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Dienstag, 8. September
Programmwoche 37/2009
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6:35
Stereo-Ton16:9 Format

service: gesundheit



Das Magazin "service: gesundheit" berichtet über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin, Gesundheit und Ernährung und verbindet dabei Patientenalltag mit aktueller wissenschaftlicher Forschung.
(ARD/HR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

service: familie



Das Magazin "service: familie" berät in allen Themen des häuslichen Zusammenlebens. Das Spektrum reicht von Ausbildung, Erziehung, Finanzen und Recht über Freizeittipps bis hin zu Generationenfragen, Gesundheit und Partnerschaft.
(ARD/HR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst in der Krise?

Film von Renata Schmidtkunz

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Seit Jahren sind die Preise für zeitgenössische Kunstwerke, vor allem in der Bildenden Kunst, in astronomische Höhen gestiegen. Der internationale Kunstmarkt hat sich parallel zum Finanzmarkt entwickelt und ist mit dem Finanzcrash vom Herbst 2008 eingebrochen. Die ...
(ORF/3sat)

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Seit Jahren sind die Preise für zeitgenössische Kunstwerke, vor allem in der Bildenden Kunst, in astronomische Höhen gestiegen. Der internationale Kunstmarkt hat sich parallel zum Finanzmarkt entwickelt und ist mit dem Finanzcrash vom Herbst 2008 eingebrochen. Die Preise für zuvor hochdotierte Werke zeitgenössischer Künstler wie Damien Hirst sind in den Keller gerasselt. Was bedeutet das für die zeitgenössische Kunst? Nur Gutes, sagt zum Beispiel Dan Cameron, Gründungsdirektor und Chefkurator des "Project 1" in New Orleans. Er hat die Hoffnung, dass die Krise zu einem Umdenken führen und in Zukunft die Qualität der Kunst wieder mehr im Vordergrund stehen wird als die an Preisen orientierten Mechanismen des Kunstmarkts.
Renata Schmidtkunz stellt Betrachtungen zur derzeitigen Krise des Kunstmarkts an.
(ORF/3sat)


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10:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Junge Hauptstadt - lange Geschichte

850 Jahre St. Pölten

Film von Alois Hawlik

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Seit 1986 ist St. Pölten die jüngste Landeshauptstadt Österreichs. Die Stadt an der Traisen ist aber auch eine der traditionsreichsten Städte der Republik. Sie besitzt nämlich das älteste erhaltene Stadtrecht Österreichs: Es wurde 1159, also vor genau 850 Jahren, ...
(ORF)

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Seit 1986 ist St. Pölten die jüngste Landeshauptstadt Österreichs. Die Stadt an der Traisen ist aber auch eine der traditionsreichsten Städte der Republik. Sie besitzt nämlich das älteste erhaltene Stadtrecht Österreichs: Es wurde 1159, also vor genau 850 Jahren, vom Passauer Bischof Konrad II. verliehen - früher als beispielsweise an Enns oder Wien.
Alois Hawlik zeichnet die Geschichte der Stadt nach und dokumentiert wichtige historische Ereignisse aus zwei Jahrtausenden sowie das vielfältige Angebot der Stadt und ihrer Umgebung heute. Der Film zeigt Überreste der von den Römern gegründeten Zivilstadt "Aelium Cetium", zahlreiche mittelalterliche Relikte, prächtige Barockbauten und Jugendstil-Baujuwele. Schließlich sind nach der Erhebung zur Landeshauptstadt im Jahr 1986 in St. Pölten zahlreiche moderne Bauten und ein auch international anerkannter Regierungs- und Kulturbezirk entstanden, zu dem unter anderem Festspielhaus, Landesmuseum und Landesbibliothek gehören. Der Film stellt außerdem auch die landschaftlichen Schönheiten der Region vor und porträtiert Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart, die untrennbar mit St. Pölten verbunden sind.
(ORF)


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11:10
Stereo-Ton16:9 Format

Thema

Moderation: Christoph Feuerstein

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Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller ...
(ORF)

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Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.
(ORF)


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11:55
Stereo-Ton

Slowenien Magazin

- Radensko polje
- Pliskovica
- Bildhauer Janez Pirnat
- Osilnica-Tal
- Klöppelschmuck von Sa a Pu nar


