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Was MACHT sexy?
Attraktivität ist eine Wissenschaft für sich
Was macht einen Menschen für andere attraktiv? Rote Lippen, sinnliche Kurven, lange, schlanke Beine? Einerseits. Andererseits: Kräftige Muskeln, eine dicke Brieftasche, Einfluss und Macht?
Wissenschaftler vermuten, die Partnerwahl des Menschen wird - trotz Geburtenrückgang und Emanzipation - nach wie vor durch dessen evolutionäres Erbe bestimmt. Offenbar hält man unbewusst immer nach dem besten Genpaket für die Fortpflanzung Ausschau. Es ist ein universelles Muster, das bei jedem Flirt erneut abläuft. In Bruchteilen von Sekunden erfassen die Sinne, ob ein Gegenüber sich als potenzieller Partner eignet oder nicht.

Zwei, die einander begehren werden
Ein Bar in Berlin Mitte: Gäste melden sich für ein Speeddating an. Sieben Männer treffen sieben Frauen. Jedes Gespräch dauert sieben Minuten. Dann rücken die Männer einen Sitzplatz weiter. Zwei Teilnehmer, die sich in einander verlieben werden, begleiten uns weiter - auf der Suche nach dem Geheimnis der Anziehungskraft und der körperlichen Erregung: Sophie und Nikolas.

Welche Entscheidungskriterien gibt es bei der Partnerwahl?
Rein biologisch gesteuert ist die Partnerwahl nicht. Jugend und Schönheit sind ein Wettbewerbsvorteil, passende Gene eine gute Grundlage. Das Erlebnis mit einem Partner bleibt ein einzigartiger und intimer Moment. Sex bestimmt unser Leben. Sexualität ist mehr als ein Trieb, sie ist ein menschliches Grundbedürfnis - nach Nähe und Sicherheit.

Auf das Äußere kommt es an
Nikolas und Sophie haben vor dem Speeddating einen Test an der Berliner Humboldt-Universität gemacht. Anhand einer Speichelprobe will der Forscher Lars Penke Hormonprofile erstellen. Er will herausfinden, worauf es beim Flirten ankommt.
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Signalwirkungen von Gesicht und Körper
Warum das Äußere beim Kennenlernen so wichtig ist, untersuchen Forscher an der Universität Göttingen. Sie konzentrieren sich auf die Signal- wirkung von Gesicht und Körper. Am Eyetracker werden die Vorlieben von Nikolas getestet.
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Das Phänomen der Sexualität
Die Geheimnisse der Partnerwahl sind Phänomene der Evolution. Bei der Entstehung von Leben haben sie noch keine Rolle gespielt. Am Anfang war kein Sex. Die ersten Lebewesen pflanzten sich alleine fort - bis die Evolution ein zweites Geschlecht erschuf.
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Körpergeruch - Signal des Immunsystems
In der Tierwelt kommunizieren viele Männchen und Weibchen über Gerüche und chemische Lockstoffe, die Pheromone. Der Mensch reagiert angeblich mehr auf visuelle Reize. Sein Geruchssinn spielt eine untergeordnete Rolle.
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Die ultimative Liebesformel
Geruch, Gene und Aussehen lassen uns diesen biologisch "richtigen" Partner finden. Ob er oder sie dann auch der ideale Partner fürs Leben ist? In New York will eine Forscherin die ultimative Liebesformel mit Umfragen und Kernspinuntersuchungen finden.
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Stimme, Körperformen, Bewegungen
An der Universität Albany, drei Autostunden nördlich von New York, untersuchen Evolutionspsychologen das erotische Potenzial der Stimme. Im Labor geben Hunderte Studenten Stimmproben ab. Der Inhalt ist neutral: Sie zählen von eins bis zehn.
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Die sexuelle Erregung
Neurowissenschaftler wollen die Herkunft der sexuellen Erregung finden. Nikolas wagt ein Experiment. Er wird mit der neuesten Methode der Hirnforschung untersucht: per fMRT, einer funktionellen Magnetresonanztomographie.
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Orgasmus unter Laborbedingungen
Bis heute ist unklar, was beim Höhepunkt der Lust im Gehirn passiert. An der Medizinischen Hochschule Hannover nehmen Nikolas und Sophie an einem Versuch teil, der helfen soll, das Geheimnis zu lüften.
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Die Revolution der Lust
Umfragen konstatieren ein wachsendes sexuelles Desinteresse in den Industrieländern. Stress und Leistungsdruck führen zur Flaute im Bett. Frust macht sich breit. Probleme beim Sex können Beziehungen zermürben.
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