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Freitag, 13. November
Programmwoche 46/2009
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6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Eine Falkenfamilie im Großstadtrevier

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser Folge ist Felix Heidinger in der Großstadt unterwegs, um Vögel zu beobachten, die an ungewöhnlichen Orten ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser Folge ist Felix Heidinger in der Großstadt unterwegs, um Vögel zu beobachten, die an ungewöhnlichen Orten nisten.
Beinahe unbemerkt von den Anwohnern ringsum haben sich mitten in München auf der Museumsinsel eine Sperberfamilie und ein Turmfalkenpaar eingenistet. Der Verkehrslärm scheint die Greifvögel nicht besonders zu stören. Ihre Jungen sind gerade dabei, flügge zu werden. Die Sperberjungen tun sich nicht schwer, sie flattern übungshalber von Baum zu Baum. Die kleinen Falken hingegen, die hoch oben im Turm des Deutschen Museums ihre Kinderstube haben, fürchten sich sehr vor dem ersten Flug und den vielen Hausdächern. Nur eines traut sich - und prompt geht sein erster Flugversuch schief.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Willi wills wissen

Wer findet den Pfad?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
2007 feierten etwa 38 Millionen ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
2007 feierten etwa 38 Millionen Pfadfinder auf der ganzen Welt ein Jubiläum: Vor 100 Jahren rief der Engländer Robert Stephenson Smyth Baden-Powell die Pfadfinder-Bewegung ins Leben. Willi Weitzel möchte herausfinden, was die Pfadfinder so treiben und wie sie die Pfade finden. Er ist nach Kleinzerlang in Mecklenburg-Vorpommern gefahren, wo sich rund 4.700 Pfadfinder aus aller Welt in einem Zeltlager treffen. Wie so eine "Kohte" aufgebaut wird, wie die Pfadfinder ihre Zelte nennen, lernt Willi von Max und seiner Truppe. Jeder Pfadfinder muss außerdem auch Feuer machen können, schon die jüngsten lernen den richtigen Umgang damit. Nicht alle Pfadfinder tragen eine Kluft, also einheitliche Hemden und Halstücher. Praktisch ist diese Kluft aber schon, wenn man durchs Gelände streift. Aber wie finden die Pfadfinder nun den Pfad? Das erfährt Willi bei einem kleinen Spiel: Amira und ihr Stamm aus Ägypten legen Wegzeichen aus Ästen und Blättern, die Willi und eine Gruppe deutscher Pfadfinder richtig lesen müssen. Ob sie es schaffen, die Botschaften zu entschlüsseln? Am Ende von Willis Besuch bei den Pfadfindern wird es richtig feierlich. Abends am See und bei Lagerfeuerschein erfährt Willi, wie die Zeremonie aussieht, in der aus den Wölflingen, den jüngsten eines Stamms, echte Pfadfinder werden: Sie bekommen ein neues Halstuch und leisten einen besonderen Schwur.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

selbstbestimmt!

Leben mit Behinderung

Moderation: Mathes Dues

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"Steh auf!" fordert Boris Grundl in seinen Vorträgen, und das, obwohl er im Rollstuhl sitzt. Provozieren will der Führungskräfte-Coach, dazu animieren, Grenzen zu überwinden. Mit nur noch zehn Prozent Muskelkraft weiß er, wovon er spricht. Weit über Deutschlands ...
(ARD/MDR)

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"Steh auf!" fordert Boris Grundl in seinen Vorträgen, und das, obwohl er im Rollstuhl sitzt. Provozieren will der Führungskräfte-Coach, dazu animieren, Grenzen zu überwinden. Mit nur noch zehn Prozent Muskelkraft weiß er, wovon er spricht. Weit über Deutschlands Grenzen hinaus motiviert und schult Boris Grundl, klärt auf Fachkongressen, als Gastdozent an Universitäten oder als Coach vor Unternehmen seine zentralen Fragen: "Wie führe ich mich selbst?", "Wie lasse ich mich führen?" und "Wie führe ich andere?".
"selbstbestimmt!" stellt den Führungskräfte-Coach Boris Grundl vor. Außerdem in "selbstbestimmt!": eine Gastfamilie für psychisch und seelisch kranke Menschen aus Sachsen, das "Atelier Goldstein", eine Künstlerkolonie der besonderer Art, und Box-Weltmeister Arthur Abraham in einem Gespräch über Stärken, Schwächen und das, was im Leben wirklich zählt.
(ARD/MDR)


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12:00
Stereo-Ton

Ein Tag im Hospiz

Film von Mechthild Rüther

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Mit 38 Jahren ist Susanne Kränzle eine der jüngsten Leiterinnen eines stationären Hospizes in Deutschland. Sie hat es vor elf Jahren mit aufgebaut und ist Fachfrau für "Palliativ Care" - für die besondere Pflege von Schwerstkranken und Sterbenden. Gerade hat sie ein ...
(ARD/SWR)