In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens.
(ORF/3sat)


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12:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Europamagazin

Moderation: Christine Emmerich


Das "Europamagazin" macht Europa spannend. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen informiert das Magazin umfassend und macht schwierige politische Prozesse und komplexe Probleme in der EU und in den Mitgliedsländern der Gemeinschaft verständlich.
(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Expeditionen ins ewige Eis

Film von Liesl Clark

(aus der ARD-Reihe "Rätsel der Berge")

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Im höchsten Norden und im tiefsten Süden der Erde sind zwei wissenschaftliche Expeditionen auf der Suche nach einer Antwort auf dieselbe Frage: Inwieweit bestimmen die Bedingungen in den Polargebieten das Weltklima? Eine Expedition amerikanischer Wissenschaftler ist dazu ...
(ARD/SWR)

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Im höchsten Norden und im tiefsten Süden der Erde sind zwei wissenschaftliche Expeditionen auf der Suche nach einer Antwort auf dieselbe Frage: Inwieweit bestimmen die Bedingungen in den Polargebieten das Weltklima? Eine Expedition amerikanischer Wissenschaftler ist dazu in die Antarktis gereist und besteigt den Mount Vinson. Er ist mit 5.140 Metern der höchste Berg der Antarktis. Schneeproben sollen Aufschluss über ein berüchtigtes Phänomen geben, den "Rapid Climate Change", den "schnellen Klimawechsel", der innerhalb weniger Jahre das Klima zum Kippen bringen könnte. 16.000 Kilometer weiter nördlich, in Grönland, sucht der deutsche Geophysiker Heinz Miller ebenfalls nach Erklärungen für das Klimageschehen. Das Erstaunliche dabei: Die beiden Regionen sind klimatisch eng miteinander verbunden, durch Meeresströmungen, die zwischen den Polen hin- und hergepumpt werden und dabei Wärme über tausende Kilometer transportieren. Was passiert aber, wenn dieser Mechanismus gestört wird oder sich verändert? Zunächst untersuchen die beiden Forschergruppen am jeweils anderen Ende der Welt die Schneedecke. Die in vielen Jahrtausenden zu dünnen und dünnsten Eisschichten zusammengepressten Schneekristalle sind ein gewaltiges Klimaarchiv, das durch Bohrungen nach oben geholt wird: Aus den Bohrkernen lassen sich Naturkatastrophen ebenso herauslesen wie die Umweltsünden der Menschheit. Die Forscher wollen damit verstehen, was war, um dann - im nächsten Schritt - Vorhersagen entwickeln zu können für das, was auf uns zukommen wird.
Die Dokumentation "Expeditionen ins ewige Eis" von Liesl Clark begleitet die beiden Forschgruppen bei ihrer Arbeit.
(ARD/SWR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Landschaften der Erde (2/3)

Land der hohen Himmel: Steppenlandschaften

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Die Geschichte der Steppenbewohner ist die Geschichte der Menschwerdung, der Völkerwanderungen, der Urbarmachung - und auch die Geschichte der von der Neuzeit überrannten, an den Rand der Existenz gedrängten, nomadisierenden Hirtenvölker. Wie in der Wüste kann in der ...
(ARD/BR)

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Die Geschichte der Steppenbewohner ist die Geschichte der Menschwerdung, der Völkerwanderungen, der Urbarmachung - und auch die Geschichte der von der Neuzeit überrannten, an den Rand der Existenz gedrängten, nomadisierenden Hirtenvölker. Wie in der Wüste kann in der Steppe nur überleben, wer im Einklang mit der Natur, im Rhythmus mit der steten Bewegung der Herde lebt.
Von den Savannen Afrikas über die Steppen Mittelasiens und die Prärien Nordamerikas bis zu den Pampas Argentiniens und Patagoniens beschreibt der zweite Teil der dreiteiligen Reihe "Landschaften der Erde" die letzten großen Steppen. Zu sehen sind unter anderem Tieraufnahmen aus dem Masai Mara Reservat und ungewöhnliche Landschaftsaufnahmen.
(ARD/BR)


