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Freitag, 16. Juli
Programmwoche 28/2010
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6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Robbenbabys in Not

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Diesmal ist Felix Heidinger an der Nordsee, um "Heuler" zu filmen, die im Sommer auf den Sandbänken im Meer zu ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Diesmal ist Felix Heidinger an der Nordsee, um "Heuler" zu filmen, die im Sommer auf den Sandbänken im Meer zu finden sind. "Heuler" nennt man verwaiste Seehundbabys, weil ihre klagenden Ruflaute nach der Mutter so herzerweichend klingen. An der Nordseeküste gibt es Wildhüter, die die Seehunde ständig beobachten und sich im Notfall um ihre Jungen kümmern. Jeden Sommer finden sie etwa 60 hilflose kleine Heuler. Die verwaisten Jungen werden in die eigens dafür eingerichtete Seehund-Aufzuchtstation Friedrichskoog gebracht.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Wer kommt bei SOS auf See?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Diesmal will Willi wissen, wer die ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Diesmal will Willi wissen, wer die SOS-Notrufe auf See empfängt. Hierfür geht er in Büsum an Bord eines Seenot-Rettungskreuzers. Zwei Wochen am Stück hat die Mannschaft der "Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" Dienst. Vier Männer leben und arbeiten an Bord. Willi staunt, als er hört, dass sich diese Seenot-Rettungsorganisation eine Initiative ist, die sich zu einer Gesellschaft zusammengeschlossen hat und nur aus freiwilligen Spendengeldern finanziert. In Seenot kann man nicht nur mit einem Schiff geraten. Gerade im Wattenmeer passieren sehr viele Unfälle, wenn leichtsinnige Wattwanderer sich vorher nicht genau genug informieren, wann die Flut kommt. So mancher wird vom Wasser überrascht und schafft dann den Rückweg ans Festland nicht mehr. Wenn er Glück hat, kann ihm der Seenot-Rettungskreuzer rechtzeitig zu Hilfe kommen.
(ARD/BR)


7:25
Stereo-Ton16:9 Format

nano aha

Warum können Töne weh tun?


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

"Tosca" - Die Dokumentation

(Wh.)



9:45
Stereo-Ton

Der Staubsauger des Herrn Booth

(Wh.)


(ARD/SWR)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Inselgeschichten (4/6)

Film von Hanna Legatis

Juist - Die schlanke Schöne

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Juist ist von den Ostfriesischen Inseln die Schmalste. Sie ist gerade 17 Kilometer lang und an einigen Stellen nur 500 Meter breit. Fast ähnelt Juist einer Sandbank. Flach liegt die Insel in der Nordsee, so, als könne sie jederzeit vom Meer überspült werden. Und genau ...
(ARD/NDR)

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Juist ist von den Ostfriesischen Inseln die Schmalste. Sie ist gerade 17 Kilometer lang und an einigen Stellen nur 500 Meter breit. Fast ähnelt Juist einer Sandbank. Flach liegt die Insel in der Nordsee, so, als könne sie jederzeit vom Meer überspült werden. Und genau das ist in den in vergangenen Jahrhunderten mehrfach geschehen. Sturmfluten zerstörten Häuser und Kirchen, Menschen ertranken. 1651 schwappte die "Petriflut" über die Insel, Juist wurde zweigeteilt - für fast 300 Jahre. In mühevoller Arbeit schütteten die Insulaner Sanddämme auf, schlossen so den Riss, und die Insel war wieder eine Einheit. Zurück blieb der Hammersee. Der Salzgehalt im Wasser verschwand allmählich, nun ist der See ein Süßwasserrefugium für unzählige Vogelarten. Im Westen, dort wo Wattenmeer und offene See aufeinander treffen, liegt das Billriff. Es ist eine wüstenähnliche Sandfläche, die nur bei Ebbe aus dem Meer auftaucht. Das Gebiet darf ausschließlich mit kundigen Führern und höchstens an seinem Rand betreten werden. Nicht nur wegen des Naturschutzes, sondern auch, weil es dort Treibsand gibt, der zur lebensgefährlichen Falle werden kann. Wie alle Ostfriesischen Inseln "wandert" auch Juist von Nord nach Süd und von West nach Ost. Die Flut spült ganze Teile des Strandes und der Dünen fort, jährlich müssen deshalb künstliche Sandberge aufwendig neu aufgeschüttet werden. Dadurch verändert sich die Insel ständig. Mitarbeiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer beobachten mit Sorge, dass der Meeresspiegel ansteigt und Sturmfluten zunehmen. 92.000 Touristen kommen jedes Jahr nach Juist, 1.700 Einheimische leben ständig dort. Alle bewegen sich mit Rädern, Pferden oder zu Fuß auf der Insel. Autofahren ist strikt verboten.
Der Film aus der Reihe "Inselgeschichten" erzählt anhand von Naturaufnahmen und historischen Dokumenten die Geschichte von Juist, ihre geografischen Veränderungen und das in der Vergangenheit oft entbehrungsreiche Leben der Inselbewohner.
(ARD/NDR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Küchengeschichten aus Ostfriesland (4/6)

