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Montag, 26. Juli
Programmwoche 30/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

(Wh.)


(ARD/NDR)


6:30
VPS 06:29

Stereo-Ton16:9 Format

Die geheimen Höhlen der Grafen Bégouën

Film von John A. Kantara


7:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die lange Reise der Nofretete

Wege und Umwege

Film von Caroline Hetzer

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Seit dem 16. Oktober 2009 residiert die weltberühmte Gipsbüste der Nofretete im wiedereröffneten Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel, dort wo sie schon vor dem Zweiten Weltkrieg die Besucher faszinierte. Ihr Weg dorthin zurück war lang und abenteuerlich. 1912 ...

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Seit dem 16. Oktober 2009 residiert die weltberühmte Gipsbüste der Nofretete im wiedereröffneten Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel, dort wo sie schon vor dem Zweiten Weltkrieg die Besucher faszinierte. Ihr Weg dorthin zurück war lang und abenteuerlich. 1912 fand der Archäologe Ludwig Borchardt die Büste in Tell-el-Amarna und brachte sie nach Deutschland. Zunächst blieb sie im Haus des Berliner Kunstmäzens James Simon, dann war sie die Attraktion im Neuen Museum. Noch vor Kriegsbeginn wurde sie nach Thüringen in Sicherheit gebracht. Nach 1945 fand sie sich bei den Amerikanern in Wiesbaden wieder, nur ein Zufall verhinderte ihren Abtransport nach Washington. Erst 1956 kam sie zurück nach Berlin, blieb fast 50 Jahre im Ägyptischen Museum in Charlottenburg, kehrte 2005 auf die Museumsinsel zurück, in ein "Interimsquartier" im Alten Museum, und hat jetzt endlich ihren alten Platz im Neuen Museum wieder eingenommen.
Der Film "Die lange Reise der Nofretete" zeigt die Geschichte und Odyssee der Büste vom Nil bis an die Spree.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

"La Traviata" - Die Dokumentation

(Wh.)



9:45
Stereo-Ton16:9 Format

Die Schuhcreme des Herrn Schneider

(Wh.)


(ARD/SWR)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die ganze Stadt ist Bühne

Die Salzburger Festspiele seit 1920

Film von Monika Wittmann

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Max Reinhardt wollte mit den Salzburger Festspielen ein Theaterfestival schaffen, das den Menschen nach dem Ersten Weltkrieg "wieder Freude gibt". Seit der Uraufführung von Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" am 22. August 1920 auf dem Domplatz ist Salzburg einmal im Jahr ...
(ORF)

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Max Reinhardt wollte mit den Salzburger Festspielen ein Theaterfestival schaffen, das den Menschen nach dem Ersten Weltkrieg "wieder Freude gibt". Seit der Uraufführung von Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" am 22. August 1920 auf dem Domplatz ist Salzburg einmal im Jahr Treffpunkt angesehener Regisseure, Sänger und Schauspieler. Die barocke Residenzstadt schien für die Gründungsväter Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss, Franz Schalk und Alfred Roller der geeignete Ort für das Fest zu sein. Bei den Festspielen 1921 wurden neben der Wiederaufnahme des "Jedermann" auch Kammer- und Orchesterkonzerte angeboten, 1922 standen zusätzlich erstmals vier Opern von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm. Die Zeit des Nationalsozialismus ging auch an Salzburg nicht spurlos vorbei: Max Reinhardt ging ins Exil, Arturo Toscanini lehnte eine weitere Teilnahme an den Festspielen ab. Der "Jedermann" wurde vom Spielplan verbannt, bevor 1944 die gesamten Festspiele verboten wurden. Drei Monate nach Kriegsende wurden die Salzburger Festspiele mit einem eingeschränkten Programm wieder eröffnet, darunter auch Hofmannsthals "Jedermann". 1960 läutete Herbert von Karajan mit dem "Rosenkavalier" von Richard Strauss eine neue Ära ein: Das neu erbaute Große Festspielhaus bot mehr als 2.200 Gästen Platz. Das Repertoire wurde über die Jahre breiter und moderner, das Publikum jünger. Jürgen Flimm, seit 2007 Festspielintendant, und Schauspielchef Thomas Oberender gelang es, neue Publikumsschichten zu gewinnen und auch mit weniger bekannten Werken Erfolge zu erzielen.
Der Film "Die ganze Stadt ist Bühne" zeichnet die bewegte Geschichte des Festivals von seiner Gründung bis zur Gegenwart nach.
(ORF)


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11:00
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus Salzburg

