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Sonntag, 3. Dezember
Programmwoche 49/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:17
VPS 06:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Der Nordkorea-Konflikt

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Ganzen Text anzeigenDas Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so hoch. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen
gegen das Land reagiert.

Nordkorea-Kenner Professor Rüdiger Frank von der Universität Wien hält Sanktionen ...

Text zuklappenDas Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so hoch. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen
gegen das Land reagiert.

Nordkorea-Kenner Professor Rüdiger Frank von der Universität Wien hält Sanktionen jedoch für die falsche Strategie. Nordkorea habe über Jahrzehnte ein Maß an wirtschaftlicher Eigenständigkeit erarbeitet, das es unempfindlich gegen Sanktionen mache.

Die Sanktionen treffen vor allem die arme Bevölkerung Nordkoreas. Machthaber Kim Jong-un scheinen sie dennoch nicht weiter zu beeindrucken. Professor Rüdiger Frank plädiert deshalb dafür, den Handel mit Nordkorea zu intensivieren, um die Privatwirtschaft zu stärken. Das würde das Land stärker vom Westen abhängig machen und die Mittelschicht ausbauen. Doch nach einem so grundlegenden Strategiewechsel sieht es derzeit nicht aus.

Es ist ein Krieg der Worte, der schnell eskalieren könnte. Seit den jüngsten Raketentests ist klar: Nordkorea hat Waffen, mit denen es sogar die USA erreichen kann. Kim Jong-un verteidigt sein Atomwaffenprogramm als "mächtige Abschreckung", die die Souveränität des Landes und den Frieden auf der koreanischen Halbinsel garantiere. Und auch die Reaktion von US-Präsident Donald Trump trägt nicht gerade zur Deeskalation bei. Die USA werde Nordkorea mit Feuer und Zorn begegnen, wie es die Welt noch nicht gesehen habe, sagte er.

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" fragt, wie sich ein Krieg mit Nordkorea verhindern lässt.


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Ludger Lütkehaus: Der Fluch des Zuviel -

Vom Elend der Überproduktionsgesellschaft

Ganzen Text anzeigenFrüher wurde gegen den Mangel gewirtschaftet - doch diese Zeiten sind längst vorbei. Heute leben wir in einer Überproduktionsgesellschaft, mit weitreichenden Folgen.

Die alte Ökonomie der Knappheit, auch die von Karl Marx, war noch auf die Entfesselung der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenFrüher wurde gegen den Mangel gewirtschaftet - doch diese Zeiten sind längst vorbei. Heute leben wir in einer Überproduktionsgesellschaft, mit weitreichenden Folgen.

Die alte Ökonomie der Knappheit, auch die von Karl Marx, war noch auf die Entfesselung der Produktivkräfte zur Amortisierung des Kapitals ausgerichtet. Heute kommt es auf Produktvernichtung an, wie Professor Dr. Ludger Lütkehaus in seinem Vortrag erläutert.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Willem de Kooning: Morgen: The Springs (Ohne Titel I)

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:16
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Welt der Aborigines - zwischen Traumzeit und Alptraum

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenDie Kultur der Aborigines basiert auf einer Zeitspanne von 50 000 Jahren. Ihre Lebensform schafft es, eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen. Doch diese Kultur droht auszusterben.

Eingeladen vom Goethe-Institut in Sydney machten sich die beiden deutschen ...

Text zuklappenDie Kultur der Aborigines basiert auf einer Zeitspanne von 50 000 Jahren. Ihre Lebensform schafft es, eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen. Doch diese Kultur droht auszusterben.

Eingeladen vom Goethe-Institut in Sydney machten sich die beiden deutschen Philosophen Wolfram Eilenberger und Andreas Weber auf, um in Australien nach den Restanzen der ältesten noch gelebten Kultur auf Erden zu suchen: jener der Aborigines.

Sie basiert auf einer unglaublich anmutenden Zeitspanne von 50 000 Jahren, transportiert ihre Traditionen über Hunderte von Generationen hinweg, basiert auf archaisch-mystischen Geschichten, schafft ein Lebens- und Naturverständnis, das in seiner Nachhaltigkeits-Maxime geradezu modern anmutet.

Dennoch droht diese Kultur nun zu verschwinden oder zumindest im westlich geprägten Australien zur reinen Dekoration zu verkommen. Doch es gibt Aborigines, die sich der Herausforderung stellen und die moderne Welt mit ihrer Ahnenkultur verbinden möchten und damit Wege aufzeichnen, wie sich die Menschheit im Zeichen klimatischer Veränderungen und drängender Ressourcenverknappung neue Inspirationen suchen kann, um nachhaltiger zu leben.


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Thielemann dirigiert Strauss

Großes Festspielhaus, Salzburger Festspiele 2011

Mit Renée Fleming (Sopran)
Programm:
- Befreit, op. 39/4
- Winterliebe, op. 48/5
- Traum durch die Dämmerung, op. 29/1
- Gesang der Apollopriesterin, op. 33/2
- Szene aus der Oper "Arabella"
- Eine Alpensymphonie, op. 64

Orchester: Wiener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Christian Thielemann

Ganzen Text anzeigenEin Highlight der Salzburger Festspiele 2011 ist das Konzert mit Christian Thielemann, einem der gefragtesten Dirigenten seiner Zeit. Unter seiner Leitung spielen die Wiener Philharmoniker.

Als Solistin interpretiert die Star-Sopranistin Renée Fleming Werke von ...
(ORF)

Text zuklappenEin Highlight der Salzburger Festspiele 2011 ist das Konzert mit Christian Thielemann, einem der gefragtesten Dirigenten seiner Zeit. Unter seiner Leitung spielen die Wiener Philharmoniker.