Film von Hanne Klöver

Ostfriesische Trüffel: Lüttje Muuskes und Emder Rode

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In der weiten Landschaft Ostfrieslands haben sich seit Jahrhunderten alte Ess- und Trinkgewohnheiten erhalten. Die sechsteilige Reihe "Küchengeschichten" stellt Menschen vor, die sich diesen Traditionen auf besondere Weise verschrieben haben.
In der vierten Folge ...
(ARD/NDR)

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In der weiten Landschaft Ostfrieslands haben sich seit Jahrhunderten alte Ess- und Trinkgewohnheiten erhalten. Die sechsteilige Reihe "Küchengeschichten" stellt Menschen vor, die sich diesen Traditionen auf besondere Weise verschrieben haben.
In der vierten Folge geht es um Ostfriesischen Trüffel, besser bekannt als Kartoffeln. Friedrich der Große brachte den Ostfriesen die Kartoffel, "Blaukiende" und "Grote Gele" sind die bevorzugten Sorten. Gerhard Herlyn kennt aber noch gut 20 andere Sorten und so manches lehrhafte Kartoffel-Sprichwort, damit die Knollen wachsen und gedeihen.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext UntertitelGebärdensprache

Sehen statt Hören

Magazin für Hörgeschädigte mit Untertiteln

und Gebärdensprache

Moderation: Jürgen Stachlewitz

Themen:
- Wie geht es Xenja in der 3. Klasse?
Gehörloses Mädchen an einer Regelschule mit Dolmetscher
- Mika, Sandra und die gehörlose Lea
"Freak City", neuer Jugendroman von Kathrin Schrocke
- Circus Fantasticus
Ein Programm mit behinderten Profi-Artisten, unter ihnen
JOMI und Franz Paulus

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Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für ...
(ARD/BR/WDR)

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Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für Schwerhörige und Ertaubte verständlich gemacht.
(ARD/BR/WDR)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kreuzzug für das Klima

Christen fordern die Energiewende

Film von Heinz Greuling

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Vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 tagt in Kopenhagen die Weltklimakonferenz. Unter anderem steht mit dem Braunkohlekraftwerk Niederaußem in Nordrhein-Westfalen - einer der größten CO2-Produzenten der Welt - ein besonders mächtiger Klimakiller zur Diskussion. Hans ...
(ARD/WDR)

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Vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 tagt in Kopenhagen die Weltklimakonferenz. Unter anderem steht mit dem Braunkohlekraftwerk Niederaußem in Nordrhein-Westfalen - einer der größten CO2-Produzenten der Welt - ein besonders mächtiger Klimakiller zur Diskussion. Hans Stenzel, ehemaliger Bergbauingenieur, koordiniert in den Kirchengemeinden zwischen Köln und Aachen die Initiativen gegen den weiteren Ausbau der Kohlekraft im rheinischen Braunkohlerevier. Der Kirchenkreis geht mit gutem Beispiel voran und setzt seit Jahren auf erneuerbare Energien, auf Wind- und Solarenergie und hocheffiziente Blockkraftwerke. Doch in der Region wird heftig gestritten, weil die Befürworter des Braunkohleabbaus auf neue Arbeitsplätze hoffen. Die Macht der Stromkonzerne zu brechen, das ist auch das Ziel des Arztes Michael Sladek aus Schönau im Schwarzwald. Als der lokale Energieanbieter sich nicht auf Ökostrom umstellen wollte, kaufte seine Initiative unter großer Bürgerbeteiligung 1994 kurzerhand das Energieversorgungsunternehmen. Inzwischen organisiert sich der Widerstand gegen die Kohlekraft bundesweit, fast 80 Initiativen aus Kirchen und ökologischen Gruppen haben sich zur "Klima-Allianz" zusammengeschlossen.
Der Film "Kreuzzug für das Klima" porträtiert Menschen, die ihren Glauben politisch verstehen, und zeichnet damit ein überraschendes Bild der evangelischen Kirche.
(ARD/WDR)


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12:45

Sarasota - Florida

Traumstrände, Sport und Kultur

Film von Otto Deppe

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Unendlich lange schneeweiße Sandstrände, Ferienhäuser, die an Sylt erinnern, hübsche kleine Restaurants und unzählige Sportmöglichkeiten: So präsentiert sich die Golfküste zwischen St. Petersburg und Sarasota in Florida. Ein krasser Kontrast zu der Hochbaukulisse ...
(ARD/SR)

