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Juli 2018
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Montag, 4. Dezember
Programmwoche 49/2017
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6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenDie Vierhändige
Oliver Kienles Psychothriller startet jetzt in den deutschen Kinos

The American Dream
Doppelausstellung in der Kunsthalle Emden und dem Drents-Museum im niederländischen Assen

Ein Volksfeind
Umweltkatastrophen, Politik und ...

Text zuklappenDie Vierhändige
Oliver Kienles Psychothriller startet jetzt in den deutschen Kinos

The American Dream
Doppelausstellung in der Kunsthalle Emden und dem Drents-Museum im niederländischen Assen

Ein Volksfeind
Umweltkatastrophen, Politik und Korruption

Erling Kagge: "Stille"
Ein norwegischer Verleger macht sich auf die Suche nach der Stille

Dokumentation Azmaish
Gespräch mit Regisseurin Sabiha Sumar


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenOh du Nervige
Der Weihnachtsstress ist aber auch schnell wieder vergessen

Zurich Heart
Das perfekte Kunstherz

Schutz vor HIV
Präexpositions-Prophylaxe soll eine Ansteckung verhindern

Forschung für das Leben
Herztransplantationen und ...

Text zuklappenOh du Nervige
Der Weihnachtsstress ist aber auch schnell wieder vergessen

Zurich Heart
Das perfekte Kunstherz

Schutz vor HIV
Präexpositions-Prophylaxe soll eine Ansteckung verhindern

Forschung für das Leben
Herztransplantationen und künstliche Herzen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenDie Vierhändige
Oliver Kienles Psychothriller startet jetzt in den deutschen Kinos

The American Dream
Doppelausstellung in der Kunsthalle Emden und dem Drents-Museum im niederländischen Assen

Ein Volksfeind
Umweltkatastrophen, Politik und ...

Text zuklappenDie Vierhändige
Oliver Kienles Psychothriller startet jetzt in den deutschen Kinos

The American Dream
Doppelausstellung in der Kunsthalle Emden und dem Drents-Museum im niederländischen Assen

Ein Volksfeind
Umweltkatastrophen, Politik und Korruption

Erling Kagge: "Stille"
Ein norwegischer Verleger macht sich auf die Suche nach der Stille

Dokumentation Azmaish
Gespräch mit Regisseurin Sabiha Sumar


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenOh du Nervige
Der Weihnachtsstress ist aber auch schnell wieder vergessen

Zurich Heart
Das perfekte Kunstherz

Schutz vor HIV
Präexpositions-Prophylaxe soll eine Ansteckung verhindern

Forschung für das Leben
Herztransplantationen und ...

Text zuklappenOh du Nervige
Der Weihnachtsstress ist aber auch schnell wieder vergessen

Zurich Heart
Das perfekte Kunstherz

Schutz vor HIV
Präexpositions-Prophylaxe soll eine Ansteckung verhindern

Forschung für das Leben
Herztransplantationen und künstliche Herzen


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Riverboat

Die MDR-Talkshow

Moderation: Kim Fisher, Susan Link

Ganzen Text anzeigenMichael Trischan
Schauspieler und Seriendarsteller "In aller Freundschaft"

Margie Kinsky & Bill Mockridge
Comedy-Ehe-Paar

Ranga Yogeshwar
ARD-Moderator und Wissenschaftsjournalist

Dorit Gäbler
Entertainerin und ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenMichael Trischan
Schauspieler und Seriendarsteller "In aller Freundschaft"

Margie Kinsky & Bill Mockridge
Comedy-Ehe-Paar

Ranga Yogeshwar
ARD-Moderator und Wissenschaftsjournalist

Dorit Gäbler
Entertainerin und Sängerin

Greta Bölkow
Xylophonvirtuosin

Howard Carpendale
Sänger

Wigald Boning
Comedian und Moderator


(ARD/MDR)


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12:31
VPS 12:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

sonntags

Keine Zeit zu warten

Moderation: Andrea Ballschuh

Ganzen Text anzeigenViele Menschen fühlen sich gerade im Advent gehetzt und atemlos. Sie haben keine Zeit, schon gar nicht, zu warten. Dabei ist der Advent eine Zeit der Erwartung und Vorfreude auf Weihnachten.

"sonntags" fragt am 1. Adventssonntag: Warum haben wir verlernt, Geduld zu ...

Text zuklappenViele Menschen fühlen sich gerade im Advent gehetzt und atemlos. Sie haben keine Zeit, schon gar nicht, zu warten. Dabei ist der Advent eine Zeit der Erwartung und Vorfreude auf Weihnachten.

"sonntags" fragt am 1. Adventssonntag: Warum haben wir verlernt, Geduld zu üben? Es stellt die Initiative "Anderer Advent" vor und gibt Tipps, wie wir mit Stress vor Weihnachten umgehen können. Pfarrer Werner Küstenmacher zeichnet, worauf Christen im Advent warten.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Wir sind vom schottischen Infanterie-Regiment

(Bonnie Scotland)

Spielfilm, USA 1935

Darsteller:
Stanley McLaurelStan Laurel
Oliver HardyOliver Hardy
Lorna McLaurelJune Lang
Alan DouglasWilliam Janney
Lady Violet OrmsbyAnne Grey
u.a.
Regie: James W. Horne
Länge: 78 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls ausgebrochene Sträflinge schlagen sich Stanley McLaurel und Oliver Hardy nach Schottland durch, um die Eröffnung des Testaments von Stanleys Großvater nicht zu versäumen.

In James W. Hornes zeitloser Slapstick-Komödie amüsieren Laurel & Hardy in gewohnt ...
(ARD)

Text zuklappenAls ausgebrochene Sträflinge schlagen sich Stanley McLaurel und Oliver Hardy nach Schottland durch, um die Eröffnung des Testaments von Stanleys Großvater nicht zu versäumen.

In James W. Hornes zeitloser Slapstick-Komödie amüsieren Laurel & Hardy in gewohnt genialer Manier. Die anarchistischen Wehrkraftzersetzer parodieren nicht nur die Welt des blinden Gehorsams, sondern auch Hollywoods damals populäre Indien-Abenteuer.

