Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Neujahr - Dienstag, 1. Januar
Programmwoche 01/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Mika: A long way from home

Aufzeichnung eines Konzerts im Olympia Paris,

Frankreich 2007

Regie: Matt Askem

Ganzen Text anzeigen
Ein Traum für jeden Künstler ist es, zu Karrierebeginn auf der alljährlich von der britischen BBC veröffentlichten Hot-Newcomer-Liste aufzutauchen. An der Spitze steht im Januar 2007 Mika. Dabei bringt der Lockenkopf nicht nur das Aussehen eines angehenden Stars mit, ...

Text zuklappen
Ein Traum für jeden Künstler ist es, zu Karrierebeginn auf der alljährlich von der britischen BBC veröffentlichten Hot-Newcomer-Liste aufzutauchen. An der Spitze steht im Januar 2007 Mika. Dabei bringt der Lockenkopf nicht nur das Aussehen eines angehenden Stars mit, sondern serviert auf seinem Debütalbum auch ein ungemein eingängiges Pop-Menü mit dem Dance-Faktor der Scissor Sisters und den Melodiebögen eines Robbie Williams. Mika kommt 1983 in Beirut als Mica Penniman während des libanesischen Bürgerkriegs zur Welt. Als er ein Jahr alt ist, ziehen seine Eltern, die Mutter Libanesin, der Vater Amerikaner, mit ihm nach Paris. Mit neun beginnt Mika auch schon mit der Komposition erster Songs und zieht wenig später mit seinen Eltern nach London um. Mika erhält Gesangsunterricht, wird für die Werbung entdeckt und steht mit elf Jahren auf der Bühne in einer Richard-Strauss-Oper. Mit 19 verlässt Mika sein Elternhaus um an der London School Of Economics zu studieren. Einen Tag später exmatrikuliert er sich, um beim Royal College Of Music unterzukommen. Dort verbessert er sein Songwriting und tritt auf diversen Partys ungefragt ans Klavier, um seine Songs vor Publikum aufzuführen. Ein Talentscout entdeckt Mika und versucht ihn musikalisch zu beeinflussen. Mika bleibt sich treu, komponiert den Song "Grace Kelly" und veröffentlicht wenig später beim Label Universal, das ihn unter Vertrag nimmt und ihm den Freiraum lässt, den er sich wünscht, sein Debütalbum "Life in Cartoon Motion".
3sat zeigt ein Konzert von Mika im Olympia Paris mit seinen Hits.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten, vor allem aus dem Alpenraum, und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Unterwegs am Mekong

Film von Norbert Wank


9:15

Glück, wo ich nicht bin

Die Mennoniten von Njo Datchino

Dokumentarfilm von Rob Hof, Deutschland 2004

Länge: 74 Minuten

Ganzen Text anzeigen
4.000 Kilometer von Moskau entfernt liegt das Dorf Njo Datchino, zu deutsch: kein Glück. Gerhard Neufeld, 76 Jahre alt, lebt mit seiner neunköpfigen Familie seit dem Ende der 1930er Jahre dort. Er ist der Vorsteher der Gemeinde der Mennoniten, einer religiösen ...

Text zuklappen
4.000 Kilometer von Moskau entfernt liegt das Dorf Njo Datchino, zu deutsch: kein Glück. Gerhard Neufeld, 76 Jahre alt, lebt mit seiner neunköpfigen Familie seit dem Ende der 1930er Jahre dort. Er ist der Vorsteher der Gemeinde der Mennoniten, einer religiösen Gemeinschaft, die vor 300 Jahren aus der norddeutschen Tiefebene nach Russland aufbrach und im 20. Jahrhundert von Stalin ins unwirtliche Sibirien vertrieben wurde. Seit 1989 hat sich fast alles verändert: Das Dorf wird immer leerer. Auch die Kinder von Gerhard Neufeld wollen ihre Chance nutzen und gehen nach Deutschland.
In seinem Dokumentarfilm "Glück, wo ich nicht bin" begleitet Rob Hof die Familie Neufeld seit der Wende von 1989. Immer wieder war er in Sibirien. Er schildert die Sehnsüchte und die Trauer, den tiefen Gottesglauben, die Anfechtungen, die politischen Hoffnungen und die Erschöpfungen der letzten Jahre. Im Jahr 2003 gibt auch der Patriarch auf und fährt nach Berlin. Njo Datchino ist nur noch Erinnerung.


Seitenanfang
10:30
Stereo-Ton16:9 Format

Glücklich ist, wer vergisst?

Nicolaus Harnoncourt dirigiert "Die Fledermaus"

in einer Inszenierung von Jürgen Flimm

Dokumentation von Norbert Beilharz
Mit Wolfgang Brendel, Anton Scharinger, Olaf Bär,
Herbert Lippert, Silvana Dussmann, Isabel Rexy und Agnes Baltsa
Aufzeichnung von den Wiener Festwochen 1999

Ganzen Text anzeigen
Die berühmteste Operette von Johann Strauß Sohn (1825 - 1899) war "Die Fledermaus", die 1874 im Theater an der Wien uraufgeführt wurde. 100 Jahre später eröffneten die Wiener Festwochen am 8. Mai 1999 mit "Der Fledermaus" von Johann Strauß: Jürgen Flimm inszenierte ...
(ARD/BR/WDR)

Text zuklappen
Die berühmteste Operette von Johann Strauß Sohn (1825 - 1899) war "Die Fledermaus", die 1874 im Theater an der Wien uraufgeführt wurde. 100 Jahre später eröffneten die Wiener Festwochen am 8. Mai 1999 mit "Der Fledermaus" von Johann Strauß: Jürgen Flimm inszenierte die Operette, Nikolaus Harnoncourt dirigierte die Wiener Symphoniker, es sangen Wolfgang Brendel, Anton Scharinger, Olaf Bär, Herbert Lippert, Silvana Dussmann, Isabel Rey und Agnes Baltsa.
Norbert Beilharz dokumentiert die Entstehung dieser "Fledermaus" von den Anfängen bis zur Premiere szenisch und musikalisch. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht das Finale des 2. Akts, in dessen Zenith die Silben "Erst ein Kuss, dann ein du" zur brüderlich-schwesterlichen Weltbeglückungsformel "Dui du" ineinander fließen.
(ARD/BR/WDR)