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Unendlich lange schneeweiße Sandstrände, Ferienhäuser, die an Sylt erinnern, hübsche kleine Restaurants und unzählige Sportmöglichkeiten: So präsentiert sich die Golfküste zwischen St. Petersburg und Sarasota in Florida. Ein krasser Kontrast zu der Hochbaukulisse von Miami am Atlantik. Am Golf von Mexiko ist das Leben beschaulicher, außerdem sind Hotels und Ferienhäuser dort wesentlich preiswerter. Die Stadt Sarasota hat mit dem "John and Mable Ringling Museum of Art" mit seiner Gemäldesammlung alter Meister und einer ungewöhnlichen Skulpturenausstellung auch für Kulturinteressierte einiges zu bieten. Sicherlich ungewöhnlich für eine relativ kleine Stadt ist auch die Oper. Naturfreunde dagegen können einen der schönsten botanischen Gärten der Südstaaten, den Marie Selby Botanical Garden, besuchen.
Der Film "Sarasota - Florida" erkundet die Stadt Sarasota in Florida.
(ARD/SR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Handwerker mit Leib und Seele (4/5)

Film von Frank Sauer

Die Filzerin Heidi Greb aus Icking

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Kunsthandwerk hat in Bayern eine lange Tradition. Schon von jeher wurde es von Menschen ausgeübt, die mit ihrer Leidenschaft und ihren künstlerischen Ideen dazu beitrugen, den Ruf ihres Berufsstandes weit über die Landesgrenzen hinauszutragen. Die Reihe "Handwerker mit ...
(ARD/BR)

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Kunsthandwerk hat in Bayern eine lange Tradition. Schon von jeher wurde es von Menschen ausgeübt, die mit ihrer Leidenschaft und ihren künstlerischen Ideen dazu beitrugen, den Ruf ihres Berufsstandes weit über die Landesgrenzen hinauszutragen. Die Reihe "Handwerker mit Leib und Seele" stellt in halbstündigen Filmporträts fünf Kunsthandwerker vor, die das hohe künstlerische Niveau des Kunsthandwerks in Bayern repräsentieren. Jeder Film zeigt die Entstehung eines Stücks, von der Skizze bis zum fertigen Objekt.
In der vierten Folge der Reihe "Handwerker mit Leib und Seele" steht die Filzerin Heidi Greb im Mittelpunkt.
(ARD/BR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv: Die Bluttat von Solln

Wie gefährlich sind Brutalokids?

Film von Sabina Wolf, Thomas Kiessling und Till Rüger


"ARD-exclusiv" bietet spannende Geschichten aus den Themenbereichen Gesellschaft, Wissenschaft, Medizin, Technologie, Kriminalität oder Auto und Verkehr. Die Reportagen geben neue Einblicke und behandeln ein Thema mit einem außergewöhnlichen Zugang.
(ARD/BR)


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14:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Mittelrhein

Ein Jahr im Tal der Loreley

Film von Ursula Höltermann

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Der Rhein zwischen Loreley und Koblenz bietet alle Facetten einer Flusslandschaft, die zu Recht die Auszeichnung "Welterbe" verdient: von der bedrohlichen Enge des Rheintals an der Loreley über die größte Rheinschleife bei Boppard bis hin zu dem sich öffnenden Strom ...
(ARD/SWR)

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Der Rhein zwischen Loreley und Koblenz bietet alle Facetten einer Flusslandschaft, die zu Recht die Auszeichnung "Welterbe" verdient: von der bedrohlichen Enge des Rheintals an der Loreley über die größte Rheinschleife bei Boppard bis hin zu dem sich öffnenden Strom vor Koblenz. Im Sommer ist der Fluss mit seiner einmaligen Dichte an mittelalterlichen Burgen ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Im Frühjahr, Sommer und im Herbst zieht es die Wanderer an den Rhein, wo der Rheinsteig und der Rhein-Burgen-Wanderweg dem Flusslauf auf den Rheinhöhen folgen. Dort trifft man auf halbwilde Pferde, auf Ziegen und Schafe, die die Verbuschung der Hänge aufhalten sollen. Im Winter ist der Rhein als Reiseziel ein Geheimtipp für Insider.
Der Film "Bilderbuch: Mittelrhein" zeigt die Gegensätze einer einmaligen Landschaft im Wandel der Jahreszeiten.
(ARD/SWR)


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15:00
16:9 Format

System ohne Schatten

Spielfilm, BRD 1983

Darsteller:
FaberBruno Ganz
MeloHanns Zischler
JulietDominique Laffin
RenateSylvia Kekulé
NinoKonstantin Papanastasiou
u.a.
Regie: Rudolf Thome
Länge: 111 Minuten

