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Sonntag, 2. August
Programmwoche 32/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Brücke von Mostar, Bosnien-Herzegowina

Ein Bogen über den Abgrund

Film von Christian Romanowski

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Die Brücke von Mostar ist Erbe der Menschheit im doppelten Sinn: Denkmal der Baukunst und Sinnbild für Zerstörung. Und sie ist ein Symbol für Wiederaufbau. Die 1566 erbaute Brücke "Stari Most" gab der Stadt ihren Namen, in der Landessprache heißt Brücke "Most", und ...
(ARD/SWR)

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Die Brücke von Mostar ist Erbe der Menschheit im doppelten Sinn: Denkmal der Baukunst und Sinnbild für Zerstörung. Und sie ist ein Symbol für Wiederaufbau. Die 1566 erbaute Brücke "Stari Most" gab der Stadt ihren Namen, in der Landessprache heißt Brücke "Most", und die Brückenwächter wurden "Mostari" genannt. Der hoch gewölbte, steinerne Brückenbogen über die Neretwa verband das Hinterland mit der Adria und ließ Mostar zu einem wichtigen und wohlhabenden Ort werden. Am 9. November 1993 brachten die Granaten der kroatischen Artillerie das weltbekannte Denkmal zum Einsturz. Für viele Bewohner brach damit eine Welt zusammen. In jahrelanger internationaler Zusammenarbeit wurde von 1995 bis 2004 eine Kopie des zerstörten Originals hergestellt. Die Brücke von Mostar ist der erste Schatz des UNESCO-Welterbes, bei dem die Weltorganisation über ihre ursprüngliche Zielsetzung hinausging: Die UNESCO bewahrte nicht nur das Monument, sie unterstützte auch die Rekonstruktion des zerstörten Denkmals.
Der Film erzählt die Geschichte der Brücke von Mostar.
(ARD/SWR)


6:15

Quälen bis zum Wohlfühlen

Aus einem Fitness-Tempel berichtet Brigitte Weismann

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

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Fitness-Clubs sind in. Millionen Deutsche quälen sich an Maschinen, die aussehen wie Folterinstrumente, strapazieren bei Step-Aerobic Muskeln und Gelenke. Wummernde Disco-Musik, gestylte Trainer, terrakottafarbene Wände - alles wird getan, um beklemmende Erinnerungen an ...

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Fitness-Clubs sind in. Millionen Deutsche quälen sich an Maschinen, die aussehen wie Folterinstrumente, strapazieren bei Step-Aerobic Muskeln und Gelenke. Wummernde Disco-Musik, gestylte Trainer, terrakottafarbene Wände - alles wird getan, um beklemmende Erinnerungen an Turnverein und Schulsport erst gar nicht aufkommen zu lassen. Dennoch - ganz lässt er sich nicht verbannen, der muffige Geruch, der den "Mucki-Buden" alten Stils anhaftet. Deshalb setzen die wirklich cleveren Geschäftsleute jetzt zusätzlich auf "Wellness". In Hamburg und Berlin wurden im vergangen Jahr millionenteure "Day-Spas" eröffnet, nach dem Vorbild der glamourösen Gesundheitstempel von Beverly Hills und New York. Auch in der Berliner City Fitness ist alles vom Feinsten: Klinker, Stahl und Alu. Auf sechs Etagen und 10.000 Quadratmetern werden luxuriöse Badelandschaften geboten, verschiedene Saunen und Entspannung nach allen Regeln fernöstlicher Kunst. Doch vor dem Genuss kommt für die meisten Club-Mitglieder nach wie vor erst mal die Quälerei. Auf Stepper, Trimmrad und Hantelbank, bei Yoga Power, BBP und Dance - jedem Geschmack wird etwas geboten, für 90 Euro im Monat. Extraservice wird extra bezahlt. Und Extraservice bietet der Club jede Menge: Das Auto wird gewaschen, die Klamotten gereinigt, während der Besitzer im Saunarium vom Nichtstun schwitzt, die Kinder der Mitglieder professionell betreut. "Da kann man schon ganz schön Geld lassen im Haus", sagt Herr Gottwald, der Mann von der Handtuchausgabe. Fast rund um die Uhr ist der Sport- und Wellness-Club geöffnet, sieben Tage die Woche. Für viele das zweite Zuhause, wichtigste Anlauf- und Kontaktstelle neben dem Beruf.
Brigitte Weismann unternimmt einen Streifzug durch den Berliner Fitness- und Wellness-Tempel und trifft hinter den Kulissen Menschen, deren Job es ist dafür zu sorgen, dass der Kunde es spürt: das heißbegehrte "Wellness-Feeling".


