© ZDF, ARD Degeto, BR, Westhoff Film GmbH, DRIFE
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In "Wir sind die Neuen" erklärt eine lerngestresste Jugend den frisch eingezogenen Nachbarn, wo es langgeht.
Bärenstarkes Kino
Zehn internationale Spielfilme in zehn Tagen
3sat begleitet die Internationalen Filmfestspiele Berlin 2018 mit der Filmreihe "Bärenstarkes Kino" in seinem Programm und zeigt vom 14. bis zum 23. Februar insgesamt zehn herausragende Filme vergangener Wettbewerbsjahrgänge der Berlinale.

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14. bis 23. Februar 2018
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Trapez
© Joanna Productions, AG
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Als ein Artist nach einem schweren Unfall ein Comeback am Trapez mit dem Sohn seines früheren Partners versucht, drängt sich eine attraktive Kollegin zwischen die beiden Männer.
Burt Lancaster, Tony Curtis und Gina Lollobrigida spielen die Hauptrollen in dem mitreißenden Zirkusfilm von Carol Reed ("Der dritte Mann").
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Sonntag, 18. Februar 2018, 16.50 Uhr

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Mike Ribble war vor seinem Unfall einer der wenigen Hochseilartisten, die den dreifachen Salto springen konnten. Durch seine Verletzung ist Mike zur Untätigkeit verurteilt. Er ist deprimiert und beginnt zu trinken. Dem jungen Artisten Tino Orsini gelingt es jedoch, Mike dazu zu überreden, ein Comeback als Fänger zu versuchen - es gelingt, und das Team Ribble/Orsini schafft den Anschluss an die Weltspitze.

Die erfolgreiche Partnerschaft wird allerdings durch die hübsche Artistin Lola gestört. Orsini verliebt sich in die attraktive und berechnende junge Dame, die um jeden Preis an der Trapez-Nummer teilnehmen möchte. Es gelingt ihr auch, den Zirkusdirektor von ihrer Wichtigkeit zu überzeugen. Nach zahlreichen dramatischen Verwicklungen, die das Trio zu sprengen drohen, bieten die drei Artisten eine triumphale Vorstellung.

Credits: Trapez, Spielfilm, USA 1956, 101 Minuten, Regie: Carol Reed, mit Burt Lancaster (Mike Ribble), Tony Curtis (Tino Orsini), Gina Lollobrigida (Lola)

Wir sind die Neuen
© ZDF, ARD Degeto, BR, Westhoff Film GmbH, DRIFE
Wer sagt eigentlich, dass man mit 60 alt ist? Anne, Eddi und Johannes bestimmt nicht. Sie sind um die 60, können sich wenig leisten und gründen deshalb ihre Studenten-WG neu. Doch über den drei Studenten von damals wohnen drei Studenten von heute. Und die verstehen überhaupt keinen Spaß. - Ralf Westhoffs Film ist ein Filmspaß für alle Generationen - genau beobachtet, satirisch auf die Spitze getrieben, die "Macken" der Jugend wie der Alten entlarvend.
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Sonntag, 18. Februar 2018, 22.00 Uhr

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Das Trio landet geradewegs in der Neuzeit. Dort erklärt eine lerngestresste Jugend den neuen Nachbarn, wo es langgeht: Für etwaige Alten-Hilfe hätten sie keine Kapazitäten, Lärm sei ein No-Go, und überhaupt wären die Neuen mit Flurputzen dran. Keineswegs eingeschüchtert von dieser Ansage, versuchen die drei, sich selbst erst mal zusammenzuraufen.

Anne, die Biologin, die früher keine Umwelt-Demo ausließ, kommt mit dem Tempo der neuen Zeit nicht klar, mag den rasanten Wandel nicht. Eddi, der Feger von einst, kämpft mit seiner Gesundheit. Und Johannes, der sich als Rechtsanwalt mit Vorliebe um Mandanten kümmerte, die sich keinen Rechtsanwalt leisten konnten, ist irgendwo in den letzten 30 Jahren stehengeblieben.