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Der 40-jährige Victor Faber hat einen gut bezahlten Job als Computerfachmann, der Programme und Computersysteme für Konzerne und Banken entwickelt und überwacht. Er führt ein zurückgezogenes, aber, wie es scheint, glückliches Leben in selbst gewählter Einsamkeit. ...
(ARD)

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Der 40-jährige Victor Faber hat einen gut bezahlten Job als Computerfachmann, der Programme und Computersysteme für Konzerne und Banken entwickelt und überwacht. Er führt ein zurückgezogenes, aber, wie es scheint, glückliches Leben in selbst gewählter Einsamkeit. Die einzige Person, die er an sich heranlässt, ist Renate, mit der er gelegentlich ins Theater und zu Ausstellungen geht. Bei einer Vernissage lernt er eines Tages die Schauspielerin Juliet kennen - und vom ersten Augenblick an ist Faber fasziniert von der ebenso attraktiven wie undurchschaubaren Frau. Juliet ist mit ihrem Freund Melo gekommen, der sofort großes Interesse an Fabers Arbeit und dessen Wissen über Computer zeigt. Noch Tage später muss Faber an Juliet denken. Umso glücklicher ist er, als Melo ihn eines Tages überraschend von der Arbeit abholt und Juliet ihn kurz darauf zum Essen einlädt. Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesbeziehung. Wenig später offenbart Melo Faber aber einen genau ausgetüftelten Plan: Mit Fabers Hilfe will er eine Bank ausrauben. Aber nicht mit einer Pistole in der Hand und einer Maske über dem Kopf, sondern ganz elegant und unauffällig. Per Mausklick soll Faber das Computersystem der Bank manipulieren und mehrere Millionen auf ein Schweizer Konto transferieren. Nach anfänglichem Zögern lässt Faber sich auf die Sache ein - nicht zuletzt aus Liebe zu Juliet, mit der er nach dem Coup ein neues Leben anfangen will. Zunächst läuft alles wie am Schnürchen, doch dann beginnt die Aktion aus dem Ruder zu laufen. Bei dem Einbruch wird ein Wachmann erschossen. Doch für Faber ist es längst zu spät, um noch aus der Sache auszusteigen.
Mit "System ohne Schatten" hat der deutsche Autorenfilmer Rudolf Thome ein ebenso spannendes wie komplexes Drama inszeniert. In den Hauptrollen beeindrucken Bruno Ganz, Dominique Laffin und Hanns Zischler.

"System ohne Schatten" ist der erste von fünf Filmen des Regisseurs Rudolf Thome, die 3sat an den kommenden Freitagen, jeweils um 15.00 Uhr, zeigt. Am Freitag, 23. Juli, sendet 3sat "Das Mikroskop".
(ARD)


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16:50
Stereo-Ton

Neuseeland - Reiseerlebnisse auf der Nordinsel

Film von Alexander M. Groß

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Kein anderes Urlaubsland liegt weiter von Deutschland entfernt als Neuseeland. Trotz der Strapazen des 25-stündigen Flugs verbringen alljährlich etwa 60.000 Deutsche ihre Ferien in dem Inselstaat. Gründe dafür gibt es genug: Das Land hat eine einzigartige Flora und ...
(ARD/SR)

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Kein anderes Urlaubsland liegt weiter von Deutschland entfernt als Neuseeland. Trotz der Strapazen des 25-stündigen Flugs verbringen alljährlich etwa 60.000 Deutsche ihre Ferien in dem Inselstaat. Gründe dafür gibt es genug: Das Land hat eine einzigartige Flora und Fauna und atemberaubende Landschaften, die schon für viele Spielfilme als Kulissen dienten. Neuseeland besteht aus zwei Inseln, die zwischen Australien und der Datumsgrenze liegen. Die ersten Einwanderer, die Maori, nannten ihre neue Heimat "Aotearoa" - "Land der langen, weißen Wolke". Für Europäer wird ein Besuch Neuseelands zur Reise in eine "verkehrte Welt": Weihnachten wird im Hochsommer gefeiert, die Sonne steht mittags im Norden, und das Badewasser fließt tatsächlich links herum in den Ausguss.
Der Film "Neuseeland - Reiseerlebnisse auf der Nordinsel" stellt den Teil der Insel vor, auf der drei Viertel der 3,5 Millionen Neuseeländer leben. Die Nordinsel ist etwa so groß ist wie die fünf neuen deutschen Bundesländer. Die Reise startet in Auckland, der größten Stadt Neuseelands. Nach einem Besuch der Bay of Islands geht es in die Art-Déco-Stadt Napier und in das Weinbaugebiet Wairarapa. Ein Porträt von Neuseelands Hauptstadt Wellington und spektakuläre Aufnahmen der Vulkane im Tongariro-Nationalpark beenden die Rundreise.
(ARD/SR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

mit Guido Knopp

Mythos Fremdenlegion - Deutsche in Frankreichs Diensten

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Als brutal verrufen, als "Elite" bewundert: Um kaum eine Kampfeinheit ranken sich so viele Legenden wie um die französische Fremdenlegion. Über viele Jahrzehnte kam die Mehrheit der Legionäre aus Deutschland, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Film aus der ...