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Elisabeth Bronfen:

Glanz und Elend des Geldes - Die Ökonomisierung der

Fantasien

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In der amerikanischen Filmkomödie "Blondinen bevorzugt" (1953) von Howard Hawks verkörpert Marilyn Monroe eine Erotisierung des Geldes, die in den 1980er Jahren von Madonna - wesentlich ironischer und gebrochener - aufgegriffen wird. Im Umfeld des Börsenkrachs entstehen ...
(ARD/SWR)

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In der amerikanischen Filmkomödie "Blondinen bevorzugt" (1953) von Howard Hawks verkörpert Marilyn Monroe eine Erotisierung des Geldes, die in den 1980er Jahren von Madonna - wesentlich ironischer und gebrochener - aufgegriffen wird. Im Umfeld des Börsenkrachs entstehen in den 1980er Jahren auch Bücher und Filme wie "Wall Street" (1987), in denen die Ökonomisierung unserer Kultur sowie der "homo oeconomicus" kritisch beleuchtet werden. 20 Jahre später fragt die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen, was aus diesen Fantasien im Mainstream-Kino, das als Seismograf unserer zeitgenössischen Kultur verstanden werden kann, geworden ist.
Elisabeth Bronfen ist Buchautorin und lehrt Anglistik an der Universität Zürich.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (182)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Günter Grass


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Philosophie der Gefühle (3/5)

Angst und Hoffnung

Ein Gespräch mit der Pharmazeutin Amrei Wittwer

und dem Psychologen Jürgen Margraf
(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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"Alles wird zusammenbrechen", sagen die einen in der aktuellen wirtschaftlichen Krisensituation. "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos", meinen die anderen. Angst und Hoffnung sind wichtige Emotionen für das Überleben der Menschen. Angst ist ein natürliches ...

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"Alles wird zusammenbrechen", sagen die einen in der aktuellen wirtschaftlichen Krisensituation. "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos", meinen die anderen. Angst und Hoffnung sind wichtige Emotionen für das Überleben der Menschen. Angst ist ein natürliches Warnsignal, ein Antrieb, das Leben fantasievoll zu gestalten. Angst kann aber auch krankhaft blockieren. Neuere Untersuchungen zeigen eine Zunahme an Furcht in den industrialisierten Ländern. Weshalb ist das so? Wie entsteht Angst, wozu dient sie, und was weiß die Hirnforschung über das Wechselspiel von Angst und Hoffnung?
In der dritten Folge der "Sternstunde Philosophie"-Reihe "Philosophie der Gefühle" geht es um die Bedeutung von Angst in Krisenzeiten. Norbert Bischofberger begrüßt die Pharmazeutin Amrei Wittwer und den Psychologen Jürgen Margraf als Gäste seiner Sendung.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Ruth Klüger und

Joachim und Henriette Kaiser

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Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
In dieser Ausgabe begrüßt Moderatorin Thea Dorn Ruth Klüger, die in ...
(ARD/SWR)

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Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
In dieser Ausgabe begrüßt Moderatorin Thea Dorn Ruth Klüger, die in einem zweiten Buch über ihr Leben nach dem Holocaust berichtet. Nachdem sie bereits in "weiter leben. Eine Jugend" von einer Höllenfahrt durch die deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager, Erinnerung und Dichtung zugleich, berichtet hat, erzählt Klüger in ihrem aktuellen Roman "unterwegs verloren" ihre Geschichte als junges Mädchen in den USA, von der Heirat, der Scheidung, der Beziehung zu ihren Söhnen und ihrem Weg zu einer erfolgreichen Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin. Weitere Gäste der Sendung sind der bedeutende deutsche Kritiker Joachim Kaiser und seine Tochter Henriette, die die Biografie ihres Vaters geschrieben hat. Im Gespräch mit seiner Tochter zieht der heute 80-Jährige Bilanz: Er erzählt von seinem Studium bei Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, den Treffen der Gruppe 47 und seinen vielen Begegnungen - ein Who is who nicht nur des nationalen, sondern auch des internationalen Geisteslebens.
(ARD/SWR)


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11:15
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Johann Sebastian Bach: Konzert für Violine und Orchester

E-Dur, BWV 1042

Berliner Philharmonie, 1984 - Karajan-Nachlass

Mit Anne-Sophie Mutter (Violine)

Orchester: Berliner Philharmoniker
Musikalische Leitung: Herbert von Karajan


(ORF)


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11:40
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder, die die Welt bedeuten

Von der Wirklichkeit in der Fotografie

Dokumentarfilm von Michael Hegglin, Schweiz 2008

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Warum faszinieren gewisse Fotografien, die ästhetisch vielleicht unvollkommen sind, während andere Bilder langweilen, die mit höchstem künstlerischen Anspruch gemacht wurden? Ist Fotografie im Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung ...

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Warum faszinieren gewisse Fotografien, die ästhetisch vielleicht unvollkommen sind, während andere Bilder langweilen, die mit höchstem künstlerischen Anspruch gemacht wurden? Ist Fotografie im Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung überhaupt noch glaubwürdig?
Der Dokumentarfilmer Michael Hegglin begleitet die Schweizer Fotografin Iren Stehli in Prag bei ihren Fotoarbeiten über eine Roma-Familie und schaut dem Werbefotografen Ferco Dregelyvari bei der Bildbearbeitung über die Schulter. Er fährt mit dem Walliser Uhrmacher und Hobbyfotografen Arnold Zwahlen ins Wallis, wo dieser im Zweiten Weltkrieg das private Leben seiner Kompanie festgehalten hatte. Und er lässt den Fotosammler Peter Herzog in Basel die Ergebnisse seiner Recherche kommentieren. Schritt für Schritt legt der Film dar, warum Engagement und persönliche Integrität in der Fotografie zu größerer Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit führen als noch so ausgeklügelte digitale Technik.


