrhunderts ...
(ARD/SWR)

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Lissabon war einst die Hauptstadt eines Weltreiches mit Kolonien auf drei Kontinenten: Afrika, Asien und Amerika. Mit diesen Kolonien war Portugal im 16. Jahrhundert die Weltmacht Nummer Eins. In Marokko, der einstigen Kornkammer Afrikas, begann Anfang des 15. Jahrhunderts das Goldene Zeitalter Portugals. 1415 wurde Ceuta erobert, wenig später weitere Städte, darunter auch Essaouira, "die Vollendete". Dort lag einmal der größte Hafen Nordafrikas, Handelszentrum für Zucker und Salz, Kupfer und Gold. Es war ein lukrativer Handel, dessen Gewinne wiederum Entdeckungsreisen finanzierten. Auch die, auf der die Azoren entdeckt wurden, 1.000 Meilen vom europäischen Festland entfernt. Angra de Heroismo, von 1766 bis 1892 die Hauptstadt der Azoren, wurde zum Versorgungshafen für weitere Entdeckungsreisen, zur Zwischenstation für mit Schätzen beladene Karavellen, zum Knotenpunkt zwischen vier Kontinenten. Die Vielzahl der Kirchen und Klöster lässt ahnen, wie sehr die katholische Kirche von den Eroberungszügen profitierte. Eine der nächsten Stationen war 1471 das heutige Ghana. Dort bauten sie die Festung Elmina, die vor allem ein Handelsstützpunkt war. 600 Maurer, Schreiner und Soldaten aus Lissabon errichteten die Burg. Dafür brachten sie alles aus ihrer Hauptstadt mit, sogar die Steine. Als Vasco da Gama, nach der Umfahrung des Kaps der Guten Hoffnung, Sansibar anlief, fand er eine reiche Stadt, die bereits lebhaften Handel mit Indien trieb. In der weiten Hafenbucht ankerten arabische und afrikanische Dhaus, Segelschiffe aus Indien und bald auch Karavellen aus Portugal. Es war ein idealer Zwischenhalt auf dem Seeweg nach Indien, denn ihn zu finden war ja der eigentliche Auftrag der Seefahrer. 1498 erreichte Vasco da Gama Indien. Portugal machte die muslimische Festung Goa zur Hauptstadt seines indischen Kolonialreiches. Mit 300.000 Einwohnern war Goa größer als das damalige Lissabon oder Paris.
Der Film erinnert an das einstige Weltreich Portugal.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

La Bohème

Opernfilm

Darsteller:
MimiAnna Netrebko
RodolfoRolando Villazón
Maler MarcelloGeorge von Bergen
MusettaNicole Cabell
Musiker SchaunardAdrian Eröd
Philosoph CollineVitalij Kowaljow
AlcindoroIoan Holender
u.a.
Komponist: Giacomo Puccini
Orchester: Symphonieorchester des
Orchester: Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Robert Dornhelm

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Paris im 19. Jahrhundert: Die vier Künstler Schaunard, Rudolfo, Marcello und Collin teilen sich eine ärmliche Mansardenwohnung. Als Rudolfo sich in die schöne Nachbarin Mimi verliebt, scheint das Glück dort einzuziehen. Doch Mimi ist unheilbar krank. Weil Rodolfo ...

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Paris im 19. Jahrhundert: Die vier Künstler Schaunard, Rudolfo, Marcello und Collin teilen sich eine ärmliche Mansardenwohnung. Als Rudolfo sich in die schöne Nachbarin Mimi verliebt, scheint das Glück dort einzuziehen. Doch Mimi ist unheilbar krank. Weil Rodolfo glaubt, ihr nicht genug bieten zu können, verlässt er sie. Nach Zuspruch Marcellos kommt es zur Versöhnung, und Mimi stirbt in Rudolfos Armen.
Für die Verfilmung des Opernklassikers "La Bohème" mit Anna Netrebko und Rolando Villazón konnte der renommierte Filmemacher Robert Dornhelm als Regisseur gewonnen werden. Die Idee für den Film stammt vom Traumpaar der Klassik selbst. 2005 hatten sie im St. Petersburger Mariinski-Theater gemeinsam in einer "La Bohème"-Aufführung auf der Bühne gestanden. Als sie sich einen Videofilm anschauten, den eine Freundin aus dem Zuschauerraum heraus gedreht hatte, waren sie begeistert, und eine Idee war geboren. "La Bohème" ist der erste Opernfilm des österreichischen Regisseurs Dornhelm, der jedoch durchaus an Großprojekte gewöhnt ist, darunter die vierteilige Tolstoi-Verfilmung "Krieg und Frieden". Den Opernklassiker verfilmte Dornhelm als reine Studioproduktion mit originalgetreuen Kulissen, künstlich verschneiten Pariser Straßenszenen und historischen Kostümen. Der musikalische Teil des Films stammt aus der konzertanten Aufführung der Oper im April 2007 in der Münchner Philharmonie am Gasteig. Die musikalische Leitung hatte Bertrand de Billy.

