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Kultur

Le Corsaire - Ballett in 3 Akten

Mit märchenhaft anmutenden Bildern und einem "Pas de deux", die Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn zur Legende gemacht haben, gilt "Le Corsaire" (1856) als choreographischer Meilenstein in der Ballettgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 21.01.2020

Die Neuproduktion der Wiener Staatsoper strafft die Handlung: In der Manier einer exotischen Mantel- und Degengeschichte erzählt Manuel Legris, Ballettdirektor an der Wiener Staatsoper, wie der Freibeuter Conrad die als Sklavin verkaufte Médora aus dem Palast des türkischen Paschas Seyd entführt.

Seit seiner Uraufführung am 23. Januar 1856 an der Pariser Oper zählt das Werk zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Besondere Popularität gewann das Werk durch die Fassungen von Jules Perrot (1858) und Marius Petipa (1863) sowie durch Dame Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, die dem Pas de deux aus "Le Corsaire" zu weltweiter Bekanntheit verhalfen. Manuel Legris, ehemaliger Danseur Etoile des Ballettensembles der Pariser Oper und heute Direktor des Wiener Staatsballetts, hat das Werk in spektakulären Bildern neu inszeniert.

Inhalt:

Die Handlung ist an Lord Byrons Verserzählung "The Corsair" angelehnt und schildert die Abenteuer des Freibeuters Conrad, der nach einem erfolgreichen Beutezug die Pläne des Seyd Pascha durchkreuzt: Am Meeresstrand geht Lanquedem, Herr eines Basars, mit seinen Häschern auf die Jagd nach neuen Sklavinnen. Médora und Gulnare geraten in seine Gefangenschaft und so in den Harem von Seyd Pascha. Conrad verliebt sich in die schöne Médora und er ist wild entschlossen, die Dame seines Herzens aus dem Palast des Paschas zu befreien. Nach Conrads erfolgreichem Kampf mit einer Gruppe vermummter Freibeuter kann Médora ihrem Geliebten an Bord seines Schiffs folgen, das jedoch auf hoher See in ein dramatisches Unwetter gerät…

Das Stück wartet mit märchenhaft anmutenden Bildern auf: opulente Haremsszenen und die verwunschene Atmosphäre des Palastes wie aus "1001 Nacht", ein Schiff in Seenot und eine grandiose Feuersbrunst haben das Ballett berühmt gemacht. Einige Tanzpassagen sind als echte Juwelen ins klassische Repertoire eingegangen, so "Le jardin animé", der berühmte "Pas d'esclave", der "Pas de trois des odalisques" und der "Pas de deux", den Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn Anfang der 1960er Jahre zur Legende machten.

Besetzung:

Mit Maria Yakovleva (Médora), Robert Gabdullin (Conrad), Liudmila Konovalova (Gulnare), Kirill Kourlaev (Lanquedem), Davide Dato (Birbanto), Alice Firenze (Zulméa), Mihail Sosnovschi (Seyd Pascha) u.a.

Mit dem Wiener Staatsballett und dem Wiener Staatsoper Orchester
Musikalische Leitung: Valery Ovsyanikov
Choreographie: Manuel Legris, nach Marius Petipa, u.a.
Inszenierung: Manuel Legris
Bildregie: François Roussillon

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