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November 2017
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Montag, 26. Januar
Programmwoche 05/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

(Wh.)


(ARD/WDR/3sat)


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

III nach neun

Die Bremer Talkshow

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Prominenz aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft treffen sich seit über 30 Jahren einmal im Monat bei "III nach neun". Die Moderatoren Amelie Fried und Giovanni di Lorenzo interessieren sich für persönliche Erfahrungen und berufliche Neuigkeiten ihrer Gäste ...
(ARD/RB)

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Prominenz aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft treffen sich seit über 30 Jahren einmal im Monat bei "III nach neun". Die Moderatoren Amelie Fried und Giovanni di Lorenzo interessieren sich für persönliche Erfahrungen und berufliche Neuigkeiten ihrer Gäste ebenso wie für ihre Meinung zu aktuellen Themen.
(ARD/RB)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

sonntags

TV fürs Leben

mit Alexandra Vacano

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und ...

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und Grenzerfahrungen. Es geht um Fragen rund um das Leben.


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Bordeaux, Frankreich

(Wh.)


(ARD/SWR/3sat)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Badeparadiese

Isländische Hotspots - Freibad im Kraftwerk der Natur

Film von Holger Preuße

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Kochendes Wasser zwängt sich durch kleine Bodenlöcher und Felsspalten, dunkelbrauner Schlamm wölbt das Erdreich. Gasblasen steigen unter der glatten Wasseroberfläche auf und versetzen sie in Schwingung. Mit einem Mal zischt es, und eine Fontäne schießt aus dem Loch ...

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Kochendes Wasser zwängt sich durch kleine Bodenlöcher und Felsspalten, dunkelbrauner Schlamm wölbt das Erdreich. Gasblasen steigen unter der glatten Wasseroberfläche auf und versetzen sie in Schwingung. Mit einem Mal zischt es, und eine Fontäne schießt aus dem Loch empor - haushoch: Geysire, Wasserfälle und heiße Quellen verwandeln Island am Polarkreis in ein Badeparadies. In den "Hotpots" finden die Menschen zu sich und zueinander, aus dem heißen Wasser steigen sie wie neugeboren hervor. Allein in der isländischen Hauptstadt Reykjavík gibt es sieben Thermalbäder. Fast jedes Dorf kann sich ein öffentliches Freibad leisten. Ob in öffentlichen Bädern oder inmitten der Natur, in abgeschiedener Landschaft oder gleich neben der Straße: Die Einheimischen nutzen die Pools, Thermalbäder und Hotpots täglich. Sie haben sich als gesellschaftliche Treffpunkte etabliert, und so manches Problem löst sich im angenehm warmen Wasser in Luft auf. Eine umweltfreundlichere Energiequelle, die gleichzeitig auch noch gesund ist, gibt es nicht.
Der Film aus der Reihe "Badeparadiese" zeigt, wie sehr Island - bedingt durch die natürlichen Umstände - eine einzigartige "Wellness-Oase" ist.


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Geschichten rund um die Königsalm

Film von Helmut Görlach

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Die Gegend um Wildbad Kreuth war schon immer ein Magnet für bayerische Herrscher und Regierungen - von Bayerns König Max I. Josef bis zur CSU. In dem Idyll zwischen Schildenstein und Leonhardstein liegt, auf einer Hochebene versteckt, die Königsalm, in der schon ...
(ARD/BR)

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Die Gegend um Wildbad Kreuth war schon immer ein Magnet für bayerische Herrscher und Regierungen - von Bayerns König Max I. Josef bis zur CSU. In dem Idyll zwischen Schildenstein und Leonhardstein liegt, auf einer Hochebene versteckt, die Königsalm, in der schon Kaiserin Elisabeth von Österreich übernachtete. Die Alm gehört noch heute dem Hause Wittelsbach und wird von Josef Gottfried und seiner Frau Resi seit 25 Jahren vorbildlich bewirtschaftet. Aus armseligen Lebensverhältnissen hat sich in der früheren Abgeschiedenheit ein selbstbewusster Menschenschlag entwickelt, der in Brauchtum und Musik bis heute seine Lebensart bewahrt. Der Handwerker ist abends als Künstler unterwegs, und in dem früheren Nobelbad, in dem auch eine Zarin in Ziegenmolke badete, zelebriert alljährlich die klassische russische Musikelite auf einem international anerkannten Sommerfestival.
Der Film von Helmut Görlach erzählt Geschichten von den Menschen und der Landschaft rund um die Königsalm.
(ARD/BR)