Im Anschluss, um 22.00 Uhr, zeigt 3sat das Porträt "Anna Netrebko - Ostwestliche Diva".


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

Anna Netrebko - Ostwestliche Diva

Film von Anna Mitrokhina

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Es war wie ein Erweckungserlebnis, als im Sommer 2002 eine junge russische Sopranistin in Mozarts "Don Giovanni" als Donna Anna erstmals auf der Bühne des Salzburger Festspielhauses stand: Anna Netrebko, eine zierliche, mädchenhafte Gestalt mit einer betörenden Stimme. ...
(ORF)

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Es war wie ein Erweckungserlebnis, als im Sommer 2002 eine junge russische Sopranistin in Mozarts "Don Giovanni" als Donna Anna erstmals auf der Bühne des Salzburger Festspielhauses stand: Anna Netrebko, eine zierliche, mädchenhafte Gestalt mit einer betörenden Stimme. Das Auditorium hielt den Atem an, ein neuer Star war geboren. Unzählige Standing Ovations, Konzerte, Videodrehs und berückende CD-Aufnahmen später ist sie die weltweit unangefochtene Diva der Opernwelt. Dieses Genre hat sie mit ihrem Image als moderne, lebensnahe Frau gründlich verändert. Überall verblüfft "die Netrebko" durch ihre Offenheit und Natürlichkeit. Doch wer und wie ist Anna Netrebko wirklich?
Für ihren Film "Anna Netrebko - Ostwestliche Diva" hat die russische Regisseurin Anna Mitrokhina die Sängerin Anna Netrebko fast ein Jahr lang zwischen Krasnodar, Wien, St. Petersburg, Moskau und New York mit der Kamera begleitet. Der Film zeigt die Sängerin in ungewöhnlichen Privataufnahmen - beim Singen von Volksliedern im Garten ihrer Eltern ebenso wie beim Kochen in ihrer neuen Wiener Wohnung mit Ehemann und Sänger Erwin Schrott. Zu Wort kommen Daniel Barenboim, Giordano Massimo, Valery Gergiev, Otto Schenk, Roberto Alagna, Erwin Schrott, Juri Netrebko und Natascha Eskildsen, ihre Schwester.
(ORF)


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22:25

Die Verlobten (4/4)

Fernsehserie, Deutschland/Italien/Frankreich/USA, 1990

Die Landsknechte und die Pest

Darsteller:
Renzo TramaglinoDanny Quinn
Lucia MondellaDelphine Forest
Graf AttilioMathieu Carrière
GertrudeJenny Seagrove
Lodovico/Pater CristoforoFranco Nero
Don RodrigoGary Cady
Kardinal Federigo BorromeoBurt Lancaster
L'InnominatoF. Murray Abraham
EgidioHelmut Berger
u.a.
nach dem Roman von: Allesandro Manzoni
Buch: Enrico Medioli
Buch: Roberta Mazzoni
Regie: Salvatore Nocita

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Ein junger Mann, der sich bei einem toten Soldaten mit Kleidern eingedeckt hat, schmuggelt sich an den Wachen vorbei. Er bringt die Pest nach Mailand. Die Menschen erkennen den Ernst der Lage lange nicht - in den Straßen wird getrunken und getanzt, das Volk taumelt im ...
(ARD/BR)

