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November 2017
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Mittwoch, 13. Mai
Programmwoche 20/2009
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6:05
Stereo-Ton

Kreuz & Quer: Jenseits des Hasses

(Wh.)


(ORF)


7:00
Stereo-Ton

Kreuz & Quer: Auszeit vom Terror?

(Wh.)


(ORF)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:25
Mit Audiodeskription

Eine ungewöhnliche Entführung

(Skyggen af Emma)

Spielfilm, Dänemark 1988

Darsteller:
EmmaLine Kruse
MaltheBörje Ahlstedt
VaterHenrik Larsen
MutterInge Sofie Skovbo
GustavBent Steinert
u.a.
Regie: Søren Kragh-Jacobsen

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1932 schockierte die Entführung des Kindes von Charles Lindbergh die Weltöffentlichkeit. Auch im Salon der Kopenhagener Fabrikantenfamilie Zulow wird der Fall diskutiert. Besonders aufmerksam hört die elfjährige Tochter Emma zu, denn sie leidet darunter, dass ihre ...

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1932 schockierte die Entführung des Kindes von Charles Lindbergh die Weltöffentlichkeit. Auch im Salon der Kopenhagener Fabrikantenfamilie Zulow wird der Fall diskutiert. Besonders aufmerksam hört die elfjährige Tochter Emma zu, denn sie leidet darunter, dass ihre Eltern nie Zeit für sie haben. Emma hat viel Fantasie, und so fällt es ihr leicht, ihre eigene Entführung vorzutäuschen. Eigentlich will sie ihren Eltern nur einen Schrecken einjagen, doch dann lernt sie den Arbeiter Malthe kennen und beschließt, von ihren Eltern Lösegeld zu fordern, um Malthe etwas schenken zu können. Bald fahndet die Polizei nach dem gutmütigen Malthe.
Der Film überzeugt besonders durch das nuancierte Spiel der zwölfjährigen Schauspieldebütantin Line Kruse und dem aus Ingmar Bergmans "Fanny und Alexander" bekannten Börje Ahlstedt. "Eine ungewöhnliche Entführung" wurde unter anderem mit dem "Grand Prix de la Jeunesse 1988" in Cannes ausgezeichnet. Der dänische Filmemacher Søren Kragh-Jacobsen machte 1999 als Regisseur des dritten Dogma-Films "Mifune" auf sich aufmerksam. Außerdem inszenierte er einige Folgen der dänischen Krimi-Reihe "Der Adler - Die Spur des Verbrechens", die auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg lief.

Als besonderen Service für blinde und sehbehinderte Zuschauer zeigt 3sat "Eine ungewöhnliche Entführung" als Hörfilm. Während auf der ersten Tonspur die deutsche Fassung zu hören ist, wird über die zweite Tonspur die deutsche Fassung mit akustischer Bildbeschreibung ausgestrahlt.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Der fröhliche Ketzer: Gregor von Rezzori

Auf Lebensreise zwischen Maghrebinien und Manhattan

Porträt von Georg Madeja

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Der Journalist und Literat Gregor von Rezzori (1914 - 1998) wurde in der Bukowina geboren, lebte in Wien, Berlin, Paris, der Toskana und New York. Der Kosmopolit aus einer Epoche, in der es den Begriff "multikulturell" noch gar nicht gab, stand gelassen zwischen und über ...
(ORF)

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Der Journalist und Literat Gregor von Rezzori (1914 - 1998) wurde in der Bukowina geboren, lebte in Wien, Berlin, Paris, der Toskana und New York. Der Kosmopolit aus einer Epoche, in der es den Begriff "multikulturell" noch gar nicht gab, stand gelassen zwischen und über Nationen, Sprachen und Glaubensbekenntnissen. Er selbst sah sich kritisch: als "weltkundigen Kenner von Schuhpflegemitteln und Whiskysorten", als einen Dandy, Snob, gewissenlosen Frauenhelden und somit "nichtsnutzig, windig, anrüchig, verdächtig". Doch wer seine Bücher wie die "Maghrebinischen Geschichten" und "Ödipus siegt bei Stalingrad" aufmerksam liest, entdeckt darin einen ganz anderen Rezzori: einen scharfzüngig-bitteren Moralisten, der die Verhältnisse so schildert, wie sie eben tatsächlich sind - ohne Augenwischerei.
Das Porträt stellt Gregor von Rezzori als kritischen Kommentator des Zeitgeschehens vor.