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Ekstase für Video und Orchester

Mikhail Pletnev am Menuhin Festival Gstaad 2008

Eine Video-Inszenierung von Arthur Spirk

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Vor der Komposition seines "Poème de l'extase" für großes Orchester schrieb der russische Komponist Alexander Skrjabin (1872 - 1915) zuerst ein Gedicht mit dem gleichen Titel. Thema ist der schöpferische Mensch, der gegen feindliche Mächte kämpfen muss und ...

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Vor der Komposition seines "Poème de l'extase" für großes Orchester schrieb der russische Komponist Alexander Skrjabin (1872 - 1915) zuerst ein Gedicht mit dem gleichen Titel. Thema ist der schöpferische Mensch, der gegen feindliche Mächte kämpfen muss und schließlich in einem kosmischen Höhenflug den Sieg erringt. In seiner Komposition bringt Skrjabin den Prozess der schöpferischen Ekstase musikalisch zum Ausdruck.
Dieses geistige Programm inspirierte den Regisseur Arthur Spirk zu einer Video-Inszenierung. Bei deren Uraufführung beim Menuhin Festival Gstaad 2008 spielte das russische Nationalorchester unter der Leitung von Mikhail Pletnev. Die Video-Projektion auf Großleinwand über dem Orchester fügt der Musik ein zusätzliches visuelles "Instrument" hinzu - ganz im Sinn Skrjabins, der schon 1910 sein Orchester um ein Farbenklavier erweitert sehen wollte.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
VPS 13:04

Stereo-Ton16:9 Format

Akkorde aus dem Süden

40 Jahre Carinthischer Sommer

Film von Helga Suppan


(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Hallo Nachbarn (1/2)

Der Stuttgarter Platz

Film von Felix Oehler

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Der Stuttgarter Platz in Charlottenburg ist zur Legende geworden. Eigentlich ist der "Stutti" kein Platz, sondern ein langer Streifen entlang der S-Bahn von der Wilmersdorfer Straße bis zur Windscheidstraße. Im Osten wird das Bild von russischen und polnischen ...
(ARD/RBB)

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Der Stuttgarter Platz in Charlottenburg ist zur Legende geworden. Eigentlich ist der "Stutti" kein Platz, sondern ein langer Streifen entlang der S-Bahn von der Wilmersdorfer Straße bis zur Windscheidstraße. Im Osten wird das Bild von russischen und polnischen Billigläden beherrscht. Im Mittelteil herrscht immer noch das Rotlichtmilieu, und im Westen wird es richtig nobel, mit edlen Boutiquen und Straßencafés im Bereich der Windscheid- und Leonhardtstraße. So prallen am "Stutti" die unterschiedlichsten Lebensentwürfe aufeinander, kreuzen sich oder ziehen aneinander vorbei.
Erste Folge der zweiteiligen Reportage "Hallo Nachbarn" über das Leben auf Berliner Straßen und Plätzen.

Die zweite Folge von "Hallo Nachbarn" zeigt 3sat am Sonntag, 9. August, ebenfalls um 13.30 Uhr.

(ARD/RBB)


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14:00
Stereo-Ton

Tierspital (1/7)

Ein Pferd mit Bauchweh

Dokumentarserie von Markus Matzner, Regula Tobler

und Marianne Pletscher

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Pferd Curioso wird mit rasendem Bauchweh in die Zürcher Großtierklinik eingeliefert und macht seinen Besitzern und den Tierärzten Sorgen. Abteilungsliebling Alissa, ein charmantes Mischlingshündchen, wird an der Leber operiert, und Yorkshire-Terrier Evchen wird von ...

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Pferd Curioso wird mit rasendem Bauchweh in die Zürcher Großtierklinik eingeliefert und macht seinen Besitzern und den Tierärzten Sorgen. Abteilungsliebling Alissa, ein charmantes Mischlingshündchen, wird an der Leber operiert, und Yorkshire-Terrier Evchen wird von seinen aufgeregten Besitzern aus Deutschland gebracht - bei ihm wird Krebs vermutet. Ebenfalls aus Deutschland kommt die durch einen Unfall schwer verletzte Katze Sally, und Greifvogelmutter Veronika von Stockar bringt einen verletzten Falken.
Erste Folge der siebenteiligen Dokumentarserie "Tierspital".

Die weiteren sechs Folgen der siebenteiligen Dokumentarserie "Tierspital" zeigt 3sat sonntags jeweils um 14.00 Uhr.


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14:30
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schlosshotel Orth (11/20)

Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1999

Eine neue Chance

Darsteller:
Wenzel HoferKlaus Wildbolz
Fanny StroblNicole R. Beutler
GeorgSascha Wusow
SissyAndrea Lamatsch
Dr. TillmannMarianne Nentwich
u.a.
Buch: Gabriele Weth
Regie: Karl Kases

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Sissy ist mittlerweile ins Sanatorium überstellt worden. Ihr Zustand hat sich objektiv stark gebessert, aber psychisch geht es ihr nicht gut. Wenzel ist froh und dankbar, dass Eva die Betreuung übernommen hat. Überschwänglich lädt er sie ein, gemeinsam mit ihrer ...
(ORF)

