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November 2017
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Sonntag, 10. Februar
Programmwoche 07/2008
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



6:45

Spanien - Sprache, Land und Leute

13-teiliger Sprachkurs von Leonard Reinirkens,

Horst-Günther Weise und Maximilian Erne

2. Valencia

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Spanien, beliebtes Urlaubsland der Deutschen, bietet Sonne, Meer, Flamenco und Wein. Viel mehr wissen die meisten nicht über dieses Land.
Im Mittelpunkt dieser Folge der 13-teiligen Sprachreise steht Valencia, eine der größten Städte Spaniens und Hauptstadt einer ...
(ARD/SWR)

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Spanien, beliebtes Urlaubsland der Deutschen, bietet Sonne, Meer, Flamenco und Wein. Viel mehr wissen die meisten nicht über dieses Land.
Im Mittelpunkt dieser Folge der 13-teiligen Sprachreise steht Valencia, eine der größten Städte Spaniens und Hauptstadt einer Provinz, die man gern als den "Garten Spaniens" bezeichnet, so fruchtbar ist dieses Land. Valencia ist auch für sein Stadtfest berühmt: die Fallas. Eine Woche lang huldigen die Valencianer ihrer Madonna. Höhepunkt ist die Verbrennung der riesigen Pappmaché-Puppen, fantastisch, aber nicht ungefährlich.
(ARD/SWR)


7:15
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Wilfried Stroh:

Latein ist tot, es lebe Latein!

Kleine Geschichte einer großen Sprache

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Latein ist die Königin der Sprachen. Sie wurde oft totgesagt und erfreut sich heute dennoch wieder wachsender Beliebtheit. Wer die lateinische Sprache lernt, lernt gleichzeitig die Grundlagen der abendländischen Philosophie und Geschichte kennen. Außerdem hilft Latein ...
(ARD/SWR)

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Latein ist die Königin der Sprachen. Sie wurde oft totgesagt und erfreut sich heute dennoch wieder wachsender Beliebtheit. Wer die lateinische Sprache lernt, lernt gleichzeitig die Grundlagen der abendländischen Philosophie und Geschichte kennen. Außerdem hilft Latein enorm beim Erlernen und Verstehen sämtlicher romanischer Sprachen. In diesem Vortrag erzählt Wilfried Stroh lebendig und unterhaltsam die Geschichte der Weltsprache Latein von Romulus und Remus bis Benedikt XVI.
Professor Dr. Wilfried Stroh lehrte bis 2005 Klassische Philologie an der Universität München. Er ist bekannt für seine Bemühungen um Latein als lebendige, gesprochene Sprache.
(ARD/SWR)


8:00
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

116. Christian Morgenstern (4/4)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Zweikanal-Ton16:9 Format

Muhammad Yunus, sind Sie ein Banker?

Der Friedensnobelpreisträger über kleine Schritte

und große Veränderungen

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Entwicklungshilfe macht nur dann Sinn, wenn sie direkt beim Menschen ankommt. Aber ist sinnvolle Entwicklungshilfe eine Frage der Geldsumme? Wie seriös ist eine Bank, die Kredite ohne Sicherheiten vergibt? Die Grameen Bank vergibt Kredite, ohne vorher die Bonität zu ...

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Entwicklungshilfe macht nur dann Sinn, wenn sie direkt beim Menschen ankommt. Aber ist sinnvolle Entwicklungshilfe eine Frage der Geldsumme? Wie seriös ist eine Bank, die Kredite ohne Sicherheiten vergibt? Die Grameen Bank vergibt Kredite, ohne vorher die Bonität zu prüfen. Sie vergibt kleinste Mengen an Geld, sogenannte Mikrokredite - und hilft den Menschen damit direkt. Für diese durchschlagend erfolgreiche Idee wurde deren Erfinder, Muhammad Yunus aus Bangladesch, 2006 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.
Roger de Weck unterhält sich mit Muhammad Yunus über die große Wirkung einer einfachen Idee.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zwischen den Welten

Film von Yusuf Yesilöz

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Güli Dogan ist im Alter von neun Jahren aus einem kurdischen Dorf in der Türkei in die Schweiz gekommen. Heute arbeitet die 35-jährige Frau im Winterthurer Einwohneramt. Ihre eigenen Kinder versucht sie an die Kultur ihres neuen Heimatlandes heranzuführen und hofft, ...

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Güli Dogan ist im Alter von neun Jahren aus einem kurdischen Dorf in der Türkei in die Schweiz gekommen. Heute arbeitet die 35-jährige Frau im Winterthurer Einwohneramt. Ihre eigenen Kinder versucht sie an die Kultur ihres neuen Heimatlandes heranzuführen und hofft, ihnen zu einem späteren Zeitpunkt den Zugang zu ihrer alevitischen Tradition verschaffen zu können.
Die aufschlussreiche Lebensgeschichte von Güli Dogan vermittelt den langen und schwierigen Weg einer geglückten Integration, zeigt die unterschiedlichen Welten und erzählt eine einzigartige Heiratsgeschichte. Dank der Offenheit von Güli Dogan wird auf eindrückliche Weise der Spannungsbogen zwischen ihrem jetzigen Leben in der Schweiz und ihren Sehnsüchten nach dem Bergdorf der Kindheit spürbar.


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11:10
Stereo-Ton

Im Auge des Kalligraphen

Ein Tanzstück von Daniela Kurz als Tanzkunstvideo

Regie: Marcus Behrens

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Schriftzeichen und Körpersprache, die ästhetische Verbindung der Kalligraphie mit den Bewegungen und Körperfiguren ihrer Tänzerinnen und Tänzer, das ist die Idee der Choreografie "Im Auge des Kalligraphen" von der Nürnberger Ballettdirektorin Daniela Kurz. Während ...
(ARD/RB)

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Schriftzeichen und Körpersprache, die ästhetische Verbindung der Kalligraphie mit den Bewegungen und Körperfiguren ihrer Tänzerinnen und Tänzer, das ist die Idee der Choreografie "Im Auge des Kalligraphen" von der Nürnberger Ballettdirektorin Daniela Kurz. Während des Stücks werden Schriftzeichen der Japanerin Chizu Ikura, einer Meisterin der aus Japan und China stammenden Schriftkunst, auf den Tanzboden projiziert. Durch diese Projektion und die sich darauf exakt bewegenden Körper scheinen Tanz und Schriftzeichen miteinander zu verschmelzen. Auch die traditionelle asiatische Musik hat bei der kraftvollen und dennoch intimen, ruhigen Choreografie eine große Bedeutung. Sie wird von den Tänzerinnen und Tänzern teilweise auf Originalinstrumenten gespielt.
Aus dieser Choreografie hat Daniela Kurz gemeinsam mit dem Regisseur Marcus Behrens einen Tanzfilm gemacht. Darin wird die handwerkliche Tradition dieser Schreibkunst choreografisch nachempfunden, tänzerisch stilisiert und filmisch aufbereitet. Musikalisch-tänzerisch sowie mit Worten und Gesten, die zu den Ritualen rund um die Kalligrahie gehören, entführt der Film in die asiatische Welt. Initiator des Films war der Bremer Tanzfilm-Regisseur Marcus Behrens. Er ist auf die Nürnberger Tanztheaterchefin Daniela Kurz zugegangen, weil er der Meinung war, dass sich besonders die Choreografie "Im Auge des Kalligraphen" aus der Reihe "Zooming" am Staatstheater Nürnberg für eine filmische Umsetzung eignet.
(ARD/RB)


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11:40
schwarz-weiss monochrom16:9 Format

Der Zauber des Surrealen

Luis Buñuel und die Folgen

Die Vergessenen

(Los Olvidados)

Spielfilm, Mexiko 1950

Darsteller:
PedroAlfonso Mejia
El JaiboRoberto Cobo
Don CarmeloMiguel Inclán
MartaStella Inda
MecheAlma Delia Fuentes
RichterHéctor López Portillo
u.a.
Länge: 77 Minuten
Regie: Luis Buñuel

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In den Elendsvierteln von Mexiko City leben die beiden Jugendlichen Jaibo und Pedro. Jaibo ist rücksichtslos, stark und grausam. Er will mit allen Mitteln seine Herrschaft über eine Bande streunender Kinder behaupten, die mit brutalen Überfällen ihre Umgebung ...

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In den Elendsvierteln von Mexiko City leben die beiden Jugendlichen Jaibo und Pedro. Jaibo ist rücksichtslos, stark und grausam. Er will mit allen Mitteln seine Herrschaft über eine Bande streunender Kinder behaupten, die mit brutalen Überfällen ihre Umgebung terrorisiert. Pedro gehört zur Jaibos Bande, ist aber naiv und sensibel. Er leidet unter der Lieblosigkeit seiner Mutter, die aus Verzweiflung über ihr hoffnungsloses Leben gleichgültig und hart geworden ist. Nur in seinen Träumen findet der Junge Güte, Liebe und Verständnis. Eines Tages wird Pedro Zeuge, wie Jaibo einen anderen Jungen als vermeintlichen Spitzel zu Tode prügelt. Verzweifelt versucht er, sich dem Bannkreis des Bandenchefs zu entziehen. Er findet Arbeit. Aber Jaibo kann und will nicht dulden, dass ein Mitglied der Bande ihm den Rücken kehrt. Er besucht Pedro an dessen Arbeitsplatz, verübt dort einen Diebstahl und lenkt den Verdacht auf seinen früheren Freund. Als Pedro nach ihm sucht, um seine Unschuld zu beweisen, kommt es zu einer tödlichen Auseinandersetzung.
Nach seinen surrealistischen Filmklassikern "Der andalusische Hund" und "Das goldene Zeitalter" war es lange Jahre still um Luis Buñuel geworden, bis er 1951 mit dem Spielfilm "Die Vergessenen" auf den Filmfestspielen in Cannes ein sensationelles Comeback erlebte. Dort wurde er mit dem "Großen Preis" ausgezeichnet. "Die großen Städte der modernen Zivilisation bergen im Schatten ihrer stolzen Prachtbauten Elendsviertel, in denen Jugendliche in Schmutz, Hunger, Not und manchmal ohne Schulen aufwachsen. Unter dem Zwang dieser Verhältnisse werden sie dem Verbrechen ausgeliefert. Mexiko, die moderne Großstadt, bildet keine Ausnahme hiervon. Deshalb ist dieser Film, der das wirkliche Leben wiedergibt, nicht optimistisch." (Luis Buñuel)

Als nächsten Film der Reihe "Der Zauber des Surrealen - Luis Buñuel und die Folgen" zeigt 3sat um 0.25 Uhr "Johnny zieht in den Krieg" von Dalton Trumbo.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Mit Thea Dorn

Mit den Gästen: Sibylle Berg, Juli Zeh und Richard Wagner

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Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Martin Lüdke mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik. Thea Dorns Gäste in dieser Sendung sind Sibylle Berg, Juli Zeh, Richard Wagner. ...
(ARD/SWR)

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Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Martin Lüdke mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik. Thea Dorns Gäste in dieser Sendung sind Sibylle Berg, Juli Zeh, Richard Wagner. Sibylle Berg versammelt in ihrem neuen Roman "Die Fahrt" Geschichten von Glückssuchern und Heimatlosen: nirgendwo ganz zu Hause, ohne ein genaues Ziel, aber mit der Gewissheit, dass es ums Ganze, ums Glück geht. Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin und Essayistin Juli Zeh erzählt in ihrem Roman "Schilf" eine virtuose Kriminalgeschichte, in der die Wahrheit am Ende eine Frage der Perspektive ist. Eine reiche Erbin, die darunter leidet, dass das Geld vor allem unter den Nazis erwirtschaftet wurde, und ein Flüchtling, der von alldem nichts weiß: "Das reiche Mädchen", der neue Roman von Richard Wagner, handelt von deutschen Schuldkomplexen und der Überforderung von Liebe.
(ARD/SWR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/BR)


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15:00
16:9 Format

Kulinarische Spurensuche: Ägypten

Film von Luc Walpot

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Ful, Falafel, Fladenbrot und Fatta - die Lieblingsgerichte der Ägypter beginnen alle mit dem Buchstaben "F". Und noch etwas haben sie gemeinsam: viele Kalorien. Fett und Zucker werden im Land am Nil nicht mit dem Teelöffel abgemessen, man genießt sie reichlich. Für ...

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Ful, Falafel, Fladenbrot und Fatta - die Lieblingsgerichte der Ägypter beginnen alle mit dem Buchstaben "F". Und noch etwas haben sie gemeinsam: viele Kalorien. Fett und Zucker werden im Land am Nil nicht mit dem Teelöffel abgemessen, man genießt sie reichlich. Für einen Großteil der Bevölkerung beginnt der Tag bereits mit einer guten Portion Ful, das aus getrockneten Favabohnen besteht und von Fliegenden Händlern frei Haus geliefert wird. Die ägyptische Küche ist eher bodenständig, die Rezepte meist relativ einfach, dafür aber oft sehr zeitaufwendig. Stundenlanges Kochen ist nicht außergewöhnlich, ebenso separates Garen von Ingredienzien, die am Ende doch wieder alle in einen Topf wandern.
Luc Walpot geht auf kulinarische Spurensuche in Ägypten.


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15:15
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schlosshotel Orth

14-teilige Fernsehserie

9. Hals- und Beinbruch

Darsteller:
Wenzel HoferKlaus Wildbolz
Lena DorndorfChristine Buchegger
SissyAndrea Lamatsch
Eleonore BahrAnja Kruse
Andreas HellbergThorsten Nindel
FannyNicole R. Beutler
u.a.
Regie: Claus Peter Witt

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Vinzenz Strobel reicht im Namen seines Mandanten Kaiser gegen Wenzel Hofer eine Klage wegen Rufschädigung ein. Als Fanny davon erfährt, ist sie sofort bereit, ihren Vater zu verteidigen. Unterdessen kündigt Sissy im Hotel Traunstein. Sie möchte sich selbstständig ...
(ORF/ZDF)

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Vinzenz Strobel reicht im Namen seines Mandanten Kaiser gegen Wenzel Hofer eine Klage wegen Rufschädigung ein. Als Fanny davon erfährt, ist sie sofort bereit, ihren Vater zu verteidigen. Unterdessen kündigt Sissy im Hotel Traunstein. Sie möchte sich selbstständig machen, denn ihre organisierten Touren finden großen Anklang bei den Gästen. Plötzlich taucht Leo im Hotel auf und stellt Lena Dorndorf ein Ultimatum, bis zu dem sie das Geld haben müsse. Wenzel bemerkt zwar, dass Lena etwas bedrückt, doch diese will sich ihm nicht anvertrauen. Währenddessen ist im Schlosshotel Eleonore Bahr, eine wohlhabende, aber allein stehende Dame, abgestiegen. Für ihre Urlaubsgestaltung hat sie einen Walker engagiert, der mit ihr die Freizeit verbringen soll. Jede private Annäherung zwischen den beiden ist vertraglich ausgeschlossen. Auf dem Freizeitprogramm steht auch Paragliding, das ist der große Wunsch Eleonores. Doch da passiert ein Unfall. Georg Brandner kann im letzten Moment rettend eingreifen.
(ORF/ZDF)


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Die Reparatur einer Talsperre

Erstausstrahlung

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Der Industrietaucher Ronny Hellwig bereitet seine Tauchflaschen vor. Er muss in 80 Meter Tiefe absteigen, um die Rappbodetalsperre im Harz zu inspizieren. Die Sperre kann mehr als 109 Millionen Kubikmeter Wasser anzustauen und ist wichtig für die Trinkwasserversorgung ...

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Der Industrietaucher Ronny Hellwig bereitet seine Tauchflaschen vor. Er muss in 80 Meter Tiefe absteigen, um die Rappbodetalsperre im Harz zu inspizieren. Die Sperre kann mehr als 109 Millionen Kubikmeter Wasser anzustauen und ist wichtig für die Trinkwasserversorgung einer ganzen Region. Kleine Defekte in den Ablassleitungen können zu großen Problemen führen. Die Wasserversorgung in Deutschland ist ein ausgefeiltes logistisches System, zu dem die Inspektion von riesigen Talsperren genauso gehört, wie eine reibungslose Reinigung des Trinkwassers in modernen Wasserwerken und Kläranlagen. Ein besonderes Problem stellt sich in dem etwa 120 Kilometer von der Rappbodetalsperre entfernt liegenden Chemie-Industriestandort Leuna, wo über Jahre hinweg das Grundwasser kontaminiert wurde. Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts in Leipzig wollen das Problem mit einem Pilotprojekt in den Griff bekommen. Mit einem biologischen Reinigungsverfahren wollen sie mit Hilfe von Schilfpflanzen Giftstoffe aus dem Grundwasser filtern.
Die Dokumentation von Dominic Egizzi und Michael Fräntzel geht der Frage nach, ob dieses pflanzliche Entgiftungssystem auch in großem Maßstab funktionieren kann.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial

Von der Berlinale 2008

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Vor den Toren Berlins werden deutsche und internationale Filme in den Babelsberger Studios gedreht. Seit fast 100 Jahren wird in Babelsberg Filmgeschichte geschrieben. Hier, in dem ältesten Großfilmstudio weltweit und dem größten Studio in Deutschland, wurden Klassiker ...

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Vor den Toren Berlins werden deutsche und internationale Filme in den Babelsberger Studios gedreht. Seit fast 100 Jahren wird in Babelsberg Filmgeschichte geschrieben. Hier, in dem ältesten Großfilmstudio weltweit und dem größten Studio in Deutschland, wurden Klassiker wie "Metropolis" (1927) und "Der Blaue Engel" (1930) gedreht.
Das 3sat-Computainment-Magazin "neues" berichtet anlässlich der 58. Berlinale (vom 7. bis 17. Februar 2008) aus dem Gläsernen Studio vor dem Berlinale-Palast, und in dieser "spezial"-Ausgabe dreht sich natürlich alles um den Film. "neues" schaut hinter die Kulissen und zeigt, welche moderne Technik dort zum Einsatz kommt, welche Animationssoftware die Profis verwenden und wie heutzutage Spezialeffekte entstehen.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ganz schön wild

Alltag im Tiergarten Schönbrunn

Doku-Soap von Heinz Leger

5. Teil

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Sie sind eine und eineinhalb Tonnen schwer, gemütlich und die neuen Lieblinge im Tiergarten Schönbrunn: die Panzernashörner Jange und Sundari. Die zwei wurden mutterlos im Royal Chitwan Nationalpark aufgelesen und in einer Auffangstation für Tierwaisen von Pflegern ...
(ORF/ARTE)

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Sie sind eine und eineinhalb Tonnen schwer, gemütlich und die neuen Lieblinge im Tiergarten Schönbrunn: die Panzernashörner Jange und Sundari. Die zwei wurden mutterlos im Royal Chitwan Nationalpark aufgelesen und in einer Auffangstation für Tierwaisen von Pflegern aufgezogen. Alle Versuche, die beiden Nashörner wieder in die Wildnis zu entlassen, waren fehlgeschlagen: Sundari suchte den Kontakt zu Menschen und spazierte sogar in Hotelküchen, Jange hielt sich die meiste Zeit über in Dörfern auf und richtete dort Schaden an. Acht Jahre lang hatte Direktor Pechlaner daran gearbeitet, die beiden Waisenkinder aus Nepal nach Wien zu holen. Tierpfleger Helmut Ulzer ist vor allem von Sundari angetan, deren Name auf Deutsch so viel wie "die Schöne" bedeutet. Nachdem sich die Tiere eingewöhnt haben, beginnt die wissenschaftliche Arbeit. Regina Pfistermüller studiert den Gang der tonnenschweren Tiere, um die optimalen Haltungsbedingungen für Nashörner herauszufinden. Im Katzenhaus gibt es Zuwachs: Tigerweibchen Tanja hat zwei Junge bekommen. Nachdem die Mutter die Kleinen in den ersten Tagen streng bewacht hat, gönnt sie ihnen jetzt schon mehr Freiraum. Einmal mehr sind auch die beiden Zootierärzte Hanna Vielgrader und Thomas Voracek unterwegs. Diesmal müssen sie sich um ein Parmakänguru kümmern. Dabei stellt sich die Frage: "Hat das alte Weibchen ein Baby in der Tasche? "
Im Mittelpunkt der neunteiligen Doku-Soap "Ganz schön wild" steht der Alltag im Tiergarten Schönbrunn in Wien. Dabei geht es ausnahmsweise nicht ausschließlich um die Tiere, sondern auch um jene etwa 160 Menschen, für die der Zoo mit seinen 4.000 Tieren Beruf und Berufung ist - von Direktor Helmut Pechlaner bis zu den Tierpflegern.
(ORF/ARTE)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

daVinci

Faszination Mensch

Die Fünf Sinne - "Unser Draht zur Welt"

Moderation: Anke Neuzerling

Erstausstrahlung

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Die fünf Sinne verbinden den Menschen mit der Außenwelt. Sekunde für Sekunde strömen neue Eindrücke auf ihn ein, erst das Gehirn setzt diese Flut an Nervensignalen aus Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen zusammen. Aus der milliardenfachen Reizflut entsteht ...

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Die fünf Sinne verbinden den Menschen mit der Außenwelt. Sekunde für Sekunde strömen neue Eindrücke auf ihn ein, erst das Gehirn setzt diese Flut an Nervensignalen aus Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen zusammen. Aus der milliardenfachen Reizflut entsteht im Gehirn die Wahrnehmung. Dabei ist vor allem die richtige Kombination der fünf verschiedenen Quellen wichtig. Von Bedeutung ist dabei auch die Erfahrung, denn sie ergänzt, was nicht eindeutig zugeordnet werden kann. Im Alltag fällt kaum auf, welche Rechenleistung das Gehirn jeden Tag vollbringt, wenn es die fünf Sinne miteinander vernetzt. Wir wissen automatisch, wo oben und unten ist, und fast selbstverständlich halten wir die Balance, selbst wenn wir auf einem Bein stehen. Das Gleichgewicht, gewissermaßen unser "sechster Sinn", ist eng gekoppelt an das Sehen, Fühlen und Hören. Doch was passiert, wenn einer der Sinne ausfällt? Wie orientieren sich Menschen in einer ungewohnten Situation, wenn die Erfahrung nicht weiter helfen kann? Welcher Sinn ist der wichtigste?
"daVinci" zeigt, wie der Mensch die Welt wahrnimmt und stellt die fünf Sinne auf die Probe.


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18:00
Stereo-Ton

Impfen und hoffen

Eine Krebsärztin und ihr Team

Film von Gabriele Jenk

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Wenn Elke Jäger morgens um 7.30 Uhr ihre Station betritt, hat sie schon einige Telefonate erledigt, ihre Papiere geordnet und ist gejoggt. Nur gefrühstückt hat sie, wie immer, noch nicht. Dafür bleibt keine Zeit. Elke Jäger ist Krebsspezialistin am Krankenhaus ...
(ARD/HR)

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Wenn Elke Jäger morgens um 7.30 Uhr ihre Station betritt, hat sie schon einige Telefonate erledigt, ihre Papiere geordnet und ist gejoggt. Nur gefrühstückt hat sie, wie immer, noch nicht. Dafür bleibt keine Zeit. Elke Jäger ist Krebsspezialistin am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt. Die Chefärztin und Professorin forscht neben ihrer Arbeit mit den Patienten an neuen Krebstherapien. Sie versucht, durch Impfungen Krebszellen am Wachstum zu hindern und so Strahlen- und Chemotherapie zu vermeiden. Die neue Methode weckt Hoffnungen. Der früh erkannte Hautkrebs einer Patientin lässt sich durch die Impfungen offenbar gut in Schach halten. Eine 34-jährige Mutter zweier Kinder dagegen kam sehr spät zu einer Behandlung. Seit vier Wochen hat sie ihre Diagnose. Der Krebs ist schon im Endstadium. "Es ist nicht immer leicht, der letzte Strohhalm zu sein", sagt Elke Jäger, "man muss professionell helfen."
Gabriele Jenk hat die Ärztin, die auf ihrer Station Patienten mit Leukämie, Haut-, Darm- oder Brustkrebs behandelt, bei der Arbeit begleitet.
(ARD/HR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Durchs alte Livland

Von der Ostsee nach Orellen

Film von Tilmann Bünz

(aus der ARD-Reihe "Weltreisen")

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Wenn man lange gen Osten reist, dann kommt man nach Livland. Der Name steht für eine Region, die den nördlichen Teil Lettlands und den südlichen Teil Estlands umfasst. Sie war Vorposten des Sowjetreiches und Sperrgebiet, also verbotenes Terrain. Heute leben in Livland ...
(ARD/NDR)

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Wenn man lange gen Osten reist, dann kommt man nach Livland. Der Name steht für eine Region, die den nördlichen Teil Lettlands und den südlichen Teil Estlands umfasst. Sie war Vorposten des Sowjetreiches und Sperrgebiet, also verbotenes Terrain. Heute leben in Livland Adlige und Insulaner, Fischer und Neureiche. Die ursprünglichen Liven sind ausgestorben, aber ihr Geist lebt weiter - zäh und erfinderisch. Besonders spürt man ihn auf der Insel Kihnu. Sie wird von eigenwilligen Frauen beherrscht, die ihre Geschichte in ihre Röcke weben, trotz der Röcke gern Motorrad fahren und die Dinge am liebsten selbst regeln. Livland steht aber auch für Aufbruch und Erfolg im neuen Europa, das zeigt sich auf dem Festland in Pärnu. Hier leben ein Bauunternehmer, ein Fischfabrikant und ein Kurhaus-Manager, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bei Null angefangen haben und heute Millionäre sind. Sie haben gelernt, dass es ohne Hilfe aus dem Westen auch geht, manchmal sogar schneller. Orellen ist wohl der berühmteste Landsitz des baltischen Adels. Den letzten Besitzer, Baron Balthasar von Campenhausen, haben die Rotarmisten 1919 umgebracht, die restliche Familie zog in den Westen. Das 275 Jahre alte Gutshaus wird von drei lettischen Restaurateuren mit viel Liebe und sehr wenig Geld vor dem Verfall bewahrt.
Tilmann Bünz und sein Team machen eine Zeitreise durch ein Land, das sich nach einer langen Zwangspause wieder den Reisenden öffnet.
(ARD/NDR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Macht des Regenbogens

Film von Alfred Vendl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Farbenpracht der Natur erkennt man erst im Licht der Sonne: Die verschiedenen Farben treten hervor, wenn das Licht sich teilt. Bricht sich das Sonnenlicht am Regentropfen, entsteht das farbliche Wunder des Regenbogens. Keine Farbe ist zufällig. Im Phänomen des ...
(ORF)

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Die Farbenpracht der Natur erkennt man erst im Licht der Sonne: Die verschiedenen Farben treten hervor, wenn das Licht sich teilt. Bricht sich das Sonnenlicht am Regentropfen, entsteht das farbliche Wunder des Regenbogens. Keine Farbe ist zufällig. Im Phänomen des Regenbogens wird die farbige Pracht des scheinbar weißen Sonnenlichts erkennbar: Durch Brechung und Spiegelung an den Regentropfen wird das weiße Licht in seine Spektralfarben zerlegt - von blau über grün, von gelb über rot. Im Pflanzenreich sind Farben Botschaften - etwa an Insekten: Blumen besitzen sogenannte "Saftmale", die den Insekten den Weg zum Nektar und damit zu den Staubgefäßen weisen, von denen sie mit Samen beladen werden. Bei anderen Blüten setzen sie wieder ab, und neues Leben entsteht. Tiere bedienen sich der Farben in verschiedenster Weise: als Lockmittel, zur Abschreckung oder auch zur Tarnung. Die Gelbbauchunke zeigt bei Gefahr ihren gelben Bauch, was so manchen potenziellen Feind in die Flucht schlägt. Zur Meisterschaft im Farbspiel haben es zweifellos die Chamäleons gebracht. Von grellem Rot und Orange zur Abschreckung von Gegnern bis zu einschmeichelndem Grün, wenn etwa ein Weibchen signalisiert, dass es für Nachwuchs bereit wäre. Kaum aber hat das Männchen seinen Beitrag geleistet, ändert das Weibchen ihre attraktive Farbe in ein grelles Mosaikmuster, das weitere begehrliche Werber abhält.
Alfred Vendl gibt in seiner Dokumentation einen Überblick über die faszinierende Welt der Farben in ihren verschiedenen Erscheinungsformen: von der unbelebten Natur über Pflanzen und Tiere zum Menschen.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Jesuitenstationen in und um Córdoba, Argentinien

Bauwerke der Mission

Film von Goggo Gensch
Erstausstrahlung

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Córdoba, die zweitgrößte Stadt Argentiniens, wurde 1573 gegründet. 1599 begannen die Jesuiten dort mit dem Bau eines Gebäudekomplexes, der zum Zentrum ihrer Missionsarbeit in Lateinamerika werden sollte. Religiöser Kern des Komplexes ist die Iglesia Compania de ...
(ARD/SWR/3sat)

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Córdoba, die zweitgrößte Stadt Argentiniens, wurde 1573 gegründet. 1599 begannen die Jesuiten dort mit dem Bau eines Gebäudekomplexes, der zum Zentrum ihrer Missionsarbeit in Lateinamerika werden sollte. Religiöser Kern des Komplexes ist die Iglesia Compania de Jesus, Córdobas älteste Kirche. Die Jesuiten mussten neben den Gelübden der Armut und Keuschheit das sogenannte "Papstgelübde" ablegen. Danach musste sich jeder Einzelne wie auch der ganze Orden vom Papst überall hin senden lassen. Die Folge war eine ausgedehnte Missionstätigkeit des Ordens. Die Blütezeit Córdobas begann 1613 mit der Gründung der Universität. Im Volksmund wird Córdoba auch als "La Docta", "die Gelehrte", bezeichnet. Doch auch die vielen Kirchen galten als Wahrzeichen, so nannte man die Stadt auch "Ciudad de las Campañas", "Stadt der Glocken". Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war sie die wichtigste Stadt Argentiniens. Zu ihrer Versorgung gründeten die Jesuiten im Umland zahlreiche Siedlungen wie die Estancias Jesus Maria, Caroya, Santa Catalina und Alta Gracia. Die hier lebenden missionierten Indios hatten eine begrenzte Selbstverwaltung und wirtschaftliche Autarkie. Zwischen Kollektivwirtschaft und Privatbesitz wurde ein effizientes wirtschaftliches System etabliert. Nach der Gründung des Vizekönigreiches de la Plata 1776 verlor Córdoba seine bedeutende Rolle.
Der Film stellt Córdoba vor und rekonstruiert die wichtige Funktion der Jesuiten in dieser Stadt.
(ARD/SWR/3sat)


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21:15
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Das Goebbels Experiment

Film von Lutz Hachmeister und Michael Kloft,

Deutschland 2004

Sprecher: Udo Samel
Länge: 89 Minuten

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Das Leben von Joseph Goebbels (1897 - 1945) war schillernder und beunruhigender, als es die gängige Zuordnung als Propaganda-Genie oder "Reichslügenbold" nahe legt. Die Tagebücher, die er von 1924 bis 1945 ununterbrochen und exzessiv führte, geben einen überraschenden ...

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Das Leben von Joseph Goebbels (1897 - 1945) war schillernder und beunruhigender, als es die gängige Zuordnung als Propaganda-Genie oder "Reichslügenbold" nahe legt. Die Tagebücher, die er von 1924 bis 1945 ununterbrochen und exzessiv führte, geben einen überraschenden Blick frei hinter die öffentliche Fassade des Menschen Goebbels. Es entsteht das dichte Porträt eines Mannes, der hochtourig zwischen Weltschmerz, Wehleidigkeit, Vernichtungswut und politischer Extase hin- und herschwankte. Ein Experiment in Sachen Stilisierung und Manipulation, das er nicht nur mit der Öffentlichkeit vollführte, sondern auch mit sich selbst - so war der Täter sein eigenes und erstes Opfer.
Der Film bringt die Karriere eines modernen Medienpolitikers auf ungewöhnliche Weise nahe - Udo Samel liest aus den Tagebüchern Goebbels, es wird auf jeden Kommentar verzichtet. Der Berlinale-Beitrag 2005 wurde in der Folge weltweit auf mehr als einem Dutzend hochrangiger Festivals gezeigt und fand in der nationalen und internationalen Kritik eine außerordentlich positive Resonanz.


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22:45
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus dem Berlinale-Studio am Marlene-Dietrich-Platz

Berlinale Journal - der tägliche Festivalbericht

Moderation: Katrin Seibold

Erstausstrahlung

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Vom 8. bis zum 15. Februar liefert das "Berlinale-Journal" täglich live Neuigkeiten von der Berlinale und fasst den Festivaltag in aktuellen Bildern zusammen. Die Sendung berichtet von der Jagd um die Silbernen und den Goldenen Bären, stellt Macher und Teilnehmer der ...

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Vom 8. bis zum 15. Februar liefert das "Berlinale-Journal" täglich live Neuigkeiten von der Berlinale und fasst den Festivaltag in aktuellen Bildern zusammen. Die Sendung berichtet von der Jagd um die Silbernen und den Goldenen Bären, stellt Macher und Teilnehmer der Berlinale 2008 vor und thematisiert Hintergründiges aus der deutschen Filmmetropole. Hautnah und vor Ort erlebt der Zuschauer Glanz und Schatten des Berlinale-Alltags. Aus dem Gläsernen Berlinale-Studio liefert das "Berlinale Journal" eine Tagesbilanz vom Wettbewerb und vom Roten Teppich. Täglich werden die drei Wettbewerbsbeiträge vorgestellt und kritisch eingeordnet. Beantwortet wird auch die während der Berlinale besonders häufig gestellte Frage, welche Größen der Filmszene mit ihrer Anwesenheit dem Festival einen Glanzpunkt verleihen. Daneben stellt das "Berlinale Journal" die einzelnen Sektionen des Festivals vor, berichtet über die Verleihung der Shooting Star Awards und der Ehrenbären. Ein ausgewählter "Film des Tages" wird ausführlich vorgestellt und kritisiert.


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23:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Stahlnetz: Der Spanner

Kriminalfilm, Deutschland 1999

Darsteller:
Martin FärberBernhard Bettermann
Silke LachmannFloriane Daniel
Hilli Jokwitz-FärberUlrike Folkerts
Dr. Wolf MarkowskiFrank Röth
Claudia NeidhardtPetra Wolf
u.a.
Länge: 84 Minuten
Buch: Jessica Schellack
Buch: Wolfgang Menge
Regie: Thomas Bohn

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Für Martin Färber, Sachbearbeiter im Landeskriminalamt für Sexual- und Sittlichkeitsdelikte, wird ein längst abgelegter Fall zu einer persönlichen Herausforderung: Vor drei Jahren gelang es der Polizei, einen Spanner zu überführen, der als Serientäter sechs Frauen ...
(ARD/NDR)

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Für Martin Färber, Sachbearbeiter im Landeskriminalamt für Sexual- und Sittlichkeitsdelikte, wird ein längst abgelegter Fall zu einer persönlichen Herausforderung: Vor drei Jahren gelang es der Polizei, einen Spanner zu überführen, der als Serientäter sechs Frauen vergewaltigt hatte. Dieser Spanner, Wolf Markowski, Arzt und Vater von zwei Kindern, konnte sein Doppelleben so lange aufrecht erhalten, bis ihn ein Zufall überführte. Markowski wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Drei Jahre später hat eines der Opfer, die junge Silke Lachmann, ein schockierendes Erlebnis: Sie sieht Markowski in der U-Bahn wieder. Panisch steht Silke kurze Zeit später in Färbers Büro - sie glaubt sich von dem Mann bedroht, der sie vor drei Jahren vergewaltigte und den sie im Gefängnis vermutete. Färber verspricht, Silke zu helfen. Er recherchiert, dass Markowski tatsächlich auf Bewährung vorzeitig aus der Haft entlassen wurde. Trotz aller Zweifel, ob Silkes Angst begründet ist, setzt Färber gegen den erheblichen Widerstand einiger Kollegen eine aufwendige Beschattungsaktion durch. Färber verlangt dieser Einsatz große persönliche Opfer ab, denn seine eigene Frau hat wenig Verständnis dafür. Unter den Kollegen macht sich Färber mit seinem Übereifer unbeliebt, da Sonderschichten geschoben werden müssen. Als zwei Wochen lang außer einigen Pannen nichts passiert, scheint klar, dass Silke und auch Färber sich getäuscht haben. Die Observation wird abgebrochen, doch Färber glaubt nicht, dass der Vergewaltiger seine Rachepläne aufgegeben hat. Er fährt auf eigene Faust noch einmal in Silkes Wohnung.
(ARD/NDR)


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0:25

Der Zauber des Surrealen

Luis Buñuel und die Folgen

Johnny zieht in den Krieg

(Johnny Got His Gun)

Spielfilm, USA 1971

Darsteller:
Joe BonhamTimothy Bottoms
KareenKathy Fields
ChristusDonald Sutherland
VaterJason Robards
MutterMarsha Hunt
KrankenschwesterDiane Varsi
u.a.
Länge: 107 Minuten
Regie: Dalton Trumbo

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Der 21-jährige Joe Bonham wird im Ersten Weltkrieg Opfer eines Granatenangriffs, den er bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt überlebt. Von ihm bleibt lediglich ein arm- und beinloser Torso, dem jede Möglichkeit, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten, genommen wurde. ...

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Der 21-jährige Joe Bonham wird im Ersten Weltkrieg Opfer eines Granatenangriffs, den er bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt überlebt. Von ihm bleibt lediglich ein arm- und beinloser Torso, dem jede Möglichkeit, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten, genommen wurde. Weil keiner ahnt, dass Joe zwar blind, taub und stumm, aber dennoch jeder menschlichen Empfindung fähig ist, wird er von einem Stabsarzt für hirntot erklärt und in eine Abstellkammer des Krankenhauses abgeschoben. Dort bleibt ihm nichts außer seinen Erinnerungen, die auf ihn einströmen, und den Alpträumen, aus denen es für ihn kein Erwachen gibt. Erst als eine Krankenschwester realisiert, dass sie über Morsezeichen mit Joe kommunizieren kann, scheint ein Ende seines Martyriums in Sicht: Inständig bittet er darum, sterben zu dürfen.
"Johnny zieht in den Krieg" ist der erste und einzige Film des renommierten Roman- und Drehbuchautors Dalton Trumbo ("Spartacus", "Exodus", "Ein Herz und eine Krone", "Papillon"). Als Regiedebütant wandelt er überraschend stilsicher und reflektiert auf den Spuren des spanischen Meisterregisseurs Luis Buñuel, der eigentlich für die filmische Adaption des bereits 1939 erschienen Romans vorgesehen war. Aus Johnnys radikal subjektiver Perspektive erzählt, verdichtet der Film Erfahrungen, Erinnerungen, Albträume und Wahnvorstellungen des Kriegsopfers zu einer cineastischen Erfahrung, in der die Einheit von Raum und Zeit aufgehoben wird und Realität und Fiktion nicht mehr zu unterscheiden sind. Johnnys Visionen sind der Versuch, das Unfassbare fassbar zu machen und den Sinn seines Leidens zu ergründen. "Johnny zieht in den Krieg" ist ein nur selten im Fernsehen gezeigtes Meisterwerk. Luis Buñuel, Otto Preminger und Jean Renoir sorgten dafür, dass der Film 1971 in Cannes aufgeführt wurde, wo er den Großen Preis der Jury und den Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESCI) gewann.

Als nächsten Film der Reihe "Der Zauber des Surrealen - Luis Buñuel und die Folgen" zeigt 3sat am Dienstag, 12. Februar, um 22.40 Uhr Luis Buñuels Spielfilm "Viridiana".


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2:10
Stereo-Ton

Hello Austria, Hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Die Reparatur einer Talsperre

(Wiederholung von 16.00 Uhr)


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3:10
Stereo-Ton16:9 Format

daVinci

(Wiederholung von 17.30 Uhr)


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3:40
Stereo-Ton16:9 Format

Durchs alte Livland

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


(ARD/NDR)


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wiederholung von 19.10 Uhr)


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4:50
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wiederholung von 7.15 Uhr)


(ARD/SWR)


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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus dem Berlinale-Studio am Marlene-Dietrich-Platz

Berlinale Journal - der tägliche Festivalbericht

(Wiederholung von 22.45 Uhr)


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.