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Sonntag, 7. Juni
Programmwoche 24/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Nationalpark Thingvellir, Island

(Wh.)


(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Karin Michels: Wahrheit und Legende -

Kann Ernährung Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

verhindern?

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Dass Nahrungsmittel auch heilsam wirken können, wusste schon Hippokrates, als er schrieb "Heilmittel sind Lebensmittel, und Lebensmittel sind Heilmittel." Zahlreiche moderne Studien belegen, dass eine gute Ernährung wesentlicher Bestandteil einer gesunden Lebensführung ...
(ARD/SWR)

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Dass Nahrungsmittel auch heilsam wirken können, wusste schon Hippokrates, als er schrieb "Heilmittel sind Lebensmittel, und Lebensmittel sind Heilmittel." Zahlreiche moderne Studien belegen, dass eine gute Ernährung wesentlicher Bestandteil einer gesunden Lebensführung ist und der Vorbeugung von Krankheiten dient. Was aber genau ist eine gesunde Ernährung? Und welchen Einfluss kann sie auf die wichtigsten Krankheiten unserer Zeit - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs - haben? Wie steht es mit dem Milchkonsum? Und welche Vitamine sind nun wirklich relevant?
Professor Karin Michels gibt Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Ernährungsforschung. Michels leitet die Sektion Tumorepidemiologie des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer der Universität Freiburg.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (174)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Hilde Domin (1/2)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

"Wir sind Menschenaffen"

Der Primatenforscher Volker Sommer über kontroverse

Themen der Evolutionsbiologie

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Dass wir vom Affen abstammen, hat Charles Darwin nicht behauptet. Wohl aber, dass wir gemeinsame Vorfahren hätten. Das war im 19. Jahrhundert ein Schock für die vermeintliche "Krone der Schöpfung". Heute, im 200. Geburtsjahr Darwins, sträuben sich Menschen etwas ...

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Dass wir vom Affen abstammen, hat Charles Darwin nicht behauptet. Wohl aber, dass wir gemeinsame Vorfahren hätten. Das war im 19. Jahrhundert ein Schock für die vermeintliche "Krone der Schöpfung". Heute, im 200. Geburtsjahr Darwins, sträuben sich Menschen etwas weniger, von Zoologen als Primaten unter anderen eingeordnet zu werden. Dass wir mit Schimpansen ungefähr 99 Prozent unserer Erbinformation teilen, ist uns fast schon so vertraut wie die Einsicht, dass die Erde keine Scheibe ist. Wie aber sieht der "Affe in uns" aus? Wie menschlich sind Menschenaffen? Haben sie gar eine eigene Moral entwickelt? Könnten sich Mensch und Menschenaffe tatsächlich heute noch kreuzen? Und welches Weltbild ergibt sich für den Affen- und Menschenforscher? Lässt sich wirklich alles mit der Evolutionstheorie erklären? Wird der Unterschied zwischen Natur und Kultur hinfällig? Volker Sommer, Professor für Evolutionäre Anthropologie am University College London, erforscht seit Jahren wilde Schimpansen im Gashaka-Nationalpark in Nigeria und kämpft für die Rettung der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen.
Volker Sommer hat faszinierende Erkenntnisse über die Evolutionsbiologie gewonnen, über die er sich in der Sternstunde Philosophie mit Michael Pfister unterhält.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Jakob Arjouni

und Thomas Klupp


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton

Nò - Das Geheimnis der Stille

Film von Carl Amadeus Hiller und Thomas Schmelzer

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Eine der faszinierendsten Kunstformen Japans ist das Nò-Theater. Dieses uralte Maskentheater ist eine Verbindung von Dichtkunst, Musik, Tanz und Schauspiel. Scheinbar unberührt vom lauten, turbulenten Tokyo werden uralte Geschichten erzählt und zelebriert.
Der Film ...
(ARD/WDR)

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Eine der faszinierendsten Kunstformen Japans ist das Nò-Theater. Dieses uralte Maskentheater ist eine Verbindung von Dichtkunst, Musik, Tanz und Schauspiel. Scheinbar unberührt vom lauten, turbulenten Tokyo werden uralte Geschichten erzählt und zelebriert.
Der Film entführt in die Welt des Nò, eine Welt der Stille, der Klarheit und der Ästhetik. Er porträtiert bedeutende Künstler und lässt die Gegensätze der hektischen Moderne mit alter Tradition lebendig werden - Gegensätze, die gar keine sind, wie sich am Beispiel zweier berühmter Nò-Musiker zeigt: Sie sind in beiden Welten Zuhause.
(ARD/WDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Sir Roger Norrington

Dirigent zwischen Stuttgart und Berkshire

Film von Karl Thumm

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Mit seinem britischen Humor und seinem positiven Zugang zu den Musikwerken steckt Sir Roger Norrington nicht nur die Musiker des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart an, sondern auch manche Konzertbesucher. Sein augenzwinkernder Blick in das Parkett an bestimmten Stellen ...
(ARD/SWR)

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Mit seinem britischen Humor und seinem positiven Zugang zu den Musikwerken steckt Sir Roger Norrington nicht nur die Musiker des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart an, sondern auch manche Konzertbesucher. Sein augenzwinkernder Blick in das Parkett an bestimmten Stellen eines Stückes brachte schon viele zum Schmunzeln. Seit 1998 ist der Engländer Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR. In diesen zehn Jahren hat er den Orchesterklang entscheidend beeinflusst. Das Hauptmerkmal dieses neuen Klangbildes ist das vibratofreie Spiel der Streicher. Dadurch werden Harmonien und Strukturen hörbar, die in den herkömmlichen Interpretationen nicht zu Tage treten, da, so Norrington, zu viel Make-up darüber ist. In der Fachpresse spricht man vom "Stuttgart Sound", wenn es um Norringtons Interpretationen mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart geht.
Das Porträt des Dirigenten von Karl Thumm zeigt Sir Roger Norrington zu Hause im englischen Berkshire und bei der Arbeit mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, unter anderem während einer CD-Aufnahme von Tschaikowskys "Nussknacker"-Suite, bei Proben zum dritten Konzert des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart bei einem der renommiertesten und größten Musikfestivals der Welt - bei den BBC Proms in London im Juli 2008. Außerdem erläutert der Film am Beispiel von Haydns Sinfonie "Die Uhr", dass es ein großes Vergnügen ist, seine Interpretationen auf historische Fakten zu stützen.
(ARD/SWR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Theaterlandschaften: Theater Oberhausen

Vorgestellt von Esther Schweins

Film von Katharina Wenzel

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Oberhausen, Ruhrgebiet, da denkt man an Industrie, an Zechen, Arbeiter und Maloche. Dabei gibt es dort viel mehr zu entdecken als verklärte Ruhrpottromantik. Im Theater Oberhausen ist das Geld so knapp wie vielerorts, und die Konkurrenz zu den benachbarten Städten ist ...

