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November 2017
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Mittwoch, 28. Juli
Programmwoche 30/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Vis-à-vis: Thilo Bode

(Wh.)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Ueli Steck

Solist in der Steilwand

Film von Beat Kuert und Michael Lang

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Ueli Steck, 1976 im Emmental im Schweizer Kanton Bern geboren, spielte zunächst Eishockey, bevor er sich dem Bergsteigen zuwandte. Heute gehört Steck zum illustren Kreis von Alpinisten, für die persönliche Erfahrungen einen höheren Stellenwert einnehmen als die Jagd ...

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Ueli Steck, 1976 im Emmental im Schweizer Kanton Bern geboren, spielte zunächst Eishockey, bevor er sich dem Bergsteigen zuwandte. Heute gehört Steck zum illustren Kreis von Alpinisten, für die persönliche Erfahrungen einen höheren Stellenwert einnehmen als die Jagd nach Rekorden. Er steht so in der großen Tradition von Bergsteigern wie Emil Zsigmondy und Walter Bonatti. Als "Grenzgänger in der Vertikalen" hat Reinhold Messner seinen Kollegen Steck bezeichnet, der risikoreich ohne Seil und Sicherung unterwegs ist.
"Berg und Geist" wandert mit Ueli Steck auf der 2.061 Meter hohen Kleinen Scheidegg, der Passhöhe zwischen Eiger und Lauberhorn. Dabei spricht Steck über seine Beziehung zur Welt der Berge, seine Lebensphilosophie und die spirituelle Motivation seiner Passion.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Meisterwerke der Menschheit (1/6)

(Wh.)



9:45
Stereo-Ton16:9 Format

Die Nähmaschine des Herrn Howe

(Wh.)


(ARD/SWR)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ein Hund kam in die Küche

Fernsehfilm, Österreich 2001

Darsteller:
Senta BlumAndrea Eckert
KochTobias Moretti
Inspektor LudwigKarl Merkatz
Dagmar PaarNicole Marischka
K. J.Nino Kratzer
u.a.
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 90 Minuten

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Die Mathematiklehrerin Senta Blum mietet ein einsames Haus in der Südsteiermark, um dort in aller Ruhe ein Buch zu schreiben. Vermieter ist Stefan, ein etwas sonderbarer Haubenkoch, der des mehrfachen Frauenmords verdächtig wird. Bald verbindet die beiden mehr als nur ...
(ORF)

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Die Mathematiklehrerin Senta Blum mietet ein einsames Haus in der Südsteiermark, um dort in aller Ruhe ein Buch zu schreiben. Vermieter ist Stefan, ein etwas sonderbarer Haubenkoch, der des mehrfachen Frauenmords verdächtig wird. Bald verbindet die beiden mehr als nur das Mietverhältnis. Doch diese unverhofft romantische Beziehung entwickelt sich schnell zu einem lebensgefährlichen Spiel, an dem auch der schrullige Landgendarm Inspektor Ludwig beteiligt ist.
In "Ein Hund kam in die Küche" haben Regisseur und Kameramann Xaver Schwarzenberger sowie Autor Gerhard Roth schwarzen Humor, Haute Cuisine und Elemente des klassischen Thrillers zu einem spannenden und raffinierten Sittenbild verknüpft. Als Koch Stefan ist Publikumsliebling Tobias Moretti zu sehen.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mütter ohne Geld

Reportage von Beate Haselmayer


Sorgfältig recherchierte, feinfühlige Reportagen bietet "Am Schauplatz" aus Österreich. Im Mittelpunkt steht der Mensch und sein Alltag, die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.
(ORF)


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13:45
Stereo-Ton16:9 Format

Zug um Zug (4/7)

SF Spezial "Fernweh"

Hobos USA, Eisenbahn-Liebe Polen und Grabscher in Japan

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Für Hobos ist der Weg das Ziel. Die große Freiheit, die Erfüllung des amerikanischen Traums, finden sie auf Güterzügen. Carmen ist Deutsche und liebt den Schweizer Alexander. Der ist auch verliebt. In Carmen - aber eben nicht nur. Es gibt eine Nebenbuhlerin: die ...