Salzburger Festspiele 2010

Aus dem Großen Festspielhaus Salzburg

Mit Elisabeth Kulman und Mojca Erdmann

Orchester: Mozarteum Orchester Salzburg

Musikalische Leitung: Ivor Bolton

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Der Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2010 steht ganz im Zeichen zweier Jubiläen: 90 Jahre Salzburger Festspiele und 50 Jahre Großes Festspielhaus. Der Festakt findet auf den Tag genau ein halbes Jahrhundert nach dem 26. Juli 1960 statt, als Herbert von ...
(ORF)

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Der Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2010 steht ganz im Zeichen zweier Jubiläen: 90 Jahre Salzburger Festspiele und 50 Jahre Großes Festspielhaus. Der Festakt findet auf den Tag genau ein halbes Jahrhundert nach dem 26. Juli 1960 statt, als Herbert von Karajan das nach Plänen von Clemens Holzmeister erbaute neue Große Haus mit einer Neuinszenierung des "Rosenkavalier" eröffnete. Die Festrede wird der Dirigent Daniel Barenboim halten, Intendant Jürgen Flimm wird in seinem letzten Jahr Texte von Max Reinhardt lesen, mit dessen "Jedermann"-Aufführung am 22. August 1920 auf dem Domplatz die Festspielgeschichte begann. Offiziell eröffnet wird das Festival auch dieses Jahr durch Bundespräsident Heinz Fischer. Der musikalische Bogen des Festakts spannt sich von Wolfgang Rihm bis zu Richard Strauss, aus dessen "Rosenkavalier" Elisabeth Kulman und Mojca Erdmann das Duett "Mir ist die Ehre widerfahren" singen werden. Es spielt das Mozarteum Orchester Salzburger unter der Leitung von Ivor Bolton.
Live-Sendung des Festakts zur Eröffnung der "Salzburger Festspiele 2010".
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
16:9 Format

Auf dem Dach der Welt

Eine Expedition in die Wüsten des Pamir

Film von Jan Kerckhoff

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Reißende Flüsse, tiefe Schluchten, schneebedeckte Bergriesen und weite Wüsten: Das ist der Pamir. Marco Polo nannte dieses Gebirge das "Dach der Welt", es ist eines der höchsten, wildesten und am wenigsten erforschten Gebirge weltweit. Seit 75 Jahren hatte kein ...
(ARD/BR/NDR)

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Reißende Flüsse, tiefe Schluchten, schneebedeckte Bergriesen und weite Wüsten: Das ist der Pamir. Marco Polo nannte dieses Gebirge das "Dach der Welt", es ist eines der höchsten, wildesten und am wenigsten erforschten Gebirge weltweit. Seit 75 Jahren hatte kein westlicher Wissenschaftler diese Region bereist, bis sich vor einiger Zeit wieder eine Expedition deutscher Botaniker und Zoologen auf den Weg machte. Ihr Ziel war es, die Wüsten des Pamir auf über 4.000 Metern Höhe zu erforschen.
Der Film "Auf dem Dach der Welt" hat die Wissenschaftler bei ihrer gefährlichen Expedition in die Wüsten des Pamir begleitet.
(ARD/BR/NDR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Glühende Landschaften

Verwüsten unsere Urlaubsländer?

Film von Christian Friedl

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Traumhafte Badestrände mit türkisblauem Meerwasser und grünen Hügeln, malerische Buchten - dazu Sonnengarantie von April bis Oktober. Nach wie vor gehören Spanien, Italien und Griechenland zu den Topreisezielen der Deutschen. Doch immer häufiger finden sich nicht ...
(ARD/BR)

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Traumhafte Badestrände mit türkisblauem Meerwasser und grünen Hügeln, malerische Buchten - dazu Sonnengarantie von April bis Oktober. Nach wie vor gehören Spanien, Italien und Griechenland zu den Topreisezielen der Deutschen. Doch immer häufiger finden sich nicht weit von den Touristenorten entfernt ausgetrocknete Felder und versalzte Böden. Der Hauptgrund ist die Ausbeutung der Wasserressourcen durch Industrie, Landwirtschaft und Tourismus. Die Wissenschaftler warnen: Weite Teile des Mittelmeerraums drohen zu verwüsten.Um das zu verhindern, arbeiten Forscher aus Südeuropa an verschiedenen Lösungsansätzen. So könnte beispielsweise mit Hilfe solarthermischer Anlagen Sonnenenergie verwendet werden, um Wasser zu entsalzen. Meerwasser wird zu Süßwasser für die Bewässerung. Auch die Umstellung auf besonders angepasste Obst- und Gemüsesorten wäre eine Möglichkeit. Außerdem müsste die Viehwirtschaft reduziert werden, weil Ziegen und Schafe die Böden kahl fressen und so die Erosion fördern. Alles zusammen könnte noch helfen, um die Schönheit unserer südlichen Urlaubsländer auf Dauer zu bewahren.
Der Film "Glühende Landschaften" berichtet von der Ausbeutung der Wasserressourcen des Mittelmeerraums und zeigt Lösungsansätze.
(ARD/BR)


