© ORF/WTS Film
Im Bild: Otto Schenk, Rebecca Horner - heute Solotänzerin an der Wiener Staatsoper
Im Bild: Otto Schenk, Rebecca Horner - heute Solotänzerin an der Wiener Staatsoper
Mein Opa und die 13 Stühle
In ihren Ferien beim Opa in Wien erhält Samantha die Nachricht von einer Erbschaft. In Kärnten müssen Opa und die Enkelin feststellen, dass diese scheinbar nur aus 13 alten Stühlen besteht. Erst nach der Versteigerung erfahren die beiden, dass in einem der Stühle 3 Millionen Schilling eingenäht sind. Nun versucht Opa mit allen Mitteln bei den neuen Besitzern die Stühle zu finden und heimlich an sich zu bringen. Dabei kommen beide in die turbulentesten Situationen.
Hans-Moser-Remake mit Otto Schenk, Tobias Moretti und Rebecca HornerUnter der Regie von Helmuth Lohner machen sich Otto Schenk, Tobias Moretti und Rebecca Horner in "Mein Opa und die 13 Stühle" auf die Suche nach 13 Stühlen und einer Millionenerbschaft. Erich Tomek verfasste das Drehbuch zu dieser Koproduktion von ORF und Wörthersee-Film. In weiteren Rollen sind unter anderem Thaddäus Podgorski, Adelheid Picha, Maria Köstlinger, Harald Serafin, Susanne von Almassy und Marianne Nentwich zu sehen.

Aus der entzückenden Rebecca Horner ist mittlerweile ein umjubelter Ballett-Star an der Wiener Staatsoper geworden, zuletzt konnte man sie bei den Tanzeinlagen des Neujahreskonzertes 2018 bewundern.

Inhalt:
© ORF/WTS Film Rebecca Horner als Sammy - auf der Suche nach dem Geld in den Sitzpolstern
Rebecca Horner als Sammy - auf der Suche nach dem Geld in den Sitzpolstern
Samantha (Rebecca Horner), ein siebenjähriges, dunkelhäutiges Mädchen, verbringt ihre Ferien bei ihrem Großvater Franz Sedlak (Otto Schenk) in Wien. Als sie erfährt, dass sie als Universalerbin ihrer verstorbenen Tante Karolin eingesetzt wurde, fährt sie gemeinsam mit ihrem Opa nach Kärnten, um das Erbe anzutreten.
Dort stellt sich allerdings heraus, dass die Hinterlassenschaft nur aus 13 zwar recht hübschen, aber doch nicht allzu wertvollen Biedermeierstühlen besteht. Ärgerlich über die unnötige Reise, lässt Franz die Stühle versteigern, um wenigsten ein paar Schilling für seine Enkelin zu retten. Doch kaum sind die Stühle bei der Auktion, findet Samantha einen Brief, aus dem hervorgeht, dass die Tante - sie misstraute allen Anwälten und Banken - drei Millionen Schilling (220.000,-- Euro) zur sicheren Aufbewahrung in die Polsterung eines der 13 Stühle eingenäht hat. Entsetzt rast Franz mit Samantha zurück zur Auktion, in seiner Schusseligkeit ersteigert er nur eine Gipsfigur, die 13 Stühle haben bereits andere Besitzer gefunden.

© ORF/WTS Film Otto Schenk, Tobias Moretti
Otto Schenk, Tobias Moretti
Verzweifelt erzählt Franz seinem Freund Wolfgang (Tobias Moretti), einem wohlhabenden Galeriebesitzer, von dem Missgeschick. Wolfgang gelingt es bald, die Käufer der Stühle zu eruieren, doch rät er Franz, nur ja nicht zu verraten, dass in einem der Stühle viel Geld steckt. Franz und Samantha beginnen - unterstützt von Wolfgang - die Käufer der 13 Stühle aufzusuchen, schlitzen die Polsterung der Stühle heimlich auf und geraten in seltsame, komische und verrückte Situationen.
Zwei Stühle stehen bei einer Gräfin (Susanne von Almassy), einer im Spielcasino, zwei im ORF - wo Franz und Samantha mitten in eine Live-Show platzen -, einen Stuhl hat ein indisponierter Tenor (Harald Serafin), einen eine Psychiaterin (Marianne Nentwich), einen eine theaterbesessene junge Frau (Petra Morzé) erworben - doch in keinem befinden sich die Millionen. Erst bei Stuhl 13 werden die drei fündig: Er landete in einem Kinderdorf. Samantha - und letztlich auch Franz - bringen es allerdings nicht übers Herz, ihre Besitzansprüche anzumelden, und gehen still davon. Doch "Wer gibt, dem wird gegeben" - und so endet die Geschichte doch noch mit einem Happy End für Samantha und ihren Opa.

Sendedaten
Samstag, 13. April 2019
um 16.00 Uhr
Stereo, Videotext-UT
Credits
Komödie, Österreich 1996
Buch: Erich Tomek
Regie: Helmuth Lohner

Mit Otto Schenk (Opa), Rebecca Horner (Samantha), Tobias Moretti (Wolfgang Ohr), Thaddäus Podgorski (Adam Fürst), Susanne von Almassy (Gräfin Adelheid), Maria Köstlinger (Anni), Adelheid Picha (Gertrud) u.a.