Als Solistin interpretiert die Star-Sopranistin Renée Fleming Werke von Richard Strauss, darunter "Befreit", "Winterliebe", "Traum durch die Dämmerung" und "Eine Alpensymphonie". - Eine Aufzeichnung des Konzerts aus dem Großen Festspielhaus in Salzburg.


(ORF)


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11:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Heinrich Böll

Die Besten im Westen

Heinrich Böll

Film von Ulrike Brincker

Ganzen Text anzeigenHeinrich Böll (1917 - 1985) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Aber auch Bölls politisches Engagement sorgte für Schlagzeilen und spaltete die Nation.

1969 warb er im Bundestagswahlkampf für Willy Brandt, und auch sein Engagement ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenHeinrich Böll (1917 - 1985) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Aber auch Bölls politisches Engagement sorgte für Schlagzeilen und spaltete die Nation.

1969 warb er im Bundestagswahlkampf für Willy Brandt, und auch sein Engagement für die Friedensbewegung erhitzte die Gemüter. 1972 erhielt er den Nobelpreis und sorgte für einen Skandal, als er sich für einen menschlicheren Umgang mit den Terroristen der RAF einsetzte.

Bölls Beziehung zu seiner Heimatstadt Köln war schon zu Lebzeiten keine einfache, dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg stand er äußerst kritisch gegenüber. Im heutigen Stadtbild der Domstadt ist nur wenig von dem berühmten Literaturnobelpreisträger sichtbar. Am 3. März 2009 stürzte dann noch das Kölner Stadtarchiv ein und begrub Bölls Nachlass unter sich. Wie viele seiner Dokumente gerettet werden konnten, ist immer noch unklar.

In den Köpfen der Menschen, die ihn kannten, ist Heinrich Böll, der am 16. Juli 1985 starb, immer noch ein mehr als lebendiger Zeitgenosse. In dem Film erzählen Bölls Sohn René, sein Neffe Clemens, Schriftstellerkollegen wie Siegfried Lenz und Günter Wallraff, sein ehemaliger Lektor Dieter Wellershoff, Verleger Reinhold Neven Du Mont und viele andere über ihre Begegnungen mit dem bedeutenden Schriftsteller.

Die Filmautorin Ulrike Brincker besucht Orte, die Böll prägten, wie etwa die Gassen in der Kölner Südstadt. Später verarbeitete Böll seine Erinnerungen an das proletarische Köln in vielen seiner Romane und Erzählungen. Wer Böll heute wieder liest, entdeckt einen sehr modernen Autor, der in schönen klaren Worten die Welt beschrieb, in der er lebte, gegen die er Feldzüge führte und die er immer wieder liebte.


(ARD/WDR)


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12:23
VPS 12:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck

Angela Steidele
"Anne Lister. Eine erotische
Biographie"

Jan Wagner
Büchner-Preisträger, Lyriker, Essayist, Herausgeber, Übersetzer

Denis Scheck empfiehlt P.G. Wodehouse

Denis Scheck kommentiert
Top Ten Sachbuch


(ARD/BR/MDR/WDR/NDR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ein Zauber liegt auf dieser Zeit -

Advent in Niederösterreich

Film von Karina Fibich

(aus der ORF-Reihe "Unterwegs in Österreich")

Ganzen Text anzeigenHolzschnitzerei und Schmiedearbeit, historischer Christbaumschmuck und Lebkuchen, Krippenspiele: Auch heute noch lassen sich viele Menschen auf den
Zauber der Vorweihnachtszeit ein.

Die Zeit vor Weihnachten muss nicht von Hektik, Stress und Konsum geprägt sein. ...
(ORF)

Text zuklappenHolzschnitzerei und Schmiedearbeit, historischer Christbaumschmuck und Lebkuchen, Krippenspiele: Auch heute noch lassen sich viele Menschen auf den
Zauber der Vorweihnachtszeit ein.

Die Zeit vor Weihnachten muss nicht von Hektik, Stress und Konsum geprägt sein. Der Film lädt zu einer ruhigen Reise durch das vorweihnachtliche Niederösterreich und zu stimmungsvollen Märkten und Veranstaltungen ein.


(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Elbphilharmonie

Hamburgs Jahrhundertbauwerk

Film von Kristina Hansen und Sven Rieken

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenEs ist so weit. Nach fast zehn Jahren Bauzeit, unendlichen Diskussionen und viel Streit öffnet die Hamburger Elbphilharmonie am 11. Januar 2017 ihre Pforten.

Sie ist das wohl spektakulärste und zugleich umstrittenste Bauwerk der Hansestadt. Von außen wagemutige ...

Text zuklappenEs ist so weit. Nach fast zehn Jahren Bauzeit, unendlichen Diskussionen und viel Streit öffnet die Hamburger Elbphilharmonie am 11. Januar 2017 ihre Pforten.

Sie ist das wohl spektakulärste und zugleich umstrittenste Bauwerk der Hansestadt. Von außen wagemutige Architektur und innen ein Konzertsaal, der Hamburg musikalische Weltspitze verspricht. Doch die Stadt hat einen hohen Preis dafür gezahlt.

Als 2007 der erste Spatenstich erfolgte, ging man von nur vier Jahren Bauzeit aus. Und von rund 100 Millionen Euro Baukosten war damals die Rede. Heute, zehn Jahre später, stehen 800 Millionen Euro unter der Rechnung.

Doch bei den Hamburgern ist inzwischen die Neugierde auf das einmalige Konzerthaus größer als der Ärger über die lange Bauzeit und die explodierten Kosten.

