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Samstag, 27. Juni
Programmwoche 27/2009
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6:30
Stereo-Ton16:9 Format

7:00

Esquisses de France (8/10)

En Normandie

Moderation: Anouk Charlier

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In zehn Folgen stellt "Esquisses de France" ausgewählte Regionen Frankreichs vor. Wechselnde Autoren zeigen landschaftliche Schönheiten, Zentren wirtschaftlicher Bedeutung, Stätten der bildenden Kunst und Schauplätze der Literatur. Interviews mit Franzosen vermitteln ...
(ARD/BR)

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In zehn Folgen stellt "Esquisses de France" ausgewählte Regionen Frankreichs vor. Wechselnde Autoren zeigen landschaftliche Schönheiten, Zentren wirtschaftlicher Bedeutung, Stätten der bildenden Kunst und Schauplätze der Literatur. Interviews mit Franzosen vermitteln ein authentisches Bild des heutigen Frankreichs.
Die Reihe "Esquisses de France" wird in französischer Sprache ausgestrahlt.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Eva Wannenmacher

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:40

Ingeborg Bachmann in Italien

Autobiografische und dichterische Notizen

Filmisches Porträt von Gerda Haller

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Wenige Monate vor ihrem Tod im Juni 1973 gab Ingeborg Bachmann ein Fernsehinterview.
Die Dichterin zeigt in Rom die Plätze, die ihr wichtig sind, spricht über ihr Verhältnis zu Italien, dem Mittelpunkt ihres Lebens, und zu den Italienern. Sie spricht von den Mühen ...
(ORF)

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Wenige Monate vor ihrem Tod im Juni 1973 gab Ingeborg Bachmann ein Fernsehinterview.
Die Dichterin zeigt in Rom die Plätze, die ihr wichtig sind, spricht über ihr Verhältnis zu Italien, dem Mittelpunkt ihres Lebens, und zu den Italienern. Sie spricht von den Mühen des Daseins, aber auch von der Hoffnung auf ein anderes, freieres Leben. Ergänzt wird Ingeborg Bachmanns Interview durch Prosatexte und Lyrik, die die Autorin selbst liest.
(ORF)


10:00
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus Klagenfurt:

33. Tage der deutschsprachigen Literatur

Ingeborg-Bachmann-Preis 2009

Lesungen und Diskussionen

Moderation: Clarissa Stadler

Juroren: Burkhard Spinnen, Paul Jandl, Karin Fleischanderl,
Hildegard Elisabeth Keller, Alain Claude Sulzer, Ijoma
Mangold und Meike Feßmann

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Lesen live vor der Kamera: 14 Autorinnen und Autoren stellen bei den 33. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt ihre noch nicht veröffentlichten Texte vor. Sie treffen sich im Sendesaal des ORF-Studios in Klagenfurt zum Wettlesen um den ...
(ORF/3sat)

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Lesen live vor der Kamera: 14 Autorinnen und Autoren stellen bei den 33. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt ihre noch nicht veröffentlichten Texte vor. Sie treffen sich im Sendesaal des ORF-Studios in Klagenfurt zum Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Vor Publikum diskutieren im Anschluss an die jeweils gelesenen Stücke die Mitglieder einer siebenköpfigen Jury über deren Qualität und Wirkung. Ein hartes Auswahlverfahren um die zu vergebenden Auszeichnungen, denn die Literaturrichter - Ijoma Mangold, Alain Claude Sulzer, Meike Feßmann, Karin Fleischanderl, Hildegard Elisabeth Keller und Paul Jandl unter dem Vorsitz von Burkhard Spinnen - nehmen kein Blatt vor den Mund. Clarissa Stadler moderiert den Wettbewerb um die begehrten Preise. 3sat vergibt in Klagenfurt den mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preis, der an ein vielversprechendes Talent aus dem Kreis der Eingeladenen geht.
3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen live in seinem Programm. Eva Wannenmacher und Literaturkritiker Andreas Isenschmid kommentieren den Wettbewerb.
(ORF/3sat)


10:00
Stereo-Ton16:9 Format

33. Tage der deutschsprachigen Literatur



(ORF)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Hessenreporter

Wespen, Mäuse & Co

Der Schädlingsbekämpfer

Film von Natalie Derbort

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Jürgen Sommer ist Schädlingsbekämpfer und jagt im Rhein-Main-Gebiet seit über 20 Jahren Mäuse, Ratten, Marder, Wespen und Tauben. Kein Schädling ist vor ihm sicher, auch nicht die winzig kleinen Wanzen, die sich bevorzugt in Betten aufhalten und vor allem ...
(ARD/HR)