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Oberhausen, Ruhrgebiet, da denkt man an Industrie, an Zechen, Arbeiter und Maloche. Dabei gibt es dort viel mehr zu entdecken als verklärte Ruhrpottromantik. Im Theater Oberhausen ist das Geld so knapp wie vielerorts, und die Konkurrenz zu den benachbarten Städten ist groß. Doch man beißt sich durch, mit großartigen Ideen, mit Witz und stadteigenen Geschichten. "Gierig nach Lierich" heißt zum Beispiel ein Stück über das Arbeiterviertel Lierich, ein Großteil des Ensembles stammt von dort. Doch man denkt nicht nur heimatlich und stadtbezogen, immer wieder werden auch Vorhaben gestemmt, die zuvor als unmöglich galten. Man hat sich neue Spielstätten erschlossen - unter anderen den eindrucksvollen Gasometer, das Wahrzeichen der Stadt. Die Oberhausener Kurzfilmtage sind ein fester Termin für Filmemacher aus aller Welt, und auch die Schülertheatertage haben sich über die Region hinaus einen Namen gemacht. Neben dem Nachwuchs sind in Oberhausen aber auch die ganz Großen am Werk. Will Quadflieg hat sich dort einst "frei gespielt" und später - unter der Regie von Günther Büch - auch sein Sohn Christian. Da hieß er allerdings noch Urs, um nicht mit seinem berühmten Vater in Verbindung gebracht zu werden. Ein lebenslanges Andenken an Oberhausen hat auch Tilo Prückner: Er hat sich für seine Rolle als cooler Biker in Schillers "Die Räuber" tätowieren lassen. "Ich hab's nicht bereut", sagt er heute. In Oberhausen geht man vielfältige Wege, bleibt bei Bewährtem und wagt sich an Unbekanntes. Der neue Intendant Peter Carp führt diese Philosophie weiter, er hat gleich nach seinem Amtsantritt einen Coup gelandet: Er hat Büchners "Woyzeck" nach Oberhausen geholt, umgeschrieben als Musical vom amerikanischen Rockstar Tom Waits.
Esther Schweins stellt das Theater Oberhausen vor.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Welt der Familie Neureuther

Film von Georg Antretter

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Wenn es um den Skisport geht, gibt es in Deutschland keine bekanntere Familie als die Neureuthers: Rosi und Christian Mittermeier-Neureuther gelten als Traumpaar, das bis heute überaus beliebt und öffentlich präsent ist. Nun folgt Sohn Felix als Ski- und Medienstar den ...
(ARD/BR)

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Wenn es um den Skisport geht, gibt es in Deutschland keine bekanntere Familie als die Neureuthers: Rosi und Christian Mittermeier-Neureuther gelten als Traumpaar, das bis heute überaus beliebt und öffentlich präsent ist. Nun folgt Sohn Felix als Ski- und Medienstar den Spuren seiner Eltern. Tochter Ameli geht einen anderen Weg, führt aber als erfolgreiche Modedesignerin auf gewisse Weise auch die Familientradition fort: Amelis Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater war Ludwig Neureuther, der sich als Maler am bayerischen Königshof einen Namen gemacht hat. Neben Landschaften, Burgen und Schlössern hat er vor 200 Jahren bayerische Gebirgstrachten detailgetreu gezeichnet und damit den heutigen Volkskundlern und Trachtenvereinen wertvolle Informationen hinterlassen. Auch Ludwigs Söhne Eugen Napoleon und Gottfried Neureuther waren im 19. Jahrhundert namhafte Künstler und Architekten: Eugen Napoleon war Direktor der Nymphenburger Porzellanmanufaktur und hat nicht nur Bücher für Johann Wolfgang von Goethe illustriert, sondern auch die ersten Schnaderhüpfl-Sammlungen. Sein Bruder Gottfried hat als Architekt das erste Münchner Polytechnikum und die Kunstakademie geplant sowie eine Reihe von Bahnhofsbauten im beginnenden Eisenbahnzeitalter. Christian Neureuther ist kein bildender Künstler geworden. Aber seitdem er nicht mehr im Skisport aktiv ist, widmet er sich ebenfalls der Kunst und pflegt das Erbe seiner Vorfahren mit großer Leidenschaft: Er hat eine beachtliche Sammlung von Neureuther-Werken, die er ständig erweitert, sammelt Gemälde zeitgenössischer Künstler, besucht regelmäßig Kunstauktionen und engagiert sich für das Werdenfels-Museum in Garmisch-Partenkirchen - begleitet und unterstützt von seiner Frau Rosi, die übrigens auch eine künstlerische Ader hat.
Der Film von Georg Antretter porträtiert die Familie Neureuther und zeigt, dass es in dieser Familie noch mehr gibt als Sport und Kunst.
(ARD/BR)


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14:15

Diesseits von Eden: Die Seychellen

(Wh.)