Die "ZDF.reportage" schaut drei Tage vor der Eröffnung hinter die spektakuläre Glasfassade. Bauleiter Werner Kuhn zeigt seinen Konzertsaal mit der sogenannten Weißen Haut, der einzigartigen Schallhaut. Mit Orgelbauer Philipp Klais geht es hinein in die wohl ungewöhnlichste Orgel der Welt. Star-Organistin Iveta Apkalna lädt ein zu einem exklusiven Konzert, und auf der Plaza, dem öffentlichen Treffpunkt der Elbphilharmonie, zapft Julian Münder sein Elbphilharmonie-Bier.

Dazu gibt die "ZDF.reportage" Einblicke in das neue Hotel und die entstandenen Eigentumswohnungen und bietet spektakuläre Impressionen des neuen Wahrzeichens an der Elbe.


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14:00
VPS 13:59

Videotext Untertitel

Franziskas Gespür für Männer

Kriminalfilm, Deutschland 2006

Darsteller:
Franziska LuginslandKatja Flint
Karl LöwenChristoph Waltz
Lisa SaalbachSunnyi Melles
Niklas RüdersAlexander Held
Max LuginslandAugust Schmölzer
u.a.
Buch: Nina Grosse
Regie: Nina Grosse
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenFranziska Luginsland hat endlich einen neuen Job in einem Kosmetiksalon gefunden. Als eine ihrer Kundinnen tot aus der Isar geborgen wird, beginnt Franziska ihre eigenen Ermittlungen.

Isolde Kuhn steht eines Abends im Salon und bittet darum, trotz der späten Stunde ...

Text zuklappenFranziska Luginsland hat endlich einen neuen Job in einem Kosmetiksalon gefunden. Als eine ihrer Kundinnen tot aus der Isar geborgen wird, beginnt Franziska ihre eigenen Ermittlungen.

Isolde Kuhn steht eines Abends im Salon und bittet darum, trotz der späten Stunde noch geschminkt zu werden. Franziska kann der geheimnisvollen Frau die Bitte nicht ausschlagen. Ein paar Tage später wird eine Leiche aus der Isar gezogen - es ist Isolde Kuhn.

Die Polizei geht zunächst von einem Selbstmord aus. Franziska jedoch mag an diese Theorie nicht glauben und ermittelt auf eigene Faust. In der Single-Selbsthilfegruppe von Isolde Kuhn lernt sie die exaltierte Lisa und den melancholischen Niklas kennen. Dann führt die Spur zu Karl Löwen, einem charismatischen Lebemann, der Isolde Kuhn fallen gelassen hat. Franziska beginnt zu ahnen, dass hinter Isoldes Tod ein Geflecht aus Leid und Leidenschaft lauert. Als Franziskas Kontakt zu Karl Löwen enger wird, gerät sie plötzlich in lebensbedrohliche Bedrängnis.


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15:30
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Wir sind vom schottischen Infanterie-Regiment

(Bonnie Scotland)

Spielfilm, USA 1935

Darsteller:
Stanley McLaurelStan Laurel
Oliver HardyOliver Hardy
Lorna McLaurelJune Lang
Alan DouglasWilliam Janney
Lady Violet OrmsbyAnne Grey
u.a.
Regie: James W. Horne
Länge: 78 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls ausgebrochene Sträflinge schlagen sich Stanley McLaurel und Oliver Hardy nach Schottland durch, um die Eröffnung des Testaments von Stanleys Großvater nicht zu versäumen.

In James W. Hornes zeitloser Slapstick-Komödie amüsieren Laurel & Hardy in gewohnt ...
(ARD)

Text zuklappenAls ausgebrochene Sträflinge schlagen sich Stanley McLaurel und Oliver Hardy nach Schottland durch, um die Eröffnung des Testaments von Stanleys Großvater nicht zu versäumen.

In James W. Hornes zeitloser Slapstick-Komödie amüsieren Laurel & Hardy in gewohnt genialer Manier. Die anarchistischen Wehrkraftzersetzer parodieren nicht nur die Welt des blinden Gehorsams, sondern auch Hollywoods damals populäre Indien-Abenteuer.

Haupterbin wird jedoch die junge Lorna McLaurel, die bis zur Volljährigkeit unter der Vormundschaft des in Indien stationierten Colonel McGregor steht. Sie reist zu ihm und verlässt schweren Herzens ihre große Liebe Alan. Durch Zufall geraten Stanley, Oliver und Alan in die schottische Infanterie und werden in Indien stationiert - in dem Regiment, das unter Befehl des Colonels steht. Dort entdecken sie eine Intrige: Die erbschleicherische Lady Violet Ormsby, die ihren Bruder McGregor mit Lorna verkuppeln will, ließ Alans Liebesbriefe verschwinden. Kaum hat sich das Missverständnis aufgeklärt, geraten Stanley, Oliver, Alan und der Sergeant in Lebensgefahr.


(ARD)


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16:47
VPS 16:50

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Don Camillo und Peppone

(Le petit monde de Don Camillo)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1952

Darsteller:
Don CamilloFernandel
PepponeGino Cervi
ChristinaSylvie
GinaVera Talschi
MariolinoFranco Interlenghi
u.a.
Regie: Julien Duvivier
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenDon Camillo und Peppone sind Lieblingserzfeinde und durch ihre gegensätzliche Weltanschauung im Dauerstreit miteinander. Doch in der Not schaffen sie es auch, sich zusammenzuraufen.