Haupterbin wird jedoch die junge Lorna McLaurel, die bis zur Volljährigkeit unter der Vormundschaft des in Indien stationierten Colonel McGregor steht. Sie reist zu ihm und verlässt schweren Herzens ihre große Liebe Alan. Durch Zufall geraten Stanley, Oliver und Alan in die schottische Infanterie und werden in Indien stationiert - in dem Regiment, das unter Befehl des Colonels steht. Dort entdecken sie eine Intrige: Die erbschleicherische Lady Violet Ormsby, die ihren Bruder McGregor mit Lorna verkuppeln will, ließ Alans Liebesbriefe verschwinden. Kaum hat sich das Missverständnis aufgeklärt, geraten Stanley, Oliver, Alan und der Sergeant in Lebensgefahr.


(ARD)


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14:34
VPS 14:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Rhätische Bahn, Schweiz/Italien

Lebensader der Bündner Täler

Film von Werner Zeindler

Ganzen Text anzeigenImposante Viadukte, enge Kurven, Kehrtunnels, Galerien, bis zu 70 Promille Steigung: Die Reise mit der Rhätischen Bahn führt durch und über die Alpen von Nord nach Süd.

Es geht vom Albulatal durch den höchstgelegenen Eisenbahntunnel der Alpen auf 1800 Metern über ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenImposante Viadukte, enge Kurven, Kehrtunnels, Galerien, bis zu 70 Promille Steigung: Die Reise mit der Rhätischen Bahn führt durch und über die Alpen von Nord nach Süd.

Es geht vom Albulatal durch den höchstgelegenen Eisenbahntunnel der Alpen auf 1800 Metern über dem Meeresspiegel ins Licht durchflutete Engadin und vom mondänen Tourismusort St. Moritz über die hochalpine Gletscherwelt der Bernina bis ins mediterrane Veltlin.

Diese Schmalspurbahn gehört zu den Pionierleistungen moderner Ingenieurskunst und architektonischer Konstruktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Albula- und Berninastrecke der Rhätischen Bahn hat mit ihrem Personen- und Gütertransport bis heute die wichtige Erschließungsfunktion für die Bündner Bergtäler und die übrige Schweiz. Sie ist noch immer die einzige zuverlässige Verbindung über das ganze Jahr.

In der offiziellen Begründung der UNESCO, die Rhätische Bahn zum Welterbe zu erklären, heißt es: "Das Welterbe Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina umfasst nicht nur die Bahnlinien, sondern auch die angrenzende Kultur- und Naturlandschaft. Die Bahn stellt ein einzigartiges Beispiel einer Eisenbahn dar, die harmonisch in eine Hochgebirgslandschaft integriert ist."


(ARD/SWR)


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14:46
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das kulinarische Erbe der Alpen (1/4)

Fisch

Film von Dominik Flammer und Christian Cull

Ganzen Text anzeigenDie Reihe porträtiert ungewöhnliche Erzeuger alpenländischer Nahrungsmittel. Sie führt in die schönsten Alpenregionen, zu urigen Typen und kulinarischen Entdeckungen. Diesmal geht es um Fisch.

Die Reise beginnt am Bodensee. Dort lebt und arbeitet Wolfgang Ribi, ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Reihe porträtiert ungewöhnliche Erzeuger alpenländischer Nahrungsmittel. Sie führt in die schönsten Alpenregionen, zu urigen Typen und kulinarischen Entdeckungen. Diesmal geht es um Fisch.

Die Reise beginnt am Bodensee. Dort lebt und arbeitet Wolfgang Ribi, der letzte "Gangfischer". Gangfische tragen den besonderen Bodenseekaviar in sich. Früher haben die Fischer bis zu 30 000 Fische eingebracht. Heute sind es nur mehr wenige Fische, die Ribi fängt.

Auch die Krebsbestände der Alpenflüsse wurden wegen einer aus Amerika eingeschleppten Krebspest so gut wie ausgerottet. Heute sind es vor allem amerikanische Signalkrebse, die Andreas und Erich Bernik in Südkärnten fangen. Sie beliefern Haubenköche wie Michael Sicher im Alpenraum, die den traditionellen steirischen Flusskrebsen zum Comeback verholfen haben.

Am Zürichsee in der Schweiz ist es Fritz Hulliger, der den Süßwasserdorsch, eine fast vergessene Fischart, zurück auf den Speiseplan gebracht hat. Mit seinem kleinen Boot tuckert er über den vereisten See und holt seine Netze ein, mit denen er in einer Tiefe von 90 Metern Trüschen fängt. Dieser Fisch ist vor allem wegen seiner Leber bei Spitzenköchen und Gourmets beliebt.

Bis heute ist eine ganze Reihe von Fischarten aus dem Alpenraum verschwunden. Auch Wanderfische wie Lachs und Maifisch, denen der Zugang hinauf an die oberen Flussläufe und in die Seen durch die Verbauung der Flüsse versperrt worden ist. Nur am Comersee fängt und verarbeitet ein Mann noch Maifische: Christian Ponzini, der Dorfkönig von Bellagio, steigt um Mitternacht in seine Fischerhosen. Die gefangenen Fische werden eingesalzt und gepresst, eine Technik, die im 16. Jahrhundert ihren Weg aus Schweden über die Alpen gefunden hat.

In Slowenien arbeitet Blaz Zidaric in einer Fischzucht-Anlage aus den 1930er-Jahren daran, die Marmorata-Forelle wieder heimisch zu machen. Ihren Ursprung haben die Fischzuchtanstalten Mitteleuropas im elsässischen Hüningen: Dort wurde 1852 die "Kaiserliche Fischzucht" gegründet und von dort hat sich das Wissen über die Aufzucht von Fischen über den gesamten Alpenraum verbreitet.


(ARD/BR)


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das kulinarische Erbe der Alpen (2/4)

Vieh

Film von Dominik Flammer und Christian Cull

Ganzen Text anzeigenIm zweiten Teil geht es um die Viehzucht. Denn in der alpinen Rinderzucht entstanden in den letzten Jahrhunderten einige Arten, die sich weit verbreitet und alte Rassen verdrängt haben.

Inzwischen werden alte Rinderrassen wieder nachgezüchtet, zum Beispiel das ...
(ARD/BR)

Text zuklappenIm zweiten Teil geht es um die Viehzucht. Denn in der alpinen Rinderzucht entstanden in den letzten Jahrhunderten einige Arten, die sich weit verbreitet und alte Rassen verdrängt haben.

Inzwischen werden alte Rinderrassen wieder nachgezüchtet, zum Beispiel das Murnau-Werdenfelser-Rind. Auf dem Berg Sankt Marcel lebt Ruben Lazzoni mit seiner Familie auf 1400 Metern Höhe. Seine Ziegen liefern guten Käse, sind aber auch als Fleisch sehr beliebt.