(ARD/SR)


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14:30
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schlosshotel Orth (3/20)

Doppelspiel

Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1999

Darsteller:
Wenzel HoferKlaus Wildbolz
Fanny StroblNicole R. Beutler
Vinzenz StroblHeinz Trixner
SissyAndrea Lamatsch
Georg BrandnerSascha Wussow
u.a.
Buch: Gabriele Weth
Regie: Klaus Gendries

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Hardy Hellmond, ein bekannter Playboy und Versandhaus-Erbe, zieht mit seinem Tross aus Bodyguards und Sekretär in das Schlosshotel ein. Der Dauergast in den Klatschspalten der Boulevardblätter ist für einen Skandal immer gut und lockt die Reporter scharenweise an. ...
(ORF)

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Hardy Hellmond, ein bekannter Playboy und Versandhaus-Erbe, zieht mit seinem Tross aus Bodyguards und Sekretär in das Schlosshotel ein. Der Dauergast in den Klatschspalten der Boulevardblätter ist für einen Skandal immer gut und lockt die Reporter scharenweise an. Diesmal geht es um seine spektakuläre Scheidung von einer amerikanischen Diva und den Verkauf seiner Anteile an der verlustreichen ungarischen Firma "Hungaria Papier". Wenzel Hofer hat alle Hände voll zu tun, um die Reporter abzuwehren. Einer von ihnen, Reginald Hoffmann, schafft es mit einem Trick, sich in Hardys Suite einzuschleichen. Der "Doktor", Hardys "Mädchen für alles", dem sofort die verblüffende Ähnlichkeit zwischen Reginald und Hardy auffällt, hat eine geniale Idee: Die beiden Männer sollen ihre Rollen tauschen, damit Hardy mit den Ungarn verhandeln kann, ohne dass die Presse Wind davon bekommt. Reginald glaubt zu träumen: Nicht nur, dass er hautnah für seine Zeitung recherchieren kann, er verdient auch noch die Tagesgage eines Topschauspielers für seine Rolle als Doppelgänger. Bei aller Aufregung um den schillernden Gast brodelt es auch kräftig hinter den Kulissen des Hotelbetriebs: Jacobs Freundin Claudia, eine Unternehmensberaterin, soll auf Wenzels Wunsch hin das Schlosshotel auf seine Rentabilität überprüfen. Sie stellt fest, dass das Restaurant und die Küche, Annas Revier, nicht wirtschaftlich arbeiten. Jacob steht ein Gang nach Canossa bevor. Er muss um einen weiteren Bankkredit bitten, der ihm aber nicht mehr gewährt wird - es sei denn, er bietet seinen Anteil am Hotel als Sicherheit. Als Reginald schließlich die Reporter ablenken soll, hängt er auch die Leibwächter ab, um endlich mit seiner Zeitung Kontakt aufzunehmen. Unglücklicherweise passt ihn Laszlo Horvath, der Direktor von "Hungaria Papier", dabei ab. Er lädt ihn zum Essen ein, und nach einem feuchtfröhlichen Abend spielt Hardys Doppelgänger plötzlich Schicksal.
Dritte Folge der Fernsehserie "Schlosshotel Orth".
(ORF)


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Nationalpark Lagodechi in Georgien

Film von Matthias Freude

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Seit Wochen schon hallen die Hänge vom Aufeinanderprallen der Ture wider. 3.000 Meter über der georgischen Ebene kämpfen die stärksten Männchen um die Weibchen. Von November bis Januar ist bei den Ostkaukasischen Steinböcken Paarungszeit. Nur wer die Rivalen besiegt, ...
(ARD/MDR)

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Seit Wochen schon hallen die Hänge vom Aufeinanderprallen der Ture wider. 3.000 Meter über der georgischen Ebene kämpfen die stärksten Männchen um die Weibchen. Von November bis Januar ist bei den Ostkaukasischen Steinböcken Paarungszeit. Nur wer die Rivalen besiegt, kann sich fortpflanzen. Da ist es kein Wunder, wenn die Kontrahenten alles geben. Diese Rundhornsteinböcke leben im Osten des 1.300 Kilometer langen Kaukasus, der Europa und Asien trennt. Als Grenzgänger zwischen Georgien, der russischen Teilrepublik Dagestan und Aserbaidschan, werden die letzten ihrer Art im georgischen Nationalpark Lagodechi besonders gut behütet. Das noch zu Zarenzeiten gegründete, älteste Schutzgebiet des gesamten Kaukasus liegt an der Südseite des Gebirges, knapp 200 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis und etwa 400 vom Doppelgipfel des Elbrus entfernt. Auch die Kaukasus-Birkhähne zeigen im Frühling vollen Einsatz. Sie setzen eher auf Sichtwerbung, springen und zischen, sobald sich eines der unscheinbaren Weibchen sehen lässt. Wer hoch und ausdauernd genug hüpft, kann bei einem Birkhuhn landen. Den Nachwuchs zieht die Mutter allein auf. Viel Zeit bleibt nicht dafür, denn im Hochgebirge sind die Sommer kurz. Darauf haben sich die Kleinasiatischen Frösche in 2.500 Metern Höhe längst eingestellt. Den wechselwarmen Tieren genügen schon Temperaturen knapp über Null, um zu laichen. In den Hochstaudenfluren gehört der Riesenbärenklau zu den Ersten, die ihre Sprosse entfalten. Kaukasus-Anemone und Kaukasisches Gedenkemein im Tal sind dann bereits verblüht. In den Urwäldern von Lagodechi - fast 220 Quadratkilometer reine Laubwälder - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa.
Der Film stellt die Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark Lagodechi in Georgien vor.
(ARD/MDR)


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Der Traum von der Kernfusion

Film von John A. Kantara

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Die Suche nach hocheffizienten und umweltgerechten Energiequellen ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Seit Jahrzehnten verspricht sich eine Heerschar von Forschern die Lösung durch ein besonderes Verfahren: die Kernfusion. Das Prinzip der Kernfusion ...

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Die Suche nach hocheffizienten und umweltgerechten Energiequellen ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Seit Jahrzehnten verspricht sich eine Heerschar von Forschern die Lösung durch ein besonderes Verfahren: die Kernfusion. Das Prinzip der Kernfusion ist von der Sonne abgeguckt. Es ist diese seit Jahrmilliarden ablaufende Kernfusion, die das Leben auf der Erde unablässig mit Licht und Wärme versorgt. Wenn in der Sonne Wasserstoff-Atome verschmelzen, werden enorme Mengen Energie frei. Wenn es gelingen sollte, tatsächlich einmal Kernfusionskraftwerke zu betreiben, so die Forscher, wäre das ein Segen für die Menschheit: Energie im Überfluss. Und das Beste: Die benötigten Brennstoffe, Wasserstoffisotope, gibt es in fast beliebiger Menge in den Ozeanen. Ein Kilogramm Wasserstoff würde in etwa so viel Energie liefern wie heute 11.000 Tonnen Kohle. Die Gefahr eines Unfalls sei gering, denn bei der kleinsten Störung breche die Fusion ab. Der unersättliche Hunger der Menschheit nach Energie könnte so auf ewig gestillt werden. Im Labor jedoch lässt sich die Sonne nicht so einfach nachbauen. Zudem, so Kritiker, werde auch bei dieser Nukleartechnik radioaktives Material entstehen - wenn auch in vergleichsweise geringer Menge.
Die "hitec"-Dokumentation "Der Traum von der Kernfusion" von John A. Kantara berichtet von der neuen Energiewelt und nimmt den Bau des internationalen Forschungskraftwerkes ITER in Frankreich zum Anlass, die Fortschritte in der Kernfusionsforschung vorzustellen. Neben dem ITER-Projekt berichtet "hitec" über die Grundlagenforschung am Max-Planck-Institut in Garching sowie an der Universität Greifswald.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: 3D - Unterhaltung mit Tiefgang u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Seit Jahrzehnten wird diese Entwicklung schon prophezeit, nun ist es endlich soweit: Die 3D-Darstellung setzt sich bei der Unterhaltungstechnik durch. Beispielsweise bieten immer mehr digitale Kinos Filme in 3D an. Regisseur James Cameron hat seinen neuen ...