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Für Hobos ist der Weg das Ziel. Die große Freiheit, die Erfüllung des amerikanischen Traums, finden sie auf Güterzügen. Carmen ist Deutsche und liebt den Schweizer Alexander. Der ist auch verliebt. In Carmen - aber eben nicht nur. Es gibt eine Nebenbuhlerin: die Eisenbahn. In und um Tokio fahren die Pendlerzüge im Minutentakt. In keinem anderen Land der Welt ist die Auslastung der Schienensysteme so hoch wie in Japan. Und trotzdem - die Waggons sind voll. So voll, dass Grabscher im wahrsten Sinne "freie Hand" haben.
"Zug um Zug" ist unterwegs auf den berühmtesten, abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde. In der vierten Folge führen die Reportagen von Patrick Schellenberg, Viviane Manz und Beat Häner nach Amerika, Polen und Japan.


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14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Korn Kraft Werk - Geschichte eines Überlebensmittels

Film von Gustav W. Trampitsch

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Die Existenz von Brot empfinden wir als so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Es soll jederzeit verfügbar und immerzu frisch sein. Dazu soll es aussehen und schmecken, als hätte es die Großmutter oder eine Bergbäuerin nach altem Rezept selbst gebacken. Dies ...
(ORF)

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Die Existenz von Brot empfinden wir als so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Es soll jederzeit verfügbar und immerzu frisch sein. Dazu soll es aussehen und schmecken, als hätte es die Großmutter oder eine Bergbäuerin nach altem Rezept selbst gebacken. Dies kann heute nur ein maschinenunterstützter Gewerbetrieb leisten, der bei aller modernen Technik noch immer im traditionellen Handwerk geerdet ist. Gelegentlich wird Brot auch seiner ursprünglichen Funktion beraubt, zur bloßen Hülle degradiert: So ließ der französische Modeschöpfer Jean-Paul Gaultier 2004 für eine Ausstellung in der Pariser Fondation Cartier Kleider, Unterwäsche und Schuhe aus Baguette- und Brotteig basteln.
Der Film "Korn Kraft Werk - Geschichte eines Überlebensmittel" zeigt unter anderem 6.000 Jahre alte versteinerte Beweise früher ägyptischer Backkunst und antike Mühlen und Backstuben in Pompeji.
(ORF)


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15:00

Die neue Seidenstraße (1/3)

Mit Claus Richter unterwegs

Oasen der Götter

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Wo die Karawanen des Altertums Seide und andere Kostbarkeiten über Tausende Kilometer von China ins Abendland transportierten, soll eine wirtschaftliche Schlagader entstehen, die China mit Zentralasien sowie dem Mittleren und Nahen Osten verbindet. Der einstige, bis in ...

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Wo die Karawanen des Altertums Seide und andere Kostbarkeiten über Tausende Kilometer von China ins Abendland transportierten, soll eine wirtschaftliche Schlagader entstehen, die China mit Zentralasien sowie dem Mittleren und Nahen Osten verbindet. Der einstige, bis in die 1970er Jahre ungeteerte Karawanenweg wird in eine moderne Schnellstraße verwandelt. Nach Jahrzehnten der Abschottung ist die sagenumwobene Seidenstraße, der älteste und längste Handelsweg der Erde, nun wieder in ganzer Länge zugänglich. In den Städten entlang der Seidenstraße, den einstigen "Oasen der Götter", trifft man immer wieder auf Menschen, die nur ein Ziel haben: Geld zu verdienen, viel Geld nach Möglichkeit. Der Geschäftsgeist an der Seidenstraße ist wieder auferstanden.
Auf seiner monatelangen Reise ist Claus Richter dem einstigen Glanz, aber auch dem Mythos der neuen Seidenstraße begegnet. Packend zeichnet er in der dreiteiligen Reihe "Die neue Seidenstraße" das lebendige Bild einer Region, für die der Begriff "Seidenstraße" nicht nur Vergangenheit ist, sondern auch Aufbruch in die Zukunft bedeutet, Hoffnung auf Wohlstand und eine neue Rolle zwischen Ost und West.

