© dpa
Naturparadies Afrika
Der zweitgrößte Kontinent der Erde - Afrika - zeichnet sich durch eine schier unglaubliche Vielfalt an Landschaften aus. Die zahlreichen Naturschutzgebiete Afrikas beherbergen über 1000 verschieden Säugetierarten.
Sendedaten
Mittwoch, 27. Dezember 2017
ab 5.50 Uhr
Der größte Nationalpark, der Kavango Zambezi Transfrontier Park, besitzt die Größe Italiens. Tierdokumentationen aus der Reihe "Universum" setzen sich sowohl mit den "Großen Fünf" (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) auseinander, zeigen aber auch die kleinen und großen Außenseiter wie die Erdmännchen der Kalahari oder die Hyänen in Kenias Savannen.

3sat präsentiert den afrikanischen Kontinent und seine 49 Länder südlich der Sahara. Faszinierende Naturaufnahmen, spektakuläre Tier-Dokumentationen, die hautnah vom Überlebenskampf in der Wildnis Afrikas, aber auch von den Beziehungen zwischen Tier und Mensch erzählen, selten zu sehende Luftaufnahmen und berührende Geschichten laden unsere ZuseherInnen ein, die Faszination Afrikas zu entdecken.

Die Sendungen im Überblick:

Traumgärten am Kap - Mit dem Biogärtner in Südafrika
© ORF/Prime Concept/Marion Baumgartner
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Gartenspezialist Karl Ploberger nimmt die Zuseher mit auf eine einzigartige Reise in die Kapprovinz in Südafrika. Das Land ist vor allem wegen der einzigartigen Vegetation interessant. Ploberger besucht den berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch", zwei Weingüter, ein Sozialprojekt, eine Gemüse- und Obstplantage und das historische Garten-Denkmal "Old Nectar". Ein abwechslungsreicher Streifzug durch die Südafrikanische Flora!
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5.50 Uhr

Geheimnisvolles Mali
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Es ist ein weites, karges Land in Afrika: Mali. Im Norden von den Steinebenen und Sanddünen der Sahara bedeckt, im Süden die fast kahle, savannenartige Sahelzone. Ein geologischer Riss, ein Abbruch,eine Klippe, dreihundert Kilometer lang, bildet den Lebensraum des geheimnisvollen Volks der Dogon. Der Film zeigt Bilder vom Leben der Dogon in dieser faszinierenden Landschaft. In mehreren, von der Zivilisation noch verschonten, Dörfern leben diese Stämme entlang der Klippe von Bandiagara auch heute noch wie seit Jahrhunderten.
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6.20 Uhr

Namibia - Das Geheimnis der Feenkreise
© ORF/Epo Film
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Seit langem beschäftigen sich Wissenschafter mit dem Phänomen der Feenkreise. Diese mysteriösen, kreisrunden kahlen Stellen sind im südlichen Afrika, vor allem in den Wüsten Namibias, zu beobachten. Aus der Luft betrachtet sind es Tausende rote Punkte auf grünem Grund, denn begrenzt werden die kahlen Stellen durch einen Ring aus hohem dichten Gras, das aus der sonst dürftigen Vegetation heraussticht. Was die Ursache für diese Feenkreise ist, stellt bis heute ein wissenschaftliches Rätsel dar.
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7.05 Uhr

Namaqualand - Der Blumengarten Afrikas
© ORF/AWF
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Namaqualand in Südafrika ist alljährlich Schauplatz eines einzigartigen Spektakels: Eine unwirtliche Wüstenlandschaft verwandelt sich zu einem der größten Blumenbeete der Welt. Doch das Paradies währt nur für wenige Wochen. Bis der Regen wiederkehrt, entspinnt sich für Erdmännchen und Strauße, Menschen und Pflanzen ein Wettlauf gegen die Umbarmherzigkeit des Jahreslaufs.
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7.55 Uhr

Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara
© ORF/Cosmos Factory/Harald Pokieser
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Mit der Dokumentation "Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara" des mehrfach ausgezeichneten "Universum"-Filmers Harald Pokieser folgte ein weiteres "Universum"-Highlight zum 25-Jahr-Jubiläum der erfolgreichen ORF-Naturfilmreihe im Jahr 2012. Pokieser zeichnet in seinem Film ein anderes, völlig neues Bild der Hyänen: Sie sind clever, fürsorglich und haben eine ausgeprägte soziale Intelligenz, kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.
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8.40 Uhr

Wildes Nairobi - Wo Leoparden durch die Gärten schleichen
© ORF/Udo Maurer
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Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der Kläranlage von Krokodilen und Nilpferden, und die Marabus sind die Herren der städtischen Müllhalde. Mit rund drei Millionen Einwohnern ist Nairobi eine der größten Städte am afrikanischen Kontinent, doch die Metropole breitet sich mitten in der Savanne aus - und die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein: Nur wenige Meter neben der Landebahn des Flughafens betritt man den Nairobi Nationalpark. Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras, während auf den Alleebäumen im Zentrum der Stadt hunderte Marabus ihre Brutplätze gefunden haben. Doch die extreme Nähe der Wildtiere zum Leben in der Stadt birgt auch Konflikte - und immer öfter bleiben dabei die Tiere auf der Strecke.
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9.25 Uhr

Im Reich der Königselefanten
© ORF/Manuela Zips-Mairitsch
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Das Tembe Wildreservat gilt als Zufluchtsort der letzten Giganten - Elefantenbullen mit gewaltigen Stoßzähnen. Das 300 Quadratkilometer große Schutzgebiet wurde vom König der Tembe begründet. Der Tembe Elephant Park im Nordosten Südafrikas an der Grenze zu Mosambik soll aber nicht nur den "Königselefanten" Schutz, sondern auch der lokalen Bevölkerung eine Lebensgrundlage bieten. Mit Jobs im Ökotourismus trägt das Projekt zur Armutsbekämpfung in der Region bei.
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10.10 Uhr

Juwel der Elefantenküste - Afrikas Wunderland Isimangaliso
© ORF/Manuela Zips-Mairitsch
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3280 km² am Meer mit Elefanten, Nashörnern, Büffeln, Löwen und Leoparden: der südafrikanische Nationalpark heißt "Isimangaliso", was in der Sprache der Zulus schlicht "Wunder" bedeutet.
Der artenreiche Küstenstreifen wurde 1999 zum ersten UNESCO Weltnaturerbe Südafrikas erklärt. "Isimangaliso" bietet mit seinen ausgedehnten Feuchtgebieten, Sumpflandschaften, Savannen und Küstenwäldern eine unvergleichliche Biodiversität mit entsprechender Artenvielfalt.
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11.05 Uhr

Im Reich der starken Löwinnen
© ORF/ZED
Im Ruaha-Nationalpark in Südtansania dauert die Dürreperiode in diesem Jahr ungewöhnlich lange. Da der Regen ausbleibt, müssen die Tiere in anderen Gebieten nach Wasser suchen. Das ist nicht immer ungefährlich für sie. Zuerst emigrieren die Pflanzenfresser, gefolgt von ihren Fressfeinden, darunter ein Rudel von neun Löwinnen mit ihren 13 Löwenbabys. Auf der Suche nach Wasser folgen die Tiere dem ausgetrockneten Ruaha-Flussbett, ein Weg, der vielen von ihnen den Tod bringt.

