Kultur

Roméo et Juliette

aus dem Opernhaus Zürich

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 13.04.2024

Die Liebe von Roméo und Juliette scheitert an der Gesellschaft, in die sie geboren wurden. Der junge amerikanische Regisseur Ted Huffman folgt in seiner Inszenierung ganz der Gefühlsspur des berühmten Liebespaares.

Julia küsst den leblosen Romeo ein letztes Mal, dann ersticht sie sich. Bei Shakespeare gibt es für das berühmteste Liebespaar der Theatergeschichte keinen wortreichen Abschied. Der tiefreligiöse französische Komponist Charles Gounod hingegen schliesst seine Oper «Roméo et Juliette» mit einem Duett: In einem lyrischen Aufschwung voller Ekstase singen sich die Liebenden in den gemeinsamen Tod, den sie als Erlösung empfinden; zuletzt bitten sie Gott um Vergebung.

Es ist das letzte von insgesamt vier grossen Duetten in diesem Drame-lyrique, das sich ganz der inneren dramatischen Entwicklung dieser tragischen Liebesbeziehung widmet. «Roméo et Juliette» ist nach dem Erfolgswerk «Faust» Gounods bedeutendste Oper. Während der Pariser Weltausstellung von 1867 wurde sie uraufgeführt und war mit über 100 Vorstellungen ein grosser Erfolg. Dank ihrer attraktiven Gesangspartien nimmt sie auch heute einen festen Platz im französischen Repertoire des 19. Jahrhunderts ein.

In der Zürcher Neuproduktion hoffen wir, mit der Sopranistin Julie Fuchs und dem Tenor Benjamin Bernheim ein stimmliches und darstellerisches Traumpaar präsentieren zu können: Beide haben ihre Karrieren am Opernhaus Zürich begonnen und gehören inzwischen zu den grossen Namen in der internationalen Opernszene. Beide stammen aus Frankreich und widmen sich immer wieder mit Hingabe dem französischen Repertoire. Benjamin Bernheim hat auf seinem ersten, sehr erfolgreichen Soloalbum mit der Roméo-Arie «Ah! Lève-toi, soleil» bereits bewiesen, wie sehr ihm die Partie des schwärmerisch jugendlichen Liebhabers liegt. Julie Fuchs, deren Auftritte für stimmliche Virtuosität, musikalische Intelligenz und eine stupende Bühnenpräsenz stehen, war in Zürich schon in vielen verschiedenen Rollen zu erleben. Mit ihrem Rollendebüt als Juliette zeigt sie nun ihre französische Seite und eröffnet den Abend mit einer der berühmtesten Arien der Gounod-Oper, dem Walzer «Je veux vivre».

Für die szenische Interpretation dieser Oper kehrt der amerikanische Regisseur Ted Huffman zurück ans Opernhaus Zürich, wo er bereits mit Puccinis «Madama Butterfly» eine Liebestragödie eindringlich auf die Bühne gebracht hat.

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