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Mit 38 Jahren ist Susanne Kränzle eine der jüngsten Leiterinnen eines stationären Hospizes in Deutschland. Sie hat es vor elf Jahren mit aufgebaut und ist Fachfrau für "Palliativ Care" - für die besondere Pflege von Schwerstkranken und Sterbenden. Gerade hat sie ein Buch über deren Betreuung geschrieben. Susanne Kränzle begleitet jedes Jahr fast 100 Menschen, die ihre letzten drei Wochen im Hospiz verbringen. Sie weiß und spürt, was Sterbende und ihre Angehörigen brauchen - an Pflege, Beistand und an Nähe.
Die Reportage "Ein Tag im Hospiz" begleitet Susanne Kränzle bei der Arbeit mit jungen und alten Sterbenden und deren Angehörigen.
(ARD/SWR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Pastor der vergessenen Toten

Film von Michael Heuer

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Fast 5.000 Menschen hat Pastor Probst seit dem Jahr 2000 in den Reihengräbern des Öjendorfer Friedhofs in Hamburg seinen letzten Segen gegeben. Er kümmert sich vor allem um die, die keine Angehörigen haben, oder um die, von denen niemand etwas wissen will. Wenigstens ...
(ARD/NDR)

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Fast 5.000 Menschen hat Pastor Probst seit dem Jahr 2000 in den Reihengräbern des Öjendorfer Friedhofs in Hamburg seinen letzten Segen gegeben. Er kümmert sich vor allem um die, die keine Angehörigen haben, oder um die, von denen niemand etwas wissen will. Wenigstens im Tod, findet er, haben auch sie Respekt verdient. In einer Zeit, in der Trauerfeiern ohne Angehörige immer mehr zunehmen, sagt der 58-jährige Seelsorger: "Wir dürfen nicht abstumpfen, gerade der Abschied braucht seine Würde".
Michael Heuer zeichnet das sensible Porträt eines beeindruckenden Pastors.
(ARD/NDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Siegerland

Film von Martina Müller

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Das Siegerland ist der baumreichste Kreis Deutschlands. Der Wald und die in den Bergen vorkommenden Erze haben das Leben der Menschen dort geprägt. In der kalten Jahreszeit verwandeln sich die Höhenlagen des Siegerlands in stimmungsvolle Winterlandschaften und bieten ...
(ARD/WDR)

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Das Siegerland ist der baumreichste Kreis Deutschlands. Der Wald und die in den Bergen vorkommenden Erze haben das Leben der Menschen dort geprägt. In der kalten Jahreszeit verwandeln sich die Höhenlagen des Siegerlands in stimmungsvolle Winterlandschaften und bieten sogar Skiabfahrten mit Liftbetrieb. Einer der letzten Köhler Deutschlands geht dort in den Sommermonaten noch seinem uralten Handwerk nach, und auch heute noch werden Teile des Walds nach der einzigartigen Siegerländer Haubergswirtschaft gepflegt. Besucher ziehen das abwechslungsreiche, ursprüngliche Landschaftsbild und schön gelegene Orte wie Bad Berleburg in ihren Bann.
Der Film von Martina Müller stellt die Natur und die kulturellen Schätze des Siegerlands vor.
(ARD/WDR)


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14:00

Der bunte Schleier

(The Painted Veil)

Spielfilm, USA 1934

Darsteller:
Katrin FaneGreta Garbo
Walter FaneHerbert Marshall
Jack TownsendGeorge Brent
General YuWarner Oland
Herr KoerberJean Hersholt
u.a.
Regie: Richard Boleslawski

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Während eines Besuchs in Österreich heiratet der englische Tropenarzt Walter Fane Katrin, die Tochter seines früheren Professors. Er reist mit Katrin nach Hongkong, wo sie den charmanten Botschafter Jack Townsend kennenlernt. Von ihrem vielbeschäftigtem Ehemann ...
(ARD)

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Während eines Besuchs in Österreich heiratet der englische Tropenarzt Walter Fane Katrin, die Tochter seines früheren Professors. Er reist mit Katrin nach Hongkong, wo sie den charmanten Botschafter Jack Townsend kennenlernt. Von ihrem vielbeschäftigtem Ehemann sträflich vernachlässigt, verliebt Katrin sich in Townsend. Walter bemerkt die Affäre und will nichts mehr mit seiner Frau zu tun haben. Verbittert beschließt er, sich ins Landesinnere zurückzuziehen, um eine Cholera-Epidemie zu bekämpfen. Vor seiner Abreise stellt sich heraus, dass Jack keine ernsthaften Interessen gegenüber Katrin hat. Von der Liebe enttäuscht, begleitet sie daraufhin ihren Mann bei seiner gefährlichen Mission. Als Katrin sieht, wie Walter trotz seines gebrochenen Herzens rund um die Uhr gegen die sich ausbreitende Seuche kämpft, erkennt sie seine wahre Größe und kehrt zu ihm zurück.
Die Romanadaption "Der bunte Schleier" ist einer der frühen Tonfilme Greta Garbos. Sie verkörpert darin eine starke Frauenfigur, die mit den restriktiven Konventionen der britischen Kolonialgesellschaft im Hongkong der 1930er Jahre in Konflikt gerät. Neben üppiger Kulisse besticht das Melodram durch seine psychologisch glaubwürdig gezeichneten Charaktere.
(ARD)


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15:20
Stereo-Ton

Neuseeland - Reiseerlebnisse auf der Nordinsel

Film von Alexander M. Groß

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Kein anderes Urlaubsland liegt weiter von Deutschland entfernt als Neuseeland. Trotz der Strapazen des 25-stündigen Flugs verbringen alljährlich etwa 60.000 Deutsche ihre Ferien in dem Inselstaat. Gründe dafür gibt es genug: Das Land hat eine einzigartige Flora und ...
(ARD/SR)