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14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Rupertiwinkel

Film von Sigrid Esslinger

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Im Südosten Bayerns befindet sich der Rupertiwinkel, auch Rupertigau genannt. Zu ihm gehören das Berchtesgadener Land, der Landkreis Traunstein im Nordwesten und der Landkreis Altötting. Ein sanftes Hügelland vor der Kulisse der mächtigen Berchtesgadener und ...
(ARD/BR)

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Im Südosten Bayerns befindet sich der Rupertiwinkel, auch Rupertigau genannt. Zu ihm gehören das Berchtesgadener Land, der Landkreis Traunstein im Nordwesten und der Landkreis Altötting. Ein sanftes Hügelland vor der Kulisse der mächtigen Berchtesgadener und Salzburger Berge. Kleine Dörfer, Moorwiesen und Badeseen machen den Rupertiwinkel zu einer der schönsten Regionen Oberbayerns. Dabei sind die wirklich großen Touristenströme ausgeblieben.
Der Film stellt den Rupertiwinkel vor. Zu den Stationen der Reise zählt unter anderem ein Besuch in dem ehemaligen Augustinerchorherrenstift Höglwörth, das malerisch in einem kleinen Klostersee zu Füßen des Hochstaufen liegt. Alle drei Jahre wird in der Karwoche in der Höglwörther Kirche ein barockes Ostergrab aufgebaut.
(ARD/BR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Kreuz auf der Kampenwand

Die Geschichte eines Chiemgauer Wahrzeichens

Film von Jürgen Martin

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Seit über 50 Jahren steht das Chiemgau-Kreuz auf dem Gipfel der Kampenwand, einem 1.669 Meter hohen Berggipfel in den Chiemgauer Alpen. Kein Orkan, kein Blitzschlag, nicht Eis und Schnee konnten ihm etwas anhaben. Das größte und schwerste unter den Gipfelkreuzen der ...
(ARD/BR)

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Seit über 50 Jahren steht das Chiemgau-Kreuz auf dem Gipfel der Kampenwand, einem 1.669 Meter hohen Berggipfel in den Chiemgauer Alpen. Kein Orkan, kein Blitzschlag, nicht Eis und Schnee konnten ihm etwas anhaben. Das größte und schwerste unter den Gipfelkreuzen der Alpen ist ein Mahnmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege.
Kameramann und Autor Jürgen Martin erzählt die Geschichte von Franz Schaffner junior, der die Verwirklichung des Traums seines Vaters, des Schreinermeisters Franz Schaffner, dieses Denkmal zu schaffen, miterlebte. Eine Vision, die bis heute sein Leben bestimmt. Es ist auch die Geschichte von Paul und Luis, die mit ihren Mulis unter unglaublichen Mühen halfen, das über fünf Tonnen schwere Kreuz in Einzelteilen auf den Gipfel zu transportieren.
(ARD/BR)


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

einfachluxuriös - zwei Frauen unterwegs

Zypern

Mit Emel Aykanat und Monika Schärer

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Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
Auf Zypern, der drittgrößten Insel im Mittelmeer, ...