Doch dann bricht die WG der Jungen unter dem Lernstress zusammen. Mit Thorstens Bandscheiben-Vorfall gerät das Räderwerk aus Lernen, Pizza-Service und null Freizeit aus den Fugen. Und die Jugend braucht die Hilfe der Oldies. Johannes versucht, der völlig überforderten Katharina den Weg fürs Jura-Examen zu weisen, Anne kümmert sich um Thorstens Rücken, und Eddi lässt die vor Liebeskummer zerrissene Barbara an seinem reichen Schatz an Beziehungserfahrungen teilhaben: Die Jugend entdeckt, dass die Erfahrungen und Werte der Alten nicht ganz von gestern sind, die Generation 60plus kommt in der Gegenwart an und erhält neue Impulse für die Zukunft. Eine "Win-Win-Situation" eben.

Auch mit seinem dritten Film trifft Ralf Westhoff ("Shoppen", "Der letzte schöne Herbsttag") voll ins Schwarze, nicht zuletzt dank eines hervorragenden Ensembles.

Credits: Wir sind die Neuen, Spielfilm, Deutschland 2014, 88 Minuten, Regie: Ralf Westhoff, mit Gisela Schneeberger (Anne), Heiner Lauterbach (Eddi), Michael Wittenborn (Johannes), Claudia Eisinger (Katharina), Karoline Schuch (Barbara)

Im Reich der Sinne
© ZDF, Tele München
Clip (22-6 Uhr) Clip (22-6 Uhr)
Ein Liebespaar verliert sich mit zunehmender Leidenschaft in seiner sexuellen Lust, die sämtliche Tabus überschreitet und schließlich sogar vor Schmerz und Tod nicht mehr Halt macht. - Nagisa Oshimas Klassiker gehört in seiner Darstellung von Sexualität zu den radikalsten Werken der Filmgeschichte.
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Sonntag, 18. Februar 2018, 23.25 Uhr

Eine Familie
© berlinale
Ditte Rheinwald ist stolz auf ihre erfolgreiche Bäckerfamilie, die es von bettelarmen deutschen Einwanderern zum dänischen Hoflieferanten brachte. Dann wird dieses Erbe zur schweren Bürde. Ditte soll nach der niederschmetternden Krebsdiagnose ihres Vaters Rikard den Betrieb übernehmen, doch sie hat einen Traumjob in New York angeboten bekommen. - Das unsentimentale Sterbedrama erzählt von einem tragisch zugespitzten Konflikt zwischen Vater und Tochter.
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Mittwoch, 21. Februar 2018, 22.25 Uhr

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Die erfolgreiche Galeristin Ditte möchte mit ihrem Lebensgefährten Peter, einem ambitionierten Künstler, nach New York übersiedeln. Für den Traumjob, den sie dort angeboten bekommt, nimmt die Schwangere sogar eine Abtreibung in Kauf. Mitten in den Reisevorbereitungen wird das Paar von der niederschmetternden Krebsdiagnose ihres Vaters Rikard überrascht. Die düstere Aussicht macht den Patriarchen zum verbitterten Menschen, der sich nur noch eines wünscht: Die Bäckerei soll in Familienbesitz bleiben. Die Kinder, die er mit seiner zweiten, deutlich jüngeren Frau Sanne bekommen hat, sind aber noch zu jung, um den Betrieb zu übernehmen. Rikard setzt seine Lieblingstochter massiv unter Druck: Ditte - und nicht deren jüngere Schwester Chrisser, die sich immer vernachlässigt fühlte - soll ihr Erbe antreten. Die Liebe zu ihrem Vater und die beruflichen Ambitionen stürzen die junge Frau in einen schmerzlichen Konflikt, der sich mit der Verschlechterung von Rikards Gesundheitszustand immer mehr zuspitzt.

Mit diesem fesselnden Porträt einer Bäcker-Dynastie gelingt der dänischen Regisseurin Pernille Fischer Christensen ein großer Wurf. Das bewegende Familiendrama erzählt vom Sterben eines Patriarchen und leuchtet dabei die ambivalenten Gefühle aller Beteiligten mit selten gesehener Tiefenschärfe aus. Die stimmige Kameraarbeit rückt das vielstimmige Geschehen in eine dokumentarische, nie aufdringlich wirkende Nähe. Neben dem dänischen Filmveteran und Bond-Bösewicht Jesper Christensen als passioniertem Bäcker überzeugt Lene Maria Christensen in der Rolle einer modernen Frau, die sich beruflichen Ambitionen und Familientradition entscheiden muss.