Hoch über dem Vierwaldstättersee in Luzern betreibt Jürg Trionfini seit mehr als 20 Jahren zusammen mit seiner Frau Sylvia ein Lokal, für das Gourmets eine Fahrt in einer kleinen Seilbahngondel auf sich nehmen: Der Biobauer und Gastwirt züchtet und verarbeitet Wollschweine, die direkt vom Wildschwein abstammen.

„Das kulinarische Erbe der Alpen" porträtiert authentische und ungewöhnliche Erzeuger alpenländischer Nahrungsmittel. Die Reihe nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die schönsten Regionen der Alpenwelt, an unberührte Flecken, zu urigen Typen und kulinarischen Entdeckungen. Über Ländergrenzen hinweg blickt sie in Kochtöpfe, Vorratskammern, Gasthöfe und Produktionsstätten der Alpenbewohner und beleuchtet die Herkunft und kulturelle Bedeutung ausgewählter Köstlichkeiten. Sie ist eine Liebeserklärung an die Alpen und ihre Bewohner.


(ARD/BR)


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16:14
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das kulinarische Erbe der Alpen (3/4)

Getreide

Film von Dominik Flammer und Christian Cull

Ganzen Text anzeigenDie Folge über die Kulturgeschichte der Getreideproduktion im Alpenraum führt vom Wallis aus über das Tessin nach Liechtenstein, ins Allgäu und schließlich hinunter ins Veltlin.

Es ist eine faszinierende Reise durch verwunschene Täler, zu alten Schiffsmühlen und ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Folge über die Kulturgeschichte der Getreideproduktion im Alpenraum führt vom Wallis aus über das Tessin nach Liechtenstein, ins Allgäu und schließlich hinunter ins Veltlin.

Es ist eine faszinierende Reise durch verwunschene Täler, zu alten Schiffsmühlen und in hochgewachsene Hopfenfelder. Denn auch wenn Hopfen kein Getreide ist, so hat er doch die Getreidekultur im Alpenraum revolutioniert: Beides braucht man zum Bierbrauen.

In Tettnang im Allgäu liegt das größte zusammenhängende Anbaugebiet von hochfeinem Aromahopfen in Deutschland. Dort lebt Peter Bentele. Der einzige Bio-Landwirt im Hopfenanbaugebiet Tettnang kennt sich nicht nur mit Hopfen aus: Er ist auch Experte zu allen Fragen der Bierbrauerei und hat ein unerschöpfliches Wissen über alte Getreidesorten.

In vielen Tälern der Alpen hat sich im Spätmittelalter der aus China stammende Buchweizen verbreitet. Aus ihm werden in der Bretagne die berühmten bretonischen Crêpes produziert. Das mit dem Rhabarber und nicht mit dem Weizen verwandte Gewächs wird im Alpenraum heute nur noch im Veltlin und gelegentlich in der Steiermark im großen Stil angebaut.

Johannes Gruber ist Imker auf Wanderschaft. Er richtet sich nach der Blütezeit, wann er seine Bienenstöcke in der Steiermark aufstellt. Besonders beliebt und extrem rar: Buchweizenhonig. Schon von Kindheit an hat Gruber ein besonderes Verhältnis zum Buchweizen. Gemeinsam mit ihm besucht das Filmteam einen der letzten Buchweizenbauern.

Weitere Protagonisten dieser Folge sind: Pierangelo Re, Reismüller aus Albano Vercellese in Italien, Peter Eugster, Ribelmais-Bauer aus Lüchingen in der Schweiz, und Milan Babic, Schiffsmüller in Slowenien.

„Das kulinarische Erbe der Alpen" porträtiert authentische und ungewöhnliche Erzeuger alpenländischer Nahrungsmittel. Die Reihe nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die schönsten Regionen der Alpenwelt, an unberührte Flecken, zu urigen Typen und kulinarischen Entdeckungen. Über Ländergrenzen hinweg blickt sie in Kochtöpfe, Vorratskammern, Gasthöfe und Produktionsstätten der Alpenbewohner und beleuchtet die Herkunft und kulturelle Bedeutung ausgewählter Köstlichkeiten. Sie ist eine Liebeserklärung an die Alpen und ihre Bewohner.


(ARD/BR)


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16:59
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das kulinarische Erbe der Alpen (4/4)

Urkäse

Film von Dominik Flammer und Christian Cull

Ganzen Text anzeigenUrkäse wurden schon zu Keltenzeiten hergestellt. Sie waren lange die wichtigsten Käse im Alpenraum, erst im 20. Jahrhundert drohten sie vollständig zu verschwinden.

Heute finden diese Sauermilchkäse wieder ihre Hersteller und Liebhaber. Am Fuße des Schweizer ...
(ARD/BR)

Text zuklappenUrkäse wurden schon zu Keltenzeiten hergestellt. Sie waren lange die wichtigsten Käse im Alpenraum, erst im 20. Jahrhundert drohten sie vollständig zu verschwinden.

Heute finden diese Sauermilchkäse wieder ihre Hersteller und Liebhaber. Am Fuße des Schweizer Säntismassivs liegen Überreste einer keltischen oder rätischen Käserhütte, die schon vor 1000 Jahren von nomadisierenden Hirten genutzt wurden.

Die Toggenburger Käser Jakob Knaus und Felix Giger führen die Tradition auf ihren hoch gelegenen Alpen unter archaischen Bedingungen fort - in Alphütten, die seit Jahrhunderten kaum verändert worden sind.

Weiter östlich werden die Urkäse als "graue" Sauermilchkäse Tirols, der Steiermark oder Südtirols auf den Almen aus Magermilch hergestellt. Marianne Gruber, die Sennerin auf der Viehbergalm in der Steiermark, betreibt die Graukaasproduktion wie vor Hunderten von Jahren.

Auf über 1800 Metern Seehöhe liegt die Vorarlberger Alpe Vergalden, auf der Daniel Mangeng in den Sommermonaten lebt. Dort produziert er Montafoner Sura Kees, Sauerkäse aus reiner Magermilch. Je reifer und älter der Käse wird, desto dicker ist die gelbe Schicht, der "Muffer", die die Laibe umgibt.

Auch Ernst Steiner stellt im Südtiroler Mühlwaldtal traditionellen Graukäse her. Als Senner folgt er den Spuren seines Onkels, von ihm hat er die Tradition des Käsens gelernt. Trotzdem verwendet er heute in seiner spartanischen Almhütte gekauftes Kälberlab. Weil die Hütte keinen Käsekeller hat, reifen seine Laibe auf dem Boden. Die Feuchtigkeit und die kalten Temperaturen sind ideal.

