Krankenhauszimmer
BeitragBeitrag
Depressive fühlen sich niedergeschlagen.
Depressionen
Betroffene ziehen sich aus der Gesellschaft zurück
Depressive Menschen fühlen sich vor allem am Morgen traurig, gedrückt und pessimistisch. Sie ziehen sich zurück und verlieren das Interesse an gesellschaftlichen Kontakten.
Oft kommen Angst sowie das Gefühl völliger Wertlosigkeit hinzu. Depressionen zählen zu den häufigsten Gründen für Berufsunfähigkeit in Deutschland und sind Hauptursache für Selbstmorde.

Depressionen haben ein Reihe von Ursachen: Sie können auf das Burnout-Syndrom folgen oder aus anhaltender psychischer Überlastung entstehen. Auch Arbeitslosigkeit kann Depressionen auslösen. Manche Patienten haben eine erbliche Veranlagung, andere hatten Schicksalsschläge oder leiden unter ungelösten Konflikten ihrer Kindheit.

In Industrienationen leiden schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der Erwachsenen zumindest gelegentlich an einer Depression.

Moderne Psychopharmaka oder ein Psychotherapie können den Erkrankten oft helfen. In manchen Fällen wirkt auch gezielter Schlafentzug oder eine Lichttherapie. Nach Abklingen der Symptome muss die Behandlung meist bis zu ein Jahr fortgesetzt werden, da ein hohes Rückfallrisiko besteht. Betroffene müssen im Schnitt mit vier depressiven Phasen im Leben rechnen, die sowohl schleichend als auch ganz plötzlich beginnen können.

Wie jetzt?
Gedopt im Job
"Wer auf eine Gesellschaft permanenter Konkurrenz setzt, macht aus Mitmenschen Gegenmenschen", meint nano-Reporterin Alexandra Kröber. Und das macht krank.
Online gegen Depression
Hilfe aus dem Netz
Leichte bis mittelschwere Depressionen lassen sich mit einer Internetberatung wirksam bekämpfen, sagt die Berliner Psychologin Christine Knaevelsrud.
mehr zum Thema