Kriegsgeschichten
Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. Aus Anlass des 100. Jahrestages erinnert 3sat mit der Themenwoche "Kriegsgeschichten" an diese "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts und zeigt Dokumentationen, Filme und das Friedenskonzert der Wiener Philharmoniker aus Versailles am 11. November.
Sendedaten
5. bis 11. November 2018
 

14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs ( 1/ 4): Der Aufbruch
© SWR/LOOKSfilm/Bertl Strasser
Die vierteilige Doku-Drama-Serie "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" erzählt die Geschichte des Krieges aus der Perspektive von ausgewählten Zeitgenossen. Als in Sarajewo der österreichische Thronfolger und dessen Frau ermordet werden, ist Europa ein hochgerüsteter und von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu.
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Montag, 5. November 2018, 22.25 Uhr

Dokumentation

14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs ( 2/ 4): Die Front
© SWR/LOOKSfilm
Fast alle haben mit einem schnellen Ende des Kriegs gerechnet. Bis Weihnachten, so ihre Überzeugung, sei alles überstanden.Stattdessen wird aus dem europäischen Konflikt ein Weltkrieg, in dem mehr als 60 Millionen Soldaten kämpfen. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Neue Artilleriegeschütze, Maschinengewehre und Giftgas fordern immer mehr Opfer.
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Montag, 5. November 2018, 23.10 Uhr

Dokumentation

Das Attentat - Sarajevo 1914
© ORF/DOR Film/Petro Domenigg
Sarajevo, 28. Juni 1914: Viele Schaulustige stehen auf der Straße in Erwartung des Konvois des österreichischen Thronfolgers, doch plötzlich fallen Schüsse. Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie werden Opfer eines Attentats - mit schweren politischen Folgen. Untersuchungsrichter Leo Pfeffer soll die verdächtigen serbischen Revolutionäre vernehmen und die Anklage vorbereiten.
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Dienstag, 6. November 2018,
20.15 Uhr

Fernsehfilm

14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs ( 3/ 4): Die Heimat
© SWR/LOOKSfilm
Für die Soldaten an der Front ist die Heimat ein Sehnsuchtsort. Heimat steht für Sicherheit, Geborgenheit, Frieden. Viele hält nur der Gedanke an die Rückkehr zu den Lieben und an die intakte Heimat aufrecht. Doch weil dort jetzt auch Waffen für die Front produziert werden, wird die Heimat selbst zum Ziel.
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Dienstag, 6. November 2018,
22.25 Uhr

Dokumentation

14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs ( 4/ 4): Die Entscheidung
© swrlooksfilm
Im Frühjahr 1918 will die deutsche Heeresleitung durch eine letzte große Offensive die Entscheidung herbeiführen. Doch auch dieser Angriff scheitert. Die deutschen Truppen sind am Ende ihrer Kräfte. Der deutsche Erste Generalquartiermeister Ludendorff fordert einen sofortigen Waffenstillstand.
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Dienstag, 6. November 2018,
23.10 Uhr

Dokumentation

Der Landesverrat
Ein Kryptograf knackt im Ersten Weltkrieg den russischen Geheimcode. Doch statt den Vorteil zu nutzen, übermitteln zwei hohe Schweizer Offiziere seine Arbeit heimlich nach Deutschland. Der Verrat fliegt auf, die Westschweiz läuft Sturm. Wie das geschah und weshalb alles aufflog, zeichnet der spannende und aufwendig recherchierte Dokumentarfilm von Hansjürg Zumstein über die Schweiz im Ersten Weltkrieg minutiös nach.
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Dienstag, 6. November 2018,
23.55 Uhr

Dokumentation

Clara Immerwahr
© SWR/Petro Demenigg
VideoVideo
Clara Immerwahr war die erste deutsche Doktorin im Fach Chemie an der Universität Breslau. Bekannt wurde sie aber durch ihren berühmten Mann, den Chemiker Fritz Haber, der die Entwicklung von Giftgas vorangetrieben hat, und in dessen Schatten sie lebte. Der Film erzählt ihr Scheitern und stellt die Frage nach Moral in der Wissenschaft.
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Mittwoch, 7. November 2018,
20.15 Uhr