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Seit Jahrzehnten wird diese Entwicklung schon prophezeit, nun ist es endlich soweit: Die 3D-Darstellung setzt sich bei der Unterhaltungstechnik durch. Beispielsweise bieten immer mehr digitale Kinos Filme in 3D an. Regisseur James Cameron hat seinen neuen Science-Fictionfilm "Avatar" mit zwei verbundenen Spezialkameras gedreht, die die Szenen so aufzeichnen, wie menschliche Augen sie sehen würden. Wenn die Produktion im Dezember in die Kinos kommt, wird er, laut Experten, ein Meilenstein der 3D-Technik sein. Aber auch viele ältere Kinofilme werden in aufwendigen Verfahren auf drei Dimensionen erweitert. Auch bei den Computer- und Videospielen setzen viele Unternehmen auf die Darstellung in drei Dimensionen. Spezielle Bildschirme mit einer Taktfrequenz von mehr als 100 Hertz ermöglichen mit sogenannten Shutterbrillen ein flimmerfreies 3D-Erlebnis. Viele solche Monitore weisen schon das Label "3D ready" auf. Und die Industrie arbeitet bereits an 3D-Fernsehern, die ein verblüffend räumliches Erlebnis vermitteln - ganz ohne Brillen. Und auch Fernsehsender satteln um: Der britische Sender Sky möchte bereits dieses Jahr erste Sportveranstaltungen in 3D ausstrahlen.
Das 3sat-Magazin "neues" zeigt, welche 3D-Techniken es gibt, und spekuliert, wie lange es wohl noch dauert, bis jeder Fernseher und jede Leinwand in die Tiefe geht.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Teufel in der Arche

Film von Angelika Sigl

(aus der ARD-Reihe "Welt der Tiere")

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Vor mehr als 100.000 Jahren bestand die Tierwelt Australiens aus gigantisch großen Tieren. Auch den kleinen Beutelteufel, bekannt als Tasmanischer Teufel, gab es schon damals. Die Riesen starben vor 50.000 Jahren plötzlich aus, doch der Beutelteufel überlebte. Jetzt ...
(ARD/BR)

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Vor mehr als 100.000 Jahren bestand die Tierwelt Australiens aus gigantisch großen Tieren. Auch den kleinen Beutelteufel, bekannt als Tasmanischer Teufel, gab es schon damals. Die Riesen starben vor 50.000 Jahren plötzlich aus, doch der Beutelteufel überlebte. Jetzt aber scheinen seine Tage gezählt zu sein. Früher lebten Beutelteufel auf dem ganzen australischen Kontinent, heute beschränkt sich ihr Vorkommen auf die Insel Tasmanien. Zum Verhängnis geworden war ihm vor allem der Dingo - ein Import der australischen Ureinwohner aus dem indonesischen Raum. Auf Tasmanien gab es keine Dingos, so dass der Tasmanische Teufel, unter den Beuteltieren das einzige Raubtier, dort überleben konnte. Seit vielen Jahren grassiert nun eine geheimnisvolle Krankheit unter den Tasmanischen Teufeln, die die Bestände auf der Insel dahinrafft. Australien könnte jetzt noch zur Rettung werden. Eine vollkommen isolierte Population von Tasmanischen Teufeln an der Südküste der Insel soll zurück auf das Festland und dort ausgewildert werden. Es ist die vielleicht letzte Möglichkeit, die Art zu retten.
Der Film beobachtet die Beutelteufel in Tasmanien und berichtet, wie der Bestand der Tiere gerettet werden soll.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Thema: Die Affen sind los

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Zoo Frankfurt, dem Opel-Zoo Kronberg und dem Kölner Zoo
mit Bonobos, Orang-Utans, Rotgesichtsmakaken und
Kleideraffen

Erstausstrahlung

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Was muss man beachten, wenn man die Bewohner eines ganzen Affenhauses umsiedeln will? Das weiß Tierpfleger Harald Lauer vom Frankfurter Zoo. Denn dort sind zum ersten Mal in Deutschland alle Tiere ohne Betäubung von ihrem alten Affenhaus in den modernen Bogoriwald ...

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Was muss man beachten, wenn man die Bewohner eines ganzen Affenhauses umsiedeln will? Das weiß Tierpfleger Harald Lauer vom Frankfurter Zoo. Denn dort sind zum ersten Mal in Deutschland alle Tiere ohne Betäubung von ihrem alten Affenhaus in den modernen Bogoriwald umgezogen. Das Verhalten einiger Affenarten verrät viel über die Evolution. So pflegen im Opel-Zoo Kronberg die aus Japan stammenden Rotgesichtsmakaken Traditionen und schützen so ihre Population vor gefährlichen Einflüssen von außen. Im Kölner Zoo sind die seltenen Kleideraffen zu bewundern. Diese Art, die in Vietnam heimisch ist, erkennt man an ihren aufgedunsenen Bäuchen. Kurator Thomas Ziegler erklärt, dass dies an Gärkammern im Bauch liegt. Kleideraffen ernähren sich nämlich ausschließlich von Grünpflanzen, und diese Kost muss eben vergoren werden, damit sich verdaulich wird.
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling ist in Affenhäusern unterwegs.