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Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
Auf Zypern, der drittgrößten Insel im Mittelmeer, reist die Sängerin Emel luxuriös und wohnt standesgemäß im "Anassa", angeblich dem Lieblingshotel ihrer Musikerkollegen Elton John und Mark Knopfler. Sie besucht ihren Freund, den bekannten Musikproduzenten Gunther Mende ("Power of Love"), der sich in der Nähe von Pafos ein Traumhaus am Meer gebaut hat. Die preisgekrönte Architektin des Hauses, Karin Georgiadou, zeigt Emel ihr aktuelles Projekt: die politisch bedeutungsvolle Renovierung des Stadttheaters von Nicosia, nur wenige Meter von der Grenzlinie zum türkisch besetzten Norden der Insel entfernt. Emel trifft den Minister für Erziehung und Kultur Pefkios Georgiades und wird von ihm zu einem Mittagessen bei seiner Familie eingeladen. Monika Schärer ist als Rucksacktouristin unterwegs und begegnet Stass Paraskos, der mit altem Schrott eine Mauer um sein Grundstück baut. Monika Schärer bereist Zypern mit einer gemieteten Vespa und im Bus. Der 70-jährige Busfahrer Christodoulos lädt sie zu einer Tasse Kaffee in seine Ein-Zimmer-Wohnung ein und zeigt ihr stolz die Hochzeitsbilder seiner Kinder. Monika besucht Nicosia, die "letzte geteilte Stadt Europas", und lernt im Bergdorf Levkara, wie man nach alter Tradition die berühmten Spitzen macht. Zum Schluss treffen sich die beiden Frauen zu einer Fahrradtour entlang der schönen Sandstrände von Agia Napa.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

total phänomenal

Kraftmaschine Mensch

Film von Harald Brenner

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Die Reihe "total phänomenal" sieht genau hin bei ganz alltäglichen Dingen und beantwortet Alltagsfragen aus der Physik, der Chemie, der Biologie und der Erdkunde. In jeweils 15 Minuten wird ein faszinierendes Phänomen vorgestellt und die Funktionsweise in Modellen ...
(ARD/SWR)

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Die Reihe "total phänomenal" sieht genau hin bei ganz alltäglichen Dingen und beantwortet Alltagsfragen aus der Physik, der Chemie, der Biologie und der Erdkunde. In jeweils 15 Minuten wird ein faszinierendes Phänomen vorgestellt und die Funktionsweise in Modellen und/oder 3-D-Trickanimationen erklärt.
Der Mensch ist eine Kraft- und Bewegungsmaschine, die zu unglaublichen Höchstleistungen fähig ist. Im Zusammenspiel von Gehirn, Muskulatur und Skelett entstehen grazile, aber auch sehr dynamische Bewegungen. Triathleten sind Musterbeispiele an Kraft und Ausdauer: Schwimmen, Radfahren, Laufen - verteilt auf über acht Stunden Wettkampf. Woher kommt die Kraft, und wie wird sie optimal eingesetzt? Im Vergleich zur Tierwelt schneidet der Mensch zwar in Einzeldisziplinen schlechter ab, aber sein Gehirn verhilft ihm zum komplettesten Bewegungsrepertoire aller Lebewesen.
(ARD/SWR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kulinarische Weltreise (3/12)

Eckart Witzigmann präsentiert Spitzenköche im "Hangar 7"

Film von Manfred Hoschek

Mit Frank Zlomke ("Bosman's Restaurant", Südafrika)

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Hongkong oder São Paulo, Sydney oder New York: In der zwölfteiligen Reihe "Kulinarische Weltreise" besucht der "Koch des Jahrhunderts" Eckart Witzigmann die besten Köche der Welt, um sie als Gastköche in den Salzburger "Hangar 7" einzuladen.
Gastkoch der dritten ...
(ORF)

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Hongkong oder São Paulo, Sydney oder New York: In der zwölfteiligen Reihe "Kulinarische Weltreise" besucht der "Koch des Jahrhunderts" Eckart Witzigmann die besten Köche der Welt, um sie als Gastköche in den Salzburger "Hangar 7" einzuladen.
Gastkoch der dritten Folge ist Frank Zlomke. Nachdem er zuvor in Spitzenrestaurants in San Francisco, Hongkong und Singapur gearbeitet hatte, kam Zlomke 1992 nach Südafrika, um im "Bosman's Restaurant" des eben eröffneten Grand Roche Hotels in Paarl als Chef de Partie zu arbeiten. Eigentlich wollte er nur ein Jahr lang bleiben, doch heute ist er noch immer dort. 1995 übernahm er die Küchenleitung. "Bosman's Restaurant" gilt als bestes Restaurant Südafrikas, als eines der besten weltweit und wurde von der Relais & Châteaux-Gruppe in den Status eines "Relais Gourmands" erhoben, was andernorts mindestens zwei Michelin-Sternen entspricht.
(ORF)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton

Im Fokus: Iran

Arbeit statt Bomben

Eine Reise durch den Iran

Reportage von Peter Mezger

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Jahrelang ist der Westen vom Mullah-Regime in Teheran zum Narren gehalten worden. Aus ihrem Drang zur Atombombe machen die Mullahs jetzt kein großes Geheimnis mehr. Die Lage hat sich gefährlich zugespitzt. Wie stehen die Iraner zu den atomaren Plänen ihres Regimes? Wie ...
(ARD/BR)

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Jahrelang ist der Westen vom Mullah-Regime in Teheran zum Narren gehalten worden. Aus ihrem Drang zur Atombombe machen die Mullahs jetzt kein großes Geheimnis mehr. Die Lage hat sich gefährlich zugespitzt. Wie stehen die Iraner zu den atomaren Plänen ihres Regimes? Wie wirken sich internationale Isolation und Bedrohung von außen auf das innenpolitische Klima aus?
Peter Mezger zeigt ein Stimmungsbild aus der Islamischen Republik Iran.

Als nächsten Beitrag der Themenwoche "Im Fokus: Iran" zeigt 3sat um 20.15 Uhr die Reportage "Die Mullahs und die Macht".

(ARD/BR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

- Gefährliche Wartezeit
Warum bei der Herzinfarkt-Behandlung
oft lebenswichtige Minuten verstreichen
- Stadt der Wissenschaft
Wie Oldenburg seine Forschungsinstitute
in der Öffentlichkeit darstellt


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Ernst Grandits

Mythos Haider - wie der Volkstribun an seinem Geburtstag
posthum als Erlöser gefeiert wird


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Iran

Die Mullahs und die Macht

Iran - 30 Jahre islamische Revolution

Reportage von Peter Mezger

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Der vor drei Jahrzehnten von Ajatollah Khomeini gegründete Gottesstaat Iran hat sich schleichend verändert. Noch halten die schiitischen Geistlichen für die Legitimation des Systems her. Doch in der Islamischen Republik geht den Mullahs der Nachwuchs aus. Keiner will ...
(ARD/BR)

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Der vor drei Jahrzehnten von Ajatollah Khomeini gegründete Gottesstaat Iran hat sich schleichend verändert. Noch halten die schiitischen Geistlichen für die Legitimation des Systems her. Doch in der Islamischen Republik geht den Mullahs der Nachwuchs aus. Keiner will mehr aufs Land, die meisten, die sich zur Zeit ausbilden lassen, streben nach Höherem, nach Stellen im Umfeld der Macht. Das dürfte den Gottesstaat auf Dauer ziemlich verändern. Unter dem Präsidenten Mahmud Achmadinedschad schickt sich die Generation der Kinder an, die Revolution der Eltern zu fressen. Die Revolutionsgarden und radikale Moslems drängen die Kleriker ins Abseits. In Iran entsteht eine neue Elite.
Von der "heiligen" Stadt Ghom, dem Zentrum der schiitischen Geistlichkeit, übers Land bis nach Teheran zeigt Peter Mezger, wohin sich die Islamische Republik Iran entwickelt.

Im Rahmen der 3sat-Themenwoche "Im Fokus: Iran" folgt im Anschluss, um 20.45 Uhr, eine Folge von "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" über Isfahan.