Der Komödienklassiker "Don Camillo und Peppone" war der Auftakt zu einer der ...
(ARD)

Text zuklappenDon Camillo und Peppone sind Lieblingserzfeinde und durch ihre gegensätzliche Weltanschauung im Dauerstreit miteinander. Doch in der Not schaffen sie es auch, sich zusammenzuraufen.

Der Komödienklassiker "Don Camillo und Peppone" war der Auftakt zu einer der erfolgreichsten Filmreihen der 1950er-Jahre. In dem bärbeißigen Gino Cervi (Peppone) als überzeugtem Kommunisten, fand Fernandel (Don Carmillo) den idealen Gegenspieler.

In der Po-Ebene Norditaliens leben zwei Männer in einem Dorf in trauter Zwietracht: Hochwürden Don Camillo, der temperamentvolle Pfarrer mit den lockeren Fäusten, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone, Bürgermeister und Anführer der "Roten". Beide Männer verfolgen das gleiche Ziel - das Dorf und seine Bewohner glücklich zu machen. Nur sind ihre Vorstellungen vom Glück leider grundverschieden. Aber ihre Feindschaft, geboren aus weltanschaulichem Gegensatz, kennt auch die Freundschaft.

Meist jedoch liegen Don Camillo und Peppone sich in den Haaren. Als Peppone und seine Mannen zum Beispiel nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit seinem heftigen Geläut Peppones Festansprache. Der Kern seiner Rede dringt trotzdem durch: Peppone hat vor, ein prachtvolles "Haus des Volkes" zu errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt. Als Don Camillo jedoch herausbekommt, woher Peppones Geldsegen für das "Haus des Volkes" stammt, finden die beiden Männer schnell zu einer Einigung.

Aber natürlich lässt der nächste Streit nicht lange auf sich warten. Als Peppone zum Streik der Landarbeiter aufruft, drohen auf dem Hof eines Großbauern Hunderte von Kühen zugrunde zu gehen. Des Nachts dringt Don Camillo schwer bewaffnet in die Stallungen ein - wo er auf Peppone trifft, der drohend seinen Karabiner schwingt. Auf ein kurzes Wortgefecht folgt die Einsicht. Und so sorgen die Streithähne gemeinsam für das Wohl der hungrigen Rindviecher.

Auch bei anderen Gelegenheiten halten Don Camillo und Peppone zusammen. Wenn es etwa darum geht, ein junges Liebespaar vor dem Zorn seiner verfeindeten Familien zu schützen. Oder als ein altes, im Sterben liegendes Mütterchen den letzten Wunsch äußert, unter der Fahne der verhassten Monarchie zu Grabe getragen zu werden. Eines Tages aber geht Don Camillo zu weit: Vor den Augen des Bischofs zettelt er ausgerechnet bei der Einweihung des Kindergartens und des "Hauses des Volkes" eine zünftige Schlägerei an.

Redaktionshinweis: An den folgenden Sonntagen sind weitere Filme mit Don Camillo und Peppone in 3sat zu sehen. Am 10. Dezember zeigt 3sat um 14.40 Uhr "Don Camillos Rückkehr" und um 16.20 Uhr "Die große Schlacht des Don Camillo". Am 24. Dezember folgen um 15.20 Uhr "Hochwürden Don Camillo" und um 17.15 Uhr "Genosse Don Camillo".


(ARD)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMarkus Brock geht mit seinem prominenten Gast, der Sängerin und Schauspielerin Delia Mayer, im Kunstmuseum Bern auf Spurensuche und erkundet außerdem das Zentrum Paul Klee.

Das Kunstmuseum Bern macht immer wieder von sich reden, seit es 2014 das Erbe des ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenMarkus Brock geht mit seinem prominenten Gast, der Sängerin und Schauspielerin Delia Mayer, im Kunstmuseum Bern auf Spurensuche und erkundet außerdem das Zentrum Paul Klee.

Das Kunstmuseum Bern macht immer wieder von sich reden, seit es 2014 das Erbe des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt antrat. Vom 2. November 2017 bis 4. März 2018 zeigt das Kunstmuseum Bern unter dem Titel "Bestandsaufnahme Gurlitt" einen Ausschnitt aus der Sammlung.

Zeitgleich zeigt die Bundeskunsthalle in Bonn eine gleichnamige Ausstellung, die sich auf den NS-Kunstraub konzentriert. Bern greift mit rund 200 Werken das Thema "Entartete Kunst" auf. Ein Teil der Gurlitt-Sammlung wurde während der NS-Diktatur als "entartet" in deutschen Museen beschlagnahmt und steht unter Raubkunstverdacht. Einige der Werke wurden bereits restituiert. Bis heute konnte noch nicht von allen die Herkunft abschließend geklärt werden. Für die aufwendige Restaurierung der nun in Bern ausgestellten Werke richtete das Kunstmuseum eigens ein gläsernes Labor ein.

Im "Museums-Check" kann Delia Mayer ihr detektivisches Gespür unter Beweis stellen, ermittelt die Schweizerin doch alias Liz Ritschard als toughe Fernseh-Kommissarin im Luzerner "Tatort". Die künstlerische Laufbahn der ausgebildeten Sängerin ist vielfältig, Theater- und Musical-Engagements führten sie nach Amsterdam, Berlin und Wien, und für die Ruhrtriennale Essen konzipierte sie eine Hör-Performance mit musikalischen Highlights des 20. Jahrhunderts.

