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Vorschau
Sendung am 24. November
Marshallplan für Afrika
Entwicklungshilfe war gestern: Auf dem EU-Afrika-Gipfel Ende November 2017 sollen die Weichen für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit gestellt werden.
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Rückblick
Sendung vom 10. November
Baustelle Bahn
Von München nach Berlin in weniger als vier Stunden. Das geht ab Dezember mit der Bahn. Doch reichen Prestigeprojekte wie dies, um die Bahn nach vorne zu bringen?
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Es wurde noch nie soviel Getreide angebaut wie heute. Die Preise fallen seit Jahren. © dpa Lupe
Es wurde noch nie soviel Getreide angebaut wie heute. Die Preise fallen seit Jahren.
Essen für alle
Zwischen Überfluss und Mangel
Die Welt produziert dank modernster Technologie Lebensmittel in Massen. Seit Jahren steigen die Erträge und sinken die Preise. Und doch werden nicht alle Menschen satt. Wie passt das zusammen?
Während über 800 Millionen Menschen weltweit an Hunger leiden, werden die Menschen in den westlichen Ländern immer dicker, weil sie zu viel und falsch essen. Mexiko und die USA entwickeln Gesundheitsprogramme zur Bekämpfung des Übergewichtes in ihrem Land. Und wir Deutschen werfen über 11 Millionen Tonnen an Lebensmitteln pro Jahr weg.

Das Wirtschaftswunder Mitte des 20. Jahrhunderts bescherte den Menschen in Deutschland volle Teller. Heute im 21. Jahrhundert leben wir in einer Wegwerfgesellschaft mit vollen Tellern und vollen Mülltonnen.

Die EXPO in Mailand lässt in diesem Jahr unter dem Motto „feeding the planet - energy for life“ ausstellen. Die Ernährung unserer globalisierten Welt, die Versorgung mit Trinkwasser sowie die Qualität unserer Lebensmittel sind nur einige Themen der Messe. Der große Welthunger ist bekannt, doch wie kann er gestillt werden?

 

makroskop Ernährung
© dpa Video
Es gibt doppelt soviel Übergewichtige wie Unterernährte in unserer Welt. Nahrung wäre für alle da. Doch Verschwendung, Bürgerkriege und Lebensmittelspekulation verschärfen die globale Not.
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Interview mit Joachim von Braun
Video
Agrarökonom Prof. Joachim von Braun sagt, das Hauptproblem sei heute nicht mehr der unmittelbare Hunger, sondern die Mangelernährung. Es fehle an wertigem Essen mit wichtigen Nährstoffen.
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Getreide im Schweinezyklus
Investitionen in die Landwirtschaft sind in den letzten Jahren stark gestiegen. © dpa
Die Preise für Weizen, Mais und Soja haben unmittelbaren Einfluss auf den Hunger in der Welt. Seit einigen Jahren fallen sie. Paradoxerweise lautet das beste Mittel gegen hohe Preise - hohe Preise.
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Spekulation an den Futuremärkten
Rohstoffe, auch Agrarrohstoffe, werden heute elektronisch gehandelt. © ap
Der größte Teil des Rohstoffhandels vollzieht sich an den Rohstoffbörsen. Führend bei Agrargütern ist die Chicago Mercantile Exchange. Gehandelt wird alles, was wächst.
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Mangelernährung: Der versteckte Hunger
© dpa Video
In Deutschland wird fast jeder satt, trotzdem leiden auch hier Kinder an Hunger. Mit dem Essen nehmen sie zwar genug Energie auf, doch zu wenig Vitamine und Mineralstoffe. Die Folgen sind gravierend.
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Hunger: Mailänder Protokoll
© dpa Video
Der Nudelkonzern Barilla hat mit seinem Think Tank ein Ernährungsabkommen erarbeitet. Am Ende der Expo soll diese verpflichtende Erklärung von möglichst vielen Regierungschefs unterzeichnet werden.
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China: Kartoffeln mit Stäbchen
© Unbenannt Video
Noch vor 50 Jahren glaubte man, dass China sich wegen geringer landwirtschaftlich nutzbarer Fläche nie selbst ernähren könne. Heute ist der Hunger im Reich der Mitte klar auf dem Rückzug.
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Insekten gegen den Hunger
© dpa Video
In anderen Ländern gelten Insekten als Delikatesse. Sie sind nahrhaft und reich an Eiweiß. Laut Welternährungsorganisation könnten sie in Zukunft maßgeblich dabei helfen, den Welthunger zu stillen.
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Äthiopien: Reiches Land
© dpa Video
Äthiopien hat gutes Klima und fruchtbare Böden. Für Landwirtschaft ein Paradies. Wenn man es richtig nutzt. Roba Jilo hat in Italien studiert und ist mit seinem Wissen in die Heimat zurückgekehrt.
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Rosen für die Welt statt Gemüse für Afrika
Ackerbau in Afrika © ap Video
Äthiopien verkauft zunehmend Ackerflächen an Investoren aus Industrieländern. Die Kleinbauern haben das Nachsehen.
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Kleinbauern in Not
Kleinbauern Video
"Die Regierungen erkennen nicht, wie wichtig der Beitrag der Kleinbauern für die Nahrungssicherheit ist", sagt die kenianische Dozentin für Landnutzung, Docus Gemenet.
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Sendedaten
Freitag, 8. Mai 2015, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Studiogast
Prof. Dr. Joachim von Braun
Der Agrarökonom von Braun ist Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung an der Universität Bonn.
Getreidepreise 2006 - 2015
LupeDer Preisanstieg bis 2008 war rasant. Seither hat sich die Lage entspannt. Dennoch liegen die Preise heute über dem Niveau von Anfang des letzten Jahrzehnts. Für die hier dargestellte Grafik haben wir die jeweiligen Monatsschlusskurse zugrunde gelegt. Das bedeutet, Preisspitzen und -tiefs während eines Monats werden herausgefiltert. Diese lagen teilweise deutlich über oder unter den hier dargestellten Kurven.
Glossar
Verborgener Hunger
2,5 Milliarden Menschen weltweit fehlen nach Angaben der Weltgesundheits-Organisation (WHO) lebenswichtige Stoffe im täglichen Essen.
Dokumentation
HUNGER! DURST!
Auf unserem Planeten müsste kein Kind verhungern oder verdursten, wenn wir alles richtig machen würden.
Schwerpunkt
Agrar
Archiv