Die weiteren Teile der Reihe "Die neue Seidenstraße" zeigt 3sat im Anschluss um 15.45 Uhr und am Donnerstag, 29. Juli, um 15.00 Uhr.


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15:45

Die neue Seidenstraße (2/3)

Mit Claus Richter unterwegs

Highway im Himmel

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Auf der Südroute der neuen Seidenstraße liegt die Stadt Khotan, für China ein magischer Name, verbindet man damit doch zwei Kostbarkeiten: Seide und Jade. In Khotan wird noch heute in kleinen Familienbetrieben Seide produziert wie vor 4.000 Jahren. Von Khotan geht die ...

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Auf der Südroute der neuen Seidenstraße liegt die Stadt Khotan, für China ein magischer Name, verbindet man damit doch zwei Kostbarkeiten: Seide und Jade. In Khotan wird noch heute in kleinen Familienbetrieben Seide produziert wie vor 4.000 Jahren. Von Khotan geht die Reise weiter nach Kaschgar, dem alten und neuen Dreh- und Angelpunkt der Seidenstraße mit dem berühmtesten Basar Asiens. Wer Kaschgar erreicht hat, der hat die Wüsten Gobi und Takla Makan überwunden. Dort teilt sich die Seidenstraße: Die Zentralroute führt in die ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgistan und Usbekistan. Die Südroute führt durch Pakistan auf den indischen Subkontinent. Folgt man der Südroute, gelangt man auf Pässe in mehr als 4.000 Metern Höhe. Erst in den 1980er Jahren ist der Karakorum-Highway, der sogenannte "Highway im Himmel", fertig geworden, der als zweispurige Straße parallel zu den Trampelpfaden der Vergangenheit verläuft. Der Highway gilt als eine der gefährlichsten und abenteuerlichsten Straßen der Welt: Man fährt entlang schwindelerregender Abgründe, ständig bedroht von Lawinen und Steinschlag. Doch der Weg lohnt sich: Er führt ins Herz Asiens, eine Landschaft von atemberaubender Schönheit, in der die Ausläufer von Karakorum, Hindukusch und Himalaja zusammenkommen.
Auf seiner monatelangen Reise ist Claus Richter dem einstigen Glanz, aber auch dem Mythos der neuen Seidenstraße begegnet. Packend zeichnet er in der dreiteiligen Reihe "Die neue Seidenstraße" das lebendige Bild einer Region, für die der Begriff "Seidenstraße" nicht nur Vergangenheit ist, sondern auch Aufbruch in die Zukunft bedeutet, Hoffnung auf Wohlstand und eine neue Rolle zwischen Ost und West.


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16:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Adventure X: Expedition Kondor

Der Traum vom Fliegen

Film von Richard Matthews

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Gemeinsam mit einem Kondor, dem König der Anden, will die Weltmeisterin im Drachen- und Gleitschirmfliegen Judy Leden einmal die Aufwinde teilen, mit ihm sein Reich erkunden, die Eis- und Felslandschaften Südpatagoniens. Das ist eine fliegerische Herausforderung. Der ...