3sat zeigt das Porträt zur Erinnerung an Gregor von Rezzori, der am 13. Mai 95 Jahre alt geworden wäre.
(ORF)


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14:00
Stereo-Ton

Kanzler (1/6)

Konrad Adenauer - Der Patriarch

Film von Guido Knopp und Christian Deick

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In der Kanzlerschaft Konrad Adenauers fielen die Weichenstellungen der Bonner Demokratie. Keiner seiner Nachfolger hatte so schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, und keiner übte seine Macht so autokratisch aus wie er.
Die sechsteilige Dokumentationsreihe ...

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In der Kanzlerschaft Konrad Adenauers fielen die Weichenstellungen der Bonner Demokratie. Keiner seiner Nachfolger hatte so schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, und keiner übte seine Macht so autokratisch aus wie er.
Die sechsteilige Dokumentationsreihe "Kanzler" zeigt, wer die Mächtigen der Republik wirklich waren, wie sie aufstiegen, wie sie regierten, wie sie ihr Amt verloren. Die erste Folge zeichnet die teils dramatischen Konflikte jener Gründerjahre nach und schildert mit Aussagen von Vertrauten und Familienangehörigen, welche Motive Konrad Adenauer antrieben: sein ausgeprägtes Misstrauen gegenüber den Deutschen und die notorische Furcht, der eingeschlagene Weg könnte von seinen Nachfolgern mit fatalen Folgen revidiert werden.

Die zweite und dritte Folge des Sechsteilers "Kanzler", den 3sat im Rahmen seines Programms zum 60. Jahrestag der Gründung der Bundesrepublik Deutschland zeigt, sendet 3sat im Anschluss, ab 14.45 Uhr. Die drei letzten Folgen sind am Donnerstag, 14. Mai, ab 14.35 Uhr in 3sat zu sehen.


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14:45
Stereo-Ton

Kanzler (2/6)

Ludwig Erhard - Der Optimist

Film von Jörg Müllner und Heiner Wember

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Ludwig Erhard, vom Volk liebevoll "der Dicke" genannt, schien geradezu das fleischgewordene Symbol für Aufschwung und Wohlstand. Als Wirtschaftsminister in den Aufbaujahren der jungen Republik war er zur Legende geworden. Als Erfolgsgarant schien er im Regierungslager der ...

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Ludwig Erhard, vom Volk liebevoll "der Dicke" genannt, schien geradezu das fleischgewordene Symbol für Aufschwung und Wohlstand. Als Wirtschaftsminister in den Aufbaujahren der jungen Republik war er zur Legende geworden. Als Erfolgsgarant schien er im Regierungslager der ideale Nachfolger von Konrad Adenauer zu sein. Doch "der Alte" war strikt gegen einen Kanzler Ludwig Erhard. Ihm war sein langjähriger Minister zu unerfahren, vor allem in der Außenpolitik. Am Ende wurde Erhard doch zum Kanzler gewählt. Immer deutlicher aber traten seine Schwächen zutage. Er setzte auf Kollegialität und Harmonie und geriet damit zusehends in die Defensive. Seine Autorität verfiel. Nach dem Bruch der Koalition durch die FDP wurde Erhard "Kanzler auf Abruf", bis ihn seine "Parteifreunde", getrieben von eigenem Ehrgeiz und der Einsicht, dass er überfordert sei, zum Rücktritt drängten. 1966, nach nur drei Jahren, endete die Amtszeit des glücklosen "Volkskanzlers".
Die sechsteilige Dokumentationsreihe "Kanzler" zeigt, wer die Mächtigen der Republik wirklich waren, wie sie aufstiegen, wie sie regierten, wie sie ihr Amt verloren. Die zweite Folge zeigt Ludwig Erhard aus der Nähe: als Minister, als Privatmann, als Wahlkämpfer, als Kanzler. Offen schildern politische Gegner und Freunde wie Rainer Barzel, Walter Scheel und Karl-Günther von Hase sowie nahe Verwandte und enge Mitarbeiter, wie die Kanzlerkrise endete.