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Kein anderes Urlaubsland liegt weiter von Deutschland entfernt als Neuseeland. Trotz der Strapazen des 25-stündigen Flugs verbringen alljährlich etwa 60.000 Deutsche ihre Ferien in dem Inselstaat. Gründe dafür gibt es genug: Das Land hat eine einzigartige Flora und Fauna und atemberaubende Landschaften, die schon für viele Spielfilme als Kulissen dienten. Neuseeland besteht aus zwei Inseln, die zwischen Australien und der Datumsgrenze liegen. Die ersten Einwanderer, die Maori, nannten ihre neue Heimat "Aotearoa" - "Land der langen, weißen Wolke". Für Europäer wird ein Besuch Neuseelands zur Reise in eine "verkehrte Welt": Weihnachten wird im Hochsommer gefeiert, die Sonne steht mittags im Norden, und das Badewasser fließt tatsächlich links herum in den Ausguss.
Der Film von Alexander M. Groß stellt die Nordinsel vor, auf der drei Viertel der 3,5 Millionen Neuseeländer leben und die etwa so groß ist wie die fünf neuen deutschen Bundesländer. Die Reise startet in Auckland, der größten Stadt Neuseelands. Nach einem Besuch der Bay of Islands geht es in die Art-Déco-Stadt Napier und in das Weinbaugebiet Wairarapa. Ein Porträt von Neuseelands Hauptstadt Wellington und spektakuläre Aufnahmen der Vulkane im Tongariro-Nationalpark beenden die Rundreise.
(ARD/SR)


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Spanien (2/2)

Extremadura - Das Land der Konquistadoren

Film von Andreas Bechtold

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Die Extremadura, im Westen Spaniens nahe der Grenze zu Portugal ohne Zugang zum Meer gelegen, war jahrhundertelang die ärmste Region des Landes. Einsamkeit, ein hartes Leben ohne Perspektive, das war das Los der "Extremenos", der Einwohner dieses Landstrichs. Viele ...
(ARD/SR)

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Die Extremadura, im Westen Spaniens nahe der Grenze zu Portugal ohne Zugang zum Meer gelegen, war jahrhundertelang die ärmste Region des Landes. Einsamkeit, ein hartes Leben ohne Perspektive, das war das Los der "Extremenos", der Einwohner dieses Landstrichs. Viele suchten deshalb ihr Glück anderswo: Von dort aus machten sich die Konquistadoren auf, ein Weltreich zu erobern. Sie entdeckten den Amazonas, den Mississippi, sie eroberten Guatemala, Mexiko und Peru. Nur wenige von ihnen kamen in die Heimat zurück. Ihre Spuren finden sich unter anderem an der Fassade des Stammsitzes der Pisarro in der Stadt Trujillo. Mit ihren reichen Verzierungen kündigt die prachtvolle Kathedrale von Plasencia vom Aufschwung, der aus den neu eroberten Kolonien kam. Bis heute sind die Einwohner der Extremadura ein besonderer Menschenschlag. Sie leben in einer weitgehend intakten Landschaft, in der die Moderne zwar eingetreten ist, aber noch viel Authentisches bewahrt wurde. Ob bei der Bauernhochzeit, der Pferdezucht oder der Fiesta, dort ist das ursprüngliche Spanien erhalten geblieben.
Der Film von Andreas Bechtold stellt unter anderem den Naturpark in Monfragüe, verlassene Dörfer wie Granadilla und die prachtvolle Kathedrale von Plasencia vor.
(ARD/SR)


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16:30
VPS 16:29

16:9 Format

Gauchos - Im rauen Reich der Pampa

Film von Stefan Pannen


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Inka Schneider

Themen:
- Rekordstrafe - Philipp Lahm und seine offenen Worte
- Pseudo-Kritik - Kai Diekmann und sein Blog


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
VPS 17:59

Stereo-Ton16:9 Format

Panik im Nacken

Wenn Angst krank macht

Film von Claus Hanischdörfer

(aus der ARD-Reihe "Schlaglicht")

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Eva konnte von einem auf den anderen Tag plötzlich nicht mehr mit der U-Bahn fahren. Frank scheut den Kontakt mit Menschen. Dadurch hat er seinen Job verloren, ist mit 40 schon Frührentner. Hans-Dieter sitzt schon seit über 20 Jahren die Angst im Nacken - eigentlich ...
(ARD/SWR)

