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Kommandoführer Philippe Legorjus (Mathieu Kassovitz) versucht alles, um bei der Geiselnahme in Neukaledonien ein Gemetzel zu vermeiden.
Rebellion
Eine Antiterroreinheit wird 1988 ins französische Überseegebiet Neukaledonien geschickt. Dort haben Rebellen eine Polizeistation überfallen und 30 Geiseln genommen. Während der französische Kommandoführer das Vertrauen der Aufständischen gewinnt, setzen die Pariser Politiker im Wahlkampf auf Gewalt. - Das auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Kriegsdrama fesselt durch Intensität, Realitätsnähe und politische Brisanz.
April 1988, Philippe Legorjus, Verhandlungsspezialist und Chef einer Antiterroreinheit, wird in den Pazifik abkommandiert. Neben Legorjus' Truppe werden auch 300 Soldaten entsandt. Während das Militär auf ein schnelles Eingreifen drängt, gewinnt Legorjus allmählich das Vertrauen des Anführers der Rebellen. Doch in Frankreich stehen bald Präsidentschaftswahlen an, und weder François Mitterrand noch Jacques Chirac wollen vor ihrem Volk als Schwächlinge dastehen.

"Rebellion" ist ein packender Kriegsfilm und ein spannendes Politdrama zugleich. "L'Ordre et la morale" (Die Ordnung und die Moral) beruht auf einer wahren Geschichte: Den Aufständen der Ureinwohner Neukaledoniens gegen das französische Mutterland im Jahr 1988.

Regisseur, Hauptdarsteller und Drehbuchautor Mathieu Kassovitz, der 1995 mit "Hass" in Cannes den Preis als bester Regisseur und den César in der Kategorie Bester Film gewann, inszenierte "Rebellion" mit sozialkritischem Bezug auf den "War on Terror" nach dem 11. September. Ein politisch engagiertes, vorzüglich gespieltes Drama als TV-Premiere.

Sendedaten
Sonntag, 11. Februar 2018, 0.35 Uhr
(Nacht So/Mo)
Credits
Rebellion
(L'Ordre et la morale)
Spielfilm, Frankreich 2011
124 Minuten
Regie: Mathieu Kassovitz
Mit Mathieu Kassovitz (Capitaine Philippe Legorjus), Philippe Torreton (Christian Prouteau), Iabe Lapacas (Alphonse Dianou), Sylvie Testud (Chantal Legorjus)
Porträt
Schulabbrecher und Filmpreisträger
Die Kinokarriere von Mathieu Kassovitz (2015)