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Leben in Rente – Zwischen Aufbruch und Abschied
Ein Film von Dieter Gränicher
Nochmals neu anfangen? Ausbrechen aus dem gewohnten Trott? Unbekannte Horizonte entdecken? Wovon manche in der Lebensmitte sehnsüchtig träumen, wird allen ein Vierteljahrhundert später gesetzlich verordnet: Mit dem Tag der Pensionierung brechen wir auf in ein neues Leben – ob wir wollen oder nicht.
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In seinem Film begleitet Dieter Gränicher Gaby und Manfred Grütter durch das erste Jahr in Rente. Wir erleben das Ehepaar in einer Zeit des Loslassens. Beide haben ein erfülltes Berufsleben hinter sich und tasten sich nun, nach gleichzeitig erfolgter Pensionierung, gemeinsam durch Verlust- und Leeregefühle vorwärts zu einem sinnhaften neuen Alltag. Vom Loslassen und Weitergehen erzählt auch der dritte Protagonist des Films – Hans Fischer, 92Jahre alt. Nach dem Tod geliebter Menschen steht er im hohen Alter alleine da, konfrontiert mit schwindender Mobilität. Was ihm bleibt, ist das Klavierspiel, und wer ihm dabei zuhört, nimmt in seinem Musizieren nicht nur Wehmut wahr, sondern auch ungebrochene Lebendigkeit. Dieter Gränicher zeigt in seinem Film das Sich-Einfinden im Rentenalter auch als Annäherung ans Ende. Gleichzeitig wird spürbar, dass gerade das Wissen um die Endlichkeit des Neustarts im Alter diesem eine grosse Intensität verleihen kann.

Was kostet uns das Älterwerden?
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Das Tabu am Lebensende

Die Diskussionen um die Reduzierung der Gesundheitskosten macht auch vor heiklen Fragen nicht Halt. Eine Sache wurde bisher ausgelassen: das letzte Lebensjahr eines Versicherten. Dieses ist im Durchschnitt so teuer wie alle vorangegangenen Jahre zusammen. Am Ende eines Lebens über Geld zu sprechen, ist tabu. Die Debatte darüber wäre nötig, zumal neue Behandlungen extrem teuer sein können.

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Leben in Rente:

16.05.2018, 20:15 Uhr

Was kostet uns das Älterwerden?

16.05.2018, 21:05 Uhr