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Eva konnte von einem auf den anderen Tag plötzlich nicht mehr mit der U-Bahn fahren. Frank scheut den Kontakt mit Menschen. Dadurch hat er seinen Job verloren, ist mit 40 schon Frührentner. Hans-Dieter sitzt schon seit über 20 Jahren die Angst im Nacken - eigentlich meinte er, sie nach so vielen Jahren Therapie im Griff zu haben, aber dann ist er im letzten Jahr unverschuldet auf der Autobahn in einen Unfall geraten. Jetzt ist jede Autofahrt eine Tortur für ihn. Angst kennt jeder. Krankhaft wie bei Eva, Frank und Hans-Dieter wird es, wenn die Angst ständig auftritt und außer Kontrolle gerät. Schweißausbrüche, Herzrasen und Blitzgewitter im Gehirn - die Panikattacke kommt scheinbar aus dem Nichts. Experten gehen davon aus, dass rund 15 Prozent der Deutschen betroffen sind: 12,5 Millionen Menschen - mit großer Dunkelziffer. Auslöser für die Angstattacken sind oft Überforderung im Beruf und trübe Zukunftsperspektiven. Dabei trifft es Junge und Alte gleichermaßen. Der Weg aus der Angst führt durch die Angst - sagen Therapeuten. Wie können Selbsthilfegruppen, Angstambulanzen und Psychologen den Betroffenen helfen?
Autor Claus Hanischdörfer hat drei Angstpatienten in ihrem Alltag und bei ihrem Kampf gegen die ständige Angst begleitet.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

- Die Energie von unten
Eröffnung eines besonderen Geothermie-Hotels
- Welt-Diabetes-Tag
Männer doppelt so hoch gefährdet wie Frauen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: Wien liest - Literatur zum Anfassen

Moderation: Ernst A. Grandits

Erstausstrahlung

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Vom 9. bis zum 15. November wird die österreichische Hauptstadt während der diesjährigen "Buch Wien 09" zu einer Lesebühne. Über 200 Autorinnen und Autoren lesen auf dem Messegelände und an unterschiedlichen Orten in der Stadt.
"Kulturzeit extra: Wien liest - ...
(ORF)

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Vom 9. bis zum 15. November wird die österreichische Hauptstadt während der diesjährigen "Buch Wien 09" zu einer Lesebühne. Über 200 Autorinnen und Autoren lesen auf dem Messegelände und an unterschiedlichen Orten in der Stadt.
"Kulturzeit extra: Wien liest - Literatur zum anfassen" begibt sich mitten ins literarische Getümmel auf der "Buch Wien 09". Gemeinsam mit Autoren macht "Kulturzeit extra" einen Rundgang über die aufstrebende Messe. Der Wiener Schriftsteller Franzobel zeigt seine ganz persönlichen Wiener Leseorte. Als prominente Gäste empfängt Moderator Ernst A. Grandits unter anderen den israelischen Autor David Grossmann, der sein neues Buch "Eine Frau flieht vor einer Nachricht" vorstellt. Eva Menasse spricht über ihre aktuelle Publikation "Lässliche Todsünden". Außerdem befassen sich Krimibuchtipps mit dem österreichischen Blick in die Abgründe der Seele, und Kabarettisten kommentieren das lesende Wien.
(ORF)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Gipfelsturm der Frauen

Der Kampf um die Achttausender der Welt

Film von Franz Fuchs

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte spezial")

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Die Helden und Legenden der Berge sind Männer. Noch. Denn nun kämpfen drei Frauen darum, wer die Erste auf allen 14 Achttausendern sein wird: Nives Meroi, eine Extrembergsteigerin aus Italien, kann elf bestiegene Achttausender vorweisen, die spanische Extrembergsteigerin ...
(ORF)

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Die Helden und Legenden der Berge sind Männer. Noch. Denn nun kämpfen drei Frauen darum, wer die Erste auf allen 14 Achttausendern sein wird: Nives Meroi, eine Extrembergsteigerin aus Italien, kann elf bestiegene Achttausender vorweisen, die spanische Extrembergsteigerin Edurne Pasaban hat bereits zwölf Achttausender auf ihrem Konto. Das Rennen könnte aber auch die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner machen, die ebenfalls schon zwölf Achttausender bezwungen hat. Zweimal versuchte sie 2009, den 13. Achttausender, den K2 im Karakorum, zu besteigen, doch zweimal musste sie wenige 100 Höhenmeter unter dem Gipfel umkehren: Die Gefahr war zu groß, die Bedingungen ließen eine Besteigung nicht zu. Es erfordert eine besondere Kraft und Stärke, dem Ziel so nahe zu sein und dennoch den Mut zur Umkehr zu haben.
Die Dokumentation "Gipfelsturm der Frauen" von Franz Fuchs begleitet die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner ins Karakorum-Massiv. Dramatische Bilder des Aufstiegs, des Kampfs gegen Schneemassen und Sturm in mehr als 8.000 Metern Höhe dokumentieren die außergewöhnliche Leistung der Bergsteigerin.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Andrea Gries

Großbritannien
Kritik am Krieg: Die Stimmen gegen
den Afghanistaneinsatz werden lauter
Island
Kreative Konzepte: Die Antwort der
Inselrepublik auf die Wirtschaftskrise
China
Großes Mysterium: Das Höhlenwunder
von Longyou
Südafrika
Eine runde Sache? Die Sicherheitslage
vor der Fußballweltmeisterschaft 2010

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Indiens Aufstieg

Moderation: Dorette Segschneider

Erstausstrahlung

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Indien wird gern mit einem Elefanten verglichen: Er setzt sich zwar schwerfällig in Bewegung, ist er aber erst im Laufen, hält ihn nichts mehr auf - nicht einmal eine weltweite Wirtschaftskrise: Auf dem Subkontinent keimt die Hoffnung, mit einem blauen Auge ...