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Ein junger Mann, der sich bei einem toten Soldaten mit Kleidern eingedeckt hat, schmuggelt sich an den Wachen vorbei. Er bringt die Pest nach Mailand. Die Menschen erkennen den Ernst der Lage lange nicht - in den Straßen wird getrunken und getanzt, das Volk taumelt im wilden Vergnügungsrausch. Man feiert die Geburt des Prinzen Carlos, Sohn des spanischen Königs Philipp IV. Renzo, der die Pest überstanden hat, kommt auf der Suche nach Lucia nach Lecco und erfährt, dass sie in Mailand ist. Nach langer, verzweifelter Suche findet er die Geliebte endlich im Lazarett, wo auch Pater Cristoforo die Kranken pflegt. Er führt Renzo zu dem todkranken Rodrigo und bittet ihn, dem Widersacher zu verzeihen. Lucias Gelübde steht zwischen den Liebenden. Doch Pater Cristoforo weiß einen Weg, die junge Frau davon zu befreien.
Vierter und letzter Teil der vierteiligen Serie über die Verlobten Renzo und Lucia.
(ARD/BR)


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0:05

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik

(Tulitikkutehtaan Tyttö)

Spielfilm, Finnland 1989

Darsteller:
IrisKati Outinen
MutterElina Salo
AarneVesa Vierikko
StiefvaterEsko Nikkari
BruderSilu Seppälä
u.a.
Regie: Aki Kaurismäki
Länge: 64 Minuten

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Stunde für Stunde, Tag für Tag steht Iris am Fließband in der Streichholzfabrik. So öde wie die Arbeit ist auch das Familienleben. Die Mutter und der trunksüchtige Stiefvater leben von dem Geld, das Iris mit nach Hause bringt. Als Iris, das "Mauerblümchen", eines ...

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Stunde für Stunde, Tag für Tag steht Iris am Fließband in der Streichholzfabrik. So öde wie die Arbeit ist auch das Familienleben. Die Mutter und der trunksüchtige Stiefvater leben von dem Geld, das Iris mit nach Hause bringt. Als Iris, das "Mauerblümchen", eines Tages einen netten Herrn kennenlernt, scheint ein Märchen wahr zu werden. Doch der Prinz erweist sich als brutaler Egoist und verlässt die schwangere Iris. Daraufhin fasst das Mädchen aus der Streichholzfabrik einen Entschluss: Sie wird sich an ihren Peinigern rächen.
Ein kleiner Film und zugleich ein gewaltiges, suggestives Drama um Liebe, Einsamkeit, Leid und verlorene Hoffnung. "Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" gilt als der beste Film des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki - ein lakonischer Geniestreich, der die Kritiker zu wahren Lobeshymnen inspirierte.


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1:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Brüder

Fernsehfilm, Österreich 2002

Darsteller:
Ludwig StadlerWolfgang Böck
Ernst StadlerErwin Steinhauer
Adrian StadlerAndreas Vitásek
Eva StadlerMichou Friesz
Michael SiglWolfgang Michael
u.a.
Buch: Uli Brée
Buch: Rupert Henning
Regie: Wolfgang Murnberger
Länge: 89 Minuten

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Die Brüder Adrian, Ernst und Ludwig Stadler könnten nicht ungleicher sein. Adrian ist Krankenpfleger und lebt mit einem Mann zusammen, Ernst ist ein erfolgreicher Haubenkoch mit zerrütteter Ehe und einer heimlichen Affäre mit seiner Mitarbeiterin, und Ludwig muss ...
(ORF)

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Die Brüder Adrian, Ernst und Ludwig Stadler könnten nicht ungleicher sein. Adrian ist Krankenpfleger und lebt mit einem Mann zusammen, Ernst ist ein erfolgreicher Haubenkoch mit zerrütteter Ehe und einer heimlichen Affäre mit seiner Mitarbeiterin, und Ludwig muss wieder einmal eine Gefängnisstrafe abbüßen. Als ihre Mutter stirbt, entdecken die drei durch einen Zufall, dass sie nicht vom selben Vater stammen. Streitend, aber gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit - und ihren Erzeugern. Die Reise in die Vergangenheit konfrontiert die Brüder schonungslos mit ihrer unterschiedlichen Herkunft und bringt sie in heftige emotionale Turbulenzen, an denen das Verhältnis der drei zu zerbrechen droht.
Wolfgang Murnberger inszenierte diese dreiteilige Charakterkomödie voller Humor, Tiefgang und Sensibilität für die Zwischentöne menschlicher Beziehungen.