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

2025 - Der globale Klimawandel

Film von Christiane Streckfuß

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Das Klima verändert sich so rasant wie seit 10.000 Jahren nicht mehr. Weltweit häufen sich Wirbelstürme, Flutkatastrophen und Dürreperioden, Permafrostböden tauen auf, Gletscher schmelzen, das Ozonloch wird größer. Das globale Klima wird von Vorgängen in den ...
(ARD/BR)

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Das Klima verändert sich so rasant wie seit 10.000 Jahren nicht mehr. Weltweit häufen sich Wirbelstürme, Flutkatastrophen und Dürreperioden, Permafrostböden tauen auf, Gletscher schmelzen, das Ozonloch wird größer. Das globale Klima wird von Vorgängen in den Polarregionen gesteuert. Um diese Prozesse genauer zu verstehen, arbeiten Wissenschaftler in aller Welt unter Hochdruck und erforschen unter anderem die Arktis. Dort sind Menschen, Tiere und Pflanzen bereits gezwungen, mit neuen Anpassungsstrategien auf die sich verändernde Umwelt zu reagieren. Die Erwärmung ist dort doppelt so hoch wie auf dem Rest der Erde. Infolgedessen ist das Wetter unberechenbar. Stürme, die sich bislang nur in wärmeren Breitengraden bildeten, fegen über das Land, und die Tiere folgen nicht mehr ihren gewohnten Wanderrouten. Was in der Arktis passiert, kann uns nicht kalt lassen. Doch die Emissionen von Treibhausgasen werden nicht gestoppt, sondern steigen weiter an, vor allem der Ausstoß an Kohlendioxid. Dabei wird China die Klimasünder USA und Australien spätestens 2025 überholt haben.
Der Film von Christiane Streckfuß zeigt, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Erde hat und was auf die Menschheit zukommen wird, wenn die Erderwärmung nicht in den Griff zu bekommen wird.
(ARD/BR)


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15:45
Stereo-Ton

Im Banne des ewigen Eises

Der Polarforscher Erich von Drygalski

Film von Peter Prestel und Rudolf Sporrer

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Roald Amundsen, Robert Falcon Scott, Robert Edwin Peary, Fridtjof Nansen - diese Namen fallen einem ein, wenn man an Polarforschung denkt. Einer der ersten Polarforscher und in seiner Zeit eine weltweite Autorität auf diesem eisigen Gebiet ist dagegen heute in ...
(ARD/BR)

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Roald Amundsen, Robert Falcon Scott, Robert Edwin Peary, Fridtjof Nansen - diese Namen fallen einem ein, wenn man an Polarforschung denkt. Einer der ersten Polarforscher und in seiner Zeit eine weltweite Autorität auf diesem eisigen Gebiet ist dagegen heute in Vergessenheit geraten: Erich von Drygalski (1865 - 1949). Das Wenige, was heute noch an ihn erinnert, sind eine Allee in Münchens Süden und ein umfangreiches Archiv mit seinen Forschungsdaten im Geographischen Institut an der Ludwig-Maximilians-Universität. Erich von Drygalski leitete von 1901 bis 1903 die erste deutsche Antarktis-Expedition. Er war der erste Mensch, der das antarktische Territorium erkundete. Er nannte es Kaiser-Wilhelm-II.-Land. Der Kaiser in Berlin war stolz auf Drygalski und seine "Gaußmänner". Nach ihrem Schiff, der "Gauß", wurden die Polarpioniere benannt. Die Expedition erreichte im wilhelminischen Deutschland solche Popularität, dass sie sogar im Schulunterricht besprochen wurde und in "Büchern für die Jugend" große Verbreitung fand. Trotz der Euphorie winkte Drygalski ab, als der Wettlauf der Nationen zum Südpol begann. Er war zu sehr Forscher, als dass er sich für ein derartiges Rennen interessiert hätte. "Für die Polarforschung ist es unerheblich, wer als erster am Pol ist", soll er seinen Mitarbeitern gesagt haben.
Peter Prestel und Rudolf Sporrer berichten über das Leben des Polarforschers Erich von Drygalski.
(ARD/BR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alaska - Die 48 Stunden von Kodiak