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18:00
16:9 Format

Fremde Kinder: Ramsan und seine Brüder

Dokumentarfilm von Natia Arabuli, Deutschland 2006

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Im Nordosten Georgiens, an der Grenze zu Tschetschenien, liegt in den Ausläufern des Kaukasus das Pankissi-Tal. Das schwer zugängliche Gebiet wird größtenteils von Kisten, einer moslemischen Bevölkerungsgruppe, bewohnt. In den letzten Jahren haben sich zudem viele ...

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Im Nordosten Georgiens, an der Grenze zu Tschetschenien, liegt in den Ausläufern des Kaukasus das Pankissi-Tal. Das schwer zugängliche Gebiet wird größtenteils von Kisten, einer moslemischen Bevölkerungsgruppe, bewohnt. In den letzten Jahren haben sich zudem viele tschetschenische Flüchtlinge hier angesiedelt, unter ihnen auch der zwölfjährige Ramsan Magamaew mit seiner Mutter und seinen drei Brüdern. Seit sechs Jahren lebt die Familie in dem Dorf Duissi in zwei Zimmern. Seinen in Grozny zurück gebliebenen Vater hat Ramsan nach dem Krieg nicht mehr gesehen. Da Frau Magamaew den Lebensunterhalt der Familie bei einer Hilfsorganisation bestreitet, sind die Kinder tagsüber auf sich allein gestellt. Ramsan trägt die Verantwortung für seine Geschwister, er kocht, putzt, spielt mit ihnen - unter der strengen mütterlichen Anweisung, sich nicht weit vom Haus zu entfernen. Das Leben Ramsans verläuft ruhig und unspektakulär. Es ist eine Zeit des Wartens in der Hoffnung, einmal nach Tschetschenien zurückzukehren und den Vater wieder zu sehen. Aber das Pankissi-Tal ist auch zu einer vorläufigen Heimat geworden.
"Ramsan und seine Brüder" entstand unter äußerst schwierigen Drehbedingungen. Die Bewohner des abgelegenen Pankissi-Tals sind verschlossen und sehr skeptisch gegenüber den Medien. Dennoch gelang es der Filmemacherin Natia Arabuli, die selbst aus den Bergen des Kaukasus stammt, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen und Ramsan und seine Familie in ihrem Alltag zu begleiten. Natia Arabuli wurde 1967 in Tschuba, Georgien, geboren. Nach abgeschlossenem Philologie-Studium und anschließender Lehrtätigkeit, studierte sie von 1997 bis 2002 Fernsehregie in Tbilissi. Während dieser Zeit realisierte sie mehrere kurze Dokumentarfilme. Ihre Regieausbildung vervollständigte sie durch ein Aufbaustudium an der Bayerischen Akademie für Fernsehen. 2004 kehrte sie nach Tbilissi zurück und gründete eine eigene Produktionsfirma, parallel dazu arbeitet sie als Dozentin an der Universität.

"Ramsan und seine Brüder" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Augenblicke - Der Fotograf Robert Lebeck

Film von Jeremy Fekete

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Robert Lebeck gehört zu den Großen der deutschen Nachkriegsfotografie. Seine Bilder erschienen im "Stern", aber auch in "Paris Match" und "Life". Stets war er auf der Suche nach der unverstellten Wahrheit. Fotografie war für ihn nur ein Mittel, die Realität ...
(ARD/RBB)

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Robert Lebeck gehört zu den Großen der deutschen Nachkriegsfotografie. Seine Bilder erschienen im "Stern", aber auch in "Paris Match" und "Life". Stets war er auf der Suche nach der unverstellten Wahrheit. Fotografie war für ihn nur ein Mittel, die Realität einzufangen. Ob Romy Schneider, Alfred Hitchcock, Elvis Presley oder Jayne Mansfield - stets gelang es ihm, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Das ließ die Intimität entstehen, die sich in den Gesichtern der Fotografierten widerspiegelt. Zudem hatte Lebeck stets ein Gefühl dafür, auch die kleinen Gesten einzufangen und mit ihnen Großes auszudrücken. Dabei hielt er sich immer an die Wirklichkeit. Über Jahre hinweg hat Robert Lebeck Romy Schneider mit seiner Kamera begleitet. Unvergessene Fotos entstanden, aus denen eine einmalige Nähe spricht und die das ganze Leben der Schauspielerin erzählen. Mal gibt sie sich verspielt und albern, dann wieder wirkt sie matt und müde. Lebecks Bilder zeigen wohl am eindringlichsten den Zerfall der Schauspielerin. Selbst vermeintlich banalen Situationen entlockte Robert Lebeck pointierte Botschaften. Über den Köpfen staunender Gäste pflückte die junge Jayne Mansfield während der Berliner Filmfestspiele Trauben von einem Zweig an der Decke. Lebecks Momentaufnahme des "schwebenden" Busenwunders ist eines seiner bekanntesten Fotos. Lebecks Bilder haben bis heute nichts von ihrer Kraft eingebüßt. Jedes erzählt eine Geschichte. Anrührend, komisch, entlarvend, dramatisch - immer authentisch.
Die Dokumentation "Augenblicke - Der Fotograf Robert Lebeck" von Jeremy Fekete stellt den Menschensammler mit der Kamera vor. Der Film gewann bei den renommierten New York Festivals in der Kategorie Documentary 2009 eine Bronze World Medal.
(ARD/RBB)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:25
Stereo-Ton16:9 Format

Gifttiere - raffinierte Killer

Film von Gerti Maader

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Das hochwirksame Schlangengift zielt auf Blutgerinnung und Nervensystem - und ist ein riesiges Reservoir für die Pharma-Industrie. Vogelspinnen sind nicht ganz so giftig wie bisher angenommen. Sie machen Angst und faszinieren zugleich: Gifttiere beschäftigen die Menschen ...