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Jürgen Sommer ist Schädlingsbekämpfer und jagt im Rhein-Main-Gebiet seit über 20 Jahren Mäuse, Ratten, Marder, Wespen und Tauben. Kein Schädling ist vor ihm sicher, auch nicht die winzig kleinen Wanzen, die sich bevorzugt in Betten aufhalten und vor allem Hotelbesitzern das Leben schwer machen. Jürgen Sommer hat die Firma von seinem Großvater übernommen, der schon 1946 mit dieser Arbeit begonnen hatte. Das Schwierige daran: Man sieht die kleinen Biester so gut wie nie. Jürgen Sommer muss also Spuren lesen können und die intelligenten Nager überlisten. Der Schädlingsbekämpfer ist aber nicht nur in Wohnungen aktiv, auch Großbetriebe gehören zu seinen Kunden. Unter anderem eine Frankfurter Großmetzgerei, die gesetzlich verpflichtet ist, sich vor Mäusen zu schützen. Aber wie lockt man Mäuse, die in einem Metzgerei-Lager eigentlich schon sattgefressen sind, zu einem Köder?
Der Film aus der Reihe "Hessenreporter" hat Jürgen Sommer durch die Jahreszeiten auf seiner Suche nach den Schädlingen aller Art begleitet.
(ARD/HR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schockemöhles Pferdetraum

Europas größte Herde in der Lewitz

Film von Katrin Richter

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Das größte Gestüt Europas liegt versteckt in der Lewitz, mitten in Mecklenburg. 3.000 Hektar Land, auf denen 3.000 Pferde leben. 900 Fohlen kommen allein in diesem Jahr auf die Welt, keines von ihnen entsteht zufällig. 150 Mitarbeiter kümmern sich von der ersten ...
(ARD/NDR)

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Das größte Gestüt Europas liegt versteckt in der Lewitz, mitten in Mecklenburg. 3.000 Hektar Land, auf denen 3.000 Pferde leben. 900 Fohlen kommen allein in diesem Jahr auf die Welt, keines von ihnen entsteht zufällig. 150 Mitarbeiter kümmern sich von der ersten Minute an um diese Tiere, bis sie dann spätestens als Vierjährige das Gestüt verlassen. Die besten behält Paul Schockemöhle und bildet sie aus. Michael Möller und Kashia Gleitsmann sind so etwas wie wie "Fohleneltern": Sie kümmern sich um zwei junge Hengste. Wilken Treu ist erst seit wenigen Wochen einer von zwei Gestütsleitern. Der 26-Jährige muss sich jeden Tag aufs Neue durchsetzen.
Der Film von Katrin Richter stellt den Alltag auf dem Gestüt vor und begleitet zwei Fohlen während ihrer ersten drei Lebenswochen.
(ARD/NDR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

laVita

"Schwein gehabt!" - Geschichten aus dem Saugarten

Film von Nicole Hillgruber, Heidi Reutter und Susanne Roser

Moderation: Tobias Ranzinger


Gesellschaftspolitik, Alltagspraxis und Lifestyle sind die Themen von "laVita". Bunt, bewegend, lebensnah berichtet das Gesellschaftsmagazin monothematisch über Menschen und ihr Leben. Moderatoren sind Heike Götz und Tobias Ranzinger.
(ARD/BR)


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16:15

Louis, der Geizkragen

(L'avare)

Spielfilm, Frankreich 1980

Darsteller:
HarpagonLouis de Funès
CléanteFrank David
EliseClaire Dupray
ValéreHervé Bellon
JacquesMichel Galabru
u.a.
Regie: Louis de Funès
Regie: Jean Girault

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Harpagon ist steinreich - und so geizig, dass er sich in der Kirche vor der Kollekte drückt, immer nur das gleiche schwarze Wams trägt und mit seinem Personal ständig über unnötige Ausgaben streitet. Höchstes Gut auf Erden ist für ihn das liebe Geld: Sein ganzes ...
(ARD)

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Harpagon ist steinreich - und so geizig, dass er sich in der Kirche vor der Kollekte drückt, immer nur das gleiche schwarze Wams trägt und mit seinem Personal ständig über unnötige Ausgaben streitet. Höchstes Gut auf Erden ist für ihn das liebe Geld: Sein ganzes Vermögen bewahrt Harpagnon in einer metallbeschlagenen Truhe auf, die er im Garten vergraben hat. Mindestens einmal am Tag vergewissert er sich, ob sie noch da ist. Seine zwei erwachsenen Kinder leiden unter seiner Knickrigkeit: Tochter Elise soll nach dem Willen des Vaters den 50-jährigen Anselme heiraten, weil er als einziger Kandidat auf die Mitgift verzichtet. Und für seinen Sohn Cléante hat Harpagon eine nicht mehr jugendfrische, aber begüterte Witwe ausgesucht. Für sich selbst hat der alte Geizhals die bildschöne, junge Nachbarstochter Marianne ausgewählt, deren Herz er mit Hilfe der Kupplerin Frosine zu erobern gedenkt. Doch die Kinder sind mit den Plänen Harpagons nicht einverstanden: Sohn Cléante ist selbst in die hübsche Marianne verliebt, und Elise will Harpagons Haushofmeister Valére heiraten. So verbünden sich die vier mit der um ihren Kupplerlohn geprellten Frosine und setzen gemeinsam alles daran, Harpagon an seiner verwundbarsten Stelle zu treffen. Als eines Tages die Geldtruhe verschwindet, kommt endlich Bewegung in die eigenwillige Heiratspolitik des notorischen Geizhalses.
"Louis, der Geizkragen" ist eine ausgelassene Komödie nach Molières Bühnenstück mit Louis de Funès in einer Glanzrolle als explosiver Giftzwerg, dessen einzige Leidenschaft das Geld ist.
(ARD)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Das andere Servicemagazin