„Das kulinarische Erbe der Alpen" porträtiert authentische und ungewöhnliche Erzeuger alpenländischer Nahrungsmittel. Die Reihe nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die schönsten Regionen der Alpenwelt, an unberührte Flecken, zu urigen Typen und kulinarischen Entdeckungen. Über Ländergrenzen hinweg blickt sie in Kochtöpfe, Vorratskammern, Gasthöfe und Produktionsstätten der Alpenbewohner und beleuchtet die Herkunft und kulturelle Bedeutung ausgewählter Köstlichkeiten. Sie ist eine Liebeserklärung an die Alpen und ihre Bewohner.


(ARD/BR)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Abenteuer Alm

Eine Eifelbäuerin am Königssee

Film von Christian Hattesen

Ganzen Text anzeigenDie Landwirtschaftsstudentin Christina Frangen aus Sarmersbach in der Eifel erfüllt sich ihren Traum: Sie arbeitet einen Sommer als Sennerin auf einer Alm am Königssee in Berchtesgaden.

Sie liebt ihr Leben als Landwirtin, und das, obwohl es ganz schön stressig ist. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Landwirtschaftsstudentin Christina Frangen aus Sarmersbach in der Eifel erfüllt sich ihren Traum: Sie arbeitet einen Sommer als Sennerin auf einer Alm am Königssee in Berchtesgaden.

Sie liebt ihr Leben als Landwirtin, und das, obwohl es ganz schön stressig ist. Neben ihrem Master-Studium verbringt sie jede freie Minute auf dem elterlichen Bio-Hof: Kühe und Ziegen versorgen, melken, Käse machen und die eigenen Produkte auf Märkten verkaufen.

Der Königssee in Berchtesgaden ist eine Umgebung wie auf einer Postkarte, aber auch abgeschieden und einsam. Von Juni bis Oktober hat es Christina dort - außer mit Horden von Tagestouristen - nur mit einer eigenwilligen 72-jährigen Alt-Sennerin zu tun. "Da muss ich durch, aufgeben werde ich nicht". Das ist für die abenteuerlustige Jungbäuerin ganz klar. Doch wird sie auch wirklich mit der Einsamkeit auf der Alm klarkommen? Und mit der Sorge, ob die Familie zu Hause in der Eifel auch wirklich ohne sie zurechtkommt?

Eines ist klar: Der Alm-Sommer ist für Christina keine erholsame Auszeit. Schon morgens um fünf muss sie die Kühe einsammeln, melken, Käse machen und die Tiere wieder auf die Alm treiben. Und das alles noch vor dem Frühstück. "Erst die Tiere, dann die Menschen - das ist Gesetz hier." Und dann kommen schon die ersten Tagestouristen. Hunderte, wenn das Wetter schön ist. Und alle wollen frische Milch und Käsebrot. Dann steht Christina stundenlang im Dirndl vor der spartanischen Verkaufstheke und serviert im Akkord. Zeit für einen kurzen Plausch bleibt so gut wie nie. "Da freue ich mich, wenn es einfach nur vorbei ist und wieder Ruhe einkehrt", sagt sie an solchen Tagen. Doch dann ist der Tag noch längst nicht zu Ende, denn die Kühe müssen auch am Abend noch getrieben und gemolken werden. Das zehrt auf Dauer an den Kräften, und trotzdem sagt die Jungbäuerin: "Das war bestimmt nicht mein letzter Sommer als Sennerin".

Der Film begleitet die Eifeler Jungbäuerin über ihren ganzen Sommer als Sennerin hinweg - vom abenteuerlichen Almauftrieb im Juni über die Zeit des größten Ansturms von Wandertouristen bis zum Almabtrieb im Oktober. Parallel zeigt der Film auch, wie ihre Eltern auf dem Bio-Hof in der Eifel ohne ihre Tochter klarkommen.


(ARD/SWR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenRohstoff Steinmetall
Die größte Lithium-Lagerstätte Europas befndet sich im Erzgebirge

Schlank trotz Fett
Die richtige Menge Nüsse ist gesund - und gut für die Figur

Visionen statt Erfolge
Plastik müllt alle Weltmeere zu - und ihm ist nicht ...

Text zuklappenRohstoff Steinmetall
Die größte Lithium-Lagerstätte Europas befndet sich im Erzgebirge

Schlank trotz Fett
Die richtige Menge Nüsse ist gesund - und gut für die Figur

Visionen statt Erfolge
Plastik müllt alle Weltmeere zu - und ihm ist nicht beizukommen

Vorbildliches Ruanda
In Ruanda sind seit 2008 Plastiktüten im ganzen Land verboten

Multitalent #Zitrone
Flecken entfernen und Strom erzeugen


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die CSU stellt sich neu auf
Söder soll Seehofer beerben

Erpressungsversuch gegen DHL
Polizei sucht Absender der Paketbombe

Schwierige Gespräche in Brüssel
Kein Durchruch beim Brexit


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenBuch: "Wahre Meisterwerte"
Stilkritik einer neuen Bekenntniskultur von Wolfgang Ullrich

Theater und Politik
Polit-Theater um die gescheiterten Jamaika-Koalitionsverhandlungen

Dokumentarfilm: "Cahier africain"
Heidi Specogna folgt den Schicksalen ...

Text zuklappenBuch: "Wahre Meisterwerte"
Stilkritik einer neuen Bekenntniskultur von Wolfgang Ullrich

Theater und Politik
Polit-Theater um die gescheiterten Jamaika-Koalitionsverhandlungen

Dokumentarfilm: "Cahier africain"
Heidi Specogna folgt den Schicksalen von Frauen im kriegszerrütteten Zentralafrika

Konzeptkünstler Dieter Meier
Am 5. Dezember spielt Band Yello in München

50 Jahre "ttt"
Erfolgsgeschichte "titel, thesen, temperamente"


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

NETZ NATUR

Fischotter und andere Selfies

Die Naturreportage aus der Schweiz

Ganzen Text anzeigenNaturfreunde machten sich mit automatischen Kameras im Auenwald daran, die Biber unbemerkt zu beobachten und ihre Entwicklung zu überwachen. Ein "NETZ NATUR" über ein besonderes Projekt.

So filmten sich schließlich längst nicht nur Biber, sondern etwa 50 andere ...