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Das hochwirksame Schlangengift zielt auf Blutgerinnung und Nervensystem - und ist ein riesiges Reservoir für die Pharma-Industrie. Vogelspinnen sind nicht ganz so giftig wie bisher angenommen. Sie machen Angst und faszinieren zugleich: Gifttiere beschäftigen die Menschen seit Jahrtausenden. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass wesentlich mehr Tiere giftig sind als ursprünglich angenommen. Dabei sind längst noch nicht alle entdeckt. Fast 90 Prozent der Gifttiere leben in den Tropen, dort ist der Konkurrenzdruck an Land und im Wasser am größten. Raffinierte Strategien zum Beutefang und zum Schutz vor Feinden sind gefragt. Jedes Gifttier hat seine ganz bestimmte ökologische Rolle. Im Beuteschema der Gifttiere kommt der Mensch eigentlich nicht vor, doch auch er kann zum Opfer werden.
Der Film "Gifttiere - raffinierte Killer" berichtet über die verschiedenen Gifttiere und stellt die neuen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet vor.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
VPS 20:14

Stereo-Ton16:9 Format

Nepal - Im Land der Sherpa

Film von Peter Weinert und Dieter Glogowski

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")

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Dorje Sherpa ist sieben Jahre alt, lebt in Nepal in dem kleinen Dorf Bengka und sein Wunsch ist es, endlich die größten Berge der Welt zu sehen. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Urgroßvater bricht er auf, um seine erste große Reise durch das Land der Sherpa ...
(ARD/SWR/HR)

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Dorje Sherpa ist sieben Jahre alt, lebt in Nepal in dem kleinen Dorf Bengka und sein Wunsch ist es, endlich die größten Berge der Welt zu sehen. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Urgroßvater bricht er auf, um seine erste große Reise durch das Land der Sherpa anzutreten. Der Weg führt durch faszinierende Landschaften zum Kloster von Thame. Dort findet gerade das Mani-Rimdu-Fest statt, eine mehrtägige buddhistische Feierlichkeit mit Maskentänzen und eindrucksvollen Ritualen. In Namche Bazar treffen Dorje und seine Begleiter den 90-jährigen Gyalzen Sherpa, den letzten noch lebenden Sherpa aus der legendären Everest-Expedition von Sir Edmund Hillary. Ihr Weg führt sie weiter durch die Gebirgswelt des Himalajas, vorbei an Eisriesen wie Nuptse, Lhotse und Ama Dablam. Schließlich erreichen sie den 5.656 Meter hohen Kala Patar, und in einem letzten Ritual werden die Götter gnädig gestimmt und um Schutz gebeten für den kleinen Dorje auf dem Weg in die Gemeinschaft der Sherpa.
Dieter Glogowski und Peter Weinert ist nicht nur ein einfühlsames Porträt eines Jungen gelungen, ihr Film gibt auch interessante und aufschlussreiche Einblicke in die Lebenswelt des gesamten Volks der Sherpa.
(ARD/SWR/HR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Durch die Wüste Libyens

Auf den Spuren der alten Karawanenstraßen

Film von Mouhcine El Ghomri

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Libyen ist der drittgrößte Saharastaat und etwa fünfmal so groß wie Deutschland. Über 90 Prozent des Landes sind Wüste, lediglich der Küstenstreifen im Norden ist sehr fruchtbar. Steinwüste, hohe Sanddünen, bizarre Felsformationen, klare Seen inmitten der Wüste ...
(ARD/SWR)

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Libyen ist der drittgrößte Saharastaat und etwa fünfmal so groß wie Deutschland. Über 90 Prozent des Landes sind Wüste, lediglich der Küstenstreifen im Norden ist sehr fruchtbar. Steinwüste, hohe Sanddünen, bizarre Felsformationen, klare Seen inmitten der Wüste und Kraterlandschaften: Es ist eine kontrast- und abwechslungsreiche Landschaft. Die Nomaden vom Volk der Tuareg haben sich den harten Bedingungen der Wüste angepasst und leben seit vielen Generationen in der Sahara. Heute sind jedoch fast alle Nomaden sesshaft geworden.
Der Film ist eine Abenteuer- und Entdeckungsreise durch die libysche Sahara und die Welt der Tuareg. Eine Abenteuerreise nicht ohne Zwischenfälle und Komplikationen.
(ARD/SWR)


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22:00
16:9 Format

Tod und Teufel

Dokumentarfilm von Peter Nestler, Deutschland 2009

Erstausstrahlung

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Anfang des 20. Jahrhunderts unternahm der schwedische Fotograf und Abenteurer Eric von Rosen (1879-1948) Forschungsreisen nach Afrika und Südamerika, von denen er reichhaltiges Fotomaterial und Reiseberichte mit nach Hause brachte. Er wurde zum Chronisten der Kulturen, ...

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Anfang des 20. Jahrhunderts unternahm der schwedische Fotograf und Abenteurer Eric von Rosen (1879-1948) Forschungsreisen nach Afrika und Südamerika, von denen er reichhaltiges Fotomaterial und Reiseberichte mit nach Hause brachte. Er wurde zum Chronisten der Kulturen, die dort durch den Kolonialismus dem Untergang geweiht waren. Von Rosens war eine vielschichtige Persönlichkeit, geprägt durch seine adelige Herkunft, voller Energie und Neugier. Als Schloss- und Gutsbesitzer beunruhigten von Rosen die revolutionären Bewegungen Anfang des Jahrhunderts. In den 1930er Jahren arbeitete er als bekennender Antisemit an einer Vereinigung schwedischer Nazigruppen. Erst 1938 wurde von Rosen der Antisemitismus "zu viel", und er zog sich aus der öffentlichen Debatte zurück. Bis vor wenigen Jahren wäre dem Dokumentarfilmer Peter Nestler nicht einmal der Gedanke gekommen, über seinen Großvater einen Film zu machen. Dessen Adelshintergrund war Nestler suspekt, und die spätere politische Haltung verabscheute er. Doch seit seinen späten Dokumentarfilmen, den 3sat-Koproduktionen "Flucht" (2000) und "Die Verwandlung des guten Nachbarn" (2002), die Fragen nach der Entstehung von Rassismus und nach den Ursachen der Täterschaft im Holocaust stellen, erschien Nestler die Person seines Großvaters interessant. Aus dem vielfältigen vorhandenen Material - Fotos, Reiseberichte und Forschungsergebnisse sowie private Filmaufnahmen - entstand das Porträt einer ambivalenten Persönlichkeit "mit sehr dunklen nazistischen Seiten", so Nestler. Peter Nestler, 1937 in Freiburg geboren, lebt seit 1966 in Schweden, wo er als Redakteur des Schwedischen Fernsehens arbeitete. Seit 1962 entstanden unter seiner Regie mehr als 50 Kurz- und Dokumentarfilme.


