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Sendung ansehen © dpa Lupe
Roboter könnten in Zukunft unsere Arbeitswelt komplett verändern.
Roboter auf dem Vormarsch
Fluch oder Segen?
Pressen, schweißen und lackieren - In der Autoindustrie haben Roboter die Bandarbeiter längst ersetzt. In Zukunft könnten sie noch sehr viel mehr Menschen ihren Job streitig machen.
Nach einer aktuellen Studie der Oxford-Universität werden Maschinen Menschen in der Hälfte von etwa 700 untersuchten Berufen ersetzen. Und das in den nächsten 20 Jahren.
Ausgehend von dieser Studie haben Volkswirte der Bank ING-Diba eigene Berechnungen für Deutschland angestellt und sind zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen. Mit fortschreitender Technologisierung und zunehmendem Einsatz von Robotern könnten 18 Millionen von deutschen Arbeitskräften ihren Job verlieren- Mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze.

© dpa Lupe
Schleichend ziehen immer mehr Roboter ein in unseren Alltag. Zum Beispiel als Geldautomat.
Besonders Hilfsarbeitskräfte und Unqualifizierte sind von der Automatisierung betroffen. Doch auch die Tätigkeiten von Sachbearbeitern oder Verwaltungsangestellten könnten durch Algorithmen überflüssig werden. Und Mechaniker oder Maschinenführer sind dank computergesteuerter Technik bald ersetzbar.

Maschinen ohne Gefühl?
Auch im Alltag werden Roboter zunehmend zur Konkurrenz. In einigen Vorgärten mähen sie schon emsig den Rasen, im Haus übernehmen sie das Staubsaugen. Und gerade lief ein deutsches Kreuzfahrtschiff vom Stapel, in dessen Bar ein Bionischer Barmixer die Drinks der Gäste zubereitet.

Mit besseren Sensoren und Kamerasystemen bestückt, können Roboter in Zukunft noch weitaus mehr Aufgaben übernehmen. Im Haushalt helfen, bei der Altenpflege oder im Krankenhaus. Einzig die Tatsache, dass sie Maschinen sind und keine Gefühle haben, setzt ihrem Einsatz dabei noch Grenzen. Aber auch daran arbeiten Wissenschaftler fleißig. Mit entsprechender Software sollen Roboter Gefühle erkennen und sogar darauf reagieren.

Experten-Interview

Roboter - Kollege oder Konkurrent?
Moderne Fertigungslinien wie hier in der Automobilproduktion sind heute fast menschenleer. Selbst das Schweißen an gewundenen Oberflächen erledigen Roboter. © KUKA Systems
Roboter werden intelligenter, sensibler, vernetzter. Ihr Vormarsch in der Produktion scheint unaufhaltsam. Macht der Mensch sich überflüssig? makro-Moderatorin Eva Schmidt fragt Robotik-Experte Detlef Zühlke.
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Interview zu Robotik
Video
makro-Studiogast, der Robotik-Experte Prof. Detlef Zühlke, sagt, Fortschritte bei Vernetzung und Steuerung machen Roboter immer intelligenter. Bald können sie sogar mit Menschen zusammenarbeiten.
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makro extra

Bildergalerie: Der Alleskönner
© dpa
Sie verpacken Schokoküsse, melken Kühe und erforschen den Weltraum. Roboter haben sich ihren Platz in unserer Gesellschaft erobert. Sehen Sie selbst!

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Prothetik: Krieg und Forschung
Die Entwicklung von Prothesen hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. © dpa
Es klingt unschön, aber: Kriege sind ein riesiger Markt. Auch für die Prothetik. Das weltweit führende Unternehmen kommt aus Deutschland. Der wichtigste Kunde ist - unfreiwillig - die US-Army.

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makroskop Roboter
Myon mit Darstellerin © dpa Video
Studien der Privatkundenbank Ing-DiBa und Untersuchungen von McKinsey bestätigen, dass in Zukunft viele Arbeitsplätze durch Roboter ersetzt werden können. Eine Entwicklung, die auch Chancen bietet.
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Berichte aus der Sendung

Industrie-Roboter: Maschine statt Mensch
Mensch schüttelt Roboterhand © ap Video
Sie produzieren weniger Ausschuss, sind folgsam und äußerst flexibel. Längst haben Roboter und computergesteuerte Technologien den Menschen in einigen Industriezweigen ersetzt.
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KUKA: Arbeitswelt der Zukunft
© dpa Video
Bei der Augsburger Firma KUKA, einem der führenden Roboter-Hersteller der Welt, arbeiten Roboter schon Hand in Hand mit dem Menschen. Ein Zukunftsmodell, das eher Arbeitsplätze schafft als abschafft.
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Service-Roboter: Androide im Alltag
Mann am Computer © ap Video
Roboter, die Kaffee ausschenken, Roboter, die Auskunft geben und sogar Roboter, die ein Hotel führen. In Japan sind sogenannte Service-Roboter bereits im Einsatz und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
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Homo Roboticus: Noch Mensch, bald Maschine
© prof Video
In Zukunft wird im kranken Menschen immer mehr Technik stecken. Prothesen, die vom Gehirn gesteuert werden oder künstliche Organe sind dann ganz normal. Ein Riesenmarkt für die Medizintechnik.

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Sendedaten
Freitag, 23. Oktober 2015, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Moderation
Eva Schmidt
Archiv
Hier haben wir für Sie den kompletten Chat mit makro-Gast Prof. Detlef Zühlke zur Robotik-Sendung zum Nachlesen verlinkt.
Studiogast
Prof. Dr. Detlef Zühlke
Zühlke ist Leiter des Zentrums für Mensch-Maschine-Interaktion am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Inhaber des Lehrstuhls für Produktionsautomatisierung an der TU Kaiserslautern.
Studien zum Thema
© ingdibaLupeLaut Studien der Oxford University und der ING DiBa werden Roboter in Zukunft einige Arbeitsplätze ersetzen.
Videos zum Thema
© dpaLupe