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Gemeinsam mit einem Kondor, dem König der Anden, will die Weltmeisterin im Drachen- und Gleitschirmfliegen Judy Leden einmal die Aufwinde teilen, mit ihm sein Reich erkunden, die Eis- und Felslandschaften Südpatagoniens. Das ist eine fliegerische Herausforderung. Der Kondor ist mit einer Flügelspanne von bis zu vier Metern der größte flugfähige Vogel der Erde. Er lebt im unberührten, abgelegenen Hochgebirge des südamerikanischen Kontinents, seine Lebensweise ist bisher kaum erforscht. In der Mythologie der Ureinwohner symbolisiert er die Großartigkeit des Geistes und die spirituelle Erleuchtung. Gemeinsam mit ihrem Mann und einem argentinischen Ornithologen bricht Judy Leden zu einer spannenden Expedition auf. Neben den atemberaubenden Flugerlebnissen soll es gelingen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse über den Kondor zu sammeln. Unter anderem wollen sie versuchen, die bisher noch nie gefilmte Aufzucht der Küken in einer dunklen Höhle mit Hilfe von ferngesteuerten Kameras zu beobachten. Judy Leden will die ersten unsicheren Flugversuche der jungen Vögel aus der Flugperspektive miterleben. Es wären die ersten "Air-to-Air"-Aufnahmen mit Kondoren weltweit.
Der Film "Expedition Kondor" aus der Reihe "Adventure X" kombiniert Elemente der großen Abenteuerreportage mit einer einmaligen Tier- und Naturgeschichte. Neben sensationellen Flugbildern vor einer grandiosen Landschaftskulisse stellt er die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt auf dem Dach der südamerikanischen Welt ausführlich dar.


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17:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Adventure X: Anaconda Wanted

Auf der Suche nach der Riesenschlange

Film von Marion Pöllmann

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"Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen" - Meldungen dieser Art gibt es immer wieder im ländlichen Südamerika. Dabei überschlagen sich die Rekorde: Von 30-Meter-Tieren ist da die Rede, die ganze Dörfer terrorisieren. In Wirklichkeit liegen aber nur ...

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"Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen" - Meldungen dieser Art gibt es immer wieder im ländlichen Südamerika. Dabei überschlagen sich die Rekorde: Von 30-Meter-Tieren ist da die Rede, die ganze Dörfer terrorisieren. In Wirklichkeit liegen aber nur wenig wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vor. Vor einigen Jahrzehnten setzte die New Yorker Zoologische Gesellschaft deshalb einen Preis von 5.000 Dollar für den Fund einer mehr als zehn Meter langen Anakonda aus - er wurde niemals eingelöst. Ein Team aus deutschen Biologen wagt in den Sümpfen Guyanas einen neuen Versuch. Unterstützt von Einheimischen und ausgestattet mit moderner Technik, wollen sie eine möglichst große Riesenschlange aufspüren. Doch es ist die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Anakondas lieben das Wasser und halten sich oft im Verborgenen auf. Das Team legt Hunderte von Kilometern zu Fuß, im Geländewagen oder im Boot zurück und setzt viele technische Raffinessen ein: Eine Unterwasserkamera überträgt ihre Bilder auf eine Videobrille, und ein Modellhubschrauber sendet Aufnahmen von weit entfernt liegenden Schlangen. Dabei wird zumindest eines klar: Die wirklich großen Tiere sind stets Weibchen.
"Adventure X: Anaconda Wanted" begleitet die Forscher in die Sümpfe Guyanas.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Matthias Pupat

Erstausstrahlung


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kambodscha - Die Kinder der Killing Fields

Film von Petra Schulz

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Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten. Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die ...

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Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten. Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die Roten Khmer mit grausamer Härte und brachten Kambodscha Leid und unvorstellbares Elend. In dem vierjährigen Terrorregime Pol Pots gab es keine Schulen und Krankenhäuser, und die gesamte geistige Elite des Landes wurde ermordet. Rund zwei Millionen Menschen kamen ums Leben, knapp ein Fünftel der Bevölkerung. Während die Kambodschaner auf die Bestrafung der Verantwortlichen hoffen, die heute vor einem internationalen Gerichtshof stehen, begegnet man in Phom Penh überall den Folgen des vierjährigen Terrorregimes. Es ist eine leise Armut - Bettler und vor allem Kinder, die versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen, die stehlen und sich prostituieren. Kein Wunder, dass Kambodscha inzwischen das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate in ganz Asien ist. Vor allem die junge Generation, die zum Aufbau des Landes beitragen könnte, ist mit dem Virus infiziert.
Für ihren Film "Kambodscha - Die Kinder der Killing Fields" trifft Petra Schulz den Maler Vann Nath, der die Folterkammern der Roten Khmer überlebt hat und heute gegen das Vergessen malt. Gemeinsam besuchen sie das Foltergefängnis Tuol Sleng und fahren zum Vernichtungslager Choeung Ek. Außerdem schaut Petra Schulz sich in einem vom deutschen Kindermissionswerk mitfinanzierten Projekt um, das HIV-infizierte Kinder und Aidswaisen betreut.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Hummus - Fast Food des Nahen Ostens



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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit kompakt


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"Kulturzeit kompakt" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einem Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und ...