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22:55
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Ma'rib

Dokumentarfilm von Rainer Komers, Deutschland 2008

Erstausstrahlung

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In der südarabischen Oase und Wüstenstadt Ma'rib, der früheren Hauptstadt des Königreichs von Saba, treffen Antike und Moderne direkt aufeinander. Beide Zeitalter manifestieren sich im großen Staudamm von Ma'rib - dem alten, in der Antike errichteten, zu den ...

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In der südarabischen Oase und Wüstenstadt Ma'rib, der früheren Hauptstadt des Königreichs von Saba, treffen Antike und Moderne direkt aufeinander. Beide Zeitalter manifestieren sich im großen Staudamm von Ma'rib - dem alten, in der Antike errichteten, zu den Weltwundern zählenden Bauwerk, und einem im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs durch Ölfunde neu errichteten Damm, der heute das Land mit Wasser versorgt. An den Niedergang und Zerfall des antiken Ma'rib erinnert ein gewaltiger Schuttkegel aus den Überresten der antiken Stadt, gekrönt von den Ruinen des neuzeitlichen Alt-Ma'rib, das Anfang der 1960er Jahre durch Bürgerkrieg und Erdbeben zerstört wurde.
"Ma'rib" ist nach "Kobe" Rainer Komers' zweiter Film einer Serie über Städte, die in ihrer Geschichte von Zerstörung durch Krieg und Naturkatastrophen heimgesucht wurden. Während in "Kobe" das Element Wasser eine prägende Rolle gespielt hat, zeigt "Ma'rib", wie das Leben und der Alltag von Archäologen, Bäckern, Bauern, Hirten, Lehrern, Messerschmieden, Steinarbeitern und Studenten einer Wüstenlandschaft mit dem Element Erde verbunden ist. Ähnlich wie in "Kobe" und seinem 2004 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichneten Dokumentarfilm "Nome Road System" hat Komers einen Film realisiert, der minutiös das Leben in einem uns fremden sozialen und geografischen System durch eine starke visuelle Sprache porträtiert und ungewöhnliche Ansichten offenbart. Dazu folgt er seinem bewährten Aufnahme- und Montage-Prinzip, das unter Verzicht auf Dialoge und Kommentar, Bilder und Töne zu einer Komposition verdichtet.


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23:25
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Toter gesucht

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesReinhard Glemnitz
KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Johannes BerneisBernhard Wicki
Franz BerneisChristoph Bantzer
Achim BerneisNicki Markulis
Frau WeidauRose-Renee Roth
Anita WeidauEleonore Weisgerber
u.a.
Regie: Theodor Grädler

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Kommissar Keller hat einen außergewöhnlichen Fall zu lösen: Ein junger Mann aus seiner Nachbarschaft hat sich so merkwürdig benommen, dass man ihn verdächtigt, mit einem Verbrechen in Zusammenhang zu stehen. Aber "wo kein Toter ist, ist auch kein Mörder", sagt ...

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Kommissar Keller hat einen außergewöhnlichen Fall zu lösen: Ein junger Mann aus seiner Nachbarschaft hat sich so merkwürdig benommen, dass man ihn verdächtigt, mit einem Verbrechen in Zusammenhang zu stehen. Aber "wo kein Toter ist, ist auch kein Mörder", sagt Kommissar Keller. Deshalb versucht er, durch psychologisch geschicktes Vorgehen diesen Fall überhaupt erst zu einem Fall zu machen. Sein Plan gelingt, aber er muss einige Überraschungen erleben.
Eine Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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0:25

Wolfsmond

(Death Moon)

Spielfilm, USA 1978

Darsteller:
Jason PalmerRobert Foxworth
RickJoe Penny
Diane MayBarbara Trentham
Lt. Russ CortDolph Sweet
Earl WheelieCharles Haid
u.a.
Regie: Bruce Kessler

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Dem Geschäftsmann Jason Palmer - ein typischer Workaholic aus Los Angeles - wird von seinem Arzt dringend Urlaub verordnet. Von regelmäßigen Albträumen geplagt, in denen immer ein Werwolf vorkommt, entscheidet sich Jason für das Reiseziel Hawaii. Er ist fest ...

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Dem Geschäftsmann Jason Palmer - ein typischer Workaholic aus Los Angeles - wird von seinem Arzt dringend Urlaub verordnet. Von regelmäßigen Albträumen geplagt, in denen immer ein Werwolf vorkommt, entscheidet sich Jason für das Reiseziel Hawaii. Er ist fest entschlossen, sich seine Ferienstimmung nicht verderben zu lassen, zumal er gerade die attraktive Diane kennengelernt hat. Da wird das Hotel von einer Serie von Einbrüchen heimgesucht. Hoteldetektiv Rick, der sich des Falls annimmt, entdeckt die Leiche einer brutal ermordeten Stewardess. Bald folgen weitere Morde. In der Zwischenzeit sieht sich Jason gezwungen, einen Arzt aufzusuchen, da er an Herzschmerzen und Gedächtnislücken leidet. Rick erfährt durch seine Recherchen, dass Jason ein Nachfahre des Missionars Josiah ist, der einst eine Kultstätte der polynesischen Einwohner zerstört hat. Jason weiß davon nichts, doch immer, wenn nachts der Mond am Himmel erscheint, verwandelt er sich in einen Werwolf.
Regisseur Bruce Kessler gelang mit seinem Spielfilm "Wolfsmond" ein spannender Horrorfilm, der das Thema des "Werwolfs" neu variiert. Er erzählt die Tragödie eines Mannes, der für die Vergehen seiner Vorfahren zur Rechenschaft gezogen wird und gänzlich in den Bann magischer polynesischer Rituale gerät.


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1:55

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:25
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Kontinent verbrennt

Klima - Krise in Australien

Film von Ulrike Wittern

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Kein anderes Land spürt den Klimawandel so deutlich wie Australien: Das Wetter spielt verrückt. Manche Gegenden sind regelmäßig überflutet. Andernorts verbrennt die Erde unter der sengenden Hitze. Seit Jahren herrscht im Hauptanbaugebiet für die Landwirtschaft ...