(ARD/BR)


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20:45
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Iran

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Isfahan, Iran

Spiegel des Paradieses

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali

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Den Reisenden des 16. Jahrhunderts mag sie wie eine Fata Morgana erschienen sein, die Metropole des persischen Schahs Abbas. Nach Monaten beschwerlichen Reisens durch die Wüste, betörte die Oase die Sinne mit ihren Farben, Lichtern und Gerüchen. Diese Faszination ist ...
(ARD/SWR)

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Den Reisenden des 16. Jahrhunderts mag sie wie eine Fata Morgana erschienen sein, die Metropole des persischen Schahs Abbas. Nach Monaten beschwerlichen Reisens durch die Wüste, betörte die Oase die Sinne mit ihren Farben, Lichtern und Gerüchen. Diese Faszination ist bis heute nicht verblasst. Als Schah Abbas 1598 Isfahan zu seiner Hauptstadt macht, steht sein Plan fest: eine moderne Stadt nach dem Vorbild der Paradiesgärten des Korans zu bauen. Der größte Platz der Welt - der Meidan e Schah - entsteht, umsäumt von Palästen, Moscheen und Gärten, die die Menschen in Erstaunen versetzen. Vor seinem Palast Ali Qapu kann der Herrscher die ganze Anlage überblicken: die majestätische Königsmoschee, die Privatmoschee der königlichen Familie - ein Meisterwerk der Fayence-Architektur - und den imposanten Basar. Die Halbkuppeln der Königsmoschee erscheinen wie Wasserbecken, in denen sich der Himmel wie ein Tor zum Jenseits spiegelt.
Der Film versucht, die Botschaft der Erbauer zu entschlüsseln, die Jahrzehnte an dieser Idee gearbeitet haben, die Verbindung zwischen Glauben und Architektur als ihrem sichtbarsten Ausdruck erlebbar zu machen.

Im Rahmen der Themenwoche "Im Fokus: Iran" zeigt 3sat im Anschluss, um 21.00 Uhr, die Reportage "Sie beten alle zu einem Gott".
(ARD/SWR)


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21:00
16:9 Format

Im Fokus: Iran

Sie beten alle zu einem Gott

Religiöse Minderheiten im Iran

Film von Faramarz Ghazi

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Seit über 3.000 Jahren beten die Menschen in Persien zu einem Gott, der allerdings nicht immer den gleichen Namen trägt. 95 Prozent der Iraner sind Schiiten. Unter Führung ihrer Ayatollahs tolerieren sie die religiösen Minderheiten mal mehr, mal weniger. Seit der ...
(ARD/BR)

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Seit über 3.000 Jahren beten die Menschen in Persien zu einem Gott, der allerdings nicht immer den gleichen Namen trägt. 95 Prozent der Iraner sind Schiiten. Unter Führung ihrer Ayatollahs tolerieren sie die religiösen Minderheiten mal mehr, mal weniger. Seit der islamischen Revolution vor etwa 30 Jahren hat sich die Lage der Juden und der armenischen Christen drastisch geändert. Viele von ihnen verließen fluchtartig das Land, und die, die bei den Mullahs geblieben sind, führen ein Leben als Minderheit.
Die Reportage von Faramarz Ghazi zeigt den Alltag der religiösen Minderheiten im Gottesstaat Iran.

Im Rahmen der Themenwoche "Im Fokus: Iran" folgt um 22.25 Uhr "Gero von Boehm begegnet: Farah Diba".
(ARD/BR)


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Bunkern für den Ernstfall

Deutschlands Öl- und Gasreserven

Film von Stefan Lütke Wissing

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In Deutschland werden gigantische Mengen Erdöl und Erdgas gespeichert, um gegen Versorgungskrisen gewappnet zu sein. Die größten Erdölreserven untertage - immerhin 6,3 Millionen Tonnen Rohöl - lagern vor den Toren Wilhelmshavens, kilometertief in der Erde. Gleich ...