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14:45
Stereo-Ton

Im Rhythmus der Wüste

Kameltrekking durch das Südalgerische Hoggargebirge

Film von Marianne Riermeier

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Der Tahat ist mit über 3.000 Metern der höchste Berg des Hoggargebirges im Süden Algeriens. Dort leben überwiegend Tuaregs, die auch die Expedition in die Wüste Sahara und das Kameltrekking durch das Südalgerische Hoggargebirge leiten. Die Teilnehmer erleben Einiges: ...
(ARD/BR)

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Der Tahat ist mit über 3.000 Metern der höchste Berg des Hoggargebirges im Süden Algeriens. Dort leben überwiegend Tuaregs, die auch die Expedition in die Wüste Sahara und das Kameltrekking durch das Südalgerische Hoggargebirge leiten. Die Teilnehmer erleben Einiges: Von atemberaubenden Landschaften bei der Bergbesteigung oder beim Ritt mit dem Dromedar bis zum Nachtlager oder der Morgentoilette in der Wüste. Ein Genuss wird der Aufenthalt in der größten Oase des Hoggargebirges, in der Handels- und Touristenstadt Tamanrasset.
Der Film "Im Rhythmus der Wüste" hat die außergewöhnliche Kameltrekkingtour durch das Südalgerische Hoggargebirge begleitet.
(ARD/BR)


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15:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Kamele des Beduinen

Film von Felix Heidinger

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Als der Mensch vor 5.000 Jahren die Kamele zähmte, gewann er den besten Gefährten für die Wüste, den es gibt: Kamele können wochenlang ohne Wasser auskommen, tragen Lasten durch glühende Hitze und sind ausdauernde Reittiere. Das Leben der Beduinen ist bis heute aufs ...
(ARD/BR)

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Als der Mensch vor 5.000 Jahren die Kamele zähmte, gewann er den besten Gefährten für die Wüste, den es gibt: Kamele können wochenlang ohne Wasser auskommen, tragen Lasten durch glühende Hitze und sind ausdauernde Reittiere. Das Leben der Beduinen ist bis heute aufs Engste mit der Haltung von Kamelen verknüpft. Sie halten sie nicht nur als Last- oder Reittiere, sondern trinken auch ihre Milch und essen ihr Fleisch.
"Die Kamele des Beduinen" begleitet die Beduinen und ihre Kamele durch die Wüste.
(ARD/BR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

unterwegs - New York (10/10)

Wolkenkratzer, Broadway und Shopping

Moderation: Andrea Jansen

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Moderatorin Andrea Jansen geht auf Entdeckungstour durch New York: Im Finanzbezirk ganz im Süden von Manhattan schlägt das Herz des Weltfinanzzentrums. In der New York Stock Exchange, der weltgrößten Aktienbörse an der Wall Street, trifft sie einen alteingesessenen ...

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Moderatorin Andrea Jansen geht auf Entdeckungstour durch New York: Im Finanzbezirk ganz im Süden von Manhattan schlägt das Herz des Weltfinanzzentrums. In der New York Stock Exchange, der weltgrößten Aktienbörse an der Wall Street, trifft sie einen alteingesessenen Broker. Mit dem einzigen Imker von Manhattan erkundet Andrea Jansen die Dächer der Metropole und erntet echten New Yorker Honig. In der Lower Eastside geht sie mit einem renommierten Fotografen und Musikproduzenten auf Fototour und entdeckt die New Yorker Subkultur. Das ehemalige Einwandererviertel gilt als beispielhaft für die raschen Veränderungen, die New York ausmachen. In Brooklyn trifft Andrea Jansen eine Schweizer Designerin, die mit ihrem Designblog für Furore sorgt. Gemeinsam gehen die beiden auf Einkaufstour. Denn New York ist nach wie vor Shoppingziel Nummer eins. Mit der Bahn verlässt die Moderatorin die Stadtgrenze und fährt nach New Jersey. Dort wird sie von einer Pferdetrainerin in die Welt des Rennsports eingeführt und versucht anschließend ihr Glück am Wettschalter.
"Unterwegs - New York" geht auf Entdeckungstour durch den "Big Apple".