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15:30
Stereo-Ton

Kanzler (3/6)

Kurt Georg Kiesinger - Der Vermittler

Film von Peter Hartl und Ricarda Schlosshan

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Er schmiedete ein schwieriges Regierungsbündnis mit großem Geschick, aber den Umbruch der Gesellschaft im Zeichen von Vietnam-Protesten, sexueller Revolution und NS-Debatten quittierte der konservative Gentleman an der Spitze des Staats nur mit Unverständnis: Kurt Georg ...

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Er schmiedete ein schwieriges Regierungsbündnis mit großem Geschick, aber den Umbruch der Gesellschaft im Zeichen von Vietnam-Protesten, sexueller Revolution und NS-Debatten quittierte der konservative Gentleman an der Spitze des Staats nur mit Unverständnis: Kurt Georg Kiesinger war stilvoll und tiefsinnig, ein Schöngeist und Bildungsbürger. Sein Vermittlungstalent und seine Rednergabe - die ihm einst den Ruf als Adenauers "Parlamentsdegen" eintrug - prädestinierten ihn für die Herausforderungen seiner Amtszeit. Unter seiner Obhut fanden die Parteien zu einer großen Koalition zusammen, die ihre Aufgaben mit Erfolg absolvierte. Dennoch erschien der reformhungrigen Protestbewegung diese Politik als Stillstand, der Kanzler mit seiner NS-Vergangenheit als Auslaufmodell einer überholten Epoche.
Die sechsteilige Dokumentationsreihe "Kanzler" zeigt, wer die Mächtigen der Republik wirklich waren, wie sie aufstiegen, wie sie regierten, wie sie ihr Amt verloren. Die dritte Folge lässt anhand der Vita Kurt Georg Kiesingers eine bewegte Zeit Revue passieren. Zu Wort kommen enge Mitarbeiter Kiesingers wie der damalige Regierungssprecher Günther Diehl und der spätere Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel, politische Weggefährten aus unterschiedlichen Lagern wie Rainer Barzel und Egon Bahr, aber auch Widersacher wie Günter Grass und Beate Klarsfeld, die den Kanzler 1968 öffentlich ohrfeigte.


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Tsáchila - ein Volk zwischen Tradition und Moderne

Film von Petra Schulz

Erstausstrahlung

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Die Tsáchilas sind ein altes Indianervolk in Ecuador. Ihre Lebensgrundlage, der tropische Regenwald an den Andenwesthängen, schwindet zusehends. Lebten die Tsáchilas seit über 2.000 Jahren vom Sammeln, Jagen und Fischen, so müssen sie heute Gärten anlegen, neue ...

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Die Tsáchilas sind ein altes Indianervolk in Ecuador. Ihre Lebensgrundlage, der tropische Regenwald an den Andenwesthängen, schwindet zusehends. Lebten die Tsáchilas seit über 2.000 Jahren vom Sammeln, Jagen und Fischen, so müssen sie heute Gärten anlegen, neue Gemüse- und Baumsorten anpflanzen, mit Kompost düngen, Tiere halten und das Ganze auch noch vermarkten.
Petra Schulz begleitet den Schamanen Shuyun. Er versucht, die alten Traditionen der Tsáchilas mit ihren neuen Lebensumständen zu kombinieren, um sein Volk vor dem Aussterben zu bewahren.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

mare TV - Das Magazin der Meere



Als Lebensraum, Forschungsfeld für Wissenschaftler, Arbeitsstätte oder Freizeitparadies - das Magazin "mareTV" stellt das Meer in all seinen Facetten vor.
(ARD/NDR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Katrin Helwich

Erstausstrahlung


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Nix Ungarisch

Reportage von Helmut Manninger

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Es ist nicht leicht, von einem Tag auf den anderen Ausländer zu werden. Diese Erfahrung haben in den letzten Jahren auch viele Österreicher gemacht, die sich aus finanziellen Gründen in einem der östlichen Nachbarländer angesiedelt haben. Dort konnten sie ihren Traum ...
(ORF)