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Sissy ist mittlerweile ins Sanatorium überstellt worden. Ihr Zustand hat sich objektiv stark gebessert, aber psychisch geht es ihr nicht gut. Wenzel ist froh und dankbar, dass Eva die Betreuung übernommen hat. Überschwänglich lädt er sie ein, gemeinsam mit ihrer Tochter Lilo im Schlosshotel Urlaub zu machen. Eva verspricht ihm, sich das Hotel am Abend einmal anzusehen. Dann wird sie entscheiden. Doch daraus wird nichts, denn im Schlosshotel erwartet Wenzel eine Überraschung: Die schöne Sabine, seine Urlaubsbekanntschaft aus Paris, wollte ihn mit ihrem Besuch überraschen. Hin- und hergerissen zwischen Freude, Verpflichtungen und der Sorge um Sissy, weiß Wenzel nicht so recht, wie er mit der Situation umgehen soll. Sabine begreift nach und nach, dass für sie in seinem Leben kein Platz ist. Pepi hat andere Sorgen. Martin ist zwar freundlich zu ihr, aber über rein geschäftliche Gespräche geht ihr Verhältnis nicht hinaus. Noch dazu ist Pepi ihm gegenüber ungewohnt schüchtern und nervös. Anna beobachtet die Situation mit gemischten Gefühlen: Ob sie da einmal nachhelfen sollte? Im Schlosshotel erwartet Paula Altmann gemeinsam mit ihrer Tochter Kathrin ungeduldig ihren Mann Robert. Er hat wieder einmal viel zu tun und vergessen, sie über seine Verspätung zu benachrichtigen. Paula ist wütend und gekränkt. Bei einer Auseinandersetzung stellen die beiden fest, dass es besser wäre, sich die Scheidung einzureichen. Die kleine Kathrin ist verzweifelt. Bei einer Kutschenfahrt springt sie vom Wagen und wird verletzt. Der Arzt im Krankenhaus stellt eine leichte Gehirnerschütterung fest - Gedächtnislücken oder Amnesie sei nicht auszuschließen. Kathrin bekommt das mit und beschließt, so zu tun, als könne sie sich an nichts mehr erinnern, vor allem nicht an das Thema "Scheidung".
Elfte Folge der Fernsehserie "Schlosshotel Orth".
(ORF)


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Alltag in der Tierklinik Netstal (4/5)

Topolino ist zu fett

Doku-Reihe von Daniel Bodenmann, Regina Buol und

Sibylle Dubs

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Nach einem Routineeingriff läuft plötzlich alles schief: Der frisch kastrierte Ziegenbock Bodi atmet nicht mehr, sein Herzschlag wird immer schwächer. Tierärztin Barbara Arquint setzt zur Mund-zu-Mund-Beatmung des Tieres an. Bald ist klar: Die zierliche Ärztin braucht ...

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Nach einem Routineeingriff läuft plötzlich alles schief: Der frisch kastrierte Ziegenbock Bodi atmet nicht mehr, sein Herzschlag wird immer schwächer. Tierärztin Barbara Arquint setzt zur Mund-zu-Mund-Beatmung des Tieres an. Bald ist klar: Die zierliche Ärztin braucht einen langen Atem. Normalerweise sind Mini-Chihuahuas kleine, zierliche Hündchen. Nicht so Topolino: Der Vierbeiner mauserte sich in kürzester Zeit zum Riesen-Chihuahua mit besonders viel Speck auf den Rippen. Sein Frauchen ist ratlos. Leidet das Tier unter einer heimtückischen Stoffwechselkrankheit, oder frisst Topolino ganz einfach zuviel? Klinikchef Hanspeter Weber macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Die 30-jährige Schildkröte Morna hat einen kleinen Schönheitsfehler: Der Schnabel ist deformiert. Tierexpertin Susanne Kern nimmt sich des gepanzerten Reptils an.
Wenn die Tiere im Glarnerland verletzt oder krank sind, bekommen sie in der Tierklinik in Netstal Hilfe. Die fünfteilige Serie "Alltag in der Tierklinik Netstal" erzählt berührende Geschichten aus dem Alltag der Schweizer Tierklinik.



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial: Internet der Dinge

Film von Jörg Moll

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Wenn eine Limo-Dose oder eine Aspirin-Packung Verbindung zum Internet hat, nennen das Wissenschaftler das "Internet der Dinge". Die Idee: Die Daten besagter Dose oder Schachtel - zum Beispiel Herstellungsdatum und -ort - können online abgerufen und ihre Bewegungen ...

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Wenn eine Limo-Dose oder eine Aspirin-Packung Verbindung zum Internet hat, nennen das Wissenschaftler das "Internet der Dinge". Die Idee: Die Daten besagter Dose oder Schachtel - zum Beispiel Herstellungsdatum und -ort - können online abgerufen und ihre Bewegungen verfolgt werden. Dahinter steckt die Radio Frequency Identification (RFID). Diese Technik via Funkwellen wird schon vielfach eingesetzt, zum Beispiel auf den WM-Eintrittskarten, auf Skipässen und in Büchern von Bibliotheken. Sie könnten auch bei der Seuchenbekämpfung helfen: Wenn man Tieren die winzigen Funketiketten unter die Haut injizieren würde, könnte man ihre Bewegungen und Daten erfassen. Auch in Supermärkten und Kaufhäusern sollen RFID-Labels eingesetzt werden. Wo Wissenschaftler und Unternehmen von den kleinen Chips schwärmen, fürchten Verbraucher- und Datenschützer jedoch den gläsernen Kunden.
"neues spezial" diskutiert die Vorteile und Risiken der RFID-Funketiketten.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rufe aus der Kalahari - Die Sprache der Erdmännchen

