Einnahme von Ritalin © dpa
Ritalin ist oft immer noch das Mittel der Wahl bei einer ADHS-Diagnose.
ADHS - Dopamin fehlt
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
Die Ursachen von ADHS sind sehr komplex. Neurobiologen erklären die Störung mit Veränderungen im Hirnstoffwechsel.

Die Krankheit äußert sich in der Regel in Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, in ausgeprägter körperlicher Unruhe und starkem Bewegungsdrang und in impulsivem und unüberlegtem Handeln. Die Fähigkeit zur Selbststeuerung sei stark eingeschränkt. Andererseits könne die Krankheit auch ohne Hyperaktivität auftreten. Letzteres findet sich häufiger bei Mädchen, die dann meist als "Traumsuse" bezeichnet werden.

ADHS ist die häufigste psychiatrische Störung bei Kindern und Jugendlichen: Zwischen drei und sechs Prozent aller Schulkinder haben das "Zappelphilipp"-Syndrom. Jungen seien dabei drei bis neun Mal häufiger von ADHS betroffen als Mädchen, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Entgegen früheren Annahmen sind auch drei bis vier Prozent der Erwachsenen von der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen.


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