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Kultur

Rockpalast Crossroads: De Wolff

Trotz ihrer Jugend galten die Niederländer DeWolff als die große Hoffnung des wilden, psychedelischen Sixties-Bluesrocks, der die Hörer mitnahm in eine Zeit, in der Led Zeppelin, Cream und Deep Purple die Welt beherrschten. - Konzert vom "Crossroads Festival 2020".

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 09.02.2021

2008, zum Zeitpunkt ihres ersten Plattenvertrags, war Schlagzeuger Luka van de Poel erst 14, Gitarrist Pablo van de Poel 16, Keyboarder Robin Piso 17 Jahre alt.

Fünf ihrer Alben landeten in den niederländischen Top-20-Charts, sie spielten über 1000 Shows rund um den Globus und bekamen 2019 den renommierten niederländischen Edison-Award in der Kategorie "Best Rock Band" verliehen. Sie bedienen sich beim Southern Rock, sind durchaus swampy unterwegs, haben hier und da gar einen Dr.-John-/New-Orleans-Vibe, dann wieder klingen sie, als hätten sie sich in Kalifornien den Schliff für ihr ausgefuchstes Songwriting geholt.

Vor über zehn Jahren traten DeWolff bereits im "Rockpalast" auf. Seitdem sind sie gereift, rocken nach wie vor laut - das aber kultiviert und stilvoll. Sie sind weit mehr als nur eine der vielen Retro-Acts, deren Originalität sich manches Mal in der Zurschaustellung von fancy Vintage-Mode-Accessoires erschöpft.

Die Zukunft des Rock ''n'' Roll bedient sich der Vergangenheit. Muss ja nicht falsch sein. Kann sogar sehr richtig sein. So wie bei DeWolff.

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