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In Deutschland werden gigantische Mengen Erdöl und Erdgas gespeichert, um gegen Versorgungskrisen gewappnet zu sein. Die größten Erdölreserven untertage - immerhin 6,3 Millionen Tonnen Rohöl - lagern vor den Toren Wilhelmshavens, kilometertief in der Erde. Gleich nebenan befindet sich der einzige Tiefwasserhafen Deutschlands, dort löschen riesige Öltanker ihre Ladung. Weithin sichtbar ist dort auch das größte oberirdische Öllager Deutschlands mit 35 riesigen Tanks. Oberirdische und unterirdische Speicher sind über Pipelinesysteme direkt mit den Tankerterminals und auch untereinander verbunden. Im Krisenfall möchte Deutschland 90 Tage lang aus diesen Reserven schöpfen können. Aber die Erdöllager haben nicht nur diese Funktion, sondern sie sollen zwischen den unregelmäßigen Tankerankünften und einem möglichst kontinuierlichen Pipelinebetrieb puffern. Auch Erdgas lagert in Deutschland: In mehr als 40 unterirdischen Vorratsspeichern sind es rund 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas, ein Fünftel des deutschen Jahresbedarfs. Aufgrund der spezifischen geologischen Gegebenheiten kann man in Deutschland leicht geeignete Speicherstätten erschließen. So finden sich die größten Erdgasspeicher Europas im nördlichen Westfalen und in Niedersachsen. Im Moment erlebt die Erdgasspeicher-Technik in Deutschland einen echten Boom: Durch die geplante Gazprom-Pipeline vom russischen Wyborg nach Greifswald werden ab 2010 riesige Mengen Erdgas zusätzlich auf deutsches Gebiet geleitet. Von dort soll der gesamte westeuropäische Markt mit Gas versorgt werden. Das bedeutet: Man braucht sehr viel mehr neue Speicherkapazität für die Zwischenspeicherung. Fieberhaft werden deshalb neue Untertage-Speicher erschlossen: 15 sind derzeit im Bau.
"hitec"-Autor Stefan Lütke Wissing mit einer Reportage über den enormen Aufwand, der in Deutschland betrieben wird, um Erdöl und Erdgas für kommende Krisen möglichst sicher und in großen Mengen einzulagern.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Iran

Gero von Boehm begegnet: Farah Diba

3sat-Gesprächsreihe

Erstausstrahlung

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Alles begann für Farah Diba wie im Märchen: Als junge Studentin in Paris wurde sie dem Schah Mohammad Reza Pahlavi während eines Staatsbesuchs vorgestellt, und bald darauf gab es arrangierte Treffen in Teheran. Wenige Wochen später, im Februar 1959, war sie mit dem ...

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Alles begann für Farah Diba wie im Märchen: Als junge Studentin in Paris wurde sie dem Schah Mohammad Reza Pahlavi während eines Staatsbesuchs vorgestellt, und bald darauf gab es arrangierte Treffen in Teheran. Wenige Wochen später, im Februar 1959, war sie mit dem Herrscher von Persien verlobt, und am Ende desselben Jahres feierte das ganze Land ihre Hochzeit. Im Oktober 1960 wurde der Thronfolger geboren, der dem Schah in seinen beiden vorherigen Ehen verwehrt geblieben war. In einer glanzvollen Zeremonie wurde am 26. Oktober 1967 in Teheran die Kaiserkrönung begangen. Der Schah krönte Farah Pahlavi als erste Frau in der Geschichte Persiens zur Kaiserin. Kurz zuvor billigte das Parlament eine Verfassungsänderung, derzufolge Farah Pahlavi im Falle des Todes des Schahs bis zur Volljährigkeit des Thronfolgers Staatsoberhaupt geworden wäre. Die Kaiserin wurde zu einer wichtigen Beraterin des Schahs in kulturellen und sozialen Belangen, sie begleitete den Schah fast immer auf große Reisen und nahm Termine im Ausland sogar in seinem Namen wahr. Mit der Revolution der Ayatollahs kam für die Pahlavis das Ende der Herrschaft. Nachdem die Familie am 16. Januar 1979 das Land verlassen musste, begann für sie eine Odyssee, die von Teheran über Ägypten nach Marokko und über die Bahamas nach Mexiko und wieder nach Ägypten führte. Im Herbst 1979 begab sich Reza Pahlavi in New York zur Krebsbehandlung, wurde nach Panama abgeschoben und ließ sich schließlich in Ägypten nieder, wo er am 27. Juli 1980 starb. Farah Pahlavi begleitete ihn auf diesem schweren Weg. Seitdem lebt sie, von Exil-Iranern noch immer als Kaiserin verehrt, abwechselnd in Kairo, Paris und in den USA.
Gero von Boehm trifft die 1938 als Farah Diba geborene Ex-Kaiserin in ihrer Pariser Residenz. Zum ersten Mal spricht sie vor einer Kamera so persönlich und offen über die Höhen und Tiefen ihres Lebens und der Regierungszeit des Schahs. Aber auch die Situation unter dem heutigen Regime im Iran ist ein zentrales Thema dieser Begegnung.