Heilbutt-Fischer in Alaska

Film von Wolfgang Wegner

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Kodiak in Alaska ist die zweitgrößte Insel der Vereinigten Staaten. Dort ist der Kodiak-Bär zuhause, das größte Landraubtier der Welt. Jahr für Jahr im Sommer und im Herbst, wenn die Lachse zu Hunderttausenden zu den Laichplätzen aufsteigen, herrscht an den Flüssen ...
(ARD/NDR)

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Kodiak in Alaska ist die zweitgrößte Insel der Vereinigten Staaten. Dort ist der Kodiak-Bär zuhause, das größte Landraubtier der Welt. Jahr für Jahr im Sommer und im Herbst, wenn die Lachse zu Hunderttausenden zu den Laichplätzen aufsteigen, herrscht an den Flüssen Hochbetrieb. Dann machen die Bären reiche Beute. Rund 6.000 Menschen leben auf der Insel, etwa die Hälfte hat direkt oder indirekt mit dem Fischfang oder der Fischverarbeitung zu tun. Hunderte von Fischkuttern und Trawlern liegen im Hafen, einem der bedeutendsten von ganz Alaska. Auch Brian Young verdient sein Geld seit mehr als 20 Jahren mit dem Fischfang in den kalten Gewässern der Bristol Bay und der Beringsee. Der Pazifische Heilbutt, auf den es Brian und seine Söhne abgesehen haben, wird mit sogenannten Langleinen - mit Lachsködern bestückt - gefangen. Besonders große Heilbutts können ein Gewicht von 350 Kilogramm auf die Waage bringen. Ein Fang, der sich lohnt bei einem Kilopreis von neun Dollar. Innerhalb von 48 Stunden haben Brian, Josh und Jeremy mehr als 7.000 Kilogramm Heilbutt am Haken.
Wolfgang Wegner begleitete die drei Männer bei der Fangfahrt. Sein Film erzählt aber nicht nur vom Leben und der Arbeit einer Fischerfamilie auf Kodiak, sondern vermittelt auch Eindrücke einer nahezu unberührten Natur und berichtet von der spannenden Entdeckung Kodiaks vor 250 Jahren durch russische Pelzhändler.
(ARD/NDR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
16:9 Format

ZDF.reportage: Flucht vor dem Winter

Zum Dauercampen nach Italien

Film von Michael Höft

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In der Bratpfanne zischt das heiße Fett. Ute Pötter wendet die Schnitzel, und Italo Pontillo schaut aufmerksam zu. Er ist zwar der Besitzer des Restaurants auf dem Campingplatz Onda Azzura am Golf von Tarent in Italien. Doch die Nachhilfe von der resoluten Hessin kann ...

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In der Bratpfanne zischt das heiße Fett. Ute Pötter wendet die Schnitzel, und Italo Pontillo schaut aufmerksam zu. Er ist zwar der Besitzer des Restaurants auf dem Campingplatz Onda Azzura am Golf von Tarent in Italien. Doch die Nachhilfe von der resoluten Hessin kann der Koch gut gebrauchen. Sein italienisches Essen kommt nämlich nicht gut an bei den Gästen aus Deutschland. So lernt der Kalabrese jetzt, wie man gute deutsche Hausmannskost zubereitet: Wiener mit Pommes, Bratwürstchen und Sauerkraut, das ganze Programm. Rund 50 Wohnwagen und Wohnmobile stehen auf Onda Azzura, der "Blauen Welle", in Reih und Glied. Seit elf Jahren sind Dieter Eifert und seine Frau dort. Er arbeitet mittlerweile als Platzwart. Seine deutschen Gäste sollen sich wohl fühlen, wie zuhause eben. Die deutschen Camper sind vor dem Winter ans Ionische Meer geflohen und campen dort meist ein halbes Jahr. Wie Boris und Ute Pötter, die schon zum dritten Mal in Süditalien überwintern. Ihr Wohnmobil mit großem Vorzelt hat den Charakter eines Ferienhauses und ist inzwischen nicht mehr beweglich. Für Einkaufsfahrten nutzen beide ein geländegängiges, dreirädriges Motorrad, auf dessen Anhängerwagen die Hütte für ihren Schäferhund montiert ist. Viel Geld geben beide nicht aus in den Dorfläden, italienisches Essen mögen sie nicht. Ute backt Schwarzbrot selbst, und statt Pizza und Pasta essen sie lieber Geschnetzeltes und Rindsrouladen. Die Nachhilfestunden für den italienischen Koch sind also durchaus auch im eigenen Interesse. Onda Azzura funktioniert weitgehend unabhängig von der Umgebung. Kontakte zu Einheimischen gibt es kaum, Italienisch sprechen die meisten Camper auch nach vielen Jahren nicht.
Michael Höft zeigt das Leben von Deutschen, die die dunklen Wintermonate in Italien auf dem Campingplatz verbringen.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Themen: Die Qual der Wahl - Wahlspots aus 60 Jahren