Text zuklappenNaturfreunde machten sich mit automatischen Kameras im Auenwald daran, die Biber unbemerkt zu beobachten und ihre Entwicklung zu überwachen. Ein "NETZ NATUR" über ein besonderes Projekt.

So filmten sich schließlich längst nicht nur Biber, sondern etwa 50 andere Tierarten selbst. Einige Aufnahmen sind äußerst spektakulär: Sie zeigen Verhaltensweisen von Tieren, die man kaum für möglich gehalten hätte.

Die Wildcam-Technik ermöglicht intime, bisher unbekannte Beobachtungen an Tieren, die man bestens zu kennen glaubte. Etwa Ratten als erbarmungslose Mäusejäger oder Füchse, die vor Bibern flüchten. Neben den erwarteten Tieren schossen aber auch Überraschungsgäste, wie etwa der Fischotter, ihre heimlichen Selfies.


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21:06
VPS 21:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die große Alpenüberquerung

Von Genf ans Mittelmeer

Film von Benoît Aymon und Pierre-Antoine Hiroz

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenVom Genfer See über das Mont-Blanc-Massiv, durch vier Naturparks: Es gilt, 600 Kilometer sowie den dreifachen Höhenunterschied des Mount Everest zu bewältigen.

Bei der großen Alpenüberquerung, die Genf mit dem Mittelmeer verbindet, handelt es sich um einen ...

Text zuklappenVom Genfer See über das Mont-Blanc-Massiv, durch vier Naturparks: Es gilt, 600 Kilometer sowie den dreifachen Höhenunterschied des Mount Everest zu bewältigen.

Bei der großen Alpenüberquerung, die Genf mit dem Mittelmeer verbindet, handelt es sich um einen Klassiker. Es ist eine Fernwanderung durch die französischen Alpen.

Der landschaftliche und kulturelle Reichtum der Berge offenbart sich in seiner schönsten Vielfalt. Von Genf bis zum Mittelmeer in fünf Wochen. Wer sich dieser Herausforderung stellt, lernt Land und Leute kennen und wird mit atemberaubenden Landschaften belohnt.


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21:58
VPS 21:59

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Glyphosat - Argentiniens kranke Kinder

Reportage von Juliette Igier

Deutsche Bearbeitung: Benedict Feichtner

(aus der ORF-Reihe "WELTjournal")

Ganzen Text anzeigenDas umstrittene Pflanzengift Glyphosat wird in der EU weitere fünf Jahre zugelassen. Die EU-Staaten stimmten mehrheitlich für einen entsprechenden Vorschlag der Kommission.

Besonders intensiv und großflächig wird Glyphosat in der Landwirtschaft in Argentinien ...
(ORF)

Text zuklappenDas umstrittene Pflanzengift Glyphosat wird in der EU weitere fünf Jahre zugelassen. Die EU-Staaten stimmten mehrheitlich für einen entsprechenden Vorschlag der Kommission.

Besonders intensiv und großflächig wird Glyphosat in der Landwirtschaft in Argentinien eingesetzt. Dort haben sich in manchen Regionen die Krebserkrankungen in den letzten zehn Jahren verdreifacht, Fehlbildungen bei Neugeborenen vervierfacht.

Doch groß angelegte Studien über die möglichen Ursachen gibt es bis heute nicht. Vielmehr sind die Bauern und ihre Kinder selbst Teil eines riesigen Feldversuches geworden. Das WELTjournal berichtet von Tabakbauern, deren Kinder mit Missbildungen zur Welt kommen, von Anwälten, die gegen große Konzerne aufbegehren und von Ärzten, die nicht mehr schweigen wollen und auf die Gefahren des Unkrautvernichters hinweisen.

Österreich stimmte gegen Glyphosat, heißt es. Glyphosat ist seit den siebziger Jahren der weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichter. Seit Jahren mehren sich Hinweise, dass die Substanz krebserregend und erbgutverändernd sein könnte. Die EU-Agenturen halten den Wirkstoff allerdings für unbedenklich.


(ORF)


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22:27
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dokumentarfilmzeit

Cahier africain

Dokumentarfilm von Heidi Specogna, Deutschland/Schweiz 2016

Länge: 119 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Schweizer Filmemacherin Heidi Specogna folgt den Schicksalen von Frauen im kriegszerrütteten Zentralafrika. Im Mittelpunkt steht ein unscheinbares Schulheft mit mutigen Zeugenaussagen.

Über sieben Jahre hinweg begleitete Specogna die Protagonistinnen ihres Films. ...

Text zuklappenDie Schweizer Filmemacherin Heidi Specogna folgt den Schicksalen von Frauen im kriegszerrütteten Zentralafrika. Im Mittelpunkt steht ein unscheinbares Schulheft mit mutigen Zeugenaussagen.

Über sieben Jahre hinweg begleitete Specogna die Protagonistinnen ihres Films. Diese schrieben auf den karierten Seiten des Hefts die an ihnen verübten Verbrechen nieder, um mit dem selbst gefertigten Beweisstück die Taten zur Anklage zu bringen.

Die vielen Opfer, unter ihnen auch einige Männer, offenbaren in diesem "Cahier africain", was ihnen 2002 im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen von kongolesischen Söldnern angetan worden war. Im Zuge einer aufwendigen Geheimmission gelangte das Heft zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag - in der Hoffnung, dem Weltgericht ein entscheidendes Beweismittel im Prozess gegen den kongolesischen Truppenführer Jean-Pierre Bemba in die Hand zu geben. Er ist der erste Angeklagte, der sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen Anordnung von Vergewaltigungen als Kriegsstrategie verantworten muss.

Heidi Specognas Film begleitet seine Protagonisten aus dem Dorf PK 12, einem Vorort der Hautstadt Bangui, seit 2008: Amzine, eine junge muslimische Frau, hat als Folge der Vergewaltigungen von 2002 ein Kind zur Welt gebracht. Der Blick auf ihre heute zwölfjährige Tochter Fane erinnert sie täglich an ihr Trauma. Arlette, ein christliches Mädchen, litt jahrelang an einer nicht heilen wollenden Schussverletzung. Nach einer erfolgreichen OP in Berlin hegt sie Hoffnung auf ein schmerzfreies Leben.

Aber inmitten der Versuche der Dorfbewohner von PK 12, den schwierigen Alltag mit Zuversicht zu meistern, und während in Den Haag noch die juristische Aufarbeitung der letzten Kriegsverbrechen in Gange ist, bricht in der Zentralafrikanischen Republik der nächste Krieg aus. Amzine, Fane und Arlette werden erneut in einen Strudel von Gewalt, Tod und Vertreibung gerissen. An ihrer Seite dokumentiert der Film den Zusammenbruch von Ordnung und Zivilisation in einem von Bürgerkrieg und Putsch zerrissenen Land. Kein Einzelfall auf dem afrikanischen Kontinent.

"'Cahier africain' ist ein persönlicher Film", sagt Regisseurin Heidi Specogna, "aus einer zufälligen Begegnung mit dem Heft, während einer Recherchereise, sind sieben Drehjahre geworden. Wir haben die Menschen aufgesucht und begleitet, die sich dem Heft anvertraut haben. Heute wird das Heft im Tresor des Weltgerichts in Den Haag verwahrt, neben Tausenden von Beweisen anderer Kriegsverbrechen. Das Schicksal der Frauen und ihrer mit Gewalt gezeugten Kinder ist eine von der Welt ausgeblendete Tragödie. Schätzungen besagen, dass allein im zentralafrikanischen Raum in den letzten Jahren bei kriegerischen Auseinandersetzungen über 100 000 Frauen geschändet worden sind. Nach dem Völkermord in Ruanda sollen an die 20 000 Kinder zur Welt gekommen sein. Dem schwierigen Versuch von Frauen, nach dem Erleben von Gewalt wieder Fuß im Leben zu fassen, wollte sich der Film ursprünglich widmen. Der erneute Kriegsausbruch in der Zentralafrikanischen Republik hat das Drehbuch jäh umgeschrieben."

Heidi Specogna, geboren 1959 in Biel/Bienne, lebt und arbeitet in Berlin. Sie besuchte die Journalistenschule in Zürich. Von 1982 bis 1988 studierte sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seit 2003 ist sie Dozentin an der Filmakademie Ludwigsburg für Dokumentarfilm. Ihre Dokumentarfilme wurden vielfach mit Filmpreisen ausgezeichnet. Filme (Auswahl): "Tania, la Guerillera" (1991), "Tupamaros" (1996), "Eine Familienangelegenheit" (2004), "Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez" (2006), "Das Schiff des Torjägers" (2010), "Carte Blanche" (2011).


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37 Grad: Zu teuer, zu klein, schon weg

Wenn Wohnungssuche zum Albtraum wird

Film von Almut Faass

Ganzen Text anzeigenIn Deutschland fehlen rund eine Million Wohnungen. Bezahlbarer Wohnraum ist ein knappes und teures Gut geworden. "37°" begleitet Familien in der Großstadt, die verzweifelt ein Zuhause suchen.

Zu viert auf 54 Quadratmetern: Angelina und Sven aus München suchen für ...

Text zuklappenIn Deutschland fehlen rund eine Million Wohnungen. Bezahlbarer Wohnraum ist ein knappes und teures Gut geworden. "37°" begleitet Familien in der Großstadt, die verzweifelt ein Zuhause suchen.

Zu viert auf 54 Quadratmetern: Angelina und Sven aus München suchen für ihre vierköpfige Familie eine größere Wohnung. Ivana, alleinerziehende Mutter aus Stuttgart, hat Angst, nach einer Eigenbedarfsklage mit ihren Kindern auf der Straße zu landen.

Angelina (34) lebt mit ihrem Mann Sven (29) und den beiden Söhnen Alessandro (9) und Lautaro (2) in einer kleinen Zweizimmerwohnung in einer Hochaussiedlung in München. Beide Eltern sind berufstätig, Angelina als Angestellte bei einem Fachanwalt, ihr Mann als Spediteur. Wenn der Vater morgens um 4:30 Uhr rausmuss, ist gleich die gesamte Familie wach. Die beiden Jungs teilen sich ein Zimmer.

Der Große muss viel zurückstecken, sich still verhalten, wenn der Kleine schläft. "Lange geht das nicht mehr gut", sagt Angelina, die eigentlich gern noch ein drittes Kind hätte. Doch auch sie leidet unter dem "Wohnstress". Angelina ist an Multipler Sklerose erkrankt und bräuchte dringend einen Rückzugsraum und ein richtiges Bett. Die Eltern schlafen im Wohnzimmer auf der Couch. Wenn die ausgeklappt ist, ist das Zimmer voll. Sie könnten 1000 Euro für eine größere Wohnung zahlen. Doch dafür finden sie nichts. In München kostet eine Mietwohnung im Durchschnitt 16,40 Euro pro Quadratmeter, kalt, und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Selbst auf dem Land haben sie es schon versucht. Doch da gibt es keine Krippenplätze. Dann müsste Angelina aufhören zu arbeiten. Zerbricht die Familie an den engen Wohnverhältnissen?

Ivana (43) aus Stuttgart, selbstständige Kosmetikerin mit eigenem Salon, lebt seit 13 Jahren mit ihren beiden Kindern in einem Mehrfamilienhaus in der Stuttgarter Innenstadt. Jetzt soll die Witwe mit ihren Kindern ausziehen. Ihr Vermieter hat Eigenbedarf angemeldet. Die Fristverlängerung, die sie vor einem Jahr erkämpft hatte, ist abgelaufen. Doch sie findet nichts Neues. Es fällt ihr schwer, die vielen Absagen nicht persönlich zu nehmen. Ihr einziger Wunsch: nicht auf der Straße zu landen. Ivana verbringt viele schlaflose Nächte. Kommt es zur Räumung? Und bleibt der Familie dann nur das Obdach in einer Sammelunterkunft, wie das Jugendamt bereits angekündigt hat? Diesen Gedanken versucht sie zu verdrängen, versucht, den Alltag für die Kinder, so gut es geht, aufrechtzuerhalten.

So banal es klingt: Wohnen ist nicht irgendeine Ware. Es ist ein elementares Gut. "Unsere Wohnung ist mehr als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Sie ist doch unser Zuhause. Es geht um unsere Existenz", so Ivana.

Auch im Norden Deutschlands sieht es nicht besser aus. Michaela (41) arbeitet freiberuflich als Coach und im Marketing für Hamburger Firmen. Sie wohnt zusammen mit ihrer Mutter in einer großen Altbauwohnung in Barmbek-Süd. Hier ist sie groß geworden. Hier haben sie die Großmutter gepflegt, die im selben Haus wohnte. Doch vor einigen Jahren wurde das Haus verkauft, und mit dem neuen Besitzer hat der Druck begonnen. Seitdem kämpfen Michaela und ihre Mutter gegen Modernisierungsmaßnahmen und massive Mieterhöhungen. Zwei Mal ziehen sie vor Gericht und versuchen, die Räumungsklagen ihres Vermieters abzuschmettern. Als Mieter fühlen sie sich nicht mehr willkommen. Vergleichbarer Wohnraum ist in ihrem Quartier nicht leicht zu finden. Sie müssten doppelt so viel Miete aufbringen. Und sie haben große Konkurrenz auf dem ausgereizten Hamburger Wohnungsmarkt.

Es ist überall dasselbe: In den Metropolen spielen die Mietpreise verrückt. In den vergangenen Jahren sind sie geradezu explodiert. Das Durchschnittseinkommen liegt in Deutschland bei 3000 Euro brutto. Die Löhne steigen längst nicht so rasant wie die Mieten. Und die in vielen Städten geltende Mietpreisbremse ist wirkungslos. Vermieter sind nicht verpflichtet, die bisherige Miethöhe zu nennen. Strafen für überteuerte Mieten haben sie nicht zu befürchten. Die Mieter haben das Gefühl, der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt hilflos ausgesetzt zu sein. Sie fragen sich: Wann und warum ist es so weit gekommen?

"37°" hat die drei Familien aus München, Stuttgart und Hamburg ein halbes Jahr lang auf ihrer verzweifelten Suche nach einer neuen, bezahlbaren Wohnung begleitet. Wird es für sie ein Happy End geben?


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Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:25
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Willkommen Österreich

Late Night Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann

Ganzen Text anzeigenIn einer neuen Ausgabe von "Willkommen Österreich" begrüßen Stermann und Grissemann die übergewichtige Hamburgerin Nicole Jäger sowie den deutschen Bühnenstar Lars Eidinger.

170 Kilo sind immer noch ziemlich viel, aber wenn man so wie Nicole Jäger davor 340 Kilo ...
(ORF)

Text zuklappenIn einer neuen Ausgabe von "Willkommen Österreich" begrüßen Stermann und Grissemann die übergewichtige Hamburgerin Nicole Jäger sowie den deutschen Bühnenstar Lars Eidinger.

170 Kilo sind immer noch ziemlich viel, aber wenn man so wie Nicole Jäger davor 340 Kilo gewogen hat, sieht die Sache schon anders aus. "Die Fettlöserin" nannte die Deutsche ihr Buch, in dem sie über ihre Abnehmerfahrungen berichtet und einen Bestseller landete.

Inzwischen erzählt Nicole Jäger auch live auf der Bühne aus ihrem Leben. "Nicht direkt perfekt" heißt ihr zweites Kabarett-Programm, in dem sie den Geschlechtsgenossinnen den Spiegel vorhält.

Schauspieler Lars Eidinger darf sich zu den deutschen Bühnenstars zählen. Seit 17 Jahren ist er Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne. Aktuell spielt er im Kinofilm "Mathilde" den Thronfolger Nikolaus, der später Russlands letzter Zar werden sollte. Die Darstellung der in Russland hochverehrten historischen Figur rief heftige Reaktionen hervor. Hauptdarsteller Lars Eidinger sagte letztendlich seine Teilnahme an der Premierenfeier in St. Petersburg ab. Der Schauspieler ist nicht nur in der Hochkultur, sondern auch in der Popkultur zuhause. Er ist als DJ tätig und macht selbst Musik. Kürzlich erschien seine Instrumental-Hip-Hop-Platte "I'll Break Ya Legg".


(ORF)


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Slowenien Magazin

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenNoah Charney: "Der ewige Architekt"
Buch über den slowenischen Architekten Jože Plečnik

Primož Trubar: Geburtshaus in Rašica
Museum widmet sich dem Begründer der slowenischen Schriftsprache

"Zebra reist zum Mond"
Buchladen in Ljubljana als ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenNoah Charney: "Der ewige Architekt"
Buch über den slowenischen Architekten Jože Plečnik

Primož Trubar: Geburtshaus in Rašica
Museum widmet sich dem Begründer der slowenischen Schriftsprache

"Zebra reist zum Mond"
Buchladen in Ljubljana als Touristenattraktion

Fotograf Jošt Franko
Porträtiert soziale und gesellschaftliche Ungerechtigkeit

Rosanna Raljevič Ceglar
International anerkannte Designerin von Unikatmodeschmuck


(ORF/3sat)


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2:43
VPS 02:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Leverkusener Jazztage 2017 (1/4)

Kinga Glyk

Mit Kinga Glyk (Bass), Irek Glyk (Schlagzeug)
und Piotr Matusik (Klavier)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie polnische E-Bassistin Kinga Glyk zählt zu den Nachwuchstalenten der europäischen Jazzszene und erobert rasant die Jazzfestivals auf der ganzen Welt. 2017 auch die Leverkusener Jazztage.

Aufsehen erregte sie mit einem selbstgedrehten YouTube-Video, das in kurzer ...
(ARD/WDR/3sat)

Text zuklappenDie polnische E-Bassistin Kinga Glyk zählt zu den Nachwuchstalenten der europäischen Jazzszene und erobert rasant die Jazzfestivals auf der ganzen Welt. 2017 auch die Leverkusener Jazztage.

Aufsehen erregte sie mit einem selbstgedrehten YouTube-Video, das in kurzer Zeit in den Musiktrends der sozialen Medien landete. Kinga Glyks Kompositionen klingen nach Fusion-Jazz oder Blues-Rock und lassen Raum für ihre virtuosen Improvisationen.


(ARD/WDR/3sat)


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3:41
VPS 03:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Leverkusener Jazztage 2017 (2/4)

Nils Landgren Funk Unit

Mit Nils Landgren (Posaune, Gesang), Magnum Coltrane Price
(Bass, Gesang, Keys), Andy Pfeiler (Gitarre, Gesang),
Jonas Wall (Saxofon), Petter Bergander (Keyboards) und
Robert Ikiz (Schlagzeug)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Posaunist, Bandleader und Komponist Nils Landgren ist "The Man with the Red Horn". 2017 war er mit seiner rötlich schimmernde Posaune zu Gast bei den Leverkusener Jazztagen.

Mit der 1992 gegründeten Band "Nils Landgren Unit" hatte er 1994 auf dem ...
(ARD/WDR/3sat)

Text zuklappenDer Posaunist, Bandleader und Komponist Nils Landgren ist "The Man with the Red Horn". 2017 war er mit seiner rötlich schimmernde Posaune zu Gast bei den Leverkusener Jazztagen.

Mit der 1992 gegründeten Band "Nils Landgren Unit" hatte er 1994 auf dem "JazzBaltica"-Festival in Salzau seinen internationalen Durchbruch. Passend zum gespielten Stil hat er inzwischen seine Band umbenannt in "Nils Landgren Funk Unit".

Der schwedische Musiker zählt zu den großen Persönlichkeiten des europäischen Jazz und vereint seine Improvisationsfähigkeiten mit dem Gespür für Funk- und Popmusik. Zu seinen Veröffentlichungen zählen sowohl "pure" Jazzalben als auch eine funkige Hommage an ABBA.

Landgren hat außerdem eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg inne und wurde 2008/2009 zusammen mit Dirigent und Arrangeur Jörg Achim Keller als Doppelspitze für die Leitung der NDR Bigband verpflichtet. Trotzdem begibt er sich mit seiner Band regelmäßig auf Konzertreisen durch die ganze Welt.

Redaktionshinweis: Am Montag, 11. Dezember zeigt 3sat ab 3.45 Uhr zwei weitere Aufzeichnungen von den Leverkusener Jazztagen 2017.


(ARD/WDR/3sat)


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4:41
VPS 04:40

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Das kulinarische Erbe der Alpen (1/4)

Fisch

Film von Dominik Flammer und Christian Cull

Ganzen Text anzeigenDie Reihe porträtiert ungewöhnliche Erzeuger alpenländischer Nahrungsmittel. Sie führt in die schönsten Alpenregionen, zu urigen Typen und kulinarischen Entdeckungen. Diesmal geht es um Fisch.

Die Reise beginnt am Bodensee. Dort lebt und arbeitet Wolfgang Ribi, ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Reihe porträtiert ungewöhnliche Erzeuger alpenländischer Nahrungsmittel. Sie führt in die schönsten Alpenregionen, zu urigen Typen und kulinarischen Entdeckungen. Diesmal geht es um Fisch.

Die Reise beginnt am Bodensee. Dort lebt und arbeitet Wolfgang Ribi, der letzte "Gangfischer". Gangfische tragen den besonderen Bodenseekaviar in sich. Früher haben die Fischer bis zu 30 000 Fische eingebracht. Heute sind es nur mehr wenige Fische, die Ribi fängt.

Auch die Krebsbestände der Alpenflüsse wurden wegen einer aus Amerika eingeschleppten Krebspest so gut wie ausgerottet. Heute sind es vor allem amerikanische Signalkrebse, die Andreas und Erich Bernik in Südkärnten fangen. Sie beliefern Haubenköche wie Michael Sicher im Alpenraum, die den traditionellen steirischen Flusskrebsen zum Comeback verholfen haben.

Am Zürichsee in der Schweiz ist es Fritz Hulliger, der den Süßwasserdorsch, eine fast vergessene Fischart, zurück auf den Speiseplan gebracht hat. Mit seinem kleinen Boot tuckert er über den vereisten See und holt seine Netze ein, mit denen er in einer Tiefe von 90 Metern Trüschen fängt. Dieser Fisch ist vor allem wegen seiner Leber bei Spitzenköchen und Gourmets beliebt.

Bis heute ist eine ganze Reihe von Fischarten aus dem Alpenraum verschwunden. Auch Wanderfische wie Lachs und Maifisch, denen der Zugang hinauf an die oberen Flussläufe und in die Seen durch die Verbauung der Flüsse versperrt worden ist. Nur am Comersee fängt und verarbeitet ein Mann noch Maifische: Christian Ponzini, der Dorfkönig von Bellagio, steigt um Mitternacht in seine Fischerhosen. Die gefangenen Fische werden eingesalzt und gepresst, eine Technik, die im 16. Jahrhundert ihren Weg aus Schweden über die Alpen gefunden hat.

In Slowenien arbeitet Blaz Zidaric in einer Fischzucht-Anlage aus den 1930er-Jahren daran, die Marmorata-Forelle wieder heimisch zu machen. Ihren Ursprung haben die Fischzuchtanstalten Mitteleuropas im elsässischen Hüningen: Dort wurde 1852 die "Kaiserliche Fischzucht" gegründet und von dort hat sich das Wissen über die Aufzucht von Fischen über den gesamten Alpenraum verbreitet.


(ARD/BR)


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5:25
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Das kulinarische Erbe der Alpen (2/4)

Vieh

Film von Dominik Flammer und Christian Cull

Ganzen Text anzeigenIm zweiten Teil geht es um die Viehzucht. Denn in der alpinen Rinderzucht entstanden in den letzten Jahrhunderten einige Arten, die sich weit verbreitet und alte Rassen verdrängt haben.

Inzwischen werden alte Rinderrassen wieder nachgezüchtet, zum Beispiel das ...
(ARD/BR)

Text zuklappenIm zweiten Teil geht es um die Viehzucht. Denn in der alpinen Rinderzucht entstanden in den letzten Jahrhunderten einige Arten, die sich weit verbreitet und alte Rassen verdrängt haben.

Inzwischen werden alte Rinderrassen wieder nachgezüchtet, zum Beispiel das Murnau-Werdenfelser-Rind. Auf dem Berg Sankt Marcel lebt Ruben Lazzoni mit seiner Familie auf 1400 Metern Höhe. Seine Ziegen liefern guten Käse, sind aber auch als Fleisch sehr beliebt.

Hoch über dem Vierwaldstättersee in Luzern betreibt Jürg Trionfini seit mehr als 20 Jahren zusammen mit seiner Frau Sylvia ein Lokal, für das Gourmets eine Fahrt in einer kleinen Seilbahngondel auf sich nehmen: Der Biobauer und Gastwirt züchtet und verarbeitet Wollschweine, die direkt vom Wildschwein abstammen.

„Das kulinarische Erbe der Alpen" porträtiert authentische und ungewöhnliche Erzeuger alpenländischer Nahrungsmittel. Die Reihe nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die schönsten Regionen der Alpenwelt, an unberührte Flecken, zu urigen Typen und kulinarischen Entdeckungen. Über Ländergrenzen hinweg blickt sie in Kochtöpfe, Vorratskammern, Gasthöfe und Produktionsstätten der Alpenbewohner und beleuchtet die Herkunft und kulturelle Bedeutung ausgewählter Köstlichkeiten. Sie ist eine Liebeserklärung an die Alpen und ihre Bewohner.


(ARD/BR)