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Kein anderes Land spürt den Klimawandel so deutlich wie Australien: Das Wetter spielt verrückt. Manche Gegenden sind regelmäßig überflutet. Andernorts verbrennt die Erde unter der sengenden Hitze. Seit Jahren herrscht im Hauptanbaugebiet für die Landwirtschaft Dürre. Sie zwingt Landwirte in die Verschuldung und zur Aufgabe ihrer Farmen. Ganze Dörfer sterben aus, weil die Bauern in die Städte ziehen. Das für den Tourismus wichtige Great Barrier Reef, ein einzigartiges Korallenriff, ist durch steigende Wassertemperaturen in Gefahr. Schädlinge wie die Dornenkrone breiten sich rasend schnell aus. Noch immer erkrankt jeder zweite Australier an Hautkrebs, weil das Ozonloch genau über Australien klafft, und durch die sterbenden Eukalyptuswälder verlieren die Koalas ihren Lebensraum. Bei alledem gehört Australien weltweit zu den größten CO2-Emittenten pro Kopf und exportiert in großem Umfang Kohle. Der Rohstoff ist das wertvollste Exportgut des Landes, und die hohe Nachfrage aus Asien beschert den Konzernen enorme Gewinne. Doch in Australien regt sich Protest. Die Menschen fordern entschlossene Maßnahmen, um die Emissionen zu reduzieren. Auch Unternehmen denken um und sehen im Geschäft mit dem Umweltschutz eine Chance.
Ulrike Wittern zeigt in ihrer Dokumentation "Ein Kontinent verbrennt" einige dieser Umweltprojekte: Beispielsweise, wie in der Wirtschaftsmetropole Melbourne ein Unternehmer Biotope anlegt, die das Wasser von Umweltgiften reinigen. Außerdem besucht Ulrike Wittern Australiens erstes klimaneutrales Dorf und zeigt, wie man dort energiesparend lebt.


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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Arktis - eiskalt und heiß umstritten

Die Folgen des Klimawandels

Film von Ralf Bonsels

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Die Erderwärmung löst die Arktis aus dem Würgegriff des Eises und eröffnet neue Chancen für die Wirtschaft: Der Klimawandel vereinfacht den Zugriff auf Bodenschätze wie Öl, Gas und Gold. Das neue Interesse am Norden verändert die Polarregion rasant: politisch, ...

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Die Erderwärmung löst die Arktis aus dem Würgegriff des Eises und eröffnet neue Chancen für die Wirtschaft: Der Klimawandel vereinfacht den Zugriff auf Bodenschätze wie Öl, Gas und Gold. Das neue Interesse am Norden verändert die Polarregion rasant: politisch, wirtschaftlich, aber auch kulturell und sozial. In der kanadischen Ostarktis erschließt ein Unternehmen ein riesiges Eisenerzgebiet, das den einheimischen Inuit für mehrere Generationen Arbeit und Wohlstand bringen soll. Lange galt die Förderung in dem unwirtlichen Gebiet als zu teuer und zu aufwendig. Durch die Erderwärmung wird auch die Nordwestpassage in einigen Jahren über mehrere Monate hinweg schiffbar sein, so Prognosen. Der Seeweg von Amerika und Europa nach Asien könnte sich erheblich verkürzen und die Strecke zu einer zentralen Welthandelsroute machen. Amerika und Europa bestreiten jedoch Kanadas alleinige Souveränität über die Passage. Für Grönlands Fischer bedeutet der Klimawandel weniger Fluch als Segen: Die kleine Gemeinde Ilulissat verzeichnet seit einiger Zeit neue Fischarten aus dem Süden. Grönland hofft, durch eine künftige Ölförderung zu einem reichen und unabhängigen Land zu werden. Noch geht es nicht ohne Experten und Know-how aus dem Mutterland Dänemark. Dem wirtschaftlichen Aufbruch in der Arktis stehen jedoch politische Spannungen, soziale Verwerfungen und unabsehbare Umweltschäden gegenüber.
Ralf Bonsels hat sich in Kanada und Grönland ein Bild von dem wirtschaftlichen Wandel gemacht.


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3:25
Stereo-Ton16:9 Format

Weite Welten: Burkina Faso - Madame Fantas Kampf

gegen den Klimawandel

Film von Petra Schulz

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Mit Handy und Moped knattert Madame Fanta durch die Hirsefelder. Sie ist auf dem Weg nach Bouloye, wo die Frauen des Dorfs sie vor ihren traditionellen Rundhütten erwarten. Über 300 Familien leben dort, und wie alle Menschen am Sahel leiden sie unter den Folgen des ...

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Mit Handy und Moped knattert Madame Fanta durch die Hirsefelder. Sie ist auf dem Weg nach Bouloye, wo die Frauen des Dorfs sie vor ihren traditionellen Rundhütten erwarten. Über 300 Familien leben dort, und wie alle Menschen am Sahel leiden sie unter den Folgen des Klimawandels. Seit Jahrzehnten fallen die Niederschläge in dem kleinen Wüstenstaat immer unregelmäßiger. Eingestürzte Erdhütten, zerstörte Brücken und Straßen zeugen von der zerstörerischen Kraft der aus dem Gleichgewicht geratenen Natur: Monatelang fällt kein Tropfen Regen, dann kommt der Niederschlag mit solcher Gewalt, dass er alles mit sich fortreißt. Die Folge: Die Menschen in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, kämpfen beständig gegen Hunger, Mangelernährung und Tod. Ganze Dörfer werden von Wanderdünen begraben, der wenige fruchtbare Boden versandet. Fanta ist eine gefragte Frau. Als "Animatrice" betreut sie zahlreiche Dörfer in der Region und vermittelt Wissen über nachhaltigen Landbau, Wirtschaft und Entwicklung. Unter ihrer Anleitung werden neue Bewässerungssysteme gebaut und Gemüsegärten in der Wüste angelegt, werden Fraueninitiativen, Sparclubs und Getreidebanken gegründet, neue Existenzen aufgebaut und Alphabetisierungsprogramme ins Leben gerufen. Madame Fantas Ziel: In zehn Jahren soll die Wüste rund um Dori in einen blühenden und ertragreichen Garten Eden verwandelt werden.
Petra Schulz stellt die Arbeit von Madame Fanta vor und begleitet sie in ihrem Alltag.


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3:55
Stereo-Ton16:9 Format

Augenblicke - Der Fotograf Robert Lebeck

(Wh.)


(ARD/RBB)


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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5:05
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)

Sendeende: 5:55 Uhr