Fernsehfilm

Westfront 1918
© ZDF, Fritz Arno Wagner, Deutsche Kinemathek
Vier Infanteriesoldaten durchleben den Ersten Weltkrieg von der euphorischen Zeit des Kriegsbeginns bis zur zermürbenden und aussichtslosen Endphase der grausamen Grabenkämpfe. - Der frühe Tonfilm ist ein schonungslos realistisches Dokument des Antimilitarismus und wurde daher schon im April 1933 verboten. 3sat zeigt Georg Wilhelm Pabsts Werk aus dem Jahr 1930 in der restaurierten Fassung.
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Mittwoch, 7. November 2018,
22.25 Uhr

Spielfilm

Die Propagandaschlacht im Ersten Weltkrieg
Ein Krieg um Identität, ein "Kreuzzug gegen das Böse" - der Erste Weltkrieg ist als erster Krieg ein globales Medienereignis, ein Kampf um Bilder und Begriffe. Die daheimgebliebenen Frauen, Kinder und Alten, auch die Soldaten selbst, erleben eine Propagandaschlacht, wie es sie in früheren Kriegen nicht gegeben hatte. Die neuen Medien Film und Fotografie machen es möglich.
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Mittwoch, 7. November 2018,
23.55 Uhr

Dokumentation

Johnny zieht in den Krieg
Der junge Soldat Joe überlebt einen Granatenangriff als stummer, blinder Torso. Schließlich kann er einer Krankenschwester seinen einzigen Wunsch übermitteln: sterben. - Ein stilistisch radikales Meisterwerk mit surrealistischen Einflüssen, das ein humanistisches Plädoyer gegen den Krieg ist.
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Donnerstag, 8. November 2018,
22.25 Uhr

Spielfilm

Wege zum Ruhm
© ZDF, Harris Kubrick Pictures Corp
Aus Wut über das Misslingen eines von vornherein aussichtslosen Angriffs befiehlt ein General, auf die eigenen Soldaten zu feuern, und lässt drei seiner Leute wegen Feigheit anklagen. - Stanley Kubricks frühe Regiearbeit "Wege zum Ruhm" zählt zu den beeindruckendsten Antikriegsfilmen der Filmgeschichte.
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Freitag, 9. November 2018,
22.25 Uhr

Spielfilm

1914-1918 - Der moderne Krieg
Stellungskrieg, Bombenterror, Massenvernichtungswaffen - im Ersten Weltkrieg werden diese Maßnahmen und Mittel zum ersten Mal erprobt. 15 Millionen Menschen kostet der Krieg das Leben. Mit diesem ersten "modernen Krieg" begannen die Schrecknisse des 20. Jahrhunderts. "Man bekämpfte sich, aber man sah sich nicht. Das war nicht wie in den Kriegen alter Zeiten, in denen manchmal Mann gegen Mann gekämpft wurde", so Kriegsveteran Georges Ullmann.
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Freitag, 9. November 2018, 23.50 Uhr

Dokumentation

Die große Illusion
© Studiocanal
VideoVideo
Im Ersten Weltkrieg begegnet der adlige deutsche Kommandant eines Gefangenenlagers einem adligen Franzosen, mit dem ihn eine eigenwillige, von Arroganz und Hass geprägte Gemeinsamkeit verbindet. Später gewährt eine deutsche Kriegerwitwe zwei anderen Franzosen Unterschlupf und verliebt sich in einen von ihnen. - Jean Renoirs Meisterwerk über Hass und Liebe und Klassenverhältnisse, die den Menschen psychologisch auch für den Krieg konditionieren.
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Sonntag, 11. November 2018,
13.40 Uhr

Spielfilm

Friedenskonzert der Wiener Philharmoniker aus Versailles
© Drone PressChâteau de Versailles
Zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs geben die Wiener Philharmoniker am 11. November 2018 ein festliches Friedenskonzert in der Königlichen Hofoper in Versailles. Der österreichische Dirigent Franz Welser-Möst hat sehr bedacht Werke u.a. von Mozart, Beethoven, Ravel, Debussy und Ives ausgewählt, die eine friedensbringende Botschaft vermitteln. Als Solistin ist die Pianistin Yuja Wang eingeladen.
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Sonntag, 11. November 2018,
15.30 Uhr - Live zeitversetzt

Konzert

Erstausstrahlung