Film von Christian Herrmann

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Sie sind die Publikumslieblinge in jedem Zoo. Die drolligen Kerlchen flitzen umher, machen Männchen, verschwinden plötzlich in Erdlöchern und tauchen genauso schnell wieder ganz woanders auf: Erdmännchen. Ihre nächsten Verwandten sind die weitaus größeren Hyänen. ...
(ARD/BR)

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Sie sind die Publikumslieblinge in jedem Zoo. Die drolligen Kerlchen flitzen umher, machen Männchen, verschwinden plötzlich in Erdlöchern und tauchen genauso schnell wieder ganz woanders auf: Erdmännchen. Ihre nächsten Verwandten sind die weitaus größeren Hyänen. Erdmännchen leben in der Kalahari im Süden Afrikas in Großfamilien. Sie stehen gemeinsam auf, und während die anderen nach Futter suchen, schiebt meistens einer Wache. Erkennt er eine Gefahr, gibt er sofort Warnlaute von sich. Je nachdem, wie groß die Gefahr ist, reagieren die anderen Familienmitglieder. Genauso sozial geht es bei der Nachwuchsversorgung zu: Die Weibchen bringen die Jungen zur Welt und säugen sie, aber auch die Männchen schlüpfen in die Rolle des Babysitters. Gemeinsam gehen die Erdmännchen auch gegen ihre Feinde vor: Bei einem Angriff aus der Luft verschwinden sie blitzartig, bei einem Angriff einer anderen Erdmännchen-Gruppe rotten sie sich zusammen, sträuben die Haare und rücken hüpfend in einer Art Kriegstanz gegen den Feind vor. Die Schweizer Verhaltensforscherin Marta Manser hat seit Jahren die Sprache und das Verhalten der Erdmännchen in der Kalahari studiert.
Ein Porträt der Wissenschaftlerin und ihrer Forschungsobjekte.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Das liebe Federvieh

Aus dem Zoo Augsburg, dem Nationalpark Bayerischer Wald

und dem Zoo Nürnberg
Moderation: Anke Neuzerling
Erstausstrahlung

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Sie sind verwandt mit Reptilien und fast die einzigen Tiere, die fliegen können: Vögel sind eine besondere Tierklasse.
"Arche Noah" berichtet in dieser Ausgabe über Laufvogelarten wie Emus und Nandus ebenso wie über heimische Vogelarten. "Arche Noah"-Moderatorin ...

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Sie sind verwandt mit Reptilien und fast die einzigen Tiere, die fliegen können: Vögel sind eine besondere Tierklasse.
"Arche Noah" berichtet in dieser Ausgabe über Laufvogelarten wie Emus und Nandus ebenso wie über heimische Vogelarten. "Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling beobachtet unter anderem, wie junge Habichtskäuze gezüchtet werden, die dann über eine Auswilderungsstation im Bayerischen Wald auf ihr Leben in Freiheit vorbereitet werden. Dabei erfährt sie viel Neues über die gefährdete Eulenart, die nur durch solche Kooperationen vom Aussterben bewahrt werden kann.


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17:55
Stereo-Ton16:9 Format

Fremde Kinder: Lulin im Paradies

Dokumentarfilm von Philip Escobar Jung, Deutschland 2004

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Der 13-jährige Lulin lebt auf der Karibikinsel Vieques, einem Teil des mit den USA assoziierten Inselstaats Puerto Rico. Eigentlich könnte Lulin dort den ganzen Tag seiner großen Leidenschaft, dem Surfen, nachgehen. Doch das vermeintliche Paradies hat eine ...

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Der 13-jährige Lulin lebt auf der Karibikinsel Vieques, einem Teil des mit den USA assoziierten Inselstaats Puerto Rico. Eigentlich könnte Lulin dort den ganzen Tag seiner großen Leidenschaft, dem Surfen, nachgehen. Doch das vermeintliche Paradies hat eine Schattenseite: An mehr als 200 Tagen im Jahr fallen im Rahmen militärischer Übungen der US-Armee scharfe Bomben. Dann kann Lulin natürlich nicht ins Meer. Durch einen langen Zaun wird Vieques in zwei Zonen geteilt. Auf der einen Seite - fast drei Viertel der Inselfläche - probt die US-Armee seit Jahrzehnten den Ernstfall. Auf der anderen Seite leben die noch verbliebenen Inselbewohner. So auch Lulin, seine vier Geschwister und Großeltern. Lulins Vater hat die Familie schon vor langer Zeit in Richtung USA verlassen, und auch die Mutter war wenig später gezwungen, in den Vereinigten Staaten nach Arbeit zu suchen. Lulins Großeltern engagieren sich seit Jahren im Kampf gegen die US-Armee und für eine Beendigung der Truppenübungen. Für die Kinder ist dieser "Befreiungskampf" einerseits ernste und stolze Familientradition, andererseits aber auch reicher Fundus für ihre Freizeitgestaltung: Demonstrationen am Militärzaun, kleine Sabotageakte wie Löcher in den Maschendraht schneiden oder Steine gegen die Absperrung werfen gehören zu ihrem Alltag und werden von den amerikanischen Soldaten geduldet.
Philip Escobar Jung, geboren 1973 und ab 1999 Filmstudent an der Hochschule für Fernsehen und Film München, stammt selbst aus Puerto Rico. Mit Lulin hat er einen Jungen porträtiert, dessen Persönlichkeit und Alltag von der Erfahrung des Verlusts der Eltern und von der täglichen Konfrontation mit Besatzern, deren Bombardements und Schießübungen, gesundheitsschädlichem militärischem Müll und verschmutzten Gewässern geprägt ist.