Thema: Leben am Wasser

Moderation: Annabelle Mandeng

Erstausstrahlung

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Während für Krabbenfischer und Leuchtturmwärter das Leben am Wasser eine Selbstverständlichkeit ist, zahlen andere Menschen eine Menge Geld, um Wohnraum am Wasser zu erstehen. In Städten wie Hamburg, Berlin, Bremen und auch Leipzig ist das Wohnen am Wasser ein Luxus. ...

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Während für Krabbenfischer und Leuchtturmwärter das Leben am Wasser eine Selbstverständlichkeit ist, zahlen andere Menschen eine Menge Geld, um Wohnraum am Wasser zu erstehen. In Städten wie Hamburg, Berlin, Bremen und auch Leipzig ist das Wohnen am Wasser ein Luxus.
"vivo" trifft Menschen, die sich ihr Leben fern vom Wasser gar nicht vorstellen können und besucht unter anderem das Ehepaar Matthiesen auf der Hallig Süderoog im nordfriesischen Wattenmeer. Dort leben sie allein, ganz ohne Nachbarn, ohne Fernseher und Internet. Die "vivo"-Reportage stellt ein aufwendiges Projekt in Leipzig vor: Der Gewässerverbund Leipzig hat Wasserwege der Stadt miteinander verbunden, damit Anwohner Naherholungsgebiete wie den Cospudener See, ein geflutetes Tagebauloch, per Boot erreichen können.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mast- und Schotbruch

Kieler Woche 2009

Film von Brigitte Pleiss

Erstausstrahlung

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Die Kieler Woche bietet auch 2009 wieder neue Highlights. Auf der Seebahn ist bei der WM der X35-Yachten und der EM der X41-Yachten hochkarätiger Sport zu erleben. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die älteste der olympischen Bootsklassen: In den Starbooten kämpfen ...
(ARD/NDR/3sat)

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Die Kieler Woche bietet auch 2009 wieder neue Highlights. Auf der Seebahn ist bei der WM der X35-Yachten und der EM der X41-Yachten hochkarätiger Sport zu erleben. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die älteste der olympischen Bootsklassen: In den Starbooten kämpfen neue Segler um die Plätze für die Olympischen Spiele 2012 in London. Als Welturaufführung werden die neuen Frauen-Match-Race-Boote präsentiert. Zur Windjammerparade kommt als Ehrengast das norwegische Schulschiff "Christian Radich", einer der berühmtesten Großsegler der Welt. An Land feiern wieder Millionen von Besuchern zehn Tage lang das größte Segelvolksfest der Welt.
Der Film von Brigitte Pleiss begleitet die Kieler Woche 2009.
(ARD/NDR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Eheschein-Scheinehe

Was Paare im Kanton Thurgau erleben

Reportage von Karin Bauer

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Die 21-jährige Andrea Brühwiler will ihren 28-jährigen Freund aus Ägypten heiraten und wird zur Befragung aufs Standesamt zitiert. Roland Oettli ist mit der Filipina Marilyn verheiratet, konnte seine Ehe aber zwei Jahre lang nicht leben, weil seine Frau nicht einreisen ...

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Die 21-jährige Andrea Brühwiler will ihren 28-jährigen Freund aus Ägypten heiraten und wird zur Befragung aufs Standesamt zitiert. Roland Oettli ist mit der Filipina Marilyn verheiratet, konnte seine Ehe aber zwei Jahre lang nicht leben, weil seine Frau nicht einreisen durfte. Alle wohnen im Kanton Thurgau, alle werden der Scheinehe verdächtigt - Hausbesuche und Befragungen zum Sexualkontakt sind bei diesem Verdacht an der Tagesordnung. Der Kanton Thurgau greift gesamtschweizerisch am härtesten durch. Andere Kantone verhalten sich zurückhaltender, weil Heiraten ein Menschenrecht ist. Scheinehen lassen sich meist nur durch Indizien wie zum Beispiel einen hohen Altersunterschied begründen. Was Ermessenssache ist, droht im Kanton Thurgau zur Beamtenwillkür zu verkommen. Die Betroffenen kämpfen nicht nur gegen den Entscheid der Behörden, sondern auch gegen Vorurteile von Arbeitskollegen.
Der Film von Karin Bauer zeigt, wie das verschärfte Ausländergesetz Standesbeamte im Kanton Thurgau zu Polizisten und Polizisten zu Verhörrichtern macht.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
VPS 19:19

Stereo-Ton16:9 Format

heute-show

Nachrichtensatire mit Oliver Welke

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Die "heute-show" stellt die Welt der TV-Nachrichten auf den Kopf: Satirisch, bissig und weitgehend unbestechlich kommentiert Anchorman Oliver Welke die aktuellen Fernsehbilder aus Politik und Nachrichtensendungen. Passend zum Superwahljahr 2009 bietet die "heute-show" ...