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Indien wird gern mit einem Elefanten verglichen: Er setzt sich zwar schwerfällig in Bewegung, ist er aber erst im Laufen, hält ihn nichts mehr auf - nicht einmal eine weltweite Wirtschaftskrise: Auf dem Subkontinent keimt die Hoffnung, mit einem blauen Auge davonzukommen. Das große Glück der Inder ist ihr gigantischer Binnenmarkt. Das Milliardenvolk ist konsumhungrig, Indiens Unternehmen produzieren vor allem für die eigene Bevölkerung - noch. Daneben strecken sie ihre Fühler aber auch im Ausland aus. So wollen indische Pharmakonzerne in die Top 10 der Welt aufrücken. Indiens Wirtschaft wird in diesem Jahr fast so schnell wachsen wie die Chinas. Wachstum, das Indien braucht, um sein zerbrechliches Sozialgefüge stabil zu erhalten. Denn noch immer herrschen in Indien Hunger und Armut.
"3satbörse" nimmt Indiens Aufstieg ins Visier.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mit vollem Einsatz!

(Bad Eggs)

Spielfilm, Australien 2003

Darsteller:
Ben KinnearMick Molloy
Mike PaddockBob Franklin
Julie BaleJudith Lucy
NortheyAlan Brough
Ted PrattBill Hunter
Doug GillespieMarshall Napier
u.a.
Regie: Tony Martin

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Alles beginnt mit einem Selbstmord: Eines Morgens leitet Richter Poulgrain in seiner Garage die Autoabgase durch einen Schlauch ins Innere des Wagens um. Durch die Verkettung unglücklicher Umstände rast der Wagen samt leblosem Fahrer quer durch die Stadt bis in den ...

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Alles beginnt mit einem Selbstmord: Eines Morgens leitet Richter Poulgrain in seiner Garage die Autoabgase durch einen Schlauch ins Innere des Wagens um. Durch die Verkettung unglücklicher Umstände rast der Wagen samt leblosem Fahrer quer durch die Stadt bis in den Springbrunnen eines großen Einkaufszentrums. Dort trinken gerade die Special Agents Ben Kinnear und Mike Paddock gemütlich einen Kaffee und sind daher sofort zur Stelle. Im Übereifer durchlöchern die Polizisten den toten Körper aus nächster Nähe mit zwölf Schüssen und handeln sich so ihre Versetzung in den Streifendienst ein. Aber inoffiziell ermitteln sie mit ungebrochenem Eifer in "ihrem Fall" weiter. Mit unkonventionellen Methoden und ständig am Rande der Legalität kommen Ben und Mike einer groß angelegten polizeilichen Vertuschungsaktion auf die Schliche. Gemeinsam mit ihrem schüchternen Kollegen Northey nehmen sie den Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner auf, der sie schließlich ins Büro des australischen Premierministers führt.
"Bad Eggs" ("Faule Eier"), so lautet der Originaltitel dieser sympathischen australischen Komödie um zwei liebenswerte Anti-Helden und ihren Kampf gegen das Establishment. Für seine charmante Polizisten-Farce konnte Regiedebütant Tony Martin einige der besten Comedy-Stars Australiens gewinnen, unter anderen Mick Malloy und Bob Franklin als Polizisten-Duo. "Mit vollem Einsatz!" ist ein Film voller kurioser Gags und Extravaganzen und nicht zuletzt voller parodistischer Seitenhiebe auf bekannte Genreklischees: Genüsslich demontieren Tony Martin und sein gut gelauntes Schauspielerensemble Genreversatzstücke aus über 100 Jahren Filmgeschichte.


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23:55
Stereo-Ton

Hakim

Kurzfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
HakimJoseph Sanga
Mama AgaErica Lutufyo Mwakalebela
Alter MannSamwely Msungu
u.a.
Regie: Ismail Sahin
Erstausstrahlung

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Ein Baby wird von einem alten Mann in einem Lehmhaus in Afrika neben seiner toten Mutter gefunden. Er bringt es in ein Kinderdorf für Waisen, in dem es die Betreuerin Mama Aga in ihre Obhut nimmt und ihm den Namen Hakim gibt. Aga betreut viele Kinder und schafft es, ihnen ...

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Ein Baby wird von einem alten Mann in einem Lehmhaus in Afrika neben seiner toten Mutter gefunden. Er bringt es in ein Kinderdorf für Waisen, in dem es die Betreuerin Mama Aga in ihre Obhut nimmt und ihm den Namen Hakim gibt. Aga betreut viele Kinder und schafft es, ihnen mit ihrer guten Seele neuen Lebensmut zu geben. Durch ihre Erzählungen bekommen die Kinder einen Einblick in den Kreislauf des Lebens. Mit der Geschichte ihres Großvaters führt sie die Kinder in die Welt der Fantasie, in der man nach dem Tod als Wunschtier weiterleben kann. Auch Hakim, der sich für Schmetterlinge begeistert, erlebt seine ganz persönliche Wandlung und wird für die Kinder im Dorf schließlich zum unsterblichen Helden.
Der für den Oscar nominierte, mehrfach ausgezeichnete Film, der auf mehr als 30 Filmfestivals gezeigt wurde, porträtiert mit Hakim anrührend und bewegend eines von unzähligen Waisenkindern in Afrika. Regisseur Ismail Sahin erzählt seine einfache kleine Geschichte mit wunderschönen, hervorragend kadrierten Bildern klar und schnörkellos, ohne Larmoyanz oder falsche Sentimentalität. Ismail Sahin, 1975 in Stockach am Bodensee geboren, absolvierte ein Schauspielstudium, bevor er von 2002 bis 2004 in der Serie "Gute Zeiten Schlechte Zeiten" spielte. Seit 2001 entwickelt er Kurz- und Spielfilmideen und schreibt Drehbücher. "Hakim", sein zweiter Kurzfilm als Regisseur, wurde von der Filmbewertungsstelle mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet. Nach Meinung der Jury "eröffnet dieser Film dem Betrachter neue Horizonte und zeigt auch, dass es zu jedem Bild aus Afrika eine Geschichte gibt, die tief in der traditionellen Lebenswelt Afrikas verwurzelt ist. Regisseur Ismail Sahin gelingt es, mit einer ganz besonderen Bildsprache mit diesem Film nicht nur den Geist seines Publikums zu berühren, sondern auch in die Seele zu finden".