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Es ist nicht leicht, von einem Tag auf den anderen Ausländer zu werden. Diese Erfahrung haben in den letzten Jahren auch viele Österreicher gemacht, die sich aus finanziellen Gründen in einem der östlichen Nachbarländer angesiedelt haben. Dort konnten sie ihren Traum von Haus und Hof verwirklichen. Doch die Verständigung mit den Einheimischen scheitert oft schon an der Sprache. Besonders das Ungarische erweist sich als große Hürde. Auch Johann Kugler hat sich dort den Traum von einem Haus mit Garten erfüllt, aber ungarisch kann er immer noch nicht. Unter den Einheimischen gilt der pensionierte Polizist als Einsiedler, der mit den Dorfbewohnern nicht viel zu tun haben will. Dass sich das Dorf im Konkurs befindet, weiß er nicht. Kugler ist nach Ungarn gekommen, als alles noch recht günstig war. Heute sind die Preise bereits um das Fünffache gestiegen. Der gebürtige Tiroler Oliver Heel hat sich in Ungarn als Immobilienmakler selbstständig gemacht. Nicht alle Einwohner von Nick freuen sich darüber, dass die Österreicher kommen. "Jeder soll in seiner Heimat bleiben", sagt ein junger Mann auf der Straße. Bürgermeister Lajos Kiss aber ist froh, dass die Österreicher da sind, leerstehende Häuser kaufen und schön herrichten. Auch wenn sich manche wie "Gott in Frankreich" fühlen und das den Einheimischen auch zeigen.
"Am Schauplatz" geht der Frage nach, wie sich Österreicher verhalten, wenn sie ihre Heimat verlassen und sich im günstigeren Ausland ansiedeln.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Thema: Das Gedächtnis des Immunsystems löschen, um

Krankheiten zu heilen

Moderation: Ingolf Baur
- Die Macht des Mondes
Welchen Einfluss hat der Mond auf unser Befinden
- Nochmal booten (Reihe Visionäre Teil 7/8)
Forscher wollen das immunologische Gedächtnis für
Krankheiten löschen
- Bakterienschreck
Eine neuartige Folienbeschichtung macht Bakterien den
Garaus


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Illuminati - die Hollywoodschmonzette
und der Reiz der Verschwörungstheorien


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Nachwehen

Verzweiflung statt Mutterglück

Film von Annemarie Friedli

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Nach einer Geburt leiden 80 Prozent aller Frauen unter tiefer Erschöpfung und Müdigkeit. Erhalten sie in diesen schwierigen Momenten mit einem Neugeborenen keine Unterstützung, können Leiden und Absturz in eine Depression dauerhaft werden. Eine junge Mutter hat ...

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Nach einer Geburt leiden 80 Prozent aller Frauen unter tiefer Erschöpfung und Müdigkeit. Erhalten sie in diesen schwierigen Momenten mit einem Neugeborenen keine Unterstützung, können Leiden und Absturz in eine Depression dauerhaft werden. Eine junge Mutter hat glücklich zu sein - das erwartet die Gesellschaft von einer Frau, die ein gesundes Kind geboren hat. Gerade diese Erwartung verhindert jedoch oft die Erkenntnis, dass eine junge Mutter von den neuen Aufgaben überfordert ist. Zwar ist das Thema nicht mehr so stark tabuisiert wie in früheren Generationen, aber das Schamgefühl der Betroffenen bleibt. Rund 75.000 Kinder werden jedes Jahr in der Schweiz geboren, das bedeutet, dass jährlich 7.500 Mütter gegen eine sogenannte postnatale Depression anzukämpfen haben. Niedergeschlagenheit im Wochenbett ist zwar keine Zeiterscheinung, doch die Ursachen, die in eine Verzweiflung nach einer Geburt führen können, werden immer vielfältiger. Dabei rückt vermehrt der Rollenkonflikt in den Vordergrund, dem die Mütter heute ausgesetzt sind. Das vertraute Leben als Berufstätige aufgeben zu müssen, plötzlich abhängig zu sein vom Partner - das sind nur einige Schwierigkeiten mit der neuen Identität.
In ihrem Film "Nachwehen" begegnet Annemarie Friedli Müttern, die von einer unerwarteten Depression oder von tiefer Erschöpfung bei der Geburt ihres Kindes überrollt worden sind. Diese Frauen stehen zu ihren Ängsten und düsteren Gefühlen in Zeiten, da von ihnen Freude und Gelassenheit erwartet wird. Sie schildern aber auch, wie sie aus der tiefen Verzweiflung herausgefunden haben. Annemarie Friedli besuchte außerdem auch die Station "Mutter und Kind" im Spital Affoltern am Albis, wo betroffene Mütter Unterstützung finden. Gespräche mit Ärztinnen, Hebammen und Psychologinnen gehen den Ursachen der Krankheit nach.