Credits: Eine Familie (En familie), Spielfilm, Dänemark 2010, 97 Minuten, Regie: Pernille Fischer Christensen, mit Jesper Christensen (Rikard), Lene Maria Christensen (Ditte), Pilou Asbæk (Peter)

Jack
© ZDF, Camino Film
Der zehnjährige Jack muss funktionieren wie ein Erwachsener. Es ist Sommer. Die Vorfreude auf die Ferien ist groß. Am letzten Schultag im Jugendheim wird Jack nicht abgeholt. Seine Mutter Sanna, 26, ruft an und vertröstet ihn. Es kommt zum Streit, bei dem er seinen Mitbewohner verletzt. Verängstigt läuft Jack nach Hause, um Schutz bei seiner Mutter zu suchen. Doch keiner ist da. - Edward Bergers preisgekrönter Spielfilm wurde auf der Berlinale 2014 zu einem Lieblingsfilm der Kritiker.
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Donnerstag, 22. Februar 2018, 22.25 Uhr

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Nachdem Jack seinen sechsjährigen Bruder Manuel von einer Freundin abgeholt hat, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer Mutter.

Über mehrere Tage ziehen sie durch die Stadt und folgen ihrer Spur. Dabei scheint es niemandem aufzufallen, dass sie ganz allein sind. Eines Nachts brennt wieder Licht in ihrer Wohnung. Jack und Manuel rennen nach Hause, wo ihre Mutter sie in die Arme schließt. Gemeinsam essen sie zu Abend. Jack versucht sich mitzuteilen, doch Sanna hört nicht zu. Er trifft eine drastische Entscheidung.

"Jack" ist ein Film über die Reise eines Jungen, der früh gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen. Am Ende überrascht Jack mit einer mutigen Entscheidung, die dem Zuschauer den Spiegel vorhält.Edward Bergers Spielfilm wurde auf der Berlinale 2014 zu einem Lieblingsfilm der Kritiker und anschließend unter anderem mit den Publikumspreisen des Festivals des deutschen Films, Ludwigshafen 2014 (ex aequo), und des Filmkunstfests Mecklenburg-Vorpommern 2014, beim Deutschen Filmpreis 2015 mit der Lola - Filmpreis in Silber als bester Spielfilm und beim Bayerischen Filmpreis 2015 mit dem VGF-Nachwuchspreis als beste Produktion ausgezeichnet.

Credits: Jack, Spielfilm, Deutschland 2014, 94 Minuten, Regie: Edward Berger, mit Ivo Pietzcker (Jack), Georg Adams (Manuel), Luise Heyer (Sanna)

Mord in Louisiana
© ZDF, Dawn Jones
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Detective Dave Robicheaux wird mit einem dunklen Kapitel seiner Vergangenheit konfrontiert, als eine Leiche entdeckt wird, die schon seit Jahrzehnten in den Sümpfen Louisianas liegt.
Bertrand Taverniers atmosphärisch dichter Thriller mit Starbesetzung, in der Hauptrolle Tommy Lee Jones.
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Freitag, 23. Februar 2018, 22.35 Uhr

Rückblick

Boyhood
© ZDF, Matt Lankes
Die Geschichte einer Kindheit, über zwölf Jahre hinweg erzählt: als fiktionale Langzeitbeobachtung eines Jungen zwischen sechs und 18, seiner Familie und der Zeit, in der sie leben.
Zwölf Jahre lang wachsen Mason und seine Schwester vor den Augen der Kamera heran, werden ihre Eltern älter. - Richard Linklater gewann mit seiner zu Herzen gehenden Geschichte vom Erwachsenwerden einen Oscar, einen Silbernen Bären und knapp 170 weitere Preise.
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Mittwoch, 14. Februar 2018, 22.25 Uhr Filmwunder in Echtzeit: Kulturzeit-Beitrag zu "Boyhood" mit Interview Richard Linklater