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0:10
Stereo-Ton16:9 Format

Die neue Zeit

Kurzfilm, Deutschland 2006

Regie: Karsten Wiesel

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Arbeit war das wichtigste Thema von Dokumentar-, Lehr- und Propagandafilmen in der DDR. Ein Blick in die Archive zeigt, dass in den Filmen für den Staatsbürgerkundeunterricht über mehrere Jahrzehnte immer wieder die gleichen Archivbilder montiert wurden. Am Anfang sehr ...

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Arbeit war das wichtigste Thema von Dokumentar-, Lehr- und Propagandafilmen in der DDR. Ein Blick in die Archive zeigt, dass in den Filmen für den Staatsbürgerkundeunterricht über mehrere Jahrzehnte immer wieder die gleichen Archivbilder montiert wurden. Am Anfang sehr ernst, später etwas lebendiger oder "jugendgerechter".
Der experimentelle Kurzfilm "Die neue Zeit" von Karsten Wiesel ist eine kleine ironische Staatsbürgerkunde und beschwört die alten Geister und den Traum, dass die Bemühungen des Menschen ihm selbst in einer paradiesischen Zukunft zugute kommen werden. Regisseur Karsten Wiesel, 1977 in Rudolstadt in Thüringen geboren, ist ausgebildeter Holzbildhauer und Gründer der Flensburger Kurzfilmtage. 2001 bis 2007 studierte er an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.


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0:15

Verbündungshaus Forst

Dokumentarfilm von Sebastian Heinzel, Deutschland 2006

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In Frankfurt an der Oder und Slubice stoßen Deutschland und Polen, nur durch einen Fluss getrennt, aufeinander. Mehr Nachbarschaft geht nicht, sollte man meinen. Doch jeder bleibt schön auf seiner Seite. In Frankfurt stehen Häuser leer und werden abgerissen, in Slubice ...

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In Frankfurt an der Oder und Slubice stoßen Deutschland und Polen, nur durch einen Fluss getrennt, aufeinander. Mehr Nachbarschaft geht nicht, sollte man meinen. Doch jeder bleibt schön auf seiner Seite. In Frankfurt stehen Häuser leer und werden abgerissen, in Slubice finden die Studenten keinen Wohnraum. Daran wollten Studenten der Europa-Universität Viadrina etwas ändern und nahmen im Rahmen eines Seminars einen leer stehenden Plattenbau in Besitz, um ihn in ein internationales Studentenwohnheim zu verwandeln. Deutsche und polnische Studenten wollen das Haus gemeinsam renovieren, dort zusammen leben und feiern.
Der Dokumentarfilm "Verbündungshaus Forst" hat das Projekt begleitet und zeigt, wie die Normalität in Frankfurt an der Oder und Slubice aussehen könnte. "Verbündungshaus Forst" wurde beim Kurzfilmwettbewerb "Polen - Deutschland: Gebrauchsanweisung", der im Rahmen des Deutsch-Polnischen Jahres 2005/2006 stattfand, mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Sebastian Heinzel, 1979 in Kassel geboren, begann schon während seines Studiums der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften Filme zu drehen. Seit Herbst 2004 studiert er Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg, Schwerpunkt Dokumentarfilm. Heinzels Film "Samagon" gewann 2004 den Preis als bester Dokumentarfilm beim Interfilm Festival in Berlin.


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0:30
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.




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2:05
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:10
Stereo-Ton16:9 Format

23. Internationales Jazzfestival Viersen 2009 (4/4)

18./19. September 2009

WDR Big Band feat. Cécile Verny

"Celebrating Billie Holiday"

Mit Michael Abene (Leitung & Arrangements),
Heiner Wiberny, Karolina Strassmayer, Olivier Peters,
Paul Heller, Jens Neufang (Saxofon),
John Marshall, Wim Both, Andy Haderer, Rob Bruynen,
Klaus Osterloh (Trompete & Flügelhorn),
Ludwig Nuss, Uli Plettendorff, Bernt Laukamp,
Mattis Cederberg (Posaune), Paul Shigihara (Gitarre),
Frank Chastenier (Klavier), John Goldsby (Bass)
und Hans Dekker (Schlagzeug)


(ARD/WDR)


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3:10
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Bom Dia, Jana

Dokumentarfilm von Sabine Michel, Deutschland 2008

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Monchique in Portugal ist eine kleine, an einem Berghang gelegene Stadt am Nordrand der Algarve. Dort ist Jana, die Tochter deutscher Aussteiger, mit ihren vier großen Brüdern wohlbehütet in einem von den Eltern selbst restaurierten Bauernhaus aufgewachsen. Doch dann ...

