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h1n1 © reuters Video
H1N1 - die Benennung eines Virus war in Schlagzeilen zu lesen
Virus
Klein, tot und bisweilen tödlich
Viren sind im Grenzbereich des Lebens - und werden oft nicht dazu gezählt: Zur Definition des "Lebens" zählt auch ein eigener Stoffwechsel.
Weder diese noch die Fähigkeit sich zu vermehren ist bei Viren gegeben, die aus DNA oder RNA (jeweils in einzel- oder doppelsträngiger Form) bestehen, umgeben von einer Hülle aus Proteinen, die Infektion von Zellen ermöglichen.

Viren sind in der Regel hochspezifisch und befallen einen oder wenige Organismen, und dort vor allem nur einen Zelltypus. Die spezifische Oberflächenstruktur ermöglicht die genaue Erkennung und das Eindringen in die Wirtszellen. Gleichzeitig ermöglichen diese Strukturen jedoch auch den Angriff des Immunsystems.

Nur wenige Medikamente wirken gegen Viren. Antibiotika sind per se bei Viren nutzlos, da Viren keinen eigenen Stoffwechsel haben, sondern sich den der Wirtszellen zu Nutze machen: Sie zwingen die Zelle, nichts anderes als Viren zu produzieren. Einige Viren haben die Fähigkeit entwickelt, sich in das Genom der Wirtszellen zu integrieren und dort bei jeder Zellteilung weitergegeben zu werden, jedoch inaktiv zu bleiben. Das unterstützt auch die These, dass Viren ursprünglich genetische Elemente der Wirtszellen waren, die sich selbstständig gemacht haben.