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© ZDF, Lee Daniel Shan F Kelly
Heranwachsender Hauptdarsteller: Ellar Coltrane (Mason)
Mit seinen sechs Jahren ist Mason ein ganz zufriedener, in den Augen der Erwachsenen etwas verträumter Junge. Seine ältere Schwester Samantha geht ihm zwar schrecklich auf die Nerven, doch bei seiner alleinerziehenden Mutter Olivia fühlt er sich hundertprozentig geborgen. Als sein Vater, Mason sen., nach längerer Abwesenheit aus Alaska nach Austin in das Leben der Geschwister zurückkehrt, fordert er von seiner widerstrebenden Ex das Recht auf Kontakt zu seinen Kindern ein.

Anfangs fremdelt man ein bisschen, schon bald aber wird das Pendeln zwischen den unterschiedlichen Leben ihrer Eltern für Mason und Sam ganz normal. In kurzen Episoden entwickeln sich die Leben aller Beteiligten weiter: Mason kommt in die Pubertät, hat seine erste Freundin, entdeckt seine Leidenschaft für die Fotografie. Seine Mutter geht eine neue, nicht lange glückliche Ehe und ein paar Beziehungen ein, studiert auf der Abendschule und macht an der Uni Karriere, während sein Vater, ein erfolgloser Musiker, irgendwann mit seiner zweiten Frau eine neue Familie gründet und im bürgerlichen Leben ankommt. Man liebt sich, streitet sich, durchlebt Krisen, ist glücklich und redet über alles, worüber funktionierende Familien reden. Aus dem kleinen Mason wird ein junger Mann mit großen Plänen und einer Kindheit, die ihn gut auf das Leben vorbereitet hat.

Erwachsenwerden und Altern als inszenierter Prozess: Nicht zum ersten Mal porträtiert Richard Linklater, Regisseur der Independent-Hits "Before Sunrise - Zwischenstopp in Wien", "Before Sunset", "Before Midnight", das Leben junger Leute. Doch anders als in "Confusion - Sommer der Ausgeflippten" (1993) oder "Everybody Wants Some!" (2016) geht es ihm hier nicht um eine Momentaufnahme, sondern die Verknüpfung charakteristischer Momente zu etwas so schwer Fassbarem wie Lebensgeschichte. Was der berühmte DDR-Dokumentarist Winfried Junge zwischen 1981 und 2006 mit den "Kindern von Golzow" versuchte, inszeniert Linklater als Fiktion: mit der Kamera das Leben "bei der Arbeit" einzufangen.

© dpa
Bei der Premiere auf der Berlinale: Hauptdarsteller Ellar Coltrane und Lorelei Linklater, seine Schwester im Film, die Tochter des Regisseurs.
So kühn wie der Anspruch war auch die Durchführung: In zwölf Drehjahren traf sich das Team einmal im Jahr für einige Tage, um eine neue Episode aus dem Leben der Hauptfigur zu erzählen. Sämtliche Darsteller altern praktisch vor der Kamera, was nicht nur Durchhaltevermögen erfordert, sondern - zumindest im Fall der Erwachsenen - auch den Mut, der eigenen Vergänglichkeit eine Zeit lang zuzuschauen. Man wird dicker, grauer, älter. Was die Kinder betrifft, griff Linklater bei der Besetzung der älteren Schwester auf seine eigene Tochter zurück und hatte bei der Wahl seines anfangs erst sechsjährigen Hauptdarstellers Ellar Coltrane eine gute Nase und viel Glück.


"Boyhood" ist eine Hommage an das gewöhnliche Leben. "Zeit ist für das Kino, was das Öl für die Malerei ist. Ich habe immer versucht, einen besonderen Erzählfluss für die Geschichten zu finden, sie über das Fließen der Zeit zu erschließen." (Richard Linklater)

In diesem Fall könnte das Resultat nicht überzeugender sein: 2014 belohnt mit einem Silbernen Bären für die Beste Regie und 2015 mit drei Golden Globes und einem Oscar an Patricia Arquette für die Beste Nebendarstellerin bei fünf weiteren Oscar-Nominierungen in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes Buch, Bester Nebendarsteller und Bester Schnitt.