Bundesrepublik u.a.

Moderation: Andrea Meier

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Seit 1954 werben die Parteien vor Bundestagswahlen zuerst im Kino, später auch im Fernsehen um Wählerstimmen: Mal polemisch, mal ironisch, mal bedrohlich, oft auch unfreiwillig komisch, aber nur selten sachlich und informativ. Immer sind die Spots jedoch ein Spiegel ...

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Seit 1954 werben die Parteien vor Bundestagswahlen zuerst im Kino, später auch im Fernsehen um Wählerstimmen: Mal polemisch, mal ironisch, mal bedrohlich, oft auch unfreiwillig komisch, aber nur selten sachlich und informativ. Immer sind die Spots jedoch ein Spiegel ihrer Zeit.
Im Vorfeld der Bundestagswahl im September 2009 zeigt "Kulturzeit", bewusst angelehnt an den Stil der Chart-Shows der Privatsender, in sieben Beiträgen die sehenswertesten Wahlspots der Geschichte der Bundesrepublik und lässt diese Fundstücke bundesrepublikanischer Identität von Beteiligten, Zeitzeugen und Experten kommentieren.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Auf ewig und einen Tag (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2006

Darsteller:
Jan OttmannHeino Ferch
Gregor LucknerFritz Karl
Paula SchmittMartina Gedeck
Elsa VeltlinClaudia Michelsen
Gregors VaterHenry Hübchen
Gregors MutterJuliane Köhler
Jans MutterAnna Schudt
u.a.
Buch: Christian Jeltsch
Regie: Markus Imboden

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New York, 11. September 2001: Gerade ist das Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers geknallt. Gregor Luckner, deutscher Investment-Banker, hatte dort einen Termin. Jan Ottmann, sein Partner in München, fühlt sich schuldig. Es wäre sein Termin gewesen, aber er ...

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New York, 11. September 2001: Gerade ist das Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers geknallt. Gregor Luckner, deutscher Investment-Banker, hatte dort einen Termin. Jan Ottmann, sein Partner in München, fühlt sich schuldig. Es wäre sein Termin gewesen, aber er wollte seine hochschwangere Frau Paula nicht allein lassen. Zusammen mit der Journalistin Elsa, der Geliebten von Gregor und engen Freundin von Jan, wartet er am Telefon auf ein Lebenszeichen des Freundes. In dieser Zeit der großen Ungewissheit erinnert sich Jan an sein und Gregors gemeinsames Leben, das im bayerischen Landshut Mitte der 1970er Jahre begann. Absolut unterschiedlich, verbindet die zwei Jungen ein Traum: Sie wollen später kein durchschnittliches, langweiliges Leben führen. Die Eltern der Jungen sind gegen die Freundschaft - kommt Gregor doch aus einem autoritären mittelständischen Fabrikantenhaushalt, Jans Mutter hingegen ist jung und arbeitslos. Dritte im Bunde ist die Schulsprecherin Elsa. Die Wege der drei trennen sich, doch Jahre später kommen sie in Frankfurt wieder zusammen. Finanzgeschäfte an der Börse sollen nun das bessere Leben ermöglichen. Sie leben zu dritt, bis sich Elsa für Gregor entscheidet. Der Weg der Freunde führt schließlich in die Hochburg des Kapitals: New York. Im Flugzeug dorthin lernen sie die quirlige Paula kennen. München, 11. September 2001: Noch immer gibt es kein Lebenszeichen des vermissten Gregor. Während Elsa nicht daran glaubt, dass Gregor noch am Leben ist, erhält Jan einen Anruf aus New York, der ihm wieder Hoffnung gibt.
"Auf ewig und einen Tag" ist die Freundschafts- und Liebesgeschichte von zwei Männern und zwei Frauen vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund der letzten 25 Jahre. Der 11. September 2001, der Anschlag auf das World Trade Center in New York, ist dabei der Dreh- und Angelpunkt.