Highlights der Kunstgeschichte entdecken Delia Mayer und Markus Brock im Kunstmuseum Bern, dem ältesten Kunstmuseum der Schweiz. Die herausragenden Werke des Expressionismus, der konstruktiven Kunst und der Neuen Sachlichkeit aus dem Gurlitt-Bestand sind nur ein kleiner Teil der umfangreichen Sammlung des Museums. Sie reicht von der Gotik bis zur Gegenwart, von Renoir und Toulouse-Lautrec bis Jackson Pollock und Sigmar Polke. Auch die Kunst von Frauen ist hier stark vertreten, mit berühmten Namen wie Sophie Taeuber-Arp, Louise Bourgeois oder Meret Oppenheim.

Berühmtester Sohn der Stadt ist der Maler und Grafiker Paul Klee. Geboren im Kanton Bern, studierte er in München und wurde später Lehrer am Bauhaus in Weimar und Dessau. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er entlassen und flüchtete in seine Heimat, wo sein umfangreiches Spätwerk entstand. Im Zentrum Paul Klee ist mit rund 4000 Werken die weltweit bedeutendste Sammlung von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen des Künstlers beheimatet. Er selbst verstand sich in erster Linie als Zeichner und entwickelte eine eigene kalligraphische Bildsprache. Darauf bezieht sich auch die außergewöhnliche Architektur des Zentrums Paul Klee. Stararchitekt Renzo Piano schuf einen wellenartigen Bau, der zugleich Ausstellungs- und Forschungszentrum ist. 2005 eröffnet, ist er heute das Wahrzeichen der Stadt.


(ARD/SWR/3sat)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Kernfrage "Wer ist hier der Boss?"
CSU sucht nach den Erben Seehofers

Hinter Bombenalarm steckt Erpressung
Millionenforderung an Paketdienst DHL

Bundesligist Köln feuert Peter Stöger
Stefan Ruthenbeck wird neuer Trainer


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Ende vom Bargeld?

Film von Katharina Deuber

(aus der Reihe  NZZ Format )

Ganzen Text anzeigenKlimpern oder tippen? Das Portemonnaie wird im Alltag längst in vielen Situationen durch Kreditkarten und Handy ersetzt. Ein "NZZ Format" über die Zukunft des Geldes.

Sind wir auf dem Weg in die bargeldlose Gesellschaft? Kenia macht es vor: Nirgends sonst auf der ...

Text zuklappenKlimpern oder tippen? Das Portemonnaie wird im Alltag längst in vielen Situationen durch Kreditkarten und Handy ersetzt. Ein "NZZ Format" über die Zukunft des Geldes.

Sind wir auf dem Weg in die bargeldlose Gesellschaft? Kenia macht es vor: Nirgends sonst auf der Welt ist das Handy als Zahlungsinstrument so verbreitet wie in Ostafrika. Dank Bezahlung per Mobiltelefon geht dort jetzt sogar in den abgelegensten Hütten das Licht an.

Die Schweizerische Nationalbank setzt den Gegentrend und druckt eine neue, fälschungssichere Banknotenserie. Nur Bares ist Wahres: An Viehversteigerungen wird immer noch der Tausender auf den Tisch gelegt. Wertloses Papier ist begehrt wie nie: Sammler zahlen für seltene historische Banknoten und Münzen Rekordpreise. Und im "Crypto Valley" rund um Zug tüfteln Start-ups an der Zukunft des Zahlungsverkehrs mit Bitcoin & Co.


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19:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Kamtschatka, Russland

Ein höllisches Paradies

Film von Martin Thoma

Ganzen Text anzeigenDie Vulkanlandschaft Kamtschatka ist ein Naturerbe mit dem Naturpark Klyuchevskoy. Die säbelförmige Halbinsel gleicht einem gigantischen Pulverfass am östlichen Ende der Welt.

Die Dokumentation begleitet Geowissenschaftler und Völkerkundler, die allmählich ein ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Vulkanlandschaft Kamtschatka ist ein Naturerbe mit dem Naturpark Klyuchevskoy. Die säbelförmige Halbinsel gleicht einem gigantischen Pulverfass am östlichen Ende der Welt.

Die Dokumentation begleitet Geowissenschaftler und Völkerkundler, die allmählich ein nahezu unberührtes Paradies, dessen Einzigartigkeit die UNESCO seit 1996 als Weltnaturerbe schützt, entdecken.

Elf Zeitzonen liegen zwischen Moskau und dem letzten Außenposten des russischen Riesenreiches. Auf dem Eiland zwischen der Beringsee im Westen und dem Ochotskischen Meer im Osten markieren über 160 Vulkane, unzählige Geysirtäler und Schwefelseen auf knapp 370 000 Quadratkilometern den sichtbaren Rahmen für ein Phänomen, das Geowissenschaftler als Herz des "Pazifischen Ring des Feuers" bezeichnen.

Seit über zwei Millionen Jahren schieben hier tektonische Urkräfte die Pazifische Platte jedes Jahr um zehn Zentimeter auf breiter Front unter den Rand Eurasiens. Die Folge: Erdbeben und Vulkaneruptionen erschüttern die 1200 Kilometer lange Halbinsel nahezu täglich. Zu den momentan 29 aktiven Vulkanen gehören die unberechenbarsten Schlote der Welt.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nuhr im Ersten

Der Satiregipfel

Ganzen Text anzeigenDieter Nuhr und seine Gäste beschäftigen sich humorvoll und bissig mit dem Irrwitz des Alltags. Mit dabei sind: Sarah Bosetti, Ingo Appelt, Michael Mittermeier und Torsten Sträter.

Michael Mittermeier stellt sich der dunklen Seite der Macht. Er zieht die ...
(ARD/RBB/WDR)

Text zuklappenDieter Nuhr und seine Gäste beschäftigen sich humorvoll und bissig mit dem Irrwitz des Alltags. Mit dabei sind: Sarah Bosetti, Ingo Appelt, Michael Mittermeier und Torsten Sträter.

