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Kultur

Pinchas Zukerman und das WDR Sinfonieorchester

Von Salzburg bis Schottland: Cristian Măcelaru dirigiert Leuchttürme des Klassikrepertoires und begrüßt dazu eine Legende unter den Geigern: Pinchas Zukerman. Mit dem A-Dur-Konzert KV 219 hat dieser das reifste der fünf Violinkonzerte Mozarts ausgesucht.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 08.05.2022

Măcelaru und das WDR Sinfonieorchester umrahmen dieses klassische Meisterstück mit der "Schottischen Sinfonie" von Felix Mendelssohn Bartholdy und Samuel Barbers Adagio.

Der israelisch-amerikanische Musiker Pinchas Zukerman zählt seit über fünf Jahrzehnten zu den gefragtesten und vielseitigsten Künstlern weltweit: als Geigen- und Bratschensolist, als Dirigent und Kammermusiker. "Blühend sinnlich" nennt Wolfgang Sandner in der "FAZ" das Spiel des heute 72-Jährigen. Sein letztes Werk, das A-Dur-Konzert KV 219, hat Mozart im Dezember 1775 vollendet - mit Blick auf eine prachtvolle weihnachtliche Akademie am Salzburger Hof und vielleicht auch mit Ausblick auf Fasching: das Finale ist eine regelrechte Maskerade im türkischen Stil.

Cristian Mãcelaru und das WDR Sinfonieorchester umrahmen dieses klassische Meisterstück mit zwei überaus populären Werken: Zuerst erklingt Samuel Barbers "Adagio for Strings", eine Orchesterbearbeitung des 2. Satzes seines Streichquartetts op. 11, das rein örtlich eng mit Mozart zusammenhängt. Barber hatte es am Wolfgangsee bei Salzburg komponiert. Die Uraufführung des Adagios dirigierte 1938 Arturo Toscanini, seither ist seine schwelgerische Traurigkeit omnipräsent: Es erklang bei den Beerdigungen von Albert Einstein, John F. Kennedy und Grace Kelly - und als markante Filmmusik zu Oliver Stones Antikriegsfilm "Platoon".

Der Abend schließt mit Felix Mendelssohn Bartholdys 3. Sinfonie. Mendelssohn machte 1829 mit 20 Jahren in den schottischen Highlands Urlaub und hat sich dort von Landschaft, alten Sagen und dem Dichter Sir Walter Scott inspirieren lassen. Er begann vor Ort zu schreiben - doch erst 1842, also sehr viel später, hat er die Sinfonie fertiggestellt. Den (inoffiziellen) Beinamen "Schottische" trägt diese lyrische und erhabene Sinfonie allerdings bis heute.

Coronabedingt fand dieses Konzert ohne Publikum statt.

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