Seitenanfang
12:00

Hamburg damals

Zeitgeist, Ereignisse, Erinnerungen

Eine sechsteilige Zeitreise von Christian Mangels

2. Die Jahre 1955 - 1959

Ganzen Text anzeigen
Hamburg in den Jahren von 1955 bis 1959: Das Wirtschaftswunder sorgt für Arbeit und Wohlstand - die Zeit der Entbehrungen ist vorbei. Mit gewaltigen Anstrengungen bauen sich die Hamburger aus den Trümmern des Kriegs eine neue, moderne Metropole. Auf den Werften herrscht ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
Hamburg in den Jahren von 1955 bis 1959: Das Wirtschaftswunder sorgt für Arbeit und Wohlstand - die Zeit der Entbehrungen ist vorbei. Mit gewaltigen Anstrengungen bauen sich die Hamburger aus den Trümmern des Kriegs eine neue, moderne Metropole. Auf den Werften herrscht Hochbetrieb. Hamburg ist auf dem Weg in die Konsumgesellschaft. Die Stadt erlebt glanzvolle Staatsbesuche von Soraya und Nehru sowie spektakuläre Auftritte von Bill Haley und Lionel Hampton sowie den Protest gegen die Atombewaffnung.
Vor dem Hintergrund historischer Ereignisse erzählt die Dokumentation vom ganz alltäglichen Leben der Menschen in der Hansestadt in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre: Bilder und Geschichten von Hafenarbeitern und Funkamateuren, von Halbstarken, Schlüsselkindern, Obdachlosen im "Pik As", von Studenten und Junggesellen auf Zimmer- und Partnersuche. Ausschnitte aus ausgewählten Reportagen und seltene Filmdokumente vermitteln Einblicke in das damalige Leben in Hamburg - zwischen Gängeviertel und Neu-Altona, zwischen Ottensen und Hafen. Eine faszinierende Reise in die Geschichte Hamburgs, die Erinnerungen an die Zeit des Wirtschaftswunders der 1950er Jahre weckt.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Bremen: Rathaus und Roland, Deutschland

Tresor bürgerlicher Freiheit

Film von Christian Romanowski

Ganzen Text anzeigen
Sie sind gleich alt und behaupten ihren Platz im Zentrum der Stadt seit genau 600 Jahren: das Rathaus und der Roland von Bremen. Der steinerne Riese ist die wohl älteste freistehende Monumentalfigur in Deutschland. Ob es dem Schutz seines Schildes zu danken ist, dass ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Sie sind gleich alt und behaupten ihren Platz im Zentrum der Stadt seit genau 600 Jahren: das Rathaus und der Roland von Bremen. Der steinerne Riese ist die wohl älteste freistehende Monumentalfigur in Deutschland. Ob es dem Schutz seines Schildes zu danken ist, dass Bremens Rathaus mit der herrlichen Renaissancefassade bis heute der Zerstörung entgangen ist? Auf jeden Fall war die Rolandsfigur ein Zeichen der Marktfreiheit im Mittelalter und Sinnbild der Unabhängigkeit. Und auf die war Bremen jederzeit bedacht und stolz. Durch geschickte Diplomatie verstanden es Ratsherren und Bürgermeister, die Interessen der freien Stadt, die durch Seefahrt und Handel zu Wohlstand gekommen war, wahrzunehmen. Ihre Versammlungen hielten sie im prächtigen oberen Rathaussaal ab. Von dort aus hatten sie den Dom, den Schütting - das Haus der Kaufmannschaft-, und die Bürgerhäuser der Hauptstraße vor Augen. Die schmalen, hohen Fenster an Ost- und Westseite des Gebäudes deuten noch auf den ursprünglichen, gotischen, Hallenbau hin. 1612 erhielt die Schauseite des wehrhaften Hauses des Rats eine neue Fassade im Stil der Zeit. Dieser Umbau war auch eine Reaktion auf den gegenüberliegenden, großartigen Neubau der selbstbewussten Kaufmannschaft: Architektur als Spiegelbild der Machtverhältnisse in einem Gemeinwesen. Das Bremer Rathaus ist nicht nur ein Denkmal der Baukunst, sondern der Tresor der Bürgerfreiheit seit sechs Jahrhunderten. Es ist untrennbar mit seiner Funktion als Amtsitz des Rats, der heute im kleinsten deutschen Bundesland Senat heißt, verbunden. So wurde es auch als ein Bauzeugnis des städtischen Autonomiegedankens ins Welterbe aufgenommen.
"Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt Rathaus und Roland von Bremen vor.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Eisenbahn-Romantik

Pionier auf schmaler Spur - Deutschlands älteste Museumsbahn

Film von Susanne Mayer-Hagmann
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Sie hat ihre Wiege im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen, 30 Kilometer südlich von Bremen. Auf einer mit acht Kilometer recht kurzen, aber landschaftlich umso reizvolleren Schmalspurstrecke zwischen den Örtchen Bruchhausen-Vilsen und Asendorf zeigen die Mitglieder des ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Sie hat ihre Wiege im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen, 30 Kilometer südlich von Bremen. Auf einer mit acht Kilometer recht kurzen, aber landschaftlich umso reizvolleren Schmalspurstrecke zwischen den Örtchen Bruchhausen-Vilsen und Asendorf zeigen die Mitglieder des Deutschen Eisenbahn-Vereins "Kleinbahnverkehr", wie Eisenbahn fahren früher war: mit typischen Dampf- und Dieselloks und Triebwagen, und das seit über 40 Jahren.
Südlich von Bremen, am Geest-Rand, wurde die erste Museumseisenbahn Deutschlands gegründet, und hier präsentiert das älteste deutsche Eisenbahn-Freiluftmuseum einen perfekt funktionierenden Bahnbetrieb: "Eisenbahn-Romantik" stellt Deutschlands älteste Museumsbahn vor.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Donau kulinarisch

13-teilige Reihe

3. Von Regensburg bis nach Passau

Film von Ulrike Bartels

Ganzen Text anzeigen
Zu Füßen der Walhalla, der Ruhmeshalle an der Donau, fangen die Donaufischer Fische und liefern sie in die Gasthäuser am Ufer. Küchenchef Christian Raith erhält so täglich seinen frischen Fisch, von dem er sich immer wieder zu neuen Kreationen inspirieren lässt. ...
(ARD/SWR/WDR/ORF)

Text zuklappen
Zu Füßen der Walhalla, der Ruhmeshalle an der Donau, fangen die Donaufischer Fische und liefern sie in die Gasthäuser am Ufer. Küchenchef Christian Raith erhält so täglich seinen frischen Fisch, von dem er sich immer wieder zu neuen Kreationen inspirieren lässt. Eine Flussbarbe mit Blutwurst und eingelegten Kastanien ist eine seiner Schöpfungen. In Straubing findet jedes Jahr das zweitgrößte Volksfest in Bayern statt, das Gäubodenfest. Bei Bier und Brezeln feiern die Besucher in den Festzelten und auf dem Festplatz. Ein Umzug durch die Stadt mit geschmückten Pferdewagen, Brauereigespannen, Trachtengruppen und Musikkapellen ist der Auftakt des Fests. Ein Abstecher nach Frauenau führt die Zuschauer in den Bayerischen Wald und auf die Spur der Glasbläserkunst. In der Glashütte Eisch wird das Glas noch in Handarbeit hergestellt, die kostbaren Gläser sind Unikate. Passau ist die letzte Station in Deutschland auf dieser Reise die Donau hinab. Wie ein steinernes Schiff liegt die Stadt im Fluss. Von Passau aus starten die Donauschiffe zu ihren Kreuzfahrten bis zum Schwarzen Meer. Passau besitzt eine historische Altstadt mit großem Charme und vielen Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist der Dom. Dort erklingt die berühmte Orgel jeden Tag zu einem Konzert. In der Altstadt findet man kulinarische Köstlichkeiten, die bereits in der Vergangenheit auf den Donauschiffen gekocht worden sind. Jürgen Donaubauer pflegt die donauschwäbische Kochtradition und serviert sie in feiner Variation seinen Gästen. Mit einer Schifffahrt in die Nacht hinein, von einem prächtigen Feuerwerk begleitet, endet die Donaureise in Deutschland.
In 13 Folgen stellt die Reihe die kulinarischen Höhepunkte an den Ufern der Donau in zehn Ländern vor.
(ARD/SWR/WDR/ORF)


Seitenanfang
14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Donau kulinarisch

13-teilige Reihe

4. Von Passau bis Linz

Film von Joel Jenin

Ganzen Text anzeigen
Die Donau führt in Oberösterreich durch eine sehr ländliche Gegend. Es ist der grünste und am dichtesten bewaldete Teil der Donau. Für Radfahrer der beliebteste Abschnitt des immer populärer werdenden Donauradwegs, der 350 Kilometer lang ist. Wem das noch nicht ...
(ARD/SWR/WDR/ORF)

Text zuklappen
Die Donau führt in Oberösterreich durch eine sehr ländliche Gegend. Es ist der grünste und am dichtesten bewaldete Teil der Donau. Für Radfahrer der beliebteste Abschnitt des immer populärer werdenden Donauradwegs, der 350 Kilometer lang ist. Wem das noch nicht reicht, der kann von Wien weiter bis nach Budapest radeln. Ein Abstecher führt in das Pesenbachtal, ein Naturschutzgebiet nahe der Donau. Die Natur entfaltet sich in diesem Tal nahezu ungehindert. Hier gibt es Holunder in Hülle und Fülle, in Österreich Hollerblumen genannt. Diese Früchte sind Genuss pur, zum Beispiel bei Pfannkuchen. Die Arbeit des Zillenbauers Witti ist Anschauungsunterricht bei einem Handwerk, das fast ausgestorben ist. Die Zillen, kleine, flache Schiffe befuhren früher die über weite Strecken schwer schiffbare Donau - heute ist das Zillenbauen ein Hobby. Linz, die Stadt der Eisenindustrie ist ein starker Kontrast zu der ländlichen Gegend in der übrigen Wachau. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Linz zu einer großen Industriestadt. Aber Linz ist auch eine Kunst- und Kulturstadt: der Komponist Josef Anton Bruckner stammt von dort. Im Alten Dom war Anton Bruckner Domorganist. "Seine" Orgel steht dort immer noch und erklingt zur Freude der Musikenthusiasten. Linz ist aber auch eine Tortenstadt: die berühmte Linzer Torte ist die örtliche Spezialität. In der Konditorei Rath gibt es die bekannteste Süßspeise der Stadt in bewährter Qualität. Grein ist die letzte Station auf dieser Donau-Etappe. Früher gingen dort die Schiffsführer an Bord der Donauschiffe, um die Boote sicher durch die gefährliche Donauschleife zu führen. Heute ist sie keine gefährliche Passage mehr, dafür eine wunderschöne.
In 13 Folgen stellt die Reihe die kulinarischen Höhepunkte an den Ufern der Donau in zehn Ländern vor.
(ARD/SWR/WDR/ORF)


Seitenanfang
15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Album 2007 - Bilder eines Jahres

mit Anmerkungen von Normen Odenthal

Ganzen Text anzeigen
Alle reden vom Wetter: vom heißen Frühling, vom nassen Sommer, von brennenden Wäldern in Südeuropa. Die Kanzlerin bittet zum Gipfel nach Heiligendamm, eine Landrätin sägt am Stuhl Edmund Stoibers, ein kleiner Eisbär erobert die Herzen der Deutschen, und Paris Hilton ...

Text zuklappen
Alle reden vom Wetter: vom heißen Frühling, vom nassen Sommer, von brennenden Wäldern in Südeuropa. Die Kanzlerin bittet zum Gipfel nach Heiligendamm, eine Landrätin sägt am Stuhl Edmund Stoibers, ein kleiner Eisbär erobert die Herzen der Deutschen, und Paris Hilton muss hinter Gitter. Die Mafia mordet in Duisburg, und die RAF-Täter wollen Gnade. Nie war der Terror Deutschland so nah, nie die Debatten um unsere Sicherheit so hitzig. "Das Leben der Anderen" gewinnt einen Oscar, und Luciano Pavarotti tritt von der Bühne des Lebens. Jugendliche entdecken Spaß am "Komasaufen", und der Radsport versinkt endgültig im Drogensumpf. In Myanmar demonstrieren die Mönche, und in Korea reden die Kriegsparteien miteinander. Deutschlands Frauen werden wieder Fußballweltmeisterinnen, und die Handballer setzen sich im eigenen Land die Krone auf.
All dies und noch mehr im "Album 2007".


Seitenanfang
16:00

Lederstrumpf

Vierteiliger Abenteuerfilm, BRD/Frankreich 1969

Frei nach den Romanen von James Fenimore Cooper

1. Der Wildtöter

Darsteller:
LederstrumpfHellmut Lange
ChingachgookPierre Massimi
Judith HutterSophie Agacinski
Hetty HutterCarola Wied
Harry MarchPatrick Peuvion
Länge: 88 Minuten
Drehbuch: Walter Ulbrich
Regie: Pierre Gaspard-Huit
Fernsehbearbeitung: Walter Ulbrich

Ganzen Text anzeigen
Nat Bumppo hat das Tal, in dem er aufgewachsen ist, verlassen, weil ihn die unbekannten Wälder und Seen anziehen. Sein erstes dramatisches Abenteuer, der lebensgefährliche Zusammenstoß mit einer Gruppe von Mohikanern, beschert ihm nicht nur die Begegnung mit einem ...

Text zuklappen
Nat Bumppo hat das Tal, in dem er aufgewachsen ist, verlassen, weil ihn die unbekannten Wälder und Seen anziehen. Sein erstes dramatisches Abenteuer, der lebensgefährliche Zusammenstoß mit einer Gruppe von Mohikanern, beschert ihm nicht nur die Begegnung mit einem weisen und uralten Indianer, der im Sterben liegt, sondern auch mit dem jungen Chingachgook, der sein Freund wird. Nat, der wegen seiner Lederkleider von den Indianern "Lederstrumpf" genannt wird, schließt sich den Mohikanern an und lebt bei ihnen. Als seine Freunde Hetty, Harry March und Tom Hutter sowie Chingachgooks Braut von den Irokesen gefangen genommen werden, macht Nat sich auf, sie zu befreien.
Frei nach den Romanen von James Fenimore Cooper erzählt der vierteilige Fernsehfilm aus dem Jahr 1969 die Abenteuer von "Lederstrumpf", gespielt von Hellmuth Lange. Der in Rumänien gedrehte Film beeindruckt durch seine schönen Naturaufnahmen.

Die weiteren Teile der Reihe zeigt 3sat an den folgenden Tagen um 16.00 Uhr.


Seitenanfang
17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

Siebenteilige Reihe

6. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

Ganzen Text anzeigen
War das ein Aufbruch! Da trafen zwei Draufgänger aus zwei Welten aufeinander, ein abenteuerlustiger Ingenieur aus dem schweizerischen Frauenfeld, Alfred Ilg, und Kaiser Menelik II. von Äthiopien, Neguse Negest, König der Könige. Die zwei beschlossen, eine Bahn zu ...

Text zuklappen
War das ein Aufbruch! Da trafen zwei Draufgänger aus zwei Welten aufeinander, ein abenteuerlustiger Ingenieur aus dem schweizerischen Frauenfeld, Alfred Ilg, und Kaiser Menelik II. von Äthiopien, Neguse Negest, König der Könige. Die zwei beschlossen, eine Bahn zu bauen: einen Zug der Superlative. 784 Kilometer Schienenstrang von fast 2.500 Metern Höhe bis zum Rotmeerhafen Djibouti, durch gebirgiges Hochland, durch Wüsten, über reißende Flüsse. Die Strecke war nur als Anfang gedacht, als erstes Teilstück eines Transafrikazugs quer durch die Sahara bis nach Dakar. Heute weiß niemand mehr so recht, ob es ihn noch gibt oder ob er endgültig entgleist ist: der Zug des Negus. Reporter Felix Karrer hat in Äthiopien recherchiert, was vom großen Traum übrig geblieben ist. Im Iran verheißt der Zug nach Bandar Abbas, der Hafenstadt ganz im Süden, für viele junge Iraner so etwas wie Freiheit und den Ausbruch aus dem Alltag: Küsse, Alkohol und Gras auf offener Straße, Konsumgüter aus Fernost, ein Gewühl von Menschen aus aller Welt. Reporter Georg Häsler begleitet den jungen Schweiz-Iraner Reza aus Bern auf seiner Reise in die fremde Heimat, wo Händchenhalten in der Öffentlichkeit verboten und Rauchen im Zug noch erlaubt ist.


Seitenanfang
18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten

La Réunion - Naturwunder im Indischen Ozean

Film von Kerstin Woldt

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Wer nach La Réunion reist, fährt nach Frankreich. Die offizielle Sprache ist französisch, die Währung Euro, denn die Insel ist französisches Übersee-Departement. Bei der Ankunft fühlt sich der Reisende allerdings eher wie auf Hawaii oder in der Karibik - denn ...
(ARD/SR/3sat)

Text zuklappen
Wer nach La Réunion reist, fährt nach Frankreich. Die offizielle Sprache ist französisch, die Währung Euro, denn die Insel ist französisches Übersee-Departement. Bei der Ankunft fühlt sich der Reisende allerdings eher wie auf Hawaii oder in der Karibik - denn Réunion liegt vor der ostafrikanischen Küste im Indischen Ozean, in Nachbarschaft zu Madagaskar und Mauritius. Die tropische Insel fasziniert durch traumhafte Sandstrände und eine vulkanisch geprägte Landschaft. Erst ein knappes halbes Jahr ist es her, dass der Vulkan Piton de la Fournaise ausgebrochen war. Für die Bewohner kein ungewöhnliches Ereignis, denn der Vulkan ist einer der aktivsten der Erde. Die ganze Insel ist aus vulkanischer Aktivität entstanden - zahlreiche spektakuläre - inzwischen grün überwucherte - Kraterkessel und der über 3.000 Meter hohe erloschene Vulkan Piton de la Neige zeugen davon. Eine Wanderung auf den Piton de la Fournaise zum Sonnenaufgang gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen auf La Réunion. Das vulkanische Observatorium zu Füßen des Piton de la Fournaise berechnet, wann der nächste Vulkanausbruch droht. Réunion ist ein Naturparadies, das man sich soweit wie möglich zu Fuß erschließen sollte - und auch muss, denn viele großartige Regionen sind anders gar nicht erreichbar. Die Insel wird als ideales Terrain für Aktivurlaub angepriesen. Eine der herausragenden Touren ist die durch die drei Kraterkessel Cirque de Salazie, Cirque de Mafate und Cirque de Cilaos. Während der Osten der Insel mit dem Piton de la Fornaise und der vulkanischen Umgebung eher rau und abweisend wirkt, ist der Westen tropisch grün und geradezu lieblich. Hier ist Réunion ein Badeparadies, denn St. Gilles besitzt traumhafte palmengesäumte Sandstrände wie auf den Seychellen. St. Gilles ist denn auch die Partystadt der Insel, hier tummeln sich am Wochenende die jungen Leute, nicht nur am Strand, auch in den vielen Kneipen und Diskotheken.
Kerstin Woldt stellt das Naturwunder im Indischen Ozean vor.
(ARD/SR/3sat)


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Russlands Schätze

Zweiteiliger Film von Dietmar Schumann

2. Diamanten-Schlacht

Ganzen Text anzeigen
Wem gehören die sibirischen Diamanten? Den Russen oder den Jakuten? Um diese Frage tobt ein erbitterter Streit. Denn 99 Prozent aller Diamanten, die auf dem Staatsgebiet Russlands gefunden werden, liegen in der Erde der Teilrepublik Jakutien. Die Jakuten fordern einen ...

Text zuklappen
Wem gehören die sibirischen Diamanten? Den Russen oder den Jakuten? Um diese Frage tobt ein erbitterter Streit. Denn 99 Prozent aller Diamanten, die auf dem Staatsgebiet Russlands gefunden werden, liegen in der Erde der Teilrepublik Jakutien. Die Jakuten fordern einen höheren Anteil an den Aktien des Diamantenmonopolisten "Alrosa" und mehr Geld aus dem weltweiten Verkauf der Edelsteine. Geld, das sie dringend zum Bau von Straßen, Schulen und Wohnungen brauchen. Denn das an Bodenschätzen reiche Land ist außerhalb der Hauptstadt Jakutsk und der Diamantenmetropole Mirny in einem erbarmungswürdigen Zustand. Die Infrastruktur verrottet, die meisten Menschen sind arm und leben weit unter dem russischen Existenzminimum. Doch ihre Rechnung haben die Jakuten ohne den russischen Präsidenten Putin gemacht. Der will, dass mit Jakutiens Diamanten die Kremlkasse gefüllt wird, und er ist es gewohnt, sich durchzusetzen.
Im zweiten Teil der Dokumentation "Russland Schätze" beobachten Dietmar Schumann und Kameramann Frank Vieltorf den Streit um die Diamanten in Jakutien. In der Siedlung Njurba und der Diamantengrube Nakyn waren sie zu Gast bei dem Jakuten Wassili Jefremow. Der 30 Jahre alte Mann hat bis vor kurzem noch Pferde gezüchtet, jetzt ist er Diamantenkumpel. In Mirny trafen sie den Russen Sergej Truschenkow, der dort seit 30 Jahren Diamanten schürft. Unversöhnlich prallen ihre Standpunkte aufeinander. Außerdem dreht das Team beim Isyach-Fest, dem großen Sommervergnügen der Jakuten, in Njurba. Es lernt den Schamanen Pjotr Kolesow kennen, der beim Sonnenaufgang am Fluss Viljui die Geister beschwört, trifft in Moskau die russische Society-Lady Xenia Merz, die über Geldsummen verfügt, von denen die Jakuten in Njurba nur träumen können, und spricht mit Alexander Nitschiporuk, der zum Zeitpunkt der Dreharbeiten Chef des Konzerns "Alrosa" ist.


Seitenanfang
20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In-und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Rockies

Dreiteilige Reihe

1. Der Ruf der eisigen Wildnis

Film von Klaus Bednarz

Ganzen Text anzeigen
Der Norden der Rocky Mountains ist das "Herz der Wildnis" und der raueste, kälteste und schroffste Teil der mächtigsten Gebirgskette Amerikas. Gewaltige Bergmassive, Schnee, Eis und grenzenlose Einsamkeit sind bis auf den heutigen Tag Herausforderungen, denen sich nur ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Der Norden der Rocky Mountains ist das "Herz der Wildnis" und der raueste, kälteste und schroffste Teil der mächtigsten Gebirgskette Amerikas. Gewaltige Bergmassive, Schnee, Eis und grenzenlose Einsamkeit sind bis auf den heutigen Tag Herausforderungen, denen sich nur wenige Menschen stellen.
Klaus Bednarz ist mit seinem Kamerateam mehrere Wochen durch diese unwegsame, eisige Region im Norden Kanadas und Alaskas gereist - vom Ufer des Polarmeers, wo sich die ersten kahlen Gipfel der Rockies aus dem ewigen Eis des arktischen Frostbodens erheben, bis zu den Dörfern der Gitsan-Indianer 3.000 Kilometer weiter im Süden. Er war unterwegs mit Buschfliegern, Hubschraubern, Geländewagen, Schneemobilen und Hundeschlitten. Er sprach mit Eskimos, Indianerhäuptlingen, Goldgräbern, Trappern, Schlittenhunde-Führer und Umweltschützern. Seinem Team gelangen Landschaftsbilder von atemberaubender Schönheit und Dramatik. Im Mittelpunkt seiner Reportage jedoch steht die Frage nach den Menschen: Wie ist es möglich, in dieser archaischen, unwirtlichen Region zu überleben, welche Chancen haben die Ureinwohner, denen einst dieses Land gehörte, ihre Kultur, Tradition und Identität zu bewahren? Und welche Chancen gibt es, die einzigartige unberührte Natur vor der Zerstörung durch die moderne Zivilisation zu bewahren?

Die weiteren Teile der dreiteiligen Reihe "Die Rockies" zeigt 3sat an den kommenden Tagen jeweils um 20.15 Uhr.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
21:00
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Gripsholm

Spielfilm nach dem Roman "Schloss Gripsholm" von

Kurt Tucholsky, Deutschland 1999

Darsteller:
KurtUlrich Noethen
PrinzessinHeike Makatsch
BillieJasmin Tabatabai
KarlchenMarcus Thomas
Frau AdrianiAnette Felber
AdaSara Föttinger
u.a.
Länge: 98 Minuten
Drehbuch: Stefan Kolditz
Regie: Xavier Koller
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

Ganzen Text anzeigen
Kurt, der kämpferische Publizist und ironische Schriftsteller, dank seiner frechen Chansontexte auch ein gefeierter Star so mancher Revue, reist mit Freundin Lydia, seiner "Prinzessin", in einen schier endlosen Sommer nach Schloss Gripsholm. Zwei Freunde, die mondäne ...

Text zuklappen
Kurt, der kämpferische Publizist und ironische Schriftsteller, dank seiner frechen Chansontexte auch ein gefeierter Star so mancher Revue, reist mit Freundin Lydia, seiner "Prinzessin", in einen schier endlosen Sommer nach Schloss Gripsholm. Zwei Freunde, die mondäne Varieté-Sängerin Billie und der leidenschaftliche Flieger Karlchen, folgen dem Paar vorübergehend in den Urlaub nach Schweden. Damit sind erotische Turbulenzen programmiert. "Man denkt oft, die Liebe sei stärker als die Zeit. Aber immer ist die Zeit stärker als die Liebe", schrieb Kurt Tucholsky in seinem berühmten Roman "Schloss Gripsholm". Das müssten sich auch die vier Sommergäste Kurt, Lydia, Karlchen und Billie auf ihrer ausgelassenen und sinnlichen wie melancholischen Reise in den Norden eingestehen. Es ist der Sommer 1932, und bald wird in Europa nichts mehr so sein, wie es war.
Der Spielfilm "Gripsholm" nach dem Roman "Schloss Gripsholm" von Kurt Tucholsky mit Ulrich Noethen, Heike Makatsch und Jasmin Tabatabai in den Hauptrollen taucht in die Welt des Berliner Kabaretts zu Beginn der 1930er Jahre ein, als die letzten Tabus zum Abschuss freigegeben und Feigenblätter ein Auslaufmodell waren.


Seitenanfang
22:35
Stereo-Ton16:9 Format

Ewige Liebe

Wunsch und Wirklichkeit

Film von Anne Voss

Ganzen Text anzeigen
Dass man Erinnerungen nicht einfach ad acta legen kann, bemerken manche erst nach Jahren. Bei vielen Männern und Frauen kommen irgendwann einmal Wünsche auf: Was wäre, wenn ich noch einmal anfangen könnte? Was wäre, wenn ich ihm/ihr wiederbegegnete? Würde ich mich ...

Text zuklappen
Dass man Erinnerungen nicht einfach ad acta legen kann, bemerken manche erst nach Jahren. Bei vielen Männern und Frauen kommen irgendwann einmal Wünsche auf: Was wäre, wenn ich noch einmal anfangen könnte? Was wäre, wenn ich ihm/ihr wiederbegegnete? Würde ich mich noch einmal verlieben? In Zeiten der seriellen Monogamie, wo auf eine gescheiterte Beziehung die nächste folgt, gibt es auch Paare, die nach Trennung und Scheidung wieder zusammenkommen, erneut miteinander leben, zum zweiten Mal heiraten. Sind die Konflikte, Verletzungen, gerichtlichen Auseinandersetzungen überwunden? Wie kann das funktionieren? Sich nach all den gegenseitig zugefügten Schmerzen wieder ineinander verlieben?
Anne Voss porträtiert drei Paare, die sich getrennt und nach Jahren wieder getroffen haben. Sie erinnern sich an die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung und wagen einen neuen Anfang. Für alle drei Paare gilt: Je mehr jeder nach der Trennung zu sich selbst gefunden hat, je klarer beide den eigenen Wert, die persönlichen Möglichkeiten und Grenzen erfahren haben, je besser sie begriffen haben, was zum Scheitern ihrer Beziehung führte, desto günstiger stehen die Chancen für einen Neuanfang.


Seitenanfang
23:30
16:9 Format

Der aus dem Regen kam

(Le passager de la pluie/L´uomo venuto dalla pioggia)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1969

Darsteller:
MellieMarlène Jobert
DobbsCharles Bronson
NicoleJill Ireland
JulietteAnnie Cordy
TonyGabriele Tinti
u.a.
Länge: 114 Minuten
Regie: René Clément

Ganzen Text anzeigen
Während ihr Mann seinem Job als Pilot nachgeht, tötet Mellie, die allein in ihrem Haus an der Côte d'Azur zurückgeblieben ist, in Notwehr einen Verbrecher, der sie vergewaltigt hat. Statt die Polizei zu verständigen, wirft sie die Leiche aus Scham ins Meer. Bald ...

Text zuklappen
Während ihr Mann seinem Job als Pilot nachgeht, tötet Mellie, die allein in ihrem Haus an der Côte d'Azur zurückgeblieben ist, in Notwehr einen Verbrecher, der sie vergewaltigt hat. Statt die Polizei zu verständigen, wirft sie die Leiche aus Scham ins Meer. Bald darauf zieht sie den Verdacht des amerikanischen Geheimagenten Dobbs auf sich, der seinerseits den Gangster verfolgte. Dobbs ist hauptsächlich an den 60.000 Dollar interessiert, die der Verbrecher bei sich führte. Instinktiv ahnt er, was zwischen dem Verfolgten und der jungen Französin vorgefallen ist. Als Tony von seinem Flug zurückkehrt und sich seine Frau in Widersprüche verwickelt, kriselt es zwischen ihnen. Mellie vertraut sich ihm nicht an. Nachdem Tony wieder unterwegs ist, beginnt ein raffiniertes Katz- und Mausspiel zwischen Dobbs und Mellie. Als in der Nähe eine Leiche angeschwemmt und eine junge Frau als Mörderin beschuldigt wird, versucht Dobbs, Mellie davon zu überzeugen, dass jetzt eine unschuldige Frau für ihr Verbrechen büßen muss. Damit löst er beinahe eine neue Katastrophe aus.
Dem Kriminalfilm-Spezialisten Renè Clément ("Nur die Sonne war Zeuge") gelang mit "Der aus dem Regen kam" ein ausgetüftelter Psychothriller mit handwerklicher und darstellerischer Finesse. Das ungleiche Paar Charles Bronson und Marlène Jobert liefert sich ein spannendes psychologisches Duell, wobei Bronson vordergründig die Oberhand behält, sich aber am Ende in seine - für ihn unerreichbare - Gegnerin verliebt hat.


Seitenanfang
1:25
schwarz-weiss monochrom

Humphrey Bogart

Die wilden Zwanziger

(The Roaring Twenties)

Spielfilm, USA 1939

Darsteller:
Eddie BartlettJames Cagney
George HallyHumphrey Bogart
Jean ShermanPriscilla Lane
Lloyd HartJeffrey Lynn
Panama SmithGladys George
u.a.
Länge: 102 Minuten
Regie: Raoul Walsh

Ganzen Text anzeigen
Eddie Bartlett, George Hally und Lloyd Hart werden im Ersten Weltkrieg zu unzertrennlichen Kameraden. Sie müssen bei ihrer Rückkehr ins Zivilleben jedoch feststellen, dass sie an ihren Arbeitsplätzen nicht mehr gebraucht werden. Als 1920 die Prohibition beginnt, wird ...
(ARD)

Text zuklappen
Eddie Bartlett, George Hally und Lloyd Hart werden im Ersten Weltkrieg zu unzertrennlichen Kameraden. Sie müssen bei ihrer Rückkehr ins Zivilleben jedoch feststellen, dass sie an ihren Arbeitsplätzen nicht mehr gebraucht werden. Als 1920 die Prohibition beginnt, wird der ahnungslose Eddie als Überbringer eines Schnapspäckchens verhaftet. Empfängerin ist die Bardame Panama Smith. Sie stellt Eddies Kaution und hilft ihm, in die Schwarzbrennerei einzusteigen. Das Geschäft floriert. Eddie macht George und Lloyd zu Partnern. Kurz darauf trifft er auch seine frühere Freundin Jean als Musicalsängerin wieder und sorgt dafür, dass sie ein Soloprogramm bekommt. Er verspricht ihr, bald das Alkoholgeschäft aufzugeben, doch die brutaler werdenden Gangsterkriege überschatten ihre Beziehung. George ist unterdessen verärgert darüber, dass Eddie ihm Befehle erteilt, und schickt ihn in einen Hinterhalt. Eddie überlebt, doch er muss mit ansehen, wie Jean ihn zusammen mit Lloyd verlässt. Nicht viel später sorgen der große Börsenkrach von 1929 und die Aufhebung der Prohibition dafür, dass Eddies Alkoholimperium zusammenbricht. Er arbeitet wieder als Taxifahrer, als ihn Jean überraschend um einen Gefallen bittet. Ihr Mann Lloyd ermittelt inzwischen als Staatsanwalt gegen George, der ihm mit dem Tod drohte. Zögernd besucht Eddie seinen Ex-Partner, um ihm zu sagen, dass sich die Zeiten geändert hätten. George ist da allerdings ganz anderer Meinung.

"Die wilden Zwanziger" wurde zu einem der legendärsten Gangsterfilme des für seine harten, schnörkellosen Produktionen bekannten Warner-Studios. Der semi-dokumentarische Stoff hält sich in vielen Details an die Vita des Gangsterbosses Larry Fay und dessen Liaison mit der Bardame Texas Guinan. James Cagney brilliert als Bösewicht mit gutem Herzen, Humphrey Bogart verkörpert eindrucksvoll den Gegenpol, einen zynischen und desillusionierten Gangster.
(ARD)


Seitenanfang
3:05

Die Glorreichen

(Les morfalous)

Spielfilm, Frankreich/Tunesien 1983

Darsteller:
Sergeant AugagneurJean-Paul Belmondo
MahuzardMichel Constantin
BoissierMichel Creton
BeralJacques Villeret
BankdirektorFrançois Perrot
Frau des BankdirektorsMarie Laforêt
u.a.
Länge: 90 Minuten
Regie: Henri Verneuil

Ganzen Text anzeigen
Im April 1943 kommt eine Kompanie der französischen Fremdenlegion in die tunesische Wüstenstadt El Ksour. Die Legionäre haben den Auftrag, Goldbarren von unschätzbarem Wert aus einem dortigen Banktresor sicherzustellen und nach Sfax zu bringen. Das Unternehmen entpuppt ...
(ARD)

Text zuklappen
Im April 1943 kommt eine Kompanie der französischen Fremdenlegion in die tunesische Wüstenstadt El Ksour. Die Legionäre haben den Auftrag, Goldbarren von unschätzbarem Wert aus einem dortigen Banktresor sicherzustellen und nach Sfax zu bringen. Das Unternehmen entpuppt sich als Himmelfahrtskommando, da Soldaten des deutschen Afrikakorps den Legionären auflauern und die meisten von ihnen töten. Nur vier überleben, zu ihnen gehört Sergeant Augagneur. Als die Deutschen sich unter großen Verlusten zurückgezogen haben, sieht er die Chance seines Lebens und schlägt den drei anderen vor, das Gold für sich zu kassieren und untereinander aufzuteilen. Um an das Gold im Tresor heranzukommen, verbündet sich der Sergeant mit der Frau des Bankdirektors.
Jean-Paul Belmondo in einem spannenden Abenteuerfilm von Henri Verneuil.
(ARD)


Seitenanfang
4:35

Warten vor dem Standesamt

(Ljubimaja shenstschina mechanika Gawrilowa)

Spielfilm, UdSSR 1981

Darsteller:
RitaLjudmila Gurtschenko
LjussjaNatalja Nasarowa
OnkelJewgeni Jewstignejew
TonkaSwetlana Ponomarjowa
SlawaAnatoli Wassiljew
u.a.
Länge: 75 Minuten
Regie: Pjotr Totorowski

Ganzen Text anzeigen
Rita wartet vor dem Standesamt. Sie hat sich fein gemacht und mit ihr die kleine Hochzeitsgesellschaft - Tochter Tonka, der Onkel, ihre beste Freundin Ljussja mit ihrem Mann. Endlich, mit 38 Jahren, will Rita heiraten. Den Bräutigam kennt noch keiner. Es war Liebe auf den ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Rita wartet vor dem Standesamt. Sie hat sich fein gemacht und mit ihr die kleine Hochzeitsgesellschaft - Tochter Tonka, der Onkel, ihre beste Freundin Ljussja mit ihrem Mann. Endlich, mit 38 Jahren, will Rita heiraten. Den Bräutigam kennt noch keiner. Es war Liebe auf den ersten Blick, auf beiden Seiten. Die früheren "Künftigen" fühlten sich der selbstbewussten Rita nicht gewachsen. Und so wartet sie auf Gawrilow, einen Seemann. Ein Ehemaliger kommt vorbei, ein Süßholzraspler. Rita lässt ihn abblitzen, sie wartet auf einen Besseren. Inzwischen hat sich die Hochzeitsgesellschaft ins Restaurant verzogen, bestellt Essen, das dann keiner isst. Rita wartet und sucht ihren Gawrilow. Sie sucht ihn auf seinem Schiff, aber er ist unauffindbar. Es zieht sie zum Standesamt zurück, wo sie manch kleine Tragödie bei anderen Heiratswilligen erlebt. Schließlich überlegt sie, ob sie Pascha heiratet, einen alten Verehrer. Doch was soll's, sie liebt Gawrilow. Und er kommt, allerdings erst am nächsten Morgen.
Ein unspektakulärer, aber umso liebenswerterer Film über die Liebe. Es sind die Alltagsbeobachtungen und Miniaturen von Zeitgenossen, die Pjotr Todorowskis ("Frontromanze", "Intergirl") Komödie auszeichnen, und es ist die Figur der Braut, von Ljudmila Gurtschenko ("Bahnhof für zwei", "Sibiriade") wunderbar dargestellt. Ihre Rita, zwischen glücklich-strahlend und traurig-enttäuscht pendelnd, weist sie als exzellente Charakterdarstellerin aus.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
5:50

Ein Regenschirm für Verliebte

(Sontik dlja nowobratschnych)

Spielfilm, UdSSR 1986

Darsteller:
Dmitri KraskowAlexej Batalow
VeraNijole Ozelyte
SojaVera Glagolewa
ToljaNikita Michailowski
Juli DanilowitschWjatscheslaw Jesepow
u.a.
Länge: 84 Minuten
Regie: Rodion Nachapetow

Ganzen Text anzeigen
Ein Doppelregenschirm mit einem Griff, wie er in einem Hochzeitsausstatter eines Schwarzmeerkurorts stand, scheint Soja und Tolja das einzig richtige Geschenk für Dmitri und Vera zum Jahreswechsel. Es ist ein Schirm für Verliebte. Soja und Tolja hatten das ältere Paar ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Ein Doppelregenschirm mit einem Griff, wie er in einem Hochzeitsausstatter eines Schwarzmeerkurorts stand, scheint Soja und Tolja das einzig richtige Geschenk für Dmitri und Vera zum Jahreswechsel. Es ist ein Schirm für Verliebte. Soja und Tolja hatten das ältere Paar während einer Ferienreise im Spätsommer am Schwarzen Meer kennen gelernt. Ihre harmonische Beziehung und ihr liebevoller Umgang miteinander hatten die jungen Leute tief beeindruckt: das ideale Paar! Was die beiden nicht wissen: Im Alltag müssen Dmitri und Vera ihre Liebe verheimlichen, denn Dmitri hat eine Frau und drei Kinder, die er nicht im Stich lassen will. Vera lebt bei ihrer Mutter. Nach diesem Urlaub versucht Vera, aus dem unwürdigen Doppelleben auszubrechen und trennt sich von dem Geliebten. Doch dann kündigen Soja und Tolja per Telegramm ihren Silvesterbesuch an. Um den jungen Leuten das Bild einer idealen Partnerschaft nicht zu zerstören, greifen Dmitri und Vera erneut zur altvertrauten Notlüge. Zur Party, als man sich nahe ist, wie am Meer, zieht Tolja jenen symbolträchtigen Regenschirm aus der Tasche ...
"Und es schien, als könnte es nicht mehr lange dauern, bis die Lösung gefunden sein und ein neues, wunderschönes Leben beginnen würde; und beide begriffen sehr gut, dass es bis zum Ende noch sehr, sehr weit war und die größten Schwierigkeiten und Komplikationen noch vor ihnen lagen." So endet Anton Tschechows Erzählung "Die Dame mit dem Hündchen", und in vielem erinnert Rodion Nachapetows Film an Sujet, Thema und Personage des Tschechow-Textes. Alexej Batalow in der Rolle des Dmitri Kraskow ist international bekannt durch den preisgekrönten Film "Die Kraniche ziehen". Rodion Nachapetow hat selbst mehr als 20 Mal vor der Kamera gestanden, ehe er ins Regiefach wechselte.
(ARD/MDR)

Sendeende: 7:25 Uhr