Ronal, der Barbar
Die Barbaren sind Nachkommen Krons und als solche kriegssüchtig und grobschlächtig. Nur der junge Ronal entspricht gar nicht diesem Stereotyp. Ausgerechnet er aber muss die Bewohner seines Dorfs retten, die entführt wurden, um einem Dämon geopfert zu werden. - Ein erfrischend schräger Animationsfilm zwischen "Conan" und "Drachenzähmen, leicht gemacht", der das Genre einfallsreich persifliert.
Die Barbaren sind vor Muskeln strotzende, furchtlose Krieger. Nur Ronal, einziger Sohn des Stammesfürsten, wurde von der Natur nicht so gut ausgestattet. Als der finstere Krieger Volcazar Ronals Stamm überfällt und gefangennimmt, wird der Hänfling zur letzten Rettung seines Volkes.

Um Volcazar besiegen zu können, muss er das Schwert des Barbarengottes finden. Zum Glück bekommt er dabei tatkräftige Unterstützung: Der pummelige Barde Alibert, die ebenso schöne wie tödliche Kriegerin Zandra und der metrosexuelle Elf Elric begleiten Ronal durch ein mehr als schräges "Funtasy"-Abenteuer.

Unter der Regie der Dänen Philip Einstein Lipski, Thorbjørn Christoffersen und Kresten Vestbjerg Andersen lebt eine wahrlich barbarische Stil-Epoche in 3D-Animation wieder auf: Die Outfits der Stammeskrieger sind inspiriert vom Stil legendärer Metal- und Hardrockbands aus den 1980ern wie Manowar und Europe. Titelheld Ronal erlebt seine abenteuerliche Questen im Leder-String-Tanga und mit klassischer "Vokuhila"-Frisur.

Sendedaten
Sonntag, 10. Dezember 2017, 3.10 Uhr
(Nacht So/Mo)
Credits
Ronal, der Barbar
(Ronal Barbaren)
Animationsfilm, Dänemark 2011
86 Minuten
Regie: Kresten Vestbjerg Andersen,Thorbjørn Christoffersen, Philip Einstein Lipski