Als nächsten Beitrag der Themenwoche "Im Fokus: Iran" zeigt 3sat im Anschluss, um 23.10 Uhr, "Iran - Aufbruch in den unbekannten Orient".


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23:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Fokus: Iran

Iran - Aufbruch in den unbekannten Orient

Film von Wolfgang Thaler und Peter Thomsen

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Er war der erste Europäer, der in den 1930er Jahren die Wüste Lut im damaligen Persien durchquerte - der österreichische Arzt und Forscher Alfons Gabriel erlebte gemeinsam mit seiner Frau Agnes Kummer einen Orient, wie er westlichen Reisenden bis damals weitgehend ...
(ORF)

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Er war der erste Europäer, der in den 1930er Jahren die Wüste Lut im damaligen Persien durchquerte - der österreichische Arzt und Forscher Alfons Gabriel erlebte gemeinsam mit seiner Frau Agnes Kummer einen Orient, wie er westlichen Reisenden bis damals weitgehend unbekannt war. Die Wüste Lut ist eines der trockensten und heißesten Gebiete der Welt. Es herrschen Temperaturunterschiede von bis zu 70 Grad Celsius. Nicht einmal Bakterien können dort überleben.
Der Film von Wolfgang Thaler und Peter Thomsen folgt den Spuren des österreichischen Arztes und Forschungsreisenden Alfons Gabriel. Er zeigt die wichtigsten Stationen von Gabriels Reisen, dokumentiert die unterschiedlichen Wüstenarten - Geröll, Stein und Salz - und beobachtet das heutige Leben der Menschen und ihre Strategien, um in diesen unwirtlichen Gebieten zu überleben.

Am Dienstag, 27. Januar, um 20.15 Uhr, folgt in der Themenwoche "Im Fokus: Iran" der erste Teil des Spielfilms "Soraya".

(ORF)


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:20
16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)



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1:20
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:00
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)





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3:35
Stereo-Ton

Geschichten vom Essen

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 2008

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"Geschichten vom Essen" erzählt von fünf Menschen in verschiedenen Ländern. Die erste Geschichte zeigt hart arbeitende Frauen in einer Zeit, in der "5 Kartoffeln" - so der Titel - ein großes Geschenk sein können. "Rote Rüben" beschafft sich heimlich ein zehnjähriges ...

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"Geschichten vom Essen" erzählt von fünf Menschen in verschiedenen Ländern. Die erste Geschichte zeigt hart arbeitende Frauen in einer Zeit, in der "5 Kartoffeln" - so der Titel - ein großes Geschenk sein können. "Rote Rüben" beschafft sich heimlich ein zehnjähriges Mädchen für seine zwei kranken Brüder. Wenn sie erwischt wird, wird sie hart bestraft. "Hefeklöße" - die Freude darüber, wie gut sie ihm schmeckten, obwohl wenige Stunden davor sein Elternhaus in Flammen aufgegangen ist, hat der damals acht Jahre alte Dokumentarfilmer bis heute nicht vergessen. "Brot" - um nichts anderes kreist jahrelang das Denken eines Häftlings. "Vom Sattessen" träumt ein Mann, der zwar genug zu essen hat, dessen zerstörter Körper aber auf die geringste Gewichtszunahme mit unerträglichen Schmerzen reagiert.
Hans-Dieter Grabes Film ist aus dem Material für fünf Dokumentarfilme entstanden, die der Filmemacher zwischen 1967 und 1998 drehte: "Essen spielte und spielt in meinem Leben eine große Rolle - weil ich gern esse und weil es Zeiten gab, in denen ich nicht genug zu essen hatte, Zeiten, die ich nicht vergessen habe. Als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging, war ich acht Jahre alt. Es folgte die Notzeit der Nachkriegsjahre. Ich begriff am 'eigenen Leibe', was Essenhaben oder -nichthaben aussagt über die Situation, in der Menschen leben. So ist es kein Zufall, dass in vielen meiner Filme über Not- und Kriegserfahrungen Menschen vom Essen erzählen und oft natürlich davon, wie lebensbedrohend wenig sie zu essen hatten. Es war mir wichtig, dass sie das taten - nicht weil ich wollte, dass meinen Zuschauern die Wurst im Halse stecken blieb, sondern weil ich mir wünschte, dass sie ihre Wurst bewusst genießen." Grabe hofft, dass sein Werk dazu beiträgt, "die Flut von Koch- und Ess-Shows im Unterhaltungsfernsehen durch eine etwas andere, nämlich nachdenklichere und bewusstere Sichtweise auf Nahrungsmittel und die Bedeutung des Essens zu ergänzen".