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21:05
Stereo-Ton16:9 Format

Die Arbeitslosen von Marienthal

Warum die berühmte Sozialstudie von 1933 in Zeiten der

Wirtschaftskrise wieder an Brisanz gewinnt

Film von Günther Kaindlstorfer

Erstausstrahlung

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Im Frühsommer 1933 erschien im Leipziger Verlag S. Hirzel eine bahnbrechende Studie: "Die Arbeitslosen von Marienthal". Sechs Wochen lang hatten junge Forscher rund um Paul Lazarsfeld und Marie Jahoda in der österreichischen Arbeitersiedlung Marienthal, 30 Bahnminuten ...
(ORF/3sat)

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Im Frühsommer 1933 erschien im Leipziger Verlag S. Hirzel eine bahnbrechende Studie: "Die Arbeitslosen von Marienthal". Sechs Wochen lang hatten junge Forscher rund um Paul Lazarsfeld und Marie Jahoda in der österreichischen Arbeitersiedlung Marienthal, 30 Bahnminuten südlich von Wien gelegen, die Auswirkungen lang andauernder Arbeitslosigkeit untersucht. Nach der Schließung der Marienthaler Textilfabrik im Februar 1930 waren drei Viertel der 478 Familien im Ort ohne Arbeit. Eine katastrophale Entwicklung. Die einstmals blühende Gemeinde, eine Hochburg der niederösterreichischen Arbeiterbewegung, wurde in einen Abgrund aus Hunger, Elend und Depression gerissen. Die Folge: Viele überzeugte Sozialisten der 1920er und 1930er Jahre erlagen auch in Marienthal den völkischen Verheißungen der Nazis.
Die Dokumentation von Günter Kaindlstorfer fragt, wie aktuell die Ergebnisse der Marienthal-Studie heute sind.

Um 22.25 Uhr zeigt 3sat den dokumentarischen Fernsehfilm "Einstweilen wird es Mittag" nach der Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal".
(ORF/3sat)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25

Einstweilen wird es Mittag

Nach der Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal" von

Maria Jahoda, Paul F. Lazarsfeld und Hans Zeisel

Dokumentarischer Fernsehfilm, Österreich/BRD 1988

Darsteller:
Mit den Wissenschaftlern:Franziska Walser
Ruth WeisNicolas Brieger
Robert BergheimHermann Schmid
u.a.August Schmölzer
Mit den Arbeitslosen:
u.a.
Buch: Heide Kouba
Buch: Karin Brandauer
Regie: Karin Brandauer

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1932 verlässt eine Gruppe junger Wissenschaftler um Marie Jahoda und Paul Lazarsfeld das Psychologische Institut der Wiener Universität und bricht zum Industriedorf Weissenberg auf. Dort ist die Textilfabrik in Konkurs gegangen, der wichtigste Arbeitgeber vor Ort. Die ...
(ORF)