"Lulin im Paradies" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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18:25
Stereo-Ton16:9 Format

Licht-Gestalten

Wien, Hauptstadt der Projektion

Film von Frederick Baker

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

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Bei vielen Partys und Veranstaltungen gibt es seit einigen Jahren nicht mehr nur DJs, sondern auch VJs, sogenannte Video-Jockeys, die die passenden Bilder zur jeweiligen Musik an die Wand blenden. Sie schaffen ein Gesamtkunstwerk, bei dem sich die Töne und die Bilder ...
(ORF)

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Bei vielen Partys und Veranstaltungen gibt es seit einigen Jahren nicht mehr nur DJs, sondern auch VJs, sogenannte Video-Jockeys, die die passenden Bilder zur jeweiligen Musik an die Wand blenden. Sie schaffen ein Gesamtkunstwerk, bei dem sich die Töne und die Bilder synergetisch verbinden. Wien ist ein Zentrum der VJ-Kultur. Der "Salon Projektionist", eine Galerie für Projektionskunst, wurde jüngst von dem VJ-Team 4youreye - Gery und Eva Herlbauer - eröffnet. Als fünftbeste VJs der Weltrangliste schufen sie in Ergänzung zu Jan Lauths langjährigen Ausstellungen im "ipooool" in der Electric Avenue des Wiener Museumsquartiers die erste kommerzielle Plattform für die österreichische VJ-Szene. Es ist sicher kein Zufall, dass Wien eine weltweite Trendsetter-Rolle im VJ-Bereich einnimmt. Denn in der österreichischen Hauptstadt wurde bereits im Barock-Zeitalter der "Projektionismus" eingeleitet. Noch heute kann man in der Karlskirche und in der Piaristenkirche barocke Projektionen in Form von Fresken bewundern: massenmediale Kunst mit emotionsgeladenen Inhalten. Am anderen Ende der Entwicklung stehen Partys in In-Locations wie dem "Flex", einem Betonbunker am Wiener Donaukanal. Dort versetzen Projektionskunstwerke die Gäste in einzigartige atmosphärische Welten.
Der Film von Frederick Baker gibt Einblicke in diese Szene und stellt Projektionskunstwerke weltweit angesehener österreichischer VJs vor.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
VPS 19:08

Stereo-Ton16:9 Format

In memoriam Peter Zadek

Mein Leben - Peter Zadek

Film von Jean Boué

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"Enfant terrible", "Skandalregisseur", aber auch "das größte Talent des deutschen Theaters" wurde er genannt: Peter Zadek. Doch jede Form von Etikettierung war ihm ein Graus. Konsequent und kompromisslos ist Zadek stets seinen eigenen Weg gegangen. Er zählt zu den ...

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"Enfant terrible", "Skandalregisseur", aber auch "das größte Talent des deutschen Theaters" wurde er genannt: Peter Zadek. Doch jede Form von Etikettierung war ihm ein Graus. Konsequent und kompromisslos ist Zadek stets seinen eigenen Weg gegangen. Er zählt zu den bekanntesten Theaterregisseuren Deutschlands, wenn nicht gar Europas. Auch wenn seine Karriere ständig von öffentlicher Erregung und Debatten begleitet war, sich selbst hat Peter Zadek nie als Skandalregisseur gesehen. Ihm ging es stets darum, Grenzen zu durchbrechen - und sicherlich auch zu provozieren.
3sat zeigt "Peter Zadek - Mein Leben" anlässlich des Todes des Regisseurs. Filmautor Jean Boué traf Peter Zadek an seinem Wohnort in Hamburg, wo er mit der Schriftstellerin Elisabeth Plessen lebte. Die Kamera stellt Zadek an seinem liebsten Arbeitsplatz, seinem Bett, vor, und er nimmt das Filmteam mit ins Theater.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mit Rentiernomaden über den Ural

Film von Andreas Voigt

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")

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Ganz im Norden des Urals, dicht am Polarkreis, leben die Komi-Nomaden. Sie gehören zu einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten Sibiriens und betreiben seit jeher Rentierzucht. Zweimal im Jahr gehen sie auf Wanderschaft. Im Herbst ziehen sie über den Ural in die ...
(ARD/SWR)