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

Djenné - Stadt am Ufer der Wüste

Film von Thomas Wartmann

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Djenné ist die älteste Stadt Westafrikas, sie liegt im Nigerdelta am Fluss Bani in Mali. Früher wurden dort Sklaven, Gold und Elfenbein aus Afrika gegen Feuerwaffen, Glas und Seide aus Europa und Asien getauscht. Djenné war wie Timbuktu eine der wichtigsten ...
(ARD/SWR)

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Djenné ist die älteste Stadt Westafrikas, sie liegt im Nigerdelta am Fluss Bani in Mali. Früher wurden dort Sklaven, Gold und Elfenbein aus Afrika gegen Feuerwaffen, Glas und Seide aus Europa und Asien getauscht. Djenné war wie Timbuktu eine der wichtigsten Karawanenschnittpunkte des schwarzen Kontinents. Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist die Stadt Djenné bekannt als Zentrum für islamische Studien und als Pilgerziel, das einst Schüler und Gelehrte aus ganz West- und Zentralafrika anlockte. Noch heute ist es ein Ort der Marabouts, die offiziell zwar den Koran lehren, aber lieber auf Magie und animistische Rituale zurückgreifen, wenn sie Krankheit, Not, Missgunst oder familiären Problemen zu Leibe rücken sollen. Heute leben die Bewohner der seit dem dritten vorchristlichen Jahrhundert besiedelten Lehmstadt als Fischer, Hirten und Bauern. Seit jeher wird das Leben der Djennekes vom Kommen und Gehen des Flusses bestimmt. Die Springfluten der Regenzeit verwandeln die gesamte Region im Frühjahr in ein großes Schwemmgebiet, so dass aus der heißen und staubigen Sahelstadt eine grüne und blühende Insel wird. Der Fluss Bani liefert zudem den wichtigsten Baustoff Djennés: Lehm. Aus Lehm werden die luftgetrockneten Ziegel der Häuser geformt. Die Große Moschee, auf deren Vorplatz der traditionelle Montagsmarkt von Djenné stattfindet, ist das größte Lehmgebäude der Welt. Djenné wird seit Jahrhunderten von ein paar wenigen, aber mächtigen Familien regiert. Craven Landouré, ein adeliger Fulbe, ist Sohn einer solchen Familie. Der Alltag Cravens wird durch ein kompliziertes Geflecht aus Tradition und Verantwortung bestimmt.
Der Film "Djenné - Stadt am Ufer der Wüste" stellt die Lehmstadt und ihre Bewohner vor.
(ARD/SWR)


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Hinter dem Horizont (1/2)

Timbuktu und das Nigerdelta

Film von Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer

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Timbuktu - seit Jahrhunderten entfacht der Name Gier und Neugier der Europäer. In der "Stadt der 333 Heiligen" tauschten Händler Gold und Sklaven von der Elfenbeinküste gegen Salz aus der Sahara. Für Europa lag Timbuktu lange Zeit hinter dem Horizont, am Ende der Welt. ...
(ARD/BR)

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Timbuktu - seit Jahrhunderten entfacht der Name Gier und Neugier der Europäer. In der "Stadt der 333 Heiligen" tauschten Händler Gold und Sklaven von der Elfenbeinküste gegen Salz aus der Sahara. Für Europa lag Timbuktu lange Zeit hinter dem Horizont, am Ende der Welt. Historische Tatsache jedoch ist, dass im Gebiet des Nigerbogens im heutigen Mali eine blühende Hochkultur existierte, als Europa noch im düsteren Mittelalter gefangen war.
Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer zeigen in der zweiteiligen Dokumentation "Hinter dem Horizont" den europäischen Blick auf das Nigerdelta - von den sagenhaften Berichten in der Antike bis hin zum zeitgenössischen Tourismus - und stellen diesen kritisch in Frage. Der erste Teil der Dokumentation führt von der alten Handelsstadt Djenné, wo das weltgrößte Lehmgebäude der Welt, die Grande Mosquée, an die architektonische Pracht aus den goldenen Zeiten Malis erinnert, nach Mopti, dem Venedig Afrikas.

Den zweiten Teil von "Hinter dem Horizont" zeigt 3sat im Anschluss um 17.45 Uhr.
(ARD/BR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Hinter dem Horizont (2/2)

Timbuktu und das Nigerdelta

Film von Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer

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Timbuktu - seit Jahrhunderten entfacht der Name Gier und Neugier der Europäer. In der "Stadt der 333 Heiligen" tauschten Händler Gold und Sklaven von der Elfenbeinküste gegen Salz aus der Sahara. Für Europa lag Timbuktu lange Zeit hinter dem Horizont, am Ende der Welt. ...
(ARD/BR)