Michael Mittermeier stellt sich der dunklen Seite der Macht. Er zieht die Röntgenbrille auf und durchleuchtet das Weltgeschehen, filetiert die kleinen Schweine und zerschnitzelt die großen Sauereien.

Sarah Bosetti ist eine Erfindung ihrer Eltern. Seit 1984 ist sie anwesend, halb Mensch und halb Frau, studierte zunächst Filmregie in Brüssel und zog dann nach Berlin. Seit Jahren ist sie bereits auf den Bühnen Deutschlands unterwegs. Das führte sogar so weit, dass sie 2013 mit ihrem Team "Mikrokosmos" deutschsprachige Vizemeisterin im Poetry Slam wurde. Bei "Nuhr im Ersten" gibt es Sarah Bosetti pur. Mit viel Raum für ihre ungewöhnlich klugen Gedanken.

Ingo Appelt garantiert messerscharfe Beobachtungen, brillanten Wortwitz, sowie freche und verschmitzte Pointen. Als "Enfant terrible der Comedy" wird er gerne ins kommerzielle, wie ins öffentliche Fernsehen eingeladen. In seinem runderneuerten Programm "Besser ist besser!" zeigt Ingo Appelt den modernen Weg zu einem besseren Leben.

Bei Torsten Sträter ist Idiotie nicht nur ein leeres Wort. Er erzählt von gebrochenen Menschen und sonderbaren Begebenheiten, aber er lotet auch die stillen Nuancen des Miteinanders aus. Und das alles mit einer angenehmen Stimme.


(ARD/RBB/WDR)


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20:59
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bauerfeind - Die Leseshow

Moderation: Katrin Bauerfeind

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEin Abend rund um das gelesene Wort mit Katrin Bauerfeind und ihren Gästen Jeannine Michaelsen und Tim Mälzer. Heute zum Thema: "Moden".

Moden wechseln schneller als die Jahreszeiten. Katrin Bauerfeind unternimmt mit ihren Gästen eine Reise durch verschiedene Moden ...

Text zuklappenEin Abend rund um das gelesene Wort mit Katrin Bauerfeind und ihren Gästen Jeannine Michaelsen und Tim Mälzer. Heute zum Thema: "Moden".

Moden wechseln schneller als die Jahreszeiten. Katrin Bauerfeind unternimmt mit ihren Gästen eine Reise durch verschiedene Moden der letzten Jahre, vom Toast Hawaii bis Food Porn, vom Fidget Spinner bis Karl Lagerfeld, und zeigt, dass Lesen gerade schwer in Mode ist.

Es geht ums lesbare Wort, ganz egal, ob Songtexte, Tweets, Hatemails, Liebesbriefe, Gebrauchsanweisungen, Beipackzettel, Tagebucheinträge oder gar Literatur. Hauptsache, es ist unterhaltsam, lustig, spannend und emotional.


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21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Willkommen bei den Sch'tis

(Bienvenue chez les Ch'tis)

Spielfilm, Frankreich 2008

Darsteller:
Philippe AbramsKad Merad
Antoine BailleulDany Boon
Julie AbramsZoe Felix
Annabelle DeconninckAnne Marivin
Fabrice CanoliPhilippe Duquesne
u.a.
Regie: Dany Boon
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenMit einem dreisten Trick versucht der provenzalische Postler Philippe, sich auf Wunsch seiner leicht depressiven Frau an die Côte d'Azur versetzen zu lassen. Doch er landet im Norden.

Weil sein Schwindel auffliegt, wird er in die nördlichste Ecke Frankreichs ...
(ARD)

Text zuklappenMit einem dreisten Trick versucht der provenzalische Postler Philippe, sich auf Wunsch seiner leicht depressiven Frau an die Côte d'Azur versetzen zu lassen. Doch er landet im Norden.

Weil sein Schwindel auffliegt, wird er in die nördlichste Ecke Frankreichs strafversetzt. Dahin, wo Schneestürme wehen und raue Gesellen hausen sollen. Philippes Befürchtungen scheinen sich anfangs zu bestätigen. Doch seine Vorurteile werden schnell widerlegt.

Seine im Sch'ti-Dialekt nuschelnden Kollegen versteht er zwar nicht immer, doch deren herzliches Gemüt, das unerwartet leckere Essen und die obligatorischen Schnäpschen sowie das mittelalterliche Städtchen und die herb-schöne Nordsee lassen ihn die Heimat beinahe vergessen. Unheil droht, als seine Ehefrau, von der er sich bei Heimatbesuchen am Wochenende für sein vermeintliches Martyrium bedauern lässt, ihre Anreise ankündigt. Damit sie Philippe nicht durchschaut, müssen die liebenswürdigen Sch'tis sich ihr gegenüber genau so verhalten, wie alle Welt es von ihnen erwartet.

Das französische Kino stellt in ganz Europa eine Ausnahmeerscheinung dar, denn nirgends haben heimische Filme einen so hohen Publikumsanteil wie bei der Grande Nation. Den Rekord hält - neben dem Hit "Ziemlich beste Freunde" - seit einigen Jahren die leichtfüßige Kulturschock-Komödie "Willkommen bei den Sch'tis", die von über 20 Millionen Franzosen, einem Drittel der Bevölkerung, gesehen wurde und auch international ihren Siegeszug fortsetzte.