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Ganz im Norden des Urals, dicht am Polarkreis, leben die Komi-Nomaden. Sie gehören zu einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten Sibiriens und betreiben seit jeher Rentierzucht. Zweimal im Jahr gehen sie auf Wanderschaft. Im Herbst ziehen sie über den Ural in die Taiga, wo ihre Tiere selbst bei harten Minusgraden noch Futter finden, und im Frühjahr ziehen sie über die Berge wieder zurück in die Tundra. Es ist eine Reise, die sie im Winter von Europa nach Asien führt und im Sommer von Asien nach Europa. Stalin versuchte, die Komi-Wanderhirten sesshaft zu machen: Sie wurden Staatsangestellte und bezogen Gehalt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion fanden einige von ihnen jedoch bald wieder zurück zur traditionellen Form des Nomadentums.
Filmemacher Andreas Voigt hat eine der letzten nicht-sesshaften Komi-Gruppen besucht. Er begleitet die Familien der beiden Rentierzüchter Alexej und Wassili bei ihrem Aufbruch im September, als in der Tundra über Nacht der Winter einbricht und der Treck ins Winterlager organisiert werden muss. Es ist die Zeit, wenn die Behörden alljährlich Hubschrauber oder Kettenfahrzeuge schicken, um die schulpflichtigen Kinder der Nicht-Sesshaften einzusammeln, denn Nomaden-Kinder müssen in Russland von September bis Mai ins Internat. Der Rest der Familie baut in wenigen Tagen die Zelte ab und verstaut das gesamte Hab und Gut auf Holzschlitten. Ungefähr 50 Schlitten benötigen sie, denn alles, was sie brauchen oder eventuell brauchen könnten, muss mitgeführt werden. Unterwegs gibt es keine Möglichkeit, irgendetwas einzukaufen. Für ihre vielen Schlitten brauchen die beiden Familien etwa 400 Zugtiere.
(ARD/SWR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rückkehr der Bären

Film von Michel Tonelli

(aus der ARD-Reihe "Abenteuer Wildnis")

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Einst stand er im Mittelpunkt der Volkskultur in den Pyrenäen, Mythen und Sagen rankten sich um ihn: der Pyrenäenbär. Die, die ihn fürchten, haben ihn ausgerottet - die, die ihn lieben, versuchen ihn wieder anzusiedeln.
In sechs aufeinanderfolgenden Jahren ...
(ARD/SWR)

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Einst stand er im Mittelpunkt der Volkskultur in den Pyrenäen, Mythen und Sagen rankten sich um ihn: der Pyrenäenbär. Die, die ihn fürchten, haben ihn ausgerottet - die, die ihn lieben, versuchen ihn wieder anzusiedeln.
In sechs aufeinanderfolgenden Jahren begleitet der Film von Michel Tonelli die Bemühungen, Bären aus Slowenien in den französischen Pyrenäen wieder anzusiedeln. Er beobachtet das Leben dieser scheuen Tiere wie auch den Streit zwischen Befürwortern und Gegnern dieser experimentellen Wiederansiedlung.
(ARD/SWR)


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21:45
16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Der Fluch der Hemingways

Dokumentarfilm von Clarissa Ruge, Deutschland 2005

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Ernest Hemingway war einer der berühmtesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, außerdem Nobelpreisträger, Abenteurer, Boxer, Jäger, Medienheld, Soldat und Macho. 1961 setzte er seinem Leben mit einer Schrotflinte ein Ende. Damit ist er nicht der Einzige in seiner ...
(ARD/BR/WDR)

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Ernest Hemingway war einer der berühmtesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, außerdem Nobelpreisträger, Abenteurer, Boxer, Jäger, Medienheld, Soldat und Macho. 1961 setzte er seinem Leben mit einer Schrotflinte ein Ende. Damit ist er nicht der Einzige in seiner Familie: Ernest Hemingways Vater, ein angesehener Arzt, hatte sich 1928 einen Revolver an die Schläfe gehalten und abgedrückt, seine Schwester nahm sich 1966 das Leben, Ernests Bruder Lester erschoss sich mit einem Revolver, die Enkelin Margaux wurde 1996 mit einer Überdosis Tabletten tot aufgefunden. Der letzte tragische Todesfall der Familie war Greg, Ernests geliebter Sohn und Johns Vater, ein ehemaliger Arzt, der 2001 unter mysteriösen Umständen starb. Hat sich bei ihm das dunkle Familiengeheimnis fortgesetzt?
Der Dokumentarfilm "Der Fluch der Hemingways" von Clarissa Ruge beleuchtet, was dieses unheilvolle Erbe für die Kinder und Enkel von Ernest Hemingway bedeutet und welche Rolle es in ihrem Leben spielt. John Hemingway, der Enkel Ernest Hemingways, lebt heute in Italien, seit 1997 ist er Vater eines Sohnes. Mit John Hemingway begibt sich der Film auf eine Reise zu den Schauplätzen dieser ungeheuerlichen Familiengeschichte. Quer durch Amerika folgt John den Spuren seines Großvaters und seines Vaters - eine Reise in ihr Leben, um sein eigenes besser verstehen zu können. Sie beginnt mit einem Besuch bei Norman Mailer, dem Freund und Weggefährten Ernest Hemingways, und führt über Florida bis nach Idaho, wo der Lebenskreis des größten amerikanischen Schriftstellers des letzten Jahrhunderts begann und endete.
(ARD/BR/WDR)


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22:45
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Tod eines Hippiemädchens

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
Walter GrabertGünther Schramnm
Robert HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
KarinKornelia Boje
Dr. TucherHerbert Mensching
MathildeBrigitte Horney
IreneDorothea Wieck
AndreasWerner Pochath
KonradStephan Behrens
StefanHarald Reeg
Regie: Theodor Grädler

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Im Wartehäuschen einer Straßenbahnhaltestelle wird ein Hippiemädchen gefunden: Es ist wenige Stunden vorher erstickt worden. Die Kripo kann schnell Identität und Bekanntenkreis klären, denn sie hatte in einer Kommune gelebt. Dann aber beginnen die Schwierigkeiten. Es ...

