© ORF/Manuela Zips-Mairitsch
Video online ab 12.10.2018, 6.00 UhrVideo online ab 12.10.2018, 6.00 Uhr
Juwel der Elefantenküste - Afrikas Wunderland Isimangaliso
3280 km² am Meer mit Elefanten, Nashörnern, Büffeln, Löwen und Leoparden: der südafrikanische Nationalpark heißt "Isimangaliso", was in der Sprache der Zulus schlicht "Wunder" bedeutet.
Der artenreiche Küstenstreifen wurde 1999 zum ersten UNESCO Weltnaturerbe Südafrikas erklärt. "Isimangaliso" bietet mit seinen ausgedehnten Feuchtgebieten, Sumpflandschaften, Savannen und Küstenwäldern eine unvergleichliche Biodiversität mit entsprechender Artenvielfalt.

Goliath Reiher  © ORF/Manuela Zips-Mairitsch Goliath Reiher
Flamingo-Tanz © ORF/Manuela Zips-Mairitsch Flamingo-Tanz
Giraffen bei Sonnenaufgang © ORF/Manuela Zips-Mairitsch Giraffen bei Sonnenaufgang

Fast zu schön zum Sterben
Der so zutreffende Name für das Gebiet geht der Legende nach auf einen Hofbeamten zurück. Im Wissen, lebendig mit seinem König begraben zu werden, flüchtete er bei dessen Tod an die Elefantenküste und prägte die Bezeichnung "Land der Wunder". Der artenreiche Küstenstreifen ist tatsächlich fast zu schön zum Sterben. Kein Wunder also, dass "Isimangaliso" 1999 zum ersten UNESCO Weltnaturerbe Südafrikas erklärt wurde.

© ORF/Manuela Zips-Mairitsch Hippos messen ihre Kräfte
Hippos messen ihre Kräfte
Der Landstrich bietet mit seinen ausgedehnten Feuchtgebieten, Sumpflandschaften, Savannen und Küstenwäldern eine unvergleichliche Biodiversität mit entsprechender Artenvielfalt. Elefanten kommen hier bis an die Meeresufer. Und Kleinstädte wie St. Lucia werden nachts immer wieder von Nilpferden besucht, die schon mal eine Tankstelle als Hippo-Toilette benutzen.

Seit kurzem leben auch wieder Löwen im Mkhuze Wildreservat und vervollständigen damit die "Big Five" (neben Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard). Das Vorkommen der "Big Five" ist aus Marketinggründen immens wichtig, schließlich will Isimangaliso mittelfristig dem berühmten Krüger Nationalpark ernsthaft Konkurrenz machen. Von der touristischen Erschließung des Gebiets sollen nicht nur die großen Handelsketten profitieren. Ökotourismus gilt hier als zentrale Strategie für nachhaltige Entwicklung und Naturschutz.

Geparden sind eine der Hauptattraktionen von Isimangaliso © ORF/Manuela Zips-Mairitsch Geparden sind eine der Hauptattraktionen von Isimangaliso
Nashörner sind heute überall gefährdet © ORF/Manuela Zips-Mairitsch Nashörner sind heute überall gefährdet
Seit einigen Jahren gibt es auch wieder Löwen © ORF/Manuela Zips-Mairitsch Seit einigen Jahren gibt es auch wieder Löwen

Mit diesem Konzept werden die lokalen Gemeinschaften in die Planung und Organisation des Parks einbezogen. "Isimangaliso" beansprucht Modellcharakter für eine zukünftige Entwicklungspolitik, die Naturschutz und wirtschaftliche Interessen miteinander in Einklang bringen will.
Die ansässige Bevölkerung soll das "Juwel der Elefantenküste" als Lebensgrundlage auch für zukünftige Generationen verstehen und für seinen nachhaltigen Schutz Sorge tragen.

Sendedaten
Freitag, 12. Oktober 2018
um 16.45 Uhr
Wiederholung:
14./15. Oktober 2018, 4.15 Uhr
Stereo, 16:9
Credits
Eine Dokumentation von Manuela Zips-Mairitsch und Werner Zips, Österreich 2016
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