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Die "heute-show" stellt die Welt der TV-Nachrichten auf den Kopf: Satirisch, bissig und weitgehend unbestechlich kommentiert Anchorman Oliver Welke die aktuellen Fernsehbilder aus Politik und Nachrichtensendungen. Passend zum Superwahljahr 2009 bietet die "heute-show" gutes "Politainment" gegen die im Land grassierende Politikverdrossenheit. Besonders absurde Wahlversprechen und herausragend hohle Politikerphrasen werden fachgerecht und unterhaltsam seziert.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Festspielsommer

Bel Canto Spectacular

Eine Operngala mit Juan Diego Flórez

Festspielhaus Baden-Baden, November 2008

Orchester: Deutsche Staatsphilharmonie

Orchester: Rheinland-Pfalz
Musikalische Leitung: Christopher Franklin
Erstausstrahlung

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Juan Diego Flórez hat mit seinem stimmlichen Potenzial, mit Virtuosität und Leichtigkeit ein spektakuläres modernes Opernzeitalter eingeleitet. Der peruanische Tenor ruft als neuer Belcanto-Star eine ebenso einmütige wie seltene Begeisterung hervor, die vor ihm zuletzt ...
(ARD/SWR/3sat)

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Juan Diego Flórez hat mit seinem stimmlichen Potenzial, mit Virtuosität und Leichtigkeit ein spektakuläres modernes Opernzeitalter eingeleitet. Der peruanische Tenor ruft als neuer Belcanto-Star eine ebenso einmütige wie seltene Begeisterung hervor, die vor ihm zuletzt nur Placido Domingo und Luciano Pavarotti entfacht haben.
Trotz seiner zahlreichen Engagements an den berühmtesten Opernhäusern der Welt ist es gelungen, Juan Diego Flórez für eine Operngala im November 2008 im Festspielhaus Baden-Baden zu verpflichten, auf dem der Interpret ein Programm mit herausragenden Arien von Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini und Gaetano Donizetti präsentiert.

Am Samstag, 4. Juli, 20.15 Uhr, setzt 3sat mit dem "Eröffnungskonzert Rheingau Musik Festival 2009" sein Programm zum Festspielsommer fort.
(ARD/SWR/3sat)


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21:15
Zweikanal-Ton16:9 Format

DOKU Sommer 09

Josephine Baker

Schwarze Diva in einer weißen Welt

Film von Annette von Wangenheim

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Josephine Baker (1906 - 1975) zählt zu den populärsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. 1925, mit 19 Jahren, kam die Afroamerikanerin mit der "Revue Nègre" nach Paris und eroberte die Herzen der Europäer im Sturm. Ihr legendäres Bananenröckchen schrieb ...
(ARD/WDR)

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Josephine Baker (1906 - 1975) zählt zu den populärsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. 1925, mit 19 Jahren, kam die Afroamerikanerin mit der "Revue Nègre" nach Paris und eroberte die Herzen der Europäer im Sturm. Ihr legendäres Bananenröckchen schrieb Theatergeschichte, ihr Chanson "J'ai deux amours" wurde zum Evergreen und zur Baker-Hymne. Die Charleston-Königin der Goldenen Zwanziger, die Diva der Folies-Bergère und des Casino de Paris war der erste schwarze, international erfolgreiche Superstar.
Der Film von Annette von Wangenheim zeigt das Leben und Werk Josephine Bakers aus afroamerikanischer Perspektive: Er porträtiert die Künstlerin im Spiegel europäischer Kolonialklischees und als Aktivistin der weltweiten Black-Consciousness-Bewegung des 20. Jahrhunderts. Pioniere des Black Dance wie Geoffrey Holder, Arthur Mitchell und Carmen de Lavallade schildern gemeinsame Auftritte, Baker-Biografen und Historiker kommentieren bekanntes und unbekanntes Film- und Fotomaterial.
(ARD/WDR)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

DOKU Sommer 09

Chantal Michel

Körper als Inszenierung und Irritation

Film von Alain Godet

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Chantal Michel hat mit hervorragenden Arbeiten in den Bereichen Video, Fotografie und Performance international auf sich aufmerksam gemacht. Sie gehört zu jener mittleren Generation von Schweizer Künstlerinnen, die den Sprung über die Grenze geschafft haben. Typisch ...