Die Dokumentation entstand in einem unter Tierfilmern nur wenig bekannten Naturschutzgebiet. Sie zeigt, welche Überlebensstrategien Tiere angesichts der immer bedrohlicheren Auswirkungen des Klimawandels und des damit einhergehenden Wassermangels entwickeln. Obwohl sie sehr wohl in der Lage sind, ihr Verhalten auf mitunter außerordentliche Weise zu ändern, ist ihr Bestand durch die Erderwärmung bedroht. Die Situation im Ruaha-Nationalpark verschlechtert sich noch durch den Bau eines Staudamms, denn er hält im Oberlauf des Flusses die ohnehin schon geringen, für die Tiere aber lebensnotwendigen Wassermengen zurück.
Eine Dokumentation von Jean Barreau und Romain Quillon

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11.55 Uhr

Traumflug durch Afrika - in zwei Teilen
© NDR/Christian Gramstad
Die zweiteilige Dokumentation lädt zu einer Reise mit dem Hubschrauber durch das südliche Afrika ein. Teil eins führt vom Ostkap in Südafrika bis zum Nationalpark Kalahari in Botsuana. Fast 8000 Kilometer sind es, es geht durch acht Länder: Südafrika, Botsuana, Sambia, Tansania, Burundi, Ruanda, Uganda und Kenia. Am Steuer des Hubschraubers sitzt Captain Thilo Kaiser, ein deutscher Pilot. Er kennt die Gegenden wie kein anderer.
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12.40 Uhr: Von Kapstadt zur Kalahari
13.25 Uhr: Vom Okavango zum Äquator

Rift Valley - Der große Graben
© ORF/Cosmos Factory/Harald Pokieser
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Das afrikanische Rift Valley: 6.000 Kilometer lang reicht es vom Jordan Tal über das Rote Meer, das Hochland Äthiopiens und Ostafrika bis Mosambik. Geschaffen von den inneren Kräften der Erde, hat es das heutige Bild des Planeten Erde nachhaltig geprägt: Das Rift Valley verbindet die faszinierendsten Naturparadiese miteinander - für Millionen Menschen ist der große Graben der Inbegriff der Schönheit Afrikas. Harald Pokieser und sein Team haben für "Universum" das Rift Valley in einer vielfach ausgezeichneten Dokumentation porträtiert.
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14.10 Uhr

Sambesi - Der donnernde Fluss
© ORF/Sience Vision/Rita Schlamberger
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Die Dokumentation "Sambesi - Der donnernde Fluss" ist ein opulentes Naturspektakel über den größten Fluss des südlichen Afrika. Der Sambesi durchfließt die prächtigsten Ökosysteme des Kontinents und erlaubt einen Blick auf alle klassischen afrikanischen Tierarten. Dieser Film des vielfach ausgezeichneten Naturfilmers Michael Schlamberger bietet einen Bilderreigen über 2.800 Kilometer - von Sambia in Zentralafrika bis nach Mozambique, wo der mächtige Fluss in den Indischen Ozean mündet.
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15.45 Uhr

Der weiße Löwe
© ARD Degeto
Spielfilm, Südafrika 2008
Der weiße Löwe Letsatsi muss sich, von seinem Rudel ausgestoßen, allein in der Wildnis behaupten. Der Shangaan-Junge Gisani rettet ihn vor einer Hyäne und beschließt, ihn weiter zu beschützen. Beim renommierten Kinderfilmfestival "Lucas" in Frankfurt erhielt der Film den Publikumspreis. Bei den südafrikanischen Film- und Fernsehpreisen (SAFTA) wurde er für die Beste Kamera und die Beste Musik ausgezeichnet.

An einem Lagerfeuer hat sich eine Gruppe von Kindern versammelt, um sich von einem alten Mann eine aufregende Geschichte erzählen zu lassen: Vor vielen Jahren wurde im Tal des südafrikanischen Shangaan-Volkes ein weißer Löwe geboren, der "Letsatsi" genannt wurde. Eine uralte Legende besagt, dass diese überaus seltenen Tiere als Botschafter der Götter dem Volk Glück und Wohlstand bringen. Von seinem Rudel hingegen wird er wegen seines weißen Fells ausgegrenzt. Von klein auf muss Letsatsi lernen, sich zu behaupten und sich gegen immer neue Feinde zur Wehr setzen.