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Als brutal verrufen, als "Elite" bewundert: Um kaum eine Kampfeinheit ranken sich so viele Legenden wie um die französische Fremdenlegion. Über viele Jahrzehnte kam die Mehrheit der Legionäre aus Deutschland, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Film aus der Reihe "ZDF-History" gibt einen Einblick in die hermetisch abgeschlossene Welt der Fremdenlegion. Ehemalige deutsche Fremdenlegionäre sprechen offen über ihre verlustreichen und teils völkerrechtswidrigen Kampfeinsätze in Vietnam und Algerien.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Säule des Herrn Litfaß

Film von Hanspeter Michel

(aus der ARD-Reihe "Patente & Talente")

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Vor gut 150 Jahren schuf der Berliner Künstler und Drucker Ernst Litfaß mit der Idee einer Werbesäule im preußischen Berlin ein Nachrichtenmonopol ersten Ranges. Während der Revolution 1848 unterstützte Litfaß die neue politische Bewegung, indem er liberale Parolen ...
(ARD/SWR)

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Vor gut 150 Jahren schuf der Berliner Künstler und Drucker Ernst Litfaß mit der Idee einer Werbesäule im preußischen Berlin ein Nachrichtenmonopol ersten Ranges. Während der Revolution 1848 unterstützte Litfaß die neue politische Bewegung, indem er liberale Parolen druckte. Er war es auch, der als erster die Bedeutung von Werbung im öffentlichen Raum erkannte und vorantrieb. Heute sieht sich der schwäbische Unternehmer Hans Wall in der Tradition von Ernst Litfaß. Wall fördert und unterstützt das Andenken an ihn, betreibt selbst ein Geschäft mit Außenwerbung in halb Europa. Mittlerweile ist der öffentliche Raum fest in der Hand der Werbeleute. Rund 120.000 Litfaßsäulen gibt es noch heute in Deutschland. Daneben existieren unzählige Plakate, die in Form von Citylight-Postern Bushaltestellen beleuchten oder als Großtransparente ganze Gebäude abdecken.
Der Film "Die Säule des Herrn Litfaß" erzählt die Geschichte des ersten großen Werbestrategen Deutschlands.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit kompakt


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"Kulturzeit kompakt" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einem Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und ...

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"Kulturzeit kompakt" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einem Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.

"Kulturzeit" ist bis einschließlich 13. August in Sommerpause.


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19:30
Stereo-Ton16:9 Format

"Aida" - Die Dokumentation

Film von Dag Freyer


Die "Verbotene Liebe" am Nil: "Aida" gilt immer noch als die große Ägyptensoap der Operngeschichte mit dem Anspruch auf Authentizität und Modernität. Unter der dicken Schicht altägyptischer Schminke verbergen sich zeitlose Schicksale und Verdis Weltanschauung.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Traumland Kanada (2/2)

Film von Michael Gregor und Jochen Schliessler

Durch Feuer und Eis

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Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in Kanada lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, fast noch irritierender ist für die Trapper, Fallensteller und Goldsucher in der Region, dass es im ...

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Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in Kanada lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, fast noch irritierender ist für die Trapper, Fallensteller und Goldsucher in der Region, dass es im Sommer neuerdings regelmäßig auch bis zu 40 Grad heiß wird. Wenn dann die Waldbrände ausbrechen, wird das grandiose Land zu einer gefährlichen Hölle. Was treibt so manchen deutschen Auswanderer dazu, trotz allem dort zu leben und sein Glück zu suchen?
Der zweite Teil von "Traumland Kanada" führt in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City und an den Yukon River. Michael Gregor und Jochen Schliessler haben Menschen getroffen, die oftmals ganz verblüffende Erklärungen für ihre Flucht in die Wildnis liefern.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Andrea Gries

Themen:
- Nigeria
Ölpest im Niger-Delta
- Japan
Lichtschwerter sichern den Straßenverkehr
- Norwegen
Norwegen lockt deutsche Arbeitskräfte
- Malaysia
Malaysia sucht den Super-Imam

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Japan - Das Wirtschaftswunder ergraut

Film von Markus Böhnisch

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Die 1990er Jahre gelten als das verlorene Jahrzehnt für Japans Wirtschaft. Danach, so hoffte Japan, werde es neue Wirtschaftskraft geben. Es sah sogar gut aus, doch dann kam die Weltwirtschaftskrise und traf das Land mit Exportabschlägen von bis zu 50 Prozent. Aus ...

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Die 1990er Jahre gelten als das verlorene Jahrzehnt für Japans Wirtschaft. Danach, so hoffte Japan, werde es neue Wirtschaftskraft geben. Es sah sogar gut aus, doch dann kam die Weltwirtschaftskrise und traf das Land mit Exportabschlägen von bis zu 50 Prozent. Aus Deutschlands aufstrebendem Konkurrenten von einst ist ein Leidensgenosse geworden. Das asiatische Land befindet sich in einer schwierigen Lage. Denn inmitten dieser akuten Krise sieht sich das Land zudem mit strukturellen Problemen konfrontiert. Die Alten werden immer älter, und immer weniger junge Menschen kommen nach. So rücken die älteren Menschen in zweierlei Hinsicht in den Mittelpunkt: Auf der einen Seite sollen sie länger arbeiten, um den Unternehmen ihr Wissen zur Verfügung stellen zu können und um die Rentenkassen zu entlasten. Auf der anderen Seite werden gerade sie zu einem wichtigen Inlandsabsatzmarkt, spezielle Produkte und Dienstleistungen für Senioren werden entwickelt. Auch deutsche Unternehmen haben die Chancen erkannt. Neben Treppenliften von Thyssen Krupp ist auch der "Otto"-Versand vor Ort - mit einer speziellen Linie für diese "Silbergeneration". Für die Jüngeren hingegen läuft es schlecht. Sie bekommen nur noch Zeitarbeitsverträge, und ihnen steht weniger Einkommen zur Verfügung.
Die Dokumentation "Japan - Das Wirtschaftswunder ergraut" zeigt, wie sehr sich die einstigen Eroberer der Weltmärkte um ihre eigene Zukunft sorgen, und gibt Einblicke in den Alltag junger und alter Japaner.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Lovers

(Lovers)

Spielfilm, Frankreich 1999

Darsteller:
JeanneElodie Bouchez
DraganSergej Trifunovic
AliceGeneviève Page
ZlatanDragan Nikolic
Jean-MichelThibault de Montalembert
u.a.
Regie: Jean-Marc Barr
Länge: 97 Minuten

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Ein Mann bestellt in einem Buchladen in Paris ein Buch. Dann fragt er die Buchhändlerin, ob sie mit ihm ausgehen will. Sie sagt ja, und noch am selben Abend beginnen die beiden eine intensive Liebesbeziehung. Doch Dragan, ein Maler aus Jugoslawien, verliert sich ...

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Ein Mann bestellt in einem Buchladen in Paris ein Buch. Dann fragt er die Buchhändlerin, ob sie mit ihm ausgehen will. Sie sagt ja, und noch am selben Abend beginnen die beiden eine intensive Liebesbeziehung. Doch Dragan, ein Maler aus Jugoslawien, verliert sich plötzlich in seiner Arbeit, taucht zwei Tage ab, bis Jeanne ihn findet und ihm Vorhaltungen macht. So kleine Unstimmigkeiten sind aber nur dazu da, große Versöhnungen zu feiern. Nach einem gemeinsamen Fest gerät Dragan in eine Polizeikontrolle und erfährt, dass er in drei Tagen das Land verlassen muss. Nun steht Jeannes und Dragans Liebe auf dem Spiel
"Lovers" ist die erste Regiearbeit des Schauspielers Jean-Marc Barr und entstand mit einer kleinen Digitalkamera nach den Regeln der Gruppe "Dogma 95" um Lars von Trier. Trotz der strengen Vorgaben erzählt der Film auf frische, unverbrauchte Weise von dem Wunder der Liebe in der Großstadt und zeigt Paris in neuen Facetten. Jean-Marc Barr, als Sohn einer Französin und eines amerikanischen Offiziers 1960 in Deutschland geboren, wurde mit Luc Bessons Kultfilm "Im Rausch der Tiefe" (1987) als selbstzerstörerischer Tiefseetaucher zum internationalen Star. Vor seiner Schauspielausbildung in London war er Priesterschüler, studierte an der Air Force Academy und Philosophie an der Sorbonne in Paris. 1991 spielte er die Hauptrolle in Lars von Triers "Europa" und trat in allen folgenden Spielfilmen des Regisseurs auf. Mit "Lovers"-Koautor und Koproduzenten Pascal Arnold drehte Barr auch den Spielfilm "Too Much Flesh" (2000) mit Rosanna Arquette und ebenfalls Elodie Bouchez.


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0:00
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:30

James Benning

RR

Dokumentarfilm von James Benning, USA 2008

Länge: 108 Minuten

Erstausstrahlung

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37 feste Einstellungen, gedreht an 37 Orten in den USA, die von Güterzügen durchquert werden. Die Länge der Einstellungen wird durch die Länge und Geschwindigkeit der durchfahrenden Züge begrenzt. Eine Einstellung ist so lang, wie ein Zug braucht, um an einem Bildrand ...
(ARD/WDR/3sat)

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37 feste Einstellungen, gedreht an 37 Orten in den USA, die von Güterzügen durchquert werden. Die Länge der Einstellungen wird durch die Länge und Geschwindigkeit der durchfahrenden Züge begrenzt. Eine Einstellung ist so lang, wie ein Zug braucht, um an einem Bildrand zu erscheinen und am anderen wieder zu verschwinden. Jedes Bild lebt von der Spannung zwischen dem statisch gefilmten überwältigenden Landschaftspanora und der Bewegung der Eisenbahnen. Gleichzeitig sind die Einstellungen aufgeladen mit historischen, kulturellen und ökonomischen Bezügen, die durch scheinbar beiläufige Tonfragmente verstärkt werden, darunter ein Mormonenchor, die Übertragung eines Baseballspiels, eine Bibellesung, Woody Guthries "This Land Is My Land" oder Präsident Dwight D. Eisenhowers Abschiedsrede aus dem Jahre 1961.
"RR" ist zugleich ein Landschaftsfilm und ein Eisenbahnfilm. Mit den Güterzügen versucht James Benning auch etwas über Gewalttätigkeit und Ausbeutung, über die Zerstörung der Natur und über die Auswirkungen der Konsumgesellschaft zu erzählen.
(ARD/WDR/3sat)


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2:20
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Versunkene Metropolen (1/3)

Operation Piramesse - Ramses verschollene Megacity

Film von Mark Everest

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Als der französische Ägyptologe Pierre Montet in den 1920er Jahren mit Ausgrabungen in Tanis im Nildelta begann, sah er sich am Ziel seiner Träume. Der Wissenschaftler glaubte, er habe Piramesse, die verschollene Hauptstadt Ramses' des Großen, entdeckt. Denn auf dem ...

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Als der französische Ägyptologe Pierre Montet in den 1920er Jahren mit Ausgrabungen in Tanis im Nildelta begann, sah er sich am Ziel seiner Träume. Der Wissenschaftler glaubte, er habe Piramesse, die verschollene Hauptstadt Ramses' des Großen, entdeckt. Denn auf dem weitläufigen Gelände fand er mehr als 100 gigantische Statuen des berühmten Pharaos, die allesamt seinen Namen trugen. Von den Fundamenten der Monumente, von Tempeln und Gebäuden aus der Zeit des ägyptischen Regenten fehlte allerdings jede Spur. Der Befund machte einige Zeitgenossen Montets stutzig, weist er doch darauf hin, dass Piramesse nicht mit Tanis identisch sein konnte. Über Jahrtausende rankten sich Legenden um die Metropole im östlichen Nildelta. Fest steht: Schon Sethos I. hatte mit dem Bau begonnen, sein Sohn Ramses II. vollendete das Mammutwerk und machte Piramesse 1269 vor Christus zum Regierungssitz. Hymnen preisen die Schönheit und Pracht der Hafenstadt. Etwa 300.000 Einwohner lebten dort auf einer Fläche von mehr als 30 Quadratkilometern. Doch wie konnte diese Megacity völlig verschwinden? Und was bedeuten die Granitkolosse in Tanis? Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts gelang es Wissenschaftlern, das Rätsel zu lösen. Der österreichische Archäologe Manfred Bietak stieß 30 Kilometer von Tanis entfernt auf die Ruinen der Ramses-Residenz. Zusammen mit seinem deutschen Kollegen Edgar Pusch gräbt er seither in dem riesigen Areal. Die systematische Freilegung von Piramesse brachte die Überreste von großen Tempeln, Palästen und Wohngebäuden aus Lehmziegeln zutage. Bis lang nach dem Tod Ramses' des Großen war die Stadt bewohnt, dann versandete der Pelusische Nilarm. Ohne Wasser fehlte der Hafenmetropole die Lebensgrundlage. So errichtete die nachfolgende Dynastie der Bubastiden an einem anderen Nilarm, nämlich in Tanis, ihr Machtzentrum. Die riesigen Statuen und die Obelisken des Pharaos transportierten die Ägypter ab und stellten sie an dem neuen Ort wieder auf.
Erster Teil des dreiteiligen Films "Versunkene Metropolen" über Ramses' verschollene Megacity.

Die weiteren Teile der Reihe "Versunkene Metropolen" zeigt 3sat im Anschluss um ab 3.10 Uhr.


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3:10
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Versunkene Metropolen (2/3)

Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter

Film von Martin Wilson

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1906 brach der deutsche Gelehrte Hugo Winckler zu einer Expedition nach Boghazköy in Anatolien auf. Jahrzehnte zuvor hatte ein französischer Archäologe 150 Kilometer östlich des heutigen Ankara eine Ruinenstätte mit mächtigen Mauern und majestätischen Löwentoren ...

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1906 brach der deutsche Gelehrte Hugo Winckler zu einer Expedition nach Boghazköy in Anatolien auf. Jahrzehnte zuvor hatte ein französischer Archäologe 150 Kilometer östlich des heutigen Ankara eine Ruinenstätte mit mächtigen Mauern und majestätischen Löwentoren entdeckt. Doch niemand konnte die Trutzburg damals einem Herrschergeschlecht zuordnen. Nachdem 1893 Tontafeln von Boghazköy in die Hände europäischer Wissenschaftler gelangten, geriet der abgelegene Ort ins Visier der Forschung. Denn die uralten Dokumente waren zwar in lesbarer Keilschrift, jedoch in einer unverständlichen Sprache geschrieben. Ähnliche Exemplare tauchten auch in Syrien und Kleinasien auf, und alle benannten einen "König von Arzawa". Der Name ließ die Experten aufhorchen, erschien er doch auch in den sogenannten Amarna-Briefen des ägyptischen Pharaos Echnaton. Schon 1905 hatte Winckler auf einer kurzen Erkundungstour in der verlassenen Festung 34 Tontafeln geborgen, vermochte sie aber nicht zu entschlüsseln. Doch diesmal gruben seine Arbeiter unzählige weitere Exemplare aus, die im bereits bekannten Akkadisch, der Diplomatensprache des Alten Orients, abgefasst waren. Dem Professor, der Keilschrift und Akkadisch flüssig las und verstand, fiel es wie Schuppen von den Augen: Er hatte die politische Korrespondenz der Hethiter vor sich. Als Highlight fand Winckler sogar eine Abschrift des ältesten beurkundeten Friedensvertrags der Weltgeschichte. Darin besiegeln der Hethiterkönig Hattusili und Pharao Ramses II. ewige Freundschaft zwischen dem Land Hatti und Ägypten. Eine wissenschaftliche Sensation und zugleich der Beweis: Boghazköy musste Hattusa sein, die Hauptstadt eines vergessenen Weltreichs.
Zweiter Teil des Films "Versunkene Metropolen".


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3:50
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Versunkene Metropolen (3/3)

Tatort Tucumé - Pyramidenstadt in Peru

Film von Aidan Laverty

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Das Volk der Lambayeque gehörte zu den großen Baumeistern des Altertums. Im Norden von Peru ließ die alte Kultur 250 kolossale Pyramiden in den Himmel wachsen. Nirgendwo sonst in Südamerika entstanden mehr Pyramiden als im Tal der Lambayeque. Doch plötzlich verschwand ...

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Das Volk der Lambayeque gehörte zu den großen Baumeistern des Altertums. Im Norden von Peru ließ die alte Kultur 250 kolossale Pyramiden in den Himmel wachsen. Nirgendwo sonst in Südamerika entstanden mehr Pyramiden als im Tal der Lambayeque. Doch plötzlich verschwand die Hochkultur, die grandiosen Stätten verfielen. Erst Jahrhunderte später sollten sie wieder entdeckt werden: Im September 1875 verschlägt es den Maschinenbau-Ingenieur Hans Heinrich Brüning in den Norden Perus. Durch Zufall beobachtet er dort, wie Einheimische einzigartige antike Kunstgegenstände einschmelzen. Der wissenschaftlich interessierte Deutsche macht sich sofort auf die Suche nach der Herkunft der goldenen Kostbarkeiten. Durch ihn erfährt die Welt erstmals vom Tal der Pyramiden. Dort gelingt einem internationalen Forscherteam im Sommer 2005 ein aufsehenerregender Fund. Die Ausgräber legen unweit eines Tempels 119 menschliche Skelette frei. Die Knochen weisen Anzeichen eines grausamen Opfertods auf: Männer, Frauen und Kinder wurden enthauptet. Den Gang zum Schafott legten sie freiwillig zurück. Eine Droge hatte ihren Körper betäubt, aber ihren Geist bei vollem Bewusstsein gehalten. Das Massaker deuten die Wissenschaftler als verzweifelten Versuch, die Götter zu besänftigen. Das Andenvolk fühlte sich offenbar von einer realen, übermächtigen Gefahr bedroht. Doch die blutigen Rituale konnten das Unheil nicht abwenden. Den Einwohnern blieb nur ein Ausweg: die Flucht. Sie brannten Tucumé nieder und verließen die Stadt. Das Ende einer Hochkultur. Denn mit den Flammen verlosch die jahrtausendealte Tradition des Pyramidenbaus in Peru.
Letzter Teil des dreiteiligen Films "Versunkene Metropolen".


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4:35
Stereo-Ton16:9 Format

Die Säule des Herrn Litfaß

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:05
Stereo-Ton16:9 Format

"Aida" - Die Dokumentation

(Wh.)


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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

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