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Chantal Michel hat mit hervorragenden Arbeiten in den Bereichen Video, Fotografie und Performance international auf sich aufmerksam gemacht. Sie gehört zu jener mittleren Generation von Schweizer Künstlerinnen, die den Sprung über die Grenze geschafft haben. Typisch für Chantal Michel sind Bildserien, in denen sie ihren eigenen Körper im Raum inszeniert. Ihre ungewöhnlichen Arbeiten sind stets doppelbödig und irritierend.
Alain Godet hat Chantal Michel zwei Jahre lang mit der Kamera begleitet und ein ebenso intimes wie fesselndes Porträt geschaffen, das dicht an das Lebensgefühl und die Arbeitsprozesse der öffentlichkeitsscheuen Künstlerin heranführt.


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22:55
Stereo-Ton16:9 Format

DOKU Sommer 09

Deutschland, deine Künstler (2/3)

Armin Mueller-Stahl

Film von Inga Wolfram

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Wenn es in Hollywood um die Besetzung einer Charakterrolle geht, eine Figur mit Vergangenheit glaubwürdig verkörpert werden soll, dann steht sein Name ganz oben auf der Liste: Armin Mueller-Stahl. Immer gibt er seinen Rollen Tiefe und Distanz, ist kühl und menschlich ...
(ARD/SWR/WDR)

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Wenn es in Hollywood um die Besetzung einer Charakterrolle geht, eine Figur mit Vergangenheit glaubwürdig verkörpert werden soll, dann steht sein Name ganz oben auf der Liste: Armin Mueller-Stahl. Immer gibt er seinen Rollen Tiefe und Distanz, ist kühl und menschlich zugleich. Die Figur bis ins Verborgenste auszuleuchten, darin besteht seine Kunst. Heute ist Armin Mueller-Stahl ein Schauspieler mit Weltruf, der mit Kollegen wie Robin Williams befreundet ist, zur eigenen Branche aber sonst gerne Distanz wahrt. Je größer seine Erfolge wurden, desto mehr kam es ihm darauf an, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Dieser gelassene Umgang mit der eigenen Größe ist mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden. In seinem über 50-jährigen Schauspielerleben spielt sich Armin Mueller-Stahl zunächst in der DDR ganz nach oben, in DEFA-Filmen wie "Jakob der Lügner", wird 1975 DDR-Fernsehkünstler des Jahres. Nach seiner Ausreise startet er in der Bundesrepublik seine zweite Karriere, arbeitet in den 1980er Jahren mit Rainer Werner Fassbinder. Mit wenig Englischkenntnissen geht er nach Amerika. Seine Rolle als aus der DDR ausgereister Taxifahrer Helmut Grokenberger, der sich in Jim Jarmuschs Kultfilm "Night on Earth" radebrechend durch den New Yorker Großstadtdschungel schlägt, ist deshalb so authentisch. 2001 kehrt er nach Deutschland zurück, feiert als Thomas Mann in "Die Manns" seinen größten Erfolg beim deutschen Publikum - und entscheidet sich zu einem zweiten Wohnsitz an der Ostsee. Neben der Schauspielerei widmet sich Mueller-Stahl der Malerei, spielt Geige und schreibt Erzählungen.
Der Film zeigt Armin Mueller-Stahl in seinem Haus in Pacific Palisades, beim Malen in seinem Atelier und begleitet ihn an seine Lieblingsorte. Außerdem beobachtet er den Schauspieler während der Dreharbeiten zu den "Buddenbrooks" und bei einer Ausstellungseröffnung in Lübeck. Zu Wort kommen unter anderen David Cronenberg, Constantin Costa-Gavras und Heinrich Breloer sowie Robin Williams, Iris Berben und Barbara Sukowa.
(ARD/SWR/WDR)


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23:40
Stereo-Ton16:9 Format

Die Besten im Westen (2/9)

Konrad Adenauer

Film von Lothar Schröder

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Kaum einen Namen verbindet man so sehr mit dem Begriff "Westen" wie den von Konrad Adenauer (1876 - 1967). Er war nicht nur der große Kanzler, der mit seinem Leitsatz der Westintegration die politische Richtung der neu geschaffenen Bundesrepublik vorgab. Er setzte sich ...
(ARD/WDR)