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Timbuktu - seit Jahrhunderten entfacht der Name Gier und Neugier der Europäer. In der "Stadt der 333 Heiligen" tauschten Händler Gold und Sklaven von der Elfenbeinküste gegen Salz aus der Sahara. Für Europa lag Timbuktu lange Zeit hinter dem Horizont, am Ende der Welt. Historische Tatsache jedoch ist, dass im Gebiet des Nigerbogens im heutigen Mali eine blühende Hochkultur existierte, als Europa noch im düsteren Mittelalter gefangen war.
Thomas Wartmann und Thomas Riedelsheimer zeigen in der zweiteiligen Dokumentation "Hinter dem Horizont" den europäischen Blick auf das Nigerdelta - von den sagenhaften Berichten in der Antike bis hin zum zeitgenössischen Tourismus - und stellen diesen kritisch in Frage. Im zweiten Teil geht die Reise mit der Piroge auf dem Niger weiter von Mopti ins sagenumwobene Timbuktu. In der islamischen Welt des 14. und 15. Jahrhunderts war Timbuktu für seine Korangelehrten und seinen sagenhaften Reichtum bekannt.
(ARD/BR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Taschenlampe des Herrn Schmidt

Film von Götz Goebel

(aus der ARD-Reihe "Patente & Talente")

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Das erste Handy war kein Mobiltelefon, sondern eine Daimon-Taschenlampe. 1936 ließ der Erfinder Paul Schmidt aus Köthen "Handy" für eine kleine handliche Lampe als Warenzeichen eintragen. Schon 1896 hatte er in Berlin eine Trockenbatterie entwickelt und schuf so die ...
(ARD/SWR)

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Das erste Handy war kein Mobiltelefon, sondern eine Daimon-Taschenlampe. 1936 ließ der Erfinder Paul Schmidt aus Köthen "Handy" für eine kleine handliche Lampe als Warenzeichen eintragen. Schon 1896 hatte er in Berlin eine Trockenbatterie entwickelt und schuf so die Voraussetzung, die erste Taschenlampe seiner neu gegründeten Firma Daimon mit Strom versorgen zu können. Beides - Taschenlampen und Batterie - wurden Riesenerfolge und Daimon eine Weltmarke, bis zur Übernahme durch Duracell im Jahre 1983. Nun haben die Gebrüder Opolka aus Solingen die Taschenlampe neu erfunden. Ihre revolutionären LED-Lampen mit ungeheurer Lichtstärke haben ihre Firma Zweibrüder binnen kurzer Zeit zum Weltmarktführer gemacht. Sie hängten damit sogar die berühmten amerikanischen Maglite-Lampen ab.
Der Film "Die Taschenlampe des Herrn Schmidt" erzählt die Geschichte der Taschenlampe und ihres Erfinders.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: Mythen und Macht - "Jedermanns" Spiele

Moderation: Ernst A. Grandits

Erstausstrahlung

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Was wären Salzburg und Bayreuth ohne ihre Festspiele? Während die Mozartstadt das 90-jährige Bestehen ihrer Festspiele feiert, erwartet der Grüne Hügel die erste Premiere nach dem Tod von Wolfgang Wagner.
Aus Salzburg beobachtet Ernst Grandits das ...

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Was wären Salzburg und Bayreuth ohne ihre Festspiele? Während die Mozartstadt das 90-jährige Bestehen ihrer Festspiele feiert, erwartet der Grüne Hügel die erste Premiere nach dem Tod von Wolfgang Wagner.
Aus Salzburg beobachtet Ernst Grandits das Premierenwochenende des Festspielsommers in einer "Kulturzeit extra: Mythen und Macht - 'Jedermanns' Spiele". Der Kulturzeit-Moderator blickt auf das Neue in Bayreuth und spricht mit prominenten Gästen über Geschichte, Auftrag und Perspektiven der Salzburger Festspiele. Traditionell eröffnet mit "Jedermann", sind in diesem Jahr Mythen das große Thema in Salzburg. Erster Höhepunkt am Abend der Sendung Peter Steins Inszenierung des "Ödipus von Kolonos" - Kulturzeit ist bei den Proben dabei. Nach neun Jahrzehnten sind die Salzburger Festspiele selbst zu einem Mythos geworden. Eine schwere Hypothek oder ein starker Auftrag für Gegenwart und Zukunft? Die Gründerväter planten die Festspiele einst als Projekt gegen den Werteverlust und die Identitätskrise des einzelnen Menschen, aber auch ganzer Völker. Kann dieser zeitlos gültige Gründungsauftrag heute noch erfüllt werden - jetzt, wo ein Korruptionsskandal die Salzburger Idylle stört? Ernst Grandits fragt Schauspieler und Macher nach dem Spannungsfeld zwischen Hochkultur und Festspielglamour.

Am Freitag, 13. August, 19.20 Uhr, berichtet Kulturzeit ein weiteres Mal aus Salzburg: "Kulturzeit extra: Salzburger Spaziergänge".