Frankreichs Schauspielstar Dany Boon, selbst im Nord-Pas-de-Calais geboren, gelingt als Regisseur und Darsteller ein Geniestreich. Mit Slapstick, Wortwitz und viel Herz zeigt er die Schön- und Eigenheiten der angeblich rückständigen Gegend, die vor der "Sch'timanie" einen schlechten Ruf genoss. Boon gibt dabei das schüchterne Muttersöhnchen Antoine, das einer Post-Kollegin mit traditionellem Glockenspiel-Läuten seine Liebe beweisen will. Sein komödiantischer Gegenpart Kad Merad glänzt als argwöhnischer Südfranzose, der sich bei den Nordlichtern wider Erwarten pudelwohl fühlt. Deren Mundart wird in der deutschen Synchronisation kongenial von Christoph Maria Herbst nachempfunden, der, statt einen hiesigen Dialekt zu wählen, eine Kunstsprache mit Zischlauten entwirft. So können auch Zuschauer ohne ausgeprägte Frankreich-Kenntnisse ausgelassen über diesen etwas anderen Heimatfilm lachen.


(ARD)


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23:26
VPS 23:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Verführung

Fernsehfilm, DDR 1985

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
RamonaSilke Matthias
ChristianeUte Lubosch
BrigitteMarie Gruber
Ramonas MutterLissy Tempelhof
u.a.
Buch: Regina Weicker
Regie: Peter Hagen
Länge: 83 Minuten

Ganzen Text anzeigen19 Jahre, Mutter, ungelernte Näherin, ewig knapp bei Kasse: Das ist Ramona. Die naive Frau ist fasziniert von ihren neuen Freundinnen, die das Leben genießen. Mit fatalen Folgen.

Christiane und Brigitte wissen, wie man schnell zu Geld kommt, und beziehen Ramona mit ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen19 Jahre, Mutter, ungelernte Näherin, ewig knapp bei Kasse: Das ist Ramona. Die naive Frau ist fasziniert von ihren neuen Freundinnen, die das Leben genießen. Mit fatalen Folgen.

Christiane und Brigitte wissen, wie man schnell zu Geld kommt, und beziehen Ramona mit ein. Aus Diebstahl und Scheckbetrug werden zwei Raubüberfälle. Ramona muss erkennen, dass sich hinter der Fassade ihrer vermeintlichen Freundinnen Gefühlskälte und Rohheit verbergen.


(ARD/MDR)


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0:48
VPS 00:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Der Loulou

(Loulou)

Spielfilm, Frankreich 1980

Darsteller:
NellyIsabelle Huppert
LoulouGérard Depardieu
AndréGuy Marchand
MémèreJacqueline Dufranne
MichelHumbert Balsan
u.a.
Regie: Maurice Pialat
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenNelly, eine junge Frau bürgerlicher Herkunft, ist mit dem gut situierten André zusammen. Doch als sie den proletarischen Lebenskünstler Loulou kennenlernt, verlässt sie André.

Der ebenso charmante wie sinnliche Louis, der Loulou genannt wird, war bereits im ...
(ARD)

Text zuklappenNelly, eine junge Frau bürgerlicher Herkunft, ist mit dem gut situierten André zusammen. Doch als sie den proletarischen Lebenskünstler Loulou kennenlernt, verlässt sie André.

Der ebenso charmante wie sinnliche Louis, der Loulou genannt wird, war bereits im Gefängnis, hält sich aber weiterhin mit Gelegenheitseinbrüchen über Wasser. Nelly findet dies ungemein spannend und zieht zu Loulou in ein schäbiges Hotelzimmer.

Noch nie hat sie so unbeschwert in den Tag hinein gelebt. Das ändert sich jedoch, als Nelly schwanger wird. Das Versprechen des werdenden Vaters, sich eine Arbeit zu suchen, bleibt ein Lippenbekenntnis. Während eines Geburtstagsessens, das beinahe in einer Schießerei endet, wird Nelly mit Loulous sozialer Herkunft konfrontiert. Ohne ihn zu fragen, treibt sie das Kind ab. Ihr romantischer Traum vom unkonventionellen Leben jenseits bürgerlicher Zwänge ist ausgeträumt.


(ARD)


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2:29
VPS 02:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Ein großer und ein kleiner Gauner

(Le grand escogriffe)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1976

Darsteller:
MorlandYves Montand
AmandineAgostina Belli
AriClaude Brasseur
WitweValentina Cortese
RifaiAdolfo Celi
u.a.
Regie: Claude Pinoteau
Länge: 97 Minuten

Ganzen Text anzeigenWie ein Geist aus früheren Zeiten taucht Emile Morland im Leben von Aristide Bronsky auf. Die beiden verbindet eine kriminelle Vergangenheit, an die Bronsky nicht erinnert werden möchte.

Bronsky arbeitet inzwischen als Busunternehmer und kutschiert Touristen die ...
(ARD)

Text zuklappenWie ein Geist aus früheren Zeiten taucht Emile Morland im Leben von Aristide Bronsky auf. Die beiden verbindet eine kriminelle Vergangenheit, an die Bronsky nicht erinnert werden möchte.

Bronsky arbeitet inzwischen als Busunternehmer und kutschiert Touristen die südfranzösische Küste entlang. Doch sein ehemaliger Gaunerkollege, dessen verschmitztem Charme niemand widerstehen kann, hat wieder einen Plan im Gepäck. Sein sogenanntes Meisterstück.