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Kaum einen Namen verbindet man so sehr mit dem Begriff "Westen" wie den von Konrad Adenauer (1876 - 1967). Er war nicht nur der große Kanzler, der mit seinem Leitsatz der Westintegration die politische Richtung der neu geschaffenen Bundesrepublik vorgab. Er setzte sich auch vor dem Krieg als Kölner Oberbürgermeister gegenüber dem zentralistischen Preußen stets für eine Stärkung des Westens ein, insbesondere des Rheinlands. Geboren wurde Adenauer am 5. Januar 1876 in Köln. Dort wuchs er in bescheidenen Verhältnissen auf. Durch die Heirat in eine der bedeutendsten Familien Kölns bekam er Zugang zu den höheren Kreisen. 1917 begann seine Laufbahn als jüngster und gleichzeitig bestbezahlter Oberbürgermeister des ganzen Deutschen Reichs. Durch seine ehrgeizigen Projekte machte er Köln in kurzer Zeit von einer Provinzstadt zur bedeutenden Metropole. Erst als er wagte, den Nazis die Stirn zu bieten, war seine Karriere zu Ende. Obwohl Adenauer sich ruhig verhielt und kein Widerstandskämpfer war, wurde er 1944 verhaftet. Er stand schon auf der Liste für das KZ Buchenwald, da rettete ihn ausgerechnet einer seiner kommunistischen Gegner aus der Stadtverwaltung. Die Amerikaner machten ihn wieder zum Oberbürgermeister im zerstörten Köln. Als jedoch die Briten die Stadt übernahmen, entließen sie ihn nach nur kurzer Zeit aus dem Amt. Adenauer orientierte sich neu und begann sein zweites Leben, das ihn zum CDU-Vorsitzenden und 1949 - mit 73 Jahren - zum Bundeskanzler machen sollte. Erst 14 Jahre und drei Wiederwahlen später trat er von seinem Amt zurück, kurz nachdem er und Charles de Gaulle in Paris den Vertrag über deutsch-französische Zusammenarbeit unterzeichnet hatten.
Lothar Schröder zeichnet in seinem Porträt anhand von umfangreichem Archivmaterial und Interviews mit Zeitzeugen wie Adenauers Sekretärin Hannelore Siegel und dem jüngsten Sohn Georg das Leben und Werk von Konrad Adenauer nach.
(ARD/WDR)


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0:25
Stereo-Ton16:9 Format

lebens.art


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Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv. Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere ...
(ORF)

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Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv. Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.
(ORF)


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0:55
Stereo-Ton

Aussicht mit Geländer

Film von Elisabeth Scharang

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Terrassen und Gärten beleben zunehmend die Dachlandschaft von Wien. Die Beletage hat sich in den letzten Jahren immer mehr Richtung Himmel verschoben - mit höchst luxuriösen Beispielen: imposante Bäume, Rasen und Swimmingpool vor der Terrassentür. Das Glück kann aber ...
(ORF)

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Terrassen und Gärten beleben zunehmend die Dachlandschaft von Wien. Die Beletage hat sich in den letzten Jahren immer mehr Richtung Himmel verschoben - mit höchst luxuriösen Beispielen: imposante Bäume, Rasen und Swimmingpool vor der Terrassentür. Das Glück kann aber auch kleiner sein - mit Tomaten-, Basilikum- und Rosmarinpflänzchen vor der Wohnung im letzten Geschoß.
Elisabeth Scharang über die neuen Terrassen und Gärten über den Dächern Wien.
(ORF)


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1:25
Stereo-Ton16:9 Format

das aktuelle sportstudio

Moderation: Wolf-Dieter Poschmann


Das Neueste aus dem Sport - mit Spielergebnissen, Bewertungen und Hintergrundgesprächen mit Spitzensportlern und Funktionären.


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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kriminalfälle - Wenn Frauen töten (1/5)

Die Parkhausmörderin

Film von Elvira Stadelmann

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Caroline H. hat zwei Frauen getötet und eine weitere schwer verletzt: 1991 ermordet sie als 18-Jährige im Zürcher Parkhaus Urania eine junge Frau. 1997 sticht sie wie von Sinnen auf eine 61-Jährige in der Nähe des Chinagartens ein. Ein Jahr später attackiert sie eine ...

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Caroline H. hat zwei Frauen getötet und eine weitere schwer verletzt: 1991 ermordet sie als 18-Jährige im Zürcher Parkhaus Urania eine junge Frau. 1997 sticht sie wie von Sinnen auf eine 61-Jährige in der Nähe des Chinagartens ein. Ein Jahr später attackiert sie eine 75-jährige Buchhändlerin im Zürcher Oberdorf. Ihr grausames Vorgehen ist ohne klar erkennbares Motiv und widerlegt die verbreiteten Annahmen über Frauen als Täterinnen. Denn wenn Frauen töten, so die gängige Meinung, liegt ihr Motiv meist in einem Beziehungskonflikt. Doch ihre Opfer seien zufällig "zur falschen Zeit am falschen Ort" gewesen, sagte Caroline H. später. Die Lust am Erschrecken und Töten von Frauen habe sie getrieben - Frauen halte sie für schwach und verachtenswert. Caroline H. war aber nicht nur eine Serienmörderin, sie war auch Serienbrandstifterin. In Luzern wurde sie wegen 40 Brandstiftungen verurteilt und wegen Gemeingefährlichkeit für kurze Zeit verwahrt. Aufgrund positiver psychiatrischer Gutachten wurde die Verwahrung aufgehoben - ein fataler Entscheid, wie sich zeigen sollte. Beim Prozess am Zürcher Obergericht 2001 sagt Caroline H., dass sie, würde man sie entlassen, wohl weitermachen würde. Man solle die Öffentlichkeit vor ihr schützen. Sie wird zu lebenslanger Haftstrafe und Verwahrung verurteilt und in der Schweizer Frauenvollzugsanstalt Hindelbank im Isolationstrakt untergebracht - im Haftregime A, der strengsten in der Schweiz angewendeten Form des Strafvollzugs überhaupt.
Die erste Folge der fünfteiligen Reihe "Kriminalfälle - Wenn Frauen töten" stellt die Parkhausmörderin Caroline H. vor.

