Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 30. März
Programmwoche 14/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:15

Die Katzenmütter von Rom

Film von Gerd Helbig

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigen
Etwa jeder zehnte Einwohner von Rom ist eine Katze. 300.000 sind es schätzungsweise - davon hat die Hälfte kein Heim, lebt auf der Straße, in Hinterhöfen, Parks und auf Friedhöfen. Dort sind sie sicher vor dem mörderischen Verkehr. Es sieht malerisch aus, wie sie ...

Text zuklappen
Etwa jeder zehnte Einwohner von Rom ist eine Katze. 300.000 sind es schätzungsweise - davon hat die Hälfte kein Heim, lebt auf der Straße, in Hinterhöfen, Parks und auf Friedhöfen. Dort sind sie sicher vor dem mörderischen Verkehr. Es sieht malerisch aus, wie sie sich auf alten Säulen und Grabsteinen räkeln - ist es aber nicht immer: Katzen-Leukämie, Magen- und Darmkrankheiten sowie Katzen-Aids haben sich ausgebreitet. Dagegen helfen nur Sterilisation und Pflege. In den letzten Jahren hat sich die Situation gebessert. Die italienische Hauptstadt hat die Katzen als "Kulturgut" unter ihren Schutz gestellt - aber Geld gibt es dafür nicht. So hängen die Streuner von der Hilfe Einzelner ab. Gattare - so heißen die Katzenmütter Roms. Hunderte von ihnen kümmern sich um die frei lebenden Katzen. Zieht die eine mit einem Futterkarren durch die Stadt, so "verwaltet" die andere eine riesige Katzenkolonie. Ihnen allen ist eins gemeinsam: Die Helfer brauchen Hilfe, um den Katzen ein würdiges Leben zu sichern und der Ewigen Stadt eine Attraktion zu erhalten.
Gerd Helbig hat in Rom fünf Katzenmütter bei ihrer Betreuungsarbeit begleitet.


6:45

Spanien - Sprache, Land und Leute

13-teiliger Sprachkurs von Leonard Reinirkens,

Horst-Günther Weise und Maximilian Erne

7. El Rocío und Córdoba

Regie: Erich Neureuther

Ganzen Text anzeigen
Spanien, beliebtes Urlaubsland der Deutschen, bietet Sonne, Meer, Flamenco und Wein. Viel mehr wissen die meisten nicht über dieses Land.
Die 13-teilige Sprachreise bringt dem Urlauber Land und Leute nahe. Die siebte Folge führt nach El Rocío. Dort findet jedes ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Spanien, beliebtes Urlaubsland der Deutschen, bietet Sonne, Meer, Flamenco und Wein. Viel mehr wissen die meisten nicht über dieses Land.
Die 13-teilige Sprachreise bringt dem Urlauber Land und Leute nahe. Die siebte Folge führt nach El Rocío. Dort findet jedes Jahr eine der größten Wallfahrten statt. Aus ganz Südspanien kommen die Menschen mit Pferden, Planwagen und Traktoren. Für eine Woche ist Rocío überbevölkert. Dann wird getanzt, gefeiert und selbstverständlich auch zur Mutter Gottes gebetet. Danach geht die Reise weiter nach Córdoba. Die historische Altstadt, die seit 1984 zum UNESCO-Kulturerbe zählt, ist so verwinkelt, dass man sich ständig darin verirrt.
(ARD/SWR)


7:15
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hartmut Graßl:

Globale und regionale Klimaänderungen durch den Menschen

im 21. Jahrhundert

Ganzen Text anzeigen
Ohne Klimapolitik droht der Erde eine rasche Erwärmung, die sicherlich zur stärksten Bedrohung für die Menschen im 21. Jahrhundert werden würde. Nur global koordinierter, stringenter Klimaschutz kann in die angelaufene Umverteilung von Niederschlägen eingreifen und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Ohne Klimapolitik droht der Erde eine rasche Erwärmung, die sicherlich zur stärksten Bedrohung für die Menschen im 21. Jahrhundert werden würde. Nur global koordinierter, stringenter Klimaschutz kann in die angelaufene Umverteilung von Niederschlägen eingreifen und den Anstieg des Meeresspiegels so zurückhalten, dass eine nachhaltige Entwicklung möglich bleibt.
Professor Dr. Hartmut Graßl stellt in seinem Vortrag diverse Szenarien vor und diskutiert die erforderlichen Gegenmaßnahmen. Graßl war bis 2005 Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg. Von 1994 bis 1999 leitete er außerdem das Weltklimaforschungsprogramm der UN in Genf.
(ARD/SWR)


8:00
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

122. Johannes R. Becher


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ulla Unseld-Berkéwicz

Die Schriftstellerin und Verlegerin im Gespräch mit

Marco Meier

(aus der SF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigen
Die ehemalige Schauspielerin Ulla Unseld-Berkéwicz hat sich zunächst einen Namen als Übersetzerin gemacht, debütierte 1982 erfolgreich als Schriftstellerin, schrieb diverse Theaterstücke und heiratete 1990 den Verleger Siegfried Unseld. Nach dessen Tod 2002 übernahm ...

Text zuklappen
Die ehemalige Schauspielerin Ulla Unseld-Berkéwicz hat sich zunächst einen Namen als Übersetzerin gemacht, debütierte 1982 erfolgreich als Schriftstellerin, schrieb diverse Theaterstücke und heiratete 1990 den Verleger Siegfried Unseld. Nach dessen Tod 2002 übernahm Ulla Unseld-Berkéwicz die Leitung des Suhrkamp-Verlags. Seither wird viel über dessen Zukunft spekuliert. Namhafte Autoren wechselten den Verlag, herausragende Mitarbeiter verließen unter Unseld-Berkéwicz das Haus. Und doch: Suhrkamp ist auf dem Markt so präsent wie eh und je. Im vergangenen Herbst macht der Verlag mit der Gründung des Verlags der Weltreligionen Schlagzeilen. Der Suhrkamp-Verlag geht damit einmal mehr einen mutigen intellektuellen Weg.
Marco Meier hat die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz in Frankfurt getroffen.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ortheils Oasen oder Wer schreibt, lebt

Hanns-Josef Ortheil, Schriftsteller

Film von Ulrike Kahle-Steinweh

Ganzen Text anzeigen
In Rom wollte er Pianist werden. Der Westerwald ist seine Heimat. In Stuttgart lebt er mit seiner Familie. In Hildesheim unterricht er Kreatives Schreiben. In Venedig und auf Torcello folgt er den Spuren Ernest Hemingways, seines großen Vorbilds. Wo er sich auch befindet, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
In Rom wollte er Pianist werden. Der Westerwald ist seine Heimat. In Stuttgart lebt er mit seiner Familie. In Hildesheim unterricht er Kreatives Schreiben. In Venedig und auf Torcello folgt er den Spuren Ernest Hemingways, seines großen Vorbilds. Wo er sich auch befindet, er beobachtet, er schreibt und notiert seine Eindrücke, bis sie sich zu einem Roman verdichten. Seine Familiengeschichte ist dramatisch: Seine Mutter verlor vier Söhne, bevor er zur Welt kam und überlebte. Hanns-Josef Ortheil war als Kind stumm und lernte erst sprechen, als er zur Schule kam.
Der Film von Ulrike Kahle-Steinweh begleitet Hanns-Josef Ortheil an jene Orte, die so Unterschiedliches für ihn bedeuten: Er zeigt ihn auf seinen frühmorgendlichen Wegen durch sein geliebtes Rom, beim Weinverkosten in den besten Bars von Venedig und in Hemingways Zimmer in der berühmten Locanda Cipriani auf Torcello. Außerdem erzählt Ortheil, wie der Krieg das Schicksal seiner Familie beeinflusste, wie er endlich sprechen lernte und warum er nicht Pianist werden konnte, sondern stattdessen Schriftsteller wurde.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
11:15
Stereo-Ton

Musik im Fahrtwind - Joachim Kaiser

Dokumentarfilm von Henriette Kaiser, Deutschland 2006

Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Einen Film über den Vater drehen? Niemals! Aber dann greift Henriette Kaiser doch zur Kamera. Ihr Vater ist der 1928 geborene Joachim Kaiser, seit über 50 Jahren Musik-, Literatur- und Theaterkritiker. Fast ebenso lang arbeitet er bei der "Süddeutschen Zeitung". Dort ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Einen Film über den Vater drehen? Niemals! Aber dann greift Henriette Kaiser doch zur Kamera. Ihr Vater ist der 1928 geborene Joachim Kaiser, seit über 50 Jahren Musik-, Literatur- und Theaterkritiker. Fast ebenso lang arbeitet er bei der "Süddeutschen Zeitung". Dort erschrieb er sich den Ruf eines "Großkritikers". Sein Kritikerkollege Marcel Reich-Ranicki schrieb über ihn: "Er, der Sachwalter der Vernunft und der Toleranz, der leidenschaftliche und heitere Aufklärer im Reich der Kunst, ist der einzige deutschsprachige Kritiker von Rang und Format, der gleichermaßen unterhaltsam und belehrend, geistreich und urteilssicher über Musik, Literatur und Theater zu schreiben vermag."
Das Porträt von Henriette Kaiser stellt den Menschen Joachim Kaiser vor. Es eröffnet zugleich auch eine Konfrontation mit verschiedenen Geisteshaltungen und gesellschaftlichen Hintergründen zwischen den Generationen der Familie Kaiser.
(ARD/BR)


Seitenanfang
12:40
Stereo-Ton

Johann Gottlieb Goldberg: Sonate c-moll für

Streicher und Basso Continuo

Es spielt das Freiburger Barockorchester
unter der Leitung von Gottlieb von der Goltz
Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2000
Erstausstrahlung

Regie: Agnes Meth

Ganzen Text anzeigen
Johann Gottlieb Goldberg (1727 - 1756) war einer der begabtesten Schüler von Johann Sebastian Bach. Sein Mentor war der russische Botschafter Graf Keyserlingk, der ihn als Hauspianist in seine Dienste aufnahm und den damals erst 14-Jährigen zu Bach schickte, damit er bei ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Johann Gottlieb Goldberg (1727 - 1756) war einer der begabtesten Schüler von Johann Sebastian Bach. Sein Mentor war der russische Botschafter Graf Keyserlingk, der ihn als Hauspianist in seine Dienste aufnahm und den damals erst 14-Jährigen zu Bach schickte, damit er bei ihm die letzten Geheimnisse des Cembalospiels erlerne. Berühmt geworden ist Goldberg nicht durch seine eigenen Kompositionen, sondern durch die gleichnamigen 30 Variationen, die Bach komponierte - angeblich, damit der junge Virtuose den an Schlaflosigkeit leidenden Grafen damit unterhalten konnte. Goldberg selbst starb bereits mit 29 Jahren, sein Name aber bleibt durch Bachs Werk unvergessen.
3sat zeigt ein Konzert mit einer Komposition des Schülers von Johann Sebastian Bach mit dem Freiburger Barockorchester unter Gottfried von der Goltz.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

Ganzen Text anzeigen
Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

Text zuklappen
Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


Seitenanfang
13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Moderation: Iris Radisch

Mit dem Gast: Yves Kugelmann (Journalist)
Besprochen werden folgende Bücher:
- Jonathan Littell: "Die Wohlgesinnten", Berlin Verlag
  (Stefan Zweifel)
- S. Corinna Bille: "Venusschuh", Waldgut Verlag
  (Corina Caduff)
- Miranda July: "Zehn Wahrheiten", Diogenes
  (Iris Radisch)


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


Seitenanfang
14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Eisenbahn-Romantik

Mythos Gotthard

Film von Alexander Schweitzer

Ganzen Text anzeigen
Gotthard - das ist für die Schweizer nicht nur irgendein Bergmassiv in den Alpen, für viele ist er das Herz der Schweiz. Neben der strategischen Bedeutung ist der Gotthard seit Jahrhunderten vor allem als Transitroute zwischen Nord und Süd bekannt. 2007 feierten die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Gotthard - das ist für die Schweizer nicht nur irgendein Bergmassiv in den Alpen, für viele ist er das Herz der Schweiz. Neben der strategischen Bedeutung ist der Gotthard seit Jahrhunderten vor allem als Transitroute zwischen Nord und Süd bekannt. 2007 feierten die Schweizer das 125-jährige Jubiläum der Gotthardbahn. Eine spektakuläre Strecke und der legendäre Tunnel durch das Bergmassiv machen die Fahrt noch heute zu einem abenteuerlichen Erlebnis.
Der Film von Alexander Schweitzer zeigt die Jubiläumsfeierlichkeiten und Gespräche mit Menschen, die der Gotthardbahn schon lange verbunden sind.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Paradiese auf Erden

Siebenteilige Reihe

1. Die Gärten Venedigs

Film von Gaby Imhof-Weber
(aus der ARD-Reihe "Faszination Kunst")

Ganzen Text anzeigen
Auch im von Touristen belagerten Venedig gibt es Orte fernab des Trubels: Hinter hohen Mauern liegen zauberhafte Gärten versteckt, die geheimen Gärten der Venezianer, von deren Existenz kaum einer etwas ahnt. Grüne Inseln, Oasen der Schönheit und Stille, sind verborgen ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Auch im von Touristen belagerten Venedig gibt es Orte fernab des Trubels: Hinter hohen Mauern liegen zauberhafte Gärten versteckt, die geheimen Gärten der Venezianer, von deren Existenz kaum einer etwas ahnt. Grüne Inseln, Oasen der Schönheit und Stille, sind verborgen hinter den prächtigen Palazzi am Canal Grande, hinter rosenumrankten Eisentoren und unscheinbaren Haustüren, entlang der kleinen verschwiegenen Kanäle, wohin sich kaum ein Fremder verirrt. Es sind ganz verschiedene Gärten: die Gärten der Nobili, verwunschene Künstlergärten, ein alter Klostergarten, die Gärten von Peggy Guggenheim und der Schrebergarten eines malenden Gondoliere.
Der Film von Gaby Imhof-Weber ist eine vergnügliche Entdeckungsreise mit dem Boot durch die Lagunenstadt. Spektakuläre Kranaufnahmen lassen die Stadt und ihre Gärten in eindrucksvoller Perspektive erscheinen. Auch die "fallenden Gärten Venedigs", eine grandiose Installation anlässlich der Biennale 2003 in der Kirche San Stae, die den barocken Innenraum in einen poetischen Zauberwald verwandelte, sind dokumentiert.

Die zweite Folge der siebenteiligen Reihe "Paradiese auf Erden" zeigt 3sat am Sonntag, 13. April, um 14.15 Uhr.
(ARD/BR)


Seitenanfang
16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Neue Augen für das Universum

Film von Thomas Bausenwein

Ganzen Text anzeigen
Täglich machen Astronomen neue und faszinierende Entdeckungen. Heute geht man von mehr als 100 Milliarden Galaxien aus, jede von ihnen im Schnitt 100 Milliarden Sterne stark. Astrophysiker und Astronomen erleben ein "Goldenes Zeitalter". In kaum einem Fachgebiet der ...

Text zuklappen
Täglich machen Astronomen neue und faszinierende Entdeckungen. Heute geht man von mehr als 100 Milliarden Galaxien aus, jede von ihnen im Schnitt 100 Milliarden Sterne stark. Astrophysiker und Astronomen erleben ein "Goldenes Zeitalter". In kaum einem Fachgebiet der Wissenschaft sind neue Erkenntnisse so eng an die Entwicklung neuer Instrumente gebunden wie in der Astronomie. Wann immer die Sterngucker eine weitere Generation von Teleskopen in Betrieb nahmen, verschaffte der erweiterte Blick der Menschheit auch erweiterte Einsichten über ihren Platz im Universum. Bei der NASA, der ESA und der ESO stehen eine Reihe von Projekten auf der Agenda, die uns einen Blick in Zeit und Raum erlauben werden, von dem wir jetzt nur träumen können.
"hitec" gibt einen Überblick über die wichtigsten Zukunftsprojekte und erklärt, warum neue Teleskope so wichtig sind.


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial: Die Welt ist eine Google

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
"Ich denke, dass Google den Höhepunkt seiner Innovationskraft bereits überschritten hat. Google ist zwar immer noch innovativ, aber bei Weitem nicht mehr so, wie es vor Jahren war": Harvard-Professor Viktor Mayer-Schönberger, zurzeit Gastdozent an der European School of ...

Text zuklappen
"Ich denke, dass Google den Höhepunkt seiner Innovationskraft bereits überschritten hat. Google ist zwar immer noch innovativ, aber bei Weitem nicht mehr so, wie es vor Jahren war": Harvard-Professor Viktor Mayer-Schönberger, zurzeit Gastdozent an der European School of Management and Technology in Berlin, schätzt das Kreativitätspotential des Internet-Giganten als rückläufig ein. Damit steht er unter Beobachtern nicht allein. Auch der aktuelle Übernahme-Poker um die Suchmaschine Yahoo zeigt, wie hart der Wettbewerb um die Internet-Kundschaft geworden ist. Dennoch: Google hat einen Börsewert von mehr als 200 Milliarden Dollar, Tendenz steigend. Google ist mehr als eine Suchmaschine, es ist ein Technologiekonzern. Im gerade erst eröffneten deutschen Labor arbeiten Ingenieure an neuen Entwicklungen für ein mobiles Internet. In der Schweiz - dem größten Entwicklungszentrum neben der Zentrale in Mountain View - sind Ideen wie Google-Maps entstanden. Aber auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise der Fahrzeugentwicklung, ist Google aktiv, und erste Fahrzeuge mit "Google-Technik" sind mittlerweile in Kalifornien unterwegs.
Die "neues spezial"-Dokumentation "Die Welt ist eine Google" von Michael Grotenhoff wirft einen Blick auf das Unternehmen und fragt, ob es weiter so expandieren und möglicherweise bald ein Quasi-Monopol im Internet besitzen wird. Grotenhoff hatte für die "neues spezial"-Dokumentation als erster Fernsehreporter die Gelegenheit, in den Google-Forschungslabors in München und Zürich zu drehen.


Seitenanfang
17:00
Stereo-Ton

Die Tierklinik

14-teilige Doku-Soap von Thomas Worm und Claudia Karstedt

1. Von liebeskranken Hunden und schwebenden Pferden

Ganzen Text anzeigen
In der Tierklinik Düppel der Freien Universität Berlin werden mit modernster Technik jeden Tag über 150 Vier- und Zweibeiner behandelt, darunter Pferde, Esel und seltene Wildtiere.
Die Doku-Soap "Die Tierklinik" beobachtet in 14 Folgen den Alltag in der Klinik. In ...
(ARD/RBB)

Text zuklappen
In der Tierklinik Düppel der Freien Universität Berlin werden mit modernster Technik jeden Tag über 150 Vier- und Zweibeiner behandelt, darunter Pferde, Esel und seltene Wildtiere.
Die Doku-Soap "Die Tierklinik" beobachtet in 14 Folgen den Alltag in der Klinik. In der ersten Folge wird nach einem Autounfall ein großer Mischlingshund mit einer Platzwunde von der Polizei eingeliefert. Ohne Halsband, ohne Chip - der Besitzer ist unbekannt. Der Findling hatte einen Autounfall. Erst nach und nach stellt sich heraus, wie schwer verletzt er wirklich ist. Ebenso ungewiss wie seine Überlebenschance ist die Frage, ob man seinen Besitzer finden wird. Dr. Stephan Kaiser und seine Kollegen kümmern sich nicht nur um diesen Hund, sondern auch um Katze Purzel, die möglicherweise einen Gehirntumor hat.

Die weiteren Folgen der 14-teiligen Doku-Soap "Die Tierklinik" sendet 3sat sonntags um 17.00 Uhr.
(ARD/RBB)


Seitenanfang
17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Haustiere im Zoo

Moderation: Anke Neuzerling

Ganzen Text anzeigen
Das Leben von Haustieren wie Ziegen, Schafen und Eseln ist interessanter und spannender, als man gemeinhin vermutet.
Anke Neuzerling besucht den Zoo Augsburg, wo auf einem kleinen Bauernhof mehrere Nutztierarten gehalten und gezüchtet werden. Besonders stolz ist ...

Text zuklappen
Das Leben von Haustieren wie Ziegen, Schafen und Eseln ist interessanter und spannender, als man gemeinhin vermutet.
Anke Neuzerling besucht den Zoo Augsburg, wo auf einem kleinen Bauernhof mehrere Nutztierarten gehalten und gezüchtet werden. Besonders stolz ist Tierpfleger Roman Huppenberger auf eine kleine Ziege, die sich sogar von ihm herumtragen lässt. Auch von der 30-köpfigen Schafherde, von 35 Meerschweinchen und zehn Kaninchen lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen.


Seitenanfang
18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das vietnamesische Auge

Die Karriere eines Frontkameramannes

Film von Jost Listemann und Christian Schaaf

Ganzen Text anzeigen
Er ist eine Art Held. Er war das "Auge des Vietcong", einer der Front-Kameramänner, die den vietnamesischen Blick auf den Vietnamkrieg filmten, Filmmaterial und Kameras durch den Dschungel retteten und die Bilder über den Ho-Chi-Minh-Pfad zum Senden transportierten: Im ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Er ist eine Art Held. Er war das "Auge des Vietcong", einer der Front-Kameramänner, die den vietnamesischen Blick auf den Vietnamkrieg filmten, Filmmaterial und Kameras durch den Dschungel retteten und die Bilder über den Ho-Chi-Minh-Pfad zum Senden transportierten: Im Nachkriegs-Vietnam gehörte Nguyen van Nhiem zu denen, die wegen ihrer Verdienste bevorzugt behandelt wurden. Er durfte in der DDR studieren. Aber die Schrecken des Kriegs haben ihn tief getroffen und nie losgelassen.
Jost Listemann und Christian Schaaf begleiten Nguyen van Nhiem zu den alten Kampfstätten, an denen er als Front-Kameramann im Einsatz war, und zeigt historisches Filmmaterial aus den 1960er und 1970er Jahren - ein "vietnamesischer Blick" auf den jahrzehntelangen Vietnamkrieg, der bei uns fast ausschließlich aus der amerikanischen Perspektive zu sehen war. Nguyen van Nhiem führt auch zu den Stätten seiner persönlichen inneren Einkehr und zeigt, wie das moderne, konsumorientierte Vietnam heute aussieht, welche Konflikte zwischen der Kriegsgeneration und ihren Mittelschicht-Kindern entstanden sind und welche Chancen die Jungen heute haben.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kloser to Hollywood

Ein Vorarlberger im großen Filmbusiness

Dokumentation von Gabriele Flossmann

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

Ganzen Text anzeigen
Europäern wird es in der Regel nicht gerade leicht gemacht, künstlerisch in Hollywood Fuß zu fassen. Die wenigen Österreicher, die dort am großen Geschäft teilhaben und -hatten, kann man an einer Hand abzählen. Einer dieser wenigen ist der Vorarlberger Harald ...
(ORF)

Text zuklappen
Europäern wird es in der Regel nicht gerade leicht gemacht, künstlerisch in Hollywood Fuß zu fassen. Die wenigen Österreicher, die dort am großen Geschäft teilhaben und -hatten, kann man an einer Hand abzählen. Einer dieser wenigen ist der Vorarlberger Harald Kloser. Er komponiert höchst erfolgreich die Musik für große internationale Filme, etwa für den Roland-Emmerich-Film "The Day after Tomorrow", für "Die Sturmflut", "Alien Versus Predator" und "Dresden". Zurzeit arbeitet Kloser - wieder mit Roland Emmerich - bereits am Drehbuch für den nächsten Blockbuster: "10.000 B.C." - 10.000 Jahre vor Christus - lautet der Titel des Films, der der Verkaufsschlager des kommenden Frühjahrs werden soll. Es geht um einen urzeitlichen Mammutjäger, das Produktionsbudget beträgt 120 Millionen Euro. Harald Kloser steht dreifach hinter dem Projekt: als Komponist, Drehbuchautor und Koproduzent.
Die Dokumentation aus der Reihe "art.genossen" stellt die Hollywood-Karriere des österreichischen Filmkomponisten Harald Kloser vor und zeigt seine Zusammenarbeit mit Roland Emmerich für den für 2008 geplanten Blockbuster "10.000 B.C.". Zu sehen sind auch ein ausführliches Interview mit Kloser über seine Anfänge in Österreich und seine Karriere in Hollywood sowie erste Filmausschnitte aus "10.000 B.C.". Außerdem gibt der Film Einblicke in die Arbeit auf dem Set und mit dem Orchester.
(ORF)


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
16:9 Format

Die Rückkehr der Seeadler

Neue Hoffnung am Stettiner Haff

Dokumentation von Michael Wiedemann

Ganzen Text anzeigen
Vor 50 Jahren waren Seeadler in Deutschland fast ausgestorben, heute gibt es sie wieder am Stettiner Haff. Der Niedergang der exzessiven Landwirtschaft und der Industrie in der Region nach der politischen Wende in Polen hat zu einer Renaturierung der Landschaft und zur ...

Text zuklappen
Vor 50 Jahren waren Seeadler in Deutschland fast ausgestorben, heute gibt es sie wieder am Stettiner Haff. Der Niedergang der exzessiven Landwirtschaft und der Industrie in der Region nach der politischen Wende in Polen hat zu einer Renaturierung der Landschaft und zur Rückkehr der Greifvögel geführt. Die neuen Bedingungen am Stettiner Haff fördern einen sanften Tourismus, zu dem auch das so genannte Eagle-Watching gehört.
Eine Dokumentation von Michael Wiedemann über die neue Hoffnung am Stettiner Haff.


Seitenanfang
21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Petäjävesi, Finnland

Blockhaus des Glaubens

Film von H. Jürgen Grundmann

Ganzen Text anzeigen
Die kleine Holzkirche von Petäjävesi im Herzen Finnlands ist ein Denkmal der Gläubigkeit der Menschen und des handwerklichen Könnens ihrer Erbauer. Im Sommer 1763 wartete die Gemeinde von Petäjävesi bereits zwei Jahre auf eine Baugenehmigung für eine neue Kirche, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Die kleine Holzkirche von Petäjävesi im Herzen Finnlands ist ein Denkmal der Gläubigkeit der Menschen und des handwerklichen Könnens ihrer Erbauer. Im Sommer 1763 wartete die Gemeinde von Petäjävesi bereits zwei Jahre auf eine Baugenehmigung für eine neue Kirche, doch vom schwedischen König kam keine Antwort. Deshalb begannen die Bewohner auf eigene Faust mit dem Bau. In 35 Tagen entstand die Kirche im damals typischen Blockhausstil. Sie zählt heute zu den schönsten noch erhaltenen Werken finnischer Holzarchitektur. Der Grundriss ist ein Kreuz mit gleich langen Armen. Die kunstvollen Details haben nichts von ihrem Reiz verloren. Das Holz blieb innen wie außen unbemalt und entwickelte über 300 Jahre hinweg eine ungewöhnlich schöne Patina. Seitdem die alte Kirche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, hat sie noch an Anziehungskraft hinzugewonnen. In den Sommermonaten ist sie für Hochzeiten, Taufen, Gottesdienste und Konzerte geöffnet.
Der Film erzählt die Geschichte der kleinen Holzkirche.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
21:15
Stereo-Ton

Dokumentarfilmzeit

Heim ins Nichts - Flucht und Vertreibung

Dokumentarfilm von Lorenz Gallmetzer, Österreich 2007

(teilweise schwarzweiß)
Länge: 52 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Mehr als zwölf Millionen Deutsche mussten nach dem Zweiten Weltkrieg flüchten, wurden vertrieben oder umgesiedelt. Auch Sudetendeutsche, Donauschwaben, Südtiroler und Siebenbürger, die ehemals zur Donaumonarchie gehörten, waren davon betroffen.
Mit Interviews und ...
(ORF)

Text zuklappen
Mehr als zwölf Millionen Deutsche mussten nach dem Zweiten Weltkrieg flüchten, wurden vertrieben oder umgesiedelt. Auch Sudetendeutsche, Donauschwaben, Südtiroler und Siebenbürger, die ehemals zur Donaumonarchie gehörten, waren davon betroffen.
Mit Interviews und historischen Aufnahmen erinnert der Film von Lorenz Gallmetzer an diese Zeit und ruft dramatische Ereignisse wie den Brünner Todesmarsch ins Gedächtnis. Die Historiker Oliver Rathkolb, Leopold Steurer und der Soziologe Václav Houzvicka analysieren die Ursachen, die aus Millionen Deutschen die "letzten Opfer Hitlers" gemacht haben: aggressiver Expansionismus, Rassenwahn und ethnische "Entmischung". Der Film erkundet außerdem auch die heute herrschende Stimmung unter den Opfern der Vertreibung und ihren Nachkommen sowie die Bemühungen zur Bewältigung der schmerzhaften Vergangenheit.
(ORF)


Seitenanfang
22:05
Stereo-Ton16:9 Format

Im Schatten der Pagoden

Film von Irene Marty

Ganzen Text anzeigen
Im Herbst 2007 schreckten Bilder von der brutalen Niederschlagung der Safran-Revolution in Myanmar (Burma) die Weltöffentlichkeit auf. Seit Jahrzehnten stehen die Gräueltaten der Regierung ganz oben auf der Geschäftsliste der UNO-Menschenrechtskommission.
Erstmals ...

Text zuklappen
Im Herbst 2007 schreckten Bilder von der brutalen Niederschlagung der Safran-Revolution in Myanmar (Burma) die Weltöffentlichkeit auf. Seit Jahrzehnten stehen die Gräueltaten der Regierung ganz oben auf der Geschäftsliste der UNO-Menschenrechtskommission.
Erstmals ist es einem westlichen Kamerateam gelungen, in Myanmar auch das zu filmen, was die Regierung der Weltöffentlichkeit nicht zeigen will. Bewaffnete Rebellen haben die Schweizer Filmemacherin Irene Marty und ihren Kameramann Matthias Kälin durch verbotenes Kriegsgebiet geschmuggelt. So gelang es ihnen, zu verfolgten Minderheiten vorzudringen und mehr über ihr Schicksal zu erfahren. Während vier Jahren ist so ein politischer Film über die Situation der verfolgten Zivilbevölkerung entstanden. Ein Film über Hunderttausende von Männern, Frauen und Kindern, die vor der Junta in den Dschungel geflüchtet sind und dort ums Überleben kämpfen.


Seitenanfang
23:00
schwarz-weiss monochrom

Zwei Sekunden

(Two Seconds)

Spielfilm, USA 1932

Darsteller:
John AllenEdward G. Robinson
Shirley DayVivienne Osborne
BuchmacherGuy Kibbee
Bud ClarkPreston Foster
TonyJ. Carrol Naish
u.a.
Länge: 65 Minuten
Regie: Mervyn LeRoy

Ganzen Text anzeigen
Der Bauarbeiter John sitzt auf dem elektrischen Stuhl. In den letzten zwei Sekunden seines Lebens sieht der Einzelgänger die Tragödie an sich vorüberziehen, die ihm das Todesurteil einbrachte: Sein Kollege Bud und dessen Verlobte Annie haben für John ein Mädchen zum ...
(ARD)

Text zuklappen
Der Bauarbeiter John sitzt auf dem elektrischen Stuhl. In den letzten zwei Sekunden seines Lebens sieht der Einzelgänger die Tragödie an sich vorüberziehen, die ihm das Todesurteil einbrachte: Sein Kollege Bud und dessen Verlobte Annie haben für John ein Mädchen zum Ausgehen gefunden, doch John ergreift vor ihr die Flucht. Dabei gerät er in einen Tanzclub und lernt die selbstbewusste Shirley kennen, die dort als "Taxi-Girl" arbeitet. John verliebt sich in sie und verprügelt einen von Shirleys aufdringlichen Tanzpartnern. Bud jedoch hält Shirley für eine berechnende Lügnerin. Sein Verdacht bestätigt sich, als es Shirley gelingt, den volltrunkenen John in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zu heiraten. Als John und Bud auf der Hochhaus-Baustelle wegen Shirley in Streit geraten, stürzt Bud in die Tiefe. John plagen nach dem Tod seines Freundes Schuldgefühle und Ängste. Shirley zeigt ihm daraufhin ihre ganze Verachtung. Gegen seinen Willen fängt sie wieder an, im Tanzclub zu arbeiten. Als Shirley ihm ankündigt, dass sie auch Annie zur Arbeit als "Taxi-Girl" überreden will, verliert John die Nerven und nimmt blutige Rache.
Edward G. Robinson brilliert in der Rolle eines rechtschaffenen Kleinbürgers, der an seiner Gutgläubigkeit und seinem Ehrgefühl zerbricht und zum Mörder wird. Unter Mervyn LeRoys konsequenter Regie entstand ein fesselndes Kriminal-Melodram.
(ARD)


Seitenanfang
0:05
16:9 Format

Mein Wille ist Gesetz

(Tribute to a Bad Man)

Spielfilm, USA 1955

Darsteller:
Jeremy RodockJames Cagney
Steve MillerDon Dubbins
McNultyStephen McNally
Jocasta ConstantineIrene Papas
Lars PetersonVic Morrow
u.a.
Länge: 92 Minuten
Regie: Robert Wise

Ganzen Text anzeigen
Wyoming 1875: Der junge Steve Miller rettet dem mächtigen Pferdezüchter Jeremy Rodock nach einem Überfall das Leben. Rodock belohnt ihn mit einem Job auf seiner Ranch. Steve bewundert den couragierten Viehbaron, doch bald lernt er auch dessen dunkle Seite kennen: Auf ...
(ARD)