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Im Wartehäuschen einer Straßenbahnhaltestelle wird ein Hippiemädchen gefunden: Es ist wenige Stunden vorher erstickt worden. Die Kripo kann schnell Identität und Bekanntenkreis klären, denn sie hatte in einer Kommune gelebt. Dann aber beginnen die Schwierigkeiten. Es lässt sich kein Motiv für diesen Mord finden, dafür aber eine merkwürdige Verbindung zu gesellschaftlichen Kreisen, die normalerweise keinen Umgang mit ausgeflippten Jugendlichen haben. Schritt für Schritt untersucht Kommissar Keller diese Beziehungen.
Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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23:45

Nackte Straßen

(The Naked Street)

Spielfilm, USA 1955

Darsteller:
Nicky BradnaFarley Granger
Phil RegalAnthony Quinn
RosalieAnne Bancroft
Joe McFarlandPeter Graves
Latzi FranksJerry Paris
Evelyn ShrinerJeanne Cooper
u.a.
Regie: Maxwell Shane

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Der Unterweltkönig Phil Regal betreibt seine Kredit- und Spielsalongeschäfte mit brutalen Methoden und strengem Familienehrgefühl. Als seine Schwester Rosalie ein Kind von Nicky Bradna erwartet, der wegen eines Raubmords in der Todeszelle sitzt, greift Phil ein. Um die ...
(ARD)

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Der Unterweltkönig Phil Regal betreibt seine Kredit- und Spielsalongeschäfte mit brutalen Methoden und strengem Familienehrgefühl. Als seine Schwester Rosalie ein Kind von Nicky Bradna erwartet, der wegen eines Raubmords in der Todeszelle sitzt, greift Phil ein. Um die Ehre und das Liebesglück seiner Schwester zu retten, sorgt Phil für Nickys Freilassung. Sein Schwager soll sein Geld künftig als ehrlicher Lastwagenfahrer verdienen. Nicky träumt indes davon, gleich ins Buchmachergeschäft einsteigen zu können. Als Rosalies Baby bei der Geburt stirbt, sieht Phil keinen Grund mehr zur Loyalität und verstößt Nicky. Während Regal dem Polizei-Reporter McFarland gegenüber ein trautes Familienidyll beschwört, fädelt er gleichzeitig eine tödliche Intrige ein. Kaltblütig hängt er Nicky den Mord an einem seiner Geschäftsrivalen an. Kurz vor dem Hinrichtungstermin lässt Nicky seinen Schwager Phil und den Reporter McFarland ins Gefängnis kommen. Nicky droht damit, über Phils Komplott und einen weiteren seiner Morde auszupacken, doch er steht längst mit dem Rücken zur Wand.
Maxwell Shanes semi-dokumentarisch gefilmtes Gangstermelodram überzeugt durch seine konsequente Story und Anthony Quinns kraftvolle Darstellung des um sein bürgerliches Ansehen besorgten, alternden Gangsterpatriarchen, der dennoch nichts von der zornigen Energie verloren hat, die in seinen Jungendjahren den Überlebenskampf auf der Straße prägte. In den 1950er Jahren, als in den USA die Stadtflucht des Mittelstands begann, zählte "Nackte Straßen" zu einer Reihe dokumentarisch geprägter Krimis, welche die City als düster-exotischen Ganovendschungel illustrierten.
(ARD)


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1:05
VPS 01:04

Stereo-Ton16:9 Format

lebens.art spezial aus Salzburg



(ORF)


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2:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Salzburg - Das Reich des halben Papstes

Film von Hans Kutil


(ORF)


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3:10
VPS 01:05

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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3:40
VPS 03:35

Stereo-Ton16:9 Format

Licht-Gestalten

(Wh.)


(ORF)


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4:10
VPS 04:05

Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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4:55
VPS 04:50

16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:40
VPS 05:35

GleisEpisoden: Parkeisenbahn in Cottbus

Film von Rolf Reißmann

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Zu DDR-Zeiten wurden in zahlreichen Städten schmalspurige Eisenbahnen durch Parks aufgebaut, bei denen Kinder altersgerecht an der Technikbetreuung, Bedienung und Betriebsführung beteiligt waren. Die Cottbuser Parkeisenbahn gehört mit Gründungsjahr 1954 zu den ...

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Zu DDR-Zeiten wurden in zahlreichen Städten schmalspurige Eisenbahnen durch Parks aufgebaut, bei denen Kinder altersgerecht an der Technikbetreuung, Bedienung und Betriebsführung beteiligt waren. Die Cottbuser Parkeisenbahn gehört mit Gründungsjahr 1954 zu den ältesten dieser Einrichtungen. Zu den technischen Besonderheiten zählt Deutschlands älteste Schlepptenderlokomotive aller Spurweiten, erbaut 1895. Ihrem Namen macht die Cottbuser Parkeisenbahn alle Ehre, denn sie verbindet den innerstädtischen Eliaspark mit dem bundesweit bekannten BUGA-Park von 1996, mit dem Tierpark und dem weltbekannten Park Branitz, gestaltet von Fürst Pückler.
Der Film stellt die Cottbuser Parkeisenbahn vor.

Sendeende: 5:55 Uhr