Aristide Bronsky will davon zunächst nichts wissen, bringt es dann aber doch nicht übers Herz, seinen listigen Kompagnon, der laut eigener Aussage unter ernsthaften gesundheitlichen Problemen leidet, im Stich zu lassen. Zumal bei der Sache eine ordentliche Stange Geld herausspringen soll. Unterstützt von der attraktiven Gelegenheitsschauspielerin Amandine Chausson, die das Trio komplettiert, macht man sich auf nach Italien, um sich von einem gewissen Tony einen kleinen Jungen "auszuleihen" - gegen entsprechendes Bargeld, versteht sich.

Dieses Kind, der gerade 13 Monate alte Alberto, soll in Rom gegen den kleinen Sohn des berüchtigten Multimillionärs Yussuf Rifai ausgetauscht werden. Morland inszeniert für dieses Kidnapping ein geschicktes Ablenkungsmanöver, bei dem seine beiden Kollegen als Elternpaar fungieren sollen - was Aristide Bronsky mit Freude vernimmt, da er sich bereits zu Amandine Chausson hingezogen fühlt.

Die hat allerdings gerade ihr mütterliches Herz für den kleinen Alberto entdeckt und steht der gesamten Aktion äußerst skeptisch gegenüber. Allen Widrigkeiten zum Trotz nimmt der minutiös eingefädelte Kindertausch dennoch seinen geplanten Lauf. Morland begibt sich siegessicher ans Telefon, um von Rifai das Lösegeld zu verlangen. Doch zur großen Überraschung aller Beteiligten verweigert dieser die Zahlung, denn auch er ist von dem lieblichen neuen Kind, das ihm gerade untergejubelt wurde, hellauf begeistert.

Humor paart sich in dieser temporeichen Gangsterposse mit einer Hommage an die Körperkomik der Stummfilmzeit. Vor der grandiosen Kulisse Roms lassen die beiden französischen Charakterdarsteller Yves Montand ("Lohn der Angst", "I wie Ikarus") und Claude Brasseur ("Ein schönes Mädchen wie ich", "Ein Elefant irrt sich gewaltig") ihren komödiantischen Talenten freien Lauf.

Dem renommierten französischen Regisseur Claude Pinoteau gelang mit dieser Traumbesetzung der wohl perfekteste Coup des vor Verve und Einfallsreichtum sprühenden Films. Die kreative Zusammenarbeit mit Brasseur setzte Pinoteau vier Jahre später noch erfolgreicher fort, als seine Jugendkomödie "La Boum - Die Fete" zum weltweiten Kassenhit und Kinoklassiker avancierte.


(ARD)


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4:07
VPS 04:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Kids - In den Straßen New Yorks

(A Guide to Recognizing your Saints)

Spielfilm, USA 2006

Darsteller:
Dito MontielsRobert Downey jr.
Dito (jung)Shia LaBeouf
MontyChazz Palminteri
FloriDianne Wiest
Antonio (jung)Channing Tatum
u.a.
Regie: Dito Montiel
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenSchriftsteller Dito kehrt nach 20 Jahren zurück an den Ort, an dem er aufwuchs: Astoria, Arbeiterviertel von Queens, New York. Mit dem Besuch kehren alte Erinnerungen zurück.

Erinnerungen an jene Tage in den frühen 1980er-Jahren, in denen der junge Dito mit seiner ...
(ARD)

Text zuklappenSchriftsteller Dito kehrt nach 20 Jahren zurück an den Ort, an dem er aufwuchs: Astoria, Arbeiterviertel von Queens, New York. Mit dem Besuch kehren alte Erinnerungen zurück.

Erinnerungen an jene Tage in den frühen 1980er-Jahren, in denen der junge Dito mit seiner Clique durch die Straßen zog. Mit einem außerordentlichen Gespür für Details und Atmosphäre fängt Dito das alltägliche Leben in dem ethnisch vielfältigen Astoria ein.

Das Jugenddrama "Kids - In den Straßen New Yorks" besitzt eine ungestüme Kraft und Intensität, die man am ehesten mit dem US-Kino der 1970er-Jahre und Filmen wie Martin Scorseses "Hexenkessel" in Verbindung bringt. Dito Montiel schildert seine Jugend im New Yorker Arbeiterviertel Astoria - und man merkt dem Film in jedem Moment an, dass er von einem Mann gemacht wurde, der weiß, wovon er erzählt. Völlig zu Recht wurde Montiel, der nie eine Filmschule besucht hat, auf dem Sundance Film Festival mit dem Regiepreis ausgezeichnet. Zum hochkarätigen Ensemble gehören Robert Downey jr. ("Sherlock Holmes"), Chazz Palminteri ("Reine Nervensache") und Dianne Wiest ("Dan - Mitten im Leben!") sowie Jungstar Shia LaBeouf ("Transformers", "Wall Street").


(ARD)


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5:40

Captain Cook auf Kreuzfahrt

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigenIvo Jahn ist Chefkoch auf der "Allure of the Seas", dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt. Bei tropischen Temperaturen steht er in der Küche, um mehrere tausend Menschen zu bewirten.

Ivo ist oft monatelang auf hoher See. Ein moderner Vagabund - seine Heimat ist ...
(ARD/SR)

Text zuklappenIvo Jahn ist Chefkoch auf der "Allure of the Seas", dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt. Bei tropischen Temperaturen steht er in der Küche, um mehrere tausend Menschen zu bewirten.

Ivo ist oft monatelang auf hoher See. Ein moderner Vagabund - seine Heimat ist Deutschland, sein Zuhause das Schiff. Was reizt ihn so an diesem Leben? Sind die Entbehrungen nicht allzu groß?

Die "Allure of the Seas" ist unterwegs durch die Karibik. Von Fort Lauderdale aus geht es auf die Bahamas, nach St. Thomas und St. Maarten.


(ARD/SR)