Text zuklappen
Wyoming 1875: Der junge Steve Miller rettet dem mächtigen Pferdezüchter Jeremy Rodock nach einem Überfall das Leben. Rodock belohnt ihn mit einem Job auf seiner Ranch. Steve bewundert den couragierten Viehbaron, doch bald lernt er auch dessen dunkle Seite kennen: Auf "seinem" Land übt Rodock Selbstjustiz und lässt Pferdediebe erhängen. Unter Rodocks harter Schale steckt jedoch ein nüchterner Pionier, der fernab der Zivilisation seine Ranch vor der Anarchie bewahren will. Er behandelt seine Frau, die Ex-Barsängerin Jocasta , genannt "Jo", mit Respekt. Sie ist indes von Rodocks Methoden angewidert und freundet sich mit dem sensiblen Steve an. Als Jocasta wieder einmal vom Vormann McNulty belästigt wird, verjagt Rodock ihn von der Ranch. McNulty schließt sich den Pferdedieben an und ersinnt einen grausamen Plan: Er stiehlt Rodocks Fohlen und Stuten und sägt ihnen, um sie an der Flucht zu hindern, die Hufe ab. Nachdem Rodock die Diebe gestellt hat, schwört er ihnen Rache. Barfuß will er sie zum Hunderte von Meilen entfernten Sheriff durch die flirrend heiße Felslandschaft treiben. Der Anblick dieser Tortur bringt Rodock allerdings dazu, über sich nachzudenken. Als er zu seiner Ranch zurückkehrt, sieht er, das Steve und Jocasta zusammen flüchten wollen.
James Cagney brilliert als Patriarch und Pionier Jeremy Rodock, der plötzlich Skrupel bekommt. Robert Wise gelang ein psychologisch packendes Bild vom Leben im "alten Westen". In einem ihrer wenigen US-Filme verkörpert Irene Papas ("Alexis Sorbas") die energische "Jo".
(ARD)


Seitenanfang
1:40

Hello Austria, Hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


Seitenanfang
2:10
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Neue Augen für das Universum

(Wiederholung von 16.00 Uhr)


Seitenanfang
2:35
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

(Wiederholung von 17.30 Uhr)


Seitenanfang
3:05
Stereo-Ton16:9 Format

Das vietnamesische Auge



(ARD/SWR)


Seitenanfang
3:35
Stereo-Ton16:9 Format

Kloser to Hollywood

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


(ORF)


Seitenanfang
4:05
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wiederholung von 19.10 Uhr)


Seitenanfang
4:45
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wiederholung von 7.15 Uhr)


(ARD/SWR)


Seitenanfang
5:30

Der Perlenkönig der Südsee

Von mutigen Tauchern und geimpften Austern

Film von Rolf Pflücke

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigen
Der Pilot setzt zum Sturzfug an, ohne Leitfunk und ohne Radar, nur auf Sicht. Im türkisfarbenen Pazifik taucht ein winziges Atoll auf. Die Landebahn ist kurz, rumpelnd setzt der Jet auf. Der Multimillionär Robert Wan steigt erleichtert aus. Er hat die Koralleninsel Nengo ...

Text zuklappen
Der Pilot setzt zum Sturzfug an, ohne Leitfunk und ohne Radar, nur auf Sicht. Im türkisfarbenen Pazifik taucht ein winziges Atoll auf. Die Landebahn ist kurz, rumpelnd setzt der Jet auf. Der Multimillionär Robert Wan steigt erleichtert aus. Er hat die Koralleninsel Nengo Nengo ("stinkender Fisch") vor zehn Jahren gekauft, um dort Perlen zu züchten. Inzwischen kommt ein Sechstel seiner Jahresproduktion von dort - im Jahr 2003 rund zehn Tonnen. Es sind Perlen erster Güte. Robert Wan, siebtes Kind armer chinesischer Einwanderer, hat in Tahiti klein begonnen. Heute ist er der reichste Mann Polynesiens. Sein Jahresumsatz wird auf 200 Millionen Euro geschätzt. Die 50 Perlenfarmen haben von der Krise der letzten Jahre wenig zu spüren bekommen. In der Lagune ist Hochbetrieb. Boote legen vom Landesteg ab, muskulöse Männer tauchen ins Meer und kommen mit Körben voller Austern zurück. In den Hütten am Ende der Stege sitzen "Chirurgen", die jede "geimpfte" Perlmuschel in einen Schraubstock spannen und sie einen Spalt weit öffnen. Vor Monaten ist jeder Auster ein Fremdkörper eingepflanzt worden. Hat die Muschel inzwischen "gute Arbeit" geleistet und eine Superperle gebildet - oder findet sich in ihrem Bauch nur ein wertloser unförmiger Klumpen?
Der Film von Rolf Pflücke folgt dem "Perlenkönig" Robert Wan durch sein schillerndes Reich.

Sendeende: 6:00 Uhr