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Monchique in Portugal ist eine kleine, an einem Berghang gelegene Stadt am Nordrand der Algarve. Dort ist Jana, die Tochter deutscher Aussteiger, mit ihren vier großen Brüdern wohlbehütet in einem von den Eltern selbst restaurierten Bauernhaus aufgewachsen. Doch dann bricht die Familie überraschend auseinander. Die Eltern trennen sich, und die großen Brüder gehen nach Lissabon. Jana und ihre Mutter Ilo bleiben in dem kleinen Ort zurück, in dem sie immer noch Außenseiter sind. Bald schon verbreiten sich Gerüchte in der Kleinstadt. Man dichtet der damals Zwölfjährigen eine Schwangerschaft und Abtreibung an, die ohne medizinische Indikation bis 2007 in Portugal verboten war. Jana schließt sich zu Hause ein und schmeißt die Schule. Um ihre Verletztheit und Unsicherheit baut sie eine Mauer aus Schweigen. Jana stellt fest, dass Aufwachsen sehr einsam sein kann. Doch ihre Mutter und Brüder halten zu ihr. Die heute 17-Jährige schafft den Schritt zurück in die Welt und beginnt eine Ausbildung. Doch gerade wieder angekommen in der Unbeschwertheit der Jugend, muss Jana eine neue Herausforderung annehmen.
Sabine Michel, Absolventin der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg, lebt zeitweise selbst in Portugal und kennt Jana seit deren Kindheit. Für die Reihe "Mädchengeschichten" hat sie ein sensibles filmisches Porträt gezeichnet, das der Unsicherheit des Erwachsenwerdens, Fremdheit im eigenen Leben, der Schwermut der Pubertät und Leichtigkeit jugendlicher Träume nachspürt.

Im Anschluss, ab 3.40 Uhr, zeigt 3sat vier weitere Dokumentarfilme der Reihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt. Regie führen ausschließlich Frauen, von denen die meisten aus den Herkunftsländern der Mädchen stammen. So repräsentieren die "Mädchengeschichten" nicht nur verschiedene Lebensentwürfe junger Frauen, sondern auch unterschiedliche dokumentarische Erzählweisen internationaler Regisseurinnen.


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3:40
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Katarina aus Slowenien

Dokumentarfilm von Maja Weiss, Deutschland/Slowenien 2004

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Katarina Flajsman lebt mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder in Ljubljana. Im Mai 2004, als Slowenien der EU beitrat, wurde sie 17 Jahre alt. Slowenien ist ein junger Staat im Wandel. Seit der Unabhängigkeit 1991 hat sich das ehemals sozialistische Land in ...

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Katarina Flajsman lebt mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder in Ljubljana. Im Mai 2004, als Slowenien der EU beitrat, wurde sie 17 Jahre alt. Slowenien ist ein junger Staat im Wandel. Seit der Unabhängigkeit 1991 hat sich das ehemals sozialistische Land in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht sehr schnell nach westlichen Maßstäben ausgerichtet. Katarina ist in dieser Zeit des Umbruchs aufgewachsen und von ihr geprägt.
Maja Weiss hat mit Katarina über ihre Einstellung zum Leben, ihre Wünsche für die Zukunft und ihr Verhältnis zur Generation ihrer Eltern gesprochen.

"Katarina aus Slowenien" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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4:10
16:9 Format

Mädchengeschichten: Made in Taiwan

Dokumentarfilm von Monika Treut, Deutschland 2005

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Die zierliche Yi-Chun aus Taipeh hat eine Leidenschaft: Sie isst gerne. Für eine 17-jährige Tanzschülerin des Chiang-Kai-Shek-Gymnasiums keine einfache Sache, denn sie steht unter strikter Diät und unter strenger Beobachtung des Vaters. Überhaupt gibt es im ...

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Die zierliche Yi-Chun aus Taipeh hat eine Leidenschaft: Sie isst gerne. Für eine 17-jährige Tanzschülerin des Chiang-Kai-Shek-Gymnasiums keine einfache Sache, denn sie steht unter strikter Diät und unter strenger Beobachtung des Vaters. Überhaupt gibt es im leistungsorientierten demokratischen Taiwan wenig Freiräume für Mädchen aus der Mittelschicht. Zwölf Stunden am Tag sind sie dem harten Konkurrenzdruck des Schulalltags ausgesetzt, an sechs Tagen der Woche. Nebenher nimmt Yi-Chun noch Mathematik-Nachhilfestunden und unterrichtet zur Anhebung des Taschengelds an einer Tanzschule, an der auch die Mutter arbeitet. Jugend in Taiwan - das bedeutet nicht Party, Clubbesuche und Nachtleben, sondern Disziplin, gute Noten und Kampf um die besten Startchancen.
Monika Treut begleitet Yi-Chun in ihrem Schulalltag, der mit Fahnenappell und Schießübungen noch von Relikten der Militärdiktatur geprägt ist. Sie bekommt aber auch Einblicke in die kleinen Fluchten der Schülerin wie das heimliche Naschen auf einem der Nachtmärkte Taipehs oder das sanfte Aufbegehren gegen die immer besser wissende große Schwester. Die renommierte Filmemacherin Monika Treut drehte vor allem Filme zu den Themen Feminismus, Gender und Sexualität. Mit ihrem Dokumentarfilm über Straßenkinder in Brasilien "Kriegerin des Lichts" (2001) gewann sie den Hauptpreis beim internationalen Dokumentarfilmfestival in Thessaloniki, 2005 sorgte Monika Treut auf der Berlinale mit ihrem Taiwanfilm "Den Tigerfrauen wachsen Flügel" für Aufsehen.

