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Samstag, 23. August: Thementag "Imperium Romanum"
Programmwoche 35/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rom: Das Herz des Imperiums

Film von Hannes Schuler und Manfred Baur

(aus der ZDF-Reihe "Metropolis - Die Macht der Städte")

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Im 2. Jahrhundert nach Christus war das Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht und Rom die erste Millionenstadt der Geschichte. Reichtum und Luxus blieben jedoch nur einigen wenigen vorbehalten. Die Mehrheit der Armen wurde durch "Brot und Spiele" bei Laune ...

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Im 2. Jahrhundert nach Christus war das Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht und Rom die erste Millionenstadt der Geschichte. Reichtum und Luxus blieben jedoch nur einigen wenigen vorbehalten. Die Mehrheit der Armen wurde durch "Brot und Spiele" bei Laune gehalten. Das Kolosseum war zugleich Richtstätte und Unterhaltungszentrum. 50.000 Zuschauer fanden dort Platz. 100 Tage dauerten allein die Einweihungsfeierlichkeiten im Jahr 80 nach Christus, 2.000 Gladiatoren und unzählige Verurteilte verloren dabei ihr Leben.
Hannes Schuler und Manfred Baur spüren dem Alltagsleben im antiken Rom nach.

Am Thementag "Imperium Romanum" zeigt 3sat 24 Stunden lang Dokumentationen und Spielfilme, die sich mit der Geschichte des Römischen Reiches und dem heutigen Rom, der ewigen Stadt, auseinandersetzen. Um 19.20 Uhr zeigt 3sat eine "Kulturzeit extra" in Latein mit deutschen Untertiteln: Ist die Sprache der alten Römer wirklich eine tote Sprache oder höchst lebendig?


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Imperium Romanum

Der Limes/Pont du Gard/Las Médulas/Leptis Magna

Deutschland, Frankreich, Spanien, Libyen

(aus der ARD-Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit")
Erstausstrahlung

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Auf ihren Eroberungsfeldzügen haben die Feldherren des antiken Roms an vielen Städten in Europa und Afrika ihre Spuren hinterlassen. Dazu gehören der obergermanische-raetische Limes, der durch vier deutsche Bundesländer verläuft, und die Pont du Gard, ein Aquädukt im ...
(ARD/SWR/3sat)

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Auf ihren Eroberungsfeldzügen haben die Feldherren des antiken Roms an vielen Städten in Europa und Afrika ihre Spuren hinterlassen. Dazu gehören der obergermanische-raetische Limes, der durch vier deutsche Bundesländer verläuft, und die Pont du Gard, ein Aquädukt im französischen Département Gard. Las Médulas, eine bizarre Landschaft aus seltsam geformten roten Bergspitzen im Nordwesten Spaniens, entstand vor 2.000 Jahren durch Menschenhand: Die Römer sprengten die Berge der eroberten Provinz Terraconensis durch Wasserkraft, um an die goldhaltigen Schichten zu gelangen. Übrig blieben merkwürdige Kegel und Spitzen. Ausgrabungen legten in Libyen eine Großstadt aus römischer Zeit frei: Leptis Magna war um 200 nach Christus eines der bedeutendsten Handelszentren an der afrikanischen Mittelmeerküste.
Der Film zeigt römische Spuren in Deutschland, Frankreich, Spanien und Libyen.
(ARD/SWR/3sat)


7:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Schliemanns Erben: Roms Limes im Orient

Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

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64 vor Christus schlägt Pompeius der Große die Truppen des syrischen Herrschers Antiochos XIII. vernichtend und gründet am Euphrat die römische Provinz Syria. Durch ein über 1.000 Kilometer langes Straßensystem erschlossen die Römer das eroberte Gebiet und sicherten ...

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64 vor Christus schlägt Pompeius der Große die Truppen des syrischen Herrschers Antiochos XIII. vernichtend und gründet am Euphrat die römische Provinz Syria. Durch ein über 1.000 Kilometer langes Straßensystem erschlossen die Römer das eroberte Gebiet und sicherten es mit einem Limes aus Wehrtürmen, Militärlagern und Kastellen. Bis heute sind der genaue Verlauf und die Schutztechniken des Limes weitgehend unbekannt. Aufgrund der riesigen Wüstensteppen, der abwechselnden Gebietsgewinne und Rückzugsgefechte Roms gegen die Großreiche des Orients, konnte der Limes im Osten kein durchgehender Schutzwall sein wie die Westgrenze in Germanien. Dennoch gelang es den Römern, ihre Vormachtstellung im Nahen Osten über fast 700 Jahre zu behaupten. Der Berliner Professor Günther Schauerte gräbt mit seinem Team in der von Pompeius eroberten Stadt Gadara im heutigen Jordanien. Mit ihren Tempeln, Theatern und prunkvollen Stadttoren war Gadara eine prachtvolle Stadt, die von den Römern beschützt wurde. Schauerte findet heraus, dass seltsame Kugeln aus Blei und Basalt römische Munition sind und die römischen Bauherren die Mauern der vormals griechischen Stadt massiv verstärkt hatten.
Der Film folgt dem Limes im Orient und begleitet Archäologen, die in diesem Teil der Welt die orientalischen Zeugnisse für Aufstieg und Fall des römischen Imperiums freilegen.


8:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Carnuntum - Weltstadt im Land der Barbaren

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Vor 2.000 Jahren sammelte sich eine römische Armee, von Ungarn kommend, am Südufer der Donau. Sie wollte den Fluss in Richtung Norden überqueren und gegen die Markomannen zu Felde ziehen, denn der germanische Volksstamm war Rom feindlich gesinnt und hielt sich jenseits ...
(ORF)

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Vor 2.000 Jahren sammelte sich eine römische Armee, von Ungarn kommend, am Südufer der Donau. Sie wollte den Fluss in Richtung Norden überqueren und gegen die Markomannen zu Felde ziehen, denn der germanische Volksstamm war Rom feindlich gesinnt und hielt sich jenseits der Donau auf. Der römische Offizier und Historiker Villeius Paterculus berichtete 6 nach Christus, dass ein unter dem Feldherrn Tiberius stehendes römisches Heer während dieses Feldzuges sein Winterlager im keltischen Königreich Noricum errichtete. Der genaue Ort, Carnuntum, lag etwa 40 Kilometer vom heutigen Wien entfernt an der Donau. Es war die Geburtsstunde einer römische Großstadt im "Land der Barbaren", die später auch als "Klein-Rom" an der Donau bezeichnet wurde. Der erste große Aufschwung Carnuntums vollzog sich durch die Anbindung an die sagenumwobene Bernsteinstraße, die von Aquileia im Süden bis an die Nord- und Ostsee führte. Dadurch konnte Carnuntum regelmäßig und rasch mit allen benötigten Gütern versorgt werden. Bereits 50 nach Christus war ein befestigtes Römerlager entstanden, um das sich nach und nach eine Zivilstadt entwickelte. Nach weiteren 50 Jahren wurde ein Amphitheater aus dem Boden gestampft, um nach römischem Vorbild Gladiatorenkämpfe auf Leben und Tod abzuhalten. Carnuntum erlangte rasch eine derart strategische Bedeutung, dass sogar römische Kaiser dort ständig ihr Quartier aufschlugen: Marc Aurel wurde 171 nach Christus in Carnuntum sesshaft. Der Herrscher, der als großer Philosoph galt, verfasste in Carnuntum das zweite Buch seiner berühmten "Selbstbetrachtungen". Vier Jahrhunderte hielten sich die römischen Invasoren in der römischen Großstadt an der Donau, dann begann der Niedergang, wahrscheinlich ausgelöst durch ein verheerendes Erdbeben.
Der Film dokumentiert mit Spielszenen und Computeranimationen den Alltag in Carnuntum.
(ORF)


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Römerstraßen

Auf vergessenen Wegen durch den Balkan - Die Via Militaris

Von der Türkei durch Bulgarien

Film von Susanne Müller-Hanpft und Martin Bosboom

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Ausgehend von der bedeutenden West-Ost-Achse Via Egnatia, die von Rom nach Konstantinopel führte, unternahmen die Römer Anfang des 2. Jahrhunderts nach Christus unter Kaiser Trajan Anstrengungen, ihr Reich nach Norden hin zu erweitern. Sie unterzogen das heutige ...
(ARD/SR)

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Ausgehend von der bedeutenden West-Ost-Achse Via Egnatia, die von Rom nach Konstantinopel führte, unternahmen die Römer Anfang des 2. Jahrhunderts nach Christus unter Kaiser Trajan Anstrengungen, ihr Reich nach Norden hin zu erweitern. Sie unterzogen das heutige Bulgarien einer sorgfältigen Territorialplanung und gründeten neue Handelsplätze. Vor allem aber schufen sie die notwendige Infrastruktur durch Straßenbau. Sie legten mehrere Hauptachsen an, die sie mit diversen Nord-Süd-Verbindungen vernetzten. Das Ziel der Römer war die Donau, wo sie zahlreiche Militärlager und Stadtsiedlungen anlegten. Nur etwa 100 Kilometer westlich des heutigen Istanbuls zweigt die Haupttrasse, die Via Militaris, von der Via Egnatia ab - in Richtung Nordwesten. Sie führt über Hadrianopolis, heute Edirne, und Philippopolis, heute Plovdiv, nach Serdica, heute Sofia. Die jetzige Hauptstadt Bulgariens war eine thrakische Siedlung und wurde zwischen 98 und 117 nach Christus von Kaiser Trajan zu einer der glänzendsten Metropolen seines Reiches ausgebaut. Die Straße, später von den Osmanen als "Große Heerstraße" betrieben, führt weiter an die Donau ins Gebiet des heutigen Vidin. Sie ist in ihrer strategischen Bedeutung für die europäische Geschichte von großer Wichtigkeit, denn die Römer kolonisierten von der Donau aus Rumänien, Ungarn, Österreich und Teile der heutigen Slowakei.
Der Film folgt der Via Militaris von Edirne über Plovdiv und Sofia an die Donau und erzählt die Geschichte der strategisch wichtigen Straße.
(ARD/SR)


10:00
Stereo-Ton16:9 Format

Brot und Spiele

Gewalt und Unterhaltung im antiken Rom

Film von Elli Gabriele Kriesch

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Kein anderes Monument in Rom ist über die Jahrhunderte hinweg im kollektiven Gedächtnis so verankert wie das Kolosseum: als Monument der kaiserlichen Baupolitik und als berühmtester Schauplatz der damaligen Unterhaltungsindustrie. Das Kolosseum, 80 nach Christus ...
(ARD/BR)

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Kein anderes Monument in Rom ist über die Jahrhunderte hinweg im kollektiven Gedächtnis so verankert wie das Kolosseum: als Monument der kaiserlichen Baupolitik und als berühmtester Schauplatz der damaligen Unterhaltungsindustrie. Das Kolosseum, 80 nach Christus erbaut, galt als Wunderwerk der Technik und wurde als achtes Weltwunder gefeiert. Es ragte 50 Meter in die Höhe und fasste rund 50.000 Zuschauer. Gleichzeitig war die Arena ein Ort der Grausamkeit und Brutalität, wo die Gladiatoren ihr blutiges Handwerk ausübten. An einem Tag wurden bis zu 5.000 Tiere niedergemetzelt. Nicht nur der Eintritt war frei, auch Essen und Trinken wurden kostenlos verteilt. "Panem et Circenses" - Brot und Spiele - gehörten zum Programm der Volksbelustigung, das die Kaiser inszenierten, um das Volk bei Laune zu halten. Zum Tod verurteilte Verbrecher, Kriegsgefangene und auch Freiwillige wurden in Gladiatorenschulen trainiert, um im Zweikampf gegeneinander anzutreten. Die Sieger in diesem antiken "Showbusiness" wurden wie Helden gefeiert. Es gab den Brauch, gefangene Barbaren und Staatsfeinde den wilden Tieren vorzuwerfen - eine besonders schaurige Art der Hinrichtung. Weil sie den Götter- und Herrscherkult ablehnten, fanden im 3. Jahrhundert nach Christus viele Christen auf diese Weise den Tod. Erst von christlichen Kaisern wurden die grausamen Veranstaltungen verurteilt und 438 nach Christus abgeschafft.
Elli Gabriele Kriesch schildert in ihrer Dokumentation die blutige "Show", der etwa 300.000 Menschen im antiken Rom zum Opfer fielen. Computeranimationen und die Methoden der experimentellen Archäologie erlauben einen Blick auf das Leben rund um das Kolosseum, wo Gewalt und Unterhaltung eng beieinander lagen.
(ARD/BR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Aqua - semper et ubiqe: Wassertechnik des antiken Wiens

Dokumentation von Reinhard Kofler

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Die Versorgung der Städte mit hochwertigem, frischem Trinkwasser und die perfekte Entsorgung des Abwassers geht auf die Antike zurück.
Die Dokumentation von Reinhard Kofler zeigt Wassertechniken, die von den Römern in der Antike erfunden wurden, und macht deutlich, ...
(ORF)

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Die Versorgung der Städte mit hochwertigem, frischem Trinkwasser und die perfekte Entsorgung des Abwassers geht auf die Antike zurück.
Die Dokumentation von Reinhard Kofler zeigt Wassertechniken, die von den Römern in der Antike erfunden wurden, und macht deutlich, wie viele davon noch immer verwendet werden. Computeranimationen zeigen, wie die römische Wassertechnik funktioniert hat.
(ORF)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Entdecker der Wellness: Das alte Rom

Film von Kurt Langbein und Wolfgang Thaler

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Wellness ist keine Erfindung der heutigen Zeit. Schon im alten Rom sorgten erfindungsreiche Wassermeister für das Wohlbefinden der Bürger. Der tägliche Aufenthalt in einem der großzügig ausgestatteten Bäder war für die Römer eine Selbstverständlichkeit. Viele ...
(ARD/WDR/ORF)

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Wellness ist keine Erfindung der heutigen Zeit. Schon im alten Rom sorgten erfindungsreiche Wassermeister für das Wohlbefinden der Bürger. Der tägliche Aufenthalt in einem der großzügig ausgestatteten Bäder war für die Römer eine Selbstverständlichkeit. Viele Methoden, die dort entwickelt wurden, sind heute noch in den Wellness-Tempeln zu finden. Moderne Forschung bestätigt die Gültigkeit des alten Wissens.
Der Film "Entdecker der Wellness: Das alte Rom" führt in die faszinierende Welt der Wassermeister des Römischen Reichs und zeigt, wo ihre Badetraditionen noch heute zu finden sind.
(ARD/WDR/ORF)


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12:15
Stereo-TonVideotext Untertitel

Sphinx: Spartacus - Gladiator gegen Rom

Film von Günther Klein

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73 vor Christus rebelliert ein bis dahin unbekannter Sklave gegen die römische Unterhaltungsindustrie, die mit ihren Gladiatorenspielen Menschen zu blutrünstigen Monstern degradiert. Sein Name wird durch seinen Aufstand unsterblich: Spartacus, römischer ...

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73 vor Christus rebelliert ein bis dahin unbekannter Sklave gegen die römische Unterhaltungsindustrie, die mit ihren Gladiatorenspielen Menschen zu blutrünstigen Monstern degradiert. Sein Name wird durch seinen Aufstand unsterblich: Spartacus, römischer Kriegsgefangener aus dem heutigen Rumänien und selbst Gladiator. Mit 70 Gefährten überwindet er die Gefängnismauern der berühmten Gladiatorenschule zu Capua, um den gewaltigsten Sklavenaufstand zu entfesseln, den die Antike je gesehen hat. Eine Revolution, die ganze drei Jahre lang die römischen Streitkräfte in Atem hält. Zuletzt werden Spartacus und seine Gefährten Opfer der römischen Militärmaschinerie.
Der Film stellt die Welt der Gladiatoren vor. Eine Welt, über die antike Schriftsteller in ihren Geschichtswerken kaum etwas erzählen, denn die sportlichen Großveranstaltungen auf Leben und Tod mobilisierten seinerzeit zwar ein Massenpublikum, die gebildeten Römer aber rümpften die Nase. So sind es heute vor allem archäologische Fundstücke, die etwas über die Lebensumstände des Spartacus und seiner Gefährten erzählen.


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13:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rom: Kampf des Tiberius

Film von Christopher Spencer

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An der Seite seines Schwagers, des römischen Feldherrn Scipio Aemilianus, führt der 18-jährige Tiberius Sempronius Gracchus im Jahr 146 vor Christus die römischen Legionen gegen Karthago. Das Reich hatte Rom über Jahrzehnte hinweg massiv bedroht. Heerscharen von ...

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An der Seite seines Schwagers, des römischen Feldherrn Scipio Aemilianus, führt der 18-jährige Tiberius Sempronius Gracchus im Jahr 146 vor Christus die römischen Legionen gegen Karthago. Das Reich hatte Rom über Jahrzehnte hinweg massiv bedroht. Heerscharen von Kämpfern rangen um den Sieg. Nach der brutalen Vernichtung des einst blühenden Karthagos wird Tiberius als Held gefeiert. Als Sohn einer der angesehensten Patrizierfamilien steht ihm eine glänzende politische Karriere im Römischen Reich offen. Er wählt diesen Weg, doch bergen seine Ideen sozialpolitischen Sprengstoff: Tiberius Gracchus will eine Umverteilung des Grundbesitzes zugunsten der verarmten Bauern. Damit greift er die Besitzstände der herrschenden Oberschicht an - eine gefährliche Konfrontation.
Die Dokumentation von Christopher Spencer erzählt die Geschichte eines Revolutionärs, der für seine Ideen und Ideale bereit war, sein eigenes Leben und das Wohl seiner Familie zu riskieren. Historiker berichten über seinen Einfluss, erläutern seine Motivation und zeigen den aktuellen Forschungsstand auf.


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13:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rom: Cäsars Spiel um die Macht

Film von James Wood und Nick Green

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Immer wieder, selbst in aussichtslos erscheinenden Situationen, setzte Julius Cäsar (100 - 44 vor Christus) mit höchstem Einsatz alles auf eine Karte - und gewann. Eines ist schnell klar: Der Mann, der der Glückgöttin Fortuna blind vertraute, war ein genialer Taktiker ...

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Immer wieder, selbst in aussichtslos erscheinenden Situationen, setzte Julius Cäsar (100 - 44 vor Christus) mit höchstem Einsatz alles auf eine Karte - und gewann. Eines ist schnell klar: Der Mann, der der Glückgöttin Fortuna blind vertraute, war ein genialer Taktiker und Menschenführer, aber auch ein skrupelloser Demagoge und brutaler Feldherr. Kein Gegner schien ihm mehr gefährlich werden zu können - bis Cäsar Römisches Recht brach. Nun lauerten seine ärgsten Feinde nicht mehr auf dem Schlachtfeld, sondern im Senat. Das oberste Machtgremium des Römischen Reichs beauftragte Gnaeus Pompeius, einen der angesehensten Feldherrn, Cäsar Einhalt zu gebieten. Bei Pharsalus kam es schließlich zur entscheidenden Schlacht.
"Rom: Cäsars Spiel um die Macht" verfolgt Julius Cäsars Weg an die Spitze des Römischen Reichs. Auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigt der Film, wie Rom der Aufstieg zum mächtigsten Reich der damaligen Welt gelang und welche entscheidenden Wendepunkte es waren, die zum Fall des Imperiums führten, das sich für unbesiegbar hielt.


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rom: Neros Wahn

Film von Nick Murphy

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Nach dem vernichtenden Brand Roms im Jahr 64 nach Christus startet Kaiser Nero (37 - 68 nach Christus) ein Bauprogramm von bis dahin unbekanntem Ausmaß: Rom soll die modernste und prächtigste Stadt aller Zeiten werden, der Mittelpunkt der Welt. Doch seine luxuriösen ...

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Nach dem vernichtenden Brand Roms im Jahr 64 nach Christus startet Kaiser Nero (37 - 68 nach Christus) ein Bauprogramm von bis dahin unbekanntem Ausmaß: Rom soll die modernste und prächtigste Stadt aller Zeiten werden, der Mittelpunkt der Welt. Doch seine luxuriösen Projekte treiben Rom in den Ruin. An seinem eigenen Anspruch gescheitert, flieht der Kaiser in die Sphären von Kunst und Musik. Seinen sicheren Instinkt für reale Bedrohungen seiner Macht verliert er dabei allerdings nicht. Mit blutigen Willkürakten lässt er Verdächtige und Kritiker beseitigen. Dadurch verschärft sich die Lage im Reich gefährlich.
"Rom: Neros Wahn" begibt sich auf die Suche nach dem wahren Gesicht des römischen Kaisers Nero. Der Film ist ein aufwendig inszeniertes Porträt des berühmt-berüchtigten Herrschers, ergänzt durch Interviews mit Historikern, die die Grenze zwischen Mythos und Wahrheit deutlich machen.


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15:15
Videotext Untertitel

Quo Vadis

Spielfilm, USA 1951

Darsteller:
NeroPeter Ustinov
LygiaDeborah Kerr
Marcus ViniciusRobert Taylor
PoppaeaPatricia Laffan
Simon PetrusFinlay Currie
PetroniusLeo Genn
u.a.
Länge: 162 Minuten
Regie: Mervyn LeRoy

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Rom zur Zeit der Herrschaft des grausamen Kaisers Nero: Mord, Korruption und Ausschweifungen aller Art sind an der Tagesordnung. Das Volk wird mit Brot, blutigen Spielen und militärischen Triumphzügen bei Laune gehalten. Im Frühjahr des Jahres 64 nach Christus steht die ...
(ARD/SF)

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Rom zur Zeit der Herrschaft des grausamen Kaisers Nero: Mord, Korruption und Ausschweifungen aller Art sind an der Tagesordnung. Das Volk wird mit Brot, blutigen Spielen und militärischen Triumphzügen bei Laune gehalten. Im Frühjahr des Jahres 64 nach Christus steht die Feier für den siegreichen Feldherrn Marcus Vinicius bevor. Sein Onkel Petronius genießt das Vertrauen Kaiser Neros, der seine erste Gattin ermorden ließ, um die ebenso schöne wie lüsterne und intrigante Poppäa heiraten zu können. Doch ehe Vinicius glanzvoll in die Hauptstadt des römischen Weltreiches einzieht, lässt er auf Befehl des Kaisers seine Soldaten vor Rom lagern und übernachtet im Landhaus des Generals Plautius. Dort lernt er die schöne Lygia kennen - eine Christin.
Dieser Monumental-Klassiker über einen römischen Befehlshaber, der in die Wirren der Christenverfolgung gezogen wird, entstand nach dem berühmten Roman von Henryk Sienkiewicz. Das Werk hat auch nach fast 50 Jahren nichts von seiner Faszination eingebüßt. Neben Deborah Kerr und Robert Taylor fasziniert vor allem Peter Ustinov als wahnsinniger Nero.
(ARD/SF)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das kulturelle Erbe der Römer

Wissen ist Macht

Film von Frank Rother

Erstausstrahlung

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"Prudentia potentia est!" - "Wissen ist Macht!" - Dieses heute noch geläufige Sprichwort stammt von den Römern. Diese beherrschten vor mehr als 2.000 Jahren einen Großteil des europäischen Kontinents. Dabei verstanden sie nicht nur das Kriegshandwerk. Sie hatten auch ...
(ARD/SWR/3sat)

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"Prudentia potentia est!" - "Wissen ist Macht!" - Dieses heute noch geläufige Sprichwort stammt von den Römern. Diese beherrschten vor mehr als 2.000 Jahren einen Großteil des europäischen Kontinents. Dabei verstanden sie nicht nur das Kriegshandwerk. Sie hatten auch ein ausgefeiltes Währungssystem, pflegten ein weitverzweigtes Straßennetz, bauten Kastelle, Aquädukte, Badeanlagen und nicht zuletzt den Limes als Schutzwall gegen die Barbaren. Ihre Schriftkultur prägte das Abendland, und Latein ist nicht nur bis heute die Sprache der Mediziner, sondern die Wurzel aller Sprachen des romanischen Kulturkreises. Viele europäische Großstädte wie London, Köln und Trier waren einmal römische Siedlungen. Die Römer gingen äußerst geschickt bei der Expansion ihres Reiches vor. Sie verliehen den Besiegten schnell Bürgerrechte, sorgten für Rechtssicherheit und stärkten die Rolle der Frau. Auch römische Mode und nicht zuletzt die verfeinerte Küche und das Kultivieren der Weinrebe galten als Ausdruck von Lebensstil. Und weil, wer herrschen will, auch amüsieren muss, wurden im Kolosseum blutige Gladiatorenkämpfe veranstaltet.
Der Film "Das kulturelle Erbe der Römer" folgt den Spuren dieser Zivilisation, die Europa geprägt hat und zeigt, dass die Römer vor allem eine Wissensgesellschaft waren: "Prudentia potentia est!" - "Wissen ist Macht!"
(ARD/SWR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Roma Sotteranea

Mit der U-Bahn in die Römerwelt

Film von Bernhard Wabnitz

Erstausstrahlung

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Die 3.000 Jahre alte Stadtgeschichte Roms hat überall in der Metropole sichtbare Spuren und Wahrzeichen hinterlassen: das Kolosseum, eine gewaltige Sportarena der Antike, das Pantheon, ein jahrtausendealter Tempel zur Verehrung der Götter, das Forum Romanum, der ...
(ARD/BR/3sat)

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Die 3.000 Jahre alte Stadtgeschichte Roms hat überall in der Metropole sichtbare Spuren und Wahrzeichen hinterlassen: das Kolosseum, eine gewaltige Sportarena der Antike, das Pantheon, ein jahrtausendealter Tempel zur Verehrung der Götter, das Forum Romanum, der politische Mittelpunkt des römischen Weltreiches, gewaltige Thermen, faszinierende Wellnessanlagen der Antike, und vieles mehr. Aber ein mindestens ebenso faszinierender Teil der römischen Stadtgeschichte liegt unter der Erde. So stößt man unter anderem beim Bau der dritten U-Bahn-Linie immer wieder auf neue Schätze: vergoldete Paläste, mosaikgeschmückte Villen, freskenverzierte Stadthäuser, die Tempel der antiken Götter und die geheimen Treffpunkte der verschiedensten Religionen und Weltanschauungen, die in der Metropole Rom zusammenkamen. Der Blick auf das unterirdische Rom, auf die neuen und die alten Funde, wird zu einem Spaziergang durch 3.000 Jahre Menschheitsgeschichte am Ufer des Tiber.
Der Film lädt zu diesem Spaziergang ein - nicht ohne auch die Schwierigkeiten zu zeigen, die das Erbe der Römer für die Metropole bedeutet, denn archäologische Funde bedeuten auch, dass so manches Bauvorhaben länger dauert als geplant.
(ARD/BR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: "O Tempora!"

Eine "Kulturzeit extra" in lateinischer Sprache

mit deutschen Untertiteln

Moderation: Andrea Meier

Erstausstrahlung

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Was hat Barrack Obama mit Cicero gemeinsam? Wie heißt der Hubschrauberlandeplatz im Vatikan auf Latein? Inwieweit gilt der Spruch "Panem et Circenses" des römischen Dichters Juvenal mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking noch heute - Massen mit Brot und Spielen ...

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Was hat Barrack Obama mit Cicero gemeinsam? Wie heißt der Hubschrauberlandeplatz im Vatikan auf Latein? Inwieweit gilt der Spruch "Panem et Circenses" des römischen Dichters Juvenal mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking noch heute - Massen mit Brot und Spielen bei Laune, aber unmündig zu halten? Kann man auf Lateinisch rappen? Was meint Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, wenn er im Umfeld der Gründung einer Mittelmeerunion vom "Mare Nostrum" spricht: Wirklich das Mittelmeer als Kerngebiet eines gemeinsamen Kultur- und Lebensraumes oder doch eine immer massiver werdende Grenze der Festung Europa? Latein ist eine tote Sprache, heißt es. Aber an dem einen oder anderen Ort dieser Erde ist das Lateinische noch lebendig. So ist Latein bis heute die offizielle Amtssprache der katholischen Kirche. Alle Verlautbarungen werden übersetzt, von den offiziellen Dokumenten der Päpste bis zur Bedienungsanleitung für den Bankomaten. Ist Latein dort eine lebendige Sprache oder eher ein lebendes Fossil?
Nicht Sandalen, Togas und antike Trümmerfelder, sondern Gegenwärtiges ist Thema dieser Ausgabe von "Kulturzeit extra", die 3sat im Rahmen des Thementags "Imperium Romanum" komplett in lateinischer Sprache mit deutschen Untertiteln ausstrahlt. Für die Übersetzungen ist ein Expertenteam um Professor Christine Walde von der Universität Mainz zuständig. Die Sendung orientiert sich an einer lateinischen Aussprache, die auf der einen Seite akademisch vertretbar, auf der anderen Seite aber auch mit Schullatein wiedererkennbar ist.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Julius Caesar

Zweiteiliger Spielfilm, Deutschland/USA/Italien 2002

1. Teil

Darsteller:
Gaius Julius CaesarJeremy Sisto
Lucius Cornelius SullaRichard Harris
Marcus Portius CatoChristopher Walken
Gnaeus Pompeius MagnusChris Noth
CalpurniaValeria Golino
VercingetorixHeino Ferch
Gaius Cassius LonginusTobias Moretti
Marcus Aemilius LepidusChristian Kohlund
u.a.
Länge: 87 Minuten
Regie: Uli Edel

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Rom, 82 vor Christus: Der Feldherr Lucius Cornelius Sulla marschiert mit seinen Legionen in die Stadt ein und entmachtet den Senat. Seine Kritiker lässt er auf Todeslisten setzen, darunter auch den Vater von Cornelia, der Frau von Julius Caesar. Als Caesar seinem ...
(ARD)

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Rom, 82 vor Christus: Der Feldherr Lucius Cornelius Sulla marschiert mit seinen Legionen in die Stadt ein und entmachtet den Senat. Seine Kritiker lässt er auf Todeslisten setzen, darunter auch den Vater von Cornelia, der Frau von Julius Caesar. Als Caesar seinem Schwiegervater zur Flucht verhilft, landet er im Kerker. Er wird Sulla vorgeführt und hat es der Unterstützung von Pompeius, Sullas General, zu verdanken, dass er nicht ermordet wird, sondern nach Kleinasien entkommen kann. Nach dem Tod des Diktators Sulla kehrt Caesar verändert nach Rom zurück: Er strebt nach politischer Macht. Mit seiner ersten großen öffentlichen Rede nach dem tragischen Tod Cornelias gewinnt er die Liebe des Volkes. Trotz Widerständen aus dem Senat, allen voran Cato, ist Caesars politischer Aufstieg nicht mehr aufzuhalten. Als Pompeius um Caesars Tochter Julia anhält, verlangt Caesar im Gegenzug militärische Macht. Sein Gallien-Feldzug gipfelt in der entscheidenden Schlacht gegen Vercingetorix bei Alesia.
Der zweiteilige Spielfilm schildert den Weg Gaius Julius Caesars zum mächtigsten Feldherrn seiner Zeit. Neben Opulenz und Bildgewalt überzeugt der Zweiteiler auch durch seine gelungene Aufbereitung des historischen Kontextes. Regisseur Uli Edel ("Letzte Ausfahrt Brooklyn", "Die Nebel von Avalon") wollte die Titelfigur weder als Lichtgestalt noch als Dämon auf die Leinwand bannen, sondern ein möglichst authentisches, facettenreiches Bild des Imperators schaffen. Dabei wurde er von einem internationalen Star-Aufgebot unterstützt, darunter Jeremy Sisto, Richard Harris, Christopher Walken, Chris Noth, Valeria Golino, Heino Ferch und Tobias Moretti.

Den zweiten Teil von "Julius Caesar" zeigt 3sat im Anschluss um 21.45 Uhr.
(ARD)


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21:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Julius Caesar

Zweiteiliger Spielfilm, Deutschland/USA/Italien 2002

2. Teil

Darsteller:
Gaius Julius CaesarJeremy Sisto
Marcus Portius CatoChristopher Walken
Gnaeus Pompeius MagnusChris Noth
CalpurniaValeria Golino
VercingetorixHeino Ferch
Gaius Cassius LonginusTobias Moretti
Marcus Aemilius LepidusChristian Kohlund
u.a.
Länge: 85 Minuten
Regie: Uli Edel

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Julius Caesar ist es nach vielen erfolgreichen Schlachten gegen die Gallier gelungen, deren Anführer Vercingetorix in Alesia einzukesseln. Dabei bedient er sich einer ebenso einfachen wie genialen Strategie: Statt die uneinnehmbare Festung zu stürmen, lässt Caesar einen ...
(ARD)

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Julius Caesar ist es nach vielen erfolgreichen Schlachten gegen die Gallier gelungen, deren Anführer Vercingetorix in Alesia einzukesseln. Dabei bedient er sich einer ebenso einfachen wie genialen Strategie: Statt die uneinnehmbare Festung zu stürmen, lässt Caesar einen doppelten Belagerungsring bauen und zwingt die dem Hungertod nahen Gallier zur Kapitulation. Der gallische Krieg ist zu Ende. Caesars Rückkehr nach Rom wird zum Triumph - und führt zum endgültigen Bruch mit dem Senat. Entgegen des heiligen Gesetzes Roms hat Caesar mit seinem Heer den Rubikon überschritten: Alea iacta est! In den Augen Catos und der meisten anderen Senatsmitglieder ist Caesar ein weiterer Heerführer, der, wie einst Sulla, die Macht für immer an sich reißen will. Caesars ehemaliger Freund Pompeius, der vergeblich versucht, den siegreichen Feldherrn vor den Toren Roms aufzuhalten, flieht nach Ägypten, wo ihn ein grausamer Tod erwartet. Caesar, der ihm nachgesetzt hat, lernt dort die verführerische Kleopatra kennen, die ihm einen strategisch interessanten Handel vorschlägt: Caesar soll ihr auf den ägyptischen Thron helfen, sie schenkt ihm im Gegenzug die heimliche Herrschaft über Ägypten - und sich selbst. Caesars Gattin Calpurnia leidet unter dieser Liaison. Trotzdem versucht sie, ihren Mann an den Iden des März vor seinen Mördern zu warnen.
Der zweiteilige Spielfilm schildert den Weg Gaius Julius Caesars zum mächtigsten Feldherrn seiner Zeit. Neben Opulenz und Bildgewalt überzeugt der Zweiteiler auch durch seine gelungene Aufbereitung des historischen Kontextes. Regisseur Uli Edel ("Letzte Ausfahrt Brooklyn", "Die Nebel von Avalon") wollte die Titelfigur weder als Lichtgestalt noch als Dämon auf die Leinwand bannen, sondern ein möglichst authentisches, facettenreiches Bild des Imperators schaffen. Dabei wurde er von einem internationalen Star-Aufgebot unterstützt, darunter Jeremy Sisto, Richard Harris, Christopher Walken, Chris Noth, Valeria Golino, Heino Ferch und Tobias Moretti.
(ARD)


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23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Pompeji

Der letzte Tag

Film von Ailsa Orr und Peter Nicholson

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Am 24. August des Jahres 79 nach Christus brach der Vesuv aus. Die Eruptionen des Vulkans hatten verheerende Folgen für die Region am Golf von Neapel. Dörfer und Städte am Fuß des Berges wurden unter einer dicken Schicht von Asche und Bimsstein begraben. Diese ...
(ARD/NDR)

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Am 24. August des Jahres 79 nach Christus brach der Vesuv aus. Die Eruptionen des Vulkans hatten verheerende Folgen für die Region am Golf von Neapel. Dörfer und Städte am Fuß des Berges wurden unter einer dicken Schicht von Asche und Bimsstein begraben. Diese Katastrophe bedeutete für Pompeji das unwiderrufliche Ende. Die Stadt in Kampagnien verschwand nicht nur von der Erde, sondern auch aus dem Gedächtnis der Menschen. Erst vor rund 250 Jahren wurden die Ruinen Pompejis entdeckt. Für Archäologen und Kulturhistoriker war es eine Sensation, da viele Häuser, Mosaiken und Kunstgegenstände sehr gut erhalten geblieben sind. Auch die Körper vieler Menschen wurden im Moment ihres Todes unter Asche und Bimsstein konserviert.
Der Film ist eine Rekonstruktion des dramatischen Geschehens vom ersten Ausbruch des Vulkans bis zur Zerstörung Pompejis. Die Dokumentation erhält ihre Struktur durch den Tagesablauf verschiedener Protagonisten, die durch Schauspieler dargestellt werden. Diese Schicksale lassen sich historisch rekonstruieren, doch ein Teil der Szenen bleibt Spekulation. Es sind Überlegungen, die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen, zum Beispiel auf Fundstücke, die man in den Ruinen der Stadt ausgegraben hat.
(ARD/NDR)


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0:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rom: Konstantins Flammenkreuz

Film von Tim Dunn

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Im Jahr 312 nach Christus steht die Armee Kaiser Konstantins vor den Toren Roms, das von seinem Erzrivalen, dem Mitkaiser Maxentius, beherrscht wird. Nach der Überlieferung des christlichen Chronisten Eusebius soll Konstantin vor der Schlacht ein Zeichen Gottes erschienen ...

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Im Jahr 312 nach Christus steht die Armee Kaiser Konstantins vor den Toren Roms, das von seinem Erzrivalen, dem Mitkaiser Maxentius, beherrscht wird. Nach der Überlieferung des christlichen Chronisten Eusebius soll Konstantin vor der Schlacht ein Zeichen Gottes erschienen sein, begleitet von den berühmten Worten "In hoc signo vinces" - "In diesem Zeichen wirst Du siegen!". Historisch belegt ist allerdings nur, dass Konstantin gegen den zahlenmäßig weit überlegenen Gegner triumphierte. Mit dem glänzenden Sieg über Maxentius wird Konstantin Herrscher über das Weströmische Reich. Zusammen mit Licinius, der den oströmischen Teil regiert, erlässt er ein denkwürdiges Dekret: Mit dem Mailänder Toleranzedikt aus dem Jahr 313 gewährt er dem Christentum Gleichberechtigung mit den anderen Religionen. Nach den blutigen Verfolgungen durch seine Vorgänger bedeutet der Schritt Konstantins eine Zeitenwende für die Christen im Römischen Reich. Was waren die Hintergründe dieser Entscheidung? War Kaiser Konstantin ein Vorkämpfer seiner eigenen religiösen Überzeugung? Oder leitete ihn schlicht sein Machtinstinkt? Wer war dieser Mann, der das Römische Reich für das Christentum öffnete, sich selbst aber erst auf dem Sterbebett mit der Taufe öffentlich zum christlichen Glauben bekannte?
Die Dokumentation verfolgt in Spielszenen und Gesprächen mit Historikern die Regierungszeit Kaiser Konstantins.


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0:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rom: Der Untergang

Film von James Wood und Arif Nurmohamed

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Getrieben von den nach Westen vorstoßenden Hunnen sucht der Gote Alarich für seinen Stamm Schutz im Römischen Reich. Mit dem Versprechen, Land zu erhalten, kämpfen seine Krieger an der Seite Roms. Trotz der militärischen Unterstützung bricht der römische Kaiser ...

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Getrieben von den nach Westen vorstoßenden Hunnen sucht der Gote Alarich für seinen Stamm Schutz im Römischen Reich. Mit dem Versprechen, Land zu erhalten, kämpfen seine Krieger an der Seite Roms. Trotz der militärischen Unterstützung bricht der römische Kaiser Honorius immer wieder seine Zusagen gegenüber Alarich. Schwach und unerfahren glaubt der junge Kaiser intriganten Beratern, die ihn vor den wilden unberechenbaren Barbaren warnen. Sein Misstrauen gegen Alarich wird Roms Verhängnis: Im Jahr 410 nach Christus steht das gefürchtete Heer Alarichs vor den Toren Roms. In den Straßen der einst mächtigen Hauptstadt regiert die Angst. Alarichs Männer brennen vor Rache, zu oft hat ihr Volk gehungert, geblutet. Ihr Anführer gibt das Zeichen zum Angriff. 70 Jahre nach dem Angriff Alarichs auf Rom erlischt mit der Absetzung Romulus Augustus das Weströmische Reich.
Die Dokumentation erzählt den Untergang Roms aus der Sicht Alarichs und seines Volkes. Spektakuläre Spielszenen und Interviews mit Historikern rekonstruieren das Ende eines Weltreichs, das auf die abendländische Kultur Einfluss hatte wie kein anderes.


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1:35
Stereo-Ton

Die Römer im Totenreich der Pharaonen

Film von Dethlev Cordts und Nicola von Oppel

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Schon im alten Ägypten galt die große libysche Wüste westlich des Nils als das Reich der Toten. Es war das Land des dunklen Gottes Seth, des Herrn über die Stürme und das Chaos, ein Ort ohne Wasser und ohne Leben. Jahrhundertelang konzentrierten die Ägyptologen ihre ...
(ARD/NDR)

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Schon im alten Ägypten galt die große libysche Wüste westlich des Nils als das Reich der Toten. Es war das Land des dunklen Gottes Seth, des Herrn über die Stürme und das Chaos, ein Ort ohne Wasser und ohne Leben. Jahrhundertelang konzentrierten die Ägyptologen ihre Aktivitäten auf Ausgrabungen im fruchtbaren Niltal. Die Geschichte der westlichen Wüste und der Oasen aber blieb im Dunkeln. Erst neue Ausgrabungen zeigen, welchen wichtigen Stellenwert die Oasen in der Welt der Pharaonen hatten: Es waren Orte, in denen reiche und mächtige Gouverneure regierten, Zwischenstationen einer Handelsstrasse, die von Dachla aus weiter nach Westen führte. Neue Entdeckungen in Dachla beweisen, dass die römischen Kaiser in Ägypten als Pharaonen verehrt wurden und einen enormen Einfluss auf die ägyptische Kultur hatten.
Ein internationales Wissenschaftler-Team, unter ihnen der Ägyptologe Dr. Christian E. Loeben von der Humboldt-Universität Berlin, versucht, den Geheimnissen der pharaonischen Siedler in der libyschen Wüste auf die Spur zu kommen. Im Mittelpunkt der Expedition steht die Rolle der Römer als Eroberer Ägyptens und als Besatzer der großen Wüste westlich des Nils.
(ARD/NDR)


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

500 Jahre Schweizergarde

Die Soldaten des Papstes

Film von Felice Zenoni

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Mindestens 1,74 Meter groß, bei Eintritt nicht älter als 30 Jahre, unverheiratet und natürlich katholisch: So stellt sich die Schweizergarde ihren Nachwuchs vor. Seit 500 Jahren beschützen gut 100 Schweizer den Papst im Vatikan. Sie müssen schwören, im Notfall ihr ...

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Mindestens 1,74 Meter groß, bei Eintritt nicht älter als 30 Jahre, unverheiratet und natürlich katholisch: So stellt sich die Schweizergarde ihren Nachwuchs vor. Seit 500 Jahren beschützen gut 100 Schweizer den Papst im Vatikan. Sie müssen schwören, im Notfall ihr eigenes Leben zu geben, um das des Heiligen Vaters zu schützen.
Wie sieht der Alltag im Leben eines Schweizergardisten aus, und hat tatsächlich Michelangelo die auffälligen Gala-Uniformen entworfen? "500 Jahre Schweizergarde" gibt einen Einblick in den Alltag der kleinsten Armee der Welt.


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3:15

Rom

Schweizer Architekten prägten die Stadt

Film von Gianluigi DeStefano und Leros Pittoni

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Papst Sixtus V. beschloss im Jahr 1585, die Stadt Rom zu sanieren. Er beauftragte den Tessiner Architekten Domenico Fontana, die städtebauliche Planung durchzuführen. Um neue Straßenzüge zu schaffen, ließ Fontana ganze Viertel niederlegen, Obelisken versetzen und ...

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Papst Sixtus V. beschloss im Jahr 1585, die Stadt Rom zu sanieren. Er beauftragte den Tessiner Architekten Domenico Fontana, die städtebauliche Planung durchzuführen. Um neue Straßenzüge zu schaffen, ließ Fontana ganze Viertel niederlegen, Obelisken versetzen und Paläste restaurieren - und gab so Rom ein neues Gesicht. Aber auch andere Schweizer Architekten und Bildhauer wie Carlo Moderno und Francesco Borromini prägten das neuzeitliche Stadtbild Roms.
Gianluigi DeStefano und Lero Pittoni machten sich auf Spurensuche in Rom. Entstanden ist ein Bilderbogen der schönsten Paläste, Brunnen, Kirchen, Kuppeln und Klöster.


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3:40
Stereo-Ton

Ewiges Wasser

Die Brunnen Roms

Film von Peter Prusik

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Das Element Wasser durchzieht die Geschichte Roms. Es war Rom buchstäblich in die Wiege gelegt worden, als die beiden mythischen Stadtgründer Romulus und Remus auf einem Schilfbündel im "Vater Tiber" ausgesetzt worden. Der Tiber versorgte die blühende Metropole der ...
(ARD/BR)

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Das Element Wasser durchzieht die Geschichte Roms. Es war Rom buchstäblich in die Wiege gelegt worden, als die beiden mythischen Stadtgründer Romulus und Remus auf einem Schilfbündel im "Vater Tiber" ausgesetzt worden. Der Tiber versorgte die blühende Metropole der Antike später reichlich mit Wasser. Der Bau der Aquädukte, der von cleveren Architekten ausgeklügelten und oft mehrere Stockwerke hohen überirdischen Leitungen für Trinkwasser aus den Bergen, machte das antike Rom schließlich zur "Königin des Wassers". Quellwasser wurde quer durchs Land, über Schluchten und Täler in die Stadt und sogar in die einzelnen Häuser geleitet. Die erste derartige Wasserleitung war die Aqua Appia, gebaut um 312 vor Christus. So konnte sich Rom rühmen, in seinen Mauern elf riesengroße Thermen, 900 Bäder und 1.300 Brunnen zu beherbergen. Weit über 1.000 Jahre später, als Rom wieder neu im Glanz der Renaissance und des Barocks erstrahlte, war es wieder das Wasser, das der Stadt ihr unvergleichliches Flair verlieh. Die besten Architekten und kunstfertigsten Bildhauer der Zeit ließen ihrer Fantasie freien Lauf und schufen überall in der Stadt Kulissen für das sprudelnde und plätschernde Nass. Die einstige "Königin des Wassers" wurde nun zur "Stadt der Brunnen".
Ein Film über die Geschichte des Wassers in der Ewigen Stadt.
(ARD/BR)


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4:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rom und der Anspruch auf Weltherrschaft

Film von Jörg Röttger

(aus der ARD-Reihe "Schauplätze der Weltkulturen")

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Ewige Stadt und Nabel der Welt - welche Stadt sonst darf sich erdreisten, solche Titel zu führen? Rom und die Macht, Rom und die Weltherrschaft - ein Kapitel der Weltgeschichte, in dem Ströme von Blut vergossen wurden, zugleich aber zeitlose Werke der Kunst entstanden. ...
(ARD/BR)

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Ewige Stadt und Nabel der Welt - welche Stadt sonst darf sich erdreisten, solche Titel zu führen? Rom und die Macht, Rom und die Weltherrschaft - ein Kapitel der Weltgeschichte, in dem Ströme von Blut vergossen wurden, zugleich aber zeitlose Werke der Kunst entstanden.
Jörg Röttger zeigt die verschiedenen Seiten der einstigen Hauptstadt des römischen Reiches.
(ARD/BR)


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: "O Tempora!"

(Wiederholung von 19.20 Uhr)

Sendeende: 6:00 Uhr