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Eppendorf-Versuchsgefäß Video
Die Ernährung hilft, ein hohes Alter zu erreichen (Beitrag vom 25. Februar 2015)
Süßes hohes Alter
Stoffwechselgen verlängert das Leben
Schaltet man bei Mäusen das Stoffwechselgen "Mindy" aus, lagern sie auch bei zuckerreicher Ernährung wenig Fett in der Leber ein und leben so länger.
Das hat der Dresdener Endokrinologe Prof. Andreas Birkenfeld gezeigt. Bei übergewichtigen Menschen ist "Mindy" dagegen besonders aktiv. Dass eine verringerte Kalorienzufuhr das Leben verlängern kann, ist schon länger bekannt. Die Ursachen dafür blieben jedoch lange unklar.

US-Mediziner haben allerdings 2008 eine Studie vorgestellt, die das Gen "Sirt1" unter Verdacht stellte. Allerdings lagen solche Daten bisher auch hier nur für Mäuse und Ratten vor. Die Sirt1-Proteine stoppen das Eiweiß "Bax". Dieses lässt Zellen absterben. Zudem hemmt auch Sirt1 die Einlagerung von Fett.

Dagegen rät der Jenaer Molekularmediziner dazu, wenigstens im hohen Alter die Kalorienzufuhr zu erhöhen: "Da kommt es darauf an, bei Kräften zu bleiben." Birkenfeld will irgendwann die Aktivität von "Mindy" bei älteren Menschen drosseln: Sie können viel mehr Zucker zu sich nehmen, aber die negativen Wirkungen blieben so aus. Ein Jungbrunnen? "Man muss da zurückhaltend sein", so Birkenfeld. "Es gibt immer irgendwelche negativen Seiten."

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