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Aenne Burda - Eine Frau erobert die Welt

Film von Dora Heinze

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Eine weibliche Gallionsfigur des deutschen Wirtschaftswunders kommt aus der badischen Kleinstadt Offenburg: Aenne Burda, geboren am 28. Juli 1909, verwirklichte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Traumkarriere von der Hausfrau zur Verlegerin. Mit ihrer Idee für eine ...
(ARD/SWR)

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Eine weibliche Gallionsfigur des deutschen Wirtschaftswunders kommt aus der badischen Kleinstadt Offenburg: Aenne Burda, geboren am 28. Juli 1909, verwirklichte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Traumkarriere von der Hausfrau zur Verlegerin. Mit ihrer Idee für eine Zeitschrift, die tragbare Mode zum Selbermachen für die ganz normale Frau mit Kindern anbietet, wurde sie weltbekannt. Schön sein, sich modisch kleiden, war nicht mehr eine Frage des Geldes, sondern wurde durch "Burda Moden" aus dem Schwarzwald für jede Frau möglich. Ihre Zeitschrift lasen Frauen auf der ganzen Welt. In Brasilien haben viele Frauen durch die Schnittmuster aus Offenburg ihren Lebensunterhalt verdienen können. In Russland wurde das Heft zu einem Leitfaden: Wie koche ich schmackhaft, wie kleide ich mich weiblich, wie verschönere ich den Alltag? Olga N. hat nach Burda-Schnittmustern nicht nur für sich selbst genäht, sondern sie wurde zur Moderatorin einer Modesendung im russischen Fernsehen. 1987, unter Gorbatschow, erschien "Burda-Moden" als erste westliche Modezeitschrift im sozialistischen Moskau. Die dortige Begeisterung für ihre Zeitschrift wurde für Aenne Burda zum Höhepunkt ihrer Karriere. Im Alter von 40 Jahren machte sie sich unabhängig vom Verlag ihres Mannes Franz Burda ("Bunte") und übernahm einen kleinen, bankrotten Modeverlag. Diesen leitete sie 45 Jahre lang. Aenne Burda führte ihr Unternehmen wie eine große Familie..
Der Film "Aenne Burda - Eine Frau erobert die Welt" stellt die außergewöhnliche Frau vor. Über die Schwierigkeiten, die Erfolge des Familienunternehmens und über die einmalige Persönlichkeit Aenne Burdas berichten Karl Lagerfeld, Aenne Burdas Schwiegertochter Maria Furtwängler, ihr jüngster Sohn Hubert Burda, der Ministerpräsident a.D. von Baden-Württemberg Lothar Späth und Mitarbeiter von "Burda Moden".
(ARD/SWR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Dittsche - Das wirklich wahre Leben (3/3)

Der unterhaltsame Wochenrückblick von und mit

Olli Dittrich

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Regelmäßig holt sich Dittsche in Bademantel und Latschen sein Bier in einer Hamburger Imbissbude und tut dabei seine manchmal verwirrten, skurrilen politischen Ansichten kund. Wenn er im "Eppendorfer Grill" zur Feierabendzeit leere gegen volle Bierflaschen tauscht und ...
(ARD/WDR/NDR)

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Regelmäßig holt sich Dittsche in Bademantel und Latschen sein Bier in einer Hamburger Imbissbude und tut dabei seine manchmal verwirrten, skurrilen politischen Ansichten kund. Wenn er im "Eppendorfer Grill" zur Feierabendzeit leere gegen volle Bierflaschen tauscht und den ersten "Hobel" gleich am Tresen in sich hinein kippt - "Das perlt so schön ..." -, entspinnt sich ein typisches Stammtisch-Gespräch zu aktuellen Themen.
3sat zeigt drei Folgen der mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Improvisations-Reihe mit Olli Dittrich, Jon Flemming Olsen und Franz Jarnach sowie gelegentlichen prominenten Überraschungsgästen.
(ARD/WDR/NDR)


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Öl und doch kein Ende?

Film von Volker Barth

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Stammt Erdöl wirklich aus Millionen Jahre alten Zersetzungsprozessen von Meeresfossilien - oder entsteht der Rohstoff möglicherweise ganz anders? Aus dem russischen Romashkino-Ölfeld, dem größten Ölfeld Europas, wurde Ende der 1990er Jahre nur noch Wasser gepumpt. ...