Den zweiten Teil von "Auf ewig und einen Tag" zeigt 3sat am Dienstag, 15. September, um 20.15 Uhr.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Christian Romanowski

Valparaiso, Chile

Eine Stadt wie ein Regenbogen

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Wenn man vom Pazifik in den Hafen von Valparaiso in Chile einläuft, sind es die Farben der Häuser, die einem zuerst ins Auge fallen. Die bunten Gebäude scheinen die 27 Hügel, die die weite Bucht begrenzen, hinaufzuwachsen. 1536 entdeckten die Spanier die von Indianern ...
(ARD/SWR)

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Wenn man vom Pazifik in den Hafen von Valparaiso in Chile einläuft, sind es die Farben der Häuser, die einem zuerst ins Auge fallen. Die bunten Gebäude scheinen die 27 Hügel, die die weite Bucht begrenzen, hinaufzuwachsen. 1536 entdeckten die Spanier die von Indianern bewohnte Bucht an der Pazifikküste, tauften sie "Paradies-Tal", nahmen sie in Besitz und begannen, dort zu siedeln. Um die Kirche Iglesia La Matriz wuchs auf dem schmalen Uferstreifen die Altstadt, die heute zum UNSESCO-Welterbe gehört. Vor 100 Jahren zerstörte ein schreckliches Erdbeben die Stadt fast völlig. Daher ist, strenggenommen, unter den Häusern in Valparaiso heute kaum noch ein wirklich historisches Gebäude. Außerdem hat auch der Fortschritt nicht vor der chilenischen Stadt halt gemacht: Die Einwohner sind froh, dass sie die Aufzüge benutzen können, die in die steile Altstadt hinauf fahren.
Christian Romanowski stellt das Welterbe vor.
(ARD/SWR)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Christoph Blocher

Der Politiker und Unternehmer auf dem Faulhorn

Film von Beat Kuert und Michael Lang

Erstausstrahlung

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Christoph Blocher, 68, ist ein äußerst erfolgreicher, weltweit vernetzter Schweizer Unternehmer und polarisierender Politiker. Nach einer Ausbildung zum Landwirt schaffte der Pfarrerssohn aus dem zürcherischen Laufen auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und schloss ...

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Christoph Blocher, 68, ist ein äußerst erfolgreicher, weltweit vernetzter Schweizer Unternehmer und polarisierender Politiker. Nach einer Ausbildung zum Landwirt schaffte der Pfarrerssohn aus dem zürcherischen Laufen auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und schloss ein Jurastudium ab. Seit den 1970er Jahren prägt er die Politszene in höchstem Maß. Jahrzehntelang war er Präsident der rechtsbürgerlichen Schweizerische Volkspartei SVP und vertrat sie im Nationalrat. 2003 wurde Blocher in den Bundesrat gewählt, wo er das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement leitete. 2007 erfolgte seine spektakuläre Abwahl aus dem Bundesrat.
Beat Kuert und Michael Lang haben den naturverbundenen Zeitgenossen und seine Gattin auf einer Wanderung von der Schynige Platte zum Berghotel Faulhorn und zum First ob Grindelwald begleitet. Mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau spricht Blocher über Heimatliebe, sein ungebrochenes Engagement für die Eigenständigkeit der Schweiz und gewährt emotionale Einblicke in seine Wesens- und Denkart.


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22:55
Stereo-Ton16:9 Format

Das Alphabet des Lebens

(Les fautes d'orthographe)

Spielfilm, Frankreich 2004

Darsteller:
Geneviève MassuCarole Bouquet
Pierre MassuOlivier Gourmet
Daniel MassuDamien Jouillerot
Richard ZygelmanRaphael Goldman
Jean-Claude GrisetFranck Bruneau
René BouryAnthony Decadi
u.a.
Regie: Jean-Jacques Zilbermann
(Originalfassung mit Untertiteln)

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Frankreich, Ende der 1960er Jahre: Daniel ist 15 Jahre alt und leidet unter der Pubertät, da er noch nicht so weit entwickelt ist wie andere Jungen in seinem Alter. Er lebt in einem Internat, das von seinen Eltern streng geführt wird. Als sein Vater eines Tages ...