"Made in Taiwan" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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4:40
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Töchter der Gewalt

Dokumentarfilm von Maria Barea, Deutschland/Peru 1998

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Wie überlebt eine 17-jährige in einer Region, in der Gewalt und Missbrauch zum Alltag gehören? Gabriela ist Mutter einer kleinen Tochter und Anführerin der Mädchengang "Die Katzenfrauen". Ihre Heimatstadt Ayacucho in Peru war in den 1980er Jahren die Hochburg der ...

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Wie überlebt eine 17-jährige in einer Region, in der Gewalt und Missbrauch zum Alltag gehören? Gabriela ist Mutter einer kleinen Tochter und Anführerin der Mädchengang "Die Katzenfrauen". Ihre Heimatstadt Ayacucho in Peru war in den 1980er Jahren die Hochburg der maoistischen Guerillaorganisation "Leuchtender Pfad". Gabriela war fünf, als ihre Mutter unter nie geklärten Umständen verschwand. Ihre Großmutter war wenig begeistert, als sie für sie und ihre Schwester aufkommen sollte. Gewalt, Vernachlässigung und sexueller Mißbrauch trieben Gabriela auf die Straße. Überleben bedeutete dort, zu wissen, wie man stiehlt und wie man mit dem Messer kämpft. In ihrer Mädchengang ähneln sich die Geschichten. Viele haben ihre Eltern durch Drogenhandel oder im Bürgerkrieg verloren. Die Mädchen haben sich so an Gewalt gewöhnt, dass sie sie gar nicht mehr wahrnehmen, weder als Opfer noch als Täter. Gabrielas Tochter trägt den Namen ihrer verschollenen Großmutter. Evila ist der einzige Mensch, dem Gabriela traut. Was kann Gabriela von ihrer Zukunft erwarten? Und was hofft sie für die Zukunft ihrer Tochter?
Die peruanische Filmemacherin Maria Barea dokumentiert Gabrielas Leben in einer Stadt, die immer noch von den Folgen des Bürgerkriegs gezeichnet ist. Mit Gabrielas Geschichte wird deutlich, wie stark ihre Generation von Krieg, Drogen und Armut geprägt ist - und wie sich dieser Kreislauf in der nächsten Generation fortsetzen kann. Maria Barea, 1943 in Chancay, Peru, geboren, ist seit über 20 Jahren als Schauspielerin, Produzentin und Regisseurin im Filmbereich tätig.

"Töchter der Gewalt" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Schwestern der langen Nacht

Dokumentarfilm von Bettina Haasen, Deutschland 2004

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Verschämt schaut Rhaissa in die Kamera und lacht über das, was ihre Freundin Fatimata über den jungen Mann sagt, der in wenigen Tagen ihr Ehemann sein wird: Effad sei nicht besonders schön und habe auch nicht besonders viel "Ashek" (Stolz). Rhaissa wird ihn trotzdem ...

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Verschämt schaut Rhaissa in die Kamera und lacht über das, was ihre Freundin Fatimata über den jungen Mann sagt, der in wenigen Tagen ihr Ehemann sein wird: Effad sei nicht besonders schön und habe auch nicht besonders viel "Ashek" (Stolz). Rhaissa wird ihn trotzdem heiraten. Effad hat um Rhaissa geworben, die Eltern haben zugestimmt, und so fügt sie sich ihrem Schicksal. Ein letztes Mal wird Rhaissa die Ziegen hüten, in der Weite des nigrischen Air-Gebirges singen und Mädchen sein. Was danach folgt, sind sechs lange, ruhige Tage und Nächte im Zelt der Mutter. Nach dem Moralkodex der Ergebenheit, dem "Takaraket", darf die Braut das Zelt bis zur Nacht der Eheschließung nicht mehr verlassen und nicht mehr sprechen.
Die Dokumentaristin Bettina Haasen ("Zwischen zwei Welten") hat mehrere Jahre im westafrikanischen Wüstenstaat Niger gelebt und gearbeitet. Durch ihre Vertrautheit mit den Menschen hat sie Zugang zu deren Kultur und Gesellschaftsleben erhalten. Auf behutsame und respektvolle Weise beobachteten die Filmemacherin und der Kameramann Marcus Winterbauer die 17-jährige Rhaissa während des Rituals der Ehevorbereitung in einem kleinen Dorf im Air-Gebirge.

"Schwestern der langen Nacht" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.

Sendeende: 5:55 Uhr