Die weiteren vier Folgen der Reihe "Kriminalfälle - Wenn Frauen töten" zeigt 3sat im Anschluss, ab 3.05 Uhr.


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3:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kriminalfälle - Wenn Frauen töten (2/5)

Am hellichten Tag

Film von Alain Godet

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In einem Park in Basel verliebt sich die 16-jährige Kosovarin Teuta in ihren Landsmann Arif. Die Eltern Salihe und Isuf sind gegen die Verbindung mit dem zwölf Jahre älteren Mann, aber die Tochter setzt ihren Kopf durch. Sie heiratet Arif, und die beiden ziehen in eine ...

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In einem Park in Basel verliebt sich die 16-jährige Kosovarin Teuta in ihren Landsmann Arif. Die Eltern Salihe und Isuf sind gegen die Verbindung mit dem zwölf Jahre älteren Mann, aber die Tochter setzt ihren Kopf durch. Sie heiratet Arif, und die beiden ziehen in eine gemeinsame Wohnung. Doch statt Eheglück erlebt Teuta dort eine traumatische Zeit: Arif beginnt, seine junge Frau zu kontrollieren, schließt sie zu Hause in der Wohnung ein und schlägt sie. Ihre Eltern darf Teuta nicht mehr sehen. Am 18. April 2000 sucht Salihe ihren Schwiegersohn auf, um ihn zur Rede zu stellen. Es kommt zu Auseinandersetzungen. Zuerst in der Wohnung, dann auf der Straße, wo Arif in sein Auto steigt. Als er eine schnelle Handbewegung macht, fühlt sich Salihe bedroht. Sie zieht eine Pistole aus ihrer Handtasche und schießt sieben Mal auf ihren Schwiegersohn. Das Gericht verurteilt die vierfache Mutter zu sechseinhalb Jahren Gefängnis, sieht aber ausdrücklich von einer Landesverweisung ab. Als Salihe im Juni 2004 vorzeitig entlassen wird, beschließt die Fremdenpolizei trotzdem die Ausweisung der Täterin. Seitdem lebt Salihe wie in der Verbannung irgendwo im Kosovo, ohne Familie, ohne Freunde, ohne Arbeitsmöglichkeiten. Ist das Exil der zweite Sühnepreis, den sie für ihre Tat entrichten muss?
Die zweite Folge der fünfteiligen Reihe "Kriminalfälle - Wenn Frauen töten" zeichnet die tragische Chronik einer Liebesgeschichte nach.


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3:40
Stereo-Ton16:9 Format

Kriminalfälle - Wenn Frauen töten (3/5)

Mord im Maiensäss

Film von Gieri Venzin

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Am 20. August 1885 erschlägt die junge Ehefrau Onna Maria ihren Mann mit einer Axt in einer Berghütte im Val Sumvitg. Nach seiner Beerdigung gesteht sie die Tat und kommt in Chur in Untersuchungshaft. Sie ist kaum 22 Jahre alt, hat bereits ein Kind und erwartet ein ...

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Am 20. August 1885 erschlägt die junge Ehefrau Onna Maria ihren Mann mit einer Axt in einer Berghütte im Val Sumvitg. Nach seiner Beerdigung gesteht sie die Tat und kommt in Chur in Untersuchungshaft. Sie ist kaum 22 Jahre alt, hat bereits ein Kind und erwartet ein zweites. Im Verlauf der Strafuntersuchung, die sie ohne einen Verteidiger bestreiten muss, gesteht sie, bereits am Abend vor der Tat den Plan gefasst zu haben, ihren Mann zu erschlagen. Das Bündner Kantonsgericht verurteilt sie wegen Mordes zu 25 Jahren Zuchthaus. Davon muss sie 20 Jahre in fast totaler Isolation in einer Zelle im Sennhof in Chur absitzen. Danach kehrt sie wieder in ihren Bündner Geburtsort Rabius zurück, wo sie am 14. November 1948, zwei Tage vor ihrem 85. Geburtstag, stirbt. Zeitgenossen, die Onna Maria gekannt haben, sehen in ihr nicht die diabolische Täterin, sondern eher ein Opfer unglücklicher Umstände: Onna Maria war ungewollt schwanger geworden und musste einen viel älteren, gewalttätigen Mann heiraten. Als ihre Situation immer unerträglicher wurde, sah die junge Frau, die völlig im Korsett einer katholisch-patriarchalischen Gesellschaft gefangen war, keinen anderen Ausweg mehr, als ihren Mann zu töten.
Die dritte Folge der fünfteiligen Reihe "Kriminalfälle - Wenn Frauen töten" rollt den Mord im Maiensäss auf.