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Frankreich, Ende der 1960er Jahre: Daniel ist 15 Jahre alt und leidet unter der Pubertät, da er noch nicht so weit entwickelt ist wie andere Jungen in seinem Alter. Er lebt in einem Internat, das von seinen Eltern streng geführt wird. Als sein Vater eines Tages beschließt, dass er aus der elterlichen Wohnung in den Schlafsaal seiner Mitschüler umziehen muss, ist das für Daniel eine Strafe, denn nun kann er sich vor den anderen nicht mehr verstecken. Außerdem warten einige Mitschüler nur darauf, ihn wegen seiner Sonderstellung zu schikanieren. Daniel fürchtet die Jungen, ist aber zugleich auf Hilfe angewiesen, um vor seinen Eltern zu verbergen, dass er die Rechtschreibung nicht beherrscht. Sein Mitschüler Richard ist bereit, ihm zu helfen, wenn er dafür Süßigkeiten aus der Küche bekommt, zu der die Schüler keinen Zutritt haben. Als Daniel seinen neuen Freund sogar in die elterliche Wohnung mitnimmt und sie vom Direktor erwischt werden, wird Richard der Schule verwiesen. Aus Hass auf seine Eltern schließt sich Daniel dem anarchischen Jean-Claude an. Sie beginnen, verbotene Dinge in die Schule zu schmuggeln und verkaufen sie an Schüler und Lehrer. Da bald alle hinter dem Rücken des Direktorenpaars gegen deren Regeln verstoßen, wagt Daniel eines Tages den Machtkampf mit seinen Eltern.
In "Das Alphabet des Lebens" verarbeitet der Theater- und Spielfilmregisseur Jean-Jacques Zilbermann Erfahrungen seiner Internatszeit. Der Film wurde sogar in dem Gebäude gedreht, in dem früher seine Schule untergebracht war. Über diese autobiografischen Umstände hinaus erzählt der Film eine allgemeingültige Geschichte über die Nöte, Ängste und Wünsche von Jungen in der Pubertät. Dabei behält Zilbermann die Perspektive Daniels und rekonstruiert den Mikrokosmos eines Internats um 1968, als der Geist der Studentenproteste auch die Schüler erfasste. Neben den erfahrenen Schauspielern Carole Bouquet und Olivier Gourmet überzeugt der junge Damien Jouillerot in der Rolle des Daniel.


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0:25
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:25
Stereo-Ton16:9 Format

10 vor 10 Meteo



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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

Mathias Tretter: "Deutschland - ein Gummibärchen"

3sat-Zelt, 8.9.2008

Fernsehregie: Volker Weicker

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"Es lebe das junge politische Kabarett", jubelt die Presse und meint den Wahl-Leipziger aus Würzburg Mathias Tretter, der mit "Deutschland - ein Gummibärchen" sein zweites Solostück präsentiert. Er weiß das politische Treiben intelligent zu analysieren, ohne dass der ...

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"Es lebe das junge politische Kabarett", jubelt die Presse und meint den Wahl-Leipziger aus Würzburg Mathias Tretter, der mit "Deutschland - ein Gummibärchen" sein zweites Solostück präsentiert. Er weiß das politische Treiben intelligent zu analysieren, ohne dass der Humor auf der Strecke bleibt. Mathias Tretter wurde 2008 mit dem Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet.
3sat zeigt eine Aufzeichnung vom 8. September 2008 aus dem 3sat-Zelt.



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2:05
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:45
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)



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3:05
Stereo-Ton

Slowenien Magazin

(Wh.)


(ORF/3sat)


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3:35
Stereo-Ton16:9 Format

c't magazin

Computer & Technik

Moderation: Mathias Münch

Moderation: Georg Schnurer

Erstausstrahlung


Die HR-Informationssendung rund um Computer und Technik.
(ARD/HR)


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4:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Chinas Schätze (1/2)

Film von Gert Anhalt

Konfuzius, Wok und Maobibeln

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Niemand rührt so erfolgreich im Feuertopf wie Frau He Yongzhi aus Chongqing, die aus einer kleinen Garküche ein Restaurant-Imperium von über 400 Niederlassungen aufgebaut hat und mit der guten Küche einen großen Schatz Chinas verkörpert. In Peking findet sich neben ...