Die zwei weiteren Teile der Trilogie, "Brüder ll" und "Brüder lll - Auf dem Jakobsweg", zeigt 3sat im Anschluss, ab 2.40 Uhr.
(ORF)


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2:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Brüder II

Fernsehfilm, Österreich 2003

Darsteller:
Ludwig StadlerWolfgang Böck
Ernst StadlerErwin Steinhauer
Adrian StadlerAndreas Vitásek
Iris RovanSusa Meyer
Mutter von IrisSylvia Eisenberger
u.a.
Buch: Uli Brée
Buch: Rupert Henning
Regie: Wolfgang Murnberger
Länge: 89 Minuten

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Nicht nur, dass Adrian ein Buch über die Vatersuche geschrieben hat, in dem Ernst nicht gut wegkommt: Es herrscht auch zwischen Ludwig und Ernst dicke Luft, denn Ludwig und Iris, die Mutter von Ernsts Zwillingssöhnen, fühlen sich zueinander hingezogen. Dass Iris ...
(ORF)

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Nicht nur, dass Adrian ein Buch über die Vatersuche geschrieben hat, in dem Ernst nicht gut wegkommt: Es herrscht auch zwischen Ludwig und Ernst dicke Luft, denn Ludwig und Iris, die Mutter von Ernsts Zwillingssöhnen, fühlen sich zueinander hingezogen. Dass Iris plötzlich wieder schwanger wird, treibt den Bruderzwist auf die Spitze.
Der zweite Film über die drei ungleichen Brüder.
(ORF)


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4:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Brüder III - Auf dem Jakobsweg

Fernsehfilm, Österreich 2006

Darsteller:
Ludwig StadlerWolfgang Böck
Ernst StadlerErwin Steinhauer
Adrian StadlerAndreas Vitásek
IrisSusa Meyer
ArieDolf de Vries
u.a.
Buch: Uli Brée
Buch: Rupert Henning
Regie: Wolfgang Murnberger
Länge: 93 Minuten

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Ludwig hat ein Problem mit der Gesundheit, Ernst eins mit dem Gesetz und Adrian hat eins mit sich selbst. Weil alle dringend eine Auszeit und vor allem einen Weg aus der Misere brauchen, finden sie sich, nur zum Teil freiwillig und aufgrund diverser Missverständnisse, auf ...
(ORF)

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Ludwig hat ein Problem mit der Gesundheit, Ernst eins mit dem Gesetz und Adrian hat eins mit sich selbst. Weil alle dringend eine Auszeit und vor allem einen Weg aus der Misere brauchen, finden sie sich, nur zum Teil freiwillig und aufgrund diverser Missverständnisse, auf dem Jakobsweg wieder.
Der dritte Film über die drei ungleichen Brüder.

(ORF)


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

Kultweg Jakobsweg

Was er verspricht und was er hält

Film von Herbert Freudenberger

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Pilgern und Weitwandern finden immer größeren Zuspruch. Der Ansturm auf den bekanntesten Abschnitt des Jakobswegs von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela ist gewaltig. Warum steht Pilgern in unserem säkularisierten Westeuropa so hoch im Kurs? Warum nehmen Menschen ...
(ORF)

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Pilgern und Weitwandern finden immer größeren Zuspruch. Der Ansturm auf den bekanntesten Abschnitt des Jakobswegs von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela ist gewaltig. Warum steht Pilgern in unserem säkularisierten Westeuropa so hoch im Kurs? Warum nehmen Menschen aus allen sozialen Gruppierungen Strapazen und Kasteiung freiwillig auf sich?
Der Film geht diesen Fragen am Beispiel jenes österreichischen Teils des Jakobswegs nach, der von Graz über Villach nach Osttirol und Innsbruck führt.
(ORF)

Sendeende: 6:05 Uhr