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Stammt Erdöl wirklich aus Millionen Jahre alten Zersetzungsprozessen von Meeresfossilien - oder entsteht der Rohstoff möglicherweise ganz anders? Aus dem russischen Romashkino-Ölfeld, dem größten Ölfeld Europas, wurde Ende der 1990er Jahre nur noch Wasser gepumpt. Mit einigen Jahren Abstand förderten die Maschinen im Jahr 2002 plötzlich wieder Erdöl. Wie kann das sein? Mehr noch: Es war ein anderes Öl, als das ursprünglich geförderte - das kann man mit einem sogenannten isotopischen Fingerabdruck feststellen. Doch woher stammt dieses Öl? 90 Prozent aller Materie der Erde entsteht im Erdmantel unter hohem Druck und Hitze, wo sich Moleküle fortdauernd neu arrangieren. Russische Wissenschaftler folgen nach dem Romashkino-Vorfall dieser Spur: Könnte es sein, dass unter hohem Druck in 120 bis 240 Kilometern Erdtiefe aus Wasserstoff und Kohlenstoff zusammen mit Eisenoxid Erdöl entsteht? Die Ergebnisse der russischen Forscher aus dem Hochdrucklabor scheinen plausibel zu sein - immerhin hat sie die Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht. Stimmten ihre Resultate, würde Erdöl ständig neu entstehen und die Ölindustrie müsste mit der Suche nach dem Rohstoff erst richtig anfangen. Aber wer hat ein Interesse, diese Ergebnisse überhaupt weiter zu erforschen? Seit Jahrzehnten wird angekündigt, dass das Öl nun bald zur Neige geht. Der Gewinn im Ölgeschäft hängt unmittelbar damit zusammen, dass ein - unberechenbar - knappes Gut gehandelt wird. Alles andere verdirbt die Preise.
Die "hitec"-Dokumentation "Öl und doch kein Ende?" fragt, was an dieser und an anderen irritierenden Nachrichten aus Wissenschaft und Wirtschaft rund ums Erdöl dran ist.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Vis-à-vis: Thilo Bode, Autor

befragt von Frank A. Meyer

Erstausstrahlung

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Thilo Bode wurde am 14. Januar 1947 im oberbayerischen Eching am Ammersee als Sohn des Journalisten Thilo Bode und einer Buchhändlerin geboren. Er studierte erst Soziologie, dann Volkswirtschaft. 1975 promovierte er in Regensburg über Direktinvestitionen in ...

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Thilo Bode wurde am 14. Januar 1947 im oberbayerischen Eching am Ammersee als Sohn des Journalisten Thilo Bode und einer Buchhändlerin geboren. Er studierte erst Soziologie, dann Volkswirtschaft. 1975 promovierte er in Regensburg über Direktinvestitionen in Entwicklungsländern. Danach betreute er Entwicklungsprojekte in Asien und Afrika. 1989 begann er bei Greenpeace als Deutschlandchef, von 1995 bis 2000 war er Geschäftsführer von Greenpeace international. 2002 gründete er die Verbraucherrechtsorganisation "Foodwatch - die Essensretter", welche die verbraucherfeindlichen Praktiken der Lebensmittelindustrie entlarvt. Thilo Bode, Autor mehrerer Bücher, darunter "Abgespeist. Wie wir beim Essen betrogen werden und was wir dagegen tun können" (2007), lebt in Berlin.
In "Vis-à-vis" spricht Frank A. Meyer mit Thilo Bode.


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23:25
Stereo-Ton

Vom Charme des Makels

Film von Gerald Teufel

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Der Fotograf Gerhard Aba lädt seit gut 30 Jahren amputierte Frauen für Fotosessions in sein Studio ein. Zum Beispiel hat er Andrea Scherney, Paralympics-Siegerin 2004 in Athen, Europameisterin für Weitsprung 2005 - einbeinig erreichte sie 5,29 Meter - und eine der ...
(ORF)

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Der Fotograf Gerhard Aba lädt seit gut 30 Jahren amputierte Frauen für Fotosessions in sein Studio ein. Zum Beispiel hat er Andrea Scherney, Paralympics-Siegerin 2004 in Athen, Europameisterin für Weitsprung 2005 - einbeinig erreichte sie 5,29 Meter - und eine der Sportlerinnen des Jahres 2005 fotografiert. Außerdem steht Lisa Buffano, Performancekünstlerin aus Boston, mit einer eigens für diesen Film konzipierten Performance vor der Kamera.
"Vom Charme des Makels" ist ein Film über amputierte Frauen, die zu ihren Behinderungen stehen und bereit sind, sie zu zeigen.
(ORF)


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0:10
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:40
Stereo-Ton16:9 Format

"Kolaric" Erben - Die "Tschuschenkinder" von einst

Film von Peter Liska und Meryem Citak

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")

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Anfang der 1970er Jahre sorgte in Österreich ein Plakat für Aufsehen. Es sollte für Toleranz gegenüber Gastarbeitern werben: "I haaß Kolaric, du haaßt Kolaric. Warum sogns' zu dir Tschusch?", fragte ein kleiner Junge einen Mann. Seither ist der "Kolaric" in ...
(ORF)

