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Anja Harteros (Flora Tosca), Ludovic Tezier (Baron Scarpia)

Kultur

Tosca

Liebe, Eifersucht, Verrat und Tod - diese Zutaten machen Puccinis "Tosca" zu einem Dauerbrenner auf den internationalen Opernbühnen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
13.07.2019
16:30 - 18:30 Uhr
Verfügbar in
D / CH / A

Puccinis "Tosca" ist ein Hauptwerk der italienischen Oper und ein Dauerbrenner auf den internationalen Opernbühnen, nicht zuletzt wegen ihrer Dramatik.

Aleksandrs Antonenko (Mario Cavaradossi)
Im Bild (Mitte): Aleksandrs Antonenko (Mario Cavaradossi)

Liebe, Eifersucht, Verrat und Tod - diese Zutaten machen die "Tosca" aufregend und spannend. Für Regisseur Michael Sturminger ist sie ein "Krimi", er ortet sogar "Aspekte eines Groschenromans" in der Handlung, denn sie zeige "Menschen in Extremsituationen".

Als größte Herausforderung bei der Inszenierung bezeichnet Sturminger, dass Zeit und Ort des Geschehens eindeutig fixiert sind: Um 1800 versuchte Napoleon, Italien zu "republikanisieren", die militärischen Auseinandersetzungen in diesem Zusammenhang bilden den historischen Hintergrund der Opernhandlung. Die Schauplätze - die Kirche Sant'Andrea della Valle, der Palazzo Farnese und die Engelsburg - sind römische Touristenattraktionen, die jedermann jederzeit besuchen kann, und sie waren auch zum Zeitpunkt der Komposition historische Stätten.

Sturmingers Herangehensweise: "Alles so machen, wie es immer war, und nichts so lassen, wie die Leute es gewohnt sind". Eine spannende Neudeutung des Opernklassikers ist also zu erwarten. Musikalische Leitung übernimmt der Stardirigent Christian Thielemann.

In einer der bekanntesten Arien der Opernliteratur - "E lucevan le stelle" - erinnert sich der Maler Cavaradossi an seine Liebe zur Sängerin Floria Tosca und beklagt, dass sein Leben so plötzlich enden wird. Der lettische Tenor Aleksandrs Antonenko verkörpert diese Partie in der Neuinszenierung. Die Titelrolle singt Superstar Anja Harteros. Die deutsche Sopranistin hat bei den Osterfestspielen Salzburg zuletzt als Sieglinde in Wagners "Walküre" für Jubel gesorgt. Der Franzose Ludovic Tézier singt den Scarpia.

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