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Kultur

Die Pest - IV. Péripétie: Gleichgültigkeit und Mitgefühl

Die Beerdigungen müssen ohne die Trauernden stattfinden, die Kranken sterben alleine. Doch es gibt einen erst Hoffnungsschimmer, ein Erkrankter konnte geheilt werden.

Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 23.11.2020

Für Ramberts Flucht aus der Stadt ist alles bereit, doch in letzter Minute entscheidet er sich anders und will weiter mit Rieux gegen die Pest kämpfen.

Rieux und seine Mitstreiter sind bereits am Rande der Erschöpfung, die Gewöhnung an die scheinbar ausweglose Lage führt zu einer gewissen Abstumpfung, obwohl das Grauen nach wie vor in der Stadt wütet. Dann erkrankt auch noch der Sohn des Richters Othon. Ein verzweifelter Kampf um das Leben des Jungen beginnt. Ein neues Serum von Castel könnte die letzte Rettung sein. Im Angesicht des ganzen Leides fällt es selbst Pater Paneloux zunehmend schwer Hoffnung zu verbreiten. Die Reihen in der Kirche sind immer spärlicher besetzt.

Das Projekt

Der Roman "Die Pest" des französischen Literaturnobelpreisträgers Albert Camus ist die Chronik einer Seuche, die unerwartet über eine Stadt am Mittelmeer hereinbricht. Auch wenn das Coronavirus nicht die Pest ist, so beschreibt der Text von 1947 präzise die unterschiedlichen Phasen, die die Bevölkerung im Angesicht der Krise durchläuft und wirkt dabei erstaunlich aktuell: Leugnung, Schock, Panik, Angst und der Weg in eine trügerische und beklemmende Normalität. "Die Pest" ist der Roman der Stunde.

Gerade der Kulturbetrieb wird von den aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie besonders hart getroffen. Das Theater lebt von der gemeinsamen ästhetischen Erfahrung von Publikum und Schauspieler*innen. Videokünstler und Regisseur Bert Zander setzt "Die Pest" zusammen mit dem Ensemble des Theaters Oberhausen und Bürger*innen der Stadt als Miniserie um. Die Mitwirkenden wurden gemäß der Kontaktbeschränkungen alleine zu Hause oder im Freien gefilmt und später im Schnitt zusammengefügt.

Die fünf Folgen der Miniserie werden jeweils samstags um 19.30 Uhr online veröffentlicht, ab 2. Mai 2020.

Besetzung

Rieux

 Emilia Reichenbach 

Rieux

 Clemens Dönicke

Tarrou

 Mervan Ürkmez

Rambert

 Raphael Westermeier

Cottard

 Burak Hoffmann

Grand

 Klaus Zwick

Paneloux

 Elisabeth Hoppe

Castel

 Lise Wolle

Richard

 Christian Bayer

Präfektin

 Susanne Burkhard

Othon

 Torsten Bauer

Mme Rieux

 Sina Martens 

Concierge

 Anna Polke

Garcia

 Markus Henkel

Und viele Oberhausener*innen als Erzähler*innen.

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