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November 2017
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Sonntag, 18. Januar
Programmwoche 04/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Assisi, Italien

(Wh.)


(ARD/SWR)


6:15

vivo

(Wh.)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Felix von Cube: Besiege Deinen Nächsten wie

Dich selbst - Aggression im Alltag

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Aggression wird in der Regel als unangenehm, bedrohlich, gar als zerstörerisch erlebt, verwandt der Gewalt, je nach dem Grad ihrer Heftigkeit. Entspricht aggressives Verhalten der natürlichen Veranlagung des Menschen? Und wenn ja, wie sollte man mit Aggression umgehen, ...
(ARD/SWR)

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Aggression wird in der Regel als unangenehm, bedrohlich, gar als zerstörerisch erlebt, verwandt der Gewalt, je nach dem Grad ihrer Heftigkeit. Entspricht aggressives Verhalten der natürlichen Veranlagung des Menschen? Und wenn ja, wie sollte man mit Aggression umgehen, um zu einer besseren und friedlicheren Verständigung untereinander zu kommen?
Ein Vortrag von Professor Dr. Felix von Cube, Ordinarius für Erziehungswissenschaften an der Universität Heidelberg. Der Wissenschaftler hat sich mit der Aggressivität des Menschen eingehend auseinandergesetzt und verhaltensbiologische Erkenntnisse auf Erziehung und Führung übertragen.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (158)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Heinrich Anacker, Hans Baumann, Herybert Menzel,

Herbert Böhme, Baldur von Schirach


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Islamisches Recht in Europa?

Die Zürcher Professorin Andrea Büchler im Gespräch

mit Roger de Weck

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Frankreich empört sich, wenn ein Muslim die Annullierung seiner Ehe einklagt, weil die Braut keine Jungfrau ist. Spannung herrscht auch in Großbritannien mit seiner stark gemischten Gesellschaft: "Erzbischof von Canterbury will Scharia in Europa", titelt ein Blatt. ...

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Frankreich empört sich, wenn ein Muslim die Annullierung seiner Ehe einklagt, weil die Braut keine Jungfrau ist. Spannung herrscht auch in Großbritannien mit seiner stark gemischten Gesellschaft: "Erzbischof von Canterbury will Scharia in Europa", titelt ein Blatt. Umgekehrt möchte eine Volksinitiative in der Schweiz den Bau von Minaretten verbieten. Das Recht spiegelt Identität und Bedürfnisse der Gesellschaft. Doch welches Recht gilt in einer Gesellschaft, die immer uneinheitlicher wird: Sollen, beziehungsweise dürfen Gesetzgeber und Richter den kulturellen Unterschieden Rechnung tragen? Haben religiöse oder ethnische Gruppen Anspruch auf eigenes Recht? Kann es Pluralität nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch im Recht geben? Und wo verläuft - beispielsweise um das Wohl eines Kindes zu sichern - die Grenze zwischen dem was der Staat öffentlich regeln soll, und dem, was Familien gemäß ihrer kulturellen Tradition privat regeln dürfen?
In "Sternstunde Philosophie" spricht Roger de Weck mit der Rechtswissenschaftlerin Andrea Büchler. Sie vergleicht an der Universität Zürich das Familienrecht in westlichen und islamischen Gesellschaften.


10:15

Abgeschminkt: Gerd Wameling

beobachtet von Johanna Schickentanz

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Gerd Wameling, 1948 in Paderborn geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwang-Hochschule in Essen. Sein erstes Engagement hatte er am Theater am Turm in Frankfurt am Main. 1974 ging er nach Berlin an die Schaubühne am Lehniner Platz, deren Ensemble um ...

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Gerd Wameling, 1948 in Paderborn geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwang-Hochschule in Essen. Sein erstes Engagement hatte er am Theater am Turm in Frankfurt am Main. 1974 ging er nach Berlin an die Schaubühne am Lehniner Platz, deren Ensemble um Peter Stein er fast 20 Jahre lang angehörte. Seit 1992 arbeitet er frei, unter anderem bei den Salzburger Festspielen, und spielt regelmäßig am Berliner Renaissance-Theater. Auch in Film und Fernsehen ist er in zahlreichen Rollen zu sehen. Einem breiten Publikum ist er als Staatsanwalt Dr. Fried aus der Serie "Wolffs Revier" bekannt. 2005 stand er in Donald Margulies' Komödie "Freunde zum Essen" erneut auf der Bühne des Renaissance-Theaters in Berlin.
"Abgeschminkt" stellt den Künstler Gerd Wameling vor.


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10:30
Stereo-Ton16:9 Format

Im Auftrag seiner Majestät

Ein Barocker Bücherkrimi

Film von Martin Ambrosch

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1665 verließ Peter Lambeck, der Hofbibliothekar Leopolds I., in einer Kutsche Wien, um eine der prächtigsten Sammlungen illuminierter Handschriften und Bibeln für seinen Kaiser in Besitz zu nehmen. Er benötigte Wochen, um bei schlechtem Wetter Ambras bei Innsbruck zu ...
(ORF/ARTE)

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1665 verließ Peter Lambeck, der Hofbibliothekar Leopolds I., in einer Kutsche Wien, um eine der prächtigsten Sammlungen illuminierter Handschriften und Bibeln für seinen Kaiser in Besitz zu nehmen. Er benötigte Wochen, um bei schlechtem Wetter Ambras bei Innsbruck zu erreichen. Doch die Reise lohnte sich: Der begeisterte Bücherliebhaber verlor sich tagelang in der Betrachtung und Katalogisierung der Wenzelsbibel, der Goldenen Bulle, des Tacuinum Sanitatis, des Bellifortis und zahllosen anderen einzigartigen Zimelien. Dabei hatte Lambeck wenig Zeit. Die unfassbaren Bibliotheksschätze mussten zeitgerecht zum Geburtstag des Kaisers in Wien präsentiert werden. Für die Rückfahrt mit dem Bücherschatz der Habsburger wählte Lambeck einen schnellen, wenngleich gefährlichen Weg: Über Inn und Donau reisten der Hofbibliothekar und sein treuer Diener Matthaus in einem Salzschiff nach Wien zurück. Zur Verfügung gestellt wurde das Schiff, das von Anfang der Reise an leckte, vom Ambraser Verwalter, der dem Vorhaben des Hofbibliothekars nicht wohlgesinnt war. Die ständig betrunkenen Schiffsknechte, denen der Feingeist und Bücherliebhaber während der neuntägigen Reise über Inn und Donau ausgeliefert war, seien "die nichtsnutzigsten Zweifüßer, die man sich nur denken kann" gewesen. Als Treibholz das morsche Schiff traf, drohten die Wenzelsbibel, die Goldene Bulle, das Tacuinum Sanitatis und Tausende weitere einzigartige Kostbarkeiten für immer von den Fluten verschlungen zu werden. Tatsächlich verschwand ein Teil der Bücher, und manch wertvolles Stück tauchte erst Jahrhunderte später wieder auf Antiquitätenmärkten auf.
Der Film über die abenteuerliche Überführung des mittelalterlichen Handschriftenschatzes der Habsburger von Schloss Ambras nach Wien ist ein historischer "Bücherkrimi", den Martin Ambrosch in einer spannenden Dokumentation erzählt.
(ORF/ARTE)


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11:20
Stereo-Ton16:9 Format

Europa, wir kommen!

Ein chinesisches Orchester auf Tournee

Film von Maximilian Stelzle

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Der Saal ist erfüllt von fremdländischen Klängen, aufgeregt halten die etwa 70 Menschen auf der Bühne merkwürdige Instrumente. Denn zum ersten Mal haben die Musiker des traditionellen chinesischen Orchesters Guangzhou ihr Heimatland China verlassen.
Die ...
(ORF)

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Der Saal ist erfüllt von fremdländischen Klängen, aufgeregt halten die etwa 70 Menschen auf der Bühne merkwürdige Instrumente. Denn zum ersten Mal haben die Musiker des traditionellen chinesischen Orchesters Guangzhou ihr Heimatland China verlassen.
Die Dokumentation begleitet die Musiker des traditionellen chinesischen Orchesters Guangzhou auf Konzertournee. Höhepunkt ist die Aufführung traditioneller chinesischer Klänge im Großen Saal des Wiener Musikvereins.
(ORF)


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12:10
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Sergej Prokofieff: Symphonie Nr. 1, D-Dur, op. 25

"Klassische"

Berliner Philharmonie, 1988

Orchester: Berliner Philharmoniker
Karajan-Nachlass

Musikalische Leitung: Herbert von Karajan


(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Theaterlandschaften: Theater Rudolstadt

vorgestellt von Esther Schweins

Film von Matthias Schmidt

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"Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte": Das ist der Slogan der thüringischen Kleinstadt, und er verrät viel über sie und ihr Theater. Prominent ging es in der Geschichte des Theaters Rudolstadt zu, trotz oder sogar wegen seiner Lage in der Provinz. Johann Wolfgang ...

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"Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte": Das ist der Slogan der thüringischen Kleinstadt, und er verrät viel über sie und ihr Theater. Prominent ging es in der Geschichte des Theaters Rudolstadt zu, trotz oder sogar wegen seiner Lage in der Provinz. Johann Wolfgang von Goethe, sein erster Direktor, entdeckte dort einen vielversprechenden neuen Autor: Friedrich Schiller, der vielen Zuschauern damals "zu craß" war. Nach etlichen Renovierungen, Kooperationen mit anderen Theatern und immer wieder Schließungsängsten geht es auch zu DDR-Zeiten "craß" zu: Klaus Fiedler kommt als Oberspielleiter, das Theater wird politisch. Man schmuggelt polnische Stücke auf den Spielplan, es gibt heiße Diskussionen. Als eine Art Hippie-Kommune hat der damalige Dramaturg Matthias Biskupek die Zeit in Erinnerung. Bis es der Stasi reicht. Fiedler geht, und mit ihm ein großer Teil des Ensembles. Unter Axel Vornam, erst Oberspielleiter, dann Intendant, beginnt schließlich der "Dialog 89", ein Aufruf zu mehr Freiheit und Demokratie. Wieder folgen den wilden Jahren Zeiten des Umbruchs und der Erneuerung. Wie überall wird auch in Rudolstadt kräftig gespart und fusioniert. Doch das kleine Haus weiß sich wie schon so oft zu retten und schafft es, sein Publikum zu begeistern. Eine, die dafür unermüdlich unterwegs ist, ist die Chansonette, Kabarettistin und Diseuse Ursula Amberger. Eigentlich längst pensioniert, fährt sie durchs Umland und bewirbt die neuesten Stücke. Da wird auch schon mal rezitiert und vorgesungen. Für Karten muss man mittlerweile fast immer Schlange stehen, ob für ein Heiner-Müller-Stück oder Nabucco - die Rudolstädter lieben ihr Theater und seine Vielfalt. Zur neuen Spielzeit 2008/09 tritt Steffen Mensching die Nachfolge von Axel Vornam an. Die Erfolgsgeschichte des kleinen Theaters kann also weitergehen.
Esther Schweins führt in "Theaterlandschaften" durch die wechselvolle Geschichte des Theaters Rudolstadt.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Von Propheten und Popstars

Künstlerkult von Klee bis Koons

Film von Claudia Henne und Renate Lieberenz


(ARD/RBB)


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14:15
Videotext Untertitel

Diese Drombuschs (2/12)

Der Appell

Darsteller:
Oma DrombuschGrete Wurm
Siegfried DrombuschHans-Peter Korff
Vera DrombuschWitta Pohl
Marion DrombuschSabine Kaack
Chris DrombuschMick Werup
Thomi DrombuschEicke Hagen Schweikhardt
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Michael Günther

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Aus dem Kurzbesuch von Oma Drombusch bei ihrer Familie sind drei Wochen geworden - die gereizte Stimmung eines überlangen Besuchs ist zu spüren. Es hat sich viel angestaut, was nun im offenen Konflikt ausbricht: Da ist zum einen die Frage, wer letztlich für Thomis ...

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Aus dem Kurzbesuch von Oma Drombusch bei ihrer Familie sind drei Wochen geworden - die gereizte Stimmung eines überlangen Besuchs ist zu spüren. Es hat sich viel angestaut, was nun im offenen Konflikt ausbricht: Da ist zum einen die Frage, wer letztlich für Thomis Schularbeiten verantwortlich ist, zum anderen sind es Marions Schlagersängerinnen-Ambitionen, die die Gefahr heraufbeschwören, als Sprechstundenhilfe entlassen zu werden, und drittens sorgt ihr Freund Gerd Schräpper für zusätzlichen Ärger, weil er findet, dass die Eltern das alles gar nichts angeht. Das ruft wiederum Chris auf den Plan, der als junger Polizist andere Vorstellungen von Solidarität hat als der Freund der Schwester. Oma reist ab. Zu Hause in ihrer Wohnung aber wird ihr das Alleinsein unerträglich, und sie setzt alle Hebel in Bewegung, um erneut zu ihren Kindern nach Darmstadt kommen zu können. Es gelingt ihr auch überraschenderweise, und ihr Sohn Siegfried ist froh, dass er sein Gesicht wahren kann.
Zweite Folge der beliebten deutschen Familienserie von Robert Stromberger.


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15:15
Stereo-Ton

Weltwunder der Technik (2/3)

Der Hoover Damm

Film von Mark Everest

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Mutige Ingenieure haben sich immer wieder an Bauwerke gewagt, die riskant und umstritten waren. Die Reihe "Weltwunder der Technik" stellt drei dieser Bauwerke vor, bei deren Bau neue wegweisende Techniken entwickelt worden sind.
Die zweite Folge erzählt vom Bau des ...
(ARD/WDR)

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Mutige Ingenieure haben sich immer wieder an Bauwerke gewagt, die riskant und umstritten waren. Die Reihe "Weltwunder der Technik" stellt drei dieser Bauwerke vor, bei deren Bau neue wegweisende Techniken entwickelt worden sind.
Die zweite Folge erzählt vom Bau des Hoover Dammes. Mit seinen unpassierbaren Schluchten, gefährlichen Stromschnellen und starken jahreszeitlichen Wasserstandsschwankungen, die die westlichen Staaten der USA in Wüstengebiete verwandeln konnten, war der Colorado einer der gefährlichsten und unberechenbarsten Flüsse der Welt. 1902 träumte der Ingenieur Arthur Powell-Davis davon, den größten Staudamm aller Zeiten zu errichten, um den Fluss zu zähmen. Mit 221 Metern sollte der Damm 60 Stockwerke hoch werden und ein größeres Volumen haben als die Große Pyramide von Gizeh. Er würde genug Strom und Wasser liefern, um die Wüsten des Westens erblühen zu lassen. 20 Jahre vergingen mit juristischem Tauziehen und Finanzierungsstreitigkeiten, bis Powell-Davis das Projekt schließlich verbittert aufgab. Erst die verheerende Große Depression führte zur Wiederbelebung des Plans, der für Tausende zum Symbol der Hoffnung wurde. Der unerbittliche und von seiner Arbeit besessene Frank Crowe realisierte das Bauwerk schließlich innerhalb von vier Jahren. Am 1. Februar 1935 wurde der Damm in Betrieb genommen. Frank Crowe wurde mit Ruhm überschüttet und kassierte eine Bonuszahlung in Höhe von 350.000 Dollar. Doch der Preis für seinen großen Triumph war hoch: Der Bau hatte über 100 Menschenleben gefordert.
(ARD/WDR)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

computainment magazin

Themen: Consumer Electronics Show in Las Vegas u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Die "Consumer Electronics Show"(8.-11.1.2009) in Las Vegas, CES genannt, gilt als eine der bedeutendsten Technik-Shows der Welt und ist wegen des frühen Termins im Januar für viele ein wichtiges Trend-Barometer.
Das 3sat-Computainment-Magazin "neues" zeigt, was aus ...

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Die "Consumer Electronics Show"(8.-11.1.2009) in Las Vegas, CES genannt, gilt als eine der bedeutendsten Technik-Shows der Welt und ist wegen des frühen Termins im Januar für viele ein wichtiges Trend-Barometer.
Das 3sat-Computainment-Magazin "neues" zeigt, was aus den Entwicklungslaboren und Forschungsabteilungen möglicherweise in den kommenden Wochen und Monaten auf uns zu kommt, aber auch, welche Entwickler-Ideen wohl eher etwas für den amerikanischen Markt bleiben werden. Ein Trend, der sich überall durchsetzen wird, ist sicher, dass jedes strombetriebene Gerät in Zukunft auf seinen Energieverbrauch getestet und optimiert wird. In den Produktbeschreibungen für HD-Fernseher, Handys und anderen Geräten werden immer öfter Begriffe wie "energieeffizient" und "umweltbewusst" erscheinen. Ob das nur gut klingt oder eher ein Marketing-Schachzug ist, bespricht "neues" mit kritischen US-Bloggern.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Erster Schnee für Biberkinder

Heimische Tiere im Winter

Film von Eva Hempel und Frank Koschewski

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Sie sind verwirrt, die Biberkinder. Noch nie haben sie Schnee erlebt. Ihre Eltern aber kennen den Wechsel der Jahreszeiten und treffen Vorsorge, dass der Eingang in die Biberburg knapp unter der Wasseroberfläche nicht vom Eis versperrt werden kann.
Der Film von Eva ...
(ARD/MDR)

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Sie sind verwirrt, die Biberkinder. Noch nie haben sie Schnee erlebt. Ihre Eltern aber kennen den Wechsel der Jahreszeiten und treffen Vorsorge, dass der Eingang in die Biberburg knapp unter der Wasseroberfläche nicht vom Eis versperrt werden kann.
Der Film von Eva Hempel beobachtet heimische Tiere im Winter. Kameramann Frank Koschewski sind ungewöhnliche Beobachtungen der Tierwelt in Eis und Schnee gelungen. Kreuzottern ringeln sich über schneebedeckte Flächen, Seeadler kämpfen mit Bussarden um Nahrung, ein Springfrosch setzt und rutscht mit meterlangen Sprüngen über den noch zugefrorenen Teich zum Laichplatz, der Eisvogel taucht unermüdlich in Tümpel auf der Jagd nach Moderlieschen, und Flusskrebse tragen bei knapp vier Grad am Seegrund beeindruckende Rivalitäten um die Weibchen aus. Von "still ruht der See" keine Spur.
(ARD/MDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Schlaue Vögel

Moderation: Anke Neuzerling

Erstausstrahlung

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Vögel stehen bei vielen Zoobesuchern nicht unbedingt an erster Stelle. Größere Attraktionen sind Elefanten und Raubtiere. Dabei sind viele Vogelarten zu erstaunlichen Leistungen fähig. Der Wüstenbussard Dakota vom Zoo Hannover zum Beispiel kann sein Futter aus der ...