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4:15
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Kriminalfälle - Wenn Frauen töten (4/5)

Der Giftpilzmord

Film von Fiona Strebel und Michèle Sauvain

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Der Fall hat in den 1990er Jahren im Kanton Zürich alle Dimensionen gesprengt, die sich Untersuchungsbehörden, Gerichte, aber auch die Medien vorstellen konnten: Es ist die Geschichte dreier junger Leute, die sich über zwei Jahre lang an der Zürcher Goldküste in eine ...

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Der Fall hat in den 1990er Jahren im Kanton Zürich alle Dimensionen gesprengt, die sich Untersuchungsbehörden, Gerichte, aber auch die Medien vorstellen konnten: Es ist die Geschichte dreier junger Leute, die sich über zwei Jahre lang an der Zürcher Goldküste in eine Ménage à trois verstrickten, bei der die Rollen klar verteilt waren: Der Ehemann Martin S., ein junger Akademiker aus Genf, verdient das Geld, die Ehefrau Simone S. und ihr Geliebter Daniel C. leben in den Tag hinein und geben das Geld aus. Als Simone S. von ihrem Geliebten schwanger wird, spitzt sich die Lage im Dreierhaushalt zu. Ehemann Martin wird lästig. Simone beginnt, ihn regelmäßig mit Schlaftabletten außer Gefecht zu setzen. Was in den Augen von Simone und Daniel als Jux beginnt, steigert sich mehr und mehr zum schrecklichen Plan. Über ein Jahr lang versucht die 24-Jährige zusammen mit ihrem Freund mehrmals, ihren Ehemann Martin umzubringen. Schließlich gelingt es ihr mithilfe von Knollenblätterpilzen. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilt Simone S. und ihren Komplizen Daniel C. wegen Mordes und mehrfach versuchten Mordes zu lebenslänglichem Zuchthaus. Sie ist die Giftpilzmörderin, die Medien nennen sie die "teuflische Simone".
Im Film von Fiona Strebel und Michèle Sauvain befassen sich unter anderen der Untersuchungsrichter, die Gerichtspsychiaterin und Angehörige des Opfers mit den Hintergründen der Tat. Dass das ganze erschreckende Ausmaß des Delikts aufgeklärt werden konnte, ist der Täterin selbst zu verdanken: Ohne ihr enormes Mitteilungsbedürfnis hätten die Untersuchungsbehörden nie restlos herausgefunden, was Simone S. und ihr Freund Daniel C. ihrem Ehemann Martin alles antaten.


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4:50
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Kriminalfälle - Wenn Frauen töten (5/5)

Die Verzweiflungstat der Großmutter

Film von Denise Chervet

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Eva K. ist fast wahnhaft davon überzeugt, dass ihr Ehemann die zweijährige Enkelin missbraucht. Sie sucht Hilfe bei Ärzten, Beratungsstellen und Rechtsanwälten: Vergeblich, denn es gibt keine körperlichen Hinweise für einen Kindesmissbrauch. Doch die Großmutter ist ...

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Eva K. ist fast wahnhaft davon überzeugt, dass ihr Ehemann die zweijährige Enkelin missbraucht. Sie sucht Hilfe bei Ärzten, Beratungsstellen und Rechtsanwälten: Vergeblich, denn es gibt keine körperlichen Hinweise für einen Kindesmissbrauch. Doch die Großmutter ist von der Richtigkeit ihrer Wahrnehmung überzeugt. Verzweifelt und alleingelassen gerät sie immer tiefer in einen Strudel negativer Gefühle. Schließlich engagiert sie einen Detektiv. Er soll die nötigen Indizien liefern, damit Eva K. ihren Mann vor Gericht bringen kann. Zwar wird auch der Detektiv nicht fündig, doch er bestärkt Frau K. in ihrer Meinung. Jetzt beherrscht nur noch ein Gedanke die Großmutter: Sie will ihren Mann bestrafen und weitere Übergriffe verhindern. Als sie ein anderes Kind in Gefahr wähnt, gerät sie in Panik. Für 500.000 Franken heuert sie einen Auftragsmörder an. Im April 2001 ist es so weit: Der Killer erschießt Hans K. in dessen Villa. Die Täter sind schnell überführt. In der Untersuchungshaft erfährt Eva K., dass ihr Ehemann vor Jahren bereits wegen sexueller Übergriffe an Kindern rechtskräftig verurteilt wurde. Diese Fakten erhärten die bis heute nicht bewiesene These der Großmutter. Dennoch verurteilt das Gericht Eva K. zu zehn Jahren Zuchthaus wegen Anstiftung zur vorsätzlichen Tötung.
Die fünfte Folge der fünfteiligen Reihe "Kriminalfälle - Wenn Frauen töten" berichtet über eine Verzweiflungstat. Neben Eva K. selbst kommen eine Ärztin, ein Psychotherapeut, Untersuchungsbeamte und eine Nachbarin von Eva K. zu Wort. Strafrechtsprofessor Christian Schwarzenegger schildert typische Verhaltensweisen in diesem Drama.


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