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1932 verlässt eine Gruppe junger Wissenschaftler um Marie Jahoda und Paul Lazarsfeld das Psychologische Institut der Wiener Universität und bricht zum Industriedorf Weissenberg auf. Dort ist die Textilfabrik in Konkurs gegangen, der wichtigste Arbeitgeber vor Ort. Die Forscher sollen den "sozialpsychologischen Tatbestand" von Arbeitslosigkeit umfassend und objektiv darstellen. Doch die Gruppe verliert zunehmend ihre Objektivität. Das Ergebnis ihres Versuchs, gleichzeitig zu beobachten und zu helfen, ist fraglich. Immer mehr greift völkischer Geist auf das kleine Dorf über.
Regisseurin Karin Brandauer wurde 1943 geboren und starb 1992 in Wien. 1969 begann sie ein Studium an der Wiener Filmhochschule, das sie 1975 mit einem Regiediplom abschloss. Obwohl sie anfangs im Schatten ihres zunehmend berühmter werdenden Ehemanns Klaus Maria Brandauer stand, verfolgte sie konsequent eine eigene künstlerische Laufbahn. Sie begann mit kleinen Fernseh- und Dokumentarfilmen und wagte sich schließlich auch an große Fernsehfilme, bei denen sie immer wieder eine ungewöhnliche Sensibilität für heikle Themen bewies. "Einstweilen wird es Mittag" wurde mehrfach ausgezeichnet und geehrt. Unter anderem erhielten Karin Brandauer und Kameramann Helmut Pirnat für ihren Film den "21. Fernsehpreis der österreichischen Volksbildung".
(ORF)


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0:00
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wir sind Kaiser

Österreich ist wieder Monarchie! - Die Satire-Talkshow

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Österreich ist wieder Monarchie! Zumindest 45 Minuten lang. Seine Majestät Robert Heinrich I. alias Robert Palfrader hält Hof und gewährt in der Satire-Talkshow "Wir sind Kaiser" eine öffentliche Audienz. Denn um sich dem Volk zeitgemäß zu präsentieren, hat seine ...
(ORF)

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Österreich ist wieder Monarchie! Zumindest 45 Minuten lang. Seine Majestät Robert Heinrich I. alias Robert Palfrader hält Hof und gewährt in der Satire-Talkshow "Wir sind Kaiser" eine öffentliche Audienz. Denn um sich dem Volk zeitgemäß zu präsentieren, hat seine Majestät eine eigene TV-Show ins Leben gerufen. Dort möchte Robert Heinrich I. gemeinsam mit seinem Obersthofmeister alias Rudi Roubinek zeigen, wie wichtig ihm die Anliegen des Volks sind. So empfängt er bei den TV-Audienzen sowohl den "kleinen Mann" als auch Prominente. Pro Audienz werden drei Gäste vorgelassen, um dem Kaiser ihre Anliegen vorzubringen oder vom Kaiser zu verschiedenen Themen befragt, gelobt, aber auch getadelt zu werden.
Eine Folge der Satire-Show.
(ORF)



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1:45
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:20
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)



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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

Nils Petter Molvær Group

JazzBaltica-Festival 2005

Mit Nils Petter Molvær (Trompete), Pål "Strangefruit" Nyhus
(Turntables), Jan Bang (Samples) und Rune Arnesen (Schlagzeug)

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Vor 20 Jahren trat Nils Petter Molvær erstmals als Trompeter der Formation Masqualero in Erscheinung. Seitdem hat er sich zu einem Trendsetter der jazz-orientierten Dance-Szene Skandinaviens entwickelt. Der norwegische Trompeter, Komponist und Produzent Mischt ...

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Vor 20 Jahren trat Nils Petter Molvær erstmals als Trompeter der Formation Masqualero in Erscheinung. Seitdem hat er sich zu einem Trendsetter der jazz-orientierten Dance-Szene Skandinaviens entwickelt. Der norwegische Trompeter, Komponist und Produzent Mischt unterschiedlichste Musikstile wie Jazz, Ambient und Breakbeats zu einer homogenen Klanglandschaft von großer Intensität. Auf geniale Weise verbindet er dabei präzise Instrumentalimprovisation und elektronisch generierte, hypnotische Beats zu einer eigenständigen Ästhetik.
Auf der Bühne des JazzBaltica-Festivals 2005 präsentierte die Nils Petter Molvær Group mit einer Mischung von akustischen Instrumenten, Soundsystemen, dem Einsatz eines DJs und einer gigantischen Lightshow ein beeindruckendes Event.


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4:00
16:9 Format

ZDF.reportage: Hauptsache ankommen ...

(Wh.)


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4:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Arbeitslosen von Marienthal

(Wh.)


(ORF/3sat)


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Nix Ungarisch

(Wh.)


(ORF)


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.

Sendeende: 5:55 Uhr