Credits: Boyhood, Spielfilm, USA 2014, 160 Minuten, Regie: Richard Linklater, mit Ellar Coltrane (Mason), Ethan Hawke (Mason senior), Lorelei Linklater (Samantha), Patricia Arquette (Olivia)

Flucht in Ketten
© ZDF, Beta-Film
Ein weißer und ein schwarzer Strafgefangener geraten bei Außenarbeiten heftig aneinander und sollen zur Strafe in eine gefürchtete Haftanstalt verlegt werden. Doch sie können fliehen.
Die Wut, die der rassistische Weiße und der großmäulige Farbige aufeinander haben, verraucht jedoch schnell, weil sie aufeinander angewiesen sind. - Stanley Kramers herausragend besetzter Spielfilm gewann unter anderem einen Silbernen Bären und zwei Oscars.
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Donnerstag, 15. Februar 2018, 21.00 Uhr Vom Tellerwäscher zum Hollywood-Star: Zum 90. Geburtstag von Sidney Poitier

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Nachdem der weiße Strafgefangene Johnny "Joker" Johnson und der schwarze Häftling Monroe Cullen in ihrer Sträflingsgruppe gewalttätig aufeinander losgegangen sind, sollen sie zusammen in einen Spezialknast verlegt werden. Auf dem Transport gelingt ihnen die Flucht, aber alle Versuche, die Kette zu sprengen, mit der sie aneinander gefesselt sind, bleiben vergeblich. Von Hubschraubern gesucht und mit Bluthunden verfolgt, finden sie eine Werkstatt, wo sie die Kette loszuwerden hoffen. Doch der Gefängnisdirektor und seine Männern sind ihnen auf den Fersen.

Der Spielfilm, den Stanley Kramer als Produzent und Regisseur drehte, fiel mit seinem Engagement gegen die Rassendiskriminierung mit der Entwicklung der Bürgerrechtsbewegung in den USA zusammen. Der schwarze Hauptdarsteller Sidney Poitier wurde auf der Berlinale 1958 als Bester Darsteller ausgezeichnet, 1959 gewann der Film Oscars für das Beste Originaldrehbuch und die Beste Kameraarbeit (Schwarzweiß) sowie einen Golden Globe für das Beste Filmdrama.

Der Filmstoff wurde später noch zwei Mal verarbeitet: 1972 spielten Pam Grier und Margaret Markov "Frauen in Ketten", und 1986 gab es unter dem Ursprungstitel "Flucht in Ketten" mit Robert Urich und Carl Weathers ein Remake für das US-amerikanische Fernsehen.

Credits: Flucht in Ketten (The Defiant Ones), Spielfilm, USA 1958, 92 Minuten, Regie: Stanley Kramer, mit Tony Curtis (John "Joker" Jackson), Sidney Poitier (Noah Cullen), Lon Chaney (Big Sam), Theodore Bikel (Sheriff Max Muller)

Die Geschichte der Dienerin
© ZDF, Jon Gardey
In Gilead herrschen ein autoritäres Regime und religiöser Fanatismus. Da nur noch wenige Frauen gebären können, wird die junge Kate einer Familie als "Dienerin" zur Fortpflanzung zugeteilt. Dabei erfährt Kate, was die Herrschenden in Gilead hinter den Fassaden ihres strengen Puritanertums treiben. - Volker Schlöndorffs Verfilmung des futuristischen Bestsellers von Margret Atwood, mit Natasha Richardson, Robert Duvall und Faye Dunaway.
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Donnerstag, 15. Februar 2018, 22.35 Uhr

Cotton Club
Harlem, 1928: Gangsterboss Dutch Schultz ist Stammgast in Harlems "Cotton Club". Dort verkehrt die New Yorker High Society ebenso wie die Unterwelt und amüsiert sich bei heißer Jazzmusik. Eines Nachts entgeht Dutch Schultz mithilfe des jungen Jazztrompeters Dixie Dwyer einem Bombenanschlag rivalisierender Gangster und protegiert ihn fortan. - Francis Ford Coppolas Spielfilm über ein turbulentes Kapitel amerikanischer Show-Geschichte.
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Freitag, 16. Februar 2018, 22.25 Uhr