Nikolaus Harnoncourt  © ORF/styriarte/Werner Kmetitsch
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Nikolaus Harnoncourt (verstorben März 2016)
Harnoncourt dirigiert Mozart
Zehn Wochen des Sommers 1788 genügten Wolfgang Amadeus Mozart, um die Trias seiner letzten Symphonien zu vollenden. Für Nikolaus Harnoncourt sind sie mehr als drei einzelne symphonische Meisterwerke: Er deutet sie als geschlossenen Zyklus, als "Oratorium ohne Worte".
© ZDF_ORFstyriarteWerner Kmetitsch Dieser Blick zog alle in den Bann!
Dieser Blick zog alle in den Bann!
Die Überhöhung der Symphonie zum quasi-sakralen Ereignis und ein dramaturgisch gebundenes Ganzes, das von der langsamen Einleitung der großen Es-Dur-Symphonie bis zum fugierten Finale der "Jupiter" reicht: Unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt führte der Concentus Musicus Wien im Rahmen der "styriarte", der sommerlichen Musikfestspiele Steiermark, die letzten drei Symphonien von Wolfgang Amadeus Mozart am 5. Juli 2014 im Grazer Stefaniensaal auf.

Die Symphonie in Es, KV 543, die Symphonie in g, KV 550, sowie die Symphonie in C, KV 551, die sogenannte "Jupiter-Symphonie". Ganz Österreich konnte das Hochkulturereignis aus der Steiermark, die "ORF Steiermark Klangwolke", wieder im Radio und Fernsehen mitverfolgen. Die "styriarte"-Aufführung wurde außerdem auch zum Klangereignis im öffentlichen Raum: Public-Viewings auf öffentlichen Plätzen im gesamten österreichischen Bundesland luden zum kostenlosen Live-Kulturgenuss ein.

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie in Es, KV 543; Symphonie in g, KV 550; Symphonie in C, KV 551

Mit
Orchester Concertus Musicus Wien
Musikalische Leitung Nikolaus Harnoncourt
Bildregie Volker Grohskopf

Sendedaten
Samstag, 3. Februar 2018
um 20.15 Uhr
Stereo, 16:9
Credits
Aufzeichnung aus dem Stefaniensaal in Graz im Rahmen der styriarte Klangwolke 2014
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