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"Kulturzeit kompakt" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einem Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.

"Kulturzeit" ist bis einschließlich 13. August in Sommerpause.


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19:30
Stereo-Ton16:9 Format

Meisterwerke der Menschheit (2/6)

Film von Wolfgang Groh-Bourgett

Morin Khuur - Der Klang der Steppe

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Die Morin Khuur, die zweiseitige Pferdekopfgeige, verkörpert die nationale Identität der Mongolen wie kein anderes Musikinstrument und symbolisiert die gesamte Kultur der Nomaden. Die Saiten der Pferdekopfgeige und des Streichbogens werden aus Pferdeschweif gefertigt, ...

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Die Morin Khuur, die zweiseitige Pferdekopfgeige, verkörpert die nationale Identität der Mongolen wie kein anderes Musikinstrument und symbolisiert die gesamte Kultur der Nomaden. Die Saiten der Pferdekopfgeige und des Streichbogens werden aus Pferdeschweif gefertigt, ihren Hals krönt ein geschnitzter Pferdekopf. Ihr sanfter Klang transportiert das Gefühl des ursprünglichen Lebens und den Traum vom freien Leben in der Weite der mongolischen Steppe. Per Dekret erklärte der mongolische Staatspräsident die Morin Khuur zum nationalen Musikinstrument, das jeder Haushalt im Land besitzen soll. Trotzdem ist die Tradition heute gefährdet. Während das mongolische Nationalorchester unter der Leitung von Tsendiin Batchuluun internationale Erfolge im Ausland verbuchen kann, wird die Pferdekopfgeige in ihrer Heimat, den Jurten der nomadischen Bevölkerung, immer weniger gespielt.
Der zweite Film aus der sechsteiligen Reihe "Meisterwerke der Menschheit" folgt den Spuren der mongolischen Tradition und begleitet Nomaden auf ihrem Weg durch die Wüste Gobi.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Hinter dem Schleier

Muslim-Report Schweiz

Film von Karin Bauer

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Den Bau von Minaretten haben die Schweizer per Volksentscheid abgelehnt - was aber weiß man wirklich über die rund 450.000 Muslime im Land? Wie radikal sind die Gebete in den Moscheen? Wie liberal ist die Mehrheit der Muslime, die den Islam nicht streng praktiziert? "Der ...

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Den Bau von Minaretten haben die Schweizer per Volksentscheid abgelehnt - was aber weiß man wirklich über die rund 450.000 Muslime im Land? Wie radikal sind die Gebete in den Moscheen? Wie liberal ist die Mehrheit der Muslime, die den Islam nicht streng praktiziert? "Der Koran muss wortwörtlich genommen werden": Der 33-jährige Aziz kleidet sich wie zur Zeit des Propheten Mohammed im Frühmittelalter. Aziz kam mit elf Jahren aus der Türkei in die Schweiz. Ein ganz normaler Teenager. Die Angst vor dem Tod stürzte ihn in eine Sinnkrise: Als 16-Jähriger brach er seine Lehre ab und ließ sich in der Türkei in einer Koranschule ausbilden. "Ich bin eine Muslima": Das sagt Privatbank-Assistentin Lütfiye, obwohl sie den Islam nicht streng praktiziert. Die 30-Jährige ist in der Schweiz geboren und bestens integriert, hält aber die türkischen Traditionen hoch. Das Elternhaus hat sie erst verlassen, als die Heirat mit ihrem türkischen Freund der Verwandtschaft bekannt gegeben wurde. "Ich will eine Reform des Islams": Politologin Elham Manea wurde durch das Schicksal ihrer ägyptischen Mutter geprägt, deren Genitalien verstümmelt und die zwangsverheiratet worden war. Elham Manea bricht ein Tabu, indem sie sagt, dass der Koran nicht von Gott, sondern von Menschen geschrieben wurde. Sie fordert, dass in den Moscheen Frauen neben Männern beten sollen. "Wenn ihr Frauen schlagt, dann bitte nicht heftig": So hilflos klingen die Versuche gewisser Imame in Schweizer Moscheen, den Gläubigen die 1.400 Jahre alten Koransuren zu erklären. Viele Prediger sprechen kein Deutsch, manche halten sich nur einige Monate in der Schweiz auf. Für sie ist eine moderne Interpretation des Korans undenkbar.
"Hinter dem Schleier" ist ein Film über die muslimischen Migranten in der Schweiz.