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Vögel stehen bei vielen Zoobesuchern nicht unbedingt an erster Stelle. Größere Attraktionen sind Elefanten und Raubtiere. Dabei sind viele Vogelarten zu erstaunlichen Leistungen fähig. Der Wüstenbussard Dakota vom Zoo Hannover zum Beispiel kann sein Futter aus der Luft fangen - eine Fähigkeit, die den Räubern angeboren ist, damit sie ihre Beute im Flug erlegen können. Zu Ruhm sind in Hannover die Brama-Hühner gekommen. Sie wurden so trainiert, dass sie Fremden bedingungslos hinterherlaufen, auch wenn diese kein Futter zum Locken verwenden. Detlef Busse, der Tiere für Vorführungen trainiert, zeigt, wie gelehrig Aras sein können und wie es ist, einen Falken auf dem Arm zu haben. Weniger zahm sind die Wasservögel. Vor allem Pelikane kennen bei der täglichen Fischfütterung weder Freund noch Feind.
"Arche Noah" stellt die Vogelwelt im Zoo Hannover vor.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Burkina Faso - Madame Fantas Kampf gegen den Klimawandel

Film von Petra Schulz

Erstausstrahlung

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Mit Handy und Moped knattert Madame Fanta durch die Hirsefelder. Sie ist auf dem Weg nach Bouloye, wo die Frauen des Dorfs sie vor ihren traditionellen Rundhütten erwarten. Über 300 Familien leben dort, und wie alle Menschen am Sahel leiden sie unter den Folgen des ...

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Mit Handy und Moped knattert Madame Fanta durch die Hirsefelder. Sie ist auf dem Weg nach Bouloye, wo die Frauen des Dorfs sie vor ihren traditionellen Rundhütten erwarten. Über 300 Familien leben dort, und wie alle Menschen am Sahel leiden sie unter den Folgen des Klimawandels. Seit Jahrzehnten fallen die Niederschläge in dem kleinen Wüstenstaat immer unregelmäßiger. Eingestürzte Erdhütten, zerstörte Brücken und Straßen zeugen von der zerstörerischen Kraft der aus dem Gleichgewicht geratenen Natur: Monatelang fällt kein Tropfen Regen, dann kommt der Niederschlag mit solcher Gewalt, dass er alles mit sich fortreißt. Die Folge: Die Menschen in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, kämpfen beständig gegen Hunger, Mangelernährung und Tod. Ganze Dörfer werden von Wanderdünen begraben, der wenige fruchtbare Boden versandet. Fanta ist eine gefragte Frau. Als "Animatrice" betreut sie zahlreiche Dörfer in der Region und vermittelt Wissen über nachhaltigen Landbau, Wirtschaft und Entwicklung. Unter ihrer Anleitung werden neue Bewässerungssysteme gebaut und Gemüsegärten in der Wüste angelegt, werden Fraueninitiativen, Sparclubs und Getreidebanken gegründet, neue Existenzen aufgebaut und Alphabetisierungsprogramme ins Leben gerufen. Madame Fantas Ziel: In zehn Jahren soll die Wüste rund um Dori in einen blühenden und ertragreichen Garten Eden verwandelt werden.
Petra Schulz stellt die Arbeit von Madame Fanta vor und begleitet sie in ihrem Alltag.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alles auf Anfang

30 Jahre Nachwuchsfilm beim Saarbrücker Ophüls-Festival

Film von Sven Rech

Erstausstrahlung

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Bis ins Jahr 1980 hätte niemand die saarländische Landeshauptstadt mit dem Thema "Film" in Verbindung gebracht. Nur Kenner der Filmgeschichte wussten, dass der Regisseur Max Ophüls 1902 unter dem Namen Max Oppenheimer in Saarbrücken zur Welt gekommen war. Auch ein paar ...
(ARD/SR/3sat)

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Bis ins Jahr 1980 hätte niemand die saarländische Landeshauptstadt mit dem Thema "Film" in Verbindung gebracht. Nur Kenner der Filmgeschichte wussten, dass der Regisseur Max Ophüls 1902 unter dem Namen Max Oppenheimer in Saarbrücken zur Welt gekommen war. Auch ein paar einheimische Filmfreaks erinnerten sich daran und hatten die gewagte Idee, das kulturelle Image Saarbrückens durch die Gründung eines Filmfestivals zu heben. Beim Start 1980 war das nach dem berühmten Sohn der Stadt benannte Festival noch eine Veranstaltung von fast privatem Charakter. Wenn das Filmfestival Max Ophüls vom 26. Januar bis zum 1. Februar 2009 sein 30-jähriges Jubiläum feiert, dann tut es das in dem Bewusstsein, dass es längst einen festen Platz in der deutschen Filmlandschaft hat. Für junge Filmemacherinnen und Filmemacher stellt die Teilnahme am Wettbewerb einen bedeutenden Schritt in die Zukunft dar. So standen Filmschaffende, die heute deutsche Filmgeschichte schreiben, in Saarbrücken zum ersten Mal im Rampenlicht, darunter Regisseure wie Christian Petzold, Andreas Dresen und Dani Levy sowie Schauspieler wie Til Schweiger, Christiane Paul und Maria Schrader.
Die Dokumentation von Sven Rech erzählt nicht nur von der Erfindung eines Festivals und der Entdeckung von Filmstars, sondern stellt das Geschehen rund um den Saarbrücker Wettbewerb auch in den Zusammenhang der Situation des Filmnachwuchses in Deutschland.
(ARD/SR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:30
Stereo-Ton16:9 Format

Von Boxern, Zockern und Pokerdealern

Die Bronx und der Traum vom großen Geld

Film von Annette Dittert

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Trotz Börsenkrise ist Downtown Manhattan immer noch das teuerste Pflaster der Welt. Leben kann dort nur noch, wer sein Geld an der Wall Street macht. Dort gibt es keine Immobilienkrise - dort wird weiter gezockt und gebaut. Nur fünf Meilen Luftlinie sind es von den ...
(ARD/WDR)

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Trotz Börsenkrise ist Downtown Manhattan immer noch das teuerste Pflaster der Welt. Leben kann dort nur noch, wer sein Geld an der Wall Street macht. Dort gibt es keine Immobilienkrise - dort wird weiter gezockt und gebaut. Nur fünf Meilen Luftlinie sind es von den glitzernden Türmen Manhattans Richtung Norden bis hoch in die Bronx - immer noch eine der ärmsten Gegenden Amerikas. Dort geht es mehr denn je ums nackte Überleben. Und mit Blick Richtung Süden auf die Skyline wollen viele einfach nur eins: raus und ihren Teil vom großen Kuchen abbekommen. Einer von ihnen ist Milton. Er wuchs in der Bronx auf, schlug sich auf den Straßen durch, lernte, zwischen Gangs und Drogendealern keine Angst zu zeigen. Seiner Mutter versprach er, kurz bevor sie mit 40 Jahren plötzlich starb, es nach Manhattan zu schaffen. Als Profiboxer. Denn das hat er in der Bronx gelernt. An der Wall Street ist das Boxen nach Börsenschluss Mode geworden. Immer mehr gestresste Broker stürmen neuerdings die Clubs, um mit Männern wie Milton zu kämpfen. Auch Miltons Bruder Paul träumt von einem Leben in Manhattan. Paul ist dabei schon sehr viel erfolgreicher als sein Bruder: Er ist Pokerdealer, und seit Neuestem betreibt er diesen Job auch in Manhattan - mit den Bankern, mit denen sein Bruder boxt. An manchen Abenden sind es Millionen Dollar, die dort innerhalb von Minuten den Besitzer wechseln. Doch Poker ist illegal in New York.
Eine Reportage über den amerikanischen Traum vom großen Geld, den in der Bronx so viele träumen - auch wenn er für die meisten dort ein Traum bleiben wird.
(ARD/WDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Reich des Steinadlers - Eine Naturgeschichte der Alpen

(3/3)

Die Rückkehr der großen Jäger

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Der Mensch hat die großen Jäger der Alpen jahrhundertelang verkannt, verleumdet und verfolgt: Wolf, Luchs, Bär, Steinadler und Bartgeier wurden rücksichtslos gejagt.
"Die Rückkehr der großen Jäger", der letzte Teil der Alpen-Trilogie "Im Reich des Steinadlers - ...
(ORF)

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Der Mensch hat die großen Jäger der Alpen jahrhundertelang verkannt, verleumdet und verfolgt: Wolf, Luchs, Bär, Steinadler und Bartgeier wurden rücksichtslos gejagt.
"Die Rückkehr der großen Jäger", der letzte Teil der Alpen-Trilogie "Im Reich des Steinadlers - Eine Naturgeschichte der Alpen", spürt den Ursachen der uralten Feindschaft zwischen Mensch und Natur nach und zeigt die Rückkehr der einstmals verfemten Jäger.
(ORF)


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21:00
VPS 20:59

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Yucatán - Im Land der Maya

Film von Michael Gregor

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Halbinsel Yucatán bietet neben einer prunkvollen Maya-Kultur eine faszinierende Wildnis: üppigen Regenwald, reißende Dschungelströme und ein einzigartiges, weit verzweigtes unterirdisches Wasser- und Karsthöhlensystem, das ganz Yucatán durchzieht und einst eng ...
(ORF)

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Die Halbinsel Yucatán bietet neben einer prunkvollen Maya-Kultur eine faszinierende Wildnis: üppigen Regenwald, reißende Dschungelströme und ein einzigartiges, weit verzweigtes unterirdisches Wasser- und Karsthöhlensystem, das ganz Yucatán durchzieht und einst eng mit den mystischen Götter- und Opferkulten der Maya verbunden war. Nur wenige andere antike Völker Südamerikas bewegen die Forscher so wie die Maya. Ihr gewaltiges Reich erstreckte sich von der mexikanischen Halbinsel Yucatán über Belize, Guatemala, Honduras bis nach El Salvador. Etwa fünf Millionen Nachfahren der Maya leben heute noch in diesem Gebiet. Monumentale Tempelpaläste wie Chichén Itzá und Uxmal sind die archäologischen Kleinode Yucatáns. Doch der Dschungel hütet noch viele unentdeckte Relikte dieser einstigen Hochkultur.
Heute erforschen mexikanische Archäologen mit Hilfe des österreichischen Piloten und Höhlentauchers Herbert Nitsch die versunkenen Zeremonienstätten der einst heiligen Unterwelt der Karst- und Tropfsteinhöhlen. Einer der Höhepunkte der Expedition ist der Besuch der Ruinenmetropole Calakmul. Dort gräbt der Archäologe Ramon Carrasco nach den Grabkammern der Kriegerkönige aus der goldenen Epoche der untergegangenen Hochkultur. In der größten Tempelpyramide Mittelamerikas hat der Archäologe einen sensationellen Fund gemacht: Ein gewaltiger Stuckfries zeigt den gefahrvollen Weg der Toten ins Jenseits, an dessen Pforte ein mythologischer Jaguar Wache hält.
(ORF)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Auschwitz war auch meine Stadt

Dokumentarfilm von Konstanze Burkard, Deutschland 2008

Erstausstrahlung

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Josef Jakubowicz hat der südpolnischen Stadt Oswiecim, zu Deutsch: Auschwitz, als jüngstes von fünf Kindern einer jüdischen Familie eine unbeschwerte Kindheit erlebt. Bis die Nationalsozialisten kamen und ihn aus seiner Heimatstadt vertrieben. Als 15-jähriger ...
(ARD/WDR/3sat)

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Josef Jakubowicz hat der südpolnischen Stadt Oswiecim, zu Deutsch: Auschwitz, als jüngstes von fünf Kindern einer jüdischen Familie eine unbeschwerte Kindheit erlebt. Bis die Nationalsozialisten kamen und ihn aus seiner Heimatstadt vertrieben. Als 15-jähriger Zwangsarbeiter musste er helfen, das Konzentrationslager aufzubauen, in dem später nahezu seine ganze Familie ermordet wurde. Der Pole Karol Parcer war sein Nachbar und bester Freund unter den Christen. Er hat die Schreckensherrschaft der Deutschen in Auschwitz erlebt und die Stadt nie verlassen. Die Deutsche Johanna Scherzberg hat in der polnischen Stadt die schönste Zeit ihres Lebens verbracht, "weil das die produktivste Zeit war. Das hat einfach Freude gemacht, etwas zu schaffen. Leider war es eben für den Krieg, nicht?" Sie ist als eine der beiden ersten Frauen zum Aufbau des neuen Chemiewerks der IG Farben im Sommer 1942 von Leuna nach Auschwitz gegangen. Sie ist vermutlich die letzte Zeitzeugin, die über das Leben der deutschen IG Farben-Mitarbeiter in Auschwitz erzählen kann, das sich in Sichtweite zum Massenmord an den europäischen Juden im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau abgespielt hat.
Aus der Perspektive dieser Zeitzeugen erzählt der Dokumentarfilm, wie aus der Stadt Oswiecim, die wegen ihrer reichen jüdischen Kultur einmal als das "polnische Jerusalem" galt, die "deutsche Musterstadt" Auschwitz wurde: eine Stadt, in der Tausende deutsche Siedler, SS-Angehörige und Angestellte der IG Farben in Saus und Braus lebten, während gleich nebenan millionenfach gemordet wurde. "Auschwitz war auch meine Stadt" begleitet den Juden Josef Jakubowicz auf seine vermutlich letzte Reise in seinen Geburtsort und zum Wiedersehen mit seinem polnischen Schulfreund Karol Parcer. An Originalschauplätzen macht der Film neben der Geschichte der Konzentrationslager und Vernichtungslager Auschwitz auch die Geschichte der Stadt am Rand dieser Lager lebendig.
(ARD/WDR/3sat)


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23:25
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Lagankes Verwandte

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
Walter GrabertGünther Schramm
Robert HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Juwelier LagankePeter Martin Urtel
Joachim LagankeJosef Meinrad
Michael LagankeRalf Schermuly
Ulrike DurichSusanne Uhlen
Herr KroscheHannes Kaetner
u.a.
Regie: Wolfgang Becker

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Nachts um halb zwei muss der Angestellte Schöndorf noch einmal seinen Hund auf die Straße lassen. Dort hört er hinter der Tür des im gleichen Haus gelegenen Juweliergeschäfts verdächtige Geräusche. Er alarmiert den Eigentümer Laganke, der sofort versucht, den ...

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Nachts um halb zwei muss der Angestellte Schöndorf noch einmal seinen Hund auf die Straße lassen. Dort hört er hinter der Tür des im gleichen Haus gelegenen Juweliergeschäfts verdächtige Geräusche. Er alarmiert den Eigentümer Laganke, der sofort versucht, den Einbrecher zu stellen. Sekunden später fallen Schüsse. Laganke stirbt. Für die Kriminalpolizei scheint der Fall zunächst recht einfach zu sein, denn der Mörder war offensichtlich mit den Örtlichkeiten vertraut und muss außerdem die Schlüssel zum Geschäft gehabt haben. Also werden die Verwandten des ermordeten Juweliers befragt. Es ergeben sich schwerwiegende Verdachtsmomente, aber dann macht Kommissar Keller eine Aussage stutzig.
Eine Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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0:25
schwarz-weiss monochrom

Die erste Kugel trifft

(The Fastest Gun Alive)

Spielfilm, USA 1956

Darsteller:
George TempleGlenn Ford
Dora TempleJeanne Crain
Winnie HaroldBroderick Crawford
Eric DoolittleRuss Tamblyn
Harvey MaxwellAllyn Joslyn
u.a.
Regie: Russell Rouse

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Der Bandit Winnie Harold muss bei jeder Gelegenheit beweisen, dass er der schnellste Schütze ist. Das hat schon manchen das Leben gekostet. Als die Nachricht, wie Harold in Silver Rapids einen Mann erschossen hat, nach Cross Creek gelangt, reagiert der Drugstorebesitzer ...
(ARD)

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Der Bandit Winnie Harold muss bei jeder Gelegenheit beweisen, dass er der schnellste Schütze ist. Das hat schon manchen das Leben gekostet. Als die Nachricht, wie Harold in Silver Rapids einen Mann erschossen hat, nach Cross Creek gelangt, reagiert der Drugstorebesitzer George Temple merkwürdig. Man kennt ihn dort als einen ruhigen, freundlichen Menschen, der jedem Streit aus dem Weg geht. Doch jetzt behauptet er im Saloon, niemand sei mit der Waffe schneller und sicherer als er. Für seine Nachbarn gibt es nur eine Erklärung dafür: George hat zu viel getrunken. Umso verblüffter sind sie, als Temple ihnen zeigt, wie gut er schießen kann. Die Männer von Cross Creek staunen, auch wenn ihnen die sechs Kerben in Temples Revolver unheimlich sind. Was es mit diesen Kerben auf sich hat, weiß außer ihm nur seine Frau Dora. Sie erwartet ein Baby und ist sehr unglücklich darüber, dass ihr Mann sich zu dieser Demonstration seiner Schießkunst hinreißen ließ. Dora Temple weiß aus Erfahrung, was das für sie beide bedeutet. Ihre schlimmen Befürchtungen bewahrheiten sich schnell: Nach einem Banküberfall in Yellow Fork kommen Winnie Harold und seine Komplizen nach Cross Creek, um sich dort neue Pferde zu beschaffen. Als der gefürchtete Bandit erfährt, was für ein hervorragender Schütze dort lebt, verlangt er, dass dieser gegen ihn antritt, andernfalls will er die Stadt in Brand stecken. Dabei hat George Temple sich und seiner Frau gerade geschworen, nie wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen.
Glenn Ford spielt die Hauptrolle in diesem Western von Russell Rouse aus dem Jahr 1956.
(ARD)


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1:50
VPS 01:49

Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

(Wh.)


(ORF)


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2:20
Stereo-Ton

Johnny 100 Pesos

(Johnny cien pesos)

Spielfilm, Chile/USA/Mexiko 1993

Darsteller:
JohnnyArmando Araiza
GloriaPatricia Rivera
FreddyWilly Semler
LocoAldo Parodi
WashingtonRodolfo Bravo
u.a.
Regie: Gustavo Graef Marino

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Santiago de Chile, 1990: Der 17-jährige Schüler Juan Garcia, genannt Johnny, will mit vier Komplizen eine illegale, als Videothek getarnte Wechselstube ausrauben. Doch der Sekretärin Gloria gelingt es, die Polizei zu verständigen. Bald ist das Gebäude von einer ...

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Santiago de Chile, 1990: Der 17-jährige Schüler Juan Garcia, genannt Johnny, will mit vier Komplizen eine illegale, als Videothek getarnte Wechselstube ausrauben. Doch der Sekretärin Gloria gelingt es, die Polizei zu verständigen. Bald ist das Gebäude von einer Polizeitruppe umstellt, und der Anführer Freddy nimmt den Boss der Videothek und die anderen Angestellten als Geiseln. Jetzt stürzt sich die Presse auf das Ereignis und stilisiert Johnny - den einzigen, den sie identifizieren konnte - zum Schwerverbrecher. Durch die Einmischung der Presse und die ständige Liveberichterstattung im Fernsehen wird die Angelegenheit zum Politikum, und der Innenminister greift in die Befugnisse der Polizei ein. Die Gauner, die ihren "Fall" ständig im Fernsehen mitverfolgen können, werden immer nervöser.
Regisseur Gustavo Graef Marino hat einen authentischen Fall aus dem Jahr 1990 aufgegriffen. "Johnny 100 Pesos" war ein Favorit beim Sundance Film Festival und 1994 als "bester ausländischer Film" als Chiles Beitrag für den Oscar nominiert. Was wie ein Actionfilm beginnt, erhält mehr und mehr gesellschaftskritische Töne und veranschaulicht die Absurdität, wie durch die Verkettung unglücklicher Umstände in einer Zeit des politischen Umschwungs ein kleiner Ganove zum nationalen Verbrecher avanciert.


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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4:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alles auf Anfang

(Wh.)


(ARD/SR/3sat)


Seitenanfang
5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

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