Im Anschluss, um 4.35 Uhr, zeigt 3sat mit "Vor 30 Jahren - Simon Wiesenthal oder ich jagte Eichmann" einen weiteren Film von Hans-Dieter Grabe.


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4:35

Vor 30 Jahren - Simon Wiesenthal

oder ich jagte Eichmann

Film von Hans-Dieter Grabe

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Aus dem Pressetext von 1978: "Ich jagte Eichmann" - so nannte Wiesenthal eins seiner Bücher. Es brachte dem "Nazijäger" den zusätzlichen Titel "Eichmannjäger" ein und machte ihn zu einem Begriff in der ganzen Welt. Heute ist er fast 70 Jahre alt. Jagd auf ...

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Aus dem Pressetext von 1978: "Ich jagte Eichmann" - so nannte Wiesenthal eins seiner Bücher. Es brachte dem "Nazijäger" den zusätzlichen Titel "Eichmannjäger" ein und machte ihn zu einem Begriff in der ganzen Welt. Heute ist er fast 70 Jahre alt. Jagd auf Naziverbrecher macht er noch immer. Wiesenthal ist zwar in Verbindung mit seiner Tätigkeit oft genannt worden, seine Motive und sein Denken sind aber weitgehend unbekannt geblieben. So war es für seine Gegner leicht, ihm negative Züge zu verleihen, zumal Wiesenthal nicht zu den Menschen gehört, die auf den ersten Blick sympathisch wirken.
Der Film von Hans-Dieter Grabe stellt Simon Wiesenthal vor. Als Jude kam Wiesenthal in verschiedene Konzentrationslager in Polen, Deutschland und Österreich. Wie durch ein Wunder überlebte er. Seine Verwandten wurden alle ermordet. Aus Verpflichtung den Toten gegenüber und zur Abschreckung der Mörder von morgen begann er gleich nach der Befreiung mit der Suche nach Naziverbrechern. Über 1.000 von ihnen half er in verschiedenen Ländern vor Gericht zu bringen. Sein unbestechlicher Gerechtigkeitssinn trug ihm den Schimpf aller Seiten ein. "Menschenjäger" nannten ihn Nazis, "Nestbeschmutzer" so genannte "gute" Deutsche und Österreicher. Juden, denen er Adressen von Naziverbrechern verweigerte, an denen sie Selbstjustiz üben wollten, bezeichnen ihn noch immer als "Verräter". Für die Regierungen der Sowjetunion, Polens und der DDR, deren Stalinismus und Antisemitismus er angriff, ist er ein "zionistischer Agent". Morddrohungen erhält er heute noch. Seine Frau bittet ihn seit Jahren inständig, aufzuhören. Wiesenthal kann nicht aufhören, denn er kann nicht vergessen. Zwei Verbrecher, die auf seiner Liste an erster und zweiter Stelle stehen, lassen ihn nicht ruhen: Dr. Josef Mengele, Lagerarzt von Auschwitz, und Dr. Heribert Ferdinand Heim, Lagerarzt von Mauthausen.


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Kulinarische Weltreise (3/12)

(Wh.)


(ORF)