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Niemand rührt so erfolgreich im Feuertopf wie Frau He Yongzhi aus Chongqing, die aus einer kleinen Garküche ein Restaurant-Imperium von über 400 Niederlassungen aufgebaut hat und mit der guten Küche einen großen Schatz Chinas verkörpert. In Peking findet sich neben den Resten der von Abrissbirnen weitgehend vernichteten Altstadt ein weiterer Schatz, ein gut bewachtes architektonisches Juwel: die Verbotene Stadt, der alte Kaiserpalast. An dessen Eingang prangt noch immer das unverwüstliche Porträt des Großen Vorsitzenden Mao Tse-tung. Für viele Chinesen ist dieser Mann auch über 30 Jahre nach seinem Tod noch immer der größte unter Chinas Schätzen.
Die erste Folge der zweiteiligen Reisedokumentation "Chinas Schätze" führt China-Korrespondent Gert Anhalt unter anderem durch einheimische Küchen und in die Verbotene Stadt.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Chinas Schätze" zeigt 3sat im Anschluss, um 5.00 Uhr.


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5:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Chinas Schätze (2/2)

Film von Gert Anhalt

Schattenboxer, Teetester und das Qi

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Der 85-jährige Professor Li Hongxiang ist vielleicht der letzte große Meister seines Fachs, der Chinesischen Medizin. In vielen angeblich aussichtslosen Fällen hat er bewiesen, dass Chinas jahrtausendealte Heilkunst noch Alternativen hat, wo die westliche Medizin ...

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Der 85-jährige Professor Li Hongxiang ist vielleicht der letzte große Meister seines Fachs, der Chinesischen Medizin. In vielen angeblich aussichtslosen Fällen hat er bewiesen, dass Chinas jahrtausendealte Heilkunst noch Alternativen hat, wo die westliche Medizin längst die Waffen streckt. Der 60-jährige Wang Guangquan, der vor 30 Jahren an der Seite von Jet Li im ersten großen Kung-Fu-Film auftrat, beherrscht die fast zauberhaft anmutenden Kräfte des Qi als Meister des Kung-Fu und des "Schattenboxens" Taijiquan wie kaum ein Zweiter. Traditionell und auch ein bisschen mystisch geht es weiter, wenn in Schanghai der Feng-Shui-Spezialist Les Zhao erklärt, wie man den "Geldquell" eines Hauses berechnet und so sein Restaurant oder Geschäft in eine Goldgrube verwandeln kann. Die zurzeit wahrscheinlich größte Rechenaufgabe der Welt lösen die chinesischen Denkmalschützer, denen aufgetragen wurde, Chinas wohl bekanntesten Schatz, die Große Mauer, endlich einmal gründlich zu vermessen. Bisher dachte man immer, die Mauer sei ungefähr 5.000 Kilometer lang - nun will man es genau wissen. Viele Tausend Kilometer südlich der Mauer und am äußersten Zipfel des Riesenreichs in der Provinz Yunnan finden sich die Ursprünge des größten flüssigen Schatzes Chinas - des Tees. In der Gegend von Xishuangbanna unweit der laotischen Grenze sollen vor Tausenden von Jahren die ersten Teebäume gezüchtet worden sein. In einem Dorf buchstäblich am Ende der Welt liegt der Ausgangspunkt der sagenumwobenen Tee-Route, auf der die kostbaren Blätter den Weg nach Westen fanden. Dort gibt es noch einen besonderen und unerwarteten Schatz - alte Bauernhäuser, unberührt vom Wandel, die einen Blick zurück ins ganz alte China erlauben.
Im zweiten Teil der Reisedokumentation "Chinas Schätze" erforscht Gert Anhalt unter anderem die Welt der chinesischen Kräutermedizin und des Qi, des geheimnisvollen Lebensatems und Grundgedankens der traditionellen Heilkunde im Reich der Mitte.


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