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17.20 Uhr

Lionsrock - Die Heimkehr des Königs
© ORF/Rilk Film/Andreas Laschober
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Als im Februar 2008 rund um ein markantes Felsplateau des südafrikanischen Hochlands ein gigantisches Tierreservat abgegrenzt wird, kann niemand den großen Erfolg dieses einzigartigen Projekts absehen. Heute ist Lionsrock, der Felsen der Löwen, ein umfassendes Schutzgebiet, in das Raubkatzen aus der gesamten Europäischen Union rückgeführt werden - ehemalige Zirkuslöwen, Großkatzen aus nicht artgerechter Haltung, Tiere aus konkursreifen Zoos.
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18.45 Uhr

Afrikas wilde Bienen - Die wahren Herrscher der Savanne
© ORF/BBC/Verity White
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Schauplatz Kenia: Ein Kampf David gegen Goliath. Eine winzige Königin und ihr Heer im Widerstreit mit Feinden, die millionenfach größer sind als sie selbst: Die "Universum"-Dokumentation "Afrikas wilde Bienen - Die wahren Herrscher der Savanne" zeigt den Überlebenskampf der afrikanischen Honigbienen, deren Gegner kaum übermächtiger sein könnten: einerseits Elefanten, die größten Landsäugetiere der Welt, andererseits die Turkana, ein kenianischer Nomadenstamm, der es auf das Gold der Savanne, den Honig, abgesehen hat.
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19.30 Uhr

Showmaster aus der Wüste - Südafrikas Erdmännchen
© ORF/BBC/Ralph Bower/Virginia Quinn
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Erdmännchen sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten. Die "Universum"-Dokumentation "Showmaster aus der Wüste - Südafrikas Erdmännchen" zeigt das turbulente Alltagsleben der gestreiften Wüstenkobolde.
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20.15 Uhr

Afrikas Wilder Westen - Namibias Wüstenpferde
© ORF/Interspot
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Goldfarbene Dünen, weiße Salzpfannen, endlose Savannen unter einem tiefblauen Horizont - die Namib an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften unserer Erde. Ausgerechnet diese Wildnis, die von Sonne, Sand und Sturm geprägt wird, ist die Heimat von Afrikas einzigen Wildpferden. Die Namib, eine der einsamsten Wüsten Afrikas: In diesem Trockengebiet können nur Spezialisten überleben: Oryx-Antilopen, Tüpfelhyänen oder Schakale. Doch die Namib ist auch Heimat für eine Tierart, die aus Europa kommt und sich hier erst seit 100 Jahren behauptet: die Namibs!
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21.00 Uhr

Mythos Kongo - in zwei Teilen
© NDR/Doclights GmbH/Blue Planet Film
Die Einheimischen nennen ihn "den Fluss, der alle Flüsse verschluckt". Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, fließt dann Richtung Westen, wobei er immer mächtiger wird. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der zweiteilige Film Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen der Erde.
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21.50 Uhr: Fluss der Extreme
22.35 Uhr: Im Reich der Menschenaffen

Sambesi - Der donnernde Fluss
WH v. 15.45 Uhr
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23.15 Uhr

Rift Valley - Der große Graben
WH v. 14.10 Uhr
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0.50 Uhr

Afrikas wilde Bienen - Die wahren Herrscher der Savanne
WH v. 19.30 Uhr
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2.25 Uhr

Showmaster aus der Wüste - Südafrikas Erdmännchen
WH v. 20.15 Uhr
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3.10 Uhr

Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara
WH v. 8.40 Uhr
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3.55 Uhr

Lionsrock - Die Heimkehr des Königs
WH v. 18.45 Uhr
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4.40 Uhr

Namaqualand - Der Blumengarten Afrikas
WH v. 7.55 Uhr
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5.25 Uhr