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Anfang der 1970er Jahre sorgte in Österreich ein Plakat für Aufsehen. Es sollte für Toleranz gegenüber Gastarbeitern werben: "I haaß Kolaric, du haaßt Kolaric. Warum sogns' zu dir Tschusch?", fragte ein kleiner Junge einen Mann. Seither ist der "Kolaric" in Österreich der Inbegriff für die Gastarbeitergeneration der 1960er und der 1970er Jahre.
Der Film "'Kolaric' Erben - Die Tschuschenkinder von einst" zeichnet den Werdegang von Kindern der ersten Gastarbeitergeneration nach und zeigt die alltägliche Fremdenfeindlichkeit von einst und heute.
(ORF)


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1:30
16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)


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2:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Taschenlampe des Herrn Schmidt

(Wh.)


(ARD/SWR)



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3:10
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)



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3:45
16:9 Format

Vis-à-vis: Thilo Bode, Autor

(Wh.)


In "Vis-à-vis" befragt der Publizist Frank A. Meyer einen prominenten Gast zu seiner Person und aktuellen Themen.


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4:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Fahrradkönig von Bangkok

Film von Jürgen Natursch

Erstausstrahlung

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Seit sechs Jahren zeigt André Breuer Urlaubern die andere Seite Bangkoks. Auf dem Mountainbike geht's mitten durch die Wohnzimmer der Ärmsten, denn das Leben spielt sich größtenteils draußen ab. Die Thailänder selbst fahren kein Fahrrad mehr und die Fahrrad-Rikschas ...

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Seit sechs Jahren zeigt André Breuer Urlaubern die andere Seite Bangkoks. Auf dem Mountainbike geht's mitten durch die Wohnzimmer der Ärmsten, denn das Leben spielt sich größtenteils draußen ab. Die Thailänder selbst fahren kein Fahrrad mehr und die Fahrrad-Rikschas sind dem Taxi- und Autoverkehr zum Opfer gefallen. In die schmalen Gassen der Slums passen dagegen keine Autos. Fahrradkönig André Breuer ist in den Armenvierteln bekannt wie ein bunter Hund. Mit den Einnahmen seiner Fahrradtouren unterstützt der Holländer einen Kindergarten und einen Trainingsplatz für junge Kickboxer. Ein alternativer Urlaubstrip durch Bangkoks Hinterhöfe!
"Der Fahrradkönig von Bangkok" geht auf Touristen-Tour auf dem Fahrrad durch die Slums der Stadt.


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5:00
16:9 Format

Asiens Ströme - Asiens Zauber

Der Mekong - Die Mutter aller Wasser (1/2)

Film von Peter Kunz

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Zum Wasserfest im April setzen die Bewohner von Jinghong im Südwesten Chinas kleine bunte Lichter auf den Fluss, die alle schlechten Taten davontragen sollen. Der Mekong, die "Mutter aller Wasser", hilft beim Vergessen - auch wenn kaum ein Fluss dieser Erde mit so ...

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Zum Wasserfest im April setzen die Bewohner von Jinghong im Südwesten Chinas kleine bunte Lichter auf den Fluss, die alle schlechten Taten davontragen sollen. Der Mekong, die "Mutter aller Wasser", hilft beim Vergessen - auch wenn kaum ein Fluss dieser Erde mit so grausamen Erinnerungen belastet ist wie die Lebensader Südostasiens. An den Ufern des Mekongs tobte der Vietnamkrieg, die Menschen Indochinas erstritten dort über Jahrzehnte hinweg ihre Unabhängigkeit. Noch immer suchen Räumtrupps zwischen Laos und Vietnam nach Bomben und Minen aus dieser Zeit. Ansonsten ist die Mekong-Region im Begriff, in die Moderne aufzubrechen: China möchte den Fluss am liebsten ausbauen und alle Hindernisse auf dem Weg sprengen.
Peter Kunz und sein Team bereisen den Mekong, der sich 4.880 Kilometer lang vom tibetischen Hochgebirge bis in die Ebenen des Mekong-Deltas schlängelt, bevor er schließlich ins Südchinesische Meer fließt. Die Reise führt von der chinesischen Grenze bis in das weite Delta in Vietnam, wo sich der Strom in die "Neun Drachen" aufteilt, ein weitverzweigtes System von Kanälen und Nebenarmen. Der erste Teil ihres zweiteiligen Films "Asiens Ströme - Asiens Zauber" verfolgt den Weg von China bis an die Grenze zwischen Laos und Kambodscha.

Den zweiten Teil von Asiens Ströme - Asiens Zauber" zeigt 3sat am Dienstag, 27. Juli, um 5.00 Uhr.


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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