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21:10
Stereo-Ton16:9 Format

Fortsetzung folgt (4/5)

Film von Christoph Müller

Aidsarzt Lüthy - Von einem, der auszog, Gutes zu tun

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Er war Professor an der Universität Zürich. Er hatte eine gut gehende Praxis. Und er war der bekannteste Fachmann für die Behandlung von Aidskranken in der Schweiz: Ruedi Lüthy. Mit 62 Jahren wagte er einen Neuanfang, gab in der Schweiz alles auf, um in Simbabwe, wo ...

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Er war Professor an der Universität Zürich. Er hatte eine gut gehende Praxis. Und er war der bekannteste Fachmann für die Behandlung von Aidskranken in der Schweiz: Ruedi Lüthy. Mit 62 Jahren wagte er einen Neuanfang, gab in der Schweiz alles auf, um in Simbabwe, wo mehr als ein Viertel der Bevölkerung HIV-positiv ist, eine Ambulanz aufzubauen. Seit die Medikamente gegen Aids für die armen Länder Afrikas billiger wurden, gab es auch dort Therapiemöglichkeiten. Allerdings fehlte das Know-how über die Anwendung. Dieses wollte Ruedi Lüthy vermitteln. Kein leichtes Unterfangen, denn der Arzt aus der Schweiz kämpfte im krisengeschüttelten Drittweltland Simbabwe mit allen möglichen Hindernissen. Fünf Jahre lang hatte Ruedi Lüthy die Kranken in verschiedenen Praxen behandelt. Dann konnte er die Klinik Newlands in Harare, der Hauptstadt Simbabwes, eröffnen. Auch die erste Schwesternausbildung in der Therapie von HIV-Kranken wurde erfolgreich abgeschlossen. Doch bald stellt sich die Frage, wer das Werk des Schweizer Arztes weiterführen wird.
Der Film aus der Reihe "Fortsetzung folgt" berichtet über den Arzt Ruedi Lüthy.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte

Fernsehfilm, Österreich/Ungarn 2004

Darsteller:
ErnstFlorian Stetter
VallyGerti Drassl
MutterBirgit Doll
MaximilianFriedrich von Thun
Dr. MohraunerUlrich Tukur
DirektorinEmmy Werner
u.a.
Regie: Michael Kreihsl
Länge: 91 Minuten

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Das Leben von Ernst bestimmen drei Menschen, der patriarchalische, autoritäre Vater, ein berühmter Augenarzt, das ehemalige Dienstmädchen seiner Eltern, das ihn mit einer vorgetäuschten Schwangerschaft zur Heirat zwingt, und seine Geliebte, eine polnische Komtess. Nach ...
(ORF)

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Das Leben von Ernst bestimmen drei Menschen, der patriarchalische, autoritäre Vater, ein berühmter Augenarzt, das ehemalige Dienstmädchen seiner Eltern, das ihn mit einer vorgetäuschten Schwangerschaft zur Heirat zwingt, und seine Geliebte, eine polnische Komtess. Nach dem Ersten Weltkrieg wird Ernst Arzt. Als er miterleben muss, dass ihn der eigene Vater um den Ruhm einer medizinischen Entdeckung bringt, überwirft er sich mit ihm. Dann trifft er seine Jugendliebe wieder, die polnische Komtesse Evelyne, und es scheint als würde nun alles gut werden. Doch als Evelyne bei der Geburt ihrer Tochter stirbt, stellt sich heraus, dass das Kind nicht von Ernst ist. Trotz allem gelingt es Ernst schließlich, mit seinem Elternhaus, seiner Ehefrau und dem adoptierten Kind der verstorbenen Geliebten Frieden zu schließen.
Nach Motiven des 1936 erschienenen Romans "Der arme Verschwender" von Ernst Weiß, den Literaten wie Alfred Döblin oder Thomas Mann mit Joseph Roths "Radetzkymarsch" und Stefan Zweigs "Die Welt von gestern" verglichen, erzählt der Film "Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte" die Geschichte eines jungen Arztes zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dramatische Verwirrungen um Liebe und Tod, Treue und Verrat spiegeln den Niedergang einer Epoche wider. Friedrich von Thun, Grimme-Preis-Träger Florian Stetter, die mit dem Theaterpreis Nestroy ausgezeichnete Gerti Drassl und die ungarische Schauspielerin Erika Marozsán spielen die Hauptrollen. In weiteren Rollen sind unter anderen Birgit Doll, Ulrich Tukur und Emmy Werner zu sehen.
(ORF)


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Impressionen am Mekong



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0:25
Stereo-Ton16:9 Format

Was gibt es Neues?

Moderation: Oliver Baier

Mit Michael Niavarani, Ulrike Beimpold,
Günther Lainer, Markus Mitterhuber und Viktor Gernot

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Zur Rate-Show "Was gibt es Neues?" werden jeweils fünf Gäste der Crème de la Crème der österreichischen Unterhaltungsbranche eingeladen, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Ob Politik, Mode, Chronik, Kino oder Sport - nicht das Fachwissen, ...
(ORF)

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Zur Rate-Show "Was gibt es Neues?" werden jeweils fünf Gäste der Crème de la Crème der österreichischen Unterhaltungsbranche eingeladen, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Ob Politik, Mode, Chronik, Kino oder Sport - nicht das Fachwissen, sondern der Wortwitz, die Spontaneität und die Kreativität der Gäste sind gefragt und werden auf eine harte Probe gestellt.
(ORF)


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kambodscha - Die Kinder der Killing Fields

(Wh.)


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1:35
Stereo-Ton16:9 Format

Meisterwerke der Menschheit (2/6)

(Wh.)


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2:05
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

British Superstars: Simply Red

Videomusik - Musikvideos

Gestaltung: Anita Dollmanits

(aus der ORF/3sat-Reihe "clip")

Erstausstrahlung

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Mit "Money's Too Tight to Mention" gelang der britischen Band um Mick Hucknall 1985 der Durchbruch. "Holding Back the Years" ein Jahr später, erreichte die Spitze der Charts in den USA. Für ihre Version des Harold Melvin-Songs "If You Don't Know Me By Now" erhielt die ...
(ORF/3sat)

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Mit "Money's Too Tight to Mention" gelang der britischen Band um Mick Hucknall 1985 der Durchbruch. "Holding Back the Years" ein Jahr später, erreichte die Spitze der Charts in den USA. Für ihre Version des Harold Melvin-Songs "If You Don't Know Me By Now" erhielt die Band einen Grammy. Ihren ersten Nummer-1-Hit in England landete "Simply Red" 1995 mit "Fairground". 2008 erschien ihr Abschiedsalbum "The Greatest Hits 25".
Der Film "British Superstars - Simply Red" aus der Reihe "Clip" präsentiert die größten Hits der Band.
(ORF/3sat)


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3:30
Stereo-Ton16:9 Format

Korn Kraft Werk - Geschichte eines Überlebensmittels

(Wh.)


(ORF)


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Am Schauplatz

(Wh.)


(ORF)


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4:45
Stereo-Ton16:9 Format

Zug um Zug (4/7)

(Wh.)


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5:05
Stereo-Ton16:9 Format

Slowenien Magazin

(Wh.)


(ORF/